Grosses Bedauern

Rrr am Mittwoch, den 29. Dezember 2004 um 14:34 Uhr

(Es folgt eine Verlautbarung ausserhalb des redaktionellen Dienstes. Der Fanklub Forza Silvio teilt mit:)

Mit grossem Bedauern und Entrüstung nimmt unsere Fachorganisation Kenntnis vom erzwungenen Rücktritt von Herrn Silvio Berlusconi als Präsident der AC Milan. Ein neues Gesetz zwingt den Regierungschef, sein Mandat niederzulegen. Der Präsident von “Forza Silvio”, Dr. Peter Eichenberger , sagte dazu heute am Rande seiner Flitterwochen in Florenz: “7 x Meister, 4 x Champions League, 2 x Interkontinentalmeister, 1400 Tore geschossen. Ist das der Dank? Breche Ferien ab, reise morgen zurück.” Auf der Rückreise nach Bern wird sich Dr. Peter Eichenberger voraussichtlich zu einem Arbeitsdiner mit Herrn Berlusconi treffen. Es würde uns nicht wundern, wenn Dr. Peter Eichenberger den Ministerpräsidenten überreden könnte, die undankbaren Italiener links liegen zu lassen und inskünftig sein Geld an einem sicheren Ort anzulegen, zum Beispiel beim BSC Young Boys in Bern.”

Bericht von der Pressekonferenz

Rrr am Mittwoch, den 29. Dezember 2004 um 11:47 Uhr

In Marbella steigt heute und morgen die erste Freistoss-WM. Lesen Sie das spannende Tagebuch unseres Reporters vor Ort!

“Liebe Freunde, das war eine kurze Nacht! Um 10:30 hat mich der Hund von Frau Pilar geweckt. Nach einem Kaffee in der Calle Jágeba hat es gerade rechtzeitig für die Pressekonferenz um 11:00 gereicht.

Die Herren Präsidenten des Free-Kick-Turniers haben kurz die internationale Fachpresse informiert und nochmals die Regeln erläutert. Zwischenzeitlich musste ich als Übersetzer einspringen:

Versuche noch, Bregy für ein Exklusivinterview aufzutreiben.

¡Hasta luego!”

Die Lektüre für den Fussballhelden

Frans am Mittwoch, den 29. Dezember 2004 um 9:50 Uhr

Was tut eigentlich der beste schweizerische Fussballer aller Zeiten während der Festtage, fragt sich nicht nur die Weblog-Leserschaft. Beim Betrachten der Homestory-Bilder von Stéphane Chapuisat in der Westschweizer Wochenpresse fällt weniger die Anwesenheit von Gattin, Stammhalterin, Katze und Musikinstrument auf als das sportlertypische Fehlen von Büchern. Eine echte Marktlücke für den Verkäufer tiefsinniger Lektüre also. Dem Vernehmen nach haben Göpf Egg, Dagmar von Cramm und Christian Zingg ihre schwer verkäufliche Ware bereits an den Chapuisat gebracht.

Angesichts mässiger Verkaufschancen haben Thomas und Marlies Zindel gar auf ein Entgelt verzichtet und Chappi ein Gratis-Exemplar eines Buchs in die Hand gedrückt, mit dem “sich Fussballer identifizieren” können. Weblog-Leser dürfen das Werk immerhin bestellen, und zwar jetzt und hier.

Packende Eindrücke

Rrr am Mittwoch, den 29. Dezember 2004 um 8:16 Uhr

In Marbella steigt heute und morgen die erste Freistoss-WM. Wir sind live dabei!

Mit 50 Franken Spesengeld ist er am Stephanstag losgefahren – gestern morgen erreichte unser rasende Reporter Pelocorto bereits den mondänen spanischen Küstenort. Seit gestern abend sprintet er mehrmals täglich in ein Internet-Café und liefert uns in den untenstehenden Kommentaren packende Eindrücke von diesem grossartigen Turnier. Herr Pelocorto, Sie haben das Wort!

Der brasilianische Urknall: Fla-Flu

Frans am Dienstag, den 28. Dezember 2004 um 16:50 Uhr

Fla-Flu, das Derby von Rio de Janeiro zwischen Flamengo und Fluminense, gehört fraglos zu den grössten Sportduellen dieses Planeten. Sogar englische Experten anerkennen neuerdings, Rio sei fussballerisch weltweit das Mass aller Dinge.

Dass diesem fussballerischen Grossereignis die Qualität eines eigentlichen Urknalls zukommt, hat der brasilianische Schriftsteller Nelson Rodrigues schon vor Jahrzehnten festgehalten.

Sein singender Landsmann Caetano Veloso hat Nelsons Überlegungen im Begleittext zu seiner seiner neuen CD “A foreign sound” weiter gesponnen und sich damit – wie Weblog-Leser Noz, der die Antwort auf die Frage der Woche lieferte – als universaler Fussballexperte erwiesen.

Im Gegensatz zu Weblog-Redaktor Rrronaldo Zingg weiss Herr Veloso übrigens die Vorzüge der angelsächsischen Kultur durchaus zu schätzen und singt auf seinem neuen Tonträger – und auch anlässlich seiner Konzerte in Europa – vorwiegend englisch. Es würde uns nicht wundern, wenn er neben Fla-Flu auch das heutige Londoner Derby zwischen Tottenham Hotspurs und Crystal Palace mit Interesse verfolgen täte.

Generell zeichnet es die grossen Fussballnationen wie Brasilien und die Schweiz aus, dass die grössten Künstler des Landes das Spiel mit dem runden Leder lieben.

Zu viel Fussball

Rrr am Dienstag, den 28. Dezember 2004 um 15:19 Uhr

Im Fernsehen wird zu viel Fußball gezeigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Programmzeitschrift “TV Today” unter 1000 Deutschen.

Wir zitieren aus der Pressemitteilung des Emnid-Instituts:

“Ganze 61 Prozent meinen, dass das runde Leder zu häufig im TV rollt. Erwartungsgemäß zeigen sich Frauen stärker genervt (68 Prozent), aber auch von den Männern könnten mehr als die Hälfte (53 Prozent) öfter mal auf Fussball verzichten.”

Wir meinen: Wenn wir Deutsche wären, möchten wir auch nicht so viel Fussball schauen!

Aber was meinen Sie? Stimmen Sie jetzt ab:

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Nein, im TV kommt nicht zu viel Fussball. Eher zu wenig!

Ja, im Fernsehen kommt viel zu viel Fussball. Es ist schrecklich!

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Die Frage der Woche

Frans am Dienstag, den 28. Dezember 2004 um 12:50 Uhr

Nachdem wir die Frage nach der Heimat des Fussballs geklärt haben, widmen wir uns nichts Geringerem als dem Beginn des Universums.

“Die Welt begann also mit einem Big Bang. Es scheinen nicht nur die eigenartigsten Kreaturen in der entferntesten Galaxie im Film englisch zu sprechen: das Universum selbst begann mit einem typisch englischen Ausdruck.”
“Warum begann die Welt nicht mit einem Fla-Flu?” (…) “Fla-Flu sounds a lot closer to the idea of the Breath of God than the showdown suggested by the English scientist.”

Was meint unser Künstler mit Fla-Flu? Und – für Fortgeschrittene: Wer hat sich diese Überlegungen angestellt?

Auflösung in diesem Weblog heute um 17 Uhr.

P.S.: Nein, Herr Noz, diese Frage hat nichts mit Holland zu tun.

Freistoss-Helden (3): Der Disqualifizierte

Rrr am Dienstag, den 28. Dezember 2004 um 5:29 Uhr

In Marbella beginnt morgen die Freistoss-WM. Das “Runde Leder” zeigt schon heute die besten Schützen.

Dieser Kollege aus Nordafrika darf leider nicht teilnehmen. Sein Bewerbungsvideo (wmv, 1 MB) übezeugte die Jury irgendwie nicht richtig.

Leichtgewichtig durch die Festtage

Frans am Montag, den 27. Dezember 2004 um 16:10 Uhr

Valencias Argentinier Pablo Aimar sei schlicht nicht fit genug und wiege 60 Kilos, erklärte Valencia-Trainer Ranieri den spanischen Medien. Vielleicht hat Pablo über die Festtage das eine oder andere Kilo zugelegt. Sein Reservistendasein in Valencia hat Pablo jedenfalls gehörig satt, und die argentinischen Medien melden einen möglichen Transfer zu Liverpool, wo der frühere Valencia-Trainer Benitez mit mittelprächtigem Erfolg tätig ist.

Ein weiser Schritt, denn dank fettigen Fish & Chips wird Pablo in Liverpool nachhaltig etwas für sein Gewicht tun können.

Bye bye Weihnachtsmann

Frans am Montag, den 27. Dezember 2004 um 14:45 Uhr

Wir verabschieden die besinnliche Weihnachtszeit und freuen uns auf Fussballfeste in den kommenden Tagen (Premier League), Wochen und Monaten.

Für die diesjährigen Absteiger (z.B. Real Madrid) und Aufsteiger (z.B. Inter Mailands Brasilianer Adriano) bietet sich damit die Gelegenheit, sich statt durch Klamauk- und Klatschgeschichten (so sehr wir sie lieben!) auch mal durch das Spiel mit dem Runden Leder auszuzeichnen.

Nun denn: Bauch einziehen, Ärmel hochkrempeln, auf die Zunge beissen und: fussballen!

Kylie vorm Christbaum

Rrr am Montag, den 27. Dezember 2004 um 8:55 Uhr

Wie feierte eigentlich Chelsea-Chef Abramovich Weihnachten? Auch diese Frage beantwortet uns heute das weltweite Netz.

Zusammen mit ein paar Kumpels kaufte sich der russische Milliardär an Heiligabend die Popsängerin Kylie Minogue (links, falls das unklar sein sollte). Die Australierin sang für 1,1 Millionen Franken vorm Weihnachtsbaum, wie unsere Freunde von Blick Online berichten.

Das Fest der Liebe liess Abramovich am Stephanstag mit einem 1:0-Sieg gegen Aston Villa ausklingen.

Endlich wieder Spenglercup!

Rrr am Sonntag, den 26. Dezember 2004 um 15:54 Uhr

Auf vielseitigen Wunsch stellen wir hier ein aktuelles Bild vom Spengler-Cup ins Netz. Wir sehen Martin St.Louis vom HC Davos im Duell mit einem unbekannten Finnen vom IFK Helsinki.