Archiv für die Kategorie ‘Süper League’

Wieder Leader

Rrr am Montag den 2. September 2019

Der FC Basel ist Tabellenführer!

“Erstmals seit dem 2. Juni 2017”, hat unser Haushistoriker Herr Briger herausgefunden.

“Als der FCB letztmals Leader war, standen ABBA noch auf Platz 1 der Hitparade, Kurt Furgler träumte von der Wahl in den Bundesrat, und es gab vier autofreie Sonntage”, weiss Herr Rrr.

Spannend! Genau wie das Rennen um den Jahresmeister 2019. Basel und YB liegen im Moment gleichauf, mit je 56 Punkten.

Knipser

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 30. Juli 2019

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, vier Tore an einem Super-League-Wochenende. Das ist etwas wenig. Hat es das schon mal gegeben? Mit vorzüglicher Hochachtung, Herr S., B.

Mann des Spieltags: Riesenknipser Cédric Itten, verantwortlich für die Hälfte der Super-League-Treffer vom Wochenende.
Bild: SRF

Lieber Herr Shearer, Sie haben völlig recht, aber auch ein schlehtes Gedächtnis. Vier Tore in fünf Super League Spielen, also 0.8 pro Spiel ist in der Tat so wenig wie selten in der jüngeren Geschichte des Schweizer Fussballs. Aber es ist nichts noch nie dagewesenes. Am 13./14. April 2019, Sie erinnern sich, wurde YB am 29. Spieltag der Saison 2018/19 auf dem Sofa-Meister und auch da gab es nur vier Tore in den fünf Partien. Anders als an diesem Wochenende endeten aber nur zwei Partien mit einem 0:0 und es gab auch keinen Spieler, der sich für 50% der Treffer verantwortlich zeigte. Aber eben, dieser Cédric Itten ist einfach ein toller Stürmer, das wissen wir schon länger:

Am 4. Spieltag der Saison 2000/01 gab es mal einen Spieltag, an dem fünf Treffer in sechs Partien fielen, zudem sieben Spieltag zwischen 1991 und 2014, an denen in den fünf bis sechs Partien sechs Treffer fielen. Mfg, Dr. Rüdisühli

Famose Prognose

Rrr am Sonntag den 14. Juli 2019

Das Runde Leder sucht die Toto-Königin. (Männer sind mitgemeint)

Wer schafft es, sämtliche Spiele der Super-League-Saison 2019/20 zu tippen und dabei mehr Punkte abzuräumen als die Konkurrenz?

Machen Sie mit im traditionsreichen Tippspiel des Runden Leders. Sie brauchen dazu lediglich einen Internet-Zugang und eine Maus, mit deren Hilfe Sie den Cursor über diese blauen Buchstaben bewegen können – zack, klicken, fertig! Messen Sie sich mit den Besten der Besten über 36 Runden und lassen Sie sich am Schluss als König aller Prognostiker feiern! (Frauen sind mitgemeint)

Titelverteidiger ist übrigens Herr Maldini. Er schaffte es als erster RL-Redaktor überhaupt, die begehrte Trophäe an sich zu reissen. Ihm und auch allen anderen Teilnehmern wünschen wir für unser Tippspiel alles Gute. Die Regeln sind dieselben wie in den letzten Jahren. Toi toi toi!

Fairplay-Tabelle

Briger am Montag den 8. Juli 2019

Sie haben es bestimmt mitbekommen, der FC Thun hat einen Titel gewonnen. Doch wie kam es dazu?

Die Berner Oberländer konnten sich in der Fairplay-Wertung der abgelaufenen Saison knapp vor dem Schweizer Meister BSC Young Boys durchsetzen. Die Fairplaytabelle sieht zum Abschluss so aus:

Screenshot: sfl.ch

Zur Erklärung. Eine gelbe Karte gibt 1 Strafpunkt, eine gelb-rote 2 und eine direkte Rote drei Strafpunkte. Die Mannschaften können dann durch gutes Verhalten, Respekt vor dem SR-Trio ebenso Punkte gutmachen für den Verein, wie die Offiziellen und die Zuschauer mit ihrem Verhalten. Bei jedem Spiel kommen so -0.25 (gutes Verhalten), 0 oder +0.25 Punkte (schlechtes Verhalten) dazu. Der Thuner Vorsprung auf YB betrug letztlich 1.25 Punkte. Heisst aber auch, ohne den Platzverweis gegen Kevin Mbabu in Basel im Dezember – Sie erinnern sich, der Torjubel, der von SR San als Provokation der Muttenzerkurve gewertet wurde. Nun, die Redaktion des Runden Leders hat sich mit 1898:0 Stimmen dafür entschieden, dem FC Thun den Titel zu gönnen. In der Sommerpause sollten allenfalls die Spieler des FC Sion und die Offiziellen und das Publikum in St. Gallen über die Bücher.

Krasser Klassenerhalt

Rrr am Sonntag den 2. Juni 2019

Dank Basel bleibt Xamax in der Super League.

Die FCB-Leihgabe Serey Die versenkte den entscheidenden Penalty im Elfmeterschiessen.

Zuvor hatte Xamax eine der grössten Wenden in der Geschichte des Schweizer Fussballs geschafft: Dem 0:4 auf der Maladière liessen die Xamaxien einen 4:0-Sieg im Brügglifeld folgen. Die Neuenburger bleiben damit erstklassig – herzliche Gratulation!

Geniessen Sie nun auf RL4 das Wunder vom Brügglifeld in 59 Sekunden.

Daten statt Worte

Rrr am Mittwoch den 27. März 2019

Der Trend geht ganz klar Richtung animierte Grafik.

Oder haben wir Ihnen das schon gesagt? Egal, die Kollegen vom Flourish Team haben die Zuschauerzahlen der NLA/Super League seit 1985 visualisiert.

Noch fehlt das Happy Ending, aber das liefern wir dann Ende Saison nach, wenn YB Basel überholt hat.

Bewegende Balken

Rrr am Dienstag den 5. März 2019

Wie immer am Dienstag: Rundes Leder Meditationsstunde.

Heutiges Thema: Das Kommen und Gehen der Super-League-Trainer.

Suchen Sie sich den Klub Ihres Herzens und verfolgen Sie während 30 bis 60 Minuten die Bewegung des Balkens. Trinken Sie danach ein Glas Wasser und wiederholen Sie anschliessend die Übung nadisna mit den neun anderen Balken.

Ein Klick aufs Bild intensiviert das Erlebnis.

(Quelle: twitter.com/swissfootdata)

Awards a gogo

Rrr am Montag den 28. Januar 2019

Und wieder ein magischer 28.! Die Young Boys rocken die SFL Awards.

Kevin Mbabu wurde zum Spieler des Jahres gekürt (er liess Teamkollege Guillaume Hoarau und den Xamaxien Raphael Nuzzolo hinter sich).

Djibril Sow sicherte sich die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler. Bei den Trainern ging der Preis an Gerardo Seoane. Haben wir was vergessen? Ah genau, das Tor des Jahres schoss Guillaume Hoarau. Somit wurde wie schon 2017 ein YB-Treffer gegen Basel zum Tor des Jahres gewählt.

Ins Team des Jahres schafften es erstaunlicherweise auch vier Nicht-Berner. Die Top 11 setzt sich zusammen aus Omlin (Basel), Benito (YB), von Bergen (YB), Rüegg (FCZ), Mbabu (YB), Kololli (Lausanne/FCZ), Sanogo (YB), Sow (YB), Sulejmani (YB), Hoarau (YB) und Sorgic (Thun).

Das Runde Leder gratuliert allen Preisträgern ganz herzlich und schenkt jedem eine Schachtel feine Truffes (RL-Sonderedition).

Frühere Preisträger.
Spieler des Jahres: 2013 Mohamed Salah (Basel), 2014 Shkelzen Gashi (Basel), 2015 Breel Embolo (Basel), 2016 Guillaume Hoarau (YB), 2017 Michael Lang (Basel).
Trainer: 2013 Murat Yakin (Basel), 2014 Urs Fischer (Basel), 2015 Pierluigi Tami (GC), 2016 Fabio Celestini (Lausanne), 2017 Murat Yakin (Schaffhausen).
Youngster: 2013 “Michael Frey” (YB), 2014 Breel Embolo (Basel), 2015 Shani Tarashaj (GC), 2016 Denis Zakaria (YB), 2017 Dimitri Oberlin (Basel).
Tor des Jahrers: 2013 Sven Lüscher (Aarau), 2014 Renato Steffen (YB), 2015 Munas Dabbur (GC), 2016 Carlitos (Sion), 2017 Jean-Pierre Nsame (YB).

Scharfe Selektion

Herr Shearer am Donnerstag den 17. Januar 2019

Das Runde Leder überprüft den Wahrheitsgehalt von Gesprächen im Kafiräumli.

Foto: fcsolothurn.ch

Den heutigen Tag beginnen wir mit einer Statistik, die niemandem etwas nützt und die Sie auch schnell wieder vergessen können. Neulich hatte der Verfasser dieses Artikels in seinem 100%-Nebenjob ein interessantes Gespräch mit einem Kollegen, welcher in seiner Freizeit Junioren bei einem mittelgrossen Fussballklub trainiert. Er stellte fest, dass im ersten Semester geborene Kinder bei den regelmässigen Selektionen, bei denen die Nachwuchsschütteler für die nächsthöhere Stufe ausgewählt werden, die besseren Karten haben. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese Kinder und Jugendlichen tendenziell körperlich gegenüber denjenigen, die später im Jahr Geburtstag feiern, etwas fortgeschritten sind.

Folglich müsste sich das irgendwann auch in den Profimannschaften niederschlagen – dort müsste man mehrheitlich ergo ebenfalls zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni geborene Spieler finden. Das haben wir überprüft und können Sie beruhigen: eine Tendenz ist festzustellen, aber nicht gravierend. Hier nun die Auswertung aller Super League-Vereine. Der grüne Teil des Balkens repräsentiert den Anteil der vor dem 1. Juli geborenen Spieler, der rote folglich den Rest. Über alle Vereine gesehen sind übrigens 56,74% in den ersten sechs Monaten zur Welt gekommen.

Klick aufs Bild für grössere Ansicht

Voilà! Sollte Ihr Nachwuchstalent also zum roten Teil gehören, müssen Sie die Hoffnung nicht völlig aufgeben. Sie müssen Ihr Kind einfach noch viel mehr fördern und fordern und gegebenfalls das individuelle Training noch verstärken, dann klappt es vielleicht doch mit der Weltkarriere. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Sie waren Young Boys (14)

Briger am Montag den 31. Dezember 2018

Was macht eigentlich Michi Frey?

Bild via aksam.com.tr

Der sympathische Münsinger stürmt seit Sommer für Fenerbahce Istanbul. In Meisterschaft, Pokal und Europa League brachte er es bislang auf 16 Einsätze, dabei gelangen ihm fünf Tore. Drei in der Meisterschaft und zwei in der Europa League. Während Frey in der Europa League fünf Mal über 90 Minuten zum Einsatz kam, durfte er in der Meisterschaft bislang vier Mal über 90 Minuten auf dem Platz stehen. Tore gelangen ihm bislang gegen Ankaragücü, Alanyaspor, Trabzonspor und zweimal Anderlecht. Am 6. Dezember verletzte sich Frey im Hinspiel des Cupspiels gegen Giresunsspor an den Bändern.


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Daten statt Worte

Rrr am Dienstag den 20. November 2018

Sékou Sanogo ist Spitze!

Kein YB-Spieler seit 1933 hat in der Meisterschaft so viele gelbe Karten wie der Ivorer gesammelt, nämlich 36. Auf den nächsten Plätzen folgen Steve von Bergen (35) und Carlos Varela (34). Letzterer ist mit 6 roten Karten natürlich der YB-König der Platzverweise.

Die Zahlen stammen aus SFL Glory, dem soeben publizierten Online-Archiv der Swiss Football League. Gesammelt wurden die Daten aller Meisterschaftsspiele der höchsten Liga seit der Saison 1933/34. Am Projekt beteiligten sich auch unsere Freunde von Magazin ZWÖLF.

Auf SFL Glory können Sie zum Beispiel nachlesen, dass das meistbesuchte Spiel aller Zeiten in der Saison 1971/72 stattfand (56’000 bei Basel-FCZ 4:0), dass am 21. März 1937 die meisten Tore in einer Partie fielen (Lausanne-St. Gallen 15:2) und dass in der Saison 2008/09 nicht weniger als 13 Sion-Spieler vom Platz gestellt wurden – auch eine Bestmarke.

Vertiefen Sie sich nun also in das Zahlenmaterial Ihres Lieblingsklubs, bis Sie die eindunkelnde Stimmung ans Apero erinnert. Falls es sich bei Ihrem Herzensverein zufällig um den BSC YB handelt, hier einige Bestwerte:

Rekordspieler: Martin Weber mit 499 Spielen, gefolgt von Jean-Marie Conz, Alain Baumann und Marco Wölfli (364).

Rekordtrainer: Albert Sing stand 341-mal an der Seitenlinie, Martin Trümpler 144-mal und Kurt Linder 126-mal. Adi Hütter brachte es auf 101 Spiele und Vladimir Petkovic auf 99.

Rekordtorschützen: Geni Meier (247 Tore) vor Ernst Wechselberger (113), Walter Müller (82), Dario Zuffi (81) und Guillaume Hoarau (78).

Tore und Zahlen

Briger am Montag den 5. November 2018

YB trifft und trifft und trifft.

Die Berner treffen so oft, dass die BernerZeitung letzte Woche behauptete, YB sei mit damals 40 Toren die torgefährlichste Offensive aller erster Ligen weltweit. Nun, ein Blick in 72 Erstligen zeigt, dass dem nicht so ist. Klar, Mannschaften in Estland, Finnland oder Bolivien haben schon mehr Partien gespielt als die Super League oder spielen teils in Sommermeisterschaften. Aber auch YB hat mehr Spiele absolviert als etwa PSG oder PSV, die ebenfalls bereits nahe an den 40 Toren der Vorwoche dran waren.

Der Vergleich eignet sich also nicht wirklich. Was sich aber vergleichen lässt, sind alle Super-League-Saisons seit dem Start 2003/04. Hier zeigt sich. YB 2018/19 ist tatsächlich sehr gut hinsichtlich der Torproduktion:

43 Tore nach 13 Runden, das hat bislang einzig der FC Basel 2003/04 geschafft.

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