Archiv für die Kategorie ‘Süper League’

Grundsätzliche Überlegungen

Rrr am Samstag den 23. Juli 2016

YB ist zurück. Und die anderen auch.

Bevor der Ball in der Super League wieder rollt, hat Hanspeter Kienberger das Wort, der Verwaltungsratspräsident der Sport + Event Holding AG. Am Piano: Andy Rihs. Streicher: Jöggi Rihs. Diaschau: Herr Rrr.

Besten Dank, Herr Kienberger. Los gehts für die Young Boys um 20.00 Uhr im St. Galler Kybunpark (live auf Teleclub 1). Hopp YB!

Erneute Expertenrunde

Rrr am Donnerstag den 21. Juli 2016

Gesucht: Der Rundesledertotogott 16/17!

070716-KeyVisual-644x644-MeisterpokalSuperLeague-1-Am Samstag beginnt die neue Saison der Raiffeisen Super League – 180 spannende, hochklassige, dramatische, intensive Spiele stehen uns bevor. So viel ist klar. Aber wie enden sie? Das wollen wir von Ihnen wissen.

Wenn Sie kompetent sind, nehmen Sie jetzt teil am grossen Gewinnspiel des Runden Leders. Folgen Sie diesem Link und messen Sie sich mit den anderen Fachexperten. Die Tipps können jeweils bis zum Anpfiff eines Spiels abgegeben und auch verändert werden. Die Spielregeln finden Sie im Kleingedruckten.

Der Sieger wird Ende Saison lobend erwähnt und erhält überdies eine Fleischspezialität aus der Stadt des Meisters 2017. Toi toi toi!

*** LIVEBLOG *** Abstiegsfinalissima 2016

Rrr am Mittwoch den 25. Mai 2016

Der FCZ ist abgestiegen, YB ist Rückrundenmeister. 

Zürich – Vaduz 3:1
Lugano – St. Gallen 3:0
Ausserdem: Basel-GC 0:1, Thun-YB 0:3 (19. Sutter, 59. Sanogo, 71. Hoarau), Luzern-Sion 2:2

The-Shining-Jack-Nicholson

Geniessen Sie nun nochmals unseren kurzweiligen Live-Abstiegsblog.

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Ein Nötli für Nuzz

Herr Shearer am Donnerstag den 19. Mai 2016

Sie haben es sicher gelesen: Raphaël Nuzzolo verlässt die berühmten Berner Young Boys.

Eigentlich war es ja absehbar, dass der Bieler Flügelflitzer eines Tages zu seiner alten Liebe Xamax zurückkehren würde, für die er zehn Jahre lang spielte. Vor fünf Jahren musste Nuzzolo den Neuenburger Klub verlassen, obwohl er einer der absoluten Leistungsträger des Klubs war. Den gestiegenen Ansprüchen des neuen Besitzers Bulat Tschagajew vermochten Spieler seines Formats nicht mehr zu genügen; nein, bei Xamax wurde mit der ganz grossen Kelle angerührt. Nach nicht mal einem Jahr war die Luftblase des Tschetschenen geplatzt, der Besitzer wurde verhaftet und aus einer Neugründung und einer Verschmelzung mit dem FC Serrières entstand der Nachfolgeverein Neuchâtel Xamax FCS. Der hat sich von der 2. Liga Interregional Schritt für Schritt in die Challenge League zurückgearbeitet und belegt dort derzeit Platz drei.

Bildschirmfoto 2016-05-18 um 21.10.52Raphaël Nuzzolo wechselte zu Christian Gross’ YB und war damit einer der wenigen Transfers aus dieser Zeit, die im Wankdorf einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnten. Und jetzt also die Rückkehr zu seinem Herzensverein, den ihm sicher jeder gönnen mag, der ihn in sein gelb-schwarzes Herz geschlossen hat. Xamax steht wieder auf einer gesunden finanziellen Basis, grosse Sprünge kann man sich aber noch nicht leisten. Deshalb stellt sich “Nuzz” sogleich ins Zentrum einer interessanten Aktion, an der auch Sie sich beteiligen können: werden Sie sein Spieleragent! Denn Xamax Grundwerte sind Arbeitsmoral, Transparenz und Bescheidenheit; ein Mäzen, der ein Defizit deckt, fehlt, seit der letzte von der Justiz abesprungen worden ist.

Ihr Einstieg in eine Spieleragenten-Karriere beginnt mit gerade einmal SFr. 25.- und einem Klick auf diesen Link. Seien Sie grosszügig, zücken Sie den grossen Scheck! Denken Sie daran, auch als YB-Fan haben Sie durchaus gute Gründe, Nuzzolo dankbar zu sein, wie diese Bewegtbilder beweisen.

Spannung pur

Rrr am Samstag den 23. April 2016

telekleinDie ganze Schweiz im Banne des Titelrennens!

Der Teleclub will die Gunst der Stunde nutzen und wirbt mit dieser Schlagzeile um neue Abonnenten:

teledetail

Das ist natürlich eine wahnsinnig spannende Frage. Wir haben nachgerechnet: Zwei Klubs kommen in Frage, Basel und die Young Boys. Die Berner holen den Titel, wenn sie die sieben verbleibenden Spiele gewinnen und der FCB fünfmal verliert und zweimal Unentschieden spielt. Ansonsten wandert der Pokal dieses Jahr etwas überraschend an den Rhein.

Wie auch immer: Der Liga-Sponsor Raiffeisen schickt die Trophäe nächste Woche auf eine Tour de Suisse, am Freitag ist der Pokal zu Gast in der Raiffeisen-Filiale in Bern. Da können Sie sich mit dem Objekt der Begierde ablichten lassen, wenn Sie mögen. Vorsicht: Lesen Sie den letzten Abschnitt unter dem Stichwort “Hauptverlosung” auf gar keinen Fall, sonst ist die ganze Spannung im Titelrennen futsch.

Spektakuläre Sphäre

Rrr am Montag den 18. April 2016

Nirgends kriegen Sie mehr Tore für Ihr Geld als bei YB.

Das zeigt eine Studie des renommierten Gui-Hoarau-Instituts für angewandte Zahlenwissenschaft im Auftrag des Fachforums Zum Runden Leder.

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In den 15 YB-Heimspielen dieser Saison fielen nicht weniger als 62 Tore, das gibt einen Schnitt von 4,13 pro Match. Mit diesen Werten kann kein anderes Team der Super League mithalten.

Nur 50 Treffer in 14 Spielen bekamen die Zuschauer in Basel zu sehen (3,57). Auf den nächsten Plätzen folgen GC (48), Lugano und Zürich (je 46), St. Gallen (42), Sion und Luzern (je 40), Thun (36) und Vaduz (35).

“Tore sind im Fussball das Salz in der Suppe”, kommentiert der Fachexperte Herr Rrr die Studienresultate. “Das Zahlenmaterial belegt eindrücklich, dass nur ein Jahresabo beim BSC Young Boys ein nachhaltig glückliches Fan-Leben gewährleistet. Es spricht alles dafür, dass auch Sie noch heute mit Ihrem Honda auf die Geschäftsstelle rasen und nun ein Jahresabo für die Spiele des BSC Young Boys käuflich erwerben.”

Dr. Rüdisühli erforscht das Publikum.
Heute: Der Kantersieg

Rrr am Donnerstag den 14. April 2016

Verraten Sie uns Ihr Geheimnis – wir schenken Ihnen YB-Tickets!

«Unsere Freunde vom renommierten passengertv haben der RL-Redaktion vier Tickets für YB-Vaduz (Sonntag 13.45 Uhr) im Sektor C15 geschenkt. Vermutlich ehofften sie sich im Gegenzug auf Schleichwerbung im Runden Leder. Das kommt natürlich nicht in Frage, wir sind ja ein unabhängiges Qualitetsmedium.

Deshalb geben wir die Tickets an unsere Leserschaft weiter. Sie müssen bloss eine Frage beantworten. Nach dem 7:0 der Young Boys gegen Lugano und vor dem 9:0 gegen Vaduz fragen wir Sie:

Was war der schönste Kantersieg Ihres Lebens?

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Alle Fans, alle Klubs und Nationalmannschaften sind zugelassen. Erzählen Sie in ein paar wenigen Sätzen, wie das damals war für Sie. Die beiden originellsten Kommentare werden mit je 2 Tickets belohnt. Sie haben Zeit bis 18.00 Uhr. Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge!
Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli»

TATSACHENENTSCHEID DER JURY: Frau Nadisna und Herr Durtschinho gewinnen je 2 Tickets für YB-Vaduz. Herzliche Gratulation!

Ist die SVP fussballfeindlich?

Harvest am Mittwoch den 23. März 2016

Unser Kolumnist Dr. Euler ist Statistiker und erklärt uns in unregelmässigen Abständen wichtige Zusammenhänge aus dem Spannungsfeld „Gesellschaft und Fussball“.

EulerSie erinnern sich. Am 18. Oktober 2015 wählte die Schweiz ein neues Bundesparlament. Auch ich habe mich damals an dieser Wahl beteiligt, aber als Statistiker interessieren mich vor allem die Resultate und welche Lehren wir daraus ziehen können. Im Bezug auf Fussball sind die Zusammenhänge offensichtlich. Ich habe die Wähleranteile der Super League Städte genauer unter die Lupe genommen. In der einzigen Stadt mit zwei Clubs in der höchsten Klasse habe ich mir sogar die Mühe gemacht und die Auswertung nach Kreisen vorgenommen, GC gehört traditionell zum Hardturm, der FCZ zum Leichtathletikstadion.

Schon auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass die Städte, die ihre Stimmen eher nicht den Rechtsparteien SVP und Lega gegeben haben, im Fussball erfolgreicher sind.

Rechtswaehler

Auf den zweiten Blick wird dann auch noch klar, dass diese Städte eher links gewählt haben, nämlich Grüne und SP.

Linkswaehler

Nun, wieso sind Fussballclubs aus eher linken Städten erfolgreicher?
Traditionell können sich SVP/Lega-Wähler auch mit deren Politik identifizieren und natürlich auf der anderen Seite die Linkswähler mit der Politik der Linksparteien. In den Augen der SVP und der Lega sind Menschen hauptsächlich Humankapital, das sich gefälligst der Wirtschaft zu unterordnen hat. Das bedeutet, dass sich deren Wähler natürlich auch genau so verhalten und sie somit alles tun, um beruflich erfolgreich zu werden (d.h. viel Geld zu verdienen) und die Freizeit so klein wie möglich zu halten. Gleichzeitig sind die Linkswähler (Grüne und SP) eher Menschen, die sich ihr Leben vom Staat finanzieren lassen möchten und sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen stark machen. Genau diese Haltung führt dazu, dass sie ihre Kinder rausschicken zum Spielen, wobei diese unweigerlich beginnen Fussball zu spielen. Bei dieser Gelegenheit erkennen und verfeinern sie ihr Talent, während die Kinder von Rechtswählern in ihren Zimmern sitzen und Wirtschaft büffeln.

Wenn Sie also Ihren Club wirklich weiterbringen wollen, übernehmen Sie linkes Gedankengut und lassen Ihren Kindern den benötigten Freiraum. Ich verspreche Ihnen, Ihr Club wird längerfristig vorne mitmischen.

Rundes Leder Datenblog

Briger am Montag den 21. März 2016

Eine weitere Folge aus der Super League Satistik 2015/16.

Nach den torreichsten Super-League-Stadien von letztem Montag widmen wir uns heute der Anzahl Tore, welche die 10-Super-League Clubs in dieser Saison pro gewonnen Punkt benötigten.

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Seine Tore am geschicktesten eingesetzt hat bislang der FC Sion, die Walliser brauchen pro gewonnenem Punkt nicht mal ein ganzes Tor. Gut war bislang auch der FC St. Gallen, pro geschossenem Tor, erhielten die Espen einen Punkt. Weniger geschickt stellt sich der FC Lugano an, brauchen die Tessiner doch über 1.3 Tore pro Spiel, damit am Ende etwas zählbares herausschaut.

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Viele Tore

Briger am Montag den 14. März 2016

Der durchschnittliche Fussballfan ist ein einfaches Gemüt. Er freut sich vor allem, wenn viele Tore fallen.

Klar, viele Trainer sind verständlicherweise mit einem 1:0 zufrieden, denn Sieg ist Sieg und auch Freunde der Taktik können sich mit einem 0:0 oder 1:0 anfreunden, wenn die Mannschaften trotzdem attraktiv spielen. Aber, der durchschnittliche Fussballfan will vor allem eins: Tore, viele Tore. Und davon fielen an den ersten 24 Spieltagen der Super-Leauge-Saison so einige. Seit Einführung der 10er-Liga zur Saison 2003/04 fielen erst drei Mal mehr Tore zum selben Zeitpunkt, wobei durch die Nachholspiele Sion-St.Gallen und Lugano-Basel die Saison 2015/16 noch auf einen Podestplatz vordringen kann.

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Festzuhalten ist dabei noch, dass in der Saison 04/05 zur Winterpause Servette und in der Saison 11/12 Xamax Konkurs gingen, die Resultate aus diesen Spielzeiten also verfälscht sind.

Wenn Sie nun selbst gerne mal bei einem torreichen Spiel dabei sein möchten, dann fahren Sie am besten nach Bern, Basel oder Zürich. Dort fielen in dieser Saison schon über 40 Tore, wobei Basel, der FCZ und der GCZ jeweils ein Heimspiel weniger absolviert haben als die Young Boys. Meiden sollten Sie den Rheinpark in Vaduz, dort fielen erst 29 Tore in der Saison 2015/16.

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Oha lätz! (LXXI)

Herr Shearer am Montag den 7. März 2016

In unserem heutigen Bilderrätsel finden Sie bitte wiederum die zehn Unterschiede.

Aber Achtung, heute wird es richtig schwierig! Sie sehen links Herrn Häfeli und rechts Herrn Häfeli.

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Das Bild rechts stammt vom 1.12.2015, das links ist nur wenige Wochen älter. Wie, was sagen Sie? Ja, okay, es ist das selbe Bild. Rätseln können Sie ja trotzdem. Wir wünschen Ihnen viel Glück, und das wünschen wir auch dem FC Biel!

 

FC Basel: Platz 10

Briger am Donnerstag den 25. Februar 2016

Aus der Serie “Tabellen, in denen der FC Basel nicht auf Platz 1 steht” heute: Die Meereshöhe.

AFGArena

Der FC Basel ist der Konkurrenz einmal mehr enteilt. 15 Runden vor Schluss der Meisterschaft hat der Ligakrösus bereits 15 Längen Vorsprung auf den ersten Verfolger, die Meisterschaft ist entschieden. Zeit, sich neue Tabellen für die Raiffaisen Super League auszudenken. Betrachtet man nämlich die Meereshöhe derjenigen Ortschaften, in denen sich die Geschäftsstellen der 10 Super-League-Clubs befinden, sieht es für den FC Basel sehr düster aus. Mit einer Höhe von nur 260 Metern über Meer, muss sich die Stadt Basel von acht der neun anderen Städte klar distanzieren lassen. Einzig Lugano liegt mit 275 Metern über Meer ähnlich tief wie Basel. Raiffeisen-Super-League-Meter-über-Meer-Meister wird mit grossem Abstand der FC St. Gallen (675 M.ü.M.), vor dem FC Thun (560 M.ü.M.) und den Berner Young Boys (542 M.ü.M.). Zwischen Platz Vier, FC Sion – Riddes, wo die Geschäftsstelle steht liegt 482 M.ü.M. – und Platz 8, FCZ (408 M.ü.M) liegen gerade einmal 74 Meter Höhenunterschied. Die Plätze fünf bis sieben belegen Vaduz (455 M.ü.M), Luzern (436 M.ü.M.) und der GCZ (Niederhasli liegt 418 Meter über dem Meer).

Doch es kommt für den FC Basel noch viel schlimmer. Nach dem Absteig in die Challange League, werden die Basler in der Meereshöhen-Meisterschaft bis auf Platz 9 durchgereicht werden. Einzig Chiasso liegt mit 230 M.ü.M. von allen Clubs der höchsten zwei Ligen noch tiefer. Den Platz des FC Basel in der Meereshöhen-Super League übernimmt der FC Le Mont sur Lausanne. Der Ort liegt 702 M.ü.M. und distanziert damit den Zweitplatzierten FC Wil (570 M.ü.M.) deutlich.

Bleiben Sie dran: Lesen Sie später am heutigen Tag, in welchen Ligen Europas der Titelkampf noch langweiliger ist als in der Raiffeisen Super League.