Archiv für die Kategorie ‘Süper League’

Krasser Klassenerhalt

Rrr am Sonntag den 2. Juni 2019

Dank Basel bleibt Xamax in der Super League.

Die FCB-Leihgabe Serey Die versenkte den entscheidenden Penalty im Elfmeterschiessen.

Zuvor hatte Xamax eine der grössten Wenden in der Geschichte des Schweizer Fussballs geschafft: Dem 0:4 auf der Maladière liessen die Xamaxien einen 4:0-Sieg im Brügglifeld folgen. Die Neuenburger bleiben damit erstklassig – herzliche Gratulation!

Geniessen Sie nun auf RL4 das Wunder vom Brügglifeld in 59 Sekunden.

Daten statt Worte

Rrr am Mittwoch den 27. März 2019

Der Trend geht ganz klar Richtung animierte Grafik.

Oder haben wir Ihnen das schon gesagt? Egal, die Kollegen vom Flourish Team haben die Zuschauerzahlen der NLA/Super League seit 1985 visualisiert.

Noch fehlt das Happy Ending, aber das liefern wir dann Ende Saison nach, wenn YB Basel überholt hat.

Bewegende Balken

Rrr am Dienstag den 5. März 2019

Wie immer am Dienstag: Rundes Leder Meditationsstunde.

Heutiges Thema: Das Kommen und Gehen der Super-League-Trainer.

Suchen Sie sich den Klub Ihres Herzens und verfolgen Sie während 30 bis 60 Minuten die Bewegung des Balkens. Trinken Sie danach ein Glas Wasser und wiederholen Sie anschliessend die Übung nadisna mit den neun anderen Balken.

Ein Klick aufs Bild intensiviert das Erlebnis.

(Quelle: twitter.com/swissfootdata)

Awards a gogo

Rrr am Montag den 28. Januar 2019

Und wieder ein magischer 28.! Die Young Boys rocken die SFL Awards.

Kevin Mbabu wurde zum Spieler des Jahres gekürt (er liess Teamkollege Guillaume Hoarau und den Xamaxien Raphael Nuzzolo hinter sich).

Djibril Sow sicherte sich die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler. Bei den Trainern ging der Preis an Gerardo Seoane. Haben wir was vergessen? Ah genau, das Tor des Jahres schoss Guillaume Hoarau. Somit wurde wie schon 2017 ein YB-Treffer gegen Basel zum Tor des Jahres gewählt.

Ins Team des Jahres schafften es erstaunlicherweise auch vier Nicht-Berner. Die Top 11 setzt sich zusammen aus Omlin (Basel), Benito (YB), von Bergen (YB), Rüegg (FCZ), Mbabu (YB), Kololli (Lausanne/FCZ), Sanogo (YB), Sow (YB), Sulejmani (YB), Hoarau (YB) und Sorgic (Thun).

Das Runde Leder gratuliert allen Preisträgern ganz herzlich und schenkt jedem eine Schachtel feine Truffes (RL-Sonderedition).

Frühere Preisträger.
Spieler des Jahres: 2013 Mohamed Salah (Basel), 2014 Shkelzen Gashi (Basel), 2015 Breel Embolo (Basel), 2016 Guillaume Hoarau (YB), 2017 Michael Lang (Basel).
Trainer: 2013 Murat Yakin (Basel), 2014 Urs Fischer (Basel), 2015 Pierluigi Tami (GC), 2016 Fabio Celestini (Lausanne), 2017 Murat Yakin (Schaffhausen).
Youngster: 2013 “Michael Frey” (YB), 2014 Breel Embolo (Basel), 2015 Shani Tarashaj (GC), 2016 Denis Zakaria (YB), 2017 Dimitri Oberlin (Basel).
Tor des Jahrers: 2013 Sven Lüscher (Aarau), 2014 Renato Steffen (YB), 2015 Munas Dabbur (GC), 2016 Carlitos (Sion), 2017 Jean-Pierre Nsame (YB).

Scharfe Selektion

Herr Shearer am Donnerstag den 17. Januar 2019

Das Runde Leder überprüft den Wahrheitsgehalt von Gesprächen im Kafiräumli.

Foto: fcsolothurn.ch

Den heutigen Tag beginnen wir mit einer Statistik, die niemandem etwas nützt und die Sie auch schnell wieder vergessen können. Neulich hatte der Verfasser dieses Artikels in seinem 100%-Nebenjob ein interessantes Gespräch mit einem Kollegen, welcher in seiner Freizeit Junioren bei einem mittelgrossen Fussballklub trainiert. Er stellte fest, dass im ersten Semester geborene Kinder bei den regelmässigen Selektionen, bei denen die Nachwuchsschütteler für die nächsthöhere Stufe ausgewählt werden, die besseren Karten haben. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese Kinder und Jugendlichen tendenziell körperlich gegenüber denjenigen, die später im Jahr Geburtstag feiern, etwas fortgeschritten sind.

Folglich müsste sich das irgendwann auch in den Profimannschaften niederschlagen – dort müsste man mehrheitlich ergo ebenfalls zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni geborene Spieler finden. Das haben wir überprüft und können Sie beruhigen: eine Tendenz ist festzustellen, aber nicht gravierend. Hier nun die Auswertung aller Super League-Vereine. Der grüne Teil des Balkens repräsentiert den Anteil der vor dem 1. Juli geborenen Spieler, der rote folglich den Rest. Über alle Vereine gesehen sind übrigens 56,74% in den ersten sechs Monaten zur Welt gekommen.

Klick aufs Bild für grössere Ansicht

Voilà! Sollte Ihr Nachwuchstalent also zum roten Teil gehören, müssen Sie die Hoffnung nicht völlig aufgeben. Sie müssen Ihr Kind einfach noch viel mehr fördern und fordern und gegebenfalls das individuelle Training noch verstärken, dann klappt es vielleicht doch mit der Weltkarriere. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Sie waren Young Boys (14)

Briger am Montag den 31. Dezember 2018

Was macht eigentlich Michi Frey?

Bild via aksam.com.tr

Der sympathische Münsinger stürmt seit Sommer für Fenerbahce Istanbul. In Meisterschaft, Pokal und Europa League brachte er es bislang auf 16 Einsätze, dabei gelangen ihm fünf Tore. Drei in der Meisterschaft und zwei in der Europa League. Während Frey in der Europa League fünf Mal über 90 Minuten zum Einsatz kam, durfte er in der Meisterschaft bislang vier Mal über 90 Minuten auf dem Platz stehen. Tore gelangen ihm bislang gegen Ankaragücü, Alanyaspor, Trabzonspor und zweimal Anderlecht. Am 6. Dezember verletzte sich Frey im Hinspiel des Cupspiels gegen Giresunsspor an den Bändern.


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Daten statt Worte

Rrr am Dienstag den 20. November 2018

Sékou Sanogo ist Spitze!

Kein YB-Spieler seit 1933 hat in der Meisterschaft so viele gelbe Karten wie der Ivorer gesammelt, nämlich 36. Auf den nächsten Plätzen folgen Steve von Bergen (35) und Carlos Varela (34). Letzterer ist mit 6 roten Karten natürlich der YB-König der Platzverweise.

Die Zahlen stammen aus SFL Glory, dem soeben publizierten Online-Archiv der Swiss Football League. Gesammelt wurden die Daten aller Meisterschaftsspiele der höchsten Liga seit der Saison 1933/34. Am Projekt beteiligten sich auch unsere Freunde von Magazin ZWÖLF.

Auf SFL Glory können Sie zum Beispiel nachlesen, dass das meistbesuchte Spiel aller Zeiten in der Saison 1971/72 stattfand (56’000 bei Basel-FCZ 4:0), dass am 21. März 1937 die meisten Tore in einer Partie fielen (Lausanne-St. Gallen 15:2) und dass in der Saison 2008/09 nicht weniger als 13 Sion-Spieler vom Platz gestellt wurden – auch eine Bestmarke.

Vertiefen Sie sich nun also in das Zahlenmaterial Ihres Lieblingsklubs, bis Sie die eindunkelnde Stimmung ans Apero erinnert. Falls es sich bei Ihrem Herzensverein zufällig um den BSC YB handelt, hier einige Bestwerte:

Rekordspieler: Martin Weber mit 499 Spielen, gefolgt von Jean-Marie Conz, Alain Baumann und Marco Wölfli (364).

Rekordtrainer: Albert Sing stand 341-mal an der Seitenlinie, Martin Trümpler 144-mal und Kurt Linder 126-mal. Adi Hütter brachte es auf 101 Spiele und Vladimir Petkovic auf 99.

Rekordtorschützen: Geni Meier (247 Tore) vor Ernst Wechselberger (113), Walter Müller (82), Dario Zuffi (81) und Guillaume Hoarau (78).

Tore und Zahlen

Briger am Montag den 5. November 2018

YB trifft und trifft und trifft.

Die Berner treffen so oft, dass die BernerZeitung letzte Woche behauptete, YB sei mit damals 40 Toren die torgefährlichste Offensive aller erster Ligen weltweit. Nun, ein Blick in 72 Erstligen zeigt, dass dem nicht so ist. Klar, Mannschaften in Estland, Finnland oder Bolivien haben schon mehr Partien gespielt als die Super League oder spielen teils in Sommermeisterschaften. Aber auch YB hat mehr Spiele absolviert als etwa PSG oder PSV, die ebenfalls bereits nahe an den 40 Toren der Vorwoche dran waren.

Der Vergleich eignet sich also nicht wirklich. Was sich aber vergleichen lässt, sind alle Super-League-Saisons seit dem Start 2003/04. Hier zeigt sich. YB 2018/19 ist tatsächlich sehr gut hinsichtlich der Torproduktion:

43 Tore nach 13 Runden, das hat bislang einzig der FC Basel 2003/04 geschafft.

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*live* Schweizer Cup-Auslosung Viertelfinale: Zu Gerrys alter Liebe

Briger am Donnerstag den 1. November 2018

Am 27./28. Februar findet das Viertelfinale im Schweizer Cup statt.

22:36 : Die Auslosung der Partien findet gleich im Anschluss an das Spiel St. Gallen-“Sion” statt. Die Olympique des Alpes SA mit Sitz in Martigny-Croix führt kurz vor Schluss mit 2:1.

Bereits sicher im Viertelfinale sind:

Berner SC Young Boys
FC Basel
FC Zürich
FC Thun
FC Lugano
FC Luzern
SC Kriens

Verkürzen Sie sich die Wartezeit und nennen Sie uns Ihren Wunschgegner.

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Geknickte Guangzhouer

Briger am Mittwoch den 26. September 2018

Am Sonntagabend traf Guangzhou R&F in der Chinese Super League auf Chongqing Lifan. Das Spiel endete 1:1.

“Interessant”, werden Sie nun wohl denken. Nun, das Resultat nicht unbedingt, aber das Eigentor, welches Huang Zhengyu zustande brachte, ist doch sehenswert, auch wenn der gute gar nicht viel dafür kann. Aber sehen Sie selbst:

Die YB-Fans unter den LeserInnen fühlen sich natürlich sofort an den 20. September 2012 erinnert, als der heutige Sportchef Christoph Spycher und der finnische Abwehrturm Juhani Ojala einen ähnlichen Treffer fabrizierten.

Ja, liebe Guangzhouer, das Berner-Publikum leidet mit.

Pimp your PC

Rrr am Montag den 24. September 2018

Möchten Sie mal wieder einen neuen Desktop-Hintergrund?

 

Klicken Sie auf das Bild und laden Sie es in seiner vollen Pracht herunter.

(Foto: Peter Schneider/Keystone)

Massnahmen gegen die Langeweile

Briger am Montag den 10. September 2018

Jahrelang dominierte der FC Basel die Raiffeisen Super League.

Zwischen 2010 und 2017 stand der Schweizer Fussballmeister gefühlt oft schon im November fest. Einzig 2010, 2011 und 2013 wurden die Basler mit drei oder weniger Punkten Vorsprung Meister. 2018 wurde der FC Basel (endlich) wieder einmal enttrohnt. Und zägg schon scheint es so, als ob der neue Meister der Konkurrenz auch in der neuen Saison bereits meilenweit entrückt ist. Bereits werden Horrorszenarien beschrieben.

Zeit also, dass sich in der Raiffeisen Super League was ändert. Nun der BSC Young Boys wird so einfach nicht zu stoppen sein, dass wird er dieses Jahr höchstens selbst können, etwa wenn der Spagat zwischen Old Trafford/Allianz Stadion und Stockhorn Arena/Letzigrund nicht gelingt.

Um mehr Spannung in die Meisterschaft zurückzubringen hat die Swiss Football League bereits entschieden, die Barrage zurückzubringen. Statt einem Absteiger gibt’s theoretisch also wieder zwei. Uns vom Runden Leder geht das zu wenig weit. Richtig spannend wird es doch erst, wenn der Strich nicht mehr zwischen Platz 8 und 9 gezogen wird, sondern wenn alle Mannschaften relegiert werden, die weniger als 50% der Punkte des Leaders erreicht haben. Die aktuelle Super League Tabelle gäbe es dann in 2 Versionen:

Version <50%

Version ≤ 50%