Archiv für die Kategorie ‘Weisheiten’

Spiele für Streber

Herr Shearer am Montag den 24. August 2015

Liebe Kinder, gebt fein acht!

TurfMoor

Aufpassen und sich Mühe geben in der Schule ist wichtig, denn sonst findet ihr später keinen anständigen Beruf und müsst euren Lebensunterhalt am Grill eines Schnellrestaurants oder mit irgendwelchen illegalen Gelegenheitsjobs oder – ganz schlimm! – als Brillenblogger bei einem drittklassigen Fussballblog irgendwie zu verdienen versuchen.

Auch im englischen Burnley möchte man die Jugend zu guten Leistungen in der Schule motivieren, und der örtliche Fussballclub trägt auch seinen Teil dazu bei: wer in Math und Englisch gute Noten hat, kann mit dem Zeugnis zur Vorverkaufsstelle des Burnley FC gehen und sich dort Tickets für fünf Heimspiele gratis abholen. Das Programm nennt sich Grades for Games und falls Sie dort oben noch schulpflichtige Verwandtschaft haben und Sie sich für die Details interessieren, können Sie sich hier informieren.

Und wer sich nicht so für Schule und Arbeiten und so Kram interessiert, kann ja auch in Burnley immer noch Fussballer werden.

Knorpellose Kicker

Rrr am Dienstag den 18. August 2015

Altstar-Gekicke an jeder Ecke! Unser Kolumnist hat es satt.

“Eine Seuche geht um, besonders in Bern, wie mir scheint, aber auch anderswo: Die Old-Stars-Seuche. Keine Woche vergehen, ohne dass ehemalige Profis, die zurecht längst vergessen gingen, an irgendwelchen Benefizspielen, Grümpelturnier-Extras, Dorffesten und wasweissich auftreten und sich mit ihren arthrosegeschundenen Knien und wachsenden Bierbäuchen würdelos über den Rasen schleppen, währenddem die 40- bis 70-jährigen unter den Zuschauern eine Träne im Auge verdrücken und ihren gelangweilten Sprösslingen zuraunen:

,Der kanns eben immer noch, der Meier/Müller/Hürlimaa! Der war mal in der Schweizer Nati, da warst Du noch gar nicht auf der Welt, jetzt ist er nicht mehr ganz so schnell und geht vielleicht den Zweikämpfen ein bisschen aus dem Weg, aber die Balltechnik – grandios, immer noch grandios. Das verlernt man eben nie!’ Dabei ist es vor allem deprimierend, dass die meisten Fussballer kurz nach Karriereende nur noch kurzatmig übers Feld schleichen können.

Noch schlimmer als die Altherren auf dem Platz sind die Zuschauer. Wer gerne Old-Stars-Spiele schaut, der geht auch wegen Patent Ochsner auf den Gurten, schaut die Tagesschau immer noch um punkt 19.30 Uhr und findet, dass früher die Kinofilme viel besser waren. Old-Stars-Spiele sind etwas für Ewiggestrige, die auf der Reise in die Gegenwart irgendwo verloren gegangen sind und immer noch meinen, der Fussball habe nach Ceccaroni und Hänzi aufgehört zu existieren. Und genau dieser unsäglichen Nostalgiewelle wegen haben wir unter Kommentatoren wie Gürkan Sermeter zu leiden oder sehen Clubs an Funktionären zugrunde gehen, die vor Jahrzehnten vielleicht mal annehmbare Spieler waren, vom heutigen Fussballgeschäft aber leider nichts verstehen.

Früher, bis in die 1970er-Jahre, gab es vor den NLA-Partien regelmässig Vorspiele, da traten die zweiten Mannschaften gegeneinander an (bestehend aus Junioren und Reservisten). Es gab sogar einen Wettbewerb für diese Spiele, der hiess “Nationalliga C”. Warum gibts das heute nicht mehr? Das wäre prüfenswert, aus zwei Gründen: Erstens könnte man so die zweite Garde von YB, GC, Basel etc. an der Arbeit sehen, zweitens bliebe uns für immer das unsägliche Gekicke irgendwelcher alter Männer erspart, die meinen, sie seien immer noch imstande, ein grösseres Publikum zu unterhalten. Ich habe geschlossen. Ihr Alexander Meier-Anderegg”

Fertig Pyro

Rrr am Freitag den 24. Juli 2015

Sie waren diese Woche weg? Wirrkopf Walter fasst alles Wichtige zusammen.

“Endlich wird durchgegriffen! Der Kanton Bern hat genug von den Patrioten-Chaoten und verfügt für den 1. August ein konsequentes Pyro-Verbot auf dem ganzen Kantonsgebiet. War auch höchste Zeit! Wieviele unschuldige Hunde mussten leiden, wieviele Bauernhäuser abbrennen, nur weil diese sogenanten Schweizer behaupten, Zuckerstöcke, Frauenfürze, Wunderkerzen und Chirschichracher seien Teil ihrer Fankultur?

Zum Trost: Das Pyro-Verbot gilt nicht für YB-Fans, denn die Young Boys spielen ja am 1. August auswärts in St. Gallen.

Jetzt ist meine Kolumne leider schon fertig. Schade eigentlich, gerade wollte ich noch meine Betroffenheit über Steve Guerdats gedopte Pferde ausdrücken. Morphin im Blut, immer unschön! Nur, wo haben die Tiere das Fixerbesteck versteckt? Oder gab es etwa sogar Helfershelfer? Wenn ja, Obacht mit Folgeproblemen, nachdem gestern eine Reiterin, die wegen Tierquälerei verurteilt wurde, an den Folgen eines Pferdetritts verstorben ist. Schlechtes Karma nur Hilfsausdruck, aber ich frage mich zunehmend: Was hat das alles mit Fussball zu tun? Eigentlich nichts. Sowieso, ich gehe jetzt wieder fischen.”

Interstellare Wolken

Rrr am Mittwoch den 22. Juli 2015

Auch das noch: Basler Forscher haben das Fussballmolekül entschlüsselt.

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Das berichtet die Fachzeitschrift “Nature” (die wir auf der Redaktion nebst “Auto Motor und Sport”, “Elf Freunde” und der “Tierwelt” abonniert haben) in ihrer neusten Ausgabe.

Das positiv geladene Buckminster-Fulleren, das in seiner Struktur an einen Fussball erinnert, wurde ja bereits in den 1980er-Jahren entdeckt. Seither fragten sich Astronomen rund um den Globus, ob vielleicht dieses Molekül dafür verantwortlich ist, dass das Spektrum des Sternenlichts auf der Erde nur mit dunklen Lücken, sogenannten Absorptionsbanden, ankommt.

Dieses Rätsel wiederum beschäftigt die Wissenschaft seit mehr als hundert Jahren. Die Forschergruppe um John P. Maier vom Departement Chemie der Universität Basel konnte nun als erste darlegen, dass der Effekt eindeutig auf das Fussballmolekül zurückzuführen ist. Details zu ihrem eindrücklichen Experiment lesen Sie bitte hier.

John P. Maier ist glücklich: “Es handelt sich um die erste eindeutige Identifikation eines solchen Moleküls in den interstellaren Wolken!»

VERANSTALTUNGSHINWEIS: Die Identifizierung des Fussballmoleküls wird heute abend in Basel gefeiert mit einer spontanen Party auf dem Barfüsserplatz (19.00 bis 23.30 Uhr). Unser Basel-Korrespondent Herr Baresi übernimmt alle Getränke. Jedermann ist herzlich eingeladen!.

Pfusch mit Sushi

Rrr am Dienstag den 21. Juli 2015

BREAKING YB NEWS: Hoaraus Adduktoren streiken für zwei bis drei Wochen.

Mario Götze weiss es besser.

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Der Bayern-Stürmer wurde auf der China-Tournee seines Vereins gefragt, was er denn an China besonders möge. “Das Essen, vor allem Sushi”, sagte Götze.

Das Internet überschlug sich vor Häme. Vergleiche mit Lothar Matthäus wurden angestellt (“Madrid oder Mailand – Hauptsache Italien”), oder auch mit Edinson Cavani (“Jamaika ist kein einfacher Gegner, ich habe sehr viel Respekt vor dem afrikanischen Fussball”).

Dumm nur: Die Kritiker pfuschten, Götze hat recht. Sushi wurde rund um den Mekong-Fluss erfunden und breitete sich von dort via China nach Japan aus.

Götze ist Sohn eines Professors für Datentechnik. Jetzt rätseln die deutschen Medien, ob er wusste, was er sagte.

Analyse am Abgrund

Dr. Rüdisühli am Montag den 29. Juni 2015

BREAKING NEWS: Berner Polizei richtet Internet-Pranger gegen FCZ-Fans ein

Griechenland quo vadis?

Und vor allem: Was bedeutet das für den Schweizer Fussball? Wir konnten heute früh mit Herrn Rrr sprechen, einem renommierten Fachexperten und ausgewiesenen Kenner der Materie.

panathinaikosHerr Rrr, Griechenland steht am Abgrund und ist übermorgen wohl schon einen Schritt weiter.

Nun, für YB ist das eine ausgezeichnete Nachricht.

Wie denn das?

Die Zusammenhänge erschliessen sich dem Laien nicht sofort, aber ich erkläre es Ihnen gerne. Also: Blerim Dzemaili ist ja genau das Puzzleteil, das uns in Bern noch fehlt, von der Spielposition her. Und dieser Blerim Dzemaili hat in Griechenland eine schwierige Saison hinter sich, er möchte weg vom Peloponnes, wie ich gehört habe, und vor allem: Ein Blerim Dzemaili lässt sich natürlich nächste Saison nicht in Drachmen zahlen …

Aber Moment mal …

Reden Sie mir nicht drein, wenn ich analysiere, diese Denkarbeit erfordert höchste Konzentration. Also: Die neuen Drachmen, der Drachme 2.0 quasi, die sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Und jetzt kommt etwas hinzu, was ich wirklich nur Ihnen anvertraue: Blerim Dzemaili ist sehr, sehr gut befreundet mit YB-Sportchef Fredy Bickel. Und wissen Sie was? Der Fredy, der zahlt im Fall mit harten Franken. Und er hat für Blerim bei Bedarf sicher auch einen Rentenvertrag parat. Es würde mich doch sehr wundern, wenn …

Herr Rrr, Dzemaili ist bei Galatasaray unter Vertrag.

Sag ich ja.

Galatasaray Istanbul! Das liegt in der Türkei!

(Herr Rrr stutzt) Echt jetzt?

Ja.

Hm.

Herr Rrr, Ihre Theorie ist totaler Unsinn. Sie ist auf Treibsand gebaut, Sie sind der uninformierteste Experte, den wir je …

Moment. MOOOOMent! Istanbul sagten Sie? Türkei? Als Experte gehe ich dezidiert davon aus, dass die Griechenland-Krise auch die Nachbarländer in ihren Sog ziehen wird, allen voran natürlich die Freunde vom Bosporus, und wenn die Türkei erst einmal aus der Euro-Zone geflogen ist, dann wird Dzemaili mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinl …

Die Türkei ist nicht in der Euro-Zone, Herr Rrr.

Ist sie doch.

Ist sie nicht.

Ist sie doch!

Ist sie nicht.

(Herr Rrr stutzt und zückt sein iPhone) Moment. (tippt, scrollt, tippt, scrollt) Okay, dann ist eben die Türkei nicht in der Euro-Zone! Gopfertami, wenn Sie alles besser wissen, was fragen Sie überhaupt mich? Unsäglich ist das! Ich sage jetzt gar nichts mehr! Schauen Sie doch selber, wie Sie zu Ihren Experten-Informationen kommen!

Herr Rrr, kommt Dzemaili jetzt zu YB oder kommt er nicht?

Nun, das wird sich weisen.

Wir danken Ihnen für diese Einschätzungen.

Parakaló̱, Herr Dokter.

Vegetabile Wüsten

Val der Ama am Freitag den 19. Juni 2015

Kevin Grossenbacher will eine Veränderung in Schweizer Stadien.

kevin“Bereits vor einigen Wochen habe ich meine Ernährung konsequent umgestellt und esse seither ausschliesslich vegan. Dies ist mein persönlicher Beitrag gegen die Instrumentalisierung von Tieren, die von unserer Gesellschaft ausgebeutet und einzig auf ihren ökonomischen Wert reduziert werden.

Mir geht es dabei nicht um Dogmen, Perfektionismus oder Schubladen, sondern das Wahrnehmen und Nutzen tier- und umweltfreundlicher Optionen. Mir geht es darum, bewusst zu leben, den Tieren zu helfen und die Umwelt zu schützen. Und ich möchte natürlich auch den eigenen Körper ganz bewusst gesund halten.

Doch gerade im Kontext von Fussball und meiner Identität als Ultra hat der Veganismus aktuell noch grosses Konfliktpotenzial. Damit meine ich weniger die viel zitierte Intoleranz der Fans gegenüber anders Denken- und Handelnden, sondern das Stadioncatering. Gerade im Stade de Suisse entspricht das Angebot meinen Ansprüchen als herbivorer Gourmet in keiner Weise.

Schon bevor ich begonnen habe, die Interessen und Bedürfnisse von Tieren zu berücksichtigen, hat mich die mediokre Auswahl verwundert, die meist aasige Qualität verärgert. Als Veganer, der ich heute bin, fällt mir zudem auf, dass es bei Heimspielen keinerlei Auswahl für Tierfreunde gibt – die kalten Pommes Frites mal ausgenommen. Kein Wunder, war doch bis anhin ein Fleischverwertungsproduzent für die Kost zuständig. Dabei wäre es so einfach: Fladenbrot mit Kichererbsen, Kürbis-Muffins, Zucchini-Puffer oder Dinkel-Walnuss-Pasteten sind leicht herzustellen und schmecken ausgezeichnet.

Das es auch anders geht, zeigt eine aktuelle Studie der PETA. Die Tierschutzorganisation hat auch dieses Jahr wieder Deutschlands Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien veröffentlicht. Gewonnen hat der Verein Schalke (aus Gelsenkirchen). Unter anderem mit Köstlichkeiten wie veganem Schalker Tofu-Schaschlik, saftigen Gemüseburgern oder Bulgursalat.

Eine grosse Motivation für mich, deshalb werde ich mich persönlich für gesunde und tiergerechte Ernährung in Schweizer Stadien einsetzen. Dazu habe bei PETA bereits Infobroschüren bestellt. Und falls ich zwischen den Semestern dazu komme, gründe ich wahrscheinlich noch eine Facebookgruppe oder schreibe ein paar pointierte Kommentare in Fussballblogs.”

Probate Parolen

Rrr am Dienstag den 2. Juni 2015

Wirrkopf Walter stimmt sich mit Ihnen ab.

“Endlich, die Billag-Vorlage steht vor der Tür! Die Frage lautet: Gefällt Ihnen das Programm des Schweizer Fernsehens, Ja oder Nein? Ich sage ganz klar Nein, es hat mir zu viele Basler Meisterfeiern und zuwenig Live-Übertragungen vom Sportfischen.

Hervorragender Service public ist hingegen die Aktion “SRF bewegt”, wo Stubenhocker zu mehr Bewegung ermuntert werden sollen. Eigentlich ist es ganz einfach: Schmeissen Sie Fernseher und Radio aus dem Fenster und gehen Sie an die frische Luft spazieren, dann ist das Ziel der Aktion erreicht. Die Billag müssen Sie leider trotzdem bezahlen.

Nun zur Präimplantationsdiagnostik. Hier sage ich klar Ja, denn es macht doch Sinn, wenn man frühzeitig erkennen kann, ob ein Kind Links- oder Rechtsfüsser ist. So wird die Nachwuchsarbeit in den Klubs spürbar erleichtert.

Nein sage ich zur Erbschaftssteuer, sonst landen die Rihs-Restmillionen dereinst beim Steuervogt statt bei den Young Boys. Zur Stipendieninitiative sage ich nichts, das muss mein Neffe an der Uni selber wissen. Na ja, egal, ich gehe jetzt wieder fischen.”

Vom Trainereffekt

Val der Ama am Dienstag den 2. Juni 2015

Der HSV bleibt oben – wir wissen warum.

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Es war eine Saison zum Vergessen für den lange zweitbesten Club im Norden. Nichts haben die Hamburger zustande gebracht, gar nichts. Dabei hat sich der HSV wirklich Mühe gegeben, also zumindest in Sachen Übungsleiterwechsel inkl. auch jeweils Hoffnung auf den so genannten Trainereffekt (Sie wissen schon: Neuer Trainer = neuer Schwung = extrem viel Motivation = endlich Erfolg und aus Wölfli wird Wolf und endlich Meistertitel).

Nicht unabwegig deshalb: Bringen erst Entlassung und dann Neurekrutierung überhaupt was?

Kaum, sagt die Forschung. Ein sehr nettes Gimmick von transfermarkt.de widerspricht dem allerdings eher. Zumindest, was aktuell die Super League oder aber eben auch die Bundesliga betrifft. Wenigstens das haben sie hingekriegt.

Trainer

Uri biegt’s hin

Herr Shearer am Donnerstag den 28. Mai 2015

Zeit der Zeichen und Wunder in Newcastle.

Gleich drei Wunder geschahen am vergangenen Pfingstsonntag im schönen Newcastle: zuerst gab Besitzer Mike Ashley sein erstes Interview nach acht Jahren als Besitzer des örtlichen Fussballklubs. Selbiger spielte anschliessend zum Abschluss einer Rückrunde des Grauens im Spiel der letzten Chance tatsächlich wieder einmal Fussball, schlug West Ham mit 2:0 und entging dem Gang in die Zweitklassigkeit (vorerst). Mann des Spiels war ausgerechnet Jonas Gutierrez, der an Hodenkrebs erkrankt war, die Krankheit aber besiegen konnte und eigentlich nur spielte, weil  Not am Mann war. Mit einem Assist und einem Tor war er der Held des Tages.

Wird sich die Situation aber bei Newcastle United nun dauerhaft bessern? Wird der schwerreiche Besitzer auch einmal sein Portemonnaie öffnen, statt immer nur Spieler zu verkaufen und TV-Gelder abzukassieren? Darüber ist man in Newcastle auch nach den Beteuerungen Mike Ashleys vor laufender Kamera uneins. Einer aber ist überzeugt, dass die Zukunft Newcastle nur Gutes bringt – Uri Geller, der alte Uhrenflicker und  Löffelbieger!

Urigeller_NUFC

Uri ist ebenfalls Anhänger der Magpies: “ich denke positiv und der Besitzer hat einige gute Sachen gesagt. Mike Ashley war ja auch am Spiel und ich denke, dass es ihn bewegt hat – so sehe ich es”.

Wenn ein Uri Geller das sagt, dann wird es auch stimmen. Schliesslich hat der Mann Newcastle United schon einmal geholfen. 2001 hatte der Klub die unschöne Serie von 29 sieglosen Spielen in London erreicht. Geller brach den Bann, indem er elf  Mal – die Summe aus zwei und neun aus 29 – ums Highbury-Stadion rannte. Newcastle schlug Arsenal anschliessend tatsächlich mit 3:1…

 

Kurze Freude

Dr. Rüdisühli am Freitag den 15. Mai 2015

Verdammt nochmal: Fussball macht gar nicht glücklich.

germmDas haben Psychologen der Universität Konstanz herausgefunden. Sie kamen zum Schluss, dass Fussballresultate das Wohlbefinden von Fans zwar kurzfristig ansteigen lassen, aber kaum nachhaltig beeinflussen.

Die Wissenschafter untersuchten deutsche Fernseh-Zuschauer während der WM 2014. Via Smartphone-App wurden die Studienteilnehmer dreimal am Tag nach ihrer Gefühlslage befragt.

Fazit: Je deutlicher die deutsche Mannschaft siegte, desto steiler stiegen die Zufriedenheitswerte bei den Fans. Allerdings hielt dieser Anstieg nur für 100 bis 150 Minuten nach dem Spiel an. Schon am Morgen nach dem 4:0-Sieg von Deutschland gegen Portugal hatte sich das zunächst markant gesteigerte Wohlbefinden um 23 Prozent reduziert und war damit gleich hoch wie an Tagen ohne Fussballspiele.

Wir spüren es ganz deutlich, Sie möchten sich nun in die ganze Studie vertiefen. Nur zu!

Saubere Fans

Herr Shearer am Mittwoch den 13. Mai 2015

Die Schweizer sind bekanntlich Weltmeister im Glassammeln.

Allerdings wird es für Umweltsünder auch andernorts langsam eng, wie dieses Beispiel aus dem sonnigen Bari zeigt. Prost!