Keinzigartiges Lexikon: Folge 26

Gisela Feuz am Dienstag, den 27. Juni 2017 um 6:03 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Der Stadt-Öhi
Der Stadt-Öhi ist eine Figur aus einem Schweizer Kinderbuch. Als Lebemann, Socializer und Halbtagshallodri gehört er zur Crème de la Crème der großstädtischen In-Quartiere. Er hat seine Enkelin Adelheid in Obhut, bis diese zu ihrer gehbehinderten Freundin Klara ins hinterletzte Alpenkaff geschickt wird. Dort nennt man sie Heidi und setzt ihr sogleich einen sächlichen Artikel vor den Namen. Adelheid vermisst nicht nur die rund um die Uhr geöffneten Dönerstände, sie ekelt sich auch vor den unsterilen Verpackungen im Dorfladen, der stinkenden Ziegenmilch und der gruseligen Jodelmusik. Am Ende kann Adelheid zum Stadt-Öhi zurückkehren, gemeinsam mit Klara, die dort endlich die nötige medizinische Versorgung erhält und wieder laufen lernt.


Das Rauschen der Tannen und die blutverschmiert aussehenden Berge versetzen Adelheid in Angst und Schrecken.

Nächste Woche: Die Zwitterin

Kulturbeutel 26/17

Gisela Feuz am Montag, den 26. Juni 2017 um 6:01 Uhr

Frau Feuz empfiehlt:
am Donnerstag taufen im Rössli die Punk-Hardcorer The Strapones ihre neue 7″, am Freitag zeigt die Kultmoviegang im Ciné Clubs Lady Terminator (ausschliesslich für Filmmasochist*innen) und am Samstag kann man sich auf der kleinen Schanze bei der 24. Ausgabe von Anyone Can Play Guitar so richig schön die Birne verbruzeln. Mit von der Partie sind Get the Gorgeous, Willibald, Circles, Frankie Safari und Black Cat Bone.

Die Krstic empfiehlt mal was anderes:
Nämlich statt nur an der Heiliggeistkirche vorbeizustressen, dort einzutreten und sich die Ausstellung Ikonen² anzusehen. Wie erkläre ich Ihnen, was Ikonen sind, falls Sie das nicht schon wissen? Küre erklärt aus dem Bett heraus: «Flache, zweidimensional dargestellte Heilige. Es gibt sie auch im Auto, am Rückspiegel baumelnd etwa». In der Heiliggeistkirche wird sich diesem Thema traditionell und avantgardistisch angenähert, unter anderem mittels einem wiederbelebten Hundeskelett und einem Gedenkort für die Ausgeschlossenen. Vernissage ist am Freitag, 18 Uhr.

Der Urs empfiehlt:
Schnauze tief ihr LokalpatriotInnen – ein Lobieslied auf den freien Jura an dieser Stelle! Schickt euch mal ins Café du Soleil,  im guten alten Seigneleger – ja in Bern on dit comme ça – dort steppt zwar nicht der Bär, dafür aber ein horizontgerichteter Gemeinsinn . Am Samstag war Urs dort eingeladen zu Mister Milano, gutem Essen und wenig Bier. Da bleibt nur zu resümieren – gönnt euch selbst mal diesen diesen wunderbaren Flecken nahe Ferne! Fichtengesäumt zu erreichen via Hauptstrasse oder Regionalbahn, euch wird die trockene Bundesstadtspucke wegbleiben. Familiäre Atmosphäre, gute Musik und ein Hauch Fernwehflavour in doch ach so naher Region. Nächsten Samstag mit der Bluesnight des diesjährigen FÊTE DU SOLEIL Festivals – da bleibt nichts als Liebe übrig.

Fischer empfiehlt:
Memories, music and mojitos
in der Galerie DuflonRacz am Samstag (Kinderfoto mitnehmen!). Und falls es nach der Erinnerungsaktion mit der Künstlerin Nina Haab ein paar Mojitos zu viel wurden: am Sonntag dann Who cares, it’s Wurst, mit Live-Musik und den besten Würsten weit und breit (Eigendeklaration), in einem schönen Länggass-Garten.

Vergnüglicher Musical-Schabernack

Gisela Feuz am Samstag, den 24. Juni 2017 um 13:19 Uhr

Genosse Erdmann vom Mutterschiff hat mit seiner Kritik nicht gänzlich unrecht, wenn er festhält, dass im Musical «Sit so guet, s.v.p» etwas gar offensichtlich mit Klischees operiert werde. Ist aber wurscht (wahlweise auch schüblig, landjäger, cervelat oder merguez) denn beste Unterhaltung bietet «Sit so guet, s.v.p» alleweil, zumal das Musical aus der Feder von Dennis Schwabenland, Raphael Urweider und Matto Kämpf vor absurden Einfällen, Wortwitz und Anspielungen strotzt. Hier 14 Gründe, warum man sich den manchmal bitterbösen, manchmal vergnüglich kindischen Musical-Schabernack in der Dampfzentrale anschauen sollte:

  1. Weil Penis-Witze gemacht werden.
  2.  Weil das neue Maskottchen der S.V.P. Ein Walfisch ist, der bei der Huldigung von St. Christopher stets auf die Nase fällt.
  3. Weil die neue Hauptstadt «Downtown Ballenberg» heisst.
  4. Weil Matto Kämpf die ganze Pause über ein Tannenkostüm tragen muss.
  5. Weil keiner so schön zeitlupe-werbe-kitschig über die Bühne hüpft, wie Cecilia de Buurenworst (Ntando Cele) und Heidi de Cervelat von Schüblin (Anna-Katharina Müller).
  6. Weil Roger de Cervelat (Diego Valsecchi) und Ibrahim al Merguezi (Wael Sami Elkholy) nicht nur richtig gut singen, sondern auch ein unsäglich komisches schwules Diktatoren-Paar abgeben.

    Und beide sind sie scharf auf die Wurst: Ibrahim al Merguezi (Wael Sami Elkholy) und Cecilia de Buurenworst (Ntando Cele) buhlen um Roger de Cevelat (mitte, Diego Valsecchi)

  7. Weil die Anführerin der Linken, die sich im Jura verschanzen («ein von unbeugsamen Linken bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten»), Grünemine heisst. (Malika Kathir) 
  8. Weil Domink Gysin den gruusigen, misogynen Säufer Fritz Ländjäger dermassen überzeugend spielt, dass einem angst und bange wird.
  9. Weil das Sozialamt mit «Charity Events» verwechselt wird.
  10. Weil keiner so schön hechelt, wie der Bernhardiner-Hümpu im Edewelss-Gewand (Simone Gfeller).
  11. Weil die Schweizer-Hymne in Techno-Version und mit völlig überpitchter Schlumpf-Stimme gesungen wird.
  12. Weil Songkomponist und Musiker Simon Hari am Bühnenrand bei jeder Nummer vollen Körpereinsatz zeigt.
  13. Weil man nicht drauskommt, warum am Schluss dann trotzdem geheiratet wird.
  14. Weil man auf dem Heimweg den gnadenlosen Ohrwurm «from the outside we are brown» summt.

Das Musical «Sit so guet, s.v.p.» Wird noch bis und mit Freitag 30. Juni in der Dampfzentrale aufgeführt.

#ladolce

Mirko Schwab am Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 6:06 Uhr

Ein kleiner Abschiedsgruss vor den Sommerferien. Press play: I ha wöue Italiäner wärde – from Tenor to Trash. Findet mich bei Autogrill, bitches.

Schwab verabschiedet sich für ein paar Tage. Und weil ihm dazu und bei feuchtwarmen fünfzig Grad unter dem Mansardendach grad nichts gescheiteres in den Sinn kommt, soll es ein musikalischer Abschiedsgruss sein. Genau, damit Sie mich nicht beneiden müssen und sich selbst ein bisschen Rest-Italianità aus der Tube drücken können. Bitte gönnen Sie:

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Kühle Räume, heisse Themen

Roland Fischer am Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 13:00 Uhr

Wo ist es verlässlich kühl an so einem Hitzetag? Natürlich, im Museum. Denn Kunst mag den Sommer nicht so.

Aus konservatorischer Sicht wäre es in vielen Fällen in unseren Breitengraden angemessen, im Depot- und Ausstellungsbereich gemässigte Temperaturen von nicht weniger als 15°C im Winter und nicht mehr 25°C im Sommer an­zustreben.

Da empfiehlt sich zum Beispiel ein Ausflug nach Neuchâtel (wo ja sowieso bald das NIFFF anfängt, seines Zeichens coolstes Filmfestival der Schweiz), ins Centre Dürrenmatt. Auf der tollen Terrasse mit Blick über den See ist es auch grad eher warm, aber im Bauch des Gebäudes lässt es sich bestens ein wenig aushalten.

Die aktuelle Sonderausstellung dreht sich um Dürrenmatts Verhältnis zu den Naturwissenschaften. Und da ist einiges an Denk- und Sprengstoff vorhanden, zum CERN, zur Atombombe, zur Medizin. Und nicht zuletzt zum Trendthema des Jetzt:

Food for thought, auf jeden Fall. Gleiches gilt offenbar für die Revolution in den Berner Museen, vor allem für den Kunstmuseum-Teil, hat man sich sagen lassen. Da sind schon letzte Tage, also nichts wie hin.

Keinzigartiges Lexikon: Folge 25

Gisela Feuz am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 6:00 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Das Großod
Das Großod ist ein beliebtes Schmuckstück, insbesondere bei älteren Damen, die ihr Geld sinnvoller einsetzen möchten als für die Schulbildung der Enkel oder für wohltätige Zwecke. Im Unterschied zum Kleinod hat das Großod den Vorteil, dass es Problemzonen überdecken kann: Ein adrettes Monsterbijou im Haar lenkt dezent vom Hinterteil ab, und eine Kette aus Riesenperlen hinterlässt nur noch eine Ahnung vom Bauch darunter. Geübte Großod-Trägerinnen haben auf Galas und Kreuzfahrten schon bewiesen, dass sie auch auf der Tanzfläche eine gute Figur machen. Um dabei der hohen Zentrifugalkraft zu trotzen, empfiehlt sich neben regelmäßiger Rückengymnastik und Stützgurt eine Stabilisierung der Ohrläppchen durch Ringlochverstärker.


Auch mit Kronleuchter-Ohrringen lässt sich Discofox oder rassiger Cha-Cha-Cha tanzen.

Nächste Woche: Der Stadt-Öhi

Kulturbeutel 25/17

Milena Krstic am Montag, den 19. Juni 2017 um 5:29 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
Ehrlich gesagt chumeni nid so drus beim diesjährigen Pressetext zum Festival Belluard Bollwerk. Von der Game-Theater-Truppe machina eX ist die Rede und dass die seit dem Monat Mai schon dran sind und vor Ort ein Spektakel zusammenbrauen. Erwähnt sind Busfahrten an geheime Plätze und irgendwann am Textende steht geschrieben, dass sich die diesjährige, 34. Ausgabe, mit Alltäglichem befasst. Nun gut. Lassen wir uns überraschen – von diesem Festival nämlich gerne. Am Donnerstag fängts an und dauert bis am 1. Juli.

Der Urs empfiehlt:
So einen sündhaft überteuerten Deluxe-Badi-Burger im Lorrainebedli, wahlweise einem mittellosen Kind geschenkt oder den PreispolitiknörglerInnen an den Kopf gezimmert.
Wissen letztere eigentlich wieviel Arbeit hinter so einem Gastrokonzept steckt, wie mickerig die Margen auf Essen sind, woher diese Menschen stammen die da anreissen? Ich breche hier mal eine Lanze fürs Kulturpräkariat – die gehören nicht der hardcore Fukuyama-Fraktion an, sondern grossteils dem Heimblock – Spalterei ziemt sich demnach nicht!
Ach, und wenn wir schon fast beim Baden sind, das Kino Rex Bern bläst von Montag bis Donnerstag unter dem Titel «Splash» zum Open-Air im Innenhof des GenerationenHauses. Gezeigt werden Sommerfilme wie «La piscine», «The Swimmer», «The Party» und «A Bigger Splash».

Fischer empfiehlt:
Die Apokalypse überleben, es wird wieder heiss. Also entweder in die Badi oder zum Seminar mit dem Künstler Nino Baumgartner: Am Freitag gibt’s in der Stadtgalerie eine kurze Einführung in Überlebenstechniken und anschliessend eine praktische Tour mit Abendessen.

Mirko Schwab empfiehlt:
Süss, les Badiboys. Während Dandy und Urs nebeneinander auf dem Frottiertuch liegen, glückliche Biofritten in Hummus tunken und sich Proust vorlesen, steigt im Emmentaler Nest Signau das Kugelfest. Politik und Porno, Mucke und Mücken, DIY und XXY, Werwölflen und Werweissen – kurz, den wichtigen Fragen mit Humor auf die Spur kommen, einen Geilen haben und das bis tief in die Nacht. 22. – 25. Juni.

Frau Feuz empfiehlt:
Sie heissen Cecilia de Buurenworst, Ibrahim al Merguezi und Maithai Landjäger-Satay und sind die Protagonisten des Muscials «Sit so guet, s.v.p.», das ab Donnerstag in der Dampfzentrale über die Bühne geht. Musical? Keine Sorge, den Schabernack haben sich die Herren Matto Kämpf, Rapahel Urweider, Dennis Schwabenland und Simon Hari ausgedacht, das heisst, es wird zwar gesungen, aber eben mit richtig schön bitterbös-derbem Inhalt.

Wer hat noch keinen Wind gekriegt –

Urs Rihs am Freitag, den 16. Juni 2017 um 19:09 Uhr

Von dieser schönen Sache – dem Quartierfest Viktoria – organisiert durch den Verein Alte Feuerwehr und der Kollektivunterkunft?

Stattfinden tut das samstags im Löscher nicht in Paris und dessen naher Umgebung – ihr wisst Bescheid, dort Viktoriaplatz und so.
Beginn mit Führungen durch die Infrastruktur und Infoveranstaltungen ist morgengegenmittag und Konzerte gibt es ab den Sechsen. Programmmässig werden da gerüchteweise gar Urgewächse durch die Decke gehen und an der Bar gibts Mojito.
Bekannterweise erklingt hingegen romantisch Abgehalftertes vom BAZE – Briefkästen nehmt euch in Acht – und danach gibts Gerechtigkeit 4 Justin – begleitet von diesem Duft…
Willkommen sind alle die fühlen können, der Eintritt ist frei durch die Tür und der Tresenertrag geht an die Zwischennutzungsprojekte sowie die Unterkunft.

Könnten wunderbare Sternstunden der Bedeutungslosigkeit werden, tanzt also an ihr Hübschen und teilt etwas Zeit und Liebe – mit und in der Alten Feuerwehr Viktoria.

Wer weiss – Quartierfest Viktoria – der kommt.

Hodenschweissalarm

Gisela Feuz am Donnerstag, den 15. Juni 2017 um 16:34 Uhr

Draussen warens 23, drinnen gefühlte 200 Grad. Sauna-Zeremonienmeister am Dienstagabend im ausverkauften ISC waren die Mannen von Kvelertak, derjenigen norwegischen Metal-Band, die ab September als Special Guest mit Metallica auf deren Worldwired-Tour unterwegs sein werden. Den sechs Norwegern dürfte ja wohl der Schuss abgegangen sein, als diese Metallica anriefen. Aber item.

Jedenfalls platzte das ISC am Dienstagabend aus allen Nähten, es herrschte Hodenschweissalarm, die Jugend vergnügte sich mit Stagediving, derweilen vorne Kvelertak einen Bass, ein Schlagzeug und drei Gitarren malträtierten. Was dabei herauskam, war eine musikalische Wundertüte sondergleichen. Auf lange Instrumentalpassagen, die schon fast progressiv anmuteten, folgten solid stampfende, wenn auch wenig innovative Blues-Rock-Riffs, melodische Rock’n’Roll-Gitarrenthemen mit Ohrwurmpotential wurden von brettharten Black-Metal-Blastbeats abgelöst, derweilen sich Erlend Hjelvik die Seele aus dem Leib schrie. So ein bisschen wie Schwedenrock auf böse klang das zwischenzeitlich, wie wenn Hellacopters mit Iron Maiden ins Bett gegangen wären. Unterhaltsam war das alleweil, wenn sich auch das Mitsingen eher schwierig gestaltete, denn man(n) kreischt norwegisch.

Ein richtig gutes Konzertfoti von Tilman Jentzsch.

Ein noch viel besseres Konzertfoti von Marie Klimbim.

Viel zu leise sei das doch jetzt gewesen, monierten zwei der Herren Monsters im Anschluss an die Kvelertak-Show. Nun ja. Die Monster-Mannen sind ja nun nicht unbedingt eine verlässliche Referenz, wenns um Lautstärke geht. Denen ist wahrscheinlich jedes Konzert zu leise, wenn nicht beim ersten Ton mindestens drei Leute im Publikum umfallen und aus den Ohren bluten. Ein bisschen mehr Wumms hätte die Kvelertak-Show allerdings tatsächlich vertragen. Vielleicht seien ja die drei Gitarren das Problem gewesen, vermutete der Fachmann, eventuell hätten die Schlagzeug und Bass zugekleistert. Mag sein. Viel relevanter erschien Frau Feuz beim Anblick der Garderobe einiger Konzertgänger folgende Frage: Wer denkt sich eigentlich die Motive für Metal-Shirts aus? Und wie hoch sind wohl die Psychotherapie-Rechnungen dieser Künstler?

Kvelertak spielen heute Abend im Gaswerk in Winterhur

Jung und stolz

Mirko Schwab am Donnerstag, den 15. Juni 2017 um 5:55 Uhr

Wir trinken, tanzen, taumeln an den urbanen Sehnsuchtsorten einer Jugend im Herbst. Er schaut zu und drückt ab. Nicola Schmid ist der Chronist unserer Jahre in Schwarz und Weiss.

Ich schicke voraus, auch dieses kleine Portrait entlang dem Gefühl einer gewissen Verliebtheit aufschreiben zu müssen. Sehen andere Schriebsteller ihre Ehrlichkeit darin vergütet, die Dinge aus sicherer Distanz beobachten und bezweifeln zu können, schreibe ich lieber Liebesbriefe, wo ich es ehrlich kann. So this song is another love song.

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