Sonntagsschüsse der Woche, Platz 2

Frans am Montag, den 29. November 2004 um 8:35 Uhr

Neil Mellor ist 22, und er stürmt für Liverpool.
Da im Sturm der Reds internationale Topstars wie der Tscheche Milan Baros und der Franzose Djibril Cissé stehen, hat Mellor bislang kaum gespielt und erst recht nicht getroffen. Nur wegen der Verletzungswelle bei Liverpool durfte Mister Mellor am Sonntag in die Startformation. In der letzten Spielminute haute er aus 30 Metern wild entschlossen auf den Ball, und trieb Jens Lehmann im Arsenal-Tor zum Kahnsinn. Nach seinem Treffer zum 2:1-Sieg gegen Arsenal fühlte sich Mellor verständlicherweise wie der König auf dem Carlsberg:

Die Bilder der anschliessenden Feierlichkeiten im Pub hat der Club leider nicht veröffentlicht. Als Entschädigung gibt es hier in Bälde die Bilder vom Schützen des Sonntagsschusses Nummer 1.

Grosse Urs-Meier-Serie!

Rrr am Sonntag, den 28. November 2004 um 23:33 Uhr

Bald ist es soweit: Am 12.Dezember pfeift unser internationaler Erfolgsschiedsrichter Urs Meier sein letztes Spiel.

Das “Runde Leder” blickt zurück! Ab sofort veröffentlichen wir in regelmässiger Abfolge exklusive Auszüge aus dem bewegten Leben von Urs Meier, in einer eigens von uns geschriebenen Autobiographie. Lesen Sie am Dienstag Teil 1:

Farbenvielfalt und faszinierende Oberflächen – mein Leben in Würenlos

Unser Mann im Parlament

Rrr am Sonntag, den 28. November 2004 um 22:59 Uhr

Endlich ist der BSC Young Boys wieder würdig im Berner Stadtrat vertreten: Urs Frieden schaffte den Sprung ins Parlament!

Urs Frieden wurde letzten Frühling 18 Jahre alt (siehe Bild) und steht bereits vor dem Sprung in die erste Mannschaft. Er entwickelt viel Druck auf der linken Seite und geht auch mal dort hin, wo es weh tut. Schön, dass sich die jungen Leute so engagiert mit Politik auseinandersetzen. Wir gratulieren herzlich!

3:2 für Rot-Grün

Dr. Eichenberger am Sonntag, den 28. November 2004 um 19:18 Uhr


Gelb-Schwarz verliert dummerweise in Genf 2:1 und muss sich Gedanken machen, wie der Titel noch zu holen ist. Den erwarteten Sieg hat in der Stadt Bern Rot-Grün eingefahren. Alex Tschäppät kam als erster ins Ziel, gefolgt von Edith Olibet und Regula Rytz (unser Bild).

Mehmet und der Bus

Rrr am Sonntag, den 28. November 2004 um 16:08 Uhr

Heute in unserer Praxis: Bayern-Star Mehmet Scholl, der sich am Samstag bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Mainzer Spieler den Kiefer und das Jochbein brach. Der Spieler fällt bis Ende Jahr aus.

Das interessiert uns alles nicht sehr, gibt uns aber Gelegenheit, uns wieder einmal mit dem Jochbein zu befassen. Unser Hausgrafiker hat es extra gelb eingefärbt. Voilà:


Möchten auch Sie sich das Jochbein brechen, denken Sie daran: Das Jochbein bildet die laterale Begrenzung des Gesichtsschädels und spielt als Pfeiler eine wesentliche Rolle in der Statik des Schädels. Das kann einen also ganz schön durcheinanderbringen. Von Mehmet Scholls Schädel liegt leider kein aktuelles Röntgenbild vor, wohl aber ein aktuelles Zitat:

“Es war, als wäre ich mit einem Bus zusammengestossen. Es tat höllisch weh!”

Rony bei den Preussen

Rrr am Sonntag, den 28. November 2004 um 10:59 Uhr

Der dreifache Weltfussballer Ronaldo könnte seine Karriere in Deutschland ausklingen lassen. Das deutete der Brasilianer in einem Interview mit der Bild am Sonntag an.

“Mein Vertrag bei Real läuft bis 2007”, sagte Ronaldo. “Danach in die Bundesliga – warum nicht? Schliesslich spielen viele meiner brasilianischen Freunde dort.”

Wir freuen uns bereits auf die neue Nummer 9 von Hansa Rostock.

Ronaldo klärte in dem Interview übrigens auch die umstrittene Goalie-Frage “Kahn oder Lehmann im deutschen Tor?”. “Keine Diskussion: Kahn. Beide Tor-Leute sind gut. Doch Oliver ist ein Großer, noch kompletter, noch erfahrener.”

Ronaldo mit 450 PS unterwegs

Dr. Eichenberger am Sonntag, den 28. November 2004 um 10:44 Uhr


Der Fussballspieler Ronaldo (Real Madrid) hat von seinem Sponsor ein neues Auto erhalten. Er fährt neuerdings einen Audi A8 6.0 mit 450 PS. Dies nur zur Information.

Gänse und Wildsäue

Rrr am Samstag, den 27. November 2004 um 17:15 Uhr

“Irgendwann verstehst du die Sender nicht mehr. Sollen sie doch ein Bayern-Studio aufmachen und den fetten Gänsen den Arsch schmieren!”

Schalke-Manager Rudi Assauer zum Entscheid der ARD, am 21.Januar als Live-Spiel Bayern-HSV zu zeigen statt Schalke-Werder. Damit macht Bayern München mal wieder grosse Kasse – und Schalke geht leer aus.

Dazu die einfühlsame Antwort von Bayern-Vize Karl-Heinz Rummenigge:

“Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Wildsau daran reibt.”

Für Füssball-Fans

Rrr am Samstag, den 27. November 2004 um 15:22 Uhr

Es ist wieder so weit: Der treue Begleiter durchs Fussballjahr kann jetzt bestellt werden. Die Taschen-Agenda “Füssball 2005” vermitttelt
viel Freude auf 52 Seiten, alle Termine, alle Informationen, statistischer Sonderteil und dazu das komplette Dossier zum neuen Wankdorf, das Ende Juli 05 eröffnet wird.

Die Auslieferung dieser handlichen Agenda erfolgt Ende Jahr. Und das Beste kommt jetzt: Weblog-LeserInnen erhalten das Teil für nur 9.90 Franken!

Aber Achtung: Die Auflage ist beschränkt! Jetzt sofort hier bestellen!

Wir busseln uns ab

Dr. Eichenberger am Samstag, den 27. November 2004 um 11:28 Uhr

Der ÖFB-Teamchef Hans Krankl wurde gestern vom Klub der Freunde der österreichischen Nationalmannschaft für das «Tor des Jahrhunderts» geehrt. Krankl erhielt die Auszeichnung für sein WM-Tor zum 3:2 gegen Deutschland in Cordoba am 21. Juni 1978, das gleichzeitig das Aus für Deutschland bedeutete. Legendär bleibt der Kommentar von Reporter Edi Finger: «Da kommt Krankl (…) in den Strafraum – Schuss … Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor. I wer’ narrisch. Krankl schiesst ein – 3:2 für Österreich. (…) Wir busseln uns ab. 3:2 für Österreich durch ein grossartiges Tor unseres Krankl. (…) Jetzt hammas gschlagn! (…) Noch einmal Deutschland am Ball. Eine Möglichkeit für Abramczik. Und!? Daneeeeben! Also der Abraaaamczik – obbusseln müsst’ i den Abramczik dafür. Jetzt hat er uns gehooolfn. ‘llein vor dem Tor stehend. Der braaave Abramczik hoat daneben gschossn. (…) Und jetzt ist Auuus! Ende! Schluss! Vorbei! Aus! Deutschland geschlagen!»
Seither hat der Name Cordoba in Österreich Kultstatus. Ärgern können wir unsere Nachbarn, wenn wir ihnen statt Cordoba zurufen: «Valencia! 1999!» Damals stönte der Reporter im österreichischen Fernsehen, als der Schiedrichter beim Stand von 9:0 für Spanien 4 Minuten nachspielen liess: «Nä des nid ä no!»

«I wer’ narrisch.» Reporter Edi Finger, Österreich.

Hä?

Rrr am Samstag, den 27. November 2004 um 9:40 Uhr

Tja, was soll man dazu sagen? Vielleicht dies:

Australische Forscher haben ein Kunststoffgel entwickelt, das der Augenlinse ihre jugendliche Elastizität zurückgibt. Das Gel könnte Menschen mit einer leichten Sehschwäche das Tragen von Lesebrillen und Kontaktlinsen ersparen. Oft klappt ja das Scharfstellen des Auges auf Gegenstände in der Nähe nicht mehr, weil die Linse steif wird.

Wenn auch Sie mitunter Mühe haben, die gelbe Karte zu erkennen: Mehr über den neuen Kunststoffgel erfahren Sie hier!

Zürcher besinnen sich auf ihre Stärken

Frans am Samstag, den 27. November 2004 um 0:51 Uhr

GC-Gegner aufgepasst: Die Zürcher haben ihre Stärken und Schwächen analysiert und besinnen sich nun auf ihre grössten Fähigkeiten, wie wir der NZZ entnehmen:

Aussprache statt Training im GC

Und in der Tat: Die Betonung der kommunikativen Fähigkeiten zeigt bereits erste Erfolge.