Ästhetische Ablenkung

Val der Ama am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 5:55 Uhr

Über eine Frisur, die wir nie vergessen werden.

Wenige von Ihnen erinnern sich vielleicht an die WM 2002 und insbesondere ans Finalspiel Brasilien gegen Deutschland. Vielleicht sogar ans Resulat des Endspiels (2:0) oder an den Torschützen (2x Ronaldo). Garantiert aber erinnert sich der Fussballinteressierte an diese Frisur.

Warum nur, Ronaldo? Vor zwei Tagen, also gerade mal knapp 15 Jahre später, hat das Fussballidol dem brasilianischen Sender ESPN den Grund verraten.

“Meine Leiste schmerzte. Ich war nur bei 60%. Also habe ich meinen Kopf rasiert.
Als ich mit dieser Frisur ins Training kam, haben die Leute aufgehört, sich über meine Verletzung zu unterhalten. Alle haben nur noch über meine Haare geredet.”

Mit schlechter Frisur vom wesentlichen Ablenken? Eine brillante Taktik, die vielleicht sogar auch in der Politik funktioniert.

Nettes Nachspiel

Rrr am Montag, den 20. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Zeit ist relativ, weiss unsere Kolumnistin.

Gestern um viertel nach vier läutete es an der Tür. “Hildi!”, rief ich. “Schön, dass Du doch noch kommst. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Du wolltest doch um vier da sein!”

“Es tut mir leid”, entgegnete das Hildi. “Meine Uhr ist stehengeblieben.”

“Das macht doch nichts”, seufzte ich. “Manchmal ist man halt spät dran im Leben. Fast wie die Bayern, die in Berlin erst in der sechsten Nachspielminute zum Ausgleich trafen.”

“Und dabei waren nur fünf Minuten angezeigt!” rief das Hildi aus.

“Nun”, sagte ich. “Der Schiedsrichter darf so lange nachspielen lassen, wie es ihm gerade beliebt. Auch wenn er etwas anderes angekündigt hat.”

Das Hildi schüttelte den Kopf. “Ich habe gelesen, das sei das späteste Tor aller Zeiten gewesen.”

“In der Bundesliga”, korrigierte ich. “Ich erinnere mich an ein Spiel in der deutschen Bezirksliga, 2007 muss das gewesen sein. Dostlukspor Bottrop empfing Blau-Weiss Wesel. In der ersten Halbzeit gabs 15 Minuten obendrauf, in der zweiten 13.”

“Jesses, Margrith! Und wie hat der Schiedsrichter das begründet?”

“Mit den vielen Spielunterbrechungen. Schliesslich hätten die Zuschauer für 90 Minuten Fussball bezahlt. Dabei wird natürlich nie 90 Minuten lang gespielt. Wissenschafter haben herausgefunden, dass es durchschnittlich nur gut 60 Minuten sind. Der Rest der Zeit vergeht mit Diskutieren, Verletzungen vortäuschen, stehende Bälle vorbereiten …”

“Mein Neffe hat also doch recht gehabt”, seufzte das Hildi. “Der Büne.”

“Sicher”, entgegnete ich. “Man könnte natürlich eine Nettospielzeit einführen, wie im Eishockey. Aber …”

“… was aber?”

“Dann hätten wir ja nichts mehr zu diskutieren. Und die Bayern-Gegner auch nicht. Möchtest Du noch ein Kaffee?”

“Aber sicher, Margrith! Ein Kaffee netto, also schwarz. Wegen der Linie. Und in der Nachspielzeit dann gerne noch einer von deinen selbstgemachten Berlinern !”

Sie waren Young Boys (12)

Briger am Montag, den 20. Februar 2017 um 6:30 Uhr

Was machen eigentlich Juhani Ojala und Alexander Farnerud?

Juhani Ojala, das finnische Kopfballmonster – die meisten werden sich aus seiner YB-Zeit v.a. an seine Eigentorcoproduktion mit Christoph Spycher bei der 3:5-Niederlage gegen Liverpool im Wankdorf erinnern:

und Alexander Farnerud, der schwedische Filigrantechniker, spielten eineinhalb Jahre zusammen in Bern. Seit Freitag sind sie wieder Teamkollegen, beim Göteborger Verein BK Häcken.

Farnerud, welcher die Young Boys im Juli 2013 in Richtung Turin verliess, spielte nach seinem Weggang aus Bern insgesamt 56-mal für Torino und schoss dabei fünf Tore. Oft war er verletzt – zwei Mal riss er sich ein Kreuzband und so kam er nach anfänglich regelmässigen Einsätzen zwischen Mai 2015 und 2016 nur noch zu sieben Teileinsätzen in der Serie A. Im Sommer 2016 wäre er gerne zum VfB Stuttgart zurückgekehrt, der VfB wollte aber nicht und so wurde es statt der Heimat der Frau, die eigene Heimat.

Ojala wurde von den Young Boys ein halbes Jahr vor Farneruds Abgang nach Tschetschenien abgeschoben, zu Terek Grozny. Dort spielte er am 24. September 2014 zum letzten Mal, dann riss auch ihm das Kreuzband. Ojala wurde im Juli 2015 für ein halbes Jahr in seine Heimat zu HJK Helsinki ausgeliehen, kam dort aber nur zu vier Einsätzen in der Meisterschaft und zu zwei Einsätzen in der Europa League. Ojala musste zurück in den Nordkaukasus, wurde aber nicht mehr eingesetzt und durfte im August 2016 zurück nach Finnland wechseln, nachdem sich die Hoffnung auf ein Engagement beim 1. FC Kaiserslautern zerschlagen hatte. Beim SJK Seinäjoki wurde er im September gleich mal Cupsieger gegen seinen Ex-Verein HJK. Nun also der Wechsel nach Schweden und die Wiedervereinigung mit Alexander Farnerud. Der Finne unterschrieb für drei Jahre.

La Liga bei Zuckerberg

Rrr am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 16:10 Uhr

Fussball live auf Facebook: In Spanien ists ein Erfolg.

Die spanische Liga geht neue Wege bei der Verbreitung ihrer Spiele. Am Freitagabend zeigte sie dem spanischen Publikum erstmals ein Spiel live und gratis auf ihrer Facebook-Seite. Granada schlug Betis Sevilla in diesem andalusischen Duell mit 4:1.

Wieviele Zuschauer den Match am Computer verfolgten, gab La Liga nicht bekannt. Die Verantwortlichen versicherten aber, die Zugriffszahlen seien “exzellent” gewesen. Sie wollen bis Saisonende weitere ausgewählte Spiele auf Facebook zeigen. Auch die beiden Cup-Halbfinals waren letzte Woche auf Facebook zu sehen, in insgesamt 40 Ländern rund um den Globus.

La Liga ist bekannt für ihren unkonventionellen Umgang bei der Verbreitung von Partien. Während die anderen grossen europäischen Ligen mit Riesenaufwand zu verhindern versuchen, dass Bewegtbilder ihrer Spiele gratis im Netz zu sehen sind, zeigen die Spanier gleich Zusammenfassungen aller Meisterschaftspartien auf ihrer eigenen Youtube-Seite – frei empfänglich, in prima Qualität, bittesehr. Die Clips werden bereits am Tag nach dem Match aufgeschaltet.

Die grossen Klubs setzen übrigens auch auf Facebook. So geht Real Madrid bei Heimspielen eine Stunde vor dem Anpfiff auf Sendung und zeigt live, wie sich die Spieler aufwärmen und die Fans ihre Sitze einnehmen. Am Samstag schauten über 40’000 Real-Fans am Computer zu. Ganz grosses Kino! Jedenfalls, wenn man keine anderen Hobbys hat.

Gekommen, um zu bleiben

Rrr am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 11:40 Uhr

Eine YB-Legende ist reif fürs Museum.

Lars Lunde, unvergessener dänischer YB-Stürmer der 1980er-Jahre, war kürzlich zu Gast im YB-Museum. Er posierte neben dem Meisterleibchen von 1986 für den Fotografen Peter Eichenberger, den älteren Lesern dieses Fachblogs besser bekannt als Dr. Eichenberger. Er hat für die Gruppenausstellung eingewandert.ch Freunde und Bekannte vor die Kamera gebeten, die alle eines gemeinsam haben: Sie oder ihre Vorfahren sind irgend einmal in die Schweiz eingewandert und hier geblieben.

Lars Lunde kam (Überraschung!!!) wegen dem Fussball nach Bern. Im entscheidenden Spiel in Neuenburg gegen Xamax schoss er am 24. Mai 1986 zwei Tore – aber das erzählt er uns in der Ausstellung gleich selber.

Übrigens verpasste Lars Lunde am Donnerstag die Vernissage zur Ausstellung.Er schaffte es nicht rechtzeitig zurück aus Deutschland, nach seinem Auftritt am Mittwoch bei Markus Lanz im ZDF.

«eingewandert.ch» ist vom 17. Februar bis 26. März 2017 im Museum für Kommunikation Bern zu sehen.

Schnellstarter

Briger am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 3:09 Uhr

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Rüdisühli, Roger Assalé ist schnell, sehr schnell. Man hat es gestern deutlich gesehen und er traf neun Minuten nach seiner Einwechslung. Ist er damit der schnellste Debütantentorschütze bei YB ever?, C. Z. aus Bern

Lieber Christian, gleich vorneweg: nein. Roger Assalé ist nicht der schnellste YB-Debütantenschütze ever. Nun wir haben natürlich nicht alle Daten bis 1898 analysiert, aber wir haben mal alle Spieler angeschaut, die seit der Saison 2003/04 (Einführung der Super League) für den BSC YB die Stiefel geschnürt haben und stellen dabei fest, zwei Spieler erzielten bislang schneller bei ihrem ersten Super League-Einsatz ein Tor für YB. Aber wir wollen ja die Spannung gross halten, darum im folgenden die 11 Spieler, die bis zu ihrem ersten Tor im YB-Dress am wenigsten Einsatzzeit brauchten:

Platz 10 (36 Minuten): Jotex Frimpong und Thorsten Schick brauchten exakt gleich lange bis zum ersten Treffer im YB-Dress. Bei Frimpong war am 25. Februar 2007 gegen Thun der Fall, der Gahnaer traf zum 2:0 und erzielte später auch noch das 3:0 beim 3:1-Sieg. Thorsten Schick machte sein erstes Tor gegen Lausanne, er traf am 20. August 2016 zum 3:0 beim 7:2-Sieg.

Platz 9 (35 Minuten): Elvir Melunovic: Am 14. März 2004 traf er gegen den FC Aarau zum 2:2, es war allerdings bereits Melunovics zweiter Teileinsatz.

Platz 8 (33 Minuten): Henri Bienvenu: Am 27. Februar 2010 traf Henri Bienvenu bei seinem zweiten YB-Einsatz in der 94. Minute zum 2:1-Siegtreffer gegen den FCZ.

Platz 7 (32 Minuten): Leandro. Der Brasilianer schoss am 16. Juli 2003 das 3:0 beim 4:1-Sieg in St. Gallen.

Platz 6 (24 Minuten): Guillaume Hoarau. Der beste YB-Spieler der Gegenwart brauchte ganze drei Einsätze bis zu seinem ersten Meisterschaftstor. Am 28. September 2014 erzielte er das 2:1 gegen den FCZ. 10 Tage zuvor hatte er aber bereits in der Europa League für YB eingenetzt, er reihte sich beim 5:0 gegen Slovan Bratislava unter die Torschützen ein.

Platz 5 (19 Minuten): Eudis: Am 18. Juli 2008 traf er zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung beim 1:1 gegen den FC Basel.

Platz 4 (10 Minuten): Fast so schnell wie Roger Assalé war Michi Frey. Aber auch er brauchte zwei Teileinsätze bis zu seinem ersten Tor, am 20. Mai 2012 schoss er den 3:0-Endstand gegen “Sion”.

Platz 3 (9 Minuten): Sie haben es alle gesehen, Roger Assalé sicherte YB gegen den FCSG gestern, 18. Februar 2017, wenigstens einen Punkt.

Platz 2 (6 Minuten): Das mittlerweile beim FC Wil gestrandete ehemalige Wunderkind Johan Vonlanthen traf im zarten Alter von 16 Jahren sechs Minuten nach seiner Einwechslung am 24. Februar 2002 beim 4:0 gegen “Sion”, damals, als die Super League noch Nationalliga A hiess.

Platz 1 (4 Minuten): Der schnellste aller YB-Debütanten ist Matias Vitkieviez. Gerade einmal vier Minuten brauchte er bei bitterkalten Minus 16 Grad Celsius am 5. Februar 2012 um gegen seinen Ex-Verein Servette das 1:0 zu erzielen. Vitkieviez traf auch noch ein zweites Mal in diesem Spiel und schoss somit zwei seiner fünf Treffer gleich beim Debüt. Im selben Spiel gelang Raul Bobadilla übrigens ebenfalls ein schneller Treffer, er brauchte 43 Minuten bis zu seinem ersten YB-Tor.

Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

Unschönes Unentschieden

Herr Shearer am Samstag, den 18. Februar 2017 um 21:51 Uhr

Schon wieder legt YB stark los und bettelt dann um den Gegentreffer. Gegen St. Gallen  gibt es deshalb zum zweiten Mal in dieser Saison daheim ein 2:2.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn weg ein gutes Spiel, YB ging in der 11. Minute durch einen Hoarau-Penalty in Führung. Danach stellten die Gelb-Schwarzen den Spielbetrieb weitestgehend ein. Die Quittung dafür folgte nach dem Pausentee. Mit fahrigem Spiel wurde um den Ausgleich gebettelt, welchen Ajeti in der 59. Minute dann tatsächlich auch erzielte. Und weil man den Gegner weiterhin gewähren liess, folgte in der 63. Minute der Führungstreffer durch Roman Buess.

Der Lichtblick im Spiel war  dann die Einwechslung von Roger Assalé für Totalausfall Sulejmani. Bereits der erste Ballkontakt und sein anschliessendes Zuspiel auf Hoarau zeigten, dass da ein ganz feines Füsschen den Weg nach Bern gefunden hat. Seinen Einstand krönte der Ivorer in der 79. Minute mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2. YB fand danach wieder seine Spielfreude und suchte in einer packenden Schlussphase mit Vehemenz den Siegtreffer, welcher allerdings nicht mehr gefunden wurde. Auch Yvon Mogo blieb gefordert, in der 87. Minute rettete er bei Wittwers Abschluss. YBs Start in die Rückrunde kann damit mit Fug und Recht als sehr durchzogen bezeichnet werden, St. Gallen wartet allerdings nun auch seit 2005 weiter auf einen Dreier in Bern.

 

Rundesleder Tippspiel Nr. 11

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 13:13 Uhr

Es riecht nach Olma in der Bundesstadt.

Zu Gast bei YB ist heute der FC St. Gallen, und der ist formstark: Von den letzten acht Spielen ging nur eins verloren (gegen den FC Basel), die vor sieben Spielen eingeführte Dreier-Abwehr ist also ein voller Erfolg. In die Rückrunde startete die Mannschaft mit vier Punkten aus zwei Spielen, wobei die Gegner Vaduz und Lausanne hiessen.

Punkte gewinnen wollen die Ostschweizer auch heute in Bern. Gewonnen haben sie hier letztmals am 20. März 2005 (3:2 im Neufeld).

Die Young Boys ihrerseits wollen vor dem Gastspiel in Zürich und dem Cupmatch gegen Winterthur wieder in die Spur kommen. Und Sie wollen sicher eine YB-Wurst. Kein Problem! Beantworten Sie einfach bis 19.59 Uhr unsere Quiz-Frage:

Wer trifft für wen?

Toi toi toi!

Rundes Leder Vorglühtipp: Löscher, Alte Feuerwehr Viktoria.

NACHTRAG: Das Tippspiel endet ohne Sieger.

Keiner war kleiner

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 10:30 Uhr

Roger Assalé könnte heute sein Debüt für YB geben.

Der Ivorer mit der Nummer 17 spielt bis Ende Saison leihweise in Bern. “Es ist ihm noch ein wenig zu kalt hier“, sagte YB-Trainer Adi Hütter gestern am Medientermin vor dem Heimspiel gegen St. Gallen. “Aber er ist eine Sprintrakete.”

Da freuen wir uns natürlich. Assalé misst übrigens exakt 167 Zentimeter und ist damit der kleinste YB-Spieler, der je im neuen Wankdorf tätig war. Grösser waren selbst Alberto Regazzoni (169) und Renato Steffen (170). Und bevor Sie fragen: Auch der legendäre Mini Jakobsen war grösser, er mass 168 Zentimeter.

Dass man auch als kleinwüchsiger Kicker grosse Taten vollbringen kann, zeigte sich gerade diese Woche wieder: Marco Verratti (165) glänzte mit PSG gegen Barca (ein Assist), Lorenzo Insigne (163) traf für Napoli im Bernabeu, auch Dries Mertens (169) fiel gegen Real positiv auf. Dies unter den Augen von Napoli-Legende Diego Maradona (165). Mehr Mühe hatte der Argentinier Lionel Messi (169) bei seinem Gastspiel in Paris. Aber auch er ist längst eine Legende, genau wie etwa Alain Giresse (163) oder Romario (167).

Nun wünschen wir Herrn Assalé einen explosiven Start in Bern.

Grosses Comeback

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 8:00 Uhr

Juhui! Gareth Bale ist wieder da.

87 Tage nach seiner Knöchelverletzung ist der Waliser zurück bei Real Madrid, gerade rechtzeitig fürs Heimspiel gegen Espanyol Barcelona (16.15).

Auch wir vom Runden Leder haben uns diese Woche gefragt: Was macht man eigentlich in so einer Zwangspause? Klar:

Aber auf die Dauer ist das schon langweilig. Auf dem Platz ist schöner. Unser Dank geht an die Tamedia-IT, die uns mit ihrer Arbeit am Donnerstag und Freitag ermöglicht hat, den Sendebetrieb rechtzeitig aufs Wochenende wieder aufzunehmen. Allen Leserinnen und Lesern danken wir für ihre Geduld und ihr Verständnis.

Das spontane Welcome-Back-Apero (Gratis-Prosecco, Gratis-Erdnüssli und Gratis-Granini!) servieren wir ab 10.00 Uhr auf unserer Zentralredaktion in Bern, Rundes Leder GmbH, Guillaume-Hoarau-Allee 99, 3013 Bern (Tramlinie Nr. 9, Halt auf Verlangen), zweimal lange läuten lassen und dann dem Portier das Codewort zuflüstern, das Sie mit einem Fünfliber auf der Rückseite dieser Website freirubbeln können. Bis dann!

Sendepause

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 18:00 Uhr

Das Runde Leder rollt nicht mehr.

19.932 Beiträge sind an dieser Stelle seit 2004 erschienen. 455.114 Kommentare wurden dazu verfasst. Nun ist einstweilen Schluss.

Der Grund ist technischer Art. Die Tamedia baut um, die Blogs sind seit Wochen nur noch mühsam erreichbar. Eine Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht. Wir sehen uns deshalb gezwungen, den Betrieb bis auf weiteres einzustellen.

Offen ist, ob das Runde Leder in Zukunft überhaupt noch Platz hat in der Tamedia/Bund-Landschaft. Klar ist hingegen, dass wir weiter bloggen wollen – wenn es sein muss, halt anderswo im Internet. Wir melden uns, wenn wir Näheres wissen.

Fürs Erste bedanken wir uns herzlich bei unserer treuen Leserschaft, der besten auf der Welt. Und vergessen Sie nicht, dass wir noch drei weitere Kanäle betreiben:

RL 2 – Facebook
RL 3 – Twitter
RL 4 – Instagram

Grande Guillaume!

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 15:15 Uhr

Moment, wir erhalten gerade einen Anruf. 

Ah, Monsieur Hoarau, bonjour! Wie? Ich höre Sie so schlecht, wo sind Sie? ….
…ach so… eben, Sie wollten etwas … was? Sie haben den Vertrag bei Young Boys Berne vorzeitig verlängert? Bis Sommer 2020? Monsieur, das ist grossartig! Fantastique! Wir müssen anstossen! …. Wie? … Ach so, Sie haben noch einen Termin im Übungsraum. Klar, kein Problem. Dann ein andermal.

Au revoir am Samstag, Gui. Et merci beaucoup pour tout!”

Interview mit Hoarau

  • Probleme mit dem Runden Leder?

  • Letzte Beiträge

  • Neues Spiel, neues Glück

  • Archive

  • Autoren

  • Kategorien

  • Social Media

  • Fussball-Links

Werbung

Kulturell interessiert?

Bizarre Musikgenres, Blick in Bücherkisten und das ganze Theater. Alles damit Sie am Puls der Zeit bleiben.

Werbung

60anni Primitivo Di Manduria

Qualitätswein und ein attraktiver Preis müssen sich nicht widersprechen. Jetzt im OTTO’S Webshop!

Werbung

Fussballinteressiert?

Hintergrundinformationen, Trainerdiskussionen und Pseudo-Expertentum vom Feinsten.

Werbung

Volltreffer! Die Fussballkolumne.

Grädel schreibt über Fussball und die Welt. Wenn einer in Bern und Umgebung echten Fussballsachverstand hat, dann er.

Anzeigen