Archiv für die Kategorie ‘Unsere Heldinnen’

Sonntagsniederlage der Spartanerinnen

Frau Tifosa am Dienstag den 10. Januar 2023

Nicht nur in England und in Frankreich war dieses Wochenende Cup. 

Die schottischen Frauen spielten nämlich dieses Wochenende die vierte Runde ihres Pokalwettbewerbes. Dies alleine wäre ja schon ein guter Grund für einen Matchbesuch. Wenn dann noch Derby ist, gibt es keine Ausreden mehr. Das Sonntagsprogramm war also klar: Hibernian gegen den Spartans WFC.

Zu Fuss gings zum Meadowbankstadion. Wobei dieses den Namen Fussballstadion nicht wirklich verdient. Denn zwischen der kleinen Tribüne und des Feldes sieht man vor allem eine Tartanbahn. Insgesamt ist es eine Angelegenheit für Fussballpuritaner: keine Bandenwerbung, keine Anzeigetafel und kein Stadionspeaker. Würde man an das Spiel heranlaufen, hätte man keine Ahnung, dass hier zwei Profiteams aus der höchsten Liga des Landes spielen.

  • Das Tribünchen ist einigermassen gut gefüllt.

  • Der Foodtruck verkauft kein Bier aber Pommes und Irn-Bru. Dafür war es mir aber bei einem 12 Uhr Spiel definitiv zu früh.

  • Für Saucen ist gesorgt.

  • Los gehts!

  • Vorteil einer Leichtathletikbahn beim Fussball: Ideale Bedingungen für ein Wettrennen in der Pause.

  • Für die 8 Pfund Eintritt erhält man sogar Zugang in die Katakomben des Stadions.

  • Was mich während des ganzen Spiels beschäftigte: Was ist mit dem weissen Bandenteil passiert?

Die Zuschauer:innenzahl bleibt unbekannt, denn es gab ja keinen Speaker auf dem Platz, der eine Mitteilung an die Presse machen konnte. Mit Sicherheit kann ich aber mitteilen, dass während des ganzen Spiels zwei Möwen anwesend waren, die fleissig ihre Runden über dem Platz drehten.

Die Anwesenden sahen zwei Teams, die vorsichtig in das Spiel starteten. Die Damen von Hibernian gingen nach 36 Minuten in Führung und gaben das Spiel danach nicht mehr aus der Hand. Dank des 3:0 Heimsieges ziehen sie in die nächste Runde ein.

Bei den Hibs stand übrigens Haaland auf dem Feld. Sie hat zwar die gleiche Frisur wie ihr berühmter Namensvetter, ihre Aufgabe ist aber das Verhindern von Toren. Sie hatte am Sonntag nicht besonders viel zu tun, dies zeigt die Tatsache, dass sie in der ersten Halbzeit im Kurzarmshirt spielte, dann wohl kalt bekam und in der Pause auf Langarm wechselte.

Regelmässige revolutionierte Rekorde

Frau Tifosa am Dienstag den 27. Dezember 2022

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird Zeit für einen kurzen frauenfussballspezifischen Jahresrückblick.

2022 wird als das Jahr in Erinnerung eingehen, in dem der von Frauen gespielte Fussball in Europa plötzlich sichtbar wurde. Social Media Abteilungen merkten, dass sie ja auch eine Frauschaft haben, Medien begannen regelmässiger zu berichten und die Massen strömten in die Stadien.

Da war Beth Meads Kreuzband noch ganz: Der Europameisterschaftsfinal im Wembley (Foto: Frau Tifosa)

Und so fiel ein Rekord nach dem anderen: Im Frühjahr schauten über 90’000 Menschen den Spielerinnen des FC Barcelonas in der Champions League zu und an der Euro in England wurde wohl jeder bisher bestehende Zuschauerrekord pulverisiert. Auch in der Schweiz purzelten zwei grosse Rekorde und dies zu meinem grossen Erstaunen beide Male im Letzigrund: Den Cupfinal zwischen dem FCZ und GC schauten 7916 Zuschauer:innen und beim Natispiel gegen England waren 10’022 vor Ort.

Ich könnte noch unzählige andere Rekorde aufzählen, aber der wichtigste und letztgenannte ist natürlich, dass die Frauenquote in der RL-Redaktion vielleicht noch nie so hoch war. 

Etwas ist trotz allen Veränderungen aber gleich geblieben. Die Kreuzbänder reissen bei den Damen rekordverdächtig schnell. Die neuesten Opfer heissen Beth Mead und ihre Lebenspartnerin Vivianne Miedema, welche die WM im nächsten Jahr wohl verpassen werden, aber jetzt immerhin die Reha gemeinsam machen können. Das Risiko eines Kreuzbandrisses ist bei Fussballspielerinnen übrigens ums sechsfache erhöht. Weshalb dies so ist, weiss mann noch nicht.

Dies ist dann aber ein Thema für das neue Jahr.

 

 

Fussi mit Bussi

Frau Tifosa am Dienstag den 6. Dezember 2022

BREAKING NEWS: Schweiz boykottiert Achtelfinal – Portugal-Schweiz 6:1

Dies ist die Geschichte der Dick, Kerr Ladies. 

Die Dick, Kerr Ladies sind eines der erfolgreichsten Fussballteams der Geschichte. Benannt wurde die Frauschaft nach der Munitionsfabrik Dick, Kerr in Preston. Als sich während des ersten Weltkrieges die Männer an der Front bekämpften, begannen Frauen vielerorts an der Stelle von Männern in Fabriken zu arbeiten und zu kicken. Und die Damen aus Preston waren dabei besonders erfolgreich: Zehntausende Zuschauer:innen besuchten regelmässig deren Spiele. Dabei wurden jeweils tausende Pfund zugunsten von im Krieg verwundeten Soldaten gesammelt.

Im Frühling 1920 kam es dann sogar zum ersten internationalen Frauenclubfussballspiel der Geschichte, als eine französische Frauschaft aus der Region Paris die Ladies in Grossbritannien besuchte. Weshalb ich dies alles erzähle? Ganz einfach: Weil ich dieses Bild zeigen wollte.

Fotograf:in unbekannt, 1920

Darauf zu sehen ist der Begrüssungskuss zwischen der Kapitänin der Dick, Kerr Ladies (rechts) und ihres französischen Gegenübers. 

Die Damen wurden danach übrigens Opfer ihres eigenen Erfolges: Denn im Dezember 1921 verbot die britische FA in einer einstimmigen Entscheidung den von Frauen gespielten Fussball. Der Sport sei nicht für deren Körper geeignet. Gemäss Informationsstand der Redakteurin verschwand mit dem Verbot leider auch der Begrüssungskuss aus dem Fussballalltag. 

Gemütliches Glasgower Gekicke

Frau Tifosa am Dienstag den 22. November 2022

Am Sonntag war Derby in Glasgow. Sie denken jetzt bestimmt gerade ans Old Firm. 

Um dieses geht es in diesem Artikel aber nicht, denn Old Firms sind ja bekannterweise selten gemütlich. Das Spitzenspiel der höchsten schottischen Frauenliga stand auf dem Programm: Glasgow City F.C. gegen die Rangers.

Die Anreise verlief nicht ganz komplikationslos. Vom Bahnhof hätte mich eigentlich ein Bus zum Petershill Park bringen sollen. Da dieser Bus (wie in Glasgow nicht unüblich) nie auftauchte, musste ich kurzerhand aufs Taxi ausweichen.

Das Stadion ist eher ein Stadiönchen und bietet Platz für 1000 Zuschauer:innen. Eine frühzeitige Anreise wird empfohlen, denn die Plätze auf der Tribüne werden nach dem first come first serve Prinzip vergeben. In ebendieser Tribüne befindet sich übrigens auch die Kaffeebar, an der man sich zu sehr fairen Preisen gut verpflegen kann. 

  • Hier gehts zum Eingang

  • Formidabler Fanshop

  • Heute ist die BBC zu Besuch, denn das Spiel wird als WM-Eröffnungsspiel-Boykott-Programm live im TV übertragen.

  • 540 Zuschauer:innen sorgen für eine tolle Stimmung

  • Frau Tifosas Tenue bei gefühlten 5°C: Wollmantel, Wollmütze, Wollschal. Tenue des Ballmädchens: Kurze Hosen (Material unbekannt)

  • Die Social Media Abteilungen beider Vereine leisteten tolle Arbeit auf der (Presse)tribüne

  • Ton in Ton: Die Trikotwahl der Torhüterinnen

  • Der Pausentee ruft

  • Die Coffee Cabin hat leider kein Bier im Angebot

  • Die Steak Pie - Gut und günstig

  • Gibt es an diesem Männerturnier in der Wüste auch Hunde an der Bar?

Die Ausgangslage vor dem Spiel war vielversprechend. Der aktuelle Meister (Rangers) gegen den vorherigen Serienmeister (mit 14 Meisterschaftstriumphen in Folge). Beide Teams sind äusserst erfolgreich in die Meisterschaft gestartet und hatten nach neun Runden noch keinen einzigen Punkt abgegeben. Die Rangers grüssten dank des besseren Torverhältnis (47:0!) von der Tabellenspitze. 

Das Spiel war unterhaltsam und endete dank zwei Penaltytoren 1:1 unentschieden. Dies entsprach aber nicht unbedingt dem Spielverlauf: Die Rangers dominierten die Partie und verzeichneten kurz vor Schluss sogar einen Lattentreffer. Der lachende Dritte ist übrigens Celtic Glasgow, das dank seines 3:0 Sieges gegen die Hearts nur noch einen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze hat. 

Meine Spielerin des Tages ist Kinga Kozak. Die kleine polnische Offensivspielerin von City hat nicht nur eine löbliche Alliteration im Namen, sie spielte insbesondere in der ersten Halbzeit auch eine sehr gute Partie.

Und bevor sie fragen: Der Modus in der schottischen Frauenliga ist auch kompliziert. Ob es sich dabei um den schottischen Modus handelt, konnte wollte der RL Recherchedesk nicht herausfinden.

 

Toller Doppeltransfer

Rrr am Mittwoch den 26. Oktober 2022

BREAKING NEWS: YB-Basel ausverkauft

Freude herrscht auf der Redaktion des Runden Leders!

Nach wochenlangen nervenaufreibenden Vertragsverhandlungen können wir Ihnen einen spektakulären Doppeltransfer vermelden. Mit Frau Götti (links) und Frau Tifosa begrüssen wir gleich zwei neue Redaktorinnen in unserer Mitte.

Beide Damen haben ihre segensreiche Tätigkeit bereits aufgenommen. Sie haben die volle Kartenkompetenz und können widerspenstige Leser*innen jederzeit verwarnen und/oder vom Platz stellen. Auch redaktionsintern sind die beiden Neuen auf Augenhöhe mit den altgedienten Redaktoren. “Sie sind genau so schlecht bezahlt wie alle anderen Leute an der Basis”, versicherte Schriftleiter Herr Rrr auf Anfrage. “Schliesslich wird Gleichberechtigung bei uns Gross geschrieben.”

Wie wir beiläufig am Rand herausgefunden haben, ist der BSC Young Boys der Stammverein beider Redaktorinnen. Was für ein Zufall! Spielt aber natürlich in unserem streng neutralen Fachforum überhaupt keine Rolle. Und nun bitten wir das Publikum um wohlwollende Aufnahme.

Erhebliche Euphorie

Herr Winfried am Mittwoch den 28. September 2022

Nationalmannschaft, was ist das?

Wir wenden uns heute der weiter aufstrebenden Women’s Premier League zu. Seit der EM interessieren sich in England noch mehr Leute für die Spiele der höchsten Frauenliga. Das musste auch RL-Reporterin Frau Tifosa erfahren, sie wollte eigentlich Chelsea gegen Manchester City sehen, aber diese Begegnung war zu ihrem Erstaunen frühzeitig ausverkauft.

«Wenn die englische Männer-Nationalmannschaft spielt, gehen die Leute offenbar gern Women’s Premier League schauen», sagt Frau Tifosa. Also ging sie zu West Ham United gegen Manchester United. West Ham spielt ja im Osten Londons, die Frauen noch deutlich mehr im Osten als die Männer, nämlich in Dagenham.

  • Begeisterung besonders bei Mädchen: Sie gehen gern auch in Vollmontur ans Spiel.

  • Das Zuhause von West Hams Frauen - und Dagenham & Redbridge FC.

  • Hier geht's zum oft zitierten Pausentee.

  • Die Verpflegungsstation mit einer respektablen Saucenauswahl.

  • Die Ballgirls vom Nutmeg FC, zu Deutsch: FC Tünneli.

Bilder: Tifosapress

Das Stadion läge an der Victoria Road, heisst aber nicht mehr so, seit ein Bauunternehmen die Namensrechte gekauft hat. Dass es so etwas gibt, in England! Auf jeden Fall war es beim Besuch von Frau Tifosa mit 2’104 Zuschauer:innen fast ausverkauft.

Zum Spiel berichtet unsere Reporterin: «Die Gäste aus Manchester, angetreten mit gefühlt der Hälfte des englischen Europameisterinnenkaders, spielten West Ham an die Wand. Zur Pause stand es komischerweise noch 0:0, danach gewann Manchester aber verdient 2:0.»

Auffälliges Abkupfern

Herr Maldini am Dienstag den 2. August 2022

RL deckt auf: Unrühmliche Szenen während des Rekordspiels!

Sie haben es mitgekriegt: Am Sonntag besiegte England im EM-Final Deutschland mit 2-1. Das Spiel im Wembley lockte 87’192 Fans an – mehr als je zuvor ein EM-Final. Damit wurde der uralte Rekord von 1974 übertroffen (79’115 bei Niederlande-BR Deutschland in Madrid, Spanien).

Während des Finals vom Sonntag kam es leider zu unrühmlichen Szenen, wie dieser Ausschnitt zeigt:

Bewegtbild bei Reddit als Video geklaut und in Gif umgewandelt.

Die deutschen Spielerinnen benutzten nach der Einwechslung von Lena Lattwein (113.) einen Spickzettel, um sich über den neuen Plan von Trainerin Voss-Tecklenburg in Kenntnis zu setzen. Dieses Spicken allerdings trug keine Konsequenzen nach sich.

Dabei empfehlen Fachportale wie meinunterricht.de ganz klar: “Regelverstoß? Einfach einen Aufsatz schreiben! Schülerinnen und Schüler müssen dabei Aufsätze zu Regelverstößen verfassen und darin mögliche Problemlösungen vorschlagen. Solche Aufsätze bewirken, dass sie über ihr eigenes Fehlverhalten nachdenken und lernen, den Reaktionen anderer Aufmerksamkeit zu schenken.

Nun gut, vielleicht liess die Schulleiterin auch deshalb Milde walten, weil sie die Klassenlehrerin der Deutschen nicht brüskieren wollte. Oder weil diese ihren Spickzettel mit den Gspändli aus der anderen Klasse teilten. Und auf den Fussball zurückgemünzt: Dort wiederum ist Bescheissen ja auch nicht sonderlich verpönt.

Englische Euphorie

Herr Winfried am Mittwoch den 27. Juli 2022

RL-Premiumleserin Frau Tifosa war schon wieder in Sheffield!

Diesmal lief an der Bramall Lane der EM-Halbfinal zwischen England und Schweden. Die Engländerinnen spielten sich in einen Rausch und gewannen 4:0. Gut, aber wie war das Spiel wirklich? Frau Tifosa klärt auf. Klicken Sie sich durch ihre Bildsammlung!

  • Fanzone vor dem Spiel: Die Stimmung ist bereits ausgelassen!

  • Mehr und mehr strömen her, die Schlange am Bierstand wächst.

  • Am Spiel: Wo ist die Kiss Cam? Da wollen zwei.

  • Zum Essen gibt's eine vegane Rolle. "Etwas trocken", findet Frau Tifosa.

  • Hier noch die Speisekarte von der unsere Informantin bestellte. Man beachte die CO2-Bilanz der Speisen.

Leider nicht auf einem Bild: das Mädchen auf dem Sitz hinter Frau Tifosa, mit einem überraschend mächtigen Stimmorgan ausgestattet. Hoffentlich gibt das keinen Tinnitus!

Und falls Sie sich fragen, wo das Bier bleibt: «Man durfte die Plörre nicht auf die Tribüne nehmen, das verdarb uns den Spass», so Frau Tifosa.

 

Formidabler Familiensektor

Herr Winfried am Mittwoch den 20. Juli 2022

Auch RL-Premiumleserin Frau Tifosa hoffte in Sheffield auf das Wunder der Schweizerinnen.

Nicht nur Frau Honigmelone wohnte dem abschliessenden Gruppenspiel der Schweizer Equipe an der Frauen-EM bei, auch Frau Tifosa sah das 1:4 gegen die Niederlande. Und überdies sah sie beim Sektor der Schweizer Fans genau hin. Es war nämlich der Familiensektor, und da gab es immerhin allerhand sehr interessante Details zu betrachten.

dieses und folgende Bilder: von Frau Tifosa.

Zum Beispiel die Verköstigung der kleinsten Fans, die bekanntlich u.a. auf Gummibärchen stehen. “Man konnte sich dort sein eigenes Schläckzügseckli zusammenstellen, der Wahnsinn!”, berichtet Frau Tifosa. Oder die Tippwand: “Die Kids durften an einer analogen Tippspielwand mit Whiteboard Stift ihre Tipps (also nicht nur zum Resultat, auch der erste Torschütze o.ä. – wie beim illegalen Wettanbieter im Internet) abgeben, dann gab es eine Rangliste.”

  • Der Sweeties-Egge, direkt neben dem Bierstand. In Kombination nicht getestet.

  • Und hier die tolle Tippwand für junge und auch alte Expert*innen.

  • Auch andere Numbers als der Score war zu tippen.

  • Nicht fehlen darf dabei natürlich die Rangliste der besten Tippenden.

 

Tipptoppe Tippgruppe

Herr Maldini am Dienstag den 28. Juni 2022

Nur noch 8x schlafen, dann ist EM.

Am Mittwoch, 6.7. um 21 Uhr ist im Old Trafford Anpfiff zum Eröffnungsspiel England-Österreich. Die Devise des Runden Leders lautet: Keine EM ohne Bier Streit auf der Redaktion Public Viewing Tippspiel. Die Redaktion empfiehlt Ihnen deshalb einstimmig, erneut bei Ihrem altbekannten Tippspiel mitzumachen: Tippicletta – regional, saisonal.

Sie erinnern sich: Vor einem Jahr bei der Männer-EM gewann eigentlich Ihr Lieblingsredakteur, aber das ist eine andere Geschichte. Melden Sie sich jedenfalls (wieder) an und schliessen Sie sich umgehend der Rundes-Leder-Tippgruppe “ZumRundenLeder” an.

Übrigens hat sich auch das von unserem Premium-A++-Leser Herr Alleswisser organisierte mehrtägige Sit-in vor dem Tippicletta-Geschäftssitz gelohnt: Ab sofort können Sie ihrem Tippspiel-Avatar ein Langarm-Dress spendieren (hierzu wählen Sie logischerweise die Trikot-Nummer 1).

Tippicletta verlost erneut äusserst attraktive Preise; interessant wird es aber für die Person, die in der Rundes-Leder-Tippgruppe obsiegt: Sie gewinnt jene verstaubte aufblasbare YB-Wurst, die wir neulich beim Super-League-Toto nicht loswurden. Olé!

Interessante Initiative

Herr Maldini am Dienstag den 7. Juni 2022

Gestern in einem Monat beginnt die Europameisterschaft.

Es gibt vier Gruppen, die Schweiz wird sich in der Gruppe C mit Schweden, Portugal (für das sanktionierte Russland nachgerutscht) und der Niederlande duellieren. Sie wird ihre Spiele in Leigh (im Leigh Sports Village) und in Sheffield (Bramall Lane) austragen. Das Finale wird im Londoner Wembley stattfinden. Das Turnier dauert vom 6.-31. Juli.

Bild: Instagram.

Das ist für Sie alles nicht neu. Weshalb wir es Ihnen erzählen? In Bern wurde die private Initiative “em22_grossmachen” lanciert. Sie will der UEFA Women’s Euro 2022, wie das Turnier offiziell heisst, zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und hilft beispielsweise, Public Viewings zu organisieren. Ziemlich sicher wird ihr Lokal die Spiele der Schweizerinnen zeigen, wie Sie hier oder hier nachschauen können. Zwei der Macherinnen von em22_grossmachen waren auch bereits im Radio.

Bunt statt brünett

Herr Winfried am Mittwoch den 20. April 2022

Noch 77 Tage bis zur EM 2022 in England.

Und damit genügend Zeit, um Ihr Outfit und vor allem Ihre Haarpracht entsprechend Ihren Lieblingsfarben zu designen. Wenn Sie sich aber für keines der Nationalteams entscheiden können, liefern auch die Maskottchen der Women’s Euro 2022 Ideen.

Bild: Twitter

Das sind der Reihe nach Kai, Ashley und Robyn (v.l.n.r.). Wie der europäische Fussballverband mitteilt, sind die drei zunächst noch im Metaversum zu bestaunen, ehe sie die Endrunde besuchen.