Knifflige Werke

Herr Pelocorto am Samstag, den 1. November 2014 um 6:00 Uhr

Herzlich willkommen zur 111. Kunst-Matinée, wo wir ins Detail gehen.

Der irische Künstler Adam Beane lebt seit über dreissig Jahren in einem ehemaligen Kloster aus dem sechsten Jahrhundert völlig abgeschieden auf der steilen, steinigen Insel Skellig Michael westlich vor der irischen Küste. Nur dort finde er die kontemplative Ruhe für seine Arbeit. Er habe alle Bilder im Kopf, dennoch dauere es Monate, bis er jeweils auch nur einen Arm oder ein Bein geschaffen habe, so der ausdauernde Bildhauer. Fernab von allen zivilisatorischen Einflüssen entstehen wunderbar filigrane Minituren.

Adam Beane; Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Adam Beane; Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Adam Beane; Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Adam Beane; Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Adam Beane; Detail aus: Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Adam Beane; Detail aus: Dancing Milla; Cx5 und Stahl; 21 cm; 2009

Eine unglaubliche Geschichte, nicht wahr?

Was macht eigentlich …

Rrr am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 15:45 Uhr

... Joaquín Caparrós?

1112011 trainierte er einen Monat lang Xamax. Als die Neuenburger dann immer noch nicht in der Champions League waren, verlor Besitzer Tschagajew die Geduld und feuerte den Spanier.

Caparrós trainiert mittlerweile den Vierzehnten der Primera Division, Granada. Morgen ab 16 Uhr ist Real Madrid zu Gast. "Ich hoffe, sie überrollen uns nicht gerade", zitierte das Madrider Sportblatt "Marca" den Trainer Caparrós.

thumb1Was diesen dermassen erzürnte, dass er das Titelbild an der Pressekonferenz vor dem Spiel in Stücke riss.

Caparrós fühlt sich missverstanden, er habe das so nie gesagt, betonte er. "Marca" habe einen klar ironisch gemeinten Spruch absichtlich umgedeutet.

Was Caparrós nicht bedacht hat: Zeitungen haben gegenüber Online-Medien nach wie vor einen grossen Vorteil. "Man kann mit ihnen die Schuhe ausstopfen", wie schon Köbi Kuhn wusste. Aber natürlich nicht, wenn man nur Schnipsel hat.

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Neulich am Gala-Abend

Rrr am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 13:05 Uhr

Immer diese aufdringlichen Fans.

Sie kennen das: Sie möchten einfach in Ruhe fertig gamen. Aber nein, schon wieder funkt einer dazwischen.

"Sorry, er ist ein bisschen scheu", entschuldigte sich Luka Modric für seinen Sohn.

510. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 10:00 Uhr

Freitag, zehn Uhr! Falls bei Ihnen noch nicht die ganze Luft draussen ist, machen Sie doch mit bei unserem allwöchentlichen Wettbewerb.

kloppo

Bitte beuntertiteln Sie dieses Foto, welches den Trainer des aktuellen Bundesliga-Fünfzehnten zeigt, oder fangen Sie sonstwas damit an. Sie haben Zeit bis Samstagmittag. Die Jury verkündet ihr Verdikt gewohnterweise am Sonntagmorgen. Zu gewinnen gibt es hinwiederum einen Preis der Wahl aus unserer Schatztruhe.

 

Köniz, 30.10.2014

briger am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 5:55 Uhr

Viele Leute wissen es gar nicht, aber auch in der Schweiz gibt es tatsächlich so einen "Cup"-Wettbewerb.

Foto 2

Auch ich konnte es zu erst gar nicht glauben, nach aufwendigen Recherchen habe ich dann aber herausgefunden, dass dort früher einmal sogar der BSC YB mitgemacht hat. Seit 1987 scheint der Verein dann aber nicht mehr an diesem Wettbewerb teilgenommen zu haben. Nun spielte gestern ein gewisser FC Sion, der in diesem "Cup" in den letzten Jahren ziemlich erfolgreich gewesen sein soll, in der Berner Vorortsgemeinde Köniz. Die Chance, mal so ein "Cup"-Spiel live zu erleben, wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Der Gast aus dem Wallis zeigte ziemlich rasch, wer der Super Leaguist und wer das Team aus der 1. Liga Promotion. Die Sittener trafen früh in der Partie den Pfosten und gingen in der 11. Minute nach einem Tor von Moussa Konaté in Führung - die Partie war mehr oder weniger bereits entschieden. Die Könizer waren zwar bemüht, waren aber nicht fähig, die Walliser wirklich unter Druck zu setzen. Der Favorit aus dem Rhonetal seinerseits wollte nicht unbedingt mehr machen als nötig und so entwickelte sich ein ziemlich langweiliges Spiel, in welchem das Schlussresultat von 0:3 durch zwei Tore von Leo Lacroix und Vincent Rüfli bereits zur Pause feststand. Dem Könizer Ehrentreffer stand kurz vor Schluss der Pfosten im Weg - es scheiterte ein gewisser Sid-Ahmed Bouziane. Der Könizer Captain Carlos Varela blieb während dem ganzen Spiel erstaunlich ruhig und liess sich auch nicht von den Gesängen der Walliser-Fans über die Tätigkeiten seiner Mutter aus der Ruhe bringen.

Geniessen Sie nun packende, verwackelte Bilder vom Spiel und der RL-Delegation.

Trotz der horrenden Bratwurstpreise, 7 Franken für eine halb schwarze, halb rohe Wurst, wäre es schön, wenn sich auch der BSC YB mal wieder entschliessen würde, an diesem "Cup" mitzumachen.

Raúl

Herr Pelocorto am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 20:45 Uhr

Nueva York Cosmos fichan al legendario delantero español RAÚL GONZÁLEZ BLANCO. El líder goleador de todos los tiempos del Real Madrid llega al equipo antes de la temporada 2015 (New York Cosmos verpflichtet den legendären spanischen Stürmer RAÚL GONZÁLEZ BLANCO. Der ewige Torschützenkönig Real Madrids stösst auf die Saison 2015 zum Team).

Langsam waren wir nicht mehr richtig glücklich im katarischen Doha bei Al-Sadd Sports Club. Deshalb haben Frau Götti und ich uns entschieden, unsere Zelte abzubrechen und anfangs 2015 nach New York zu ziehen.

Warum? Darum.

Dazu passen ein paar Takte Musik aus Raúls Geburtsjahr 1977 mit New York-Bezug.
Bitte beachten Sie die spanischen Untertitel.

Ein Kostüm für Halloween

Rrr am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 17:32 Uhr

Sie wissen noch nicht, wie Sie sich morgen verkleiden wollen? Wir haben da etwas für Sie.

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Josh Sundquist verkleidet sich morgen als Töggelikasten-Figur. Auf Youtube zeigt er, wies geht.

Ah, Sie kennen Sundquist nicht? In den USA ist er ein gefeierter Bestseller-Autor und begehrter Motivationscoach. Bekannt wurde er als Skifahrer an den Paralympics.

Maxim bleibt draussen

Rrr am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 13:15 Uhr

Demin - der Mann, dem alles ein bisschen schwerer fällt.

maximdemin.jpg-pwrt2Der russische Oligarch Maxim Demin lebt in der Schweiz. Vermutlich pauschalbesteuert, so dass er das Geld in englischen Fussball investieren kann. Seit 2011 gehört ihm der AFC Bournemouth.

Seither geht es aufwärts mit dem Klub, der inzwischen zur Football League Championship gehört, der zweithöchsten Spielklasse. Und zuletzt feierten Demins Kicker gleich zwei spektakuläre Erfolge.

Am Samstag gab es in der Meisterschaft ein sagenhaftes 8:0 gegen Birmingham, und am Dienstag im Ligacup gewann Bournemouth sensationell gegen West Bromwich aus der Premier League. Erstmals überhaupt steht Bournemouth im Viertelfinal.

Und was ist das Erfolgsgeheimnis? Ganz einfach: Demin schaut sich die Spiele nicht mehr an. Der Russe verfolge das Geschehen zwar aus der Ferne, doch er sei überzeugt, dass er irgendwie das Team verhexe und es deshalb besser sei, wenn er sich vom Stadion fernhalte, sagte Eddie Howe unseren Kollegen vom Bournemouth Echo.

"Ich habe ihn zu überzeugen versucht, dass er wieder mal vorbeischaut, aber er kommt lieber nicht", sagte Howe.

Bolivar schlägt Escobar

Rrr am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 10:00 Uhr

Bitterer Abend für Gelbschwarz: The Strongest verlieren den Clásico gegen den Stadtrivalen mit 2:4.

Unser Leser Herr Etcheverry bereist zurzeit Bolivien. Letzte Nacht war er natürlich im Stadion in La Paz.

etcheDie Vorzeichen standen nicht schlecht. Vor kurzem haben die Spieler von The Strongest das Training wieder aufgenommen und den Streik beendet, in den sie getreten waren, weil sie seit Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten. Der Präsident des Vereins sitzt wegen Betrugs im Gefängnis, da er sich nicht mehr erinnern können will, wo er die gegen sechs Millionen Franken verlegt hat, die er diversen Leuten schuldet. Doch nun ist ein neuer Clubchef gewählt, am Freitag haben die Spieler zumindest mal den Lohn für den Monat August erhalten, und am Sonntag haben sie nach vier sieglosen Partien endlich wieder gewonnen – durch ein Penaltytor ihres Kapitäns mit dem klingenden Namen Pablo Escobar. Der 35-Jährige ist so etwas wie der Hakan Yakin des Altiplano. Er trägt die Zehn, beschränkt sein Laufpensum auf ein Minimum und hat den feinsten linken Fuss der ganzen Stadt.

So ruhten auch gestern wieder die ganzen Hoffnungen auf ihm – im Clásico, dem bisher wichtigsten Spiel des Jahres, dem 193. Duell gegen den Erzrivalen und Rekordmeister Bolivar im 42 000 Leute fassenden Estadio Hernando Siles, 3.637 Meter über Meer.

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Die Ambiance ist wunderbar, doch das Spiel kommt nicht recht in die Gänge. Zweikampfhärte verhindert Spielkultur, Escobar wird besonders hart angegangen, sobald er an den Ball kommt, und verliert er ihn, bleibt er stehen und gestikuliert.

Für die Musik sorgt ein anderer 35-Jähriger: Carlos Tenorio, ecuadorianischer Stürmer von Bolivar, bringt die Hellblauen kurz vor der Halbzeit in Führung. Nach der Pause dann lässt Escobar sein Genie aufblitzen. Erst schlenzt er den Ball an den Innenpfosten, kurz darauf lupft er ihn wunderbar in den Lauf seines Kollegen Rodrigo Ramallo, der zum Ausgleich einschiebt. Doch die Freude währt kurz: Nur drei Minuten später trifft Carlos Tenorio schon wieder, und als dann The Strongest auch noch den angeschlagenen Torhüter auswechseln muss – für Daniel Vaca kommt Marco Vaca, was einem vor Augen führt, dass es einen Verein gibt, bei dem zwei Torhüter „Kuh“ heissen – ist der Untergang der Gelbschwarzen eingeläutet.

Bolivar schiesst weitere zwei Tore, ehe Escobar in der Nachspielzeit noch einen Freistoss versenkt, gleich darauf Gelb wegen einer Provokation erhält und Glück hat, nicht vom Platz zu fliegen, als er einem Gegenspieler, der auf der Bahre abtransportiert wird, Wasser in den Schritt schüttet. Nach dem Schlusspfiff verschwindet Escobar schnurstracks in den Katakomben, während sich Kollege Chumacero noch etwas mit den gegnerischen Fans unterhält und Tenorio von Journalisten umgarnt wird.

Bolivar übernimmt somit nach 13 Spielen die Tabellenführung, The Strongest verpasst den Anschluss an die Spitze.

Skandalöser Städtetrip

Herr Shearer am Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 6:01 Uhr

John Frendo setzt Prioritäten - sehr zum Ärger seines Clubs.

Letztes Jahr war John Frendo bei seinem Verein St Albans City der Topskorer. Kein Wunder, dass man auch im Cup auf den treffsicheren Stürmer setzte. Letztes Wochenende war es soweit, St Albans traf im FA-Cup auf Concord - und verlor. Gerade mal vier Schüsse brachte St Albans aufs gegnerische Tor, Frendo keinen einzigen. Kein Wunder, denn der sass derweil im Bernabeu zu Madrid und schaute sich dort an, wie Real Madrid den FC Barcelona im "Clásico" mit 3:1 besiegte.

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Im Umfeld eines solchen Kleinklubs (in diesem Falle Conference South, immerhin 6. Liga) spricht sich solches schnell rum und landet in der Lokalpresse. Der Verein verurteilte John Frendo zu einer Geldstrafe, dazu musste er sich bei den Fans für seinen Ausflug entschuldigen. Besonders ärgerlich für St Albans: ein Sieg und ein Weiterkommen in die erste Hauptrunde des FA-Cups hätten 12'000 Pfund in die Klubkasse gespült, ausserdem die Chance, dort auf einen attraktiven Gegner zu treffen.

 

 

Grande Gigi

Herr Maldini am Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 17:10 Uhr

Gianluigi Buffon steht heute zum 500. Mal für Juventus Turin zwischen den Pfosten.

buffonIm August 2001 gab der Mann aus Carrara sein Debüt für die Bianconeri (4-0 gegen Venedig),  das Jubiläum feiert er voraussichtlich heute in Genua. Sollte Juventus gewinnen, und davon geht die Redaktion mit 1897:0 Stimmen aus, wäre es gleichzeitig der 300. Serie-A-Sieg für den 36-Jährigen, der von 1995 bis 2001 sechs Jahre bei Parma unter Vertrag stand.

In seiner Karriere hat Buffon etliche Scudetti und den Weltmeistertitel gewonnen, spielte im Champions League-Finale (grmbl) aber auch in der Serie B und wurde Italiens Rekordnationalspieler. Viermal war er Welttorhüter des Jahres, seit 2006 ist er Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik.

Hendrik Johannes und Franz Anton

Lars Sohn am Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 13:41 Uhr

... besser bekannt als Herren Cruijff und Beckenbauer.

Die beiden genannten Herren haben 1978 nur kurz bei 'New York Cosmos Exhibition' zusammen gespielt. Johan Cruijff zog es danach bekanntlich zu den Los Angeles Aztecs.

20141029_3_Cruijff_Beckenbauer_1Bekannte Spieler trugen damals noch keine Nummern

Wie oft und wie fleissig die zwei europäischen Superstars gemeinsam im Giants Stadium trainiert haben wissen wir nicht.

20141029_3_Cruijff_Beckenbauer_2

Das war ein hochverdienter Sieg, Herr Carles Puyol! Herzliche Gratulation! Bitte senden Sie Ihre Adresse zwecks Lieferung von Maldinis Wurst-Bon an larssohn[at]gmx.net. Danke!

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