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Verdammte Vielfalt

Rrr am Dienstag, den 21. Oktober 2014 um 13:02 Uhr

Riesenkrach auf der Redaktion des Runden Leders!

Und es ist, leider nicht zum ersten Mal, das Fernsehprogramm, das für Dissonanzen sorgt. Dabei ging es noch ganz friedlich los: Dass wir heute zum Apero ZSKA Moskau mit Lord Doumbia gegen Manchester City gucken (18.00, Teleclub), war unbestritten.

Doch beim Hauptprogramm ab 20.45 Uhr ging der Krach los. So wollte Herr Frans ums Verrecken Barcelona-Ajax (Teleclub) schauen, derweil die Italiener-Fraktion um Dr. Eichenberger auf Roma-Bayern (SF2) setzte. Die Anglophilen um die Herren Pelocorto, Shearer und Newfield drohten mit Hungerstreik, sollten wir uns nicht für Chelsea-Maribor (ITV) entscheiden.

Auch am Mittwoch ist Ärger programmiert. Ahmed Rüdüsülü will Galatasaray-Borussia Dortmund (ZDF, 20.45) schauen. Herr Maldini schnappte sich die Fernbedienung, damit er jederzeit auf Olympiakos-Juventus (Canale 5) umschalten kann. Herr Baresi wollte aus uns unbekannten Gründen um jeden Preis Ludogorets-Basel (SRF2) schauen.

Schliesslich musste Herr Rrr als Redaktionsleiter ein Machtwort sprechen. Heute gucken wir den Kassensturz auf SRF1 und gehen früh ins Bett, morgen gibts natürlich Liverpool-Real Madrid. Wir wünschen auch Ihnen zwei vergnügliche Abende.

Terni, 18. Oktober

Rrr am Dienstag, den 21. Oktober 2014 um 10:00 Uhr

Die Spieler des Serie-B-Klubs Ternana solidarisieren sich mit den Stahlarbeiten der Stadt.

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537 Arbeiter im Edelstahlwerk in Umbrien stehen vor der Entlassung durch Arbeitgeber ThyssenKrupp. Sogar Papst Franziskus hatte sich für ihre Arbeitsplätze starkgemacht.

Ternana verlor das Heimspiel gegen Livorno mit 0:4.

Letzte

Val der Ama am Dienstag, den 21. Oktober 2014 um 5:54 Uhr

Sie sind unzufrieden mit den Leistungen Ihres Vereins? Enttäuscht über das Abschneiden Ihres Zweitclubs? Dann schauen Sie doch mal nach Bremen.

Dutt

Zurückhaltend optimistisch sind die Norddeutschen in die Saison gestartet. Die Vorbereitung war gut, die Stimmung auch und überraschenderweise konnte man sich sogar für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifizieren. Erfreuliche Transfers waren zwar aus finanziellen Gründen nicht möglich, ein Mittelfeldplatz aber durchaus angeträumt.

Heute aber und zwar nach acht Spielen sind die Bremer sieglos und gar hinter dem VHS auf dem letzten Tabellenplatz. Der schlechteste Werder-Start in 51 Jahren Bundesliga-Geschichte sogar. Torverhältnis 10:22 und das mit Darbietungen, dass einem schlecht wird.

Absoluter Tiefpunkt das Spiel diesen Samstag gegen ausgerechnet Bayern München und dazu auswärts. Sechs zu Null Tore hat es geheissen, danach. Und Torschüsse: 19 - 0.

Werder bleibt jedoch Werder und hält trotz Totomat weiter an Trainer Robin Dutt fest. Und der übt sich nach dem Spiel in Demut und aber auch Durchhalteparolen: "Wir haben keinen Torschuss gehabt, in den Zweikämpfen schlecht agiert. Die Niederlage ist auch in der Höhe verdient. Aber wir werden auch dieses Mal die Saison wieder drehen." Irgendwie.

Weiter (und wahrscheinlich nun wohl trotzdem um den Job des Trainers) gehts am Freitag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen Köln.

Sopratutto Sei Sulla Seibi (12)

Baresi am Montag, den 20. Oktober 2014 um 18:00 Uhr

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«Die YB-Wurst schmeckt den Abgebrühtesten der Super League wie so oft am besten. Das zeigen auch die Resultate der zwölften Runde der Super League. Die 7 Tore der drei siegreichen Auswärtsmannschaften minus 1 Tor einer unterlegenen Heimmannschaft führt zum ausgekochten Resultat: 6. Die Kaltschnäuzigen unter den Basler Fans planen bereits eine Probefeier auf dem Seibi am 26.11.2014 und freuen sich auf den nächsten Frühling.»

Rundes Leder Browserdienst 42/14

Herr Shearer am Montag, den 20. Oktober 2014 um 13:00 Uhr

Sie brauchen Lesestoff, wir haben ihn extra für Sie im Internet zusammengekramt.

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Rundes Leder BrowserdienstDeutschland schlittert immer tiefer in die Krise.

Rundes Leder BrowserdienstSag mir, wo die Stadien sind - wo sind sie geblieben?

Rundes Leder BrowserdienstEin richtiges Stadion braucht auch immer eine schöne Anzeigetafel.

Rundes Leder BrowserdienstSie mögen es lieber kleiner? Dann gehen Sie doch in die Provinz!

Rundes Leder BrowserdienstEndlich amtlich: die schönsten Klublogos der Welt.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: die gelungenste Körpertäuschung.

Wir wünschen Ihnen auch diese Woche viel Erfolg und vor allem viele frohe Feste!

Dress Code

Herr Pelocorto am Montag, den 20. Oktober 2014 um 10:00 Uhr

Sie sind am Freitag am Jubiläumsanlass 10 Jahre Rundes Leder dabei und wissen nicht, was anziehen? Kein Problem!

Da und dort ist in den Kommentaren eine leichte Unsicherheit zu spüren, was man als Mann am Freitagaband am grossen Fest des Runden Leders tragen soll. Nun, wir geben gerne etwas Orientierungshilfe und stützen uns ab auf ein anderes 10-Jahre-Jubiläum: Seit 2004 kleiden Domenico Dolce und Stefano Gabbana die Spieler der AC Mailand ein.

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Prima PR

Rrr am Montag, den 20. Oktober 2014 um 6:01 Uhr

Der jüngste FIFA-Skandal macht einen Schweizer Uhrenhersteller glücklich.

Die Uhrenmanufaktur Parmigiani aus Fleurier im Neuenburger Jura lieferte die 56 Luxus-Uhren für 25'000 Franken, die der brasilianische Verband CBF während der WM an FIFA-Funktionäre und die Verbandspräsidenten der WM-Teilnehmer verteilen liess.

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Parmigianis PR-Dame Emilie Jacquot ist begeistert über die vielen Medienberichte. "Das Ganze ist für uns sehr positiv", sagte Jacquot in US-Medien. "Der Skandal hatte einen ausgezeichneten Einfluss auf unsere Markenbekanntheit."

Und dabei will manch ein Funktionär gar nicht realisiert haben, was für ein wertvolles Geschenk er da erhielt. "Ich sah die Uhr mit Kunststoffarmband und der Marke Parmigiani", berichtete der Belgier Michel D'Hooghe. "Ich wusste nur, Parmigiani sei dieser Käse, den sie über die Spaghetti streuen. Ich dachte, das sei halt so eine Art von Swatch."

Selbst der Präsident des Schweizerischen Fussball-Verbandes, Peter Gilliéron, beteuert, er habe nicht realisiert, was für ein wertvoller Gegenstand die Uhr mit Titangehäuse und einer Lünette aus Weissgold sei.

Die Ethikkommission der FIFA hat alle 56 Empfänger der Uhr aufgefordert, die Uhr bis kommenden Freitag an die FIFA zu schicken.

Puff im Breitsch

Rrr am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 17:05 Uhr

Unser Kolumnist Steckler Fräne freut sich auf den Montag.

"Tschou zäme, hier ist der Fräne! Das war ja wieder ein Puff gestern im Breitsch, wegen diesen Fussballfans. Wobei, für mich sind das gar keine richtigen Fans! Für mich sind das Krawallbrüder. Das sage ich meinen Kollegen im Büro wo YB-Fans sind auch immer. Dass Euch das nicht schon längst verleidet ist, immer das Puff rund ums Spiel!

Wobei, der Pescheli, unser Lehrling, da bin ich nicht sicher, ob er nicht selber so ein Krawallbruder ist. Der hat manchmal so etwas Aufbrausendes. Ich werde mir den Morgen mal vorknöpfen und zur Rede stellen. Und wehe, ich finde etwas heraus, dann gibt's aber eins auf die Finger!

Jä nu, YB hat ja nicht nur die Schlägerei verloren (mit 0:4 Verletzten), sondern auch das Spiel. Einmal mehr gegen Basel, gegen Basel verlieren sie immer! Jetzt jammern sie wieder wegen dem Schiedsrichter, dabei sind sie selber schuld, wenn sie hinten so viele Fehler machen! Das sage ich morgen dem Chef grad ins Gesicht! Der ist ja auch voll YB-Fan, ausser dass er in der Champignon Loge sitzt.

Also sehr wahrscheinlich sage ich es ihm. Also vermutlich. Also vielleicht. Vorausgesetzt, er hat gute Laune. Wobei, das hat er morgen kaum. Also ich sitze bei ihm lieber aufs Maul, geht mich ja nichts an, ch ch. Auso de, machet's guet, tschou zäme Euer Fräne!"

Erfolgreiches ewb

Herr Maldini am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 15:15 Uhr

Auf dem Sportplatz Bodenweid fand gestern ein Cupfinal statt.

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Es handelte sich dabei um den Final des Berner Firmenfussballcups. Bei den Aktiven standen sich der SC ewb 22 a und der FC Celtic Bern 98 gegenüber. Der Favorit aus der Serie A setzte sich erwartungsgemäss durch, ewb konnte das Spiel mit 2-0 zu seinen Gunsten entscheiden. Herzliche Gratulation!

Musik in München und Madrid

Rrr am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 11:09 Uhr

Bayern ist Jazz. Real ist Rock'n'Roll.

123Sagt Xabi Alonso, der im Sommer überraschend von Madrid nach München wechselte. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sprach er über den Unterschied zwischen den beiden Klubs.

Dass er bei Bayern so schnell glänzen konnte, lag nach seinen Worten vor allem daran, dass das Spielsystem der Bayern dem der spanischen Nationalmannschaft ähneln würde. Während die Münchner mit ihrem Spielstil eher Jazz verkörpern, spiele Real Madrid eher „Rock’n’Roll.“

"Bei Real Madrid war alles schneller, direkter. Was mit den Fertigkeiten der Spieler zu tun hat, die dort zur Verfügung stehen. Hier in München ist der Spielaufbau sehr viel geduldiger, sehr viel feiner, elaborierter. Hier suchen und suchen und suchen wir, bis wir da sind, wo wir dem Gegner Schaden zufügen können", erklärte der Welt- und Europameister.

Rassiger Reim

Herr Shearer am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 6:44 Uhr

Freue dich, Scheichnacht kommt bald!

Herr Fanartisch gewinnt die 506. Caption Competition mit diesem gelungenen Gedicht:

Qatar1

Leise rieselt der Scheich
Still und starr ruht der Teich
Feierlich glänzet das Öl
Freue dich, WM kommt schnöl

In den Stadien wird’s hold
Still steigt Dollar und Gold
Sorge des Lebens verhallt
Freue dich, WM kommt bald

Bald ist Eröffnungsspiel
Funktionäre gar viel
Hört nur wie leise es schallt
Freue dich, WM kommt bald

Herzliche Gratulation, Herr Fanartisch! Bitte suchen Sie sich einen Preis aus unserer Schatztruhe aus und geben Sie Ihren Wunsch der nächsten Karawane mit.

 

Bedauerliches Blackout

Rrr am Samstag, den 18. Oktober 2014 um 21:50 Uhr

Dritte Niederlage in Serie für YB.

Diesmal verloren die Berner mit 0:1 gegen Basel. Ein Blackout von Rochat in der ersten Halbzeit machte den Weg frei zum knappen Sieg des FCB.

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YB zeigte eine ordentliche Leistung, brachte sich aber selber um die Früchte der Arbeit - einmal mehr wegen eines haarsträubenden individuellen Fehlers. 22.002 Zuschauer waren im Stadion zugegen.

Am Rand des Spiels gab es bei Schlägereien vier Verletzte und 17 Festnahmen.