Rundes Leder Tippspiel (9)

Rrr am Samstag, den 7. Dezember 2019 um 14:30 Uhr

Der FC Luzern ist der letzte Gast 2019 im Wankdorf.

17 Heimspiele hat YB dieses Jahr in der Super League schon bestritten. In Bern gewinnen konnte niemand. Einmal ein Unentschieden erkämpften sich Lugano, Basel und Servette.

Die letzte Mannschaft, die im Wankdorf ein Meisterschaftsspiel gewinnen konnte, war der FC Luzern (im Oktober 2018). Zurzeit zeigt die Formkurve der Innerschweizer allerdings nach unten – fünf Niederlage in Serie.

YB ist auch nicht in Top-Verfassung. Zuletzt gingen erstmals seit Oktober 2018 zwei Pflichtspiele hintereinander verloren. Mit einem Sieg heute wollen die Gelbschwarzen zurück auf die Erfolgsspur und Moral tanken für Glasgow.

Wer trifft heute zu welchem Schlussresultat vor wievielen Zuschauern?

Ihre Antwort erwarten wir bis 18.59 Uhr. Toi toi toi!

Tolles Törchen (7)

Val der Ama am Samstag, den 7. Dezember 2019 um 11:00 Uhr

Die Sieben gehört CR7.

Helio Loureiro, das ist der Chefkoch des Nationalteams von Portugal, der hat gesagt, der Cristiano Ronaldo esse sehr gerne Bacalhau à Brás.

Wir kochen für 4-5 Ronaldos und kaufen also:
– 600g Stockfisch (oder eben Kabeljau, wenn Sie grad keinen Portugiesen zur Hand haben)
– 300g Zwiebeln (Weniger geht auch, z.B. wenn der Ronaldo am Nami noch Training hat und nicht ganz Turin einfurzen will)
– 600g Kartoffeln, geschnitten wie Pommes (Also anständige Stäbchen, keine Allumettes)
– 6 Eier (Bio, ca 60g)
– Öl, Knoblauch, Peterli (glatt)

Erst den Stockfisch in Stücke schneiden und 24 Stunden wässern und dabei ab und zu das Wasser wechseln (wenn gewöhnlicher Kabeljau, dann müssen Sie nicht wässern, einfach grad so verwenden). Dann den Fisch in kleine Stücke zerpflücken. Die Kartoffeln im Öl anbraten und Knoblauch dazu. Kartoffeln aus der Pfanne, Zwiebeln rein und auch anbraten und dann schon wieder die Kartoffeln rein und dazu der Fisch aber auch. Mischen und dann die verquirlten Eier drunter, knapp stocken lassen, Peterli drauf und dem Ronaldo servieren.

774. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 6. Dezember 2019 um 13:00 Uhr

Jetzt sind Sie dran!

Foto: Freshfocus

Wie jeden Freitagmittag können Sie sich kreativ betätigen, indem Sie dem Bild da oben einen möglichst passenden Untertitel verpassen. Sie haben Zeit bis morgen Samstag um 20.00 Uhr, die Rangverkündigung erfolgt am Sonntagmorgen. Für den schönsten, klügsten und originellsten Beitrag winkt wie immer ein Preis Ihrer Wahl aus unserer Schatztruhe. Viel Vergnügen!

Tolles Törchen (6)

Briger am Freitag, den 6. Dezember 2019 um 5:57 Uhr

Das heutige Datum gehört einem Dänen.

Irgendwann Ende der 90er-Jahre hat sich der Autor dieser Zeilen verliebt. Wie es dazu gekommen ist, ob es die dänische Mannschaft 1998 um die Gebrüder Laudrup, Ebbe Sand und natürlich und insbesondere Peter Schmeichel war, die das Kinderherz im Berner Oberland höher schlagen liessen oder doch die Märchen von Hans Christian Andersen oder gar Lego, lässt sich nicht mehr zweifelsfrei eruieren. 2002 folgte der erste Besuch in Dänemark, die Fähre zwischen Puttgarden und Rødby fuhr natürlich mehr oder weniger genau zum Anpfiff des Spiels Brasilien-Deutschland los – Dänemark verabschiedete sich bereits 2 Wochen zuvor aus Japan und Korea – aber das wollen Sie eigentlich alles gar nicht wissen. 2002 also erstmals Kopenhagen und Legoland und später sollten noch weitere Besuche in Dänemark dazukommen. Auch wenn die Liebe zu Dänemark nicht mehr ganz so innig ist – der Nachbar nordöstlich ist eben auch verdammt attraktiv – musste natürlich so ein Trikot her, als Michael Silberbauer 2011 bei YB unterschrieb.

Nach seiner Karriere bei YB, die erfolgreicher hätte verlaufen können, kickte der Däne noch für den FC Biel. Dort war er dann auch kurz Assistensztrainer, ehe es ihn zum FC Luzern zog. Zuletzt war Silberbauer Trainer des Pacific FC. Am 18. Oktober wurde er beim Club, dem Josh Simpson als Präsident vorsteht, entlassen.

Ob die beiden mal noch Sommerabende zusammen geniessen?

Fantastische Fanfahrt

Herr Shearer am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: Christian Fassnacht verlängert bei YB bis 2023

Ballon d’Or? Langweilig, da gewinnen immer dieselben. Zum Glück gibt’s auch noch andere Auszeichnungen!

Zum Beispiel die für den besten Fan der Welt, und der geht dieses Jahr ins wunderschöne Newcastle in Nordostengland. Geehrt wird ein Anhänger des einzigartigen, aber nicht immer sehr erfolgreichen Newcastle United FC, der auf Twitter mit dem Handle @DJ__NUFC unterwegs ist und verliehen wird der Preis von der französischen Sport-Fachzeitschrift L’Equipe. Dieser Fan hat sich letzten März über einen Sieg seines Herzensvereins dermassen gefreut, dass er danach gleich ins Auto gestiegen und nach Liverpool gefahren ist, um dort seinen besten Freund, seinerseits Anhänger von Everton, auszuzählen.

Der Grund zur Freude war natürlich nachvollziehbar: gegen Ende der letzten Saison standen die “Magpies” mal wieder am Abgrund und liefen Gefahr, abzusteigen. Dann kam eben dieses Spiel gegen Everton. Die Gäste führten zur Halbzeit 2:0, und was dann kam, daran können Sie sich sicher noch erinnern: erst erzielte Rondon in der 65. den Anschlusstreffer, dann drehte Ayoze Perez den Match innerhalb von vier Minuten. 3:2 lautete das Schlussresultat, Newcastle holte sich wichtige Punkte im Strichkampf.

Bild: Getty Images

Sie sehen, Sie müssen nicht jeden Auswärtsmatch Ihres Teams zu Fuss besuchen. Es reicht, 175 Kilometer im Auto zu fahren, um sich diese sicher sehr prestigetrachtige Ehrung zu holen. Gross die Freude auch in der Heimat des Siegers: “endlich haben wir auch  wieder mal was gewonnen”, so eine beliebte Reaktion auf sozialen Kanälen.

Tolles Törchen (5)

Herr Maldini am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 um 5:50 Uhr

Den heutigen Morgen widmen wir einem alten Bekannten.

Der Oltener Ramon Vega absolvierte eine insgesamt durchaus ansehliche Fussballkarriere. 1996/1997 lief er in 14 Spielen für Cagliari Calcio auf, vor kurzem tat er dasselbe gemäss diverser Medienberichte mit seiner Firma. Also ohne Cagliari diesmal.

Wie auch immer – eine jüngst durchgeführte Publikumsbefragung des RL-Umfrageinstituts zeigte, dass die Befragten bei Ramon Vega vor allem an die folgenden Stichwörter denken:

  • Zürcher
  • GC
  • EM 1996
  • schlechte Presse in England
  • später Banker
  • Aufschneider

Und was kommt Ihnen in den Sinn?

Stilvolles Stickhandling

Herr Winfried am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 um 13:00 Uhr

Nur noch drei mal schlafen, dann beginnt endlich die WM in der Maladière.

Das denkt sich bestimmt der löbliche Raphaël Nuzzolo, während er sich mit Xamax gerade auf den Abstiegskampf vom Samstag gegen Lugano vorbereitet. Weil in sportlich schwierigen Zeiten Ablenkung gut tut, griff der frühere YB-Spieler neulich zum Unihockeystock. Fazit: Nuzzolos Stickhandling ist schlicht grossartig! Aber sehen Sie selbst.

 

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Die Unihockey-WM der Frauen in Neuenburg startet am kommenden Samstag und findet in der Halle direkt neben dem Stade de la Maladière statt. Wer sowohl das erste Gruppenspiel der Schweizerinnen als auch Xamax gegen Lugano sehen will, kriegt auf eines der Tickets 50% Rabatt. Und Nuzzolo? Der kriegt Gelb wegen Randsports.

Tolles Törchen (4)

Herr Maldini am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 um 5:20 Uhr

Am heutigen 4. Dezember hilft A+++-Leser Phil du lac freundlicherweise der Redaktion aus.

“Guten Morgen. Mit seinen sechs Toren in 156 Premier-League-Spielen war Per Mertesacker nicht als Torgarant in die Geschichtsbücher eingegangen. Im FA Cup konnte der 1,99m grosse Innenverteidiger jedoch immer wieder mit Toren auf sich aufmerksam machen. Eines seiner vier Tore, die er in seinen insgesamt 19 Einätzen im FA Cup erzielen konnte, blieb so manchem Gooner in Erinnerung: In der Saison 13/14 trifft der Arsenal FC im Halbfinale auf den damalig amtierenden Pokalsieger Wigan Athletic. Mertesacker erzielt dabei in der 82. Spielminute das 1:1 und bringt sein Team zurück ins Spiel, welches der  FA-Cup-Rekordsieger schliesslich im Elfmeterschiessen mit 5:3 für sich entscheidet.

Der „big fucking German“, wie er von den Arsenal-Fans liebevoll genannt wird, leitet bei den Nordlondonern seit 2018 die Fussballakademie und stand am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen Norwich City als Assistent von Interimstrainer und Vereinslegende Freddie Ljungberg an der Seitenlinie.”

Zurück zum Glück

Herr Shearer am Dienstag, den 3. Dezember 2019 um 11:38 Uhr

Das Wankdorf darf wieder seinen Namen tragen.

Das gaben Peter Kienberger, Verwaltungsratspräsident von YB und Pierre Caloz, Verantwortlicher für die Produktionsstandorte von CSL Behring in Europa und Asien/Pazifik heute an einer Pressekonferenz im Stade de Suisse bekannt. Das dürfte grosse Freude bei den Fans auslösen, welche vor einiger Zeit eine Online-Petition gestartet haben, um den ungeliebten Namen, den die Sportarena in Berns Norden seit ihrer Eröffnung 2005 trägt, loszuwerden.

Nun hat YB mit CSL Behring eine Stadionpartnerschaft abgeschlossen, welche im Sommer 2020 beginnt und für fünf Jahre gilt, mit einer Option auf Verlängerung.

CSL Behring ist ein Biopharma-Unternehmen mit Hauptsitz in Melbourne, deren Produkte man als Normalverbraucher normal lieber nicht verbraucht. CSL Behring bezeichnet sich als führend bei der Herstellung von Therapeutika für seltene und schwere Krankheiten und beschäftigt in der Schweiz etwa 2000 Mitarbeitende. Aber das interessiert Sie vielleicht gar nicht so sehr wie eben, dass Sie ab Sommer offiziell wieder ins Wankdorf an den Match gehen dürfen. Keine Angst, der neue Besitzer des Namensrechts wird sich inner- und ausserhalb des Stadions noch sichtbar machen.

Geniessen Sie jetzt noch einmal unsere ausführliche Pressekonferenz. Alles, was Sie über die gloriose Vergangenheit des Wankdorf-Stadions wissen müssen, erfahren Sie wie immer bei Frau Wikipedia.

* * * LIVE: YB-Medienkonferenz – Adieu Stade de Suisse, welcome back Wankdorf!* * *

Herr Shearer am Dienstag, den 3. Dezember 2019 um 10:50 Uhr

 

Der BSC Young Boys hat Neuigkeiten…

…und deshalb kurzfristig zu einer Medienkonferenz in der Gstaad-Lounge eingeladen. Das Runde Leder hat seinen besten und – wie es die Lokalität gebietet – schönsten und weltgewandtesten Redakteur abdelegiert, um unsere geschätzte Leserschaft aus erster Hand mit Fakten, Analysen und Bildern zu versorgen.

10:52 Uhr: grosse Spannung im Wankdorf! Gibt es einen neuen Sponsor? Kommt ein Chinese? Ein Russe? Der Katarrh? Bald wissen wir mehr!

11:02 Uhr: Oha, Nachbarn zu Gast! Pierre Caloz und Sandra Ruckstuhl von CSL Behring sind auf der Bühne. CSL Behring ist der neue Stadionpartner des BSC Young Boys.

11:03 Uhr: Ab Sommer 2020 heisst das Stade de Suisse wieder Wankdorf. Grosse Freude!

11:04 Uhr: auch Wanja Greuel freut sich über diese Namensänderung und darüber, dass der neue Partner auf sein Recht für die Namensgebung verzichtet. Dies kam auch durch eine Initiative der Fans zustande, die den alten Namen zurückforderten.

11:05 Uhr: Wussten Sie, dass der Rasen des Stade de Suisse Wankdorfs mit der Abluft des Nachbarn CSL Behring geheizt wird? Jetzt wissen Sie es.

11:11 Uhr: Das Namensrecht war bisher beim BSC Young Boys. Für wieviel Geld hat die CSL dieses erworben? Dazu wurde zwischen den Partnern Stillschweigen vereinbart.

11:12: Ganz ohne Gegenleistung geht es natürlich nicht. CSL Behring wird natürlich im Stadion ebenfalls Präsenz erhalten, in welcher Form auch immer.

11:14 Uhr: der Flirt zwischen YB und CSL hat schon lange gedauert, nun hat es richtig gefunkt. Letzten Freitag wurde der Vertrag unterschrieben, nach vielen Monaten und vielen Sitzungen.

11:17 Uhr: wieso hat man den Namen nicht schon vorher gewechselt? Bei YB wollte man nicht voreilig den Namen ändern, bevor das Namensrecht nicht wieder geklärt und vergeben war.

11:19 Uhr: Warum will CSL das Stadion nicht nach sich selbst benennen? Herr Caloz betont, dass man sich mit den Produkten nicht an den Endkunden wende und daher diese Wirkung nicht so wichtig sei.

11:20 Uhr: Aha, an der Aussenseite soll tatsächlich CSL Behring-Werbung angebracht werden. Der neue Partner wird ausser- und innerhalb des Stadions sichtbar sein.

11:21 Uhr: Das war’s! Wo geht’s hier zum Buffet?

 

Bild: Archiv der ETH Zürich.

Tolles Törchen (3)

Herr Maldini am Dienstag, den 3. Dezember 2019 um 5:48 Uhr

Live ab 11:00 Uhr auf diesem Kanal: YB-Medienkonferenz!

Schon wieder Freitag!

Der 3. Dezember ist Maldini-Tag.

Gründe, weshalb die Redaktion Herrn Maldini (das Original) mag (Liste nicht abschliessend und beliebig erweiterbar):

  • Einer der besten Verteidiger aller Zeiten
  • Il Capitano
  • Die ganze Karriere über bei einem einzigen Verein engagiert
  • 647 Serie-A-Einsätze
  • 7-facher italienischer Meister, 5-facher CL-Sieger, 1-facher italienischer Pokalsieger
  • Ritter und Offizier des Verdienstordens der Italienischen Republik
  • Vize-Weltfussballer 1995
  • Torschütze im CL-Final 2005
  • Seine Nummer 3 bei Milan gesperrt, ausser einer seiner Söhne wird Profispieler
  • Mitinhaber des Miami FC
  • In jungen Jahren ein Juve-Fan

Il Capitano. Foto: Pinterest.

Seit dem vergangenen Sommer ist Paolo Maldini als Nachfolger von Leonardo der technische Direkto der AC Milan. Das Engagement hat allerdings noch nicht ganz gefruchtet, wie der aktuell 11. Tabellenrang der Mailänder zeigt. Maldinis Sohn Daniel (18), ein offensiver Mittelfeldspieler, debütierte im abgelaufenen Sommer in der ersten Mannschaft der AC Milan und spielt momentan in deren U19. Daniel war der dritte Maldini nach Vater Paolo und Grossvater Cesare, der für die Rossoneri auflief.

Katar-Boykott

Briger am Montag, den 2. Dezember 2019 um 13:00 Uhr

Ein afrikanischer Super Cup in Katar? Nicht mit Christian Gross’ Ex-Verein Zamalek.

Mortada Mansour. Bild via: kingfut.com

Dies gab zumindest Mortada Mansour, Präsident Zamaleks, zu Protokoll. Als Gewinner des Confederation Cup sollte Zamalek im Februar 2020 gegen den Champions League Sieger, Espérance Tunis, in Katar antreten. Letzte Woche gab Mansour zu Protokoll: “Wir sind zwei afrikanische Teams, wieso sollten wir in Asien spielen?” So weit, so sympathisch.

Den wahren Grund für den Boykott schob der Präsident dann aber gleich hinterher: “Ich verstehe nicht, wieso die CAF will, dass wir den Super Cup in einem Land austragen, dass ein Feind Ägyptens ist. Wir haben beschlossen, nicht nach Katar zu reisen und sind sehr enttäuscht, dass die Verantwortlichen von Espérance dem Spiel zugestimmt haben.” Ägypten schloss sich 2017 Saudi-Arabien, Bahrain, den Arabischen Emiraten und weiteren Staaten an, welche Katar wegen Terrorismusunterstützung boykottieren. Rein fussballerisch scheint der Boykott aber inzwischen gelockert worden zu sein. Traten Saudia-Arabien und die Emirate bereits zum Asiencup Anfang Jahr an, nehmen sie aktuell auch am Golf Cup teil.

Betreffend des afrikanischen Super Cups liegt der Ball nun bei der ägyptischen Regierung. Sollte diese nämlich aufhören Katar zu boykottieren oder den Club bitten anzutreten, dann scheint die geografische Lage Katars plötzlich kein Hinderungsgrund mehr zu sein.