Potentes Postulat

Herr Maldini am Freitag, den 26. August 2016 um 6:00 Uhr

Der Fifa geht es an den Kragen. Vielleicht. Also wahrscheinlich nur ein Bisschen. Wenn überhaupt.

Am 16. Juni hat SP-Nationalrat Cédric Wermuth ein Postulat eingereicht, dass der Bundesrat jetzt schon geantwortet hat, wirft auch auf der Redaktion des Runden Leders hohe Wellen.

Wermuth und seine 20 Mitunterzeichnenden fordern in ihrem Antrag, dass der Bundesrat eine Rechtsformänderung der Fifa, ihrer Schwester Uefa und anderen ähnlichen Organisationen wie zum Beispiel des Internationalen Olympischen Komitees IOC prüft. In einem Bericht soll der BR nun aufzeigen, ob die Rechtsform an einen bestehenden Status angepasst oder allenfalls ein neuer rechtlicher Status geschaffen werden könnte.

Einheimische an der Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio 2016.

Begeisterte Einheimische an der Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio 2016.

Konkret geht es um Transparenz in Sachen Finanzen und Löhne sowie allenfalls der Einschränkung letzterer. In dieser Angelegenheit gilt das Runde Leder seit jeher als Vorbild: Der Chef kriegt alles und der Rest nichts. Punkt 3 des Postulats fordert “Einhaltung von Sorgfaltspflichten in Sachen Arbeitsrechts- und Menschenrechten und ökologischen Standards bei Grossveranstaltungen” – die Durchsetzung dieses Anliegens dürfte nach Einschätzung der Rundes-Leder-Ethikkomission etwas schwieriger werden.

Wermuth möchte im vierten und letzten Punkt ausserdem klären, ob die grossen Sportverbände in Steuerfragen mit vergleichbaren Unternehmen aus der Privatwirtschaft gleichbehandelt werden könnten. Zum Schluss soll der BR klären, “an welche Bedingungen eine entsprechende Regelung geknüpft sein sollte, damit rein gemeinnützige Sportverbände nicht davon betroffen wären.” Also bitte sehr, Herr Wermuth. WM, EM und Olympische Spiele sind doch für alle da!

Berner Young Boys international

Briger am Donnerstag, den 25. August 2016 um 23:15 Uhr

Nach der Champions League, ist vor der Europa League!
2
Die Entscheidungen sind gefallen. Hier, die definitiven Lostöpfe. (In Fettschrift Clubs, die am Montag nicht oder in einem anderen Topf aufgeführt waren).

Topf 1
FC Schalke 04
Zenit St. Petersburg
Manchester United
Shaktar Donezk
Athletic Bilbao
Olympiakos Piräus
FC Villarreal
Ajax Amsterdam
Inter Mailand
Fiorentina
Anderlecht
Viktoria Plzen

Topf 2
AZ Alkmaar
Sporting Braga
FC Salzburg
AS Roma
Fenerbahce Istanbul
Sparta Prag
PAOK
Steaua Bukarest
Racing Genk
Apoel Nikosia
Standard Liège
AS Saint-Étienne

Topf 3
KAA Gent
BSC Young Boys
FK Krasnodar
SK Rapid Wien
Slovan Liberec
Celta Vigo
Maccabi Tel-Aviv
Feyenoord
FK Austria Wien
FSV Mainz 05
FC Zürich
Southampton FC

Topf 4
Panathinaikos
US Sassuolo Calcio
Qarabag Agdam
Astra Giurgiu
FK Astana
OGC Nice
Zorya Lugansk
Konyaspor
Osmanlispor
Qäbälä
Hapoel Beer-Sheva
Dundalk

YB damit knapp nicht in Topf 2. Beim üblichen Losglück wird’s Shaktar, Fener, Qarabag. Gute Nacht.

Wie Schuelbuebli

Val der Ama am Donnerstag, den 25. August 2016 um 13:00 Uhr

Unser Kolumnist Steckler Fräne hat es genau gewusst.

“Herrliches Wetter haben wir derzeit und dazu ist die Aare 20 Grad warm – wunderbar. Ich habe den gestrigen Abend im Marzili richtig genossen. Der Thömu von der Peugeot-Garage hatte ein Tregerli Cardinal dabei und wir haben danach beim Märcu sogar noch einen Jass geklopft.

Das mit YB hat mich gestern überhaupt nicht interessiert, das habe ich dann erst daheim im Teletext gelesen. War ja klar, dass die gegen einen Bundesligisten absaufen! Mit dieser Mannschaft, mit diesen Verteidigern kann man vielleicht mal gegen einen Aussenseiter gewinnen, wenn es aber gegen richtig grosse Teams wie Gladbach oder den FC Basel geht, da läuft grad gar nichts mehr. Der Fäbu Ruch von der BZ hat schon recht heute: YB ist lächerlich und desolat, wie Schulbuben spielen die. Das ist ganz schlecht für den Schweizer Fussball.

Mir tut ein wenig unser Lehrling, der Pescheli, leid. Der arme Kerli ist mit seinen Kollegen extra mit dem Bus nach Deutschland gereist. Der Cheib hatte wirklich das Gefühl, YB könnte da noch was holen. Zuerst hat er noch freudig WhatsApp-Bilder verschickt, dann gegen Abend ist es aber still geworden. Ist ja kein Wunder ist der jetzt enttäuscht, der ganze Plausch hat ihn sicher den halben Monatslohn gekostet.

Auf der Heimfahrt gab es gar einen Fruststreit, sagt der Pescheli. Einer habe gesagt, der Sutter sei ein Weichei, weil der nicht jeden dritten Tag spielen wolle. Wir müssen doch auch jeden chrampfen, oder? Egal, jedenfalls sei ihm da eine vehement dazwischen gefahren. Der Sutter habe nie gesagt, dass er nicht spielen wolle, sondern wegen seinen früheren Geschichten nur unter Schmerzen spielen könne. Ein Anderer habe Bickels Abgang gefordert. Das “gang doch du!” von der Dazwischengeherin kam wie aus der Pistole. He he, das hätte ich gerne miterlebt. Wenn Sie mich fragen: Eigentlich sollten die YB-Spieler für die Reisekosten aufkommen, wenn die so einen Seich zusammenspielen.”

Treffen verboten

Herr Shearer am Donnerstag, den 25. August 2016 um 5:43 Uhr

Ein polizeiliches Torschussverbot? Das hätte sich YB gestern wohl auch gewünscht.

Das zweitgrösste Derby im schottischen Fussball nach dem Glasgower Old Firm ist wohl das Duell der beiden Mannschaften aus Edinburgh, Hibernian FC gegen die Hearts of the Midlothian. Die britische BBC drehte neulich eine Dokumentation über den schottischen Fussball. Dabei wurde auch diese interessante Episode enthüllt.

hibshearts

Die Hibs empfingem am 15. September 1990 zuhause in ihrem Stadion an der Easter Road den Lokalrivalen zum Derby. Das Pausenresultat war aber gar nicht nach dem Gusto der Platzherren: in der Pause lagen sie glatt mit 0:3 zurück. Die Polizei bekundete grosse Mühe, die aufgebrachten Heimfans von einem Platzsturm abzuhalten. Eine durchaus heikle Situation, denn das Stadion war zum Bersten voll – und damals gab es noch jede Menge Stehplätze!

Also begab sich der zuständige Polizeibeamte, der den Einsatz leitete, in der Pause in die Garderobe der Hearts. Stürmer John Robertson erinnert sich; sie seien vom Polizisten eindringlich aufgefordert worden, keine weiteren Tore zu schiessen, um Ausschreitungen zu verhindern. “Sicher, Herr Polizist, kein Problem, sorgen Sie sich nicht. Wir sehen Ihr Problem, wir lassen es bei diesem Resultat”, habe der Interimsmanager Sandy Clark versichert. Kaum habe der Beamte den Raum verlassen und sei die Türe wieder zu gewesen, dann aber zur Mannschaft: “vergesst das, Jungs. So etwas machen wir sicher nicht!”

Aber woher kam diese Aggressivität auf den Rängen? Das ganze begab sich zu einer Zeit, als im schottischen Fussball Aufbruchstimmung herrschte und die Vereine viele Talente hervorbrachten. Der damalige Präsident der Hearts, Wallace Mercer, versuchte vor diesem Spiel offenbar, den Hibernian FC ebenfalls in seinen Besitz zu bringen. Dies führte logischerweise zu einer grossen Protestwelle im grün-weissen Lager.

Irgendwie hielten sich die Hearts dann doch noch an die Vorgaben der Polizei; in der zweiten Halbzeit gelang beiden Mannschaften kein weiterer Treffer mehr und das Spiel endete auch mit 0:3.

Sie möchten Bewegtbilder? Bitte sehr!

Bitterer Abgang

Rrr am Mittwoch, den 24. August 2016 um 22:35 Uhr

YB erlebt in Gladbach das schlimmste Debakel seit 11 Jahren.

Das Fazit des Abends aus YB-Sicht: 2 Schüsse aufs Tor (Gladbach 14), 39 Prozent Ballbesitz. Kaum eine gute Szene. 1:6 Tore, und das ist ein absolut korrektes Resultat.

YB hat drei von vier Europacup-Spielen verloren, steht aber in der Gruppenphase der Europa League und hat damit einige UEFA-Millionen auf sicher. So viel für heute und gute Nacht allerseits.

*** SCHNAPSCHAT *** Gladbach-YB 6:1*

Rrr am Mittwoch, den 24. August 2016 um 19:00 Uhr

Die Young Boys spielen heute in Mönchengladbach.

Sie haben keine Lust, die gute Stube zu verlassen? Keine Freunde, die mit Ihnen Fussball schauen?

bierbrandDann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz. Trinken Sie sich mit uns die Champions-League-Playoffs schön.

Heutiger Tagesschnaps: Bierbrand.

Am Tresen: Herr Rrr.

“Die Young Boys spielen am Niederrhein, deshalb habe ich mich für eine Spezialität aus Emmerich entschieden”, sagt Herr Rrr. “Der Bierbrand ist ein destilliertes Bockbier, das für kurze Zeit im Eichenfass gelagert wird und durch seine fein-würzige Note in der Nase und dem fruchtigen Geschmack in der Nase überzeugt. Durch die mitverarbeitete Melisse, den getrockneten Hopfen und einem feinen Anteil an Zitrone erinnert er an einen Williams. Aber ich spüre ganz deutlich, Sie wollen nur eins wissen. Also: 40 Volumenprozent. Wohl bekomms!”

Steve von Bergen feiert sein Comeback! YB mit Mvogo, Lecjaks, Von Bergen, Rochat, Wüthrich, Sutter, Bertone, Sulejmani, Ravet, Zakaria, Frey

*** VORSPIEL *** Gladbach-YB mit Albi Saner

Dr. Rüdisühli am Mittwoch, den 24. August 2016 um 15:00 Uhr

SCHNAPSCHAT mit Bierbrand ab 19.00 Uhr.

YB in Gladbach – herzlich willkommen zum Vorspiel.

albineuUnser Redakteur Herr briger ist einer von 60 Bernern, die heute in einem geräumigen Bus von Globetrotter nach Mönchengladbach gereist sind. “Das kostete nur 295 Franken”, sagte ein anfänglich begeisterter Herr Briger kurz vor der Abreise heute früh auf der Schützenmatt.

Geleitet wird die Reisegruppe nicht von irgend jemandem, sondern von ALBI SANER!!! Nach einer kurzen Werbung sind wir zurück, dann berichtet Herr briger live aus dem Reisecar.

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Sprichwörter sind Glückssache

Lars Sohn am Mittwoch, den 24. August 2016 um 13:35 Uhr

Fremdwörter auch. Wie so manchem Spieler des Fussballs ist auch Fabrizio Hayer während dem Interview nach dem Spiel beim Zitieren ein kleiner Feler unterlaufen.

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Dazu kann es natürlich keinen Kommentar geben – ausser vielleicht den, dass niemand behauptet, Fussballer seinen klüger oder weniger klug als “normale Menschen”. Die müssen gewinnen. Alles andere ist primär. Es braucht Spieler, die am Ball besser sind als am Mikro. Solche, die ohne Tal und Fehdel spielen, aber auch solche, die bei sich zu Hause das einzige Tier und mit allen Abwassern gewaschen sind.

Die Brasilianer sind ja auch alle technisch serviert. Wir sind nur Underducks. Gut, das macht uns so unberechenbar. Keiner weiss, wann er ausgewechselt wird. Und Resignation ist der Egoismus der Schwachen. Es wird langsam Zeit, dass wir Köpfe mit Nägeln machen. Man soll auch die anderen Mannschaften nicht unter dem Teppich kehren lassen. Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama. Den hab ich doch nur ganz leicht retuschiert.

Zu fünfzig Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht. Wir sind eine gut intrigierte Truppe. Ob Rotationsprinzip oder Detonationsprinzip: Hauptsache wir gewinnen! Aber die Breite an der Spitze ist dichter geworden und Statistiken sind dafür da, um gebrochen zu werden.

Ja, der FC hat eine Obduktion auf mich. Aber ich dankte lehnend ab. Das wird alles von den Medien hochsterilisiert. Wir müssen das alles noch mal Paroli laufen lassen. Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser. Das hätte in der Türkei passieren dürfen, aber nicht in der zivilisierten Welt. Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.

Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden. Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel. Der Trainer kam in die Kabine und hat der Mannschaft mal so richtig die Leviten geblasen. Immer wenn ich breit bin, werde ich ganz spitz. Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt. Gewinnen, abhaken und wieder gewinnen. Nur das zählt. Und der Basler, der ist eh doof. Ich habe fertig. Daher: «Saufts weiter!»

Hicks! Eehm, Herr Puyol, sind Sie noch da? Senden Sie Ihre leeren Flaschen bei larssohn[at]gmx.net. Prost!

Zum Schluss noch die Worte des Tages: Früher war ich ein grosser Fan von Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom Fussball.

Wer hat das gesagt?

Lars Sohn am Mittwoch, den 24. August 2016 um 13:30 Uhr

Ob nun Kreuz oder Netz – es wird herumgehangen.

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Nennen Sie den Urheber des Zitats im Bild. Viel Erfolg!

I belong to Jesus

Lars Sohn am Mittwoch, den 24. August 2016 um 12:02 Uhr

Gewinnen Sie heute dieses T-Shirt samt Captainbinde …

… welches jeder Pfarrer unter seiner Kluft trägt. Nur jeder Pfarrer? Nein! Ältere Leser erinnern sich an den Spieler ‘Kaka’ von Real Madrid, der ein Exemplar des heutigen Tagespreises auf den heiligsten Fussballfeldern dieser Welt unter seiner Arbeitskluft auszuführen pflegte.

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Um sicher zu gehen, dass Sie zur Teilnahme am heutigen Wochenrätsel überhaupt befugt sind, werden Sie sich jetzt bitte darüber klar, ob Sie wirklich zu Jesus gehören. Sie haben bestanden? Halleluja! Beten Sie jetzt bis 13:30 Uhr inbrünstig durch, dann kommt’s sicher gut.

Hodenblitzer

Harvest am Mittwoch, den 24. August 2016 um 6:00 Uhr

Skandal!

Die Zeiten ändern sich. Nach einem Sieg feiert die Mannschaft in der Kabine, gut, soweit alles wie früher. Geändert hat sich allerdings die Art und Weise des Feierns. Hat man sich vor einigen Jahren noch mit Bier übergossen oder die nassen Frotteetücher um die Ohren geschlagen, ist es heute die obligate digitale Fotografie aus der Kabine. Diese kann dann auch sofort über die üblichen Kanäle in die weite Welt hinausgetragen werden, damit alle Teil dieser Feier werden können.

clayton_hodenSo geschehen auch in der Kabine von Middlesbrough nach dem Sieg im Tees-Wear Derby. Mit zwei Toren schoss Cristhian Stuani sein Team zum 2-1 Sieg gegen Sunderland. Das feiert er standesgemäss mit einem netten Bild von seinen Kollegen und versendet es ungeschaut über Twitter. Dumm nur, dass Adam Clayton (das ist der Herr mit dem entstellten Bauch ganz links) vergass, seine Hoden rechtzeitig in den Unterhosen zu verstauen. Dieses Zeitdokument landet also mit Claytons entblössten Hoden im Internet und das obwohl Forshaw (Nr.34) verzweifelt versucht, den Fotografen auf das Missgeschick aufmerksam zu machen.

Ebenfalls wie üblich entschuldigt sich Cristhian Stuani umgehend auf Twitter: „I am Sorry about the picture , we didnt realize it“. Die ganze Redaktion des Runden Leders ist erregtschockiert über die öffentliche Zurschaustellung von Geschlechtsmerkmalen und wünscht sich, dass doch auch mal jemand an die Kinder denkt.

Wer die ganze Sauerei unverpixelt schauen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein und auf diesen Link drückenklicken.

Kevin kommt

Rrr am Dienstag, den 23. August 2016 um 15:36 Uhr

Neuer Verteidiger für YB: Kevin Mbabu. 

Newcastle leiht den 21-jährigen Schweizer für eine Saison an die Young Boys aus. Wir konnten soeben kurz mit unserem Newcastle-Korrespondenten sprechen.

Herr Shearer, was können Sie uns über Kevin Mbabu sagen?

Einiges.

Bitte. 

Mbabu kam 2013 von Servette in den wunderschönen Nordosten zu den Junioren. Im Grossen und Ganzen kann man sagen, dass man bei Newcastle schon relativ grosse Stücke auf ihn hielt und ihn auch bei den Profis mittrainieren liess. Für seine Einsätze in den Nachwuchsmannschaften erhielt er – soweit ich das jeweilen aus sozialen Medien mitbekommen habe – stets gute Kritiken.

Und dann machte er einen Abstecher nach Schottland. 

Richtig, in der Saison 14/15 war er an die Hunnen in Glasgow ausgeliehen, wo er aber nie im Kader stand. Dazu ist aber zu sagen, dass der fette Mike auch bei den Rangers sein Geld im Spiel hatte und Mbabu damals plötzlich mit einigen anderen Junioren nach Schottland geschickt wurde. Aus dem Leihdeal wurde damals niemand so richtig schlau, wie es ja in der jüngeren Vergangenheit eigentlich meistens bei den Entscheidungen der Klubführung von Newcastle der Fall war.


Sie kommen vom Thema ab, Herr Shearer. Zurück zu Mbabu. 

In der Abstiegssaison durfte der Rechtsverteidiger in der Premier League ran, zweimal wurde er links eingesetzt. Von Anfang an spielte er nur gegen Chelski (2:2), bei der 6:1 Auswärtsklatsche gegen Man City kam er 53 Minuten zum Einsatz. Für die Heimpleite gegen Bournemouth konnte er nichts, da stand er gerade einmal eine Minute auf dem Platz. Teileinsätze von 52 und 45 Minuten hatte das Nachwuchstalent auch jeweilen im Cup-Aus (FA-Cup und League-Cup) gegen Watford und Sheff Wed.

Ihr Fazit? Bringt uns Mbabu weiter?

Nun, über die spielerischen Qualitäten zu urteilen ist aufgrund dieser Fakten schwierig. Immerhin scheint er sehr motiviert sein. Britische Blätter kolportieren, dass er Lohneinbussen in Kauf nehme, um zu regelmässigen Einsätzen zu gelangen. Zumindest frisurentechnisch ist Kevin Mbabu aber allemal ein interessanter Neuzugang.


Jetzt aber auch noch unschöne Neuigkeiten: Guillaume Hoarau fällt wegen einer Oberschenkelverletzung, die er sich beim Spiel gegen Lausanne zugezogen hat, rund acht Wochen aus. Grmbl.

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