Halbe Sache

Roland Fischer am Freitag, den 24. Februar 2017 um 14:49 Uhr

Es ist immer schwierig mit allzu guten Ideen für die Bühne: Sie drohen sich leicht ein wenig selbständig zu machen und die ganze Show zu okkupieren. Sie sind Diven und nehmen sich viel Raum, wenn man sie lässt. Und Philipp Saire lässt seinem Bühnenbild allen Raum, den es will, es greift sogar auf die Publikumstribüne über. Also ist alles nur hälftig zu sehen, zu erleben, zu bespielen, wobei die Trennwand auf der Bühne zumindest für die Tänzer (und natürlich für allerlei Geräusche) durchlässig ist – was wieder eine schöne Option und gleichzeitig ein Problem darstellt. Geht es nun um dieses Halb-Halb, um diesen Schnitt im Raum, oder geht es um eine autobiographische Geschichte, ein Hier und ein Dort, ein Geborgen- und ein Fremdsein, ein Tanzen und ein Kämpfen? Es geht natürlich um alles das und deshalb leider um nichts so wirklich. So jedenfalls erlebt man das als Zuschauer von Cut, man ist immer gleichzeitig fasziniert und abgelenkt vom komplexen Treiben auf der Bühne. Und hätte wohl lieber ein subtilere Nacherzählung dieses Entzweigeschnittenseins zwischen der Schweiz und Tunesien gesehen.

Derweil draussen im Foyer: Raupenwesen, die sich kringeln und häuten – und sonst aber nicht weiter verstören. Masken, Verpuppungen und viel Schminke. Identitätsfragen auf sehr plakative Art behandelt – war das etwa gemeint mit der angekündigten Ästhetik der Oberflächlichkeit?

Die Schlacht um «KLEINE MUKDISHO»

Urs Rihs am Donnerstag, den 23. Februar 2017 um 5:38 Uhr

Es war ein Kampf auf Zeit, «KLEINE MUKDISHO» – am Randweg 21 – hätte niemals auf Dauer gehalten werden können. Zu erdrückend die Übermacht der staatlichen- sowie gesellschaftlichen Exekutivorgane. Das war auch den Rebellen klar, trotzdem opferten sie sich auf – im wahrsten Sinne – und vermochten ihre Hochburg rund zwei Jahre zu verteidigen.
Ein Bericht, vom Verlust eines unscheinbar aber wertvollen Ortes.

Diese Geschichte beginnt nicht in Somalia, nicht in Mogadischu, sondern auf einem Parkfeld in der Lorraine, mit einer Horde Tanzender, einem lichterloh brennenden Grill und Bob Marley.
So brannte sich mir dieser Ort erstmals in mein Bewusstsein. Im Sommer vor zwei Jahren, auf dem Weg ins Lorraine-Bedli. Eine Fest – um 13:30 Uhr – alles laut, alles ausgelassen, alle besoffen, alle bekifft, oder alles beides. Durch den Ghettoblaster hämmerte «Burnin‘ and Lootin‘» – zwei Stunden später, die meisten der Rebellen lagen auf dem Asphalt, mit dem Gesicht nach unten, aber – wenn nicht mit Kotze – mit einem Lächeln auf den Lippen. Damals war der Ort ohne deklarierten Namen, dafür aber meist mit einigen wehenden Fahnen im Fenster – hellblau, ein weisser Stern, verschiedene Formen – die Flaggen somalischer Milizionäre.

In den folgenden beiden Jahren war ich durchschnittlich zwei Mal pro Woche dort – weil nebst dem Weg an die Aare, bei MUKDISHO eben auch ein zu frequentierendes Studio liegt – und das Bild wiederholte sich, ungeachtet von Wetter oder Saison, das Fenster war immer offen, die Leute auch, das Volumen meist am Anschlag, die Polizei auch.

Der Rebellenführer J* war ein Chamäleon – war mal Diplomat, mal Erzieher, war mal am Schlichten, mal selber völlig am Ausrasten – er war wohl ein Schluckspecht, aber keinesfalls ein Wendehals, er war alles andere als ein Opportunist. Er glaubte an diese kaputten Menschen, die hier verkehrten, die er zu sich einlud, obwohl sie seinen Mietvertrag aufs Spiel setzten, er brauchte sie, er war Panafrikaner und er war sicherlich sowas wie ein Posthumanist. J* regierte KLEINE MUKDISHO libertär, es gab wenig Regeln – doch etwas zählte, ein Mensch ein Wort und keinen Stress anfangen, das war die Devise!

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Frederyk und die Ritter des metallenen Ordens

Gisela Feuz am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 7:05 Uhr

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein junger Prinz namens Frederyk. Frederyk lebte im hohen Norden (Basel), wo die Nächte lang und die Gemüter finster sind. Auch Frederyks Gemüt war finster. Sein ganzes Leben hatte er als Gefangener im hohen Turm seiner bösen Schwiegermutter Roche verbringen müssen, weil diese eifersüchtig auf Frederyks goldenes, wallendes Haupthaar war. Roche selber hatte nämlich nur Pilze auf dem Kopf. Dafür leuchteten diese.

Eines Tages ritt ein Trupp fescher Ritter an Frederyks Gefängnis vorbei. «Ja wer seid denn ihr? Seid ihr etwa Grillen?» rief Frederyk aus dem Fenster, denn sein Turm war so hoch, dass die feschen Ritter von oben klein wie Insekten aussahen. «Ich bin euer Zar», schrie Frederyk weiter, er, der aufgrund seiner menschenfernen Erziehung wenig Ahnung von Anstand, geschweige denn von politischen Ämtern hatte, dafür aber für sein Leben gerne schrie. «Nein, wir sind Ritter des metallenen Ordens. Wir sind auf dem Weg zum militärischen Stützpunkt, wo wir am Palmsonntag musizieren wollen. Im Volksmunde werden wir deswegen Palmer genannt», antwortete die Viererschaft. Da ging dem jungen Frederyk das Herz auf. Musizieren! Welch wundersamer Klang dieses Wort schon nur hatte. «Zatokrev aber auch, nehmt mich mit!», schrie er und liess schnell seine wallendes blondes Haupthaar herab. Da erbarmten sich die Ritter dem jungen Frederyk, befreiten ihn aus seinem Turm, nahmen ihn in ihre Gesellschaft auf und nannten ihn fortan liebevoll Zar der Grillen.

Frederyk war überglücklich und den Rittern des metallenen Ordens endlos dankbar für die Befreiung. Zu gerne hätte er sich seinen neuen Freunden gegenüber erkenntlich gezeigt, bloss wie? Als der Tross an einem düsteren Hinterhof vorbeizog, erblickte Frederyk dort Geselle Schwarzbart, der gerade dabei war, wundersames Getier auf eine Kuhhaut zu zeichnen. «Zatokrev aber auch, du bist begabt!», krähte Frederyk, beeindruckt. «Kannst du für meine Ritter ein Zeichen schnitzen, auf dass wir es in Farbe tunken und überall hinterlassen können? Ich will dich auch ordentlich dafür entlöhnen.» «Kann ich wohl», brummte Geselle Schwarzbart und machte sich an die Arbeit.

Ambigram for a bandlogo.

Wie gross war die Freude der Ritter des metallenen Ordens über Frederyks Geschenk! Schilder, Rüstungen, Helme, Pferde …. alles und jedes wurde auf der Stelle bepalmert. Gross war auch die Vorfreude auf das Fest im militärischen Stützpunkt. Als die wackeren Mannen diesen am späten Abend dann endlich erreichten, verflog die Freude allerdings im Nu. Man habe keine Antwort auf die Brieftaube erhalten, hiess es, und deswegen habe man einen anderen Musikanten fürs Palmsonntagsfest aufgeboten. Also strenggenommen sei es eigentlich kein richtiger Musikant. Mehr Kleinkunst. Wasser in Wein und so. Zaubern halt.

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Keinzigartiges Lexikon: Folge 8

Gisela Feuz am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 6:28 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Klitzegroß
Als klitzegroß wird im Allgemeinen etwas Winziges mit großer Wirkung bezeichnet: der Apfelkern, aus dem ein starker Baum wird, das Universum vor dem Urknall, eine befruchtete Eizelle, der Flügelschlag eines Schmetterlings, der zu einem Wirbelsturm oder immerhin zu einer Fönfrisur führen kann, Napoleon, Pumuckl oder auch einfach mal so dahingesagte Behauptungen, die heute jeder glaubt – zum Beispiel dass Süßes schlecht für die Zähne sei. In den letzten Jahren ist geradezu ein Klitzegroß-Trend entstanden, der etwa Bereiche wie die Gesundheitsindustrie oder die Esoterik erfasst hat. Davon zeugen Buchtitel wie „Die innere Klitzegröße finden“, „Wie klitzegroß ist mein Partner?“ oder „Das große Klitzegroß-Buch für Groß und Klein“.


Durch Hungern satt werden: Viele Menschen setzen heute auf klitzegroße Ernährung.

Nächste Woche: Das Geheuer

Kulturbeutel 08/17

Milena Krstic am Montag, den 20. Februar 2017 um 5:57 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
Elektronika frisch aus dem Feld: So würde ich die wunderbaren Geräuschwelten von Marco Repetto alias Bigeneric beschreiben. Am Samstag tauft der Berner sein neues Doppelalbum «Spielmanda» in der Dampfzentrale.

Mirko Schwab empfiehlt:
Technokultur teilen bis der Morgen graut: Deins&Meins im Internationalen Stenzenclub. It’s Friday, you wanna be in love. Ferner vorab: Zaubereien, Illusionen, Tricks und Finten in der Heitere Fahne, Berns schönstem Aussenposten bevor die Gürbe gähnt. Und eine Konzertpremiere: Das Trio Nola schwärmt für bittersüssen Synthpop.

Frau Feuz empfiehlt:
KSB-Vetterliwirtschaft? Ja eh!! Wenn man schon so kreative und umtriebige Vetter*innen in der Blog-Verwandtschaft hat, muss gevetterliwirtschaftet werden, was das Zeugs hält. Drum: Herr Schwab ist gerne macht am Donnerstag BlauBlau und präsentiert im ISC One Sentence Supervisor, deren Album letztes Jahr bei Indie-Suisse abgeräumt hat. Und dann ist da auch noch unsere fantastische Frau Krstic mit von der Partie, die als Milena Patagônia Lo-Fi Mundart Sounds mit Spoken Word kombiniert. Ausserdem wird ab Mittwoch im Tojo «Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam», wieder gezeigt, eine vergnüglich schwarzhumorige Angelegenheit, über die wir hier bereits berichtet haben.

Der Urs empfiehlt:
Diese Woche mal raus aus der Stadt – um zu sehen was andere machen, die schon länger raus aus der Stadt sind. Darum auf Zureich, mit Milo Rau im Schauspielhaus, sein neues Bühnenstück «Die 120 Tage von Sodom» – nach Motiven von Pier Paolo Pasolini und Donatien Alphonse François de Sade – hat ein gesellschaftlich unterdiskutiertes Thema im Fokus. Normaliesierungswahn und Instrumentalisierung von Andersartigen, darum auch – ein unabdingbares Theater!
Noch nicht ausverkaufte Vorstellungen diese Woche gibt es am Mittwoch und am Samstag, Aufführungsstart jeweils um 20:15 Uhr.

Fischer empfiehlt:
Kunst: ist doch alles umsonst. Am Donnerstag Abend im Progr-Ostflügel, mit den Ausstellungseröffnungen der Stadtgalerie (sans titre, dafür aber avec beacoup de femmes artistes) und der Galerie Bernhard Bischoff (Filip Haag) und am Freitag dann latenight ins Kino for free.

Rhythmus wo man mitmuss

Roland Fischer am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 14:46 Uhr

Zwei Frauen, zwei Mikrophone, fast kein Licht. Satzfetzen aus dem Dunkel. Man wiederholt sich. Immer wieder. Es geht um Lebensweisheiten, es geht um Banalitäten. Um Innerlich- und Äusserlichkeiten, um Natur und irgendwie Unnatürliches. Irgendwann mehr Licht und mehr Tempo, die Satzfetzen werden zu Loops und die beiden Sprecherinnen zu Tänzerinnen.

Foto: Valerie Giger

Von da an gerät das Geschehen auf der Dampfzentrale-Bühne langsam aber sicher zu einem feinsinnigen Kontrollverlust – oder eben «CTRL-V (LP)», wie es im Titel des Stücks heisst. CTRL-V ist übrigens eine Verlegenheitslösung, weil das eigentlich naheliegende P auf der Tastatur eben nicht wirklich nahe bei C liegt und CTRL-P sowieso schon als Druckbefehl belegt war – aber das nur am Rande. Also CTRL-Verlust, und zwar in der Long Play-Version. Die Loops werden immer kürzer und immer mehr wie Beats, und nehmen Cosima Grand und Milena Keller die Einladung zum Tanz zunächst noch dankend an, wirken sie bald wie von der Tonspur Getriebene. Und dann tanzen nur noch die Muskeln und die Körper eigentlich nicht mehr, ein gespenstisch physisches Marionettentheater. Bis das Schlagzeug als befreiendes Bühnenelement zum Einsatz kommt und Julian Sartorius den Groove wieder lebendiger macht – wenn auch ab Konserve, beziehungsweise aus den grossen Boxen, die vor dem Schlagzeug stehen. Aufnehmen, kopieren, wiedergeben, wieder wieder und wiedergeben. Es ist eine Kunst.

#BernNotBrooklyn

Mirko Schwab am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 14:09 Uhr

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Photokredit: Rôgn H.

Es lag in der Luft und dann ist es explodiert.
Leute flogen durch den Raum, Bier, ein Stuhl. Einer hing am Lichtgebälk.
Scheinwerfer ein für den Bassderwisch Bit, Scheinwerfer ein für den göldenen Chronisten.
Liebe in Zeiten vom kommenden Alltag.

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück. Kommt halt auch drauf an, wann man wieder essen kann.

Tonspur zum Aufstand

Milena Krstic am Freitag, den 17. Februar 2017 um 16:12 Uhr

Erst wenige Stunden sind seit dem Konzert von Göldin und Bit-Tuner im Rössli vergangen. Die besagte Nacht ist jetzt schon eine Legende.

Rap is the new Punk: Stagediven am Göldin & Bit-Tuner Konzert im Rössli.

Mein Lieblingsjourni ist ein Rapper? Das habe ich erst kürzlich aus der Presse erfahren. Göldin, Göldin … Sein Name fiel immer wieder, wenn mir jemand erklären wollte, dass es kaum gute Mundart-Musik gebe, und die, die da herumgeistere, meistens etwas peinlich sei. Aber einen gäbe es, der sei unschlagbar: der in Chur geborene Göldin nämlich. Natürlich stand der dann auf meiner To-Listen-To-Liste, aber ich habs dann immer irgendwie versäumt (WIE BLOSS?!, werden sich eingefleischte Fans jetzt fragen und ja, das frag ich mich jetzt auch).

Und nun also kam er gestern für ein Konzert nach Bern ins Rössli – nach sechs Jahren wieder – und schmiss zusammen mit Bit-Tuner ein Fest, dass es einem auch in der Retrospektive die Herzchen in die Augen treibt.

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Gewinnen mit KSB: Niklaus Manuels Totentanz

Christian Zellweger am Donnerstag, den 16. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Es ist ja auch ein wenig gefährlich mit diesen Ausstellungen, die über Monate laufen. «Da kann ich dann ja immer noch hin», denkt man sich und schwupps, ist die Sause auch schon wieder vorbei. Frau Krstic war fasziniert, Frau Feuz hat über die Aktivitäten von Balts Nill und Jared Muralt geschrieben und Martin Bieri hat für den «Bund» die Seiten in der Zeitung damit gefüllt. Da muss doch etwas dran sein an dieser Ausstellung im Historischen Museum zum Totentanz von Niklaus Manuel (noch bis 3. September!)

Damit Sie diesen Besuch nicht herauszögern, bis es zu spät ist, geben wir Ihnen hier einen kleinen Ruck. Wir haben 5 x 2 Gratis-Eintritte zu vergeben. Mit einem kurzen Kommentar unter diesem Beitrag (mit Vorteil unter einer E-Mail-Adresse auf der Sie auch erreichbar wären…) können Sie an diesem Wettbewerb teilnehmen. Sagen Sie uns nur: Was kommt jetzt eigentlich nach dem Tod?

Glossolalie in der Grosstadt

Mirko Schwab am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 14:07 Uhr

Es war kalt, aber sie hatten Rum: Die Ber(li)ner Gruppe 13 Year Cicada dropt mit dem ersten Langspiel ein wunderlich schönes DIY-Video.

Jaja, da gibts terminologisch schon nach der Kopfzeile einiges zu hinterfragen. Und das hat nicht mal mit der Alkoholverherrlichung zu tun. Problem eins: «Ber(li)ner» – müffelt natürlich verdächtig nach zugezogen Friedrichshain Strich ausgewandert Breitenrain. (Raute endlichkreativ.) Problem zwei: «Do It Yourself!» Was bezeichnen wir damit? Ein Verfahren, eine Ästhetik oder eine Haltung? Also schön der Reihe nach.

Sängerin und Querkopf Zooey Agro jedenfalls ist wirklich aus Berlin. Ihre Band auch. Dass aber «Milk», so heisst die Single des eben erschienenen Debuts, jetzt im Freakblog Ihres Vertrauens abgefeiert wird, hat mit der Berner Wohnung der Sängerin zu tun. Frau Agro zieht ihre Kreise zurzeit nämlich in der Sandssteinstadt. Das hiesige Kulturleben dankt und die geografischen Trivialitäten wären geklärt – drum let’s talk video. Dahinter steckt die Filmschaffende Işıl Karataş und ein kleines Team, das sich in einer saukalten  Winternacht aufmachte, den Berliner Strassenverkehr zu lenken.

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