Archiv für die Kategorie ‘Zürich’

Stilvoll absteigen

Briger am Montag den 20. Mai 2019

Immer im Mai steigen Clubs aus den höchsten Ligen Europas ab, so auch aus der Nationalliga A.

Sie alle haben noch die Bilder im Kopf, eine Meute von GC-“Fans” zwingt die Spieler des Grasshopper Clubs, zur Herausgabe der Trikots beim Spiel in Luzern. Das Spiel wird mit 0:4-Forfait gegen die Zürcher gewertet. Doch die Grasshoppers sind natürlich nicht die ersten, die mit Nebengeräuschen absteigen. Nach dem Klick eine Auswahl von Abstiegen aus der Nationalliga A, seit Einführung der Zehnerliga.

Foto: keystone

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Zwei Nasen und ein Rasen

Rrr am Samstag den 4. Mai 2019

Arme Zürcher – nichts bleibt ihnen erspart.

GC ist zwar noch nicht tot, riecht aber komisch. Der Abstieg ist nur noch eine Frage der Zeit. Der FCZ versucht den Fall in die Barrage zu verhindern, der Cup ist auch weg.

Damit nicht genug: Neulich mussten die FCZ-Fans zusehen, wie YB seinen 13. Meistertitel im Letzigrund feierte. Und jetzt haben schon wieder zwei Berner das Stadion heimgesucht, wie das “Tagblatt der Stadt Zürich” berichtet.

Nach Recherchen des Runden Leders handelt es sich um zwei Berner Oberländer, die sich als Bauarbeiter ausgaben und behaupteten, sie hätten den Auftrag, den als Fussballstadion bekanntlich gänzlich ungeeigneten Letzigrund zurückzubauen und an seiner Stelle eine Arena für volkstümliche Musik zu errichten. Die Besitzer der Liegenschaft erhofften sich davon eine verbesserte Einnahmesituation.

Das Foto des “Tagblatt”-Fotografen stammt vom vergangenen Mittwoch. Mittlerweile ist der Rasen weitgehend abgetragen, wie man hört. Wo der FCZ und der GC seine letzten Saisonspiele austragen, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Klar ist, dass das erste Konzert in der Büetzerbuebe-Bude (so der Arbeitstitel) im August 2020 über die Bühne gehen wird.

(Dieser interessante Beitrag wurde ermöglicht vom Khathran Recherchefonds Ltd, Dubai/Zürich/Hamburg. Messi!)

Bei der Geburt getrennt?

Briger am Montag den 29. April 2019

Heute: ein Drillingspaar.

Ein Klick auf das Bild vergrössert das Vergnügen ein wenig.

Herzlichen Dank für die Inspiration dem grossartigen FCB-Fan @gabrielvetter und @Hubert_Bizouard

Chillen mit Cillo

Dr. Rüdisühli am Samstag den 27. April 2019

Endlich, der FCZ präsentiert seine neue Kampagne!

Es gibt immer eine Alternative zum Ausrasten: Was beim Kinderschutz gilt, ist natürlich auch beim Fussball so.

Der FC Zürich schreibt in seinem heutigen Pressecommuniqué: “Meistens sind es alltägliche Situationen, die uns aus der Fassung bringen und eine unüberlegte Reaktion provozieren, die wir später bereuen. Unvermögen der eigenen Spieler, Tätlichkeiten gegnerischer Akteure, Pech ohne Ende – die Liste der Sorgen ist lang. Und dann noch ein Schiri, der nicht das macht, was wir wollen. Solche Situationen kennen wir alle. Doch wie können wir als Erwachsene die Situation für uns entschärfen und gelassener reagieren?”

Die ersten Plakate, die nun in Zürich ausgehängt wurden, zeigen Ludovic Magnin, den Trainer der ersten Mannschaft.

Das RL weiss: Schon bald kommen neue Sujets hinzu.

*** LIVE *** Basel-GC 0:0*

Rrr am Samstag den 13. April 2019

Die Bescherung naht.

Ereilt sie die Young Boys und ihre Fans etwa schon heute? Basel muss gegen GC gewinnen, sonst ist YB Meister.

Die Berner Spieler verfolgen den Match im Stadion.

Was früher geschah:

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Der erste Matsch

Rrr am Freitag den 8. Februar 2019

Endlich entdeckt: Das FCZ-Trinkhorn von 1896!

Seit neustem hat es einen Ehrenplatz im FCZ-Museum, wie der Förderverein mitteilt.

Der FC Zürich trug am 30. August 1896 sein erstes Spiel aus, ein Freundschaftsspiel auf der Velorennbahn Hardau beim Albisriederplatz. Zum feierlichen Anlass beschenkte sich der Verein mit einem Trinkhorn, das folgende Aufschrift trägt: «F.C.Z. / Erinnerung an unser erstes Matsch / Zürich-Hardau / 30. Aug. 1896 / gegen F.C. Phönix St. Gallen / 3:3».

Gefunden wurde das Horn 1981 beim Abbruch der alten Letzigrund-Osttribüne von Toni Bruhin, einem Mitarbeiter der Firma Kibag. Weil der FCZ das Horn damals nicht wollte, stellte es Familie Bruhin während fast 40 Jahren im Wohnzimmer aus. Nach dem Tod des Finders wurde es 2018 dem FCZ-Museum vermacht.

Offiziell enthüllt wird das wertvolle Stück nächsten Samstag, unmittelbar vor dem Derby gegen GC: Der Förderverein lädt seine Mitglieder zu einem Apero. Ob die Gäste den Weissen aus dem Trinkhorn geniessen dürfen, geht aus der Einladung nicht hervor.

Aktive Abstimmungshilfe

Herr Shearer am Donnerstag den 22. November 2018

Es folgt ein Beitrag exklusiv für unsere lieben Leserinnen und Leser in Zürich.

Am nächsten Sonntag stimmen Sie bekanntlich ab, ob auch die grösste Schweizer Stadt endlich ein richtiges Fussballstadion erhält. Aus zahlreichen Zuschriften schliessen wir, dass viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger immer noch unentschlossen sind und Hilfe benötigen, die von Pro- und Kontraseite vorgebrachten Argumente gegeneinander abzuwägen. Deshalb hier die wichtigsten Fakten mit kombiniertem Selbsttest. Ein weiteres fundiertes Argumentarium finden Sie unter diesem Link.

Bild: Homepage Projekt Ensemble

– Das neue Stadion kostet den Steuerzahler keinen Rappen

  • Toll! (3 Punkte)
  • Mir egal, als guter Zürcher hab ich meine Steuern sowieso optimiert und bin in den Kanton Schwyz gezogen (2 Punkte)
  • Soso. (0 Punkte)

– Das neue Fussballstadion werden sich FCZ und GCZ brüderlich teilen.

  • Die Langstrassstricher sollen gefälligst auf ihrer Seite der Gleise bleiben! (2 Punkte)
  • Die können ihre Heimspiele von mir aus in Niederhasli austragen! (1 Punkt)
  • Zürcher Fussball? Trostlos. Ich bin YB-Fan! (1898 Punkte)

– Im neuen Stadion können beide Vereine mehr Einnahmen generieren

  • Juhui, damit kann Cillo den Michi Frey aus der Türkei zurückholen! (3 Punkte)
  • Juhui, damit kann der GC-Sportchef jährlich noch zwei Dutzend Supertalente mehr verpflichten! (3 Punkte)
  • Gegen den modernen Fussball! (1 Punkt)

– Die Hardturmbrache wird endlich wieder genutzt

  • He! Ich hab dort noch ein Palettenrahmen-Hochbeet mit seltenen bolivianischen Hochlandtomaten. Was wird aus denen? (1 Punkt)
  • Hardturm? Nie im Leben würde ich freiwillig dorthin gehen! (1 Punkt)
  • Egal. Beim Schattenwurf dieser zwei hässlichen Hochhäuser wächst sowieso weit und breit nichts mehr. (2 Punkte)

Lösung:

3 – 5 Punkte: Sie hängen irgendwie eben doch an diesem Letzigrund und brauchen ergo kein neues Stadion. Stimmen Sie Nein.

6 – 11 Punkte: Sie sind der GC-Fan? Schön, Sie zu treffen! Ganz sicher haben Sie bereits brieflich Ja gestimmt.

12 Punkte und mehr: Was interessieren Sie sich als YB-Anhänger überhaupt für ein Zürcher Fussballstadion?

Hardturm als Häimet

Rrr am Mittwoch den 31. Oktober 2018

Ein Fussballstadion in Zürich? Das Stimmvolk entscheidet am 25. November.

Hier nochmals die wichtigsten Argumente für ein klares NEIN, zusammengetragen in der Zipi-Bar im Kreis 4.

Das neue Stadion soll auf dem ehemaligen Hardturmareal gebaut werden.

– GC-Land ist Feindesland! FCZ-Fans müssten sich ins ewige Exil begeben.

– Damit es allen klar ist – nochmals: De Letzi isch öisi Häimet.

– Ausserdem soll das neue Stadion nur 18.000 Plätze haben. Viel zu wenig.

– Viel besser wäre für den FCZ ein Stadion Letzigrund ohne Aschenbahn. Idealerweise eine Canepa Arena.

Den ganzen NZZ-Artikel über die Stadiongegner beim FCZ finden Sie im Internet.

Elendes Ende

Rrr am Sonntag den 27. Mai 2018

Die Party ist vorbei. YB verpasst das Double.

Der Meister verlor den Cupfinal gegen den FCZ 1:2, obwohl er das Spiel über weite Strecken dominierte.

Die Zürcher waren hungriger auf den Pokal, sie kamen besser ins Spiel und gingen früh in Führung. Danach lief vieles gegen YB, manches war Pech, anderes ungeschick.

YB war bereits in Überzahl, als der FCZ das zweite Tor schoss. Sulejmani gelang leider nur noch das Ehrentor.

Auf Wiedersehen, Saison 2017/18, du warst so schön. Fast bis zum Schluss.

Jeder kennt die Frage, niemand die Antwort (56)

Rrr am Montag den 12. März 2018

Was genau raucht der Materialwart von GC?

Die Nummer 8 der Grasshoppers, Marko Basic, gestern nachmittag im Wankdorf. Basic entdeckte die falsche Beflockung seines Trikots in der 54. Minute und liess sich danach ein neues, korrektes Trikot von der Ersatzbank reichen.

Der Fehler blieb gottseidank unbemerkt, so genau hat niemand hingeschaut. Ausser vielleicht Milan Vilotic (Nummer 4), der von GC-Trainer Yakin verschmähte Verteidiger sass auf der Ersatzbank.

(Foto: Alessandro della Valle/Keystone)

Willkommen in Bern, liebe Zürcher

Rrr am Donnerstag den 1. März 2018

Das Runde Leder hats exklusiv vorausgesagt, jetzt ist es definitiv: Der Cupfinal am 27. Mai findet in Bern statt.

Das teilte der Schweizerische Fussballverband soeben mit. Im Endspiel um den Schweizer Cup stehen sich dieses Jahr der BSC Young Boys und der FC Zürich gegenüber. Beide hätten sich sicher gut vorstellen können, einen Titel im schönen Basel zu feiern, aber der SFV entschied sich nun anders, was man respektieren muss.

Ältere Leser erinnern sich: Das Runde Leder war am Dienstagabend das allererste Medium, das die Rückkehr des Cupfinals nach Bern vermeldete.

Tags darauf zog nau.ch nach, in der Folge auch die Berner Tageszeitungen und andere Medien. Dass niemand das Runde Leder als Quelle nannte, ist vielleicht etwas unschön, aber vergelts Gott.

Wie auch immer: Den superschönen “Cupfinal Bern 2018” können Sie jetzt gewinnen, wenn Sie unsere Preisfrage als erster richtig beantworten. Sie lautet:

Welcher Verein durfte zuletzt einen Cupfinal im eigenen Stadion spielen, und wann war das?

Ihre Antwort bitte in den Kommentaren. Toi toi toi!

Herr Frans gewinnt den schönen Schal mit der richtigen Antwort: “29.05.2016 – Schweizer Cup – Der FC Zürich tröstet sich mit dem Cupsieg. Vier Tage nach dem Abstieg hat der FCZ den Cupfinal gegen Lugano im heimischen Letzigrund mit 1:0 gewonnen. Das einzige Tor der Partie erzielte Sangoné Sarr.” BRAVO HERR FRANS!!!

Schönerer Schnitt

Rrr am Dienstag den 24. Oktober 2017

Hoppla! Was trägt denn Ancillo Canepa da für einen schicken Anzug?

Es ist nicht der offizielle FCZ-Anzug, das sieht man sofort. Auch wenn am Revers ein FCZ-Pin befestigt ist.

Das Bild stammt aus dem jüngsten Fussball-Talk von Teleclub Zoom. Der FCZ habe zwar einen Kleidersponsor, klärte Canepa die Expertenrunde auf. Aber den Anzug, den er jetzt trage, “das ist Schweizer Nationalmannschaft, der gefällt mir besser.” Canepa ist also stolzer Besitzer eines Nati-Anzugs – vermutlich, weil er dem Verbandsrat des SFV angehört.

“Das ist einfach besseres Material”, schwärmte Canepa. Zuerst habe er den Anzug des FCZ angezogen, “aber dann kam Heliane und sagte, nein nein, nimm den von der Nati. Dann musste ich wechseln.”

Canepa erzählte das natürlich nicht während der Sendung, sondern im Vorlauf, der den Technikern dazu dient, Bild und Ton einzustellen. Dummerweise ging das Off-Gespräch am Sonntag um 19 Uhr ebenfalls über den Sender, was aber praktisch niemand mitbekommen hat.

Na ja, wir schon, weil wir zeichnen alle Fussballsendungen gewohnheitsmässig auf. Und falls Sie grad Zeit haben, gönnen Sie sich doch den ganzen irrtümlich gesendeten Vorlauf. Weil er bis zur Anzug-Szene weitgehend ohne Ton lief, haben wir Untertitel hinzugesetzt. Film ab!