Archiv für die Kategorie ‘Süper League’

Im Probetraining (7): Regula Rytz (GB)

Dr. Eichenberger am Dienstag den 12. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Regula Rytz:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Regula Rytz Beim Start der YB-Kampagne gegen Rassismus. Das nächste wird hoffentlich bei der Eröffnung des neuen Wankdorfstadions sein. Oder ist das schon ausverkauft?

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Steilpässe sind meine Spezialität. Doch leider legen sich die bürgerlichen Regierungsräte im Gool häufig quer. Als Gemeinderätin im rotgrünen Bern wird’s einfacher: Da freue ich mich auf die Steilpässe der anderen.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Wer ist in der Politik schon Schieds- oder LinienrichterIn? Falls Sie die Stimmbevölkerung meinen, stelle ich fest, dass in der letzten Zeit vor allem die bürgerlichen Parteien wiederholt in die Abseitsfalle getappt sind. Steuerbschiss-Abstimmung lässt grüssen.

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsidentin und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Ronaldinho, weil er Eleganz mit Treffsicherheit verbindet. Und natürlich den Prinzen von Brunei, damit das Geld auch weiterhin keine Rolle spielt und endlich mehr in den Frauenfussball investiert werden kann.

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Ralph Zloczower, wegen fehlender Spielübersicht.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Bern hatte eine rotgrüne Regierung und ich hatte einen neuen Job: Beraterin von GB-Gemeinderätin Therese Frösch.

Im Probetraining (6): Edith Olibet (SP)

Dr. Eichenberger am Montag den 11. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Edith Olibet:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Edith Olibet Am 29. August 2004 das 1:1 YB-Servette im Neufeld. Resultat: Glück gehabt!

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Öfters. Letztmals mit der Planungsstudie zu den Allmenden. Sie beweist – was wir schon immer wussten und auch zu sagen getrauten – dass auf der Kleinen Allmend sechs dringend benötigte Rasenfelder gebaut werden können, ohne dem Militär ins Gehege zu kommen.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Frau reagiert nicht auf Pfiffe!!!

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsidentin und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Milan Baros vom FC Liverpool. Ein exzellenter Stürmer, jung und torhungrig. Genau das, was YB braucht. Schade nur, dass er blaue und nicht rote Fussballschuhe trägt. Und da Geld ja keine Rolle spielt, gibt’s noch einen weiteren Ballkünstler als Zugabe: Zinedine Zidane.

Welchen Spieler möchten Sie auf keine Fall in Ihr Team aufnehmen?
Oliver Kahn.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Den Samichlaustag und das Ausklinken der Schweiz aus dem EWR.

Im Probetraining (5): Walter Krebs (SD)

Dr. Eichenberger am Freitag den 8. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Walter Krebs:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Walter Krebs Ich verfolge regelmässig Spiele in den Stadien Bodenweid, Neufeld und Bethlehem. Leztmals am 11. September 2004.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Ab und zu, leider zu selten!

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Unlängst. Es war aber fast gleiche Höhe!

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Ronaldo. Für mich der beste Spieler der Welt!

Welchen Spieler möchten Sie auf keinen Fall in Ihrem Team sehen?
Kann mir, schon rein aus menschlichen Gründen, keinen Spieler vorstellen, der es nicht verdient hätte bei YB zu spielen.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
YB hat an diesem Datum 1:2 gegen Dinamo Tiflis gespielt (Politisch: EWR Abstimmung).

Im Probetraining (4): Daniele Jenni (GPB)

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 7. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Daniele Jenni:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Daniele Jenni Noch nie. Aber manchmal gerate ich vor ein Fernsehgerät und bin dann ganz nahe dran.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Schon oft. Das Aufnehmen klappt aber nicht immer.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Immer wieder, also erst kürzlich. Nur war es nicht Abseits und ich ging nicht zurück.

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Herrn Tschäppät. Wäre er nicht gerne an jeder Ecke gleichzeitig?

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Herrn Wasserfallen. Zuviel Solo, zuviel Ruhe, zuviel Ordnung, zu wenig kreative Unsicherheit.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Wo war ich damals schon wieder ?

Im Probetraining (3): Barbara Hayoz (FDP)

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 6. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Barbara Hayoz:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Barbara Hayoz Mein Mann und meine beiden Buben sind fussballverrückt. Während der EM in Portugal fieberten wir zu viert vor dem Fernseher mit. Ein familieninternes Toto brachte zusätzliche Würze… Ich besuche ab und zu Heimspiele von YB und finde es toll, dass wir vorne mitmischen. Mein letzter Matchbesuch im Stadion liegt etwa vier Monate zurück.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Ich bin eine unverbrauchte Politikerin, die losgelöst von festgefahrenen Strukturen denkt – und handeln will. Meine Kandidatur steht deshalb auch für einen Neuanfang. Ob der öffnende Steilpass von mir oder meinen Kolleginnen oder Kollegen kommt, ist egal. Entscheidend ist, dass wir als Team auftreten und beseelt sind von einem Ziel: Tore schiessen! Das Berner Publikum in den Rängen wird es zu schätzen wissen. Zu lange gab es auf dem Rasen eigenwillige Soloaktionen, die nichts einbrachten.

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Auch ich verrenne mich hin und wieder. Kritikfähigkeit ist allerdings eine meiner Stärken; ich erachte sie gerade in der Politik als sehr wichtig.

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Dass Geld im Fussball nicht zwingend Erfolg bedeutet, zeigt der aktuelle Fall von Real Madrid. Die wohl teuerste Mannschaft der Welt, die fast nur Superstars in ihren Reihen hat, überzeugt auf dem Platz nicht. Was ich damit sagen will: Ruhe in der Mannschaft, das Kollektiv und eine umsichtige Vereinsführung sind wichtiger für den sportlichen Erfolg als ein Ausnahmekönner à la Beckham.

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Da fällt mir spontan ein Name ein: Mario Basler. Der Deutsche war zwar ein Klassefussballer, allerdings auch exzentrisch, launisch und alles andere als ein leuchtendes Vorbild für die Junioren. Egal, wo er spielte – von Bayern München bis Werder Bremen – überall gabs, pardon, Zoff, wegen seinen Eskapaden.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Der 6. Dezember 1992 war ein schwarzer Tag für die Schweiz. Das hauchdünne Nein zum EWR hat uns wirtschaftlich sehr geschadet. Zum Glück sind jetzt die Bilateralen II auf der Zielgeraden. Und übrigens – wie in jedem Jahr, war «Samichlouse-Tag»! Mein 1jähriger Sohn hat sich damals von seinem «Nuggi» getrennt und dafür ein riesiges Lob vom Samichlous geerntet und einen noch grösseren «Chlousesack» erhalten.

Im Probetraining (2): Adrian Guggisberg (CVP)

Dr. Eichenberger am Dienstag den 5. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Adrian Guggisberg:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Adrian Guggisberg Ich muss gestehen, dass es für mich umgekehrt ist: Nicht ich verfolge den Fussball, sondern der Fussball verfolgt mich, und zwar täglich. Schon die Morgenmilch von heute früh mahnte mich mit ihrer Aufschrift «Latte», dass ein neuer Tag wiederum hohe Massstäbe setzt. Und abends staune ich, dass sich von der Mittellinie aus, wo die CVP angesiedelt ist, wohl die allerschönsten Tore erzielen lassen.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Das stelle ich mir wie beim Feuerwerk vor: alle Köpfe staunend nach oben, die Münder offen, lautes «Wow!» Solche Steilpässe erlebe ich selten, wahrscheinlich deshalb, weil ich Knalleffekte, die sich in Dunst und stinkigem Nebel auflösen, gar nicht schätze. Vielleicht haben Sie aber gar nicht den «Steilpass» gemeint, sondern den «Teilspass»? Jenen Spass, bei dem man durch eigene Leistung seinen Teil beiträgt, dass sich stadtweit gute Laune verbreitet?

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Mich pfeifen die Leute mehr aus dem Diesseits zurück. Erfreulicherweise. Denn es sind praktisch veranlagte Leute, die mir raten, bei allen politischen Einfällen zu prüfen, was sie im handfesten Alltag bedeuten.

Gesetzt der Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Auch angenommen, dieser Präsident dürfte innovativ sein? Dann würde ich einen Gärtner als Verteidiger verpflichten, damit die Leute Respekt haben vor allen, die grüne Rasen und ausserdem schöne Blumenbeete und prachtvolle Parks herrichten.

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Jenen aufgeblasenen Kerl, der meint, die ganze Welt müsse nur nach seinen Regeln übers Fussballfeld laufen. Der soll die Ersatzbank drücken, bis ihm dämmert, wie ein Powerteam wirklich läuft.

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Das war ein doppelter Europatag. Damals erlitten nämlich die Befürworter eines EWR-Beitritts der Schweiz eine Schlappe. Aber gleichzeitig entschied die UEFA, dass die Fussball-EM 2008 in der Schweiz und in Österreich stattfinden soll. Einmal mehr sagte uns also der Sport, dass unser Land zum Kontinent gehört.

Im Probetraining (1): Ursula Begert (SVP)

Dr. Eichenberger am Montag den 4. Oktober 2004

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am 28. November in der Stadt Bern in den Gemeinderat gewählt werden. «Zum runden Leder» stellte ihnen sechs matchentscheidende Fragen. Lesen Sie heute die Antworten von Ursula Begert:

Wann verfolgten Sie zum letzten Mal ein Fussballspiel im Stadion?
Ursula Begert Am 7. September, U21-Spiel Schweiz – Irland im Neufeld-Stadion.

Wie oft gelingt Ihnen ein öffnender Steilpass?
Darüber habe ich noch nie Buch geführt!

Wann wurden Sie zum letzten Mal aus dem Abseits zurückgepfiffen?
Kann ich nicht «aus dem Stand» sagen, das Leben schaut immer wieder dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und das ist auch gut so!

Gesetzt den Fall, Sie wären YB-Präsident und das Geld spielte keine Rolle: Welchen Spieler würden Sie sofort verpflichten? Warum?
Entweder Haakan Yakin oder Zinédine Zidane, für mich gehören diese beiden Spieler zu den momentan besten (Ich bin allerdings weit davon entfernt, eine echte Kennerin der Szene zu sein!!)

Welchen Spieler möchten Sie auf gar keinen Fall in Ihr Team aufnehmen?
Mich! Ich hätte zwar als Kind schrecklich gerne Fussball gespielt, aber das schickte sich damals nicht für ein junges Mädchen, wie meine Mutter zu sagen pflegte!

Welche Ereignisse verbinden Sie mit dem 6. Dezember 1992?
Bei diesem Datum denke ich eher an Politik als an Sport, da waren wie immer um diese Zeit Bundesratswahlen, welche in einem zweiten Schritt nach lautstarkem Protest der Frauen zur Wahl von BR Dreifuss führte!

Blochers Elf

Rrr am Montag den 27. September 2004

Nach dem doppelten Nein zur erleichterten Einbürgerung hat Bundesrat Christoph Blocher heute im Bundeshaus die neue Schweizer Nati vorgestellt.

In die Nationalmannschaft berufen wird künftig nur noch, wer einen reinrassigen Stammbaum seit 1850 aufweist (Pech für Cabanas, Vonlanthen und die Yakin-Brüder), fliessend deutsch spricht (sorry, Rey) und sein Geld nicht im Ausland verdient (soviel zu Barnetta, Frei, Magnin und Müller).

Das neue Team sieht so aus:

Im Tor: Zubi-Zuberbühler aus dem Thurgau. Verteidigung: Spycher, Huggel, Disler, Berner (hier wurde die Ausland-Regelung wegen des schönen Namens ausser Kraft gesetzt). Mittelfeld: Nöldi Forrer, Friedli, Eichenberger. Sturm: Häberli, Gygax, Zwyssig.

Einzelne Spieler müssen aus praktischen Gründen auf ungewohnten Positionen spielen; ihnen dankt Herr Blocher schon heute herzlich für ihr Engagement für das Vaterland.

Lama bei Xamax

Rrr am Sonntag den 26. September 2004

Eine neue Spuk-Affäre erschüttert den Schweizer Fussball: Xamax-Verteidiger Julien Cordonnier schleuderte seinen Auswurf am Samstag auf den Schaffhauser Remo Pesenti.

Der zuständige Einzelrichter Kurt Gysi erklärte am Sonntag nachmittag, er habe die Bilder noch nicht gesehen. Da helfen wir doch gerne weiter:

Sieht ganz so aus, als habe der Franzose seinen Gegner als Putain beschimpft, nicht wahr, Herr Benoit?

Ein Trikot für Zubi

Rrr am Samstag den 25. September 2004

Trainer Christian Gross von Ex-Tabellenführer Basel hat rasch und unbürokratisch auf die Zubi-Krise reagiert. Er lässt seinen Schlussmann heute gegen Aarau in neuem Outfit auflaufen:

Pannen-Zubi in Thun

Rrr am Donnerstag den 23. September 2004

Unser Nationalgoalie Zubi-Zuberbühler bereitet sich in diesen Tagen auf das WM-Spiel gegen Israel vor. Der Match in Thun bot Gelegenheit, den Ernstfall zu testen. Und tatsächlich: Zubi-Zuberbühler ist schon fast praktisch in Form!

Hier zum Beispiel gelingt es ihm beinahe, den Thuner Andres Gerber zu umdribbeln:

Und hier hält er beinahe einen harmlosen Schuss von Mario Raimondi:

Und das hier ist übrigens Zubis Nachfolger im FCB-Tor, der Österreicher Thomas Mandl:

Und plötzlich gings ganz schnell!

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 23. September 2004


Gegen dieses Stadion hatte nicht einmal der Zürcher VCS etwas einzuwenden. In aller Heimlichkeit haben die beiden Zürcher Clubs GC und FCZ beschlossen, ihre Heimspiele künftig im schmucken Stadion Hinter dem Wald im Kreis 4 auszutragen. EM-tauglich ist das Stadion mit seinen 105 Sitzplätzen zwar nicht, dafür birgt es andere Qualitäten. «Wir werden die Zuschauer einzeln mit Handschlag begrüssen können», schwärmt GC-Sportchef Jean-Paul Brigger. Auch sein FCZ-Pendant Fredy Bickel ist von der intimen Athmospäre Hinter dem Wald sehr angetan. Gestern trug GC sein Meisterschaftsspiel gegen Aarau vor nicht ganz ausverkauften Rängen am neuen Ort aus. Am Sonntag wird der Stadtklub Hinter dem Wald sein Debut geben – just gegen den Stadtrivalen GC. Dann auch in Anwesenheit des «roten Pfeils» Elmar Ledergerber, der als Macher hinter den Kulissen massgeblich am Umzug beteiligt war, wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war.


Die FCZ-Spieler bereiten sich auf das sonntägliche Derby vor.