Archiv für die Kategorie ‘The Home of Football’

Chelseas Quadruple-Traum ist ausgeträumt!

Frau B am Montag den 21. Februar 2005

Chelseas Traum vom Gewinn sämtlicher Wettbewerbe fand gestern im Schneetreiben von Newcastle ein jähes Ende.

In der fünften Runde des FA Cups unterlagen die ‚Blues’ Newcastle United 1:0 durch ein Kopfballtor von Patrick Kluivert. Wie angekündigt, liess Jose Mourinho seine Schlüsselspieler pausieren. Bereits nach vier Minuten geriet sein Team in Rückstand.

In der zweiten Halbzeit brachte Mourinho Damian Duff, Eidur Gudjohnsen und Frank Lampard. Seine Risikobereitschaft wurde nicht belohnt. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff musste Verteidiger Wayne Bridge nach einem Zusammenstoss mit Alan Shearer verletzt vom Platz getragen werden, so dass Chelsea den Rest der Partie mit zehn Spielern bestritt.

Zum Schluss waren’s sogar nur noch neun: Ersatztorhüter Carlo Cudicini erhielt in der Nachspielzeit die Rote Karte wegen einer Notbremse an Shola Ameobi. Nach dem Schlusspfiff sah man Duff und Gallas vom Platz humpeln. Schlechte Aussichten für das Champions-League-Spiel vom Mittwoch gegen Barcelona

Kluivert trifft Chelsea ins Herz

Die weiteren Resultate der 5. Runde im FA Cup:

Arsenal 1-1 Sheffield United
Bolton Wanderers 1-0 Fulham
Charlton Athletic 1-2 Leicester City
Southampton 2-2 Brentford
Everton 0-2 Manchester United
Burnley 0-0 Blackburn Rovers
Tottenham Hotspur 1-1 Nottingham Forest
Newcastle United 1-0 Chelsea

Die unentschiedenen Spiele werdem am 1. März wiederholt.

Ohren zu! – Old Firm Derby Number 275

Frans am Sonntag den 20. Februar 2005

Aktuelle Schlussresultate:

St. Gallen – Basel 3:1 (19. und 52. Min. Hassli; 67. Minute Petric zum Anschlusstreffer; 69. Montandon zum 3:1)
Aarau – Xamax 1:2 (17. Min M’Futi; 58. Vanetta; 93. Ielsch)
Groningen – Twente Enschede 0:1 (Matchwinner Blaise NKufo mit Tor in 14. Min)
Ajax Amsterdam – Den Bosch 2:0 (Tore De Ridder – kam für den unsichtbaren Charisteas – und Boukhari – beide in der Nachspielzeit!)

Nach einer Durststrecke von fünf Jahren und elf Spielen haben die Glasgow Rangers wieder einmal einen Derbysieg beim Stadtrivalen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers erkämpft. Das Old Firm-Derby hat traditionellerweise wegen der religiösen Komponente eine besondere Brisanz.

Nach den Worten von Rangers-Legende William Jardine ist dieses Derby im Vergleich mit allen anderen europäischen Matches einmalig:

„Dieser Lärm, diese Leidenschaft, das ist einzigartig! Wenn du aus dem Tunnel trittst, trifft dich die Lautstärke mit einer Wucht, wie man sie nicht einmal von Cup-Finals kennt!“

Und Rangers-Spieler Ally McCoist weist auf eine weitere akustische Besonderheit hin: „Das traurigste Geräusch der Welt hörst du, wenn du nach einem Old Firm in der Verliererkabine sitzt und die Siegermannschaft anfängt zu singen.”

Die heutigen Mannschaftsausstellungen lassen in der Tat vermuten, dass diese internationalen Truppen keinen einheitlichen Gesangskörper abgeben und auch nicht alle den Duseldack fehlerfrei bedienen können.

Die akustisch Belästigten heissen:

Celtic: Robert Douglas (SCO), Jackie McNamara (SCO), Bobo Balde (Guinea), Stanislav Varga (Slowakei), Ulrik Laursen (DÄN), Stilian Petrov (BUL), Neil Lennon (Nordirland), Chris Sutton (ENG), Alan Thompson (ENG), Craig Bellamy (ENG), John Hartson (Wales). Stéphane Henchoz durfte auf der Ersatzbank Platz nehmen und zum Dank den Rangers-Gesängen lauschen. Auch nicht angenehmener als ein Missgriff an den Viehhüter.

Die für traurige Geräusche Verantwortlichen heissen:
Rangers:
Ronald Waterreus (NED), Alan Hutton (SCO), Sotirios Kyrgiakos (GRI), Marvin Andrews (Trinidad&Tobago), Michael Ball (ENG), Barry Ferguson (SCO), Gregory Vignal (FRA), Nacho Novo (ESP), Thomas Buffel (BEL), Fernando Ricksen (NED), Dado Prso (KRO).

Während Celtic-Goalie Douglas den Treffer zum 0:1 auf seine Kappe nehmen musste, wurde Rangers-Waterreus in seinem ersten Old Firm-Derby mit spektakulären Paraden zum Helden.

Er singt wohl auch schöner als Henchoz.

Schwieriger Abschied

Frau B am Samstag den 19. Februar 2005

John Sillett, Ex-Trainer des Championship-Clubs Coventry City, ist unglücklich über den Umzug seines Vereins ins neue Stadion.

Keine Ehrenrunde für John SillettSillett, der City 1987 zum FA-Cup-Sieg führte, hatte seine eigenen Pläne mit dem alten Highfield Road Stadium. Er wollte nach seinem Tod eine Abschiedsrunde um das Stadion drehen – im Sarg und per Leichenwagen natürlich.

“Ich bin ein wenig enttäuscht. Es war mein Wille, nach meinem Tod um Highfield Road gefahren zu werden, da ich so viele grosse Erinnerungen mit dem Stadion verbinde. Ich habe aber keine Lust, um das Handelsviertel zu fahren, das aus Highfield Road entstehen wird.”

Papa Bouba Diops magische Kräfte

Frau B am Donnerstag den 17. Februar 2005

Fulham-Spieler Papa Bouba Diop hat der englischen Zeitung ‚The Mirror’ verraten, wie er mit Voodoo seinem Club zum Erfolg verhilft.

Voodoo-Priester Papa Bouba DiopEnde Dezember hat der senegalesische Mittelfeldspieler im Heimstadion Craven Cottage das Ju-Ju-Ritual praktiziert, weil sein FC Fulham immer näher an die Abstiegszone rutschte.

Gerade rechtzeitig: Seit Anfang Jahr hat das Team von Trainer Chris Coleman von zehn Spielen nur gerade eines verloren. Fulham klettert auf der Tabelle stetig aufwärts und steht in der fünften Runde des FA Cups. Im Jahr 2005 sind die ‚Cottagers’ zu Hause noch ungeschlagen.

„Voodoo wird dort, wo ich aufgewachsen bin, praktiziert und gehört zur Kultur. Ich kenne mich damit aus und helfe Fulham damit, wenn es nötig ist“, meinte Bouba Diop. „Ich muss aber vorsichtig sein, wenn ich davon erzähle, da solche Dinge im Westen tabu sind. Ich fühle mich dem FC Fulham verpflichtet und tue, was ich kann, um dem Club zum Erfolg zu verhelfen.“

Bouba Diop soll eine Mischung aus Tierblut, Weihrauch und Erde auf dem Rasen und um die Torpfosten verteilt haben. Die Mixtur wurde von einem Voodoo-Priester hergestellt. Das Ritual diente dem Ziel, den Schutz der wohlgesinnten Götter heraufzubeschwören und beim Gegner Verwirrung zu stiften.

Chelsea räumt ab

Frau B am Mittwoch den 16. Februar 2005

Der FC Chelsea wurde für seine vier Siege im Januar vom Barclays Premiership Awards Panel ausgezeichnet.

Inspirierender John TerryDer Preis für den Spieler des Monats Januar ging an Verteidiger John Terry, während Jose Mourinho zum Trainer des Monats gewählt wurde. Die beiden trugen massgeblich zu den Siegen gegen Liverpool, Middlesbrough, Tottenham und Portsmouth bei.

„Mit Mourinhos taktischem Geschick und Terrys Inspiration hatte der FC Chelsea einen phänomenalen Start ins neue Jahr“, meinte Nic Gault vom Barclays Awards Panel. „Die Blues sind nun klarer Favorit für die Meisterschaft – ihre erste seit fast fünfzig Jahren.“

Einen speziellen Preis erhielt zudem Chelseas Torhüter Petr Cech für seine Serie von mittlerweile zehn Spielen ohne Gegentor.

England macht Fussballer glücklich

Frau B am Montag den 14. Februar 2005

Cleverer FranzoseDer Clevere
Thierry Henry hat in einem Interview bekannt gegeben, dass er bis zum Ende seiner Karriere bei Arsenal spielen will. Der französische Stürmer wird 29 sein, wenn sein Vertrag in zwei Jahren ausläuft. „Sobald du aufhörst, Tore zu schiessen, kann dir ein Jüngerer deinen Platz wegnehmen. So ist das im Fussball. Ich möchte auf jeden Fall bei Arsenal bleiben, aber es wird nicht an mir sein, das zu entscheiden.“

Weiser PortugieseDer Weise
Auch Manchester Uniteds Cristiano Ronaldo gefällt es auf der Insel. Er steht kurz davor, einen neuen Vertrag zu unterschreiben, obwohl der aus dem Jahr 2003 noch bis 2008 läuft. „Mein Agent ist mit Manchester United am Verhandeln. Wir werden bald zu einer für beide Seiten positiven Einigung gelangen. Es gibt nicht viele grosse Clubs, und ich will bei einem grossen Club spielen. Ich bin glücklich hier, aber die Zukunft kann niemand voraussehen.“

Einsichtiger UruDer Einsichtige
Walter Pandiani, welcher seit Anfang Februar leihweise für Birmingham City spielt, möchte auf keinen Fall zu Deportivo La Coruña zurück. „Ich habe genug von Depor, ich würde es dort nicht mehr aushalten“, meint der Uruguayer. „Ob ich hier bleiben kann, ist allerdings noch ungewiss.“ Pandiani hat seinen Ton geändert, nachdem er sich zu Beginn darüber beklagt hatte, nur in Birmingham gelandet zu sein, weil sein Transfer zur Fiorentina nicht zu Stande kam.

Der Glückshund

Frau B am Samstag den 12. Februar 2005

Border Terrier Jake hat bisher jeder Heimmannschaft, die er besucht hat, zum Sieg verholfen.

Border Terrier JakeJake kann mit dem Ball jonglieren wie ein Fussballer und ist zudem ein echter Glücksbringer. Alle vier Spiele, die er bisher besucht hat, wurden vom Heimteam gewonnen.

Seine letzte Station war Torquay. Als Fünftletzter in der League One hatte der Club nur gerade einen Punkt in den letzten fünf Heimspielen geholt. Als Jake am Samstag vor einer Woche im Stadion war, spielte Torquay fantastisch und gewann 2:1.

Jake – auch Barkham genannt (to bark bedeutet bellen) – hat jeweils seinen Auftritt in der Halbzeit-Pause. Er kann einen Ball zwanzig bis dreissig Mal auf seiner Nase jonglieren.

Nun, da Jake Torquay zum Sieg verholfen hat, sucht sein Besitzer Tony Slark nach einer neuen Herausforderung: „Jake war bei Partien der League One, der League Two und der Championship zu Gast. Nun wäre es schön, wenn er einen Premier-League-Club besuchen dürfte.“

Gute Noten für Senderos

Frau B am Montag den 7. Februar 2005

Es war erst das zweite Mal, dass Phillipe Senderos ein Premier-League-Spiel mit Arsenal von Anfang an bestritt. Nach einem letzten Fitness-Test wegen einer Knieverletzung stand er am Samstag in der Startaufstellung gegen Aston Villa in Birmingham.

Wir Arsenal-Fans waren sehr gespannt auf sein Auftreten und hatten unsere Zweifel, da Senderos in der Innenverteidigung Pascal Cygan neben sich hatte, der bei Arsenal noch nie wirklich überzeugt hat. Ausserdem war das Team auf Grund von Verletzungen und Sperren geschwächt und durch die Niederlage vom Dienstag gegen Manchester United angeschlagen. Als ‚Gooner’ ging man folglich leicht nervös in das Spiel.

Aber die Partie stellte sich als geradezu simpel heraus: Arsenals konzentrierte Angriffe wurden in der ersten halben Stunde mit drei Toren belohnt (und ebenso vielen verpassten Chancen). Alle Spielberichte vom Sonntag lobten folglich das Flair des Arsenal-Angriffs. Aber defensiv waren die ‚Gunners’ ebenfalls sehr stark. Pascal Cygan und Philippe Senderos arbeiteten vorzüglich zusammen. Senderos zeigte ein sehr reifes Positionsspiel, die Fähigkeit das Spiel zu lesen und zu antizipieren. Er war immer zur Stelle, um einen Ball wegzuschlagen oder einen Stürmer zu stoppen. Und er war stark im Zweikampf, obwohl er zu Beginn des Spiels einmal übertölpelt wurde.

Philippe und FreddieWas mir als Arsenal-Fan am besten gefiel, war die Tatsache, dass Senderos kein ruhiger Spieler ist. Er sprach die ganze Zeit mit seinem Partner, und dies ist etwas, das ich bei den Stammspielern Sol Campbell und Kolo Toure vermisse. Er übernahm seinen Teil an Verantwortung bei Standards und gab bei Eckbällen sogar seinem Captain Patrick Vieira Anweisungen.

Er ist stark in der Luft und am Boden und seine Pässe waren sehr gut. Er hat gezeigt, dass er den Ball wenn nötig aus dem Stadion kicken kann, aber ebenso das Kurzpass-Spiel beherrscht. Senderos verlor selten einen Ball. Gerade solche Ballverluste kosteten Arsenal in letzter Zeit einige Tore.

Ausserdem ist er sehr schnell. Obwohl Aston Villa ein harmloser Gegner war, beeindruckte Senderos gegen Ende des Spiels, als die ‚Villans’ nach dem 3:1-Anschlusstreffer eine letzte Angriffswelle starteten. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit seiner Leistung, und ich finde, er hat seinen Platz verdient, falls Campbell im nächsten Spiel immer noch verletzt sein sollte.

(Geschrieben von einem englischen Arsenal-Fan, übersetzt von Frau B.)

Ashley Cole von Chelsea umworben?

Frau B am Sonntag den 6. Februar 2005

Chelsea-Trainer Jose Mourinho soll sich mit Arsenal-Linksverteidiger Ashley Cole getroffen haben, um ihn zu einem Transfer zu den ‚Blues’ zu bewegen.

Cole trifft gegen Aston VillaEine solche ‚illegale Annäherung’ bricht die Premier-League-Regel K3, welche verbietet, unter Vertrag stehenden Spielern ein direktes Angebot zu machen.

„Wenn Chelsea ihn will, sollen sie uns anrufen“, meinte Arsenal-Coach Arsène Wenger. „Die Antwort wird selbstverständlich ‚nein’ lauten.“

Trotzdem will Wenger nicht, dass Chelsea auf Grund des Vorfalls mit einem Punkteabzug bestraft wird, was eine der möglichen Konsequenzen wäre, falls die Geschichte stimmt. „Ich will auf dem Fussballplatz gewinnen, nicht auf künstliche Art und Weise.“

Die Premier League erwartet weitere Informationen zum Fall von einer Zeitung (News of the World). Untersuchungen sollen aber nur eingeleitet werden, falls Arsenal Klage erhebt, was die Nordlondoner bisher nicht getan haben.

Ashley Coles Vertrag läuft noch bis 2007 und soll verlängert werden.

Congrats!

Frau B am Donnerstag den 3. Februar 2005

Yesss!Im gestrigen Spiel gegen Manchester City schoss Newcastle Uniteds Alan Shearer sein 250. Premier-League-Tor.

Sein Trainer Graeme Souness war des Lobes voll: „Alan Shearer ist der grösste Mittelstürmer, den England je gehabt hat. Er schiesst Tore auf jede Art, die man sich vorstellen kann. Er ist wirklich ein Phänomen und ein Vorbild für jeden in unserem Club. Darum möchte ich so sehr, dass er seinen Vertrag verlängert.“

Dem 34-jährige Shearer, der Ende Saison mit dem Profi-Fussball aufhören will, fehlen nur noch vierzehn Tore bis zum Rekord von Jackie Milburn.

Arsenal vs. Manchester United – eine kleine Zahlenspielerei

Frau B am Dienstag den 1. Februar 2005

Arse vs. ManUHeute Abend um 21:00 Uhr bekommt Arsenal Gelegenheit, die 2:0-Niederlage gegen Manchester United vom letzten Oktober zu vergelten. Damals stoppten die ‚Red Devils’ Arsenals Serie ungeschlagener Partien bei 49. Dafür haben die ‚Gunners’ heute die Chance, ihren fünfzigsten Heimsieg gegen Manchester United zu landen.

Falls Arsenal nicht verliert, erhöhen die Nordlondoner ihre Serie an ungeschlagenen Heimspielen auf 33. Der Rekord steht bei 36, aufgestellt zwischen Dezember 1998 und 2000 – von Manchester United.

Sollte Arsenal zu Null spielen, wäre es das 200. ‚clean sheet’ in der Premier League. [„With Cygan in the team, no chance“, sagt mein englischer Arsenal-Freund gerade.]

Das zweitplatzierte Arsenal und das drittplatzierte Manchester United könnten heute Abend die Plätze in der Rangliste tauschen. Die ‚Red Devils’ scheinen die besseren Karten zu haben. Sie haben seit dreizehn Spielen nicht mehr verloren und ihre letzten drei Auswärts-Partien zu Null gewonnen.

Allerdings hat Arsène Wenger im direkten Vergleich mit Alex Ferguson die Nase vorn, wenn auch nur knapp: Arsène gewann elfmal, Alex zehnmal, sechsmal endete das Spiel unentschieden.

Heute hoffentlich nicht, denn das käme nur Leader Chelsea zugute, und das wäre ja langweilig.

Chelsea mit Rekordverlust

Frau B am Montag den 31. Januar 2005

Chelseas wilde Transferpolitik dürfte zu Ende gehen, nachdem der Club im letzten Jahr einen Rekordverlust von £88 Mio. erwirtschaftet hat.

Chelseas Grossverdiener Letzte Saison gaben die ‚Blues’ £175 Mio. für neue Spieler aus und erhöhten ihre Lohnkosten um mehr als das Doppelte auf £115 Mio. (Zum Vergleich: Manchester United zahlt £77 Mio. für Löhne, West Bromwich Albion nur gerade £11.5 Mio.)

Nun gab Geschäftsführer Peter Kenyon bekannt, dass per Saison 2009/2010 eine ausgeglichene Bilanz angestrebt werde. „Der Club wird jetzt wie ein professionelles Geschäft geführt. Die goldenen Zeiten sind vorbei.”

Die Summe der Gehälter beträgt bei Chelsea 76% des gesamten Umsatzes, was viel zu hoch ist. Herr Kenyon gelobte denn auch, den Anteil auf höchstens 55% zu senken.

Chelsea CEO Peter KenyonFür jeden anderen englischen Club würden solche Zahlen den Ruin bedeuten. Nicht so für Chelsea. Besitzer Roman Abramovich – russischer Milliardär – stützt die ‚Blues’ mit einem Darlehen von £115 Mio.

Viele Chelsea-Fans sind jedoch besorgt. Sie fragen sich, was passieren wird, wenn Herrn Abramovichs Interesse an ihrem Team erlahmt.

Herr Kenyon beruhigend: „Roman will sich langfristig für Chelsea engagieren. Das war kein Eitelkeitskauf, sondern eine seriöse Investition mit einem langfristigen Businessplan. Er hat Chelsea erworben mit der Vision, den Club zu einem der besten und grössten Europas zu machen.“