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Panda Bears Schaumkronen-Musik

Christian Zellweger am Donnerstag, den 24. Juli 2014 um 15:11 Uhr

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Wie schön, wenn nach vier Tagen Gurtenfestival wieder mal jemand vor einem steht, der Musik als Kunstform begreift und nicht als Zuhörerbelustigung. Die auf dem Berg vielbeschworene Energie aus dem Publikum ist Panda Bear denn wohl auch nicht der wichtigste Antrieb. Mit geschlossenen Augen und tief in seinen Samples vergraben trägt er seine Songs vor und schafft an diesem wetterleuchtenden Sommerabend Momente, an die man sich gerne erinnert.

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Referenzpunkte für Panda Bears Schaffen zu nennen, wäre unsinnig. Wir freuen uns ganz einfach auf das angekündigte Album, Panda Bear Meets The Grim Reaper. Man darf annehmen, dass es in dieselbe Richtung gehen wird, wie sie dieser Bad-Bonn-Abend nahm. Und der klang gar nicht so sehr nach Angesicht des Todes. Es ist eine bunte und oft auch sonnige Welt, die sich Noah Lennox schuf, um darüber seine Gesangslinien zu ziehen. Die bewegen sich oft in einer getragenen Traurigkeit, nur um dann wieder von der nächsten Beats-und-Sample-Welle augelöscht zu werden. Eine wunderbar flirrende Schaumkronenmusik ist das.

Unser ehemaliger Kapitän Benedikt Sartorius hat vor dem Konzert mit Panda Bear gesprochen. Lesen Sie weiter auf seiner neuen Barkasse, dem Tonspuren-Blog.

«Das Paléo ist wie ein 3D-Buch»

Oliver Roth am Mittwoch, den 23. Juli 2014 um 19:02 Uhr


Protokoll vom Festival in Nyon.

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(Bitte klicken Sie auf die Dateien und lassen sie diese im Hintergrund laufen, während sie den Text laut vorlesen.)

 

«Dieser Jake Bugg spielt ziemlich belanglosen Rock'n'Roll.»
«Aber er macht das toll. Nur ist kein Kontakt mit dem Publikum da, wie hinter einer Glaswand. Die Qualität ist top.»
«Ich erwarte auch, dass die Qualität gut ist, bitte sehr.»
«Er hat einfach keinen Draht zum Publikum.»
«Ist mir doch egal!»
«Gut aber herzlos. Ein Konzert zum Vergessen.»
«Nicht jeder muss mit Herz.»

«Warum sind eigentlich die Leute am Paléo weniger Prolls als am Gurten?»
«Kein Ahnung.»
«Am Gurten kommen sie von überall. Von Thun und so. Das ist mehr ein Volksfest.»
«Ja, stimmt. Hier kommen die Leute wegen der Musik.»
«Der Camping ist auch viel besser. Du kannst machen, was du willst! Nicht wie auf dem Gurten»

 

«Diese Hype-Band Jungle hat wohl nicht genug Lieder. Sie haben gerade mal 50 Minuten gespielt.»
«Ich habe nur mit einem Ohr hingehört. Aber ich sage, klar 70er Disco!»

«Welches andere Festival hat sonst schon ein Village du monde? Die anderen bringen ja nur diese Mainstream-Kacke. Etwas wie hier, zum Beispiel aus den Anden, würde bei anderen Festivals nicht reinpassen.»
«Ja, aber was haben diese komischen Schnur-Zelte mit den Anden zu tun? Ich finde das irgendwie überhaupt nicht passend.»
«Ich verstehe das total, das sind halt Schnurberge!»

 

«Ich bin froh, wirkt MIA so sympathisch. Ich respektiere sie sehr als Künstlerin und wäre enttäuscht gewesen, wenn nicht. Das halbe Konzert spielt sie am Gitter bei den Leuten.»
«Ich möchte sie küssen und heiraten.»
«Aber das Konzert war jetzt im klassischen Sinne nicht besonders gut.»

«Das Paléo ist wie ein 3D-Buch, das beim Zahnarzt im Warteraum liegt. Und die anderen Festivals sind der Zahnarzt. Der Zahnarzt möchte auch gerne ein Künstler sein, aber das ist er nicht. Auch wenn er in einer Steelband spielt.»

«Wow, diese DJs sind besser als jede Band.»
«Die heissen A Tribe Called Red

«Diese Kunstinstallation mit den Wohnwagen und den Dächern aus Alufolie sieht aus, als sei sie aus einem Kanye West Video.»

«Dafür, dass sie nur zu zweit auf der Bühne stehen, rocken diese Black Keys ganz schön. Die Qualität ist krass gut.»
«Stell dir mal vor du sitzt an diesem Schlagzeug und haust diese unglaublich lauten Schallwellen in die Menge raus.»

«Das Magret-Sandwich ist ganz klar das Beste, was du auf der Passage essen kannst.»
«Ich muss ja jedes Jahr dieses eine Pad Thai essen. Jetzt finde ich es nicht mehr, sie haben irgendwie die Essensstände umgestellt.»

«Ich schlafe nie wieder in einem Zelt. Im Wohnwagen bist du wie in einer Glasglocke – wunderbar!»

«Dieser Gesaffelstein bringt nicht wirklich geilen Sound.»
«Nein, aber es flasht.»

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Das Paléo Festival in Nyon läuft noch bis am Sonntag, 27. Juli 2014. Das Festival ist ausverkauft. Es gibt jedoch täglich noch 1'500 Tickets bei Ticketcorner und auf der Festivalseite.

wenn Frau Meier wieder mal

Miko Hucko am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 12:01 Uhr

oder es kann auch die vielbeschimpfte Gentrifizierung gewesen sein, klar. Wir in Bern wissen ja: Das Clubsterben ist ein Problem, gegen das wir noch keine Lösung gefunden haben. Die Krankheit schein mindestens so gefährlich zu sein wie die Vogelgrippe, greift sie doch rasend schnell auf andere Städt über.

Jetzt scheint sogar die international anerkannte Partystadt Berlin betroffen. Da dachte ich, wenigstens eine Stadt habe ihre Viren im Griff (allerdings habe ich erzählt bekommen, man habe vo letscht einen Kinderspielplatz wegen der Lärmbeschwerden der Anwohnenden schliessen müssen. hoppla). Und wenn man sich die Neubauten und Renovationen rund um die Revaler Strasse so anschaut, hat das früher oder später wohl kommen müssen.

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Wenigstens gibt es eine Performance dagegen.

Der Zorn hockt in Gstaad

Milena Krstic am Dienstag, den 22. Juli 2014 um 5:12 Uhr

«Dä muesch gseh ha!», rief Küre ins Telefon. Es war für ihn kein Leichtes, mich davon zu überzeugen, mit ihm ans Menuhin Festival in Gstaad zu kommen, wo Bobby McFerrin auftreten würde. Ich fuhr dann hin, nach Gstaad also, in das Dorf im Berner Oberland, zugehörig der Einwohnergemeinde Saanen; ab Bern dauert die Zugfahrt rund zwei Stunden. Wer die beste Verbindung wählt, steigt nur einmal um.

Ich war bereits bei der Dorfkirche in Saanen angekommen, als mich Küre wissen liess, dass er sich um eine halbe Stunde verspäten würde. Also blieb genug Zeit, mich mit Alec anzufreunden, dem braungebrannten Aktivisten, der sich am Fusse der Kirche installiert hatte, um die Festivalbesucher mit Flyern auszustatten (und nebenbei den Zorn der Organisation auf sich zu ziehen). Hier grob zusammengefasst, was auf den Flugzetteln geschrieben steht: Yehudi Menuhin, Gründer des Festivals/Violinist/Dirigent/Humanist und Ehrenbürger von Gstaad, hätte sich wohl im Grabe umgedreht, wüsste er, dass seit dem Jahr 2002 (also drei Jahre nach seinem Tod) die HSBC Bank als Hauptsponsor für sein Festival ins Boot geholt wurde. Alec und ich waren gerade erst per du, als Küre kam und wir in die Kirche hetzten. Die war rappelvoll, aber wir erspähten noch zwei freie Plätze, drückten uns an den bereits Sitzenden vorbei und da wurde uns klar, weshalb die überhaupt noch frei waren, aber da war es schon zu spät: Balken

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Regenfest und Stiefeltanz

Oliver Roth am Montag, den 21. Juli 2014 um 13:13 Uhr

Am letzten Tag wage ich den Aufstieg auf den Hügel und werde von einer atmosphärisch-apokalyptischen Stimmung empfangen. Als qualme die Natur vor sich hin, zeigt sich mir ein mit Nebelschwaden verhangener Berg mit rasch vorbeiziehenden Schleierwolken.

Viele nacktbeinige, in Gummistiefel gestülpte und in halb durchsichtige Hüllen verpackte Gestalten torkeln umher: Wie Angehörige eines Geheimbundes, die sich auf einem mesoamerikanischen Hügel an ihrer Gottesstätte im Regenwald zu ihrer jährlichen Versammlung treffen.

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Bei den Sportfreunde Stiller erweisen sich denn die Lokalen nicht ganz so textsicher, was der Mann am Leitgesang aber ohne Umschweife mit Nachhilfe ausbügelt. So geht das!

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Kulturbeutel 30/14

Gisela Feuz am Montag, den 21. Juli 2014 um 5:38 Uhr

Frau Feuz empfiehlt:
Machen Sie einen Ausflug ins nahe Thun. Dort geht in der Innenstadt ab Mittwoch das Festival am Schluss über die Bühne, unter anderem mit The Rambling Wheels, Manillio und Megaloh, Bubi Eifach, Äl Jawala, Steff La Cheffe uva.

Fischer empfiehlt:
Das Theaterfestival Skilt im Progr, das ab Donnerstag ein faszinierend rätselhaftes Programm in den Progr-Hof bringt. Dreht sich irgendwie um neue Formen jenseits von sprechenden Schauspielern auf der Bühne, und gehen soll es «Von Aussen nach Innen, dort wo das Innen wieder aussen ist». Macht neugierig.

Krstic empfiehlt:
Nein, ich arbeite nicht für Thun Tourismus, aber Frau Feuz hat Recht: Fahren Sie nach Thun, weil nie ist es in dieser Stadt so aufregend wie zur Am-Schluss-Zeit. Das Festival wird von Ibibio Sound Machine eröffnet, eine Afrobeat-Punk-Funk Band aus London. Sängerin Eno Williams hat den Effekt einer Brausetablette im Wasserglas. Und nicht vergessen, einen Batzen ins Kollektennetzli zu werfen.

Miko Hucko empfiehlt:
Statt nach Thun was tun. Ab Donnerstag können Sie im Kornhausforum eine Fotoausstellung zur Feier des 30-Jährigen Bestehens von Xenia, der Fachstelle für Sexarbeit, besuchen. Ebenfalls Donnerstags gibt's einen Babyshower im Rössli, an dem Tiefgang gleich zwei EP-Releases zu feiern hat.

Herr Zellweger empfiehlt:
Auf die Gurten-geschädigten Ohren: Das Konzert von Panda Bear am Mittwoch im Bad Bonn zu Düdingen.

Herr Roth empfiehlt:
Fahren Sie nicht nach Thun. Fahren Sie nach Nyon. Dort findet vom Dienstag bis am Sonntag das Paléo Festival statt. Oder machen Sie einen Road Trip durch Südfrankreich.

Gurten? Gugus.

Roland Fischer am Sonntag, den 20. Juli 2014 um 16:06 Uhr

gugusViel zu viele Leute da oben. Und die Bahn ist ja auch dauernd kaputt. Am besten gleich unten bleiben, auf der wunderbaren Terrasse der Heiteren Fahne. Gestern abend fand sich da auch tatsächlich soviel Volk ein, dass sich bald eine lange Schlange vor dem Einlass bildete. Drinnen versicherte man sich gegenseitig der herrlich heissen Nacht, trank entsprechend viel Bier (Bier im Summer? sicher scho) und hörte The Siegfrieds & Toys zu, wie sie mit ihrem Trashpop gute Stimmung verbreiteten. Und hatte von der Terrasse herab einen schönen Logenplatz, um das bis spät sehr rege Kommen und Gehen im Gurtentransitbereich zu beobachten (erstaunlich, wie viele Leute da erst für das Latenight-Programm rauf fahren). Wer noch nicht genug von diesem Festivalwochenende hat: Heute gibt's noch einmal ein geballtes Gugus, bis spät, mit Madame Gmür, VINK, Pesca Jamba und Füschtu.

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Heavy Metal und Melancholie

Gisela Feuz am Sonntag, den 20. Juli 2014 um 13:05 Uhr

Am zweiten Tags des diesjährigen Gartenfestivals im Kairo gab es eine Premiere: Eine Buchtaufe und zwar die von Roland Reichens «Sundergrund». Angeteigt hatte diese Matto Kämpf, der neue designierte Chef der Abteilung Literatur im Kairo, der gestern in bester Laune der heissen Wetterlage einen Zweizeiler widmete:

Bier im Summer.
Eher nid.

Roland Reichen hatte sich für seine Taufe den Gitarristen Patrick Abt auf die Bühne geholt, der kurze Intermezzi zwischen den gelesenen Textpassagen spielte. Und was für welche. Da im getauften «Sundergrund» (das bereits hier besprochen wurde) ab und an Heavy Metal gehört wird, steuerte Abt Einschübe aus diesem Genre bei, obwohl er normalerweise eher in ruhigeren musikalischen Gewässern segelt. Er habe sich im Vorfeld akribisch vorbereitet und sich durch diverse Schwermetall-Erzeugnisse durchgehört, erklärte Abt grinsend. Auf der Bühne lieferte dann ein Schlagzeugcomputer mit Doppelpauke die Basis für die wilden und lauten Einlagen, wobei Abt offensichtlich Freude an der Sache hatte und seine Gitarre schränzte, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan, als in Heavy Metal-Bands zu spielen. Einzig die Flip Flops waren nicht so richtig Schwermetall-Uniform-konform.

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Patrick Abt und Roland Reichen bei der «Sundergrund» Lesung

Freude an der Sache hatte dann auch das Büsi aus dem Quartier, dass sich zu den Klängen der Lausanner Combo Cheyenne in luftiger Höhe über der Bühne von Ast zu Ast hangelte. Cheyenne wiederum hatten es mehr mit der Tiefe. So war die Stimme von Sängerin Dayla eine kräftige und kehlige, die Gitarrenarbeit, die dazu geliefert wurde, eine bluesig-psychedelische und repetitive, alles zusammen erinnerte phasenweise ein bisschen an den verdrögten Sound von The Doors.

Generell wurde viel Französisch gesprochen gestern im Kairo-Garten. Das mag daran liegen, dass Cheyenne und die Abschluss-Combo Buvette (wer kann berichten?) beide aus Lausanne kommen, vielleicht aber auch an Puts Marie aus Biel. Sobald die Tücken der Tontechnik ausgemerzt waren, boten diese beste musikalische Dramatik. Puts Marie haben den Dreh definitiv raus, wie man Songs aufblasen und wieder zusammenfallen lassen kann. Dieses dynamische Spiel wird durch die eigentümliche nasale Stimme von Frontmann Max Usate perfekt komplementiert. Das Resultat: wunderbar schwermütige Spannung und Melancholie. Und über allem glühten die grünen Fuchsohren.

Kaputte Bahn und schottisches Gitarrenbrett

Gisela Feuz am Freitag, den 18. Juli 2014 um 17:40 Uhr

Worst Case. Die Gurten-Bahn sei kaputt, hiess es gestern Nachmittag plötzlich, nachdem bereits ordentlich viele Menschen ordentlich lange Zeit in der Warteschlange an der Gurtenbahn-Talstation verbracht hatten. Der Türschliesser der einen Kabine wollte offenbar nicht mehr und legte so die ganze Bahn lahm, welche normalerweise den grössten Teil der Konzertbesucher auf den Berner Hausberg ans Gurtenfestival bringt. Nein, dieses Teil habe er ausgerechnet nicht bei sich, weil das eigentlich nie kaputt gehe, stellte der schnellstmöglich bestellte Monteur fest, weswegen dafür zuerst nach Solothurn gebraust werden musste. Viele Besucher nahmen dann in der Gluthitze den 45-minütigen Fussmarsch bergauf auf sich, andere harrten und hofften weiter in der Warteschlange und tatsächlich fuhr denn die Bahn nach drei Stunden wieder, wenn anfänglich auch nur mit einer Kabine und im Schritttempo. (Polizisten jetzt bitte beim dritten Abschnitt weiterlesen.)

Eine DJane wurde gar, weil sie sonst ihr DJ-Set verpasst hätte, von einem galanten Ritter der Strasse auf seiner 60-jährigen Vespa in halsbrecherischer Fahrt auf den Hügel geleitet. «Dr Rücksitz hani leider vor äs paar Tag abmontiert.» Nein, blaue Flecken gabs trotzdem keine, weil die alten Vespas ja zum Glück gut gefedert sind.

Oben herrschte dann beste Stimmung und eitler Sonnenschein. Das Gurtenfestival war trotz Bähnli-Panne bereits gut besucht, die Jugend tanzte und quietschte vergnügt (die Mädchen), rüpelte teenagerig herum (die Buben) und allesamt schwenkten sie zu den Klängen der Glanton Gang einen Arm durch die Luft. Der Arm konnte im Anschluss gleich im Anschlag behalten werden, denn was auf der Hauptbühne folgte, waren die Altmeister von Cypress Hill, die Hip Hop-Combo aus Los Angeles, die sich in ihren Texten oft mit dem Thema Hanf auseinandersetzt und sich stark macht für dessen Legalisierung. Süssliche Duftschwaden aus allen Gurten-Ecken und Enden verrieten dabei, dass Cypress Hill mit ihrer Message offenbar auf einige Zustimmung bei der Zuhörerschaft stiessen.

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Biffy Clyro Frontmann Simon Neil

«Die fahre ja äs uhure Brätt füre Gurte», hielt  im Anschluss ein Besucher beim Konzert von Biffy Clyro erstaunt fest. Tatsächlich bretterten die Schotten, was das Zeugs hielt und tatsächlich war es für Gurten-Verhältnisse richtig schön laut. Auch wenn das Trio aus Ayrshire auf den letzten beiden Alben phasenweise ein bisschen poppiger daherkam, so vergessen die Herren doch nie ihre progressiven Wurzeln. Es ist dieser Mix aus Stadionrock-Versatzstücken, Bombast, epischen Hymnen und dynamischem Spiel, wilden avangardistischen und brettharten Gitarrenwänden, der den Sound von Biffy Clyro so betörend macht. Und dass sie dann auch noch sehr sympathisch auftreten und dieser ewig tänzelnde Gitarren-Adonis Simon Neil eine wahre Augenweide ist, liess gestern selbst gestandene Weiber wie die Schreiberin vor Freude quietschen.

Das ausverkaufte Gurtenfestival dauert noch bis am Sonntag auf dem Berner Hausberg, unter anderem mit Massive Attack, The Prodigy, Sportfreunde Stiller, Franz Ferdinand uva.

Grüsse aus den Ferien!

Oliver Roth am Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 5:30 Uhr

Hallo Alle!

Ich schreibe meinen ersten Beitrag aus den Ferien in Los Santos.

Es ist wunderbar hier! Das kulturelle Angebot ist riesig. Von Sommerloch wie in Bern keine Spur! Ich gehe in Strip-Clubs (wo ich bereits Nikki kennengelernt habe), schaue mir im Kino Filme an, fahre Jet-Ski, spiele Golf und Tennis. Und natürlich rolle ich viel mit dem Auto umher und hänge ab.

Um der Hektik der Grossstadt für einen kurzen Moment zu entkommen, empfehle ich besonders das Umland von Los Santos. Im Senora Nationalpark lässt es sich wunderbar mit dem Buggy durch die Dünen kurven. (Rumfahren eben). Mit dem ansässigen Cletus habe ich ein paar Tiere gejagt.

Letztes Wochenende war ich in der Flugschule. Die kleinen Propeller-Flugzeuge fliegen zu lernen, war nicht ganz ohne. Nun bin ich schon flott unterwegs – mit dem Helikopter rattere ich den wunderschönen Sonnenuntergängen entgegen.

Nach einer Shopping-Tour (der Bucket Hat ist neu) spaziere ich bisschen am Vespucci Beach herum. Obwohl dieser oft ziemlich voll mit nervigen Badegästen ist. Wir kennen das. Aber wenn die Leute zu sehr nerven, besteht ja die Möglichkeit sie mit den nötigen Feuerwaffen zum schweigen zu bringen. Wir kennen das.

Bis bald

XXX

0_0-17 Am Strand

0_0-6 In den Bergen

0_0 Kopie 2 Wo geht's lang?

0_0-3 Nationalpark!

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Die Playstation 3 gibts für CHF 129.– und das Spiel Grand Theft Auto V für CHF 44.– beim Dealer deines Vertrauens (Bsp. Aarbergergasse).

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Mit dieser digitalen Postkarte begrüssen wir Oliver Roth an Bord unseres Kulturstatt-Dampfers. Herzlich willkommen!