Blogs

Hipp Hipp Hibernian

Herr Pelocorto am Samstag, den 19. April 2014 um 14:30 Uhr

Herr Power, unser Sonderkorrespondent aus dem Heimatland des Fussballs, berichtet dieses Mal von einem Spiel in Edinburgh und betont, dass Nordengland und Südschottland wirklich schön sind. Er wünscht uns und Ihnen ein schönes Osterfest und einen ruhigen Ostermontag.

Stadt
Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland und ist aus meiner Sicht eine der besten Städte in Grossbritannien. Eine wunderschöne Altstadt, welche von einer Burg in der Mitte auf einem Hügel überragt wird. Mein persönliches Highlight neben den drei Stadien ist definitiv der Arthur’s Seat. Der Arthur’s Seat ist ein Hügel, welcher früher mal ein aktiver Vulkan war. Er ist zu Fuss vom Stadtzentrum bequem erreichbar. Von ihm aus hat der Besucher einen wunderschönen Ausblick auf Edinburgh und Umgebung. Wie erwähnt, bietet die Stadt drei Sportstadien ein Zuhause. Die Easter Road, das Tynecastle und das Murrayfield sind die Namen dieser drei Stadien. Das grösste der drei Stadien ist das Murrayfield, das Nationalstadion für Rugby. Das Tynecastle ist das Heimstadion von Heart of Midlothian, im lokalen Munde auch «Hearts» genannt.

Club
Die Hibs spielen momentan in der Scottish Premier League, der höchsten Schottischen Liga. Sie sind momentan auf dem 7. Platz klassiert. Der Club wurde von irischen Einwanderern gegründet. Mehr über die Geschichte der Hibs finden interessierte Ledererinnen und Lederer im Internetz.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Grosse und kleine Bälle

Herr Pelocorto am Samstag, den 19. April 2014 um 11:45 Uhr

Wir beenden die heutige Kunst-Matinée grossformatig. Sie haben jetzt Kopfschmerzen? Macht nichts!

Im Laumeier Sculpture Park im amerikanischen St. Louis findet sich mitten im Wald diese riesige Skulptur von Donald Lipski:

Donald Lipski; Ball? Ball! Wall? Wall!; Stahlbeton; 1.6 x 1.6 x 91 Meter; 1994

Falls Sie jetzt Kopfschmerzen haben ob so viel Kunst am frühen Morgen, dann verschreibe ich Ihnen dieses Medikament des Psychotherapeuten und Künstlers Jon Harvey.

Jon Harvey; Soccer Mom Meds; Ton, Vinyl, Acryl, Kunstrasen; 20 x 8 x 15 cm; 2008

Der Himmel hängt voller Bälle

Herr Pelocorto am Samstag, den 19. April 2014 um 9:45 Uhr

Herzlich willkommen zum zweiten runden Teil der heutigen Kunst-Matinée!

Beim guatemaltekischen Künstler Dario Escobar kommt alles Gute von oben. Auch die Fussbälle.

dario_escobar

Dario Escobar; Sin titulo; Leder, Latex, Faden und Stahl; 600 x 400 x 400 cm; 2010

Dario-Escobar2

Dario Escobar; Anverso & reverso XV; Leder, Latex, Faden und Stahl; 350 x 200 x 200 cm; 2013

Dario-Escobar3

Dario Escobar; Anverso & reverso; Leder und Faden; 22 cm; 2010

Leichtgewicht

Herr Pelocorto am Samstag, den 19. April 2014 um 6:00 Uhr

In der 87. Kunst-Matinée geht's heute rund. Guten Morgen!

Es dreht sich alles um den Ball. Wir starten mit etwas Leichtem. Papiermaché. Das kennt jeder von uns. Der amerikanische Künstler Mark (‹Badass›) Bradford verarbeitet Zeitungsinserate und Flyers zu grossen netzartigen Collagen und zu Fussbällen.

Mark_Bradford_crushed

Mark Bradford; Untitled (Crushed Soccer Balls); Papiermaché; Ballgrösse rund 30 x 30 x 15 cm; 2004

Mark_Bradford_Balls2-s

Im San Diego Museum of Contemporary Art in 2010; rechts am Rand sehen Sie Mark Bradfords Werk Stax; Papiermaché; 350 x 150 x 150 cm; 2009 (Klick auf das Bild zeigt das Werk)

Robben, etwas anders

Herr Pelocorto am Freitag, den 18. April 2014 um 21:00 Uhr

Viel Pech für den Letztplatzierten der Premier League.

Der AFC Sunderland liegt auf Platz 20 in der Premier League und führte am Mittwoch auswärts gegen Manchester City sensationell mit 2:1. Dann kam die 88. Minute und ein Schuss von Samir Nasri.

Im Tor: Vito Mannone, ex Arsenal Torhüter.

Baselfan Baresi bestellt in der Bodega am Barfi Penne Cinque Pi (30)

Baresi am Freitag, den 18. April 2014 um 18:00 Uhr

«Salue Sébastien, wie geht's? Ja ich weiss, nicht lustig, wenn man sich an der Vergangenheit statt an der Zukunft orientiert. Dabei ist antizyklisches Verhalten das Gebot der Stunde. Wir sind uns einig, wenn man zum Beispiel Pasta Cinque Pi bestellt und wenn diese anschliessend anstandslos in einer grösseren Portion und in besserer Qualität als erwartet serviert werden, ist dies das einzig Richtige. Das soll in anderen Städten nicht überall so sein. Wie? Ja, zum Glück sind wir beide hier und nicht dort.»

Kiloweise konfiszierte Kübel

Herr Shearer am Freitag, den 18. April 2014 um 14:04 Uhr

Der chinesischen Polizei ist ein wahrer Coup gelungen - sie konnte kistenweise gefälschter WM-Pokale sicherstellen!

Falls Sie es noch nicht mitbekommne haben: ab dem 12. Juni findet in Brasilien die Endrunde der Fussball-Weltmeisterschaft statt. Am 13. Juli, etwa um 23:00 Uhr hiesiger Zeit (sofern keine Verlängerung zustande kommt) erhält die erfolgreichste Mannschaft dieses Turniers aus den Händen von Gott Josef S. Blatter die begehrte Jules Rimet-Trophäe. Um diesen goldenen Kübel streiten sich die teilnehmenden Mannschaften während einem ganzen Monat - dabei wäre das gar nicht nötig! Hätten sich die chinesischen Behörden nämlich nicht als Spielverderber betätigt, hätte es für alle Mannschaften so einen hübschen Pokal gehabt. Und sogar noch für all jene, welche sich nicht für Brasilien qualifizieren konnten.

chinesenpokal

Die Polizei konfiszierte bis jetzt bereits glatte 2'022 gefälschte WM-Pokale, wie die FIFA mitteilt. Die letzte Ladung mit 1'008 Stück hätte nach Libyen verschifft werden sollen; dies konnte nun vereitelt werden. Auch gefälschte WM-Trikots wurden zu Tausenden sichergestellt.

Was aber, wenn Ihnen nun der WM-Pokal zum Kauf angeboten wird? Schlagen Sie zu, aber fallen Sie nicht auf die Fälschermafia rein! Die echte Jules Rimet-Trophäe erkennen Sie mit geübtem Blick ganz einfach: sie besteht aus 18-karätigem Gold, im Fuss sind zwei Scheiben mit grünem Malachit eingearbeitet. Malachit ist bekanntlich nach der Formel Cu2[(OH)2/CO3] + H2O + (Ca, Fe) zusammengesetzt, und wie Sie nun sicher blitzschnell kombiniert haben, damit ein wirkungsvolles Mittel gegen allerlei Beschwerden, namentlich des Herzens, des Unterleibs und des Bewegungsapparates. Das Gold können Sie gegebenenfalls einschmelzen lassen und gegen Bargeld eintauschen.

480. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 18. April 2014 um 10:00 Uhr

Am Karfreitag sollen Sie zwar kein Fleisch essen, sonst aber ist es ein normaler Freitag.

Das heisst also auch: Caption Competition! Wir schauen noch einmal auf das wohl wichtigste Spiel der Woche zurück und zeigen Ihnen einen kleinen Ausschnitt daraus. Bitte erfinden Sie dazu einen passenden Untertitel oder sonstwas. Für einmal haben Sie etwas länger Zeit, bis am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr nämlich. Der oder die SiegerIn wird von der Jury am Ostermontagmorgen gekürt.

fabregasramos

Zu gewinnen gibt es natürlich wieder etwas aus unserer Schatztruhe. Legen Sie los!

Teil der Spielbewegung

Dr. Rüdisühli am Freitag, den 18. April 2014 um 7:04 Uhr

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, ich bin Barca-Fan und nage immer noch an der Niederlage im Cupfinal. Und ich frage mich, ob das Siegestor von Real regulär war. Hatte Bale eigentlich die Erlaubnis vom Schiri erhalten, das Spielfeld wieder zu betreten, nachdem er es verlassen hatte? Visca el Barca, M., Z.

Lieber Marc, im Kommentar zur Regel 3 "Zahl der Spieler" hält die FIFA fest:

"Überschreitet ein Spieler zufällig eine Begrenzungslinie des Spielfelds, gilt dies nicht als Vergehen. Das kurzfristige Verlassen des Spielfelds kann als Teil der Spielbewegung betrachtet werden."

20140418-072350.jpg

Das absichtliche Verlassen des Spielfelds ohne Erlaubnis des Schiedsrichters wird zwar mit Gelb geahndet (Regel 12). Aber das kann man Bale beim besten Willen nicht unterstellen, zumal er ja von Bartra abgedrängt wurde. Mit sportlichen Grüssen, Ihr Dr. Rüdisühli

PS: Gareth Bale hat ein fast identisches Tor übrigens schon einmal geschossen.

Gründonnerstäglicher Grottenkick

Herr Maldini am Donnerstag, den 17. April 2014 um 21:45 Uhr

Im Wankdorf legte keine Mannschaft der anderen ein Ei ins Nest.

Ohne Titel

In der ersten Halbzeit jagte ein Highlight das andere: Wie es sich für eine Ladys Night gehört, frequentierten zahlreiche Zuschauerinnen die Sitzplätze im Nationalstadion (2882 der gut 15‘000 Zuschauer hatten ein Ladys Night Ticket gekauft), zudem verirrten sich handgezählte 75 Sion Fans in den Gastsektor, welche zur Abwechslung kein Spruchband gegen CC präsentierten, heute war sein Sohn Barthélémy an der Reihe. Nach gut einer halben Stunde verabschiedete sich die Sonne aus dem Rund des Wankdorfstadions, was laut Aussage der Tochter unseres A++++ Lesers Lapin Kulta die Wolken über dem Stadion in ein schönes Rot tauchte. Und Josef Martinez scheiterte gegen Ende der ersten Halbzeit mit einem spektakulären Fallrückzieher.

In Hälfte zwei gab es dann zur YB-Viertelstunde ein Feuerwerk – leider nur neben dem Platz. In der Nachspielzeit scheiterte Martinez dann noch an einem sensationellen Vanins und Vilotic verstogelte nach einem Steffen-Corner. Damit endete der 17. April für YB immerhin positiver als vor 8 Jahren (ältere Leser erinnern sich). YB verpasste es, mit diesem 0:0 von den Leistungen der Zürcher Vereine zu profitieren. Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Osterfest. Falls Sie ihm Stadion waren, erholen Sie sich gut vom Tinnitus.

Er kann auch YB! Es berichtete der löbliche Herr Briger für Sie. Merci Herr Briger!