Archiv für die Kategorie ‘Süper League’

Tore und Zahlen

Briger am Montag den 5. November 2018

YB trifft und trifft und trifft.

Die Berner treffen so oft, dass die BernerZeitung letzte Woche behauptete, YB sei mit damals 40 Toren die torgefährlichste Offensive aller erster Ligen weltweit. Nun, ein Blick in 72 Erstligen zeigt, dass dem nicht so ist. Klar, Mannschaften in Estland, Finnland oder Bolivien haben schon mehr Partien gespielt als die Super League oder spielen teils in Sommermeisterschaften. Aber auch YB hat mehr Spiele absolviert als etwa PSG oder PSV, die ebenfalls bereits nahe an den 40 Toren der Vorwoche dran waren.

Der Vergleich eignet sich also nicht wirklich. Was sich aber vergleichen lässt, sind alle Super-League-Saisons seit dem Start 2003/04. Hier zeigt sich. YB 2018/19 ist tatsächlich sehr gut hinsichtlich der Torproduktion:

43 Tore nach 13 Runden, das hat bislang einzig der FC Basel 2003/04 geschafft.

Diesen Beitrag weiterlesen »

*live* Schweizer Cup-Auslosung Viertelfinale: Zu Gerrys alter Liebe

Briger am Donnerstag den 1. November 2018

Am 27./28. Februar findet das Viertelfinale im Schweizer Cup statt.

22:36 : Die Auslosung der Partien findet gleich im Anschluss an das Spiel St. Gallen-“Sion” statt. Die Olympique des Alpes SA mit Sitz in Martigny-Croix führt kurz vor Schluss mit 2:1.

Bereits sicher im Viertelfinale sind:

Berner SC Young Boys
FC Basel
FC Zürich
FC Thun
FC Lugano
FC Luzern
SC Kriens

Verkürzen Sie sich die Wartezeit und nennen Sie uns Ihren Wunschgegner.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Geknickte Guangzhouer

Briger am Mittwoch den 26. September 2018

Am Sonntagabend traf Guangzhou R&F in der Chinese Super League auf Chongqing Lifan. Das Spiel endete 1:1.

“Interessant”, werden Sie nun wohl denken. Nun, das Resultat nicht unbedingt, aber das Eigentor, welches Huang Zhengyu zustande brachte, ist doch sehenswert, auch wenn der gute gar nicht viel dafür kann. Aber sehen Sie selbst:

Die YB-Fans unter den LeserInnen fühlen sich natürlich sofort an den 20. September 2012 erinnert, als der heutige Sportchef Christoph Spycher und der finnische Abwehrturm Juhani Ojala einen ähnlichen Treffer fabrizierten.

Ja, liebe Guangzhouer, das Berner-Publikum leidet mit.

Pimp your PC

Rrr am Montag den 24. September 2018

Möchten Sie mal wieder einen neuen Desktop-Hintergrund?

 

Klicken Sie auf das Bild und laden Sie es in seiner vollen Pracht herunter.

(Foto: Peter Schneider/Keystone)

Massnahmen gegen die Langeweile

Briger am Montag den 10. September 2018

Jahrelang dominierte der FC Basel die Raiffeisen Super League.

Zwischen 2010 und 2017 stand der Schweizer Fussballmeister gefühlt oft schon im November fest. Einzig 2010, 2011 und 2013 wurden die Basler mit drei oder weniger Punkten Vorsprung Meister. 2018 wurde der FC Basel (endlich) wieder einmal enttrohnt. Und zägg schon scheint es so, als ob der neue Meister der Konkurrenz auch in der neuen Saison bereits meilenweit entrückt ist. Bereits werden Horrorszenarien beschrieben.

Zeit also, dass sich in der Raiffeisen Super League was ändert. Nun der BSC Young Boys wird so einfach nicht zu stoppen sein, dass wird er dieses Jahr höchstens selbst können, etwa wenn der Spagat zwischen Old Trafford/Allianz Stadion und Stockhorn Arena/Letzigrund nicht gelingt.

Um mehr Spannung in die Meisterschaft zurückzubringen hat die Swiss Football League bereits entschieden, die Barrage zurückzubringen. Statt einem Absteiger gibt’s theoretisch also wieder zwei. Uns vom Runden Leder geht das zu wenig weit. Richtig spannend wird es doch erst, wenn der Strich nicht mehr zwischen Platz 8 und 9 gezogen wird, sondern wenn alle Mannschaften relegiert werden, die weniger als 50% der Punkte des Leaders erreicht haben. Die aktuelle Super League Tabelle gäbe es dann in 2 Versionen:

Version <50%

Version ≤ 50%

Toller Tipper-Trip

Rrr am Dienstag den 17. Juli 2018

Neue Saison, neues Glück!

Nur noch viermal schlafen, dann ist endlich wieder Super League. Los geht es am kommenden Samstag mit Basel-St. Gallen und Luzern-Xamax. Tags darauf bestreitet Meister YB sein erstes Spiel gegen GC.

Das Runde Leder versüsst Ihnen auch diese Saison mit einem attraktiven Tippspiel. Messen Sie sich mit den Besten der Besten über 36 Runden und lassen Sie sich am Schluss als König aller Prognostiker feiern!

Titelverteidiger ist übrigens Herr Stiefel, ein Leser aus Basel. Ihm und auch allen anderen Teilnehmern wünschen wir für unser Tippspiel alles Gute. Die Regeln sind dieselben wie in den letzten Jahren. Toi toi toi!

Künstlicher Heimvorteil

Harvest am Dienstag den 5. Juni 2018

Ist Kunstrasen für Heimsteams ein unfairer Wettbewerbsvorteil?

Dieser Frage gingen die Macher von Swiss Football Data nach. Sie untersuchten alle Spiele der beiden höchsten Schweizer Ligen der letzten Saison dafür und nutzten den Welch-Test (ein Zweistichproben-t-Test für zwei unabhängige Stichproben mit ungleichen Standardabweichungen), um die Frage ein für allemal zu klären.

Höchst signifikant ist der Heimvorteil ganz allgemein, im Durchschnitt holten Teams 0.306 Punkte pro Spiel mehr im eigenen Stadion als auswärts, doch das nur am Rande. In Super und Challenge League tummeln sich insgesamt fünf Teams mit Kunstrasen: YB, Thun, Xamax, Schaffhausen und Wil. Im folgenden Balkendiagramm sehen Sie die Differenzen zwischen den durchschnittlichen Punktgewinnen im eigenen Stadion und auswärts.

Sie sehen zum Beispiel, dass der FC Thun (auf Kunstrasen notabene) zu Hause schlechter punktet als in der Fremde. Nun, genau diese Differenzen unterzog Swiss Football Data nun einem Welch-Test und *Trommelwirbel* die Nullhypothese kann nicht verworfen werden. Das heisst, statisch lässt sich ein Vorteil der Kunstrasen-Teams nicht nachweisen.

Vielleicht schiessen die Plastikfussballer wenigstens mehr Tore wegen des Kunstrasens? Wieder sehen wir die Differenz zwischen der durchschnittlichen Anzahl Tore in Heimspielen und Auswärtsspielen.

Hier kann nicht nur kein Kunstrasenvorteil nachgewiesen werden, es zeigt sich sogar das Gegenteil. Mannschaften mit Naturrasen treffen zu Hause verhältnismässig besser als diejenigen mit Kunstrasen. Also alles dummes Geschwätz von wegen Vorteil auf Kunstrasen und somit wohl auch der Grund für die Niederlage von YB im Cupfinal.

Mehr Hunger

Rrr am Samstag den 5. Mai 2018

Rundes Leder Rückpass.

Die interessantesten Zitate von Super-League-Experten aus den letzten zwei Jahren. Heute: Saisonprognose 2017/18 von Kubilay Türkiylmaz im “Blick”.

Als Absteiger sagte er übrigens Lausanne voraus.

Doppelhattrick

Briger am Montag den 23. April 2018

Wir unterbrechen die Berichterstattung zu YB.

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, Am Wochenende haben Kenan Kodro und Carlinhos beim Spiel GC-Lugano je einen Hattrick erzielt. Ja, einen Hattrick, Sie brauchen mir jetzt gar nicht mit diesem deutschen Geschwafel vom lupenrein kommen. Gab es das in der Geschichte des Schweizer Fussballs schon einmal, dass zwei Spieler im selben Spiel einen Hattrick erzielt haben? U.a.w..g., S. W., B.

Lieber Stefan, vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben uns schlau gemacht und sind in unserem Archiv auf den 4. Juli 2001 gestossen. Ja, damals fing die Super League noch sehr früh im Sommer an. Nun an diesem besagten 4. Juli 2001 spielten im Sittener Tourbillon der FC Sion und der FC Basel gegeneinander. Im Tor der Basler stand ein gewisser Pascal Zuberbühler. Dieser Herr Zuberbühler wurde von der 55. bis 62. Minute vom Franzosen Julien Pouyes mit einem lupenreinen Hattrick drei Mal bezwungen. Er erhöhte so von 2:1 auf 5:1. Sion-Trainer Laurent Roussey hatte wohl Mitleid mit dem Gast vom Rheinknie und so wechselte er direkt nach dem dritten Tor den Kameruner Samuel Ojong ein. Dieser erzielte zwischen der 79. und 86. Minute mit einem lupenreinen Hattrick die Tore vom 6:1 bis zum 8:1.

Am Ende der Saison wurde Basel mit 10 Punkten Vorsprung erstmals nach 22 Jahren Meister, dem FC Sion wurde die Lizenz entzogen. Weiter Einträge haben wir nicht gefunden, aber es kann natürlich sein dass irgendwann im 20. Jahrhundert mal drei Tore von zwei Spielern im selben Spiel erzielt wurden. Zumindest für die Super League haben Kodro und Carlinhos aber Geschichte geschrieben. Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli

Liebesgrüsse aus dem Keller

Herr Shearer am Donnerstag den 15. Februar 2018

Die gute Nachricht: der Valentinstag ist vorbei! Die schlechte: in 364 Tagen ist schon der nächste.

Das deutsche Fachorgan 11 Freunde präsentierte gestern auf seiner Homepage eine Übersicht über die Tweets der Bundesligisten zum Thema des Tages. Grund genug für uns, ihnen eine gleichartige Übersicht aus Schweizer Sicht zu präsentieren. Keine Angst, sie fällt ganz kurz ein, denn eine Kurznachricht auf ihrem Twitter-Kanal war das nur den Kellerkindern der Liga wert, denen also, die offenbar ganz dringend ein bisschen Liebe und Zuwendung gebrauchen können.

Chers supporters, en ce jour dédié à l’amour, nous tenons à vous remercier pour votre chaleureux soutien et votre ferveur malgré les moments difficiles que nous passons ensemble cette saison. Nous comptons encore sur vous ce dimanche ! ❤⚪🔴 #fcsion #valentinesday pic.twitter.com/kBz8KiCPxB

— FC Sion (@FCSion) 14. Februar 2018

Tinder-Time in Sitten – It’s a Match! Und nächste Saison geht das Speed-Dating mit neun neuen Blind Dates  in die nächste Runde.

Mon cher @lausanne_sport,
En ce jour de saint-valentin, il faut se dire ce que l’on ressent vraiment. Même si beaucoup te critiquent à cause de ton nouveau look, je tiens à te dire que bah moi, je l’aime ! L’amour ne s’arrêtera jamais à cause d’une couleur.
🧡 Je t’aime mon LS 💙 pic.twitter.com/78dOyU1s2T

— Lausanne eSports (@lausanneesports) 14. Februar 2018

Für einen eigenen Tweet war man in Lausanne zu scheu, hat aber gerne den der E-Sportler verwendet. Man sieht sofort: da stimmt die Chemie!

Wobei, so ganz stimmt das nicht. Etwas eigenes hat man doch verfasst, allerdings hat man es damit so gemacht, wie man es auch gerne mit Spielern tut: von Basel etwas ausgeliehen. Ging es etwa um Vali? Wir werden es nie erfahren.

Überrasche deine Liebste/deinen Liebsten mit einem romantischen Valentinstag-Geschenk:
– Eine Rose und eine Flasche FC Thun-Wein für CHF 19.00
– 4 Spezial-Feldschlösschen-Bier und 1 FC Thun-Bierglas für CHF 19.00
Der Fanshop ist heute von 13.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.#wahriliebi pic.twitter.com/wcPOCcdBAP

— FC Thun (@fcthun_official) 14. Februar 2018

Wahre Liebe zeigt man natürlich mit einer Flasche umettiketierten Essigs oder vier Dosen Feldi aus dem Denner. Oder aus dem Fanshop des FC Thun, dann ist es halt einfach doppelt so teuer.

Einfach nur traurig der FC Basel – der Klub, der den heiligen Valentin geboren und endlich auch wieder in seinen Reihen hat, bleibt stumm in der Sache. Da kann man sich wirklich nur noch mit ein bisschen Musik trösten.

Linienrichtertausch

Briger am Montag den 5. Februar 2018

Sie haben es am Samstag wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, aber schauen Sie selbst.

Sie sehen im Hintergrund in der ersten Halbzeit einen glatzköpfigen Linienrichter:

Screenshot Teleclub-Zoom

Diesen Beitrag weiterlesen »

Die aktuelle Umfrage

Rrr am Donnerstag den 4. Januar 2018

Würden Sie diesem Mann ein Occasionsauto abkaufen?

A) Ja! Denn dieser Mann kann übers Wasser laufen!

B) Nein! Der kann nicht übers Wasser laufen.

C) Vielleicht! Ich muss es aber zuerst mit Matthias Hüppi absprechen. Der kann auch nicht übers Wasser laufen, aber dies mit einer neuen, an den Ressourcen der einzelnen Mitarbeiter orientierten und auch in der Krise Nachhaltigkeit anstrebenden Vereinskultur.

D) Weiss nicht.

Die richtige Antwort bitte mit grünem oder blauem Kugelschreiber ankreuzen und den ausgedruckten Beitrag an den FCSG, Espenmoos, 9000 St.Gallen schicken (Kennwort Change Management).

(Foto: Keystone)