Archiv für die Kategorie ‘Wohin man geht’

Eindhoven so beliebt wie noch nie

Frans am Freitag den 18. März 2005

Gleich sieben Clubs möchten nach Eindhoven fahren, doch nur einer kann. Heute um 12 steigt die Auslosung der Champions League-Viertelfinals.

Die Juve-Offiziellen und Roy Makaay haben schon bekannt gegeben, was die anderen 6 Clubs (Inter, Milan, Chelsea, Liverpool, Bayern und Lyon) wohl auch gedacht haben: Am Liebsten würde man in der heutigen Auslosung das Team mit dem kleinsten Budget, dem unscheinbarsten Mittelfeldspieler (J. Vogel) und dem abgereisten Nachwuchsstürmer (J. Vonlanthen) ziehen.

Da dies nicht möglich ist, hier die wirklichen Paarungen. Wie immer ermittelt durch den (manchmal gehäckten) ipronos-Apparat von Weblog Rrredaktor Zingg, der sich für heute pflichtwidrig seiner Pflicht entzogen hat (“Ich habe Ihnen jetzt bereits mehrmals erklärt, dass mich Grümpelturniere ohne spanische Begleitung nicht interssieren!”)

Wer es trotzdem ganz genau wissen will: Hier der Link zum Livekicker.
Die UEFA liefert die Auslosung auch über Radio oder Video.

Da Weblog-Leser Häck den ipronos manipuliert hatte, gab es leider einige Fehler. Hier die richtige Auslosung plus die todsichere Prognose für den weitern Weg in den Final:

Liverpool – Juve
Milan – Inter
Lyon – PSV
Chelsea – Bayern

Halbfinals:

Bayern – Liverpool
Inter – PSV

Final
Bayern – Inter

Bayern gewinnt die Champions League im Penaltyschiessen. (Adriano verschiesst den fünften Elfer gegen Kahn).


Der Kurverein Eindhoven dankt für Ihren Besuch – tot ziens!

P.S.: Die krass falsche Prognose unseres gehäckten ipronos lautete ursprünglich:
PSV – Bayern München
Lyon – Liverpool
Inter – Juventus
Milan – Chelsea

Kleine Terrainkunde: Der Bolzplatz

Herr Noz am Donnerstag den 17. März 2005

Soeben erreicht uns per e-Mail folgende Zuschrift von G. S. aus B.: «Liebes Weblog, erst einmal: ich finde euch super, ihr seid das beste Weblog von der ganzen Welt. Und jetzt meine Frage: Was ist eigentlich so ein Bolzplatz?»

Lieber Gerhard,
es ist ganz einfach. Das nächste mal, wenn du so eine Frage hast, gehst du zu Wikipedia, da lernst du nämlich fast alles ganz gratis. Und dort steht dann unter «Bolzplatz» unter anderem Folgendes:

Ein Bolzplatz (im Fußballjargon bolzen: hart treten/schießen; derb/systemlos Fußball spielen) ist ein meist von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde angelegter Fußballplatz, der zur Gemeinnutzung Kindern und Jugendlichen bis zu einem bestimmten Alter (z. B. 14 Jahre) zur Verfügung steht.

Meistens dürfen aber auch ältere Kinder auf einem Bolzplatz spielen. Das geht ganz einfach, z.B. indem man die jüngeren Kinder wegschickt.
In der Bolzplatzdatenbank kannst du übrigens nachschlagen, wo es solche Plätze in deiner Nähe gibt. Und du kannst deinen eigenen Platz eintragen oder andere Teams zu einem Spiel einladen.


Ein Bolzplatz in Hamburg, 40 x 22m

The David Beckham Academy

Frau B am Dienstag den 15. März 2005

Englands Captain David Beckham gründet eine Fussballschule.

Noch in diesem Sommer soll in der Nähe des Millennium Dome in Greenwich (Südost-London) die erste David Beckham Academy eröffnet werden. Später im Jahr folgt eine zweite in Los Angeles.

Der Real-Madrid-Spieler war gestern vor Ort, um seine Pläne offiziell bekannt zu geben. Schüler aus der Chingford Foundation School, die Beckham als Kind selbst besuchte, leisteten ihm Gesellschaft. Sie werden neben anderen Gelegenheit bekommen, in Beckhams Fussball-Akademie aufgenommen zu werden.

Er selbst ging auf die Bobby Charlton School, was ihn dazu inspirierte, selber eine Fussballschule zu gründen. Er betont aber, dass es ihm nicht nur darum gehe, Stars zu kreieren. „Die Kinder sollen hier herkommen, um mit Spass und Freude das Fussballspielen zu erlernen.“

Beckham will sich nach seinem Karrieren-Ende persönlich für seine Akademien engagieren. „Ich will über alles Bescheid wissen – bis zur Auswahl des Holzes für die Garderoben.“

Im neuen Wembley-Stadion hat sich der Mittelfeldstar übrigens eine Privatloge für £2 Millionen gekauft, die Platz für zwanzig Personen bietet. Gemäss ‚The Sun’ will er diese mit Bildern und Artikeln seiner eigenen Karriere schmücken. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Roman Abramovich hat zwei dieser Logen erworben.

Rony am Fugu

Rrr am Montag den 7. März 2005

Spannenden Fussball und kurzweilige Kultur gibt es diesen Mittwoch in der Fugu-Bar an der Gerechtigkeitsgasse 16 in Bern.

Ab 20.45 Uhr läuft auf der Grossleinwand Juventus-Real, und in der Halbzeitpause gibts als Weltpremiere zwei Kurzfilme: Erstens “Rony am Wankdorf” (ein 3-Minuten-Streifen mit Herrn Rrr und einem hübschen Girl auf der Wankdorf-Baustelle), zweitens das “Wankdorfgebet von Artur Jorge” (Herr Jorge trägt das Wankdorfgebet in 5 Sprachen vor). Der Eintritt ist frei und das Bier gekühlt.

Beide Filme sind ab kommender Woche auch auf CD erhältlich. Sollten Sie jetzt noch zögern, so lesen Sie morgen an dieser Stelle die objektive Filmkritik unseres Kulturkorrespondenten Herr Noz.

Lotto im Säli!

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 3. Februar 2005

Am Sonntag 13. Februar geht es endlich los: YB trifft zum Rückrundenstart im Neufeld auf dem Weg zum Cupsieg auf den FC Thun.

Die Fans haben indes bereits das nächste Wochenende in ihren Agenden mit gelb-schwarzen Filzstiften dick angestrichen. Dann findet im Zentrumssaal Urtenen-Schönbühl das ultimative YB-Riesenlotto statt. Mit vielen Superpreisen, darunter eine limitierte Uhr «das Wunder von Bern» (!), ein Mikrowellenofen(!!) und viele beliebte Früchtekörbe(!!!!!)

Wer es noch nicht weiss: am Samstag 5. Februar von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag 6. Februar von 14 bis 19 Uhr.


Superpreise: Das YB-Lotto in Schönbühl. (Fotos: www.yellowroses.ch)

Endstation Amsterdam

Frans am Freitag den 17. Dezember 2004

Liebe Basler,

nachdem Ihr im Februar Lille weggeputzt habt, geht im März 2005 Euer Uefa-Cup-Abenteuer leider zu Ende. Immerhin dürft ihr nach Amsterdam fahren und dort die weltberühmten Grachten, Museen, Kaffehäuser und die prächtige ArenA bestaunen.

Im Achtelfinal gegen Ajax Amsterdam (welches im Sechzehntel-Final Auxerre rauswirft) gibt es prächtigen Fussball und viele Tore zu beklatschen. Wie 1970. Damals gab es in Amsterdam ein 3:0 für Ajax und in Basel einen 2:1-Auswärtssieg.

Torschütze für den FCB war übrigens Karl Odermatt. Dass er damals gegen Krol, Neeskens und Cruijff traf, freut ihn noch heute.

Und Zubi wird in 34 Jahren mit Stolz erzählen, wie er sich in Amsterdam bücken durfte.

Der Zuschauer als wahrer Künstler

Dr. Eichenberger am Freitag den 5. November 2004

Das angesagte Berner Kino cinématte präsentiert am Mittwoch 10. November einen Abend unter dem Titel Fussballfieber. Gezeigt wird audiovisuelles, historisches Quellenmaterial aus dem Fundes der Schweizerischen Filmwochenschau und der Tagesschau. Der Werbetext zu diesem Anlass tönt gut: «Nur selten sprechen wir darüber, was sich beim Fussballspiel an wirklicher Pracht entfaltet: Das Ambiente, das Stadion mit seinen Kurven, seinen Rängen und seiner Kesselform, die Akustik, die sich darin entfaltet, und die Gefühle, die an all dies anknüpfen. Der Fussball lebt vom Publikum. Erst die Reaktion auf den Rängen – der Jubel, das Schweigen, das Entsetzen – hebt seine wahre Bedeutung hervor. Die Zuschauer sind die wahren Künstler. Von ihnen geht die Faszination aus.» Dass man wegen der Zuschauer das Spiel besuchte, wusste schon Siegfried Kracauer: «Die Masse ist bei sich selbst zu Gast.» Der Abend wird begleitet von den Live-Gästen Hans-Dieter Gerber (Historiker mit dem Spezialgebiet Fussball) und Wolfram Knorr (Filmjournalist Weltwoche). Mittwoch 10. November, 18.30 Uhr, cinématte, Waserwekgasse 7.


Fussball-Länderspiel Schweiz-Frankreich 1932 auf dem Berner Neufeld (3:3).

Fussball Sammlerbörse

Dr. Eichenberger am Samstag den 23. Oktober 2004


Kein Programm am Sonntag? Dann ab nach Zürich, wo am 24. Oktober in der Flachpass-Bar die 3. Schweizer Fussball-Sammlerbörse stattfindet. Die Schnäppchen warten zuhauf.

Frustsaufen in Dortmund

Dr. Eichenberger am Freitag den 22. Oktober 2004

In Dortmund herrscht miese Stimmung. Die gelb-schwarzen Borussen kicken schlecht und liegen in der Bundesliga gerade mal auf Platz 13. Das kommt der Bild-Zeitung eben recht. Nach dem Motto: Freibier rein, Frust raus lud die Redaktion neun treue Anhänge in die Dortmunder Kneipe «Barrock» . Dort kotzten die Dortmund Fans nach wenigen Bieren heraus, dass sie «die Schnauze voll haben von den BVB-Bossen und dem Dauer-Theater um Kohle und Macht.» Das wird den Kickern am Samstag gegen den HSV mächtig Auftrieb geben.

Saufen für die Bild-Zeitung.

Plattenleger in kurzen Hosen

Rrr am Freitag den 24. September 2004

Zur Erinnerung – das DJ-Duell am Montag abend ab 21 Uhr im Bierhübeli:

Herr Schneeberger vom FC Züriwest, der Halbcousin von Fabien Barthez, trifft auf Ronaldos grössten Fan Rrronaldo vom FC E-Bund. Der Sound ist durchzogen, der Sieger gewinnt, der Eintritt ist frei. Bis dann!