Die Frage der Woche

Frans am Mittwoch, den 15. Dezember 2004 um 17:35 Uhr

Die Frage der Woche ist nicht unbedingt lustig, aber möglicherweise ziemlich knifflig:

Welcher europäische Fussballverein wird in seinem Land scherzhaft “FC Elfenbeinküste” genannt?

Als kleine Hilfe (speziell für Noz und Pelocorto): Es ist weder der FC Belp noch GC. Der Club hat sich auch schon mal für den UEFA-Cup qualifiziert.

Auflösung am Freitag um 12 Uhr.

Wer’s als Erster weiss, kriegt einen Preis (kein Scherz)

Match statt Menü

Rrr am Mittwoch, den 15. Dezember 2004 um 16:11 Uhr

Unser TV-Tipp für morgen mittag: Das ZDF serviert uns ab 12.10 Uhr den 2:1-Sieg der übermotivierten Japaner im Freundschaftsspiel gegen Deutschland. Es ist auch die Rückkehr des früheren Top-Goalies Olli Kahn an den Ort seines grössten Erfolgs(Fastweltmeister 2002).

Die Übertragung aus dem fernen Osten ist dermassen kostspielig, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen woanders sparen muss – die Kollegen von der ARD zeigen deshalb heute abend bloss die zweite Halbzeit von Alemannia Aachen und Stuttgart im UEFA-Cup.

Grosse Spendenaktion!

Rrr am Mittwoch, den 15. Dezember 2004 um 12:58 Uhr


Die Weblog-Kampagne “Hakan zu YB” hält Bern in Atem. Nur eine Frage ist noch offen: Wer zahlt Hakans Lohn? Das “Runde Leder” löst auch dieses Problem.

Weblog-Leser wissen: Hakan ist in Stuttgart unglücklich. Er hat Freunde in Bern und könnte sich vorstellen, dass ihn der VfB für die Rückrunde an YB ausleiht. Das YB-Budget soll aber nicht belastet werden.

Wir rufen deshalb zur grossen Weihnachtsaktion “Ein Batzen für Hakan” auf. Unser unfehlbare Chef Landolf hat dazu folgende Rechnung angestellt: “Bern hat 130 000 Einwohner. Wenn nur jeder 20. vier Fränkli spendet, ist der Januar-Lohn bereits gesichert!”

Vier Franken, liebe Freunde! Das ist EIN Kaffee pro Tag! Verzichten Sie einmal pro Tag auf dieses leberschädigende Gebräu, und freuen Sie sich dafür auf die Fussballkünste von Hakan Yakin. Machen auch Sie jetzt eine sympathische Spendenzusage per Mail (Diskretion zugesichert). Wir veröffentlichen regelmässig das Spendenbarometer! Danke! Danke !!

Real Madrid droht der Bankrott

Dr. Eichenberger am Mittwoch, den 15. Dezember 2004 um 11:00 Uhr

Dem Fussballklub Real Madrid laufen die Zuschauer davon …


… und schon droht dem Verein neues Ungemach. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA hat den ehemaligen spanischen Meister wegen rassistischer Vorfälle im Champions League-Spiel gegen Bayer Leverkusen zu einer Geldstrafe von 9780 (neuntausendsiebenhundertundachtzig!!!) Euro verurteilt. Aus verständlichen Gründen kann die Real-Führung diese Strafe nicht akzeptieren und hat gegen den Entscheid Berufung eingelegt. Sollte die UEFA auf ihrer Strafe bestehen, müsste der einst glorreiche Verein seine Spieler verkaufen, das Stadion vermieten, den Verein auflösen und unter anderem Namen in der 5. spanischen Liga einen Neuanfang machen. Wir drücken die Daumen!

Weihnachten mit Zubi

Rrr am Mittwoch, den 15. Dezember 2004 um 8:33 Uhr

Weblog-Leser MeisterKick schreibt uns zum Olli-Kahn-Beitrag:

Bitte um einen analogen Weblog zu unserem Pannen-Zubi. Oder hat niemand die letzten Spiele gegen Thun gesehen? Ok. Thun war sowieso besser, aber Zubi als Natitorhüter ist mehr als fahrlässig.

Lieber MeisterKick, bald ist Weihnachten, da schenken wir Dir doch gerne ein paar schöne Standaufnahmen unseres Lieblingsgoalies. Frohes Fest!


Neulich im St.Jakobpark: Zubizubizubi …


… zubizubi ….


… oops, he did it again!

Volley mit Olli

Frans am Dienstag, den 14. Dezember 2004 um 18:10 Uhr

Nein, liebe Webloglesende. Trotz fussballarmer Jahreszeit werden wir uns hier auch künftig nicht anderen Sportarten widmen. Obiges Bild stammt nur scheinbar aus der deutschen Amateurliga im Volleyball.

Es handelt sich vielmehr um einen etwas unkonventionellen Rettungsversuch des früheren Toptorhüters Oliver Kahn (35), früher genannt King Kahn, Super-Olli und dergleichen. Heute bekannt unter der Bezeichnung Pannen-Kahn. Das allerdings nur in der BILD-Zeitung, deren schampar primitive Kampagne Kahn angeblich mehr Sorgen bereitet als die besorgte Kritik von Kaiser Franz.

Wenn Sie es sich in dieser besinnlichen Zeit wirklich antun wollen: Eine bebilderte Dokumentation weiterer kahnhafter Fehlgriffe (“6 Klöpse in diesem Jahr”) findet sich hier.


Kahn in Japan: Abwärts geht’s

Papa trifft ins Schwarze

Frans am Dienstag, den 14. Dezember 2004 um 13:00 Uhr

Aus blau-weissem Umfeld hat uns folgende Anfrage erreicht:

“Liebes Weblog. Papa Bouba Diop hat gestern für Fulham ein absolutes Hammertor gegen Manchester United zum 1:1-Endstand geschossen. Und wo hat das Diop gelernt? Eben!”
P. aus Z.

Lieber Pelocorto,
die Formulierung Deiner Frage lässt vermuten, dass Du die Antwort eben schon zu wissen glaubst.

Allen anderen Weblog-Lesern geben wir gerne nähere Auskünfte: Der 1,93-Meter-Hüne Papa (in England treffend Daddy Cool genannt) lernte seine erstaunlichen technischen Fähigkeiten in seinem Heimatland Senegal (beim ASC Diaraf Dakar) und verbesserte sie anschliessend in der Westschweiz (bei Vevey und Xamax). Nach einem kurzen Durchhänger (in Zürich, bei einem Club namens GC) ging es für Papa kontinuierlich aufwärts, bei Lens in Frankreich und nun in Fulham.

Besonders sympathisch an Papa: Er hat den selben Spielerberater wie Grosspapa Stéphane Chapuisat. Auch der hat seine grossartigen Fähigkeiten während seiner tristen Tage in Zürich nicht eingebüsst.

Fussballlose Zeit?

Dr. Eichenberger am Dienstag, den 14. Dezember 2004 um 9:48 Uhr

Die heutige Leserfrage erreicht uns von F. Z. aus A.: «Liebe Weblogredakteure, was macht Ihr eigentlich in dieser fussballlosen Zeit. Freue mich auf Tipps aller Art.»

Lieber Frans, von wegen fussballlose Zeit! Die gibt es vielleicht in Amsterdam, wo sich die Journalisten umgehend auf das Lorbeerbett legen, kaum ist der letzte Ball gespielt. Nicht so bei uns in Bern, da ist Rasten vom Chef absolut verboten worden. Wir haben alle Hände voll zu tun, Hakan Yakin, die Nummer 10 der Schweizer Nationalmannschaft, in den nächsten Tagen definitiv zu YB zu bringen. So begleiteten wir gestern den Bund-Vizechefredaktor Herr Friedli im Zug nach Herrliberg, wo der YB-CEO Peter Jauch zum Mittagessen lud. Nein, es gab keine YB-Wurst, aber Züri Gschnetzeltes mit Beerliwein.


Rasten verboten: Hakan Yakin und Herr Friedli auf dem Weg nach Zürich.

Millionäre gegen die Armut

Rrr am Dienstag, den 14. Dezember 2004 um 8:15 Uhr

Der FC Ronaldo gegen den FC Zidane – dieses Spiel gibt’s heute abend im Bernabeu. Die beiden Superstars laden zum Benefizspiel mit fast allen Weltstars des Fussballs.

Aber obacht: Der traditionelle “Match gegen die Armut”, der unter UNO-Patronat steht, entpuppte sich letztes Jahr in Basel als müdes Ballgeschiebe überzahlter Superstars. Das wird heute auch nicht viel anders sein. Da tröstet uns, dass niemand das Spiel überträgt. Für Liebhaber hier trotzdem die Kaderlisten der beiden Teams.

Der höfliche Henry

Frans am Montag, den 13. Dezember 2004 um 20:00 Uhr

Ein Freistoss erregt in England die Gemüter. Arsenal-Goalgetter Thierry Henry führte ihn gestern nach kurzem Gespräch mit Schiedsrichter Poll blitzschnell aus.

Chelsea-Torhüter Cech wurde überrascht, kam zu spät in die Ecke und fühlt sich bitterlich betrogen. Poll habe den Chelsea-Spielern gesagt, er werde vor der Ausführung des Freistosses pfeifen.

Nötig ist dies nicht, wie der frühere englische Schiedsrichter-Boss der aufgewühlten Fussballnation am Radio erklärte. Der Schiedsrichter solle den Freistoss-Schützen fragen, ob er schnell schiessen oder die Mauer auf 9.15 Metern zurückstellen lassen will. Danach müsse der Schiri nicht pfeifen: “The referee does not have to blow the whistle to restart the game – it can be the voice, the hand, the arm or the nod of the head.”

Und was sagt der Schiedsrichter selber? Er habe Henry gefragt, ob er die Mauer zurückstellen wolle. “He said ‘can I take it please?’ He was very polite.” Thierry war so höflich, dass es für Poll nichts zu pfeifen gab.

Da haben wir’s, liebe Kinder und Eltern: Mit guten Manieren kommt man auch im Profifussball weiter!

Goldjunge Shevchenko

Dr. Eichenberger am Montag, den 13. Dezember 2004 um 17:31 Uhr

Der Gewinner des Goldenen Balls 2004 heisst Andriy Shevchenko. Der ukrainische Stürmer von der AC Milan gewann den prestigeträchtigen Titel völlig verdient mit 36 Stimmen vor Deco und 42 vor dem kleinen Ronaldo (beide Barça). Der Preis wird in Paris übergeben. Und das ist die Rangliste: 1. Shevchenko 175 Stimmen, 2. Deco 139, 3. Ronaldinho 133, 4. Thierry Henry 80, 5. Zagorakis 44, 6. Adriano 27, 7. Nedved 23, 8. Rooney 22, 9. Ricardo Carvalho und Van Nistelrooy je 18, 11. Caristeas 15, 12. Milan Baros und Cristiano Ronaldo je 11, 14. Ibrahimovic 8, 15. Etòo und Kakà je 7, 17. Dellas, Buffon, Drogba, Lampard und Morientes je 5, 22. Figo 4, 23. Zidane 3, 24. Baraja, Giuly, Maniche und Nikopolidis je 2, 28. Maldini und Vicente je 1. Als nächstes wird Sheva in Zürich von de FIFA zum Weltfussballer gewählt. Wenn er nicht vorher vergiftet wird.


Erster Streich: Andriy Shevchenko.

Neulich bei Google

Rrr am Montag, den 13. Dezember 2004 um 15:45 Uhr

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