Archiv für die Kategorie ‘Transfermarkt’

Pirlo bleibt bei Milan

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 28. Oktober 2004

Der Transfer des Milan-Spielers Andrea Pirlo in den Iran ist gescheitert. Die Verträge waren schon unterschrieben, die Medien aufgeboten. Irans Fussball-Funktionär Ali Pur verhinderte jedoch in letzter Minuten den Wechsel Pirlos nach Teheran mit dem Argument, Fussballer mit langen Haaren würden die islamische Kultur untergraben und müssten daher mit Strafen rechnen. Diese Spieler seien schlechte Vorbilder für die Jugend und erzeugten bei Stadionbesuchern und Fernsehzuschauern negative Aufmerksamkeit. Pirlo weigerte sich, den Gang zum Frisör anzutreten und bleibt nun in Mailand. Milan-Präsident Berlusconi hat sich zwar auch schon ausfällig über die Haarpracht seiner Spiele geäussert, insbesondere zu jener von Gattuso. Eine Sperre hat er bislang aber (noch) nicht angeordnet.

Das Trikot war schon bereit: Andrea Pirlo

Romario, Ronaldo, Robinho

Frans am Mittwoch den 27. Oktober 2004

Romario und Ronaldo haben sie seinerzeit schon nach Europa geholt. Nun wollen sie konsequenterweise auch Robinho: Der PSV Eindhoven hat seinen Trainer Guus Hiddink zur Abwechslung mal nicht nach Südkorea geschickt, sondern auf Dienstreise nach Brasilien. Robinho Robson de Souza (Jahrgang 1984, 60 Kilo leicht) und sein Talent trieben angeblich schon dem begeisterten Pele beinahe die Tränen in die Augen, wie uns ein gewisser Alex Bellos im Internet wissen lässt.
Robinho gefiel nicht nur Pele, sondern auch Guus, und so will man in Eindhoven (und bei Sponsor Philipps) tief in die Taschen greifen, wie die holländischen Medien berichten: Ein Monatsgehalt von 170 000 Euro soll ihm Eindhoven angeboten haben, was ihn zum bestbezahlten Voetballer im Tulpenland machen würde. Allerdings haben sie auch in Portugal (Benifca Lissabon) bemerkt, dass Robinho fussballen kann – und so wird Robinho nach Rücksprache mit Ronaldo vielleicht dankend auf Holländischkurse und Nordseewetter verzichten.

Ronaldo erklärt Robinho und dessen Teamkollegen Diego die Vorzüge des Philipps Discman und des Nordsee-Herings

Sollte es mit Robinho und Eindhoven nicht klappen, hätten wir dem PSV als Alternative statt brasilianischem “Ro-Ro-Ro” ein helvetisches “Vo-Vo-Vo” anzubieten. Nach Vogel und Vonlanthen gibt es in der Schweiz weiteres Talent mit einschlägigem Nachnamen: Innenverteidiger Steve Von Bergen hat heuer für Xamax schon zwölfmal gespielt und einmal getroffen: Gegen Young Boys Bern in der 80. Minute zum 3:0. Guus Hiddinks nächste Geschäftsreise: Neufeldstadion Bern, 12. Dezember 2004, 14.30, YB-Xamax.

Koller in Amsterdam

Frans am Montag den 25. Oktober 2004

Transfergerüchte aus den Niederen Landen: Ajax Amsterdam ist anscheinend am tschechischen Hünen Jan Koller interessiert, wenn man den holländischen Medien glauben will. Offenbar haben sie in Amsterdam nach der sonntäglichen Niederlage bei PSV Eindhoven (0:2), mittlerweile zehn Verlustpunkten Rückstand auf die Tabellenspitze und dürftigen Auftritten in der Champions League noch nicht genug Koller.


Jan in froher Erwartung der holländischen Ehrendivision

Wenigstens gibt es in Amsterdam noch reichlich Euros. Die fehlen in Dortmund. Und so wird PSV-Mittelfeldpuncher Mark van Bommel nächstes Jahr – wenn man den holländischen Medien wiederum glauben will – doch nicht das Borussia-Dress überstreifen, wie zu Saisonbeginn allseits vermutet wurde (Dortmunds Trainer van Maarwijk ist zufällig van Bommels Schwiegervater).


Van Bommel: Kein Fall fuers Familienalbum

Van Bommel soll nun mit Real Madrid im Gespräch sein. PSV wird ihn im Kampf um den holländischen Meistertitel entbehren koennen. Denn für alle Faelle gibt’s dort ja noch den Vogel. Wenn der in Eindhoven nur nicht den Ersatzbank-Koller kriegt.

Bubi für Barça

Rrr am Dienstag den 12. Oktober 2004

Auf der verzweifelten Suche nach dem ersten Titel seit 1999 schreckt der FC Barcelona vor nichts zurück: Jetzt buhlen die Katalanen sogar um einen 12-jährigen Argentinier. Verhandlungen mit den Eltern des Wunderkindes seien im Gang, heisst es.

Erik Lamela ist heiss begehrt: Auch Milan und Arsenal möchten ihn angeblich verpflichten. Das beste Angebot für Kinderarbeit machte aber Barcelona, das Eriks Vater Jose Lamela einen Arbeitsplatz versprach und eine Zuwendung von 750.000 Franken für die kommenden vier Jahre.

“Ich halte meine Tür offen”, sagt José Lamela. Doch der Klub des kleinen Kickers, River Plate, will von all dem nichts wissen – Erik sei unverkäuflich.

Affaire à suivre.

Transfer bei Werder

Rrr am Freitag den 24. September 2004

Eine Transfer-Meldung aus der Bundesliga: Das Nachwuchsmodel Anna-Maria Lewe (Mitte) wechselt vom Schweizer Ludovic Magnin (links) zum Finnen Pekka Lagerblom (rechts), wie die “Bild”-Zeitung meldet. Beide spielen bei Werder Bremen, währenddem Anna-Maria Lewe offenbar beim Volkswagen-Konzern unter Vertrag steht, wie nachstehendes Funkbild zeigt.