Hilfe für Haidar

Rrr am Sonntag, den 22. Januar 2017 um 19:01 Uhr

Cristiano Ronaldo setzt sich für ein libanesisches Waisenkind ein.

Der kleine Haidar Moustafa verlor seine Eltern beim IS-Terroranschlag Ende 2015 in Beirut. Der Vierjährige überlebte und wurde verletzt ins Spital gebracht. Die Spitalbilder des Buben im Trikot seines Lieblingsklubs Real Madrid gingen um die Welt.

Eine libanesische Reporterin wandte sich via Twitter an den Klub, der den Buben kurz darauf ins Bernabeu einlud. Dort kam es zum Treffen mit Cristiano Ronaldo und Präsident Florentino Perez.

Ein Jahr später möchte Haidars Onkel Mohammed den Buben nun zu sich nach London holen. Sympathisanten unterstützen seine Bemühungen, die notwendigen Papiere zu erhalten. Nun hat sich auch Cristiano Ronaldo eingeschaltet, wie die Sun heute berichtet. “Ich freue mich, dass es Dir gut geht, und ich wünsche Dir für die Zukunft nur das Beste, wo immer Du auch leben wirst”, liess er ausrichten. “Folge Deinen Träumen und arbeite hart daran, dass sie wahr werden.”

Wasserschaden

Harvest am Sonntag, den 22. Januar 2017 um 12:00 Uhr

Platzwarte auf der ganzen Welt verrichten Toparbeit, doch erwähnt werden sie doch nur, wenn mal was schief läuft.

So geschehen letzten Freitag beim Spiel der höchsten spanischen Liga zwischen Las Palmas und La Coruna. Die zweite Halbzeit hat eben begonnen, als die Sprinkleranlagen aus dem Boden wuchsen und zu spritzen begannen. Doch sehen Sie selbst:

Die Sprinkler gewaltsam zurück in den Boden zu stampfen funktioniert offensichtlich nicht. Glücklicherweise reagiert der Platzwart geistesgegenwärtig und der Spuk ist nach weniger als einer Minute beendet.

Generaldebilmachung

Herr Shearer am Sonntag, den 22. Januar 2017 um 5:29 Uhr

Frau Götti siegt!

Letzten Freitag lautete der Auftrag, zu diesem schönen Bild der Herren Bürki und Steffen einen Untertitel zu finden. Frau Götti hat dies mit Bravour erfüllt und kriegt deshalb eine silberne Gedenkmedaille in Gold und darüberhinaus einen Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe. Bitte melden Sie Ihren Wunsch der Büroordonnanz, Frau Götti.

Besten Dank wiederum allen, die mitgemacht haben und nicht in die Ränge gekommen sind. Keine Bange, die nächste Chance winkt Ihnen bereits am Freitag wieder. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag!

United Passions für Eilige (III)

Rrr am Samstag, den 21. Januar 2017 um 12:30 Uhr

Das Dessert kommt wie immer am Schluss.

Für den dritten Teil unserer Kunstmatinee haben wir “United Passions” nochmals neu geschnitten und geringfügig gekürzt. Diesmal zeigen wir Ihnen die besten Szenen von Joseph S. Blatter. Bittesehr:

United Passions für Eilige (II)

Rrr am Samstag, den 21. Januar 2017 um 10:30 Uhr

Im zweiten Teil unserer Kunstmatinee gibts was zu trinken.

“United Passions” für Eilige – diesmal 89 Sekunden für durstige Menschen. Prost! Äh, Film ab.

Schalten Sie um 12.30 Uhr wieder ein, wenn wir Teil 3 zeigen: “United Passions” für Sepp Blatter.

United Passions für Eilige (I)

Rrr am Samstag, den 21. Januar 2017 um 8:00 Uhr

Herzlich willkommen zu einer weiteren Kunstmatinée.

“United Passions” heisst der Film über die FIFA, den wir diese Woche im Kino Rex zeigten (die NZZ berichtete). Alle waren begeistert, völlig zurecht. Tolle Autos, super Drinks, fantastischer Sepp Blatter!

Einziges Manko: “United Passions” ist mit 110 Minuten etwas lang geraten. Herr Rrr hat sich umgehend an die Arbeit gemacht und den Film geringfügig gekürzt. Nun präsentieren wir Ihnen “United Passions” in drei kompakten Versionen, die zwischen 50 und 80 Sekunden lang sind.

Die erste Version ist den Auto-Fans unter Ihnen gewidmet. Film ab!

Schalten Sie um 10.30 Uhr wieder ein, wenn wir Teil 2 zeigen: “United Passions” für Alkoholiker.

630. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 20. Januar 2017 um 13:00 Uhr

Antreten zum Untertitelwettbewerb!

Befehlsausgabe:

  • Erstellung eines Untertitels zum oben sichtbaren Bildmaterial auf möglichst schlagkräftige Art und Weise (ohne Gewaltanwendung).
  • Positionierung desselben in der Kommentarspalte
  • Spätester Zeitpunkt für Erledigung: Samstag, 21. Januar 2017 / 20:00 Uhr
  • Ein Militärgericht entscheidet anschliessend über den besten Beitrag, welcher mit einem Preis nach Wahl aus der Schatztruhe besoldet wird.

Danke, Sie können ruhn!

Rundes-Leder-Ausredengenerator™

Herr Maldini am Freitag, den 20. Januar 2017 um 5:38 Uhr

Jetzt auch Adrian Ramos. Der Stürmer von Borussia Dortmund wechselt nach China.

Weitere Spieler dürften ihm folgen. Selbstverständlich wechselt Ramos  nicht des Geldes wegen, sondern wegen…

…ja, weshalb eigentlich? Der Rundes-Leder-Ausredengenerator hat für Spieler, die sich vor mühsamen Journalisten rechtfertigen müssen, die richtigen Antworten parat.

Ich wechsle zu [______]*, weil…

  • …ich schon immer Mal nach China wollte. Ich habe gehört, dass es ein sehr schönes Land sei.
  • …ich schon als Kind den chinesischen Fussball bewunderte. Für mich geht ein Traum in Erfüllung.
  • …sich kein Verein derart um mich bemüht hat wie [______]*. Ich spürte ganz stark, dass sie mich unbedingt haben wollten.
  • …ich möchte [______]* helfen, endlich den ersten Titel zu gewinnen.
  • …, ehm, eigentlich weiss ich es gar nicht genau. Ich komme sowieso nach einem halben Jahr zurück.
  • …ich meinem grossen Idol Guillaume Hoarau nacheifern will. 
  • …mir mein Agent gesagt hat, ein Wechsel sei gut für meine Karriere.
  • …hey – Tevez, Oscar, 马尔蒂尼先生 – die chinesische Liga ist stark besetzt wie nie, eine riesige Herausforderung für mich!
  • …ich China helfen möchte, eine Fussball-Nation zu werden.
  • …in meiner Karriere  in allen fünf Kontinentalverbänden einmal spielen möchte. So wie Lutz Pfannenstiel!
  • mir Fussball wichtiger ist als Geld. In China entsteht gerade etwas ganz Grosses, da will ich unbedingt dabei sein.
  • ich jetzt schon [__] Jahre alt bin. Lange kann ich sowieso nicht mehr spielen, und ich habe bereits viel erreicht. Es ist ein reizvolles Abenteuer.

 * hier kommt der Name des chinesischen Fussballclubs rein, der Sie soeben transferiert hat.

Billiger Betreuer

Val der Ama am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 13:00 Uhr

John Clarkson machts umsonst.

Der Club Deportivo Tudelano ist ein spanischer Fussballverein in Navarra und dort spielt er immerhin in der Segunda División B. Selbstverständlich hat der Verein finanzielle Probleme und dazu Ärger mit den Steuerbehörden. Und weil es sportlich auch nicht grad super läuft (aktuell Rang 9 in einer 20er-Liga) kommt das Angebot eines englischen Geschäftsmanns ganz gelegen.

John Clarkson, den Sie da auf dem Bild oben sehen, will nämlich Trainer des Vereins werden und hat sich dazu einen ganz interessanten Deal überlegt. Der 60-Jährige verzichtet auf einen Lohn und will stattdessen selbst Geld in den Club investieren: £50,000 in der ersten Saison und £100,000 im Jahr darauf.

Win-Win, meint Clubpräsident Jesus Miranda: “Die Fans denken vielleicht, dies sei eine Art extravagantes Hobby für Clarkson, aber er ist ein richtiger Trainer mit Erfahrung und Diplomen. Er bezahlt Geld für ein Sportprojekt, er wird den Club nicht übernehmen. Er wird uns bei der Sponsorensuche und bei der Schuldentilgung unterstützen.”

Auch interessant: Wenn der neue Übungsleiter mit dem Club aufsteigt, kriegt er das investierte Geld zurück. Nur dann.

Kurzweil bei Curzon

Herr Shearer am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Wie schaut der englische Fussball ohne Mou und Pep, ohne Transfer-Fantastilliarden, ohne Milliardärsbesitzer und weltweite Fernsehverträge aus?

Kommen Sie mit, wir gehen zum Curzon Ashton FC in die National League North, die sechsthöchste Liga Englands. Curzon spielte letzten Montag gegen den Worcester City FC (1:1).

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Verhängnisvolle Single

Rrr am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 13:01 Uhr

Ein Fluch liegt über YB. Ein Boogie-Woogie-Fluch.

Seit 1986 sind die Young Boys nicht mehr Meister geworden. Jetzt wird klar: Schuld sind Jacky Schmutz, Cuco Dietrich und Polo Hofer. Das zeigt ein Bericht im neusten Berner Bär.

Ältere Leser erinnern sich: Im Mai 1986 konnte YB letztmals einen Meistertitel feiern. Drei Monate später schrieb der Pianist Jacky Schmutz den “YB-Boogie”, Polo Hofer steuerte den Text bei. Als Sänger wurde Cuco Dietrich engagiert, bekannt von Peter, Sue & Marc. Die Single erschien rechtzeitig zum Meistercup-Spiel YB-Real Madrid (1:0) und wurde mehr als 10’000 Mal verkauft.

Bis zum heutigen Tag wird nach jedem YB-Tor der YB-Boogie angespielt. Ja, genau der. Die Komponisten Schmutz und Hofer kassieren jedes Mal einige Suisa-Rappen. Da kommt in drei Jahrzehnten doch einiges zusammen. Den Preis zahlen die Fans.

Denn “es ist offensichtlich”, sagt Herr Rrr, Musik- und Fussballforscher des Runden Leders. “Seit dieser verdammte YB-Boogie läuft, haben wir nichts mehr zu feiern. Und so lange dieser verdammte YB-Boogie läuft, wird es auch keinen Meistertitel mehr geben. Ich fordere YB eindringlich auf, dem verdammten YB-Boogie endlich ein Stadionverbot zu erteilen, dieses auch konsequent durchzusetzen und damit den Weg frei zu machen für kommende Meistertitel.”

Im Privatgebrauch ist der Konsum des YB-Boogies natürlich unbedenklich. Wir stellen Ihnen deshalb hier den ganzen Song zum Download zur Verfügung. Klicken Sie einfach aufs Single-Cover (linke Maustaste=Song öffnet sich in neuem Fenster, rechte Maustaste=Song downloaden).

Ah, hier hats noch Polo Hofers luziden Text dazu. Das singen Sie jetzt, bis der Arzt kommt. Anschliessend überweisen Sie den Komponisten die fälligen Urheberrechtsrappen. Besten Dank.

Schweizer vor Ausländern

Harvest am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Unser Kolumnist Dr. Euler ist Statistiker und erklärt uns in unregelmässigen Abständen wichtige Zusammenhänge aus dem Spannungsfeld „Gesellschaft und Fussball“.

EulerNach den Festtagen lag ich vollgefressen und träge auf dem Sofa und liess meine Gedanken schweifen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die ersten Plätze der Super League alle von Schweizer Clubs belegt sind. Kann es sein, dass Schweizer einfach besser sind als Ausländer? Die Daten lassen keine Zweifel zu, wie Sie der folgenden Tabelle entnehmen können.

Schweizer sind besser als Ausländer. Doch wieso ist das so? Ich wollte mit Spezialisten darüber sprechen und habe mich mit Politikern aus verschiedenen Lagern unterhalten. Wobei, unterhalten habe ich mich eigentlich nur mit einem anonym bleiben wollenden Exponenten der grössten Volkspartei, der Rest hat mich mit Schimpf und Schande zum Teufel gejagt und einen Rassisten genannt. Von diesem Exponenten allerdings erhielt ich eine konstruktive Erklärung:
„Die Schweizer sind rechtschaffen, schon als Kind lernen sie, sich durchzubeissen und auf eigenen Beinen zu stehen. Schweizer hängen am Abend nicht am Bahnhof rum und trinken Bier, sie glotzen nicht jeder Frau nach und machen primitive Sprüche. Schweizer wissen, was es braucht, um sein Leben selber zu meistern und nicht den Staat dafür zahlen zu lassen. Schweizer übernehmen Verantwortung für ihr Leben und wissen, wie sie ihre Ziele erreichen können.“

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