Archiv für die Kategorie ‘YB for ever’

Bunter Berner Abend

Rrr am Sonntag den 16. Juni 2019

Der YB-Abend im Kino Rex: Schöne Erinnerungen!

Die Halbzeit-Bar, Radio Gelbschwarz und das Runde Leder konnten auch dieses Jahr viele Freundinnen und Freunde des Berner Sportclubs Jung Boys begrüssen. Den Anfang machte das wandelnde YB-Gedächtnis Charles Beuret mit einem faszinierenden Streifzug durch die 121-jährige Geschichte des Vereins.

Zahlreiche tolle Epidsoden! Der Höhepunkt für die meisten natürlich die ergreifende Ansprache des damaligen Präsidenten Ralph Zloczower nach dem Cupsieg 1977.

Herr Beuret hatte übrigens nicht nur den aktuellen Meisterpokal dabei, sondern auch zwei seiner Vorgänger, die der Berner Sportclub Jung Boys dauerhaft gewonnen hat (dank den Titelserien 1909-11 und 1957-60). Item, weiter ging es mit dem Grundsatzreferat des RL-Schriftleiters Herr Rrr zur abgelaufenen YB-Saison. Mit drei Stunden 15 Minuten hatte dies eventuell leichte Überlänge, wir fassen das Gesagte deshalb in einem Video zusammen. Die Musik stammt vom beliebten Unterhaltungsduo Bobbi Märli und Bambulöi.

Nun war die Zeit reif für den grossartigen Pascal Claude und dem grossartigen Pascal Claude sein Fussballmusikquiz! 14 knifflige Fragen hatte der passionierte Vinyl-Sammler mit im Gepäck, und fantastische Preise.

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Gemütlicher Goalie

Herr Shearer am Donnerstag den 13. Juni 2019

Marco Wölfli hängt lässig rum.

Er tut das ab morgen im Rahmen einer Fotoaustellung im Berner Kornhaus, wie der Kulturbeauftragte dieses Fachblogs neulich feststellen konnte, als er ein paar längst überfällige Ausleihen in die Bibliothek zurückbrachte und dort gerade die Hängung für die nächste Ausstellung im Gange war.

“Hygge” wird für die meisten unserer Leserinnen und Leser ein Fremdwort sein, welches der Erklärung bedarf. Einen kurzen Eintrag findet man auf Wikipedia. Kurz gesagt: das Wort steht für Gemütlichkeit und entspanntes Rumhängen in irgendwelchen IKEA-Polstergruppen bei Kerzenlicht und Früchtetee. Ein kritisches Zitat – welches ebenfalls Eingang in besagten Wikipedia-Artikel gefunden hat – möchten wir Ihnen aber nicht vorenthalten:

„Vielleicht hat das Glückseligkeits-Phänomen der Dänen ja nicht nur mit den kalten, langen Wintern zu tun, in denen man sich vor der Düsternis lieber ins wärmende Drinnen zurückzieht. Womöglich können sich die Dänen Hygge einfach leisten, weil sie in einem komfortablen Sozialsystem leben, in dem Ausbildung, Krankenkosten und Rente weitgehend gesichert sind.[…] Kurios ist allerdings, dass die hyggeligen Dänen eine der höchsten Scheidungsraten in Europa haben. Der Konsum von Antidepressiva und Bier hat ebenfalls Spitzenwerte. Und beim Haschischkeks-Backen ist nicht nur die Hippie-Kommune Christiania in Kopenhagen ganz vorne dran.“

Neben Maro Wölfli geben in besagter Ausstellung auch weitere 99 mehr oder weniger prominente Personen Ratschläge für eine gelungene Lebensführung. Gehen Sie hin!

“Verpass dis Läbe nid” – 100 Porträts von Nadja Frey
14. 6. – 20.7.2019
Galerie Kornhausforum Bern, Eintritt frei
Eröffnung 13.6.2019 um 19:00 Uhr, weitere Öffnungszeiten siehe kornhausforum.ch

Rihsige Freude

Rrr am Mittwoch den 12. Juni 2019

Frohe Kunde! Die nächste Generation der Besitzerfamilie Rihs engagiert sich bei YB.

Stefan Rihs, der Sohn von Hans Ueli Rihs, sitzt neu im Verwaltungsrat der Sport und Event Holding, welche die Geschicke des Fussball-Schweizermeisters lenkt.

Der 39-jährige Stefan Rihs ist Finanzexperte. Laut YB-Angaben war er in den letzten Jahren unter anderem für Privatbanken in Zürich, New York und Hongkong tätig.

“Die Young Boys liegen unserer Familie am Herzen”, sagt Hans Ueli Rihs. Die Aufnahme seines Sohnes in den Verwaltungsrat sei “ein logischer Schritt, nachdem sich Stefan schon seit geraumer Zeit intensiv mit YB und den Abläufen im Fussball auseinandergesetzt hat.” Die Familie Rihs wolle ihren Teil dazu beitragen, dass YB seinen Fans sportlich weiterhin Freude bereite und auch wirtschaftlich eine stabile Zukunft vor sich habe.

Der YB-Verwaltungsrat setzt sich somit neu wie folgt zusammen: Hans Ueli und Stefan Rihs (Aktionäre), Hanspeter Kienberger (Präsident), Richard Gostony (Vize-Präsident), Ernst Graf (Leiter Sportausschuss), Georges Lüchinger (Kommunikation) und Georg Wechsler (Leiter Finanzausschuss).

Nur gucken, nicht anfassen

Briger am Dienstag den 4. Juni 2019

Jedes Jahr im April oder Mai fällt die Entscheidung in der Nationalliga A. In der Regel wird in einem Spiel die Meisterschaft eingetütet, im letzten Heimspiel gibt’s dann einen Pokal. Manchmal gibt’s auch beides in einem Spiel.

Des einen Freud, ist natürlich des anderen Leid. Sie erinnern sich bestimmt noch an den 28. April 2018. Innerhalb weniger Sekunden war das Spielfeld mit glückstrunkenen YB-Fans überschwemmt und die Luzerner-Mannschaft musste sich ihren Weg in Richtung Katakomben bahnen. Dieses Jahr durften die Luzerner erneut an einem grossen Berner Fussballfesttag teilhaben, an der Pokalübergabe. Die Luzerner durften also 2018/19 zweimal nur gucken, aber nicht anfassen. Sie waren die notwendigen Statisten. Doch welche Mannschaft durfte in der Nationalliga A eigentlich am häufigsten bei Feierlichkeiten von anderen nur dabei sein? Also entweder beim entscheidenend Spiel, um rechnerisch alles klar zu machen oder am Tag der Pokalübergabe? Kompakt zusammengefasst in unserer: “Nur gucken, nicht anfassen”-Nationalliga A-Übersichtstabelle.

Zur Erklärung: Mannschaften, die einen Stern neben dem Namen tragen, durften min. einmal (Basel, GC, Luzern) dabei sein, als das entscheidende Spiel auch das Spiel der Pokalübergabe war. YB durfte das 2008 und 2010 sogar zweimal. In die Statistik flossen somit jeweils zwei Punkte. Sofameisterschaften wurden nicht berücksichtigt. So floss also bspw. das Spiel FCZ-YB als entscheidendes in die Tabelle ein.

Neuer Job

Rrr am Mittwoch den 29. Mai 2019

Endlich! Die Phase 3 ist zurück.

Ältere Leser erinnern sich: YB-Verwaltungsrat Benno Oertig (rechts) rief 2011 die Phase 3 aus, die dann im Desaster endete. Statt Pokale zu hamstern versank YB im Mittelmass. Kein Wunder, geriet die Phase 3 in Bern bald in Vergessenheit.

“Niemand wollte mich mehr”, erinnerte sich die Phase 3 im Gespräch mit dem Runden Leder. “Ich galt als unvermittelbar.”

Tempi passati – jetzt hat sie endlich wieder einen Job! Und zwar beim Kanton Bern. Die Phase 3 arbeitet jetzt bei der Polizei- und Militärdirektion und ist dort Bestandteil des “Masterplans zur Umsetzung der Justizvollzugsstrategie”, wie es im gewohnt eleganten Behördendeutsch heisst.

“Ein toller Job”, freut sich die Phase 3. “Ich habe nämlich erst ab dem Jahr 2030 zu tun, vorher sind meine Cousinen, die Phasen 1 und Phasen 2, an der Reihe (Details hier). “Bis 2030 schiebe ich eine ruhige Kugel, und das bei vollen Sozialleistungen und einem schönen Monatslohn. Wenn ich dann nach 2030 tatsächlich gebraucht werden sollte, kann ich immer noch kündigen und mich nach etwas anderem umsehen. Aber wahrscheinlich bin ich bis dann sowieso in Vergessenheit geraten, denn auf so einer Verwaltung gibt es ja viele Strategiepapiere, die meist versanden.”

Wir wünschen der Phase 3 alles Gute. Und falls auch Sie einmal ein langfristiges Projekt mit mehreren Phasen am Start haben: Melden Sie sich bei uns, wir vermitteln gerne.

Flotte Flotte

Herr Maldini am Dienstag den 28. Mai 2019

Heuer sind Sie auch in der Sommerpause Teil des Meisterexpress’.

Aufmerksame Matchbesucherinnen und -besucher stellten am Samstag in der Halbzeitpause bereits mit Erstaunen fest: Da tummelten sich nicht nur japanische Automobile, sondern auch gelblackierte Drahtesel auf dem Kunstgrün.

Der löbliche BSC YB spannt seit neuestem mit dem Anbieter des stationsgebundenen Veloverleihs Publibike zusammen. 13 YB-Velos sind ab sofort und vorerst bis Ende Jahr Teil der Berner Flotte, für jeden Meistertitel eines, und gerade genug für einen kleinen Korso. Welchen Titel Sie spazierenfahren, ist auf der rechten Flanke des Velos erkennbar. Aber obacht: Sie müssen schon selber in die Pedale treten, die YB-Velos sind allesamt ohne Elektromotor ausgestattet. Sogenannte YBikes sind momentan nicht geplant.

Ihre schlimmsten Befürchtungen waren übrigens umsonst: Die Spieler der Young Boys müssen auch künftig nicht um den fahrbaren, vierrädrigen Untersatz des Sponsors fürchten.

Eines der 13 Meistervelos, gesichtet am Kornhausplatz.

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Fette Feier

Dr. Rüdisühli am Montag den 27. Mai 2019

Historische Bilder zum Wochenstart.

26. Mai 2019, Bern: Der BSC Young Boys feiert den 13. Meistertitel seiner Vereinsgeschichte.

Sie möchten auch so gut gekleidet wie Bubi Rufener durch den Sommer gehen? Sie können! Bestellen Sie jetzt sofort Ihre Lieblingsmotive aus unserer zeitlosen Kollektion hochwertiger T-Shirts.

Gäubschwarz, guetnacht

Rrr am Sonntag den 26. Mai 2019

Und zum Schluss noch dies: Guillaume Hoarau singt “Gäubuschwarz”.

Schlafen Sie tief, träumen Sie gut.

Nünänünz is top

Rrr am Sonntag den 26. Mai 2019

99 Tore hat YB diese Saison erzielt.

Hier sind sie, eins nach dem anderen. Film ab!

Wie schon Guillaume Hoarau sagte: Nünänünz is top! Der Franzose wurde übrigens Torschützenkönig.

Die schönsten Impressionen von der Meisterfeier finden Sie fortlaufend auf unseren Spartenkanälen RL 3 und RL 4.

Grosse Gefühle

Herr Shearer am Samstag den 25. Mai 2019

YB schlägt den FC Luzern mit 4:0, ist nicht ganz hundert und verabschiedet sich mit einem emotionalen Abend aus der Meistersaison 2018/19.

Zum Abschluss einer grossartigen Saison packte die Mannschaft noch einmal ihr ganzes Können aus und begeisterte das ausverkaufte Wankdorf – mit Ausnahme der Ecke zwischen den Sektoren C und B – ein letztes Mal vor der Sommerpause.

Schon vor Anpfiff wurden die scheidenden Meisterhelden Schick, Benito, Mbabu und Captain Steve von Bergen gebührend verabschiedet. Dazu gesellten sich auch der bereits in der Winterpause nach Saudi-Arabien transferierte Sekou Sanogo, die ebenfalls abtretenden Teamärzte Cuno Wetzel und Andreas Brand, Assistenzdoppelmeistertrainer Harry Gämperle und Physio Matthias Gubler.

  • Kevin Mbabu

  • Loris Benito

  • Il Capitano

  • Thorsten Schick

  • Sekou Sanogo

Dann aber auch noch Fussball! YB übernahm ab Anpfiff das Spieldiktat, das 1:0 erzielte Guillaume Hoarau, welcher sich bestens von seinem anstrengenden Auftritt im Schweizerhof erholt zeigte. Das war, trotz weiterer Grosschancen, auch das Pausenresultat. Für das 2:0 zeichnete Fassnacht auf Vorarbeit von Schick verantwortlich, und YB setzte danach weiterhin alles daran, die magische Grenze von 100 Saisontoren zu knacken. Moumi Ngamaleu erhöhte mit einem heissen Anwärter auf das Tor des Jahres, dann geschah das, was diesen Abend eine gehörige Prise Kitsch verlieh: nach einem Schick-Freistoss stand da plötzlich Steve von Bergen vor dem Kasten und köpfte zu Saisongoal Nummer 99 und seinem ersten überhaupt im YB-Dress ein.

Guillaume Hoarau wird mit 24 Treffern Torschützenkönig der Saison 18/19, YB dagegen erreicht das letzte verbliebene Ziel, eine dreistellige Anzahl Goals, nicht – aber nünänünz ist sowieso die schönste Zahl!

Und hier ist der Pokal:

Die Pokalübergabe in bewegten Bildern gibt es hier.

Rundes Leder Tippspiel (18)

Rrr am Samstag den 25. Mai 2019

Luzern ist der letzte Saisongegner der Berner Young Boys.

Der FCL ist die einzige Super-League-Mannschaft, die YB in Bern bezwingen konnte. Und für Häbis Kicker gehts heute noch um viel: Im Idealfall holen sie sich das direkte Europa-League-Ticket, im dümmsten Fall rutschen sie noch auf Rang 6 ab. Alle möglichen Szenarien lesen Sie in der Luzerner Zeitung.

YB strebt im ausverkauften Wankdorf einen versöhnlichen Saisonabschluss an und will die Fans mit einem Sieg in Stimmung für die anschliessende Pokalübergabe bringen. Der eine oder andere Fan wird auch noch mit der 100-Tore-Marke liebäugeln, wenngleich die Berner dafür fünf Tore gegen Luzern schiessen müssten. Und nun zu unserer überraschenden Quizfrage:

Wie endet das Spiel, wer trifft?

Ihre Antwort erwarten wir bis 18.59 Uhr. Die Siegerin oder der Sieger erhält morgen Gratiseintritt zur Meisterfeier. Toi toi toi!

YBiza macht Hüppi happy

Rrr am Mittwoch den 22. Mai 2019

Sackschwacher Auftritt von YB in St. Gallen – der Meister verliert 1:4.

Die Berner, frisch zurück vom Vergnügungswochenende auf Ibiza, verzichteten in der Ostschweiz auf von Bergen und Sow, was ihnen nicht gut bekam: Die Verteidigung war wacklig, die Fehlpassquote im Mittelfeld bedenklich. Kein YB-Spieler erreichte Normalform, damit war der Weg frei für die Barnetta-Festspiele.

Die Ostschweizer Fussball-Legende sah zunächst das (schön vorbereitete) 1:0 durch Nuhu, ehe er noch vor der Pause zum 2:0 einnetzte. Als Sierro nach 58 Minuten vom Penaltypunkt zum 3:0 traf, war die Messe gelesen. Was noch folgte, war das Ehrentor für YB durch Ngamaleu und die endgültige Entscheidung zugunsten St. Gallens durch Ashimeru. Seine lange Karriere beendete Barnetta, indem er einen Penalty vergab – Wölfli parierte das runde Leder.

Fazit: Höchste Niederlage in der diesjährigen Meisterschaft nach dem schwächsten Auftritt in der Super League. Und nun noch einige Takte Musik.