Archiv für die Kategorie ‘Unsere Helden’

Oha Lätz (MCMVIII)

Rrr am Mittwoch den 11. Dezember 2019

Wer findet die fünf Unterschiede?

Links: Penny McLean, österreichischer Discostar der 70er Jahre (Lady Bump!).

Rechts: Kenny McLean, schottischer Fussballprofi bei Norwich City.

Tolles Törchen (9)

Rrr am Montag den 9. Dezember 2019

Herzlich willkommen zum Höhepunkt des diesjährigen Adventskalenders.

Ronaldo Luiz Nazario da Lima ist dreifacher Weltfussballer des Jahres, zweifacher Weltmeister, Gewinner des UEFA Supercups, des UEFA-Cups, der spanischen Meisterschaft, das Pokals in Brasilien und Holland, der Copa America, des Confed Cup, spanischer Torschützenkönig, holländischer Torschützenkönig, europäischer Torschützenkönig, Welttorjäger des Jahres und vieles mehr, niemand kann mit ihm mithalten.

Oder wie oft wurden andere mehrfache Weltfussballer wie Messi, CR7 oder Zidane Weltmeister? Eben. Heute ist Ronaldo Lima steinreich (mittleres dreistelliges Millionenvermögen!) und Besitzer des Traditionsklubs Real Valladolid.

Ja, er ist der Beste ever, und deshalb wollte ich eigentlich das Adventskalendertriple, denn auch am 10. Dezember und am 11. Dezember ist natürlich Ronaldo-Tag:

Aber der Chef der Serie, Herr Maldini, fand das doof, deshalb werden Sie morgen mit irgendeinem hüftsteifen Zehner und übermorgen mit einem Nullachtfünfzehn-Elfer abgespiesen, den Sie schon am Nachmittag wieder vergesen haben, aber ich bin nicht nachtragend. Ronaldo Lima ist der Beste. Ich danke Ihnen.

Beeindruckendes Bünenbild

Rrr am Mittwoch den 27. November 2019

Aus unserer Serie “Prominente bekennen sich zu YB”.

Thun-Dürrenast, Bärensaal. 1898 Dank unserem A***-Leserreporter Herrn zuffi senior.

Gelbschwarz liegt einfach im Trend. Das weiss man auch übrigens auch anderswo. Oder wie wir Watson-Fans solche Links antexten: Da kommst Du nie im Leben drauf, wer ausgerechnet mit den YB-Farben seinen Umsatz ankurbeln will!

Danke fürs Klicken und einen schönen Tag noch.

Abfallfreies Amiens

Herr Shearer am Donnerstag den 21. November 2019

Jeden Donnerstag im Runden Leder: positive Nachrichten aus der Welt des Fussballs!

Sie haben es sicher gehört, der Umwelt geht es gerade nicht so gut, und es wird soviel Regenwald abgeholzt wie seit 2008 nicht mehr. Umso besser also, wenn der Ressourcenverschwendung und dem Abfall der Kampf angesagt wird. Das tut jetzt ganz konkret der Amiens SC – der Ex-Club von Jean-Pierre Nsame – in Frankreich. Im schönen Stade la Licorne soll künftig Nachhaltigkeit Trumpf sein. Also: kein Wegwerfgeschirr mehr, sondern biologisch abbaubare Teller aus Maisstärke und Mehrweg-Bierbecher. Dazu sollen die Spieler zuviel produzierte Mahlzeiten im Tupperware mit nach Hause nehmen können. Auch über die App “Too Good To Go” soll Essen günstig abgegeben werden statt im Mülleimer zu landen. Was am Matchtag an den Ständen nicht verkauft wird, soll schliesslich über wohltätige Organisationen an Bedürftige abgegeben werden. Selbstredend werden im ganzen Stadion Abfallbehälter aufgestellt, welche die korrekte Trennung der verschiedenen Abfälle erleichtern. All diese Massnahmen sollen bis zum Ende der Saison umgesetzt sein.

Foto: Le Figaro

Mögen hiesige Klubs schon nur mal wiederverwendbare Bierbecher in Betracht ziehen! Übrigens, wenn Sie jetzt ganz begeistert sind von diesem nachhaltigen Ansatz, dann besuchen Sie doch am nächsten Samstag das Heimspiel gegen Strasbourg. Die Unparteiischen der Partie dürften Ihnen bekannt vorkommen: Alain Bieri wird assistiert von Alain Heiniger und Raffael Zeder, als vierter Offizieller amtet Rémi Landry. Für die Anreise empfiehlt es sich, nach Paris zu fliegen und dort für die restlichen gut 110 Kilometer ein Auto zu mieten. Hopp Amiens, Hopp Umwelt!

Variable Lebenswege

Dr. Rüdisühli am Freitag den 1. November 2019

Die 50 grössten Talente des Weltfussballs…

… aus Sicht des World Soccer Magazine, im November 2007.

Einige wurden tatsächlich zu Weltstars, etwa Gareth Bale, Toni Kroos und Karim Benzema. Andere verlangen spurlos in der Versenkung.

Und wie Sie natürlich selber erkennen konnten, gibt es auch mehrere Spieler mit Schweiz-Bezug. Allen voran Ivan Rakitic, der via Sevilla in Barcelona landete und eine Weltkarriere machte. Oder Marek Suchy, der langjährige Abwehrchef des FC Basel.

Und Andrea Russotto von der AC Bellinzona? Der italienische Offensivspieler ist heute 31 Jahre alt. Bellinzona blieb seine einzige Auslanderfahrung. Danach spielte er bei Livorno, Carrarese, Catanzaro, Salernitana, Catania und Sambenedettese. Seit diesem Sommer spielt er bei Cavese in der Serie C.

Kunstvolle Kiste

Herr Maldini am Dienstag den 29. Oktober 2019

CR7 erinnert sich.

Der allseits bekannte und berühmte Fussballer Cristiano Ronaldo hat in seiner ruhmreichen Karriere bislang 701 Tore erzielt. Das ist gar nicht so schlecht. “Sept cents buts, c’est quand même un total impressionnant qui me rend d’autant plus fier que peu de joueurs l’ont atteint…”, erzählte er neulich dem französischen Fussballfachmagazin France Football auf Französisch.

Der Spieler des Juventus Turin F. C. und Freund von Pauleta kann sich der vielen Kopfbälle zum Trotz an sein Lieblingstor erinnern. Er erzielte es im April 2018 im Trikot von Real Madrid: “Si vous me demandez de choisir, je dirais le but contre le Juventus: le ciseau retourné. Parce que c’est un but que j’essayais de marquer depuis des années.”

Für all jene, die sich nicht an den Treffer erinnern können, Film ab:

Falls Sie hinter einer Firewall sitzen, hier zur Erinnerung in Bild:

Bilder: Standard.co.uk/Getty Images

Schön, oder?

Ein Duo in Rio

Dr. Rüdisühli am Montag den 21. Oktober 2019

Das historische Bild zum Wochenstart.

21. November 1965, Maracana: Pelé und Yashin.

Es ist das einzige Länderspiel, das die beiden Legenden des Weltfussballs gegeneinander bestritten. 113’248 Zuschauer sahen das 2:2, wobei Brasilien eine 2:0-Führung gegen die UdSSR preisgab. Pelé schoss eines der Tore. Sie wünschen packende Bewegtbilder?

Bitte sehr.

Alle Achtung Acerbi

Val der Ama am Sonntag den 13. Oktober 2019

Francesco Acerbi tut mehr als nur die Pflicht.

Das Redakteursein beim Runden Leder ist ein schönes Hobby, denn es ermöglicht immer wieder einen Blick hinter die Fassaden des Fussballs. Eine Beobachtung, die ich immer wieder mache: Bei allen Vereinen gibt es viele Leute, die unglaublich wichtig sind. Ich meine nicht die Spieler, die sind meist eher zurückhaltend und fast immer freundlich. Ich meine die Betreuer, die Sportchefs, die Offiziellen. Die haben nämlich immer viele wichtige und offizielle Dinge zu tun, die müssen sich immer ganz fest konzentrieren und das geht bestimmt nicht mit einem Lächeln oder gar Freundlichkeit.

Mir hat schon ein Assistengoalietrainer die Türe vor dem Latz zugeknallt, eine Vizemedienmediensprecherin den Handschlag verweigert oder einmal, da hat mich so ein Securityschnauz beinahe verprügeln lassen, weil ich eine Stunde vor dem Spiel mal kurz den Rasen betreten wollte. Die Begründung meist: Wir sind konzentriert, das hier ist offiziell und wir sind wichtig.

So ähnlich wars vielleicht auch am Donnerstag in einem Kinderspital in Rom. Die Squadra Azzura war zu Besuch auf der Kinderkrebsstation: Fotos, Geschenke, gute Wünsche – so Sachen halt. Eine schöne Pflicht für Fussballer, könnte man meinen und unglaublich bedeutend für die kleinen Patienten, bin ich überzeugt. Aber auch dort: Nach einer Weile meinte einer der Offiziellen, dass die Zeit um sei und also alle zurück in den Bus.

Innenverteidiger Francesco Acerbi: “Mir egal, geht nur. Ich nehme ein Taxi, aber ich gehe erst, wenn ich alle Kinder gesehen habe.” Acerbi erkrankte 2013 an Hodenkrebs, gilt aber heute als geheilt.

Garantiert Gelb!

Val der Ama am Donnerstag den 10. Oktober 2019

Jetzt steht der Cech schon wieder im Tor.

Es gibt sie, die Fussballer, die mehr als Instagram, Shopping und Playstation können oder sogar machen. Torhüterlegende Petr Cech ist so einer, wie Sie sich eventuell erinnern.

Cech amtet seit diesem Sommer als technischer Berater beim FC Chelsea. Sicherlich interessant, sicherlich gut bezahlt, aber so richtig ausgelastet fühlt er sich dabei nicht, weil jetzt wird der doch tatsächlich noch Eis***eygoalie!

“Nach zwanzig Jahren Profifussball wird es für mich eine wunderbare Erfahrung sein, den Sport auszuüben, den ich als Kind so gerne gespielt habe. Ein paar Leute meinen, ich werde nun meinen Job wechseln, aber nein, ich verfüge über genügend Freizeit.”

Am Sonntag gibt er seinen Einstand für den Guildford Junior Ice Hockey Club und trotz Randsport: Wir drücken ihm die Daumen.

Doppelte Doppelmoral

Val der Ama am Mittwoch den 9. Oktober 2019

Das Runde Leder investigativ. Heute: Historische Bilder auf Twitter.

Wenn Sie Zugang zu so Sozialen Medien haben, dann haben Sie vielleicht den Tweet des Rumen Tabakov neulich auch gesehen. “The year is 1986. The sign on Maradona’s shirt says “No drugs”, on Platini’s “No to corruption” 🤣“, schreibt er drunter. 100’000 Likes und über 30’000 Retweets hat ihm dies immerhin eingebracht. Und klar, die Pointe ist gut, wenn auch nur zu 50%.

Auf Platinis Shirt steht nämlich nichts von Korruption, dort steht dasselbe drauf, wie auf dem Trikot vom Maradona, einfach in einer anderen Sprache.

Aber item, wir nutzen die Gelegenheit und erinnern kurz an das Spiel damals in Nancy. Am 23. Mai 1988 verabschiedete sich Michel Platini als aktiver Spieler von der Fussballbühne und lud deshalb zum Spiel Frankreich gegen den Rest der Welt ein. Drinnen vor 40’000 Zuschauern erst 353 Tauben (für jedes seiner Tore eine) und aber dann Weltstars wie eben Maradona, oder auch Gullit, Madjer, Matthäus, Zico, Papin oder Pelé. Und draussen immerhin die Gipsy Kings. Wenn Sie immer noch nicht genug haben, dann lesen Sie unbedingt diesen Artikel da.

 

Auszeichnung für den Altmeister

Herr Shearer am Donnerstag den 26. September 2019

Endlich! Scott Sutter gewinnt eine Trophäe.

Nein, einen Meistertitel oder dergleichen kann der sympathische Ex-YBler in seinem Palmarès leider immer noch nicht aufführen. Dafür darf er sich seit vorgestern “Humanitarian of the Year” nennen. Sein Arbeitgeber, die Vancouver Whitecaps, vergaben anlässlich einer Gala allerhand Auszeichnungen, und weil man mit bereits stolzen 33 Lenzen eher keinen Preis für das grösste Nachwuchstalent mehr erhält, ist diese Ehrung für soziales Engagement auch eine ganz schöne Anerkennung. Scotty und seine Frau Claudia engagieren sich nämlich für das British Columbia Children Hospital und laden zu jedem Spiel junge PatientInnen der Pflegeeinrichtung zu den Heimspielen des Major League Soccer-Klubs ein.

Das Runde Leder gratuliert Scott Sutter recht herzlich und wünscht ihm weiterhin eine erfolgreiche Karriere im schönen Kanada!

Porträt für Mama

Rrr am Sonntag den 1. September 2019

In unserer Zeitmaschine reisen wir heute ins Jahr 2011 …

… und landen in Metz, Frankreich. Sadio Mané ist soeben in Lothringen angekommen. Er stammt aus einem kleinen Dorf in Senegal.

Er möchte seiner Mutter ein Foto von sich schicken, hat aber keine Fotokamera und nur wenig Geld. Deshalb bittet er einen Reporter vor dem Vereinslokal, ein Foto zu machen.

Der Reporter fotografiert und fragt: “Ich schicks Dir per Mail. Wie lautet Deine Adresse?” Aber Sadio Mané hat gar keine E-Mail-Adresse. Irgendwie finden die beiden dann doch einen Weg, und Mané fragt den Reporter noch zur Sicherheit: “Aber das Bild kostet nichts, oder?”

Heute ist Mané Multimillionär, Torschützenkönig der Premier League und Gewinner der Champions League. Er fährt einen Bentley.