Fortgang zum Herbstanfang

Lars Sohn am Samstag, den 1. Oktober 2016 um 12:00 Uhr

20161001_1_fortgangzumherbstanfangDieser Monats-Award dürfte in einer Stadt mit ‘B’ und Bär landen.

Das packende Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich der VR von YB (tagt in Bern), beziehungsweise dessen ehemaliges Mitglied Urs Siegenthaler (ist nicht mehr oft in Bern) und Vali Stocker (oft in Berlin).
Kurz vor Meldeschluss hat sich nun aber noch ein Bernhard Heusler in den Vordergrund gespielt, denn die “Schere zwischen uns und den europäischen Topclubs geht immer weiter auseinander.” Ebenfalls Kandidat ist die Fankurve des FC Sion. Grundsätzlich weil die immer nominiert gehört. Sie haben die Wahl. Teilen Sie uns in einem Kommentar bis heute Mitternacht Ihren Favoriten mit, vielen Dank.

616. Caption Competition

Harvest am Freitag, den 30. September 2016 um 13:02 Uhr

Schon wieder Wochenende.

cc_30sept

Wie immer: kommentieren oder beantworten Sie das Bild oder reagieren Sie in der Ihr ganz eigenen Weise. Sie bekommen Zeit bis morgen Samstag um 20:00, danach setzt sich die Jury zusammen und berät sich bis in die Morgenstunden, sobald die Beratung beendet ist, wird der Siegerbeitrag gekürt. Zu gewinnen gibt es wie immer einen Preis aus unserer Schatztruhe.

Fussipussy-Award 09/16

Lars Sohn am Freitag, den 30. September 2016 um 6:01 Uhr

«Always remember last September» wie wir im hohen Norden zu sagen pflegen.

Bern hat einen schönen und warmen September erlebt. Jedenfalls bis YB den Umsturz hat einleiten lassen. Von da an wars meistens nass und / oder kalt.

20160930_1_fussipussy-award_september16

Und sonst? Welche Figuren aus der Welt des modernen Fussballs haben die Fan-Herzen während dem September am meisten erwärmt? Nennen Sie jetzt in den Kommentaren Ihren Favoriten!

Sie möchten Unterstützung? Gerne! Nach mehreren ellenlangen Sitzungen konnte sich die Redaktion des Runden Leders auf den Mann mit dem Toupet Rückzieher nach dem Scherbenhaufen als Spitzenkandidat einigen. Auf einem Wahlzettel in der Redaktion erschien zu dem der Name Vali Stocker. Keine Angst, HeRrr, wir verraten Frau Götti nicht, dass es Ihre Handschrift war.

Mit Ach und Krach zum Punkt beim Kasach

Briger am Donnerstag, den 29. September 2016 um 18:51 Uhr

YB trifft das Tor nicht mehr. Drittes 0:0 in acht Tagen.

BSC Young Boys' supporters before the UEFA Europa League group A match between Kazakhstan's FC Astana and Switzerland's BSC Young Boys at the Astana Arena in Astana, Kazakhstan, Thursday, September 29, 2016. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Nach den torlosen Remis in Vaduz und Sion endet auch das dritte Auswärtsspiel in der jüngsten Vergangenheit mit 0:0. Beide Teams hatten in einem über weite Strecken animierten aber von wenigen Chancen geprägten Spiel je eine hundertprozentige Torchance. Ravet schoss Mitte der ersten Halbzeit knapp über das Tor von Torwart Eric, Despotovic traf kurz vor der Pause mit einem Fallrückzieher auf der anderen Seite den rechten Pfosten. Am Ende muss YB mit einem Punkt zufrieden sein, Astana war stärker als von vielen erwartet. Wäre am Sonntag nicht bereits das nächste Spiel auf dem Programm, man würde die Mannschaft mit dem Zug nach Hause schicken.
Unserem Redaktor Herr Shearer, welcher mehrmals im TV zu sehen war – Freunde beim Kassachen-TV zu haben, ist immmer von Vorteil – wünschen wir einen guten Heimflug.

Mit Ach und Krach zum Kasach (V und Schluss)

Dr. Rüdisühli am Donnerstag, den 29. September 2016 um 12:55 Uhr

Das ging aber rassig! Unser Sonderkorrespondent Herr Shearer ass Kartoffelsuppe mit Kurt und ist nach fünfeinhalb Tagen Reise in Astana eingetroffen.

astana_logo_320_3„Liebe Freunde des eurasischen Fussballs, ich melde mich zum letzten Mal aus dem Zug; Juri und Igor sind letzte Nacht in Ufa wieder ausgestiegen, dafür ist ein junger Kerl aus Karaganda neu im Abteil. Als er sein Gepäck unter der Sitzbank versorgen wollte und diese deshalb hochklappte, kam ein grosser Kessel Honig zum Vorschein. Das Schlafwagenpersonal treibt offenbar nebenbei noch etwas Import-Business.

Morgens wurde ich dann auch noch in ihr Abteil zum Tee eingeladen und mit einer Flasche kasachischen Wodkas der Marke Parlament beschenkt. Dafür musste ich zum wiederholten Male über Löhne und Lebenshaltungskosten Auskunft geben. Wussten Sie übrigens, dass der Bruder des einen „Provodnik“ (Schlafwagenbegleiters) Fussballprofi ist und beim Zweitligisten Kairat Almaty die Nummer sieben trägt? Sehen Sie, da war ich auch ein bisschen überrascht. Er zeigte mir dann ein Bild seines Bruders, und ab sofort ist Kairat meine Lieblingsmannschaft in der zweithöchsten kasachischen Liga, weil auch Gelb-Schwarz.

dscf3294

Etwas später werde ich wieder ins vorderste Abteil gerufen; kaum habe ich mich gesetzt, stellt man mir schon eine Schüssel Suppe auf den Tisch. Auch mein kasachischer Abteilgenosse isst mit. Die Begleiter haben in ihrem Abteil eine Kochplatte, und heute haben Sie eben Suppe gekocht, mit Kartoffeln, Nüdelchen – und Kurt! Kurt ist eine Art Frischkäse aus Stutenmilch, er gibt dem ganzen einen angenehm säuerlichen Geschmack. Und Dill darf natürlich auch nicht fehlen, viel Dill schwimmt da in der weissen Brühe. Es schmeckt lecker und macht satt. Ich werde mich für die grosszügige Gastfreundschaft mit einem Kilo Schoggi und YB-Feuerzeugen zu revanchieren versuchen.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Was macht eigentlich …

Rrr am Donnerstag, den 29. September 2016 um 6:10 Uhr

… Hanspeter Latour?

7382a826-c2b2-4838-92be-cf46e4c6267fDer Berner Oberländer, der als YB-Goalie und Thun-Trainer für Furore sorgte und es bis in die Bundesliga brachte, hat mit Fussball nichts mehr am Hut. Das hat er neulich dem TV-Sender Telebärn erzählt.

Stattdessen fotografiert er jetzt Vögel und Insekten in der Bergwelt. Die schönsten Bilder finden sich im Buch “Das isch doch e Schwalbe!” Das Werk ist mit allerlei Anekdoten garniert, wo es vereinzelt auch um Fussball geht.

Aber eben, eigentlich ist Latour weit weg vom runden Leder. Das machte er im Interview mit Telebärn deutlich. Wir haben für Sie die wichtigsten Szenen zusammengeschnitten.

Und als wir fertig waren und das alles so anhörten, kam uns in den Sinn, an wen uns Herr Latour erinnert: Aber klar doch, an die Geholten Stühle und ihre legendäre Nummer “Dr Bauzli udr Bänzli Im Chäferarium”.

 

Hanspeter Latour: Das isch doch e Schwalbe! 47 Texte und 450 Bilder. 328 Seiten. Gebunden, Hardcover. Werd&Weber Verlag. ISBN 978-3-03818-120-0

Mit Ach und Krach zum Kasach (IV)

Dr. Rüdisühli am Mittwoch, den 28. September 2016 um 16:00 Uhr

Herr Shearer trifft auf seiner Fahrt zum Europa League-Kracher auf einige Fussballexperten.

dscf3250

„Unsere Schlafwagenbegleiter sind alles Kasachen aus Karaganda (der Endstation des Zuges). Dort spielt zwar Schachtjor Karaganda, aber das Herz des 33-jährigen Provodnik Anton schlägt für Real Madrid. Das Niveau des einheimischen Fussballs sei einfach zu schlecht, und überhaupt, Boxen interessiere ihn deutlich mehr, denn das sei der eigentliche Nationalsport in Kasachstan.

dscf3231

Da ich immer noch alleine im Abteil bin, wage ich das Experiment und kaufe mittags bei einem längeren Zwischenhalt in Sisran nicht nur leckere Piroggen ein, sondern auch gleich noch eine grosse geräucherte Forelle, welche ein Fischer dort feilbietet. Zum Fischen braucht man in Russland offenbar kein Patent, weshalb viele ältere Menschen so die karge Rente aufzubessern versuchen, das ist mir schon bei früheren Besuchen aufgefallen. Der Verzehr der Forelle mithilfe des guten alten Schweizer Armee-Sackmessers endet in einem Massaker, allerdings in einem von der leckeren Sorte, muss man sagen.

dscf3271

astana_logo_320_3Die Fahrt führte weiter durch endlose Birkenwälder, in denen gerade der „Indian Summer“ ausgebrochen ist. Sie wissen ja: viele Pensionäre fliegen, um den zu sehen, zum Klassenfeind nach Amerika. Dann überquerte der Zug den gewaltigen Strom der Wolga auf einer ebenso gewaltigen Brücke, um wenig später Samara zu erreichen. Dort sind dann auch noch Igor und Juri in mein Abteil zugestiegen. Beide sind Eisenbahner und auf Dienstreise zurück in ihre Heimat Ufa. Es folgt die übliche Befragung über Zivilstand, Lebenshaltungskosten, Beschäftigungsmöglichkeiten und Verkehrsbussen in der Schweiz. Danach interessiert sich Juri wieder für deutsche Musik aus dem Hause Bohlen, Igor erweist sich als wahrer Fussballexperte und erinnert sich, dass GC einmal Ajax mit 1:0 geschlagen habe. Allerdings muss ich ihn zurechtweisen, dass Kerschakov nicht bei Sion, sondern beim FCZ spielte, aber man muss auch mal drei gerade sein lassen, finde ich. Daheim geht er nicht zum Fussball; Spartak Ufa mag er nicht beim Kicken zuschauen, wie er sowieso keine Spiele der russischen Liga schaut, weder im Stadion noch am Fernsehen – das Niveau sei einfach viel zu schlecht. Also hat auch er sich den grossen internationalen Ligen zugewendet. Nicht einmal mehr die Spiele der „Sbornaja“, der russischen Nationalmannschaft, tut er sich mehr an. „Die spielen nur gut, solange man ihnen Geld gibt“.

So, viel mehr gibt es gerade nicht zu erzählen. Die grosse PET-Flasche Bier ist inzwischen auch leer und ich beziehe meinen Schlafplatz. Meine beiden Abteilgenossen haben ihr Ziel derweil bereits heute Nacht kurz vor zwei Uhr erreicht. Poka!”

George Best

Lars Sohn am Mittwoch, den 28. September 2016 um 13:36 Uhr

Der schöne George war in den Sechzigern eine echte Nummer, nicht nur bei Manchester United.

Der Nordire kann als erster Popstar des englischen Fussballs bezeichnet werden. Zudem war Best ein lebensfroher Spieler und Mensch. Über die legendäre Nummer 7 wurden massenweise Geschichten herumgereicht. Wahr sind noch einige mehr. Diesen Teil überlassen wir gerne den Regenbögen und führen uns statt dessen dieses Leserfragen-Interview von VierVierZwo zu Gemüte.

20160928_3_georgebest

Exzellent, Herr Schwiegersohn T. Müller, das haben Sie prima gemacht! Sie werden in Kürze darüber informiert, wie Sie zu Ihren Tickets kommen. Dasselbe gilt für Herrn Power, dessen Ostschweizerintegration in Bern unterstützt werden soll. Alle anderen widmen sich jetzt bitte gleich wieder Ihrem Broterwerb.

Kaufen Sie neue Schuhe!

Lars Sohn am Mittwoch, den 28. September 2016 um 13:30 Uhr

Und zwar nicht online, sondern in einem richtigen Laden.

Einen Laden mit Schuhen (klar), aber auch mit charmanter und kompetenter Bedienung. Sie gehen dort also rein, mit nichts im Gepäck als einer groben Ahnung über das Modell Ihrer Wahl. Sie kennen weder Ihre Schuhgrösse noch eine allfällige Fehlbelastung, die Sie sich über die Jahre angeeignet haben. Das überlassen Sie alles der Bedienung. Deren geübtes Auge erkennt das alles sofort. Die Grösse und die zu Ihrem Typ passende Farbe? Ha, fürs Personal ein Klacks!

20160928_2_20160928_2_kaufensieneueschuhe

Sind Sie noch da? Gut. Und nein, Sie brauchen jetzt nicht über Ihren letzten Schuhkauf zu plaudern. Der Name des Mannes hinter dem Fragezeichen genügt füglich.

Attraktive Affiche

Briger am Mittwoch, den 28. September 2016 um 12:00 Uhr

Tickets? Wer braucht Tickets?

Bei der heutigen Frage der Woche verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem löblichen Passenger TV zwei Mal zwei Tickets für die attraktive Affiche BSC Young Boys-FC St. Gallen am frühen Sonntagnachmittag.

yb_160831_yb_stgallen_webteaser_klein_700x480px

Stärken Sie sich nun mit einem reichhaltigen Mahl und seien Sie pünktlich um 13:30 Uhr wieder vor Ihrem Bildschirm. Achtung, da es heute 2×2 Tickets zu gewinnen gibt, jetzt bereits die erste Gewinnchance! Nennen Sie bis 13:30 Uhr den Grund, warum gerade Sie zwei der Tickets verdient haben. Die unbestechliche Jury wird bei der Auflösung der Frage der Woche den Sieger dieses Trostpreises nennen.

Ausländer rein!

Harvest am Mittwoch, den 28. September 2016 um 6:00 Uhr

Unser Kolumnist Dr. Euler ist Statistiker und erklärt uns in unregelmässigen Abständen wichtige Zusammenhänge aus dem Spannungsfeld „Gesellschaft und Fussball“.

EulerWieso dümpelt Ihr Lieblingsclub fortwährend im Ligamittelfeld oder gar den Niederungen des Tabellenendes umher? Sicher wollen Sie etwas dagegen unternehmen. Neben einem vernünftigen Vereinsvorstand und einigermassen stabilen Strukturen gibt es vor allem eine Massnahme, das Ihren Club aus der Misere rausholen könnte.

Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht eine grosse Menge an demographischen Daten, da ist es oftmals schwer, die wirklich wichtigen und vor allem aussagekräftigen herauszufiltern. Wenn man sich die Mühe aber macht, können bahnbrechende Erkenntnisse daraus gewonnen werden. Wir wenden uns heute einer Minderheit zu, den Inländern ohne Schweizer Pass (also alle, die sich weder “Schweizer” noch “Eidgenossen” nennen können). Dabei wird deutlich, dass ein hoher Ausländeranteil in der städtischen Bevölkerung zu einem erfolgreichen Club führt.

ausland_vs_rang

Der Ausreisser YB profitiert von oben genannten Strukturen, die den tiefen Ausländeranteil grösstenteils wettmachen.

Doch wieso ist das so?
Der Grund ist so einfach wie offensichtlich. Ausländer spielen besser Fussball! Das glauben Sie nicht? Seit es europäische Wettbewerbe gibt, haben diese immer ausländische Club gewonnen, die Schweizer haben es noch nicht mal je ins Finale geschafft. Die Sieger von Welt- und Europameisterschaften? Alles Ausländer!

Wenn Sie also Ihren Club wirklich weiterbringen wollen, setzen Sie sich für die Aufnahme von Ausländern in Ihrer Stadt ein. Ich verspreche Ihnen, Ihr Club wird längerfristig vorne mitmischen.

Zwanglose Zweitkarriere

Herr Maldini am Dienstag, den 27. September 2016 um 15:59 Uhr

Der Ersatzgoalie kommt zu Einsätzen im Cup – und spielt nun auch auf ungewohnten Bühnen.

woelfli-front_web2

  • Probleme mit dem Runden Leder?

  • Letzte Beiträge

  • Neue Saison, neues Glück

  • Archive

  • Autoren

  • Kategorien

  • Social Media

  • Fussball-Links

Sponsored Content

Design Sackmesser

Weil Sie sowieso nie wissen, was Sie schenken sollen.

Werbung

Hot Stone Himalaya Salz

Ein erstklassiges Geschmackserlebnis durch schonendes Grillieren ohne Fett. Im OTTO’S Webshop!

Werbung

Auswärts essen? Die Gastrokolumne.

Per Mausklick zur Gastrokritik: Wo es der Redaktion am besten mundet, kommen vielleicht auch Sie auf den Geschmack.

Werbung

Kulturell interessiert?

Bizarre Musikgenres, Blick in Bücherkisten und das ganze Theater. Alles damit Sie am Puls der Zeit bleiben.

Werbung

Volltreffer! Die Fussballkolumne.

Grädel schreibt über Fussball und die Welt. Wenn einer in Bern und Umgebung echten Fussballsachverstand hat, dann er.

Anzeigen