Archiv für die Kategorie ‘Tabu-Themen’

Lauter Laster im Letzi

Rrr am Dienstag den 27. Januar 2015

Gilles Yapi packt aus: Frauen, Sex, Pornos und Autos beim FC Zürich!

yapi

Der Ivorer war am Wochenende zu Gast in der Thuner Freikirche Bless2n (“Segne Thun”), wie unsere Kollegen von jesus.ch berichten. Den rund 1000 Zuhörern erklärte Yapi, was positiv ist an seiner schweren Knieverletzung. Er habe dies als Zeichen von Gott gedeutet. “Es war klar für mich, dass dies eine Chance ist, in den Medien offen meinen Glauben zu bezeugen. Ich will den Menschen Mut machen und ein Licht sein. Denn ein Leben mit Jesus zu führen, ist die beste Entscheidung, die man treffen kann!”

Seine Kollegen beim FC Zürich hätten übrigens kein Problem mit seinem Glaubensbezeugungen, beteuerte Yapi. “Sie akzeptieren das. Ich habe einzelnen Kollegen auch schon gesagt, dass sich früher in meinem Leben auch vieles um Frauen, Sex, Pornografie, Autos usw. gedreht hat, wie es bei ihnen jetzt noch der Fall ist. Aber ich habe mich geändert und ich liebe mein jetziges Leben.”

Uns würde noch interessieren, was Herr Yapi unter “usw.” versteht.

Hellenische Kosmetik

Lars Sohn am Donnerstag den 8. Januar 2015

BREAKING NEWS: Trainer Skibbe verlässt den Grasshopper Club per sofort – Assistent Zoltan Kadar übernimmt.

Wir blicken nach Griechenland zum Cupspiel zwischen Veria und Apollon Smyrni, welches 1:1 endete. Beachten Sie das Handwerk des Angreifer Pavlidis. Aufgrund unseres unerschütterlichen Glaubens in die Redlichkeit aller Akteure schweigen wir jetzt.

Die spannendste dritte Liga der Welt?

Briger am Donnerstag den 4. Dezember 2014

Die dritthöchste Stufe der Weltmeisterliga präsentiert sich nach dem Abschluss der Vorrunde spannend wie selten.

Nach 19 Runden liegen zwischen dem Leader aus Bielefeld und dem Tabellen 11. Chemnitz nur sechs Punkte.

Tabelle 3. Liga

In der siebenjährigen Geschichte der eingeleisigen 3. Liga war es bisher erst einmal ähnlich spannend nach Abschluss der Vorrunde. Nach Abschluss des 19. Spieltags lagen damals ebenfalls sechs Punkte zwischen dem 1. Ingolstadt und dem 10. Sandhausen. Zum Vergleich nach der Vorrunde der letzten Saison lag Leader Heidenheim 9 Punkte vor RB Leipzig, dem damals 2., und 14 vor dem dritten aus Rostock.

Dass es diese Saison so spannend ist, liegt vor allem daran, dass – mit Ausnahme von Wehen-Wiesbaden (3 Unentschieden) – alle Mannschaften der Plätze 1 bis 11 zwischen vier und acht mal in dieser Vorrunde Remis gespielt haben. Neben dem Abstieg von Dresden (im Schnitt 23’660 Zuschauer) dürfte die Spannung auch dazu beitragen, dass der Zuschauerschnitt seit Einführung der eingeleisigen dritten Liga 2008 noch nie so hoch war wie in dieser Saison (6’740 Zuschauer). Im Jahre 2014 finden noch drei Runden der dritten Liga statt, ehe es dann im Frühjahr zur Entscheidung kommt.

Wenn Sie zwischendurch selbst mal ein Spiel der dritten Liga am TV verfolgen möchten, die dritten Programme des deutschen Fernsehens übertragen häufig am Samstag um 14 Uhr eine Partie. Nächster Termin: Sa. 6.12.2014 Chemnitzer FC-Hallescher FC auf MDR. Langweiliger oder schlechter als Partien wie GC-Vaduz oder Luzern-Aarau im hiesigen Farbfernsehen sind die Spiele auch nicht.

Rundes Leder Lesetipp

Briger am Dienstag den 25. November 2014

Noch 30 Mal schlafen bis Weihnachten. Sie brauchen ein Geschenk für einen sportbegeisterten Verwandten/Bekannten? Bitte sehr.

Sport-Das Buch

Eins vorweg, mit ihrem Buch “Sport – Das Buch” schlittern die beiden Autoren Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder hauchdünn an einer roten Karte vorbei. Einzig aufgrund der lobenswerten Tatsache, dass die beiden neben dem Fussball auch Orientierungslauf und Skispringen in ihr Werk aufgenommen haben, stimmt die Redaktion milde, weshalb wir es bei dunkelstem gelb belassen.

Das Buch der beiden jungen Süddeutsche Zeitung Journalisten vereeint auf knapp 350 Seiten Fakten und Kuriositäten zu insgesamt 104 Sportarten von A wie American Football bis Z wie Zehnkampf. Nahezu jeder Schabernack, der sich Sport nennen darf, wird von den beiden Autoren auf witzige Art vorgestellt. In jedem Kapitel wird bspw. das Mutterland einer Sportart aufgeführt oder es wird erklärt, was die Sportart war (Fussball sei so z.B. ein militärisches Ausbildungsprogramm in China gewesen und dies bereits um 2000 v.Chr. Vgl., S.113), wie sie wurde und was sie jetzt ist. Erwähnt wird jeweils ein Wettkampf, den man gesehen haben muss (Halbfinale WM 1970 Deutschland-Italien).

Auf diese Art und Weise erhält jede der aufgelisteten Sportarten drei bis fünf Seiten Platz. In jedes Kapitel gehört natürlich auch eine Frage für Angeber (z.B. Wie viele deutsche Fussball-Naionalspieler haben in einem EM- oder WM-Finale von ausserhalb des Strafraums ein Tor erzielt?) Aumüller und Schmieder wollten sich nach eigenen Angaben gegenseitig mit ihrem Wissen über den Sport und der mit ihm verbundenen Anekdoten übertreffen, etwas was den beiden durchaus gelungen ist. Dass das Buch etwas Deutschland lastig ist, sei den Autoren verziehen, einzig der Verweis auf den grössten Gauner des Fussballs (Onkel Sepp) hätte nun wirklich nicht sein müssen. Die in zweijähriger Arbeit zusammengetragenen Fakten sind schlicht und ergreifend fantastisch und verkürzen auch einem hartgesottenen Alles-ausser-Fussball-ist-Randsport-Vertreter wie dem Schreibenden wunderbar die Zeit. Das Buch eignet sich hervorragend für alle Besserwisser, Nachwuchs-Sportjournalisten-Hoffnungen, gestandene Sportexperten und alle anderen, die sich für irgendeine Sportart begeistern können.

Wer die Frage für Angeber als erstes korrekt beantwortet – Anzahl der Spieler und deren Namen – gewinnt das schöne Buch. Alle anderen kaufen es sich im Buchhandel.

Johannes Aumüller/Jürgen Schmieder: Sport – Das Buch. C.Bertelsmann Verlag, München 2014. ISBN 978-3-570-10174-2 für nicht ganz 30 Franken.

Nachtrag 11:45 Uhr: Herr Power gewinnt mit der richtigen Lösung Horst Hrubesch 1980 das Buch.

Max Power wird beobachtet

Lars Sohn am Dienstag den 18. November 2014

Die Scouts der Glasgow Rangers haben den Mittelfeldspieler der Tranmere Rovers im Fokus.

Der 21-jährige Spieler des Vereins aus der League Two, der vierten Spielklasse Englands, ist während mehreren Saisons durch herausragende Leistungen aufgefallen. Beeindruckt durch seine Vielseitigkeit und sein energiereiches Spiel, wägen die Vertreter der Scottish Championsship einen Wechsel im Januar ab. Die Scouts der Rangers glauben, dass Max Power das für den Spitzenfussball benötigte Potential mitbringt. Knifflig: Die Stadtrivalen Celtic haben ebenfalls ein vorläufiges Interesse angemeldet.

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Die Rangers belegen in der Scottish Championsship momentan Platz zwei, sechs Punkte hinter dem souveränen Leader Hearts. Celtic führt derweil die Scottish Premiership an. Die Redaktion des Runden Leders wird die Transfergeräusche um Max Power in der schottischen Metropole weiterhin aufmerksam verfolgen.

Mitleid mit Maicon

Herr Maldini am Mittwoch den 10. September 2014

Sex & Crime im brasilianischen Nationalteam!

maiconMaicon ist am Wochenende aus der Seleção verbannt worden. Offizielle Begründung: «Disziplinlosigkeit». Genauere Gründe nannte Trainer Carlos Dunga nicht. «Eine interne Angelegenheit».

So weit so gut. Diverse Qualitätsmedien fanden natürlich die wahren Gründe heraus und nannten zwei plausible Varianten: Maicon hat seinem schlafenden und betrunkenen Teamkollegen Elias eine Chili-Schote in den Hintern gesteckt. Oder aber sie haben sich gemeinsam vergnügt (Sex!).

Leider handelt es sich bei der Geschichte um eine Erfindung von «Ole do Brasil». Vermutlich ist Maicon also doch nur zu spät zu einem Termin erschienen. Elias und seine Frau fanden die Geschichte nicht so lustig, Maicon vermutlich auch nicht. Der Herausgeber hat sich entschuldigt. Und Dunga zeigt sich nachsichtig, Maicon sei wieder willkommen in der Nationalelf. «Jeder hat eine zweite Chance verdient.»

Was Sie schon immer über Luis wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Lars Sohn am Dienstag den 26. August 2014

Liverpools Jamie Carragher gibt auf einem Trainingsfeld ein paar Autogramme für junge Anhänger, als er mit kindlich entblössender Offenheit gefragt wird, was ihn niemand zuvor …

Schauen Sie sich für maximalen Spass Ihrerseits das Video doch gleich selber an.

Zu schade, dass Jamie die Antwort offen lässt, zumal diese Situation ein «Ja» impliziert.

Zahm wie ein Schaf

Lars Sohn am Sonntag den 24. August 2014

Brendan Rodgers sucht einen Torlieferanten ohne Macken.

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Versetzen Sie sich in die Rolle des Liverpool Managers. Er muss Hannibal Lecter Luis Suarez adäquat ersetzen und kann dafür viel Geld vom FC Barcelona einsetzen. Auf seiner Einkaufsliste steht ein «Top Torlieferant». Rodgers sucht einen Stürmer der Extraklasse, einen vor dem ganz Europa und vor allem sein nächster Gegenspieler zittert.

Angreifer dieser Kategorie sind öfter nicht ganz pflegeleicht. Benennen Sie spontan drei verfügbare Fussballer besagter Gattung mit dem gewissen «Spassfaktor». Ich wette, 99% der Leserschaft ist soeben ein Name durch den Kopf geschossen: Mario Balotelli.

Noch vor drei Wochen liess Brendan Rodgers “Ich kann kategorisch ausschließen, dass Mario Balotelli nach Liverpool kommt” verlauten. Der ehemalige Citizen hatte sich während seiner zweieinhalb Jahre in Manchester regelmässig auch neben dem Platz in die Schlagzeilen der Yellow-Press manövriert. Wie also bekommt der FC Liverpool viel Super und wenig Mario, also echten Balotelli aber mit ohne Sturm und Drang?

Damit sich Super Mario auch neben dem Platz und im Training benimmt, hat man in Liverpool als eine Art Absicherung mehrere dem Runden Leder nicht im Detail bekannte Klauseln in den vorbereiteten Vertrag eingebaut. Sollte nebst dem Genie auch Marios Wahnsinn auftreten, würde er entsprechend zur Rechenschaft gezogen.

Mann, oh, Mann! (V)

Natischer am Freitag den 15. August 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, am gestrigen YB-Heimspiel hing in der Ostkurve ein mir unbekanntes violettes Transpi. Was hatte es damit wohl auf sich? MfG, S. W., B.

123Lieber Simon, das war ein Banner der Faninitiative Gemeinsam gegen Homophobie. Diese wurde am 17. Mai 2014, am Internationalen Tag gegen Homophobie, durch die drei schwul-lesbischen Fanclubs von YB, FCB und FCZ und weiteren Fans von Fussball- und Hockeyclubs ins Leben gerufen.

Ziel ist, in Schweizer Stadien ein Zeichen zu setzen und eine Sensibilisierung zur Thematik zu erreichen. Fans, Fanclubs und Vereine sollen dabei am selben Strick ziehen.

Bei der Aktion mitmachen kann jede und jeder, ganz egal, was und mit wem sie/er zuhause im Schlafzimmer tut. Klicken Sie hierzu ggf. obigen Link.

Homophobie

Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (44)

Baresi am Dienstag den 3. Juni 2014

Müsste es auf dem Plakat nicht richtigerweise heissen «Ich polarisiere.»?

soeilivali

Oha lätz (LXV)

Val der Ama am Dienstag den 20. Mai 2014

In unserer Serie “Oha lätz! Wer findet die 5 Unterschiede?” lesen Sie heute Wissenswertes zur Pyropolemik in den Kantonen Bern und Basel-Stadt.

PyroBE“Das Abfeuern von pyrotechnischem Material durch einige Jugendliche während des Spiels der A-Junioren des FC Allmendingen am letzten Samstag hat ein unangenehmes Nachspiel für den Verein: Die Disziplinarkommission des Fussballverbands Bern-Jura (FVBJ) hat den FC Allmendingen mit einer Busse in der Höhe von 400 Franken bestraft. (…) Der Verein verurteilte in seiner Stellungnahme vom Montag den Vorfall aufs Schärfste. Die Täter hätten mindestens zwei Fackeln abgefeuert, erinnerte sich Christian Schneider, der Präsident des FC Allmendingen. Verletzt wurde zum Glück niemand.”
(Bernerzeitung vom 15.5.)

PyroBS“Im Stadion und auf dem Barfüsserplatz in Basel haben tausende Fussballanhänger den fünften Meistertitel in Folge des FC Basel gefeiert. Der Polizei wurden bis zum späten Abend keine Zwischenfälle gemeldet. (…) Zur offiziellen Feier zogen anschliessend weit über zehntausend Fans singend Fahnen schwenkend und Pyros zündend auf den Barfüsserplatz. Dort warteten sie auf den Höhepunkt des Abends, den Auftritt der Mannschaft, die mit Trikes anfuhr. Eine Guggenmusik führte den Tross an.”
(Südostschweiz et al. 19.5.)

Trümmliges Tattoo (VII)

Herr Shearer am Donnerstag den 24. April 2014

Auch Jermaine Jones (Besiktas Istanbul) war wieder mal beim Tätowierer.

Herausgekommen ist das da. Jones ist US-amerikanischer Nationalspieler.