Wer wird neuer YB-Trainer?

Dr. Eichenberger am Montag, den 27. September 2004 um 8:09 Uhr



YB-Trainer Bidu Zaugg ist ratlos. Er kann seine Truppe nicht mehr motivieren und schaut dem Treiben auf dem Platz tatenlos zu. Das spricht sich rasch herum. Bereits sind auf dem YB-Sekretariat mehrere Bewerbungen von mehr oder weniger sympathischen Herren eingetroffen. Weitere kandidaten bitte direkt an info@bscyb.ch melden, zuhanden Herrn Reto Gertschen (Vermerk: vertraulich).

Mehr Spass beim Urinieren

Rrr am Montag, den 27. September 2004 um 1:35 Uhr

Mehr Spass beim Urinieren verspricht uns der Grossverteiler “Prodega”, der neu das Fussball-Urinal-Sieb im Sortiment führt.

Dabei handelt es sich um einen grünen Plastic-Einsatz, auf dem ein Fussballtor installiert ist. Und jetzt kommt das Tolle: Der Ball verfärbt sich, sobald er vom Urinstrahl getroffen wird!

“Eine saubere Sache und ein Riesenspass für Torschützenkönige”, jubelt der Anbieter des Urinals, die deutsche Hygieniker-Firma DestaClean. Er sieht übrigens noch folgende Vorteile:

– Schützt vor Verstopfung durch Zigaretten!
– Problemlose Verwendung von Beckensteinen möglich!
– Geeignet für jedes Urinal! (ggf. mit der Schere zuschneiden)
– Mehr Hygiene und Sauberkeit! Denn jeder will ein Tor schießen !

Lama bei Xamax

Rrr am Sonntag, den 26. September 2004 um 19:42 Uhr

Eine neue Spuk-Affäre erschüttert den Schweizer Fussball: Xamax-Verteidiger Julien Cordonnier schleuderte seinen Auswurf am Samstag auf den Schaffhauser Remo Pesenti.

Der zuständige Einzelrichter Kurt Gysi erklärte am Sonntag nachmittag, er habe die Bilder noch nicht gesehen. Da helfen wir doch gerne weiter:

Sieht ganz so aus, als habe der Franzose seinen Gegner als Putain beschimpft, nicht wahr, Herr Benoit?

Mehr Spass beim Urinieren

Rrr am Sonntag, den 26. September 2004 um 10:17 Uhr

Mehr Spass beim Urinieren verspricht uns der Grossverteiler “Prodega”, der neu das Fussball-Urinal-Sieb im Sortiment führt.

Dabei handelt es sich um einen grünen Plastic-Einsatz, auf dem ein Fussballtor installiert ist. Und jetzt kommt das Tolle: Der Ball verfärbt sich, sobald er vom Urinstrahl getroffen wird!

“Eine saubere Sache und ein Riesenspass für Torschützenkönige”, jubelt der Anbieter des Urinals, die deutsche Hygieniker-Firma DestaClean. Er sieht übrigens noch folgende Vorteile:

– Schützt vor Verstopfung durch Zigaretten!
– Problemlose Verwendung von Beckensteinen möglich!
– Geeignet für jedes Urinal! (ggf. mit der Schere zuschneiden)
– Mehr Hygiene und Sauberkeit! Denn jeder will ein Tor schießen !

Das andere Spanien

Dr. Eichenberger am Sonntag, den 26. September 2004 um 10:15 Uhr

Es gibt ja nicht nur Real Madrid – das wissen leider in diesem Weblog noch nicht alle. Darum zur Aufklärung: einen recht schönen Fussball spielt in Iberien zurzeit jener Klub, der einst von einem Schweizer namens Gamper gegründet wurde: der FC Barcelona. Und Barca-Fans gibt es in Bern auch. Sie sind etwas stiller als die Königlichen, Katalanen eben. Wo sich der Penya Barcelonista befindet, siehst Du hier.

Serie zur Serie A (17). Die üblichen Verdächtigen: Inter

Dr. Eichenberger am Sonntag, den 26. September 2004 um 10:06 Uhr

Vier Teams dürften heuer um den Scudetto spielen, darunter Inter Mailand, das in den letzten Jahren regelmässig als Titelkandidat gehandelt wurde, seine Fans aber eins ums andere Mal bitter enttäuschten Seit der Übernahme des Klubs im Jahre 1995 versucht der Inter-Besitzer und Erdölindustriellen Massimo Moratti verzweifelt aber erfolglos, eine schlagkräftige Mannschaft zu basteln. 102 Fussballer hat er seither gekauft, 9 Trainer verschlissen und dabei laut NZZ 750 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Unter jenen, die kamen und gingen, waren die Spieler Roberto Carlos, Ince, Djorkaeff, Kanu, Ronaldo, Roberto Baggio, Seedorf und Pirlo (beide jetzt bei Milan), Sükür, Conceiçao, Crespo und die Trainer Hodgson, Simoni, Lippi, Cuper, Zaccheroni – um nur einige zu nennen. Allen Anstrengungen zum trotz steht Massimo Moratti im Schatten seines Vaters Angelo Moratti, der als Inter-Präsident in den 60er Jahren mit dem Trainer Helenio Herrera das Grande Inter prägte.
Auch in diesem Sommer hat Massimo, dem nachgesagt wird, er liebe den Fussball, verstehe aber nichts davon, das Team vollständig umgekrempelt: 16 Spieler wurden abschoben, darunter der Nati-Verteidiger Fabio Cannavaro (zu Juve), 18 neue gekauft und der neue Trainer Roberto Mancini muss schauen, wie er das 32 Mann grosse Kader bei Laune hält. Besitzer Moratti wird in der neuen Saison allein für die Löhne 110 Millionen Euro aufwerfen müssen (im Vergleich dazu: Milan zahlt seinen Angestellten 160, Juventus 150 und Reggina 8 Millionen). Gekommen sind keine Geringeren als Edgar Davids (von Barcellona), Cambiasso (Real Madrid), Favalli (Lazio), Lampros Choutos (Omympiakos Piräus!), Veron (Chelsea), Ze Maria (Perugia) und der «Sympathieträger» Mihajlovic (Lazio, siehe Folge 10). Geblieben sind Bobo Vieri, die lauffaule launige Stürmerdiva, Alvaro Reccoba, das hochbezahlte Hätschelkind des Präsidenten, Dejan Stankovic, Kily Gonzalez und der brasilianische Stürmer Leite Ribeiro Adriano, den man vor allem in Basel kennt. Die mögliche Formation: Toldo – J. Zanetti, Cordoba, Materazzi, Favalli – Stankovic, Davids, Veron, Ze Maria – Adriano, Vieri. Prognose: unter Mancini werden die Blau-Schwarzen ansehnlicheren Fussball spielen.

Der Chef und sein Knecht: Massimo Moratti und Trainer Roberto Mancini.

Der Höhepunkt

Rrr am Samstag, den 25. September 2004 um 23:49 Uhr

Und hier noch der einzige Höhepunkt bei YB – St.Gallen (0:1):

Übungsleiter gesucht

Rrr am Samstag, den 25. September 2004 um 22:52 Uhr

Die Krise nimmt kein Ende: Nach dem 1:2 in Bilbao sind auch die Tage von Real Madrids Interimstrainer García Remón gezählt. Und dabei ist er doch eigentlich die Inkarnation des legendären Vicente del Bosque, wie dieses Bild zeigt:

Gut, item, Raùl schoss in Bilbao wenigstens ein sehenswertes Tor:

Serie zur Serie A (16). Die Mitspieler: Udinese

Dr. Eichenberger am Samstag, den 25. September 2004 um 18:05 Uhr

Dass Herren in schwarz/weiss gestreiften Trikots nicht aus Turin sein müssen, wissen wir seit dem Besuch in Siena (Folge 15). Auch der Verein aus Udinese trägt Schwarz-Weiss. Udinese Calcio ist – trotz vereinzelten Abstechern in die Serie B – ein solider Dauergast der Serie A und regelmässiger Uefa-Cup-Teilnehmer. Einen Titel haben die Friulianer allerdings noch nie gewonnen. Hier schoss Oliver Bierhoff mitte der 90er Jahre seine Tore, bevor er mit Milan italienischer Meister wurde. Weniger glücklich war in Udine Karsten Janker: ihn zog es bald wieder ins heimische Deutschland zu Kaiserslautern. Trainiert wird der Klub von Luciano Spalletti. Bekanntester Spieler war bisher der Däne Martin Jorgensen (seit 1997 in Udine), der nun zu Aufsteiger Fiorentina wechselte. Neu sind es der Chilene David Marcelo Cortes Pizarro, der Tscheche Marek Jnkulovski und der italienische U-21 Spieler Giampiero Pinzi. Prognose: sicherer Mittelfeldplatz.


Jungstar bei Udinese: Giampiero Pinizi.

Ein Trikot für Zubi

Rrr am Samstag, den 25. September 2004 um 2:29 Uhr

Trainer Christian Gross von Ex-Tabellenführer Basel hat rasch und unbürokratisch auf die Zubi-Krise reagiert. Er lässt seinen Schlussmann heute gegen Aarau in neuem Outfit auflaufen:

So wirds nicht gemacht

Dr. Eichenberger am Freitag, den 24. September 2004 um 16:32 Uhr


Wie es die YB-Kicker am Samstag gegen St. Gallen nicht machen sollen, zeigte Roma-Diva Francesco Totti am Mittwoch gegen Lecce. Er wollte in der 45. Minute einen Penalty besonders lässig verwandeln und den Torhüter Sicignano mit einem «cucchiaio» – einem Löffel – überlisten. Am Ende war Totti selber der Gelöffelte.

Plattenleger in kurzen Hosen

Rrr am Freitag, den 24. September 2004 um 16:02 Uhr

Zur Erinnerung – das DJ-Duell am Montag abend ab 21 Uhr im Bierhübeli:

Herr Schneeberger vom FC Züriwest, der Halbcousin von Fabien Barthez, trifft auf Ronaldos grössten Fan Rrronaldo vom FC E-Bund. Der Sound ist durchzogen, der Sieger gewinnt, der Eintritt ist frei. Bis dann!