684. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 23. Februar 2018 um 13:00 Uhr

Hier noch die letzte Denkaufgabe vor dem Wochenende.

Bild: Sven Thomann / Blick

Sie sehen ein Bild, dem ein Untertitel fehlt. Möchten Sie bitte so gut sein, diesen in der Kommentarspalte zu ergänzen? Eine hochqualifizierte Jury bestimmt aus allen Vorschlägen, die vor 20:00 Uhr nächsten Samstag eintreffen, einen würdigen Sieger und gibt diesen am Sonntagmorgen bekannt. Wie jeden Freitag winkt ein Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe. Viel Erfolg!

Spion im Strauch

Val der Ama am Freitag, den 23. Februar 2018 um 5:55 Uhr

Morgen im Weserstadion: Das 108. Nordderby der Bundesliga-Geschichte.

Früher, da war das Nordderby öfters mal das Topspiel der Runde. Damals, als entweder Werder oder der HSV oder gar beide im Kampf um die Meisterschale mitspielen konnten. In den vergangenen Jahren – und leider auch heute – ganz anders: Aktuell belegt der SV Werder Bremen Tabellenplatz 15 mit 23 Punkten aus ebenso vielen Spielen und schlimmer noch der HSV: Platz 17, 17 Punkte.

So schlimm, dass die Hamburger vor dem richtungsweisenden Spiel ziemlich viele Register ziehen. Am Mittwoch, da wunderte man sich bei Werder über einen ungebetenen Gast, der sich während eines Geheimtrainings im Gebüsch versteckt hielt.

Werder-Coach Florian Kohfeldt an der gestrigen Medienkonferenz: „Der HSV hat gestern versucht, unser nicht-öffentliches Training öffentlich zu machen. Aber wir haben den Herrn gesehen in der Hecke. Als wir ihn angesprochen haben, fragte er nach Autogrammen. Die haben wir ihm für später zugesichert.“

Die Aktion ist aber durchaus zu verstehen, schliesslich verlor Werder nur eines der letzten 10 Heimspiele gegen den HSV (8 Siege, 1 Remis) und dieser spielt die schlechteste Bundesliga-Saison seiner Vereinsgeschichte. Ach, irgendwie läufts beim HSV insgesamt grad überhaupt nicht gut.

(Bild: nordphoto)

Raucher sind Sieger (Teil 16)

Val der Ama am Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 13:00 Uhr

In Leipzig sorgt man sich um das Wohl der Gäste.

Bei Red Bull schätzt man die Sportzigarette, erfahren wir eben. So hat man für den heutigen Europa-League-Knaller gegen den SSC Neapel extra eine Raucherkabine gleich neben der Gästegarderobe eingebaut. Dies eine schöne Referenz an Napoli-Coach und Ketteraucher Sarri, weil man weiss, dass der Sarri das Qualmen prinzipiell recht selten sein lässt.

Auf immerhin 60 Zigaretten und vor wichtigen Spielen noch grad eine Schachtel zusätzlich kommt der 59-Jährige pro Tag und so kann die Massnahme auch als Entlastung der örtlichen Feuerwehr verstanden werden. Um nämlich Fehlalarme zu vermeiden, hat man zudem die Rauchmelder in der Kabine entfernt.

Bei Geld hört die Freundschaft dann aber bekanntlich auf und deshalb gehen die Umbaukosten von 1200 Euro an den SSC Neapel.

Egli macht die Kiste

Herr Shearer am Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 5:38 Uhr

Interessante Sponsoren bei Juniorenmannschaften – nächste Folge.

Vor einiger Zeit – ältere Leserinnen und Leser erinnern sich – stellten wir ihnen den Fall von Kings Heath Concorde in England vor. Genau, das sympathische Nachwuchsteam, welches Ärger mit dem Tätowierer auf dem Trikot bekam. Zu keinen Diskussionen kam es unseres Wissens bei den zwei Klubs aus nahen Gefilden, die wir ihnen heute vorstellen und die ebenfalls Werbeaufdrucke haben, die manche etwas speziell finden mögen. Zum einen ist das der FC Gunzwil aus dem schönen Kanton Aargau. Den schönen Kanton Aargau kennen Sie vom Durchfahren und von der SRF-Serie “Der Bestatter”. In besagten Krimis spielen auch die Produkte der Firma Egli eine gewisse Rolle, schliesslich hat der wohl wichtigste Schweizer Sarghersteller dort quasi ein Product Placement. Auch die Cb-Junioren des FC Gunzwil freuen sich über das Engagement des Familienbetriebs aus Beromünster: das Logo ziert ihre hübschen gelb-schwarz gestreiften Trikots.

Foto: eglisarg.ch

Nicht allzuweit von Bern entfernt spielen übrigens die Junioren des FC Rüschegg. Die Allerjüngsten dort werden von der Firma Hochuli Bestattungen unterstützt. Das sieht ebenfalls super aus! Wie bei ihren Gschpändli im Aargau liegt das natürlich auch hier in erster Linie an der geglückten Farbkombination der Spielbekleidung.

Foto: Twitter / @benihochuli

Das Runde Leder begrüsst nicht nur den unbestechlich guten Geschmack der erwähnten Klubs bei der Farbwahl, sondern auch das Engagement der sie unterstützenden Firmen für die allerjüngsten im Fussballnachwuchs! Pietättechnisch etwas problematischer sehen wir da den Fall des Karlsruher SC, wo ein Trauerinstitut die Aufstellung der Gästemannschaft präsentiert. Und auch in Basel befasst man sich in diesen schweren Tagen mit dem Tod. Film ab!

Eine neue schöne Aufgabe für Vali

Frau Götti am Mittwoch, den 21. Februar 2018 um 13:00 Uhr

Wir spüren es ganz deutlich: Unser prominenter Rückkehrer Valentin Stocker ist nicht mehr ganz glücklich mit Fussi. Auch wenn wir es gerne anders hätten. Es ist halt schon eine Umstellung, nach der Zeit in einem Spitzenteam der Bundesliga wie Hertha Berlin zurückzukehren in die hiesige Gurkenliga. Alles Verständnis, lieber Vali.

So haben wir uns überlegt, wie wir dir helfen könnten, und sind zum Schluss gekommen, dir doch einfach eine neue Inspiration zu schenken. Du stehst ja nicht so auf Materielles, gell. Und für nicht Materielles ist natürlich unser Berufsberater Bernhard Beyeler der absolute Fachmann. Hier nun also seine Analyse und sehr hoffen wir, lieber Vali, dass sie dich auf deinem Weg weiterbringt.

«Wenn ich mir die bisherige Karriere von Herrn Stocker anschaue, fallen mir Stichworte ein wie Gestalter/Macher; kreativ; bereit, Verantwortung zu übernehmen; begeisterungsfähig und selbst fähig Begeisterung zu wecken; sozialkompetent. Höre ich aber nun seine Worte nach der Niederlage gegen St. Gallen vom letzten Wochenende («Jeder von uns schämt sich») rate ich dringend zu einer Umschulung. Mag sein, dass ihn die neue Aufgabe unterfordert, mag sein dass er an den enormen Erwartungen fast zerbricht – wir wissen es nicht, und es gehört hier auch nicht hin.
Ausgehend von den genannten Stichworten habe ich ein Jobprofil erstellt. Klar scheint mir, dass Herr Stocker weiterhin Verantwortung übertragen werden muss und dass er weiterhin seine Kreativität entfalten können soll.

Vielleicht als Grillmaster mit der Grillzange in der Hand? Vielleicht als
Hair-Designer
? Vielleicht als Animateur in einem Jugendklub?
Gespannt bin ich auf Rückmeldungen von Herrn Stocker und auf eine tieferführende Diskussionen mit ihm. Gerne erwarte ich Ihre Kontaktaufnahme, geschätzter Herr Stocker!
Mit den besten Grüssen verbleibt
Ihr Bernie Beyeler.»

Siedende 70er

Rrr am Mittwoch, den 21. Februar 2018 um 6:00 Uhr

RL exklusiv: Die YB-Wurst ist viel älter als Bell behauptet.

Letzten Sonntag lancierte der Fleischverarbeiter im Wankdorf seine Jubiläumskampagne: “20 Jahre YB-Wurst.” Nach Darstellung von Bell wurde die legendäre XXXL-Siedwurst im Jahr 1998 geboren, also mitten in der grossen YB-Krise. “Uf-/Abstiegsrundi, 1000 Zuschouer u Ranzepyyfe vo dere haubgchochete YB-Wurst”, stöhnte Pedro Lenz.

1998? Besorgte Leser dieses Fachforums wandten sich an uns. Sie seien sich sicher, dass sie die YB-Wurst schon viel früher kennen- und liebengelernt haben. Ein Fall für unsere hochbezahlte Rechercheabteilung!

Nach zahlreichen Rückfragen, vertraulichen Telefonaten und Archivdurchforstungen können wir Ihnen heute mitteilen: Die YB-Wurst gibt es im Wankdorf seit den frühen 1970er-Jahren. Vermutlich seit 1972.

Vorher bestand das traditionelle Pausenmenü noch aus einem Pärchen Schweinswürstchen, serviert mit Brot und Senf. Doch das machte die hungrigen YB-Fans nicht satt. Bell suchte nach einer besseren Lösung – und wurde in Lausanne fündig. Von einem Waadtländer Metzger stammt die Rezeptur aus Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Schwarte und Gewürzen, gefüllt in einen Naturdarm. So entsteht noch heute, 46 Jahre später, die 18 bis 20 Zentimeter lange, 140 Gramm schwere YB-Wurst.

Das Runde Leder fordert Bell und YB auf, die irreführende 20-Jahr-Kampagne sofort zurückzuziehen. Dafür kann ja dann 2022 der 50. Geburtstag gebührend gefeiert werden. Besten Dank.

Die anderen 68er

Rrr am Dienstag, den 20. Februar 2018 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: FCZ feuert Uli Forte

Der Schweizer Frauenfussball hat Geburtstag.

Vor 50 Jahren, am 21. Februar 1968, wurde der erste Schweizer Frauenfussballklub gegründet, der DFC Zürich.

Das löbliche FCZ-Museum würdigt das Jubiläum mit einer eigenen Website. Unser Bild zeigt ein Testspiel des Damenfussballclubs Zürich.

Die Website wird laufend aufdatiert, der Fundus an eindrücklichem Bild-, Text- und Filmmaterial ist gross. Wir bleiben dran und freuen uns an dieser TV-Reportage aus dem Jahr 1968.

Attraktive Alternative

Herr Maldini am Dienstag, den 20. Februar 2018 um 5:35 Uhr

Lesen Sie jetzt den ersten Beitrag aus dem RL-Recherchefonds für besonders kostspielige und zeitintensive Recherchen.

Ladies and Gentlemen

Das zehnköpfige Project-RL-Rechercheteam, unterstützt von den beiden Aussenstellen in Vietnam und Costa Rica, scheute weder Kosten noch Mühen. In den dunklen Tiefen des Internet stiess es auf eine Twitter-Konversation der Bundesligavereine Borussia Mönchengladbach und RasenBallsport Leipzig. Die beiden Clubs trafen Anfang Februar aufeinander, die Partie war mässig interessant.

Eigentlich spricht Tic-Tac-Toe-Weltmeister David S. Lemons nicht mit der Presse, für das Project-RL-Rechercheteam machte er eine Ausnahme und analysierte die packende Partie. “Die erfahrensten Tic Tac Toe-Spieler setzen ihren ersten Stein in eine Ecke, wenn sie das Spiel beginnen. Dies gibt dem Gegner die meisten Möglichkeiten, einen Fehler zu begehen. Gladbach macht das gut. Antwortet Leipzig also damit, seinen Stein in irgendein Feld neben der Mitte zu setzten, dann ist Gladbach der Sieg garantiert.”

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Heult doch!

Briger am Montag, den 19. Februar 2018 um 13:00 Uhr

Gestern fand das Finale der Taça Guanabara, dem Pokalwettbewerb des Staates Rio de Janeiro, statt.

Das Spiel zwischen Flamengo und Boavista hätte ursprünglich im Estadio Nilton Santos von Botafogo stattfinden sollen. Doch am Samstag vor einer Woche spielten Flamengo und Botafogo im Campeonato Carioca, der Staatsmeisterschaft Rio des Janeiros, gegeneinander. In der 94. Minute traf der 17-jährige Vinicius Junior zum 3:1 und liess sich anschliessend zu diesem Jubel hinreisen:

Foto: Andre Mourao (via Globo Esporte)

Der 17-jährige, der von Real Madrid an seinen Stammverein ausgeliehen ist, zeigte die “Crybaby”-Geste in Richtung der Botafogo-Anhänger. Die Geste wird im Clássico da Rivalidade von den Flamengo-Fans gerne gebraucht, um die Supporter des Gegners zu beleidigen. Das ganze hat natürlich einen historischen Hintergrund. Vor 10 Jahren erschien das gesamte Team von Botafogo nach einer Niederlage gegen Flamengo im TV und beklagte sich über die Leistung des Schiedsrichters:

Vinicius Juniors Geste hat die Verantwortlichen von Botafogo nun dermassen empört, dass sie das Stadion für die gestrige Partie, die ursprünglich im Maracana hätte gespielt werden sollen, nicht freigaben. Im Maracana fand gestern ein Konzert statt.
Botafogo vermeldete zur Absage: “Die Entscheidung wurde nur wegen des respektlosen Torjubels des Gegners getroffen. Er zeigte damit mangelnden Respekt vor der Institution Botafogo.”

Das Spiel musste nun im halb so grossen Estádio Estadual Kléber José de Andrade, in Cariacica, im Nachbarstaat Espírito Santo, ausgetragen werden. Das stört vor allem die Verantwortlichen des 4. Ligisten Boavista aus Saquarema. Denn nun musste statt 100 Kilometer nach Rio, fast 500 Kilometer weit gereist werden. Und eine 0:2-Niederlage gab es auch noch. Vinicius Junior erzielte den zweiten Treffer.

Neulich im Jakobpark

Rrr am Montag, den 19. Februar 2018 um 6:05 Uhr

Cedric Itten?

Das ist der FCB-Spieler, den die Basler zuerst nach Luzern und dann nach St. Gallen verleihten. Im grünweissen Dress fand er am Samstagabend den Weg zurück in den Jakobpark – und viele FCB-Fans waren natürlich gespannt, wie sich der verlorene Sohn schlagen würde.

Auch die beiden Reporter Pascal Flury und Jakob Gubler von barfi.ch. Wir haben die wichtigsten Szenen ihrer Übertragung zusammengefasst.

Rassige Rückrunde

Herr Shearer am Sonntag, den 18. Februar 2018 um 17:52 Uhr

Im dritten Anlauf klappts: YB schlägt den FC Thun mit 3:1.

(Foto: Thomas Hodel)

Nach fahrigen ersten zehn Minuten nahm das YB-Spiel Fahrt auf. In der 23. Minute eröffnete Guillaume Hoarau das Score, Assalé erhöhte nach feinem Zuspiel von Sanogo in der 30.

Die zweite Hälfte wurde in der 68. Minute richtig lanciert, als der bekannte Thuner Fitnesstrainer Denis Hediger mit einem sehenswerten Treffer den Gästefans etwas Hoffnung zurückgab. Diese wurde aber direkt nach Wiederanstoss durch Hoarau  wieder abgewürgt. Immerhin: die Gäste blieben bis zum Schluss gefährlich und versuchten weiter, das Torverhältnis zu verkürzen – allerdings erfolglos.

YB holt damit im vierten Spiel der Rückrunde den vierten Sieg und grüsst weiterhin von der Tabellenspitze. Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche.

Rundes Leder Tippspiel (11)

Rrr am Sonntag, den 18. Februar 2018 um 11:13 Uhr

Der Leader hat Besuch aus Thun.

Die Young Boys wollen ihre weisse Weste 2018 wahren und den achten Sieg in der achten Partie des Jahres feiern. Bislang gabs für YB 24:6 Tore in fünf Test- und zwei Pflichtspielen.

Aber Obacht: Thun ist das einzige Team, das diese Saison in der Meisterschaft gegen YB noch nicht verloren hat.

Unsere heutige Preisfrage ist einfachstmöglich: Wer trifft vor wievielen Zuschauern?

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir eine YB-Wurst mitsamt Gerstensaft. Ihre Antwort erwarten wir bis 15.59 Uhr. Toi toi toi!

NACHTRAG: Herr Trol gewinnt mit einem 3:1-Volltreffer und zwei korrekt erratenen YB-Torschützen das Bier und die Wurst. Bravo!

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