Ruefer in der Wüste

Rrr am Samstag, den 9. Oktober 2004 um 22:17 Uhr

O-Ton von Sascha Ruefer auf SF1 während eines Angriffs der Schweizer Elf:

“Die israelische Nationalmannschaft hat ja einen Bezug zur Schweiz. In den 70er Jahren hatte sie einen Trainer namens Schweizer. Jetzt Vonlanthen, das ist auch ein Schweizer…”

Vielen Dank, Herr Ruefer, für die Informationen!

Kleine Ergänzung: Der fragliche Ex-Trainer hiess David Schweitzer, ist längstens tot und hatte keinerlei Beziehung zur Schweiz, ausser dass sein Name ähnlich tönt wie Vonlanthens Nationalität. Toller Kommentar!

Wer Sascha Ruefer übrigens für seine nächste Party als Gast buchen will, kann das hier tun.

Unmenschlich!

Dr. Eichenberger am Samstag, den 9. Oktober 2004 um 13:02 Uhr


Für den Erfolg machen gewisse Trainer alles. Besonders unzimperlich gegenüber seinen Spielern ist der Valencia Trainer Claudio Ranieri. Er hat sie kurzerhand in einem Gefängnishof kaserniert und drillt sie seit Tagen, abgeschieden von Menschen und Medien. «Unmenschlich», protestiert Amnesty International. Vergeblich! Denn der Italiener Ranieri kennt nur ein Ziel: er will mit seinen Landsleuten Corradi, Di Vaio, Fiore und Carboni am 20. Oktober das Champions League-Spiel gegen Inter Mailand gewinnen. Mehr Italiener dürften bei Inter auch nicht auflaufen.

Das Schöne im Fussball sind ja die Emotionen

Rrr am Samstag, den 9. Oktober 2004 um 8:49 Uhr

Ob die gelbe Karte gegen diesen Provinzspieler berechtigt war, ist leider unbekannt. Die rote Karte danach lässt sich jedenfalls rechtfertigen, finden wir. mpg, 933 kb

(Geklaut bei Spitzenkick.de)

Im Probetraining (5): Walter Krebs (SD)

Dr. Eichenberger am Freitag, den 8. Oktober 2004 um 10:02 Uhr

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Walter Krebs:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Walter Krebs Ich verfolge regelmässig Spiele in den Stadien Bodenweid, Neufeld und Bethlehem. Leztmals am 11. September 2004.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Ab und zu, leider zu selten!

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Unlängst. Es war aber fast gleiche Höhe!

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Ronaldo. Für mich der beste Spieler der Welt!

Welchen Spieler möchten Sie auf keinen Fall in Ihrem Team sehen?
Kann mir, schon rein aus menschlichen Gründen, keinen Spieler vorstellen, der es nicht verdient hätte bei YB zu spielen.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
YB hat an diesem Datum 1:2 gegen Dinamo Tiflis gespielt (Politisch: EWR Abstimmung).

Köbi kein Rassist

Rrr am Freitag, den 8. Oktober 2004 um 10:00 Uhr

Der gebürtige Kongolese Blaise N’Kufo hat Köbi Kuhn einst Rassismus vorgeworfen und darf seither nicht mehr für die Nati kicken.

Köbi ein Rassist? So ein Schwachsinn! Köbi Kuhn ist hart, aber gerecht, und er behandelt alle gleich. Ausserdem herrscht im Training eine super Stimmung.

Unser Funkbild aus dem Trainingslager vor dem Israel-Spiel: Köbi Kuhn gibt seiner Stürmerperle Johan Vonlanthen einige taktische Tipps.

Im Probetraining (4): Daniele Jenni (GPB)

Dr. Eichenberger am Donnerstag, den 7. Oktober 2004 um 9:23 Uhr

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Daniele Jenni:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Daniele Jenni Noch nie. Aber manchmal gerate ich vor ein Fernsehgerät und bin dann ganz nahe dran.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Schon oft. Das Aufnehmen klappt aber nicht immer.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Immer wieder, also erst kürzlich. Nur war es nicht Abseits und ich ging nicht zurück.

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Herrn Tschäppät. Wäre er nicht gerne an jeder Ecke gleichzeitig?

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Herrn Wasserfallen. Zuviel Solo, zuviel Ruhe, zuviel Ordnung, zu wenig kreative Unsicherheit.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Wo war ich damals schon wieder ?

Der zwölfte Mann

Rrr am Donnerstag, den 7. Oktober 2004 um 8:25 Uhr

Wen entdecken wir denn da auf dem aktuellen Kader der Franzosen? Den Mannschaftskoch! Er durfte auch aufs Bild, nachdem er das Team mit seinen vorzüglichen Froschschenkeln und selber gestopften Gänselebern verwöhnt hat.

Frankreich spielt übrigens am Samstag abend daheim gegen Irland (live auf TF1).

Zubis Coiffeur (2)

Rrr am Mittwoch, den 6. Oktober 2004 um 14:18 Uhr

Das Spiel gegen Israel bietet Gelegenheit, mal wieder auf den Coiffeur unseres Nationalgoalies Pascal Zubi/Zuberbühler hinzuweisen. Es ist art coiffure kaiser in Zürich.

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Im Probetraining (3): Barbara Hayoz (FDP)

Dr. Eichenberger am Mittwoch, den 6. Oktober 2004 um 8:00 Uhr

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Barbara Hayoz:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Barbara Hayoz Mein Mann und meine beiden Buben sind fussballverrückt. Während der EM in Portugal fieberten wir zu viert vor dem Fernseher mit. Ein familieninternes Toto brachte zusätzliche Würze… Ich besuche ab und zu Heimspiele von YB und finde es toll, dass wir vorne mitmischen. Mein letzter Matchbesuch im Stadion liegt etwa vier Monate zurück.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Ich bin eine unverbrauchte Politikerin, die losgelöst von festgefahrenen Strukturen denkt – und handeln will. Meine Kandidatur steht deshalb auch für einen Neuanfang. Ob der öffnende Steilpass von mir oder meinen Kolleginnen oder Kollegen kommt, ist egal. Entscheidend ist, dass wir als Team auftreten und beseelt sind von einem Ziel: Tore schiessen! Das Berner Publikum in den Rängen wird es zu schätzen wissen. Zu lange gab es auf dem Rasen eigenwillige Soloaktionen, die nichts einbrachten.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Auch ich verrenne mich hin und wieder. Kritikfähigkeit ist allerdings eine meiner Stärken; ich erachte sie gerade in der Politik als sehr wichtig.

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Dass Geld im Fussball nicht zwingend Erfolg bedeutet, zeigt der aktuelle Fall von Real Madrid. Die wohl teuerste Mannschaft der Welt, die fast nur Superstars in ihren Reihen hat, überzeugt auf dem Platz nicht. Was ich damit sagen will: Ruhe in der Mannschaft, das Kollektiv und eine umsichtige Vereinsführung sind wichtiger für den sportlichen Erfolg als ein Ausnahmekönner à la Beckham.

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Da fällt mir spontan ein Name ein: Mario Basler. Der Deutsche war zwar ein Klassefussballer, allerdings auch exzentrisch, launisch und alles andere als ein leuchtendes Vorbild für die Junioren. Egal, wo er spielte – von Bayern München bis Werder Bremen – überall gabs, pardon, Zoff, wegen seinen Eskapaden.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Der 6. Dezember 1992 war ein schwarzer Tag für die Schweiz. Das hauchdünne Nein zum EWR hat uns wirtschaftlich sehr geschadet. Zum Glück sind jetzt die Bilateralen II auf der Zielgeraden. Und übrigens – wie in jedem Jahr, war «Samichlouse-Tag»! Mein 1jähriger Sohn hat sich damals von seinem «Nuggi» getrennt und dafür ein riesiges Lob vom Samichlous geerntet und einen noch grösseren «Chlousesack» erhalten.

Im Probetraining (2): Adrian Guggisberg (CVP)

Dr. Eichenberger am Dienstag, den 5. Oktober 2004 um 8:00 Uhr

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Adrian Guggisberg:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Adrian Guggisberg Ich muss gestehen, dass es für mich umgekehrt ist: Nicht ich verfolge den Fussball, sondern der Fussball verfolgt mich, und zwar täglich. Schon die Morgenmilch von heute früh mahnte mich mit ihrer Aufschrift «Latte», dass ein neuer Tag wiederum hohe Massstäbe setzt. Und abends staune ich, dass sich von der Mittellinie aus, wo die CVP angesiedelt ist, wohl die allerschönsten Tore erzielen lassen.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Das stelle ich mir wie beim Feuerwerk vor: alle Köpfe staunend nach oben, die Münder offen, lautes «Wow!» Solche Steilpässe erlebe ich selten, wahrscheinlich deshalb, weil ich Knalleffekte, die sich in Dunst und stinkigem Nebel auflösen, gar nicht schätze. Vielleicht haben Sie aber gar nicht den «Steilpass» gemeint, sondern den «Teilspass»? Jenen Spass, bei dem man durch eigene Leistung seinen Teil beiträgt, dass sich stadtweit gute Laune verbreitet?

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Mich pfeifen die Leute mehr aus dem Diesseits zurück. Erfreulicherweise. Denn es sind praktisch veranlagte Leute, die mir raten, bei allen politischen Einfällen zu prüfen, was sie im handfesten Alltag bedeuten.

Gesetzt der Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Auch angenommen, dieser Präsident dürfte innovativ sein? Dann würde ich einen Gärtner als Verteidiger verpflichten, damit die Leute Respekt haben vor allen, die grüne Rasen und ausserdem schöne Blumenbeete und prachtvolle Parks herrichten.

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Jenen aufgeblasenen Kerl, der meint, die ganze Welt müsse nur nach seinen Regeln übers Fussballfeld laufen. Der soll die Ersatzbank drücken, bis ihm dämmert, wie ein Powerteam wirklich läuft.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Das war ein doppelter Europatag. Damals erlitten nämlich die Befürworter eines EWR-Beitritts der Schweiz eine Schlappe. Aber gleichzeitig entschied die UEFA, dass die Fussball-EM 2008 in der Schweiz und in Österreich stattfinden soll. Einmal mehr sagte uns also der Sport, dass unser Land zum Kontinent gehört.

Der Torwartfehler

Rrr am Dienstag, den 5. Oktober 2004 um 0:02 Uhr

Heute befassen wir unser wieder einmal mit dem Phänomen des Torwartfehlers. Es ist schnell etwas Blödes passiert als Torwart! (mpg, 934 kb)

Im Probetraining (1): Ursula Begert (SVP)

Dr. Eichenberger am Montag, den 4. Oktober 2004 um 8:00 Uhr

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Ursula Begert:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Ursula Begert Am 7. September, U21-Spiel Schweiz – Irland im Neufeld-Stadion.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Darüber habe ich noch nie Buch geführt!

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Kann ich nicht «aus dem Stand» sagen, das Leben schaut immer wieder dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und das ist auch gut so!

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Entweder Haakan Yakin oder Zinédine Zidane, für mich gehören diese beiden Spieler zu den momentan besten (Ich bin allerdings weit davon entfernt, eine echte Kennerin der Szene zu sein!!)

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Mich! Ich hätte zwar als Kind schrecklich gerne Fussball gespielt, aber das schickte sich damals nicht für ein junges Mädchen, wie meine Mutter zu sagen pflegte!

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Bei diesem Datum denke ich eher an Politik als an Sport, da waren wie immer um diese Zeit Bundesratswahlen, welche in einem zweiten Schritt nach lautstarkem Protest der Frauen zur Wahl von BR Dreifuss führte!