Archiv für die Kategorie ‘La Liga’

Umzingelter Iniesta

Briger am Montag den 7. Oktober 2019

Kuriose Websiten aus aller Welt. Heute: Iniestarodeado.

Seit knapp einem Jahr spielt der Spanier bei Vissel Kobe in Japan, trotz seines Abgangs gewann sein Exclub Barcelona die Meisterschaft, aber dennoch fehlt ohne Andres Iniesta in La Liga etwas.

Gut, gibt es die Website iniestarodeado.com, auf der sie 52-mal geniessen können, wie Andrés Iniesta von anderen Spielern umgeben ist. Eine Auswahl nun hier.

  • Spanien-Italien (Euro 2012) 1:1. Iniesta umgeben von Christian Maggio (2), Claudio Marchisio (8), Thiago Motta (5), Leonardo Bonucci (19) und Giorgio Chiellini (3)

  • Barcelona-Real Madrid 2:1. Iniesta umgeben von Sergio Ramos (4), Pepe (3), Sami Khedira (6), Raphael Varanne (2) und Daniel Carvajal (15)

  • Real Madrid-Barcelona 1:1. Iniesta umgeben von Sami Khedira (24), Xabi Alonso (14), Cristiano Ronaldo (7) und Pepe (3)

  • Barcelona-PSG 2:0. Iniesta umgeben von David Luiz (32), Marquinhos (5) und Gregory Van der Wiel (3)

  • Spanien-Portugal (Euro 2012) 0:0. Iniesta umgeben von Raul Meireles (16), João Pereira (21) und Pepe (3)

  • Spanien-Türkei (Euro 2016) 3:0. Iniesta umgeben von Oguzhan Ozyakup (14), Gökhan Gönül (7) und Ozan Tufan (16)

  • Málaga-Barcelona 1:3. Iniesta umgeben von Ignacio Camacho (6), Manuel Iturra (16), Weligton (3), Martín Demichelis (5) und Sergio Sánchez (21)

  • Kroatien-Spanien (Euro 2012) 0:1. Iniesta umgeben von Mario Mandzukic (21), Luka Modric (10), Ivan Rakitic (7), Ognjen Vukojevic (8), Vedran Corluka (5) und Domagoj Vida (21)

  • Juventus-Barcelona 1:3. Iniesta umgeben von Patrice Evra (33), Claudio Marchisio (8), Arturo Vidal (23), Andrea Barzagli (15), Leonardo Bonucci (19) und Stephan Lichtsteiner(26)

  • Spanien-Tschechische Republik (Euro 2016) 1:0. Iniesta umgeben von Theodor Gebre Selassie (4), Pavel Kaderábek (2), Tomas Rosicky(10), Tomas Sivok (6), Roman Hubnik (5), David Limbersky (8) und Jaroslav Plasil (13)

Die restlichen 42 Bilder finden Sie hier.

Bim Umtiti sy si gsy

Herr Maldini am Dienstag den 17. September 2019

Barças Spieler leben zurzeit gefährlich.

Der FC Barcelona, die beste Mannschaft Spaniens, gewann am Samstag gegen den FC Valencia souverän mit 5-2. Samuel Umtiti, wegen einer Fussverletzung momentan ausser Gefecht und deshalb nur Zuschauer, traute anschliessend seinen Augen nicht: Einbrecher hatten den Safe in seinem Haus leergeräumt und vermutlich noch andere Dinge mitgehen lassen, so genau ist das nicht bekannt. Zu allem Übel waren die Bösewichte auch noch vermummt, dürften also nur schwer zu fassen sein.

Das ist umso ärgerlicher, weil Umtiti nicht das erste Opfer in den Reihen der Katalanen ist und diese Ganoven deshalb vermutlich Wiederholungstäter. Zuvor war bereits bei Jordi Alba, Philippe Coutinho, Gerard Piqué und Kevin-Prince Boateng eingebrochen worden. Und dies immer, während die Herren mit der Mannschaft unterwegs waren. Immerhin: Zu Luis Suárez haben sie sich noch nicht getraut.

Verdienter Spalier

Briger am Dienstag den 20. August 2019

BREAKING NEWS: YB-Belgrad ist ausverkauft – Spielmann fällt sechs Wochen aus

Herzlich willkommen zum Bild zum Dienstag.

Bild via sportbible

Auf dem heutigen Bild sehen Sie den niederländischen Torwart Jacobus Antonius Peter „Jasper“ Cillessen, der zusammen mit seinen Teamkollegen durch den Spalier der Spieler von Real Sociedad San Sebastian schreitet. Den Spalier gibt’s, weil Valencia letzte Saison gegen Barcelona die Copa del Rey gewann. Torwart von Barca bei der 1:2-Niederlage am 25. Mai? Richtig Jacobus Antonius Peter „Jasper“ Cillessen. Bei den Katalanen kam der Torwart nur zu acht Einsätzen, davon sieben in der Copa del Rey. Bei seinem neuen Arbeitgeber sah es lange gut aus. Valencia führte bis in die 10. Minute der Nachspielzeit mit 1:0. Dann flog Coquelin vom Platz und die Gegner aus dem Baskenland konnten mittels Elfmeter doch noch ausgleichen.

Flügel und Geflügel

Rrr am Dienstag den 30. Juli 2019

Das historische Bild zum Dienstag.

Racing Santander gegen Real Madrid, Mitte der 1980er-Jahre im mittlerweile abgerissenen Estadio El Sardinero.

Der Dauergast

Rrr am Donnerstag den 6. Juni 2019

Er sitzt im Mestalla. Für immer.

Vicente Aparicio war Zeit seines Lebens ein glühender Anhänger von Valencia. Als Mittfünfziger verlor er sein Augenlicht, doch das hinderte ihn nicht am Besuch der Heimspiele. Er erneuerte sein Saisonabo Jahr für Jahr, kam an jedes Spiel und genoss die Atmosphäre im Mestalla.

Vor zwei Jahre verstarb er. Seinen Sitzplatz Nummer 164 auf der Haupttribüne, Reihe 15, hat der Klub nicht neu vergeben. Vielmehr hat er dort eine bronzene Statue des Verstorbenen platziert. Vicente sitzt also für alle Ewigkeit im Mestalla.

Bewegte Bilder gibts hier.

Cool versenkt

Briger am Montag den 1. April 2019

Sie erinnern sich an Simeon Alexander Jackson?

Richtig, das ist der kanadische Mittelstürmer von St. Mirren, der im Abstiegskampf auf den Panenka setzt, diesen aber nur semiprofessionell ausführt.

Screenshot youtube

Wie so ein Panenka geht, das könnte er von Lionel Messi lernen. Am Samstag lief die 71. Minute des Stadtderbys im Camp Nou zwischen Barcelona und Espanyol. Es stand noch immer 0:0, als Lionel Messi zu einem Freistoss anlaufen konnte. Und klar, wie Jackson wählte er die naheliegenste Variante: Panenka. Messi ist nicht Jackson und darum drin das Ding: 30. Saisontor. In der 89. folgte noch Tor 31 im 27. Ligaspiel. Insgesamt steht Messi nun bei 41 Toren in 38 Einsätzen 2018/19. Zum 10. Mal in Folge erreicht er mehr als 40 Tore in einer Saison.

Ebenfalls schön versenkt hat am Samstag Dortmunds Paco Alcácer:

Kistenweise Karten

Herr Shearer am Donnerstag den 7. Februar 2019

In unserer Serie “Spieler mit unbehandelbarer Gelbsucht” stellen wir Ihnen heute Sergio Ramos vor.

Bildquelle: Mundo Deportivo

Der beliebte Verteidiger des spanischen Vereins “Real” aus Madrid ist mit seinen bald 33 Jahren gefühlt schon seit der spanischen Inquisition ein fester Bestandteil des weissen Ballets. Nach wie vor kennt der Mann kein Pardon auf dem grünen Rasen; so benötigte er  im gestrigen Cupspiel gegen Barcelona gerade mal zehn Minuten, um seinem reichen Palmarès ein weiteres Kapitel beizufügen; die gelbe Karte, welche ihm Schiedsrichter Antonio Mateu entgegenstreckte, beförderte ihn zum meistverwarnten Spieler des Klubs. Herzliche Gratulation!

Seine Profikarriere begann Sergio Ramos 2004 beim FC Sevilla, wo er zuvor Junior war. Bereits zur Saison 2005/06 wechselte er zu den Königlichen nach Madrid. In total 556 Partien für Real hat er 224 mal eine gelbe Karte gesehen – im Schnitt also alle 225 Spielminuten.

Aber nicht nur bei seinem Verein darf sich Sergio Ramos mit dieser Auszeichnung schmücken, nein! Die Rangliste der kassierten gelben Karten führt er auch noch hier an:

  • in der Geschichte der Champions League (vor Paul Scholes, 38 gelbe Karten, 3 Platzverweise)
  • in der spanischen Primerà Division (170 mal gelb, 3 mal rot)
  • in der Geschichte des Clásicos zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona
  • in der spanischen Nationalmannschaft

Beeindruckend. Wir ziehen unseren Hut, wohl wissend, dass Herr Ramos aus Prinzip nicht zurückzieht.

 

Pyro im Pot

Herr Shearer am Donnerstag den 3. Januar 2019

Wer Diego Costa als Bruder hat, braucht keine Feinde mehr.

Der Atlético-Stürmer liess sich eine ausgefallene und nicht unbedingt risikoarme Variante einfallen, um seinen Bruder Jair am ersten Morgen des neuen Jahres zu wecken. Natürlich hat er sein Spässchen gefilmt und ins Internet gestellt. So können auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, an diesem Heidenspass teilhaben:

Bitte bedenken Sie allerdings, dass das Abbrennen von Pyrotechnika in geschlossenen Räumen nicht in allen Fällen ganz unbedenklich ist und möglicherweise dauerhafte Beschädigungen an Mobiliar und Gebäudestruktur hinterlassen kann.

CR Sieben lässt Messi nicht links liegen

Herr Maldini am Dienstag den 11. Dezember 2018

Morgen ist ein grosser Tag: CR7 läuft im Wankdorf auf.

Nach Startschwierigkeiten läuft es dem besten und schönsten Fussballer der Welt in der Liga ja mittlerweile. In 15 Partien traf er 10 Mal und bereitete 5 Tore vor. CR7 hat sich gut eingelebt in Turin. Der Gazzetta dello Sport verriet er jüngst, dass er noch andere Optionen als Juve gehabt hätte. “Aber Juventus zeigte in der Champions League gute Leistungen und gewann sieben Meistertitel in Serie.” Zudem möge er die Atmosphäre in Italien, entscheidend sei ausserdem gewesen, wie sich Herr Agnelli um ihn bemüht habe.

Die Vergangenheit interessiert CR7 nicht mehr. Er denke nicht mehr an Real Madrid, und auch nicht an Lionel Messi. “Ich vermisse ihn nicht, aber vielleicht vermisst er mich!” Er selber habe in England, Spanien, Italien und Portugal gespielt. “Messi ist immer noch in Spanien. Vielleicht braucht er mich mehr.”

Ob das stimmt, wissen wir leider nicht. Eine Anfrage des Runden Leders für eine Stellungnahme blieb von Lionel Messi bis gestern Abend (Redaktionsschluss um 15.30 Uhr) unbeantwortet. Jedoch konnten wir exklusiv in Erfahrung bringen, dass sich Messi ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht hat. Sehen Sie selbst:

Foto: Twitter

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Magische Mäher im Mestalla

Herr Shearer am Donnerstag den 8. November 2018

Wir schalten ein letztes Mal nach Valencia ins Mestalla-Stadion.

Foto: Thomas Hodel

Trübsal im Gästesektor? Das muss nicht sein! Der Valencia CF weiss, wie man auch geschlagenen Fans das Gemüt wieder aufheitert und gleichzeitig die Wartezeit während der Blocksperre verkürzt.

Kurz nachdem der sehr, sehr gute rumänische Schiedsrichter die Partie zwischen Valencia und YB abgepffifen hatte, hatte das Rasenpflege-Team seinen grossen Auftritt. Im milden valencianischen Klima gedeiht der Rasen offenbar so gut, dass er bereits unmittelbar nach Abpfiff wieder gestutzt werden muss. Dabei lässt man dem Platz alle nur mögliche Liebe angedeihen und verzichtet auf den Einsatz eines schnöden Aufsitz-Mähers wie eigentlich auch beim Valencia CF üblich (unser Bild), sondern kürzt die Halme liebevoll mit normalen Benzinmähern, wie ihn jeder Einfamilienhäuschen-Besitzer ganz ähnlich im Einsatz hat.

Der Rasen im Mestalla hat nach unseren persönlichen Messungen übrigens die Grösse von 105 auf 68 Metern; ein Rasenmäher der eingesetzten Klasse dürfte dabei eine Schnittbreite von etwa 60 Zentimetern bearbeiten können. Da man Wert auf die richtige Lage der Grashalme legt, wird immer nur in der gleichen Richtung gearbeitet, die Mäher werden – einmal an der Grundlinie angekommen – über den Seitenstreifen wieder an die Ausgangslage zurückgeschoben. Um das gesamte Spielfeld zu bearbeiten, wären in dem Falle 113 Fahrte erforderlich. Aber schauen Sie selbst!

(Bild Mitte: riversablog.wordpress.com)

Pleiten, Pech und Pannen

Rrr am Montag den 5. November 2018

Die Krise von Valencia verschärft sich.

Die gute Nachricht zuerst: An diesem Wochenende spielte die Mannschaft ausnahmsweise nicht unentschieden (bisher 8 Remis in 11 Liga-Spielen).

Nun die schlechte Nachricht: Das Team verlor daheim gegen die Katalanen von Girona, ein Team aus dem Mittelfeld, mit 0:1 (hier die Zusammenfassung). Trotz drückender Überlegenheit, 27:5 Torschüssen und 11:2 Cornern. Denn Valencia verzweifelte an Gironas Goalie Bono, und als der endlich geschlagen war, schritt der Videoreferee ein und anerkannte Kondogbias Tor zurecht ab. Ausserdem liess Spaniens Nationalstürmer Rodrigo eine hundertprozentige Chance liegen.

Valencia hat diese Saison in der Liga noch kein einziges Heimspiel gewonnen. Nächster Gegner ist am Mittwoch YB in der Cha … ah, wir haben ja noch ein Champignons Magazin für Sie vorbereitet mit allen Highlights der vier Mannschaften aus der Gruppe A! Den Werbespot (“irgendwas mit Theater und Vidmar-Hallen”) hat sich übrigens unser Leser Herr Geni Meier 2 gewünscht. Item, Film ab.

Auslaufende Amtszeit

Rrr am Sonntag den 28. Oktober 2018

Der Real-Madrid-Beauftragte des Runden Leders hat das Wort.

“Werte Damen und Herren, guten Abend. Behalten Sie es noch für sich, aber der ruhmreiche Real Madrid Club de Fútbol sucht per sofort einen neuen Trainer. Der bisherige Übungsleiter Julen Lopetegui ist nach dem 1:5 im Clasico nicht mehr zu halten.

Lopetegui scheiterte einst als Goalie in Barcelona, und nun endet auch seine kurze Amtszeit als Trainer von Real im Camp Nou. Irgendwie sowieso komisch, einen Ex-Torhüter als Trainer zu verpflichten. Wieviele erfolgreiche Trainer kennen Sie, die früher Torhüter waren? Können Sie zehn aufzählen? Oder wenigstens fünf? Na eben.

In den nächsten Tagen werden Sie nun die Namen von 150 möglichen neuen Real-Trainern hören, und anschliessend werden wir Antonio Conte verpflichten. Er wird versuchen, das Beste aus dieser Zwischensaison zu machen, aber eventuell reicht es nur für den Gewinn der Champions League und des Weltpokals. Nun wünsche ich Ihnen noch einen besinnlichen Abend.”