Gelungene Zungenaktion

Rrr am Sonntag, den 26. Februar 2017 um 18:17 Uhr

Ein Stürmer des Gegners rettet Torhüter Martin Berkovec das Leben.

Berkovec steht bei Bohemians Prag zwischen den Pfosten. Im Spiel gegen den 1. FC Slováko prallte Berkovec bei einem Abwehrversuch mit einem Mitspieler zusammen und blieb regungslos liegen. Der Goalie hatte seine Zunge verschluckt, bekam keine Luft mehr und drohte zu ersticken.

Der erste, der das erkannte, war der Togolese Francis Koné, Stürmer bei Gegner Slováko. Er beugte sich über den gegnerischen Torwart und schaffte es, ihm die Zunge zu lösen. Berkovec überlebte und bedankte sich auf Facebook bei seinem Lebensretter.

Dieser erklärte, warum er so schnell gehandelt hatte. “Ich habe schon drei Spieler vor dem Ersticken gerettet – einmal in Thailand, zweimal in Afrika”, sagte er.

Das Spiel zwischen Slováko und Bohemians Prag endete übrigens 0:0.

Für Menschen mit guten Nerven: Die Bewegtbilder gibts …

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Neulich in Leicester

Rrr am Sonntag, den 26. Februar 2017 um 12:10 Uhr

Claudio Ranieri erfüllt letzte Fan-Wünsche. 

Der 63-jährige italienische Trainer wurde am Donnerstag entlassen, 297 Tage nach dem sensationellen Gewinn der Premier League und fünf Wochen nach der Auszeichnung zum Welttrainer des Jahres. 

“Meine drei Premier-League-Titel sind weniger wert als der eine von Ranieri”, sagte ManUtd-Trainer Jose Mourinho. Einer der vielen Berufskollegen, die sich mit Rainieri solidarisierten und den Entscheid des Klubs kritisierten. 

Seit Samstag ist Leicester auch mathematisch aus dem Titelrennen. Der Grund der Entlassung war allerdings ein anderer: Das Team ist akut abstiegsgefährdet. Leicester könnte es schaffen, als Meister abzusteigen – auch das wäre eine Premiere. 

“Undankbare Engländer”, schimpfte die “Gazzetta dello Sport” derweil auf der Titelseite. Als wären die Gesetze des modernen Fussballs in Italien nicht die genau gleichen. 

Fasnacht in Bern? Schnell weg!

Herr Shearer am Sonntag, den 26. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Danke für die Warnung, Herr Passiver Attacker. Und herzliche Gratulation!

Mit Ihrem wichtigen Hinweis holen Sie sich den Sieg in der 634. Caption Competition. Dafür dürfen Sie sich auch gerne einen Preis Ihrer Wahl aussuchen und hren Wunsch der Redaktion melden I. Lassen Sie sich ein Schaumbad ein und geniessen Sie Ihren Sieg standesgemäss, Herr Passiver Attacker!

Obacht also, nächste Woche ist es leider wieder soweit. Wer kann, flieht unmittelbar nach Abpfiff des sogenannten Berner Derbys in eine sichere Gegend.

So, jetzt möchten Sie alle sicher noch einmal die beiden Tore (und auch alle andern) vom gestrigen Spiel schauen. Bittesehr!

Auswärtssieg dank Assalé

Rrr am Samstag, den 25. Februar 2017 um 21:50 Uhr

Alles Roger bei YB. 

Mit zwei frühen Toren brachte Roger Assalé die Young Boys in Zürich auf die Erfolgsspur. Guillaume Hoarau sicherte den verdienten 3:2-Sieg bei GC per Penalty. 

Geniessen Sie nun nochmals das 1:0, das 2:0 und aber auch das 3:1 im nicht gänzlich ausverkauften Letzigrund. 

Weiter gehts für YB am Mittwoch im Cup gegen Winterthur. 

Rekordergebnisse des Jahrhunderts

Rrr am Samstag, den 25. Februar 2017 um 12:00 Uhr

Wie geht es eigentlich dem FC Basel?

Das wollten wir von Finanzchef Stephan Werthmüller wissen. Er hat das Geld für uns  nachgezählt und kann nun das Jahr 2016 zusammenfassen.

“Ich möchte gerne die zwei wesentlichen Zahlen sagen: Wir machten erstens einen Rekordumsatz von 132 Millionen und wir machten auch einen Rekordgewinn in der Grössenordnung von 29 Millionen Franken. Das sind unglaubliche Zahlen. Wir dachten vor zwei Jahren, dass dies wirklich die Rekordergebnisse des Jahrhunderts sind, und jetzt ist es tatsächlich nochmals besser geworden.

Es sind zwei Faktoren, die zu diesem Resultat führten. Zum einen ist es die Tatsache, dass wir Champions League spielen durften. Da gibt es immer Einnahmen von 20 Millionen Franken zusätzlich. Auf der anderen Seite konnten wir unglaublich gute Transfers machen. Alle erinnern sich an den Transfer Embolo, und die Leute erinnern sich auch an den Transfer Elneny. Zusätzlich ist noch etwas gekommen von Mönchengladbach für Granit Xhaka, der nach Arsenal transferiert wurde.

Aufgrund des Rekordergebnisses konnten wir nochmals mehr Reserven bilden. Wir haben nochmals mehr Substanz, die uns in der Zukunft helfen werden. Davon sind rund 40 Millionen Franken in der Fussball-AG und dann noch etwa 20 Millionen Franken in der Holding. Das heisst, wir haben ein Polster von rund 60 Millionen Franken. Dabei ist noch nicht eingerechnet, dass die ganzen Transferrechte mit einem Franken bewertet wird. Das käme dann noch dazu.

Unser ganzes Spielerkader ist mit einem Franken bewertet, das ist der tiefstmögliche Wert, denn man sich vorstellen kann. Und wir wissen natürlich alle, dass so ein Spielerkader einen ganz anderen Wert darstellt als der eine mögliche Franken.”

Wahnsinn, wenn man sich das vorstellt! Mit dem Polster von 60 Millionen Franken könnte man 35 Kitas zwei Jahrzehnte lang betreiben oder ein Bein von Cristiano Ronaldo kaufen, und das sind nur zwei Beispiele, damit Sie ein Gespür für die Grössenordnung kriegen. Wir gratulieren dem FC Basel ganz herzlich zum Ligakrösus und drücken die Daumen, dass er das Vermögen auch 2017 massgeblich vermehren kann. 

634. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 24. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Er kam, sah und traf. Und Sie?

Bild: Alex Del Piero

Auch Sie können einen Volltreffer landen! Bitte untertiteln Sie unser freudiges Bild, welches letzten Samstag im schönen Wankdorf entstanden ist, auf möglichst originelle Art und Weise. Wenn Sie lieber einen Scherenschnitt oder ein Mobilé daraus basteln möchten – auch das dürfen Sie, sofern das Resultat schlussendlich in die Kommentarspalte passt. Denken Sie aber daran: wir erwarten Ihren Beitrag bis spätestens morgen Samstag um 20:00 Uhr.

Die Jury verkündet ihr Verdikt am Sonntagmorgen sehr, sehr früh und zu gewinnen gibt es wiederum einen Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe.

 

 

Kühne Kunst

Herr Maldini am Freitag, den 24. Februar 2017 um 5:38 Uhr

Willkommen zum allwöchentlichen Beitrag über innovative Körperbemalung.

Amato Ciciretti (was für ein Name!), früher bei der AS Roma und jetzt in der Serie B bei Benevento engagiert, ist ja bereits ein Gesamtkunstwerk. Für seine jüngste Tätowierung liess er sich aber etwas ganz Besonderes einfallen:

Richtig, das Twittervögeli ziert neuerdings seine Wade. Was Ciciretti sonst noch kann, ist dem RL nicht bekannt. 

Die Redaktion des Runden Leders ist ja bekanntlich nie um einen Trend verlegen und hat deshalb bereits nachgezogen. Herr der Ama hat sich über sein Arschgeweih das RL-Logo stechen lassen, dem Herr Rrr seine Brust ziert das Konterfei von CR7. Und dann ist da noch Herr Shearer, aber der ist sowieso ein Pionier und schon seit langer Zeit beschriftet.

Wiese wieder weg!

Val der Ama am Donnerstag, den 23. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Das wars. Aus. Fertig. Vorbei.

Wir wissen, dass der ehemalige Goalie des SV Werder Bremen sein Glück zwar nicht in Hoffenheim, dafür aber im Kraftraum gefunden und sich dort zu doppelter Breite aufgepumpt hat. Seither träumt er laut und öffentlich vom grossen Glück als Profi-Wrestler. Und er war recht nah dran: Einen Kampf hat er bestritten und bei immerhin einem Trainingscamp der WWE (World Wrestling Entertainment) war er mit dabei (Das Runde Leder berichtete).

Diese WWE ist aktuell grad wieder in Deutschland unterwegs: Gestern Düsseldorf, heute Nürnberg, morgen Hannover und dann Regensburg. Mit allen Superstars, die Interessierte wahrscheinlich kennen aber ohne ihn, ohne Tim „The Machine“ Wiese.

Die WWE ohne Tim Wiese? Wie ist das möglich? Es liegt am Konzept, erklärt das Nachwuchstalent heute dem Boulevard: “Man hat mir von der WWE mitgeteilt, dass ich bei der Deutschland-Tour nicht dabei bin, weil ich nicht ins Storytelling passe.” Aber immerhin: Ihm soll ein Angebot vorliegen, sich in den USA zum richtig krassen Wrestler ausbilden zu lassen.

Kein Schwein mit dem Schein

Herr Shearer am Donnerstag, den 23. Februar 2017 um 5:26 Uhr

Leroy Sané kennt keine Gnade.

Sie kennen das: Sie haben bei einem Wettbüro für ein paar Franken ein paar Fussballwetten abgeschlossen. Jetzt sitzen Sie gemütlich daheim vor der Flimmerkiste. Es läuft traumhaft! Sie haben den richtigen Sieger getippt, das richtige Resultat, sogar die Torschützen waren Ihnen bereits vor Anpfiff klar. Es läuft die Nachspielzeit, und dann kommt noch so ein Spielverderber, netzt noch einmal ein und bringt Sie um den grossen Gewinn.

Etwa so erging es am Dienstagabend auch Mustafa Celik. Schauen Sie mal seinen Wettschein an: genau, mit seinen zwei Euro Einsatz hätte er tatsächlich 34’200 Stutz gewinnen können. In der 81. Minute sah es vielversprechend aus, Atletico führte in Leverkusen mit 3:2 und zwischen Manchester City und Monaco stand es bereits 4:3.

Dann aber kam Leroy Sané. Der wusste nichts vom Plan seines Landsmanns und krönte seine tolle Leistung mit dem letzten Tor des Abends. Manchester hatte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen, Celik konnte seinen Wettschein getrost dem Altpapier übergeben.

Immerhin: so macht Glücksspiel sicher nicht süchtig.

 

1-2-7

Rrr am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Heute reisen wir ins Jahr 1872.

Am 30. November trifft Schottland auf England. Es ist das erste offzielle Länderspiel der Fussballgeschichte. 4000 Zuschauer sind in Glasgow zugegen. Wir kommen zu den Mannschaftsaufstellungen und zum taktischen Dispositiv:

Richtig, 13 Stürmer standen auf dem Platz. Das Spiel endete 0:0.

Was aus dem 1-2-7 im Lauf der Zeit wurde, können Sie hier nachlesen.

Traumberuf (2)

Harvest am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 5:45 Uhr

Haben wir nicht alle davon geträumt beruflich Sport zu schauen? Die Berner Zeitung ermöglicht Ihnen nun diesen Traum. Das Runde Leder lässt Sie aber nicht im Regen stehen und lehrt Sie die wichtigsten Fertigkeiten. Heute: Das Interview.

Ein Interview mit einem Fussballer unterscheidet sich eigentlich kaum von einem Gespräch mit Ihrem/r Kumpel/in am Stammtisch. Lassen Sie einfach die hässlichen Worte weg. Beachten Sie zudem folgende Tipps:

  • Die Leser interessieren sich hauptsächlich für die Gefühlswelt der Fussballer. Fragen Sie deshalb bei jedem Interview zuerst, wie sich der Fussballer fühlt. Lassen Sie sich nicht mit lächerlichen Allgemeinplätzen abspeisen. “Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben”. Blödsinn! Haken Sie nach.
  • Vermeiden Sie taktische Fragen. Die Leser wollen den Menschen kennenlernen. Fragen Sie, welche Gefühle hochkommen bei diesem speziellen Spiel (es ist immer ein spezielles Spiel!).
  • Nie falsch ist die Frage nach der Zukunft. Glauben Sie keinem Fussballer, dass er beim Club bleiben will. Bleiben Sie dran, stellen Sie die Frage etwas um. Vergessen Sie dabei nie zu ergründen, wie sich der Interviewte fühlt in dieser Angelegenheit.
  • Eine Mannschaft ist wie eine Familie. Die Spieler sehen sich täglich und sind grossem Druck ausgesetzt. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Und vor allem, wie fühlt sich der Spieler dabei?
  • Jedes Interview muss diese Frage enthalten: “Wie fühlen Sie sich, wenn die Medien immer wieder die gleiche Frage stellen?”

Neulich an der Theke

Rrr am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 13:00 Uhr

In unserer Serie “Interessante Inneneinrichtungen aus aller Welt” zeigen wir Ihnen heute ein interessantes Beispiel aus Medellin.

Richtig, wir befinden uns in der Chapecoense Bar, die neulich zu Ehren des legendären brasilianischen Fussballteams eröffnet wurde. Die Mannschaft war am 28. November 2016 unterwegs zum Final der Copa Sudamericana, als das Flugzeug in Kolumbien abstürzte.

Wir spüren es ganz deutlich, Sie möchten die Bar jetzt sofort besuchen, zumal ja bereits die Apero-Stunde angebrochen ist. Bittesehr!

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