Archiv für die Kategorie ‘Sie waren Young Boys’

Sie waren Young Boys (15)

Briger am Donnerstag den 11. April 2019


Wohin es die Ex-YB-Spieler verschlagen hat
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YB wird in wenigen Tagen zum zweiten Mal in Folge Schweizer Meister. Seit YB 2010 das vorletzte Mal eine Hand am Kübel hatte, verliessen nicht weniger als 67 noch heute aktive Spieler die Berner. Wohin es diese verschlagen hat? Die Antwort auf diese Frage, die Sie sich vielleicht noch nie gestellt haben in der Ex-YB-noch-immer-aktiv-Liste:

Screenshot Youtube

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Stickerkicker ’72

Rrr am Samstag den 26. Januar 2019

Wir haben alle Autogramme! Sie auch?

(Klick zum Vergrössern)

Die Bilder stammen aus dem Sammelalbum zur NLA-Saison 1972/73 (siehe rechts).

Beachten Sie besonders die hervorragenden Koteletten von Serge Muhmenthaler, die auf der Redaktion des Runden Leders ab sofort obligatorisch sind.

Die Bilder zur Verfügung gestellt haben unsere Freunde vom FCZ-Museum. Werden Sie noch heute Mitglied des löblichen Fördervereins (ganz nach unten scrollen). Messi!

8×11 mit 7 Unbekannten

Rrr am Mittwoch den 9. Januar 2019

Grosser Selfcheck: Teste Dein YB-Wissen!

Gianluca Gaudino trägt künftig bei den Gelbschwarzen die Nummer 11. Er ist der achte YB-Spieler, der in diesem Jahrhundert diese Rückennummer trägt. Wie heissen die sieben anderen?

(Sie haben drei Minuten Zeit. Spicken verboten. Lösung nach dem Klick.)

7 Richtige = Bravo, Sie sind ein richtiger YB-Fan!
6 Richtige = Kopf hoch, in Ihrem Alter sind Gedächtnislücken ganz normal.
5 Richtige = Wie lange sind Sie eigentlich schon YB-Fan?
4 Richtige = Echt jetzt? Nur 4???
3 Richtige = Nur damits klar ist: Die 5 RL-Redaktore hatten alle 7 Punkte.
2 Richtige = Sind Sie sicher, dass Sie YB-Fan sind?
1 Richtige = Geben Sies zu, Sie waren am 28. April zum ersten Mal im Stadion.
0 Richtige = Leise röchelt Herr Rrr.

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Sékou bei den Saudis

Rrr am Mittwoch den 2. Januar 2019

Gelbschwarz Forever.

Sékou Sanogo ist gestern Abend in Dschidda gelandet. Eine Delegation seines neuen Klubs Ittihad FC nahm ihn auf dem King Abdulaziz International Airport in Empfang. Einige Fans liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, ihren neuen Legionär persönlich zu begrüssen.

Der Ittihad FC wurde 1927 gegründet. Er wurde achtmal Meister, zuletzt 2009. Zurzeit belegt er Platz 15 in der Saudi Professional League, ist also Vorletzter der Tabelle mit bislang 1 Sieg, 3 Remis und 11 Niederlagen. Trainer der ersten Mannschaft ist der frühere kroatische Nationaltrainer Slaven Bilic.

Falls Sie gerade in der Gegend sind: Sanogo wird heute um 16.00 Uhr in der Prince Talal Bin Mansour-Halle den Medien vorgestellt.

Sie waren Young Boys (14)

Briger am Montag den 31. Dezember 2018

Was macht eigentlich Michi Frey?

Bild via aksam.com.tr

Der sympathische Münsinger stürmt seit Sommer für Fenerbahce Istanbul. In Meisterschaft, Pokal und Europa League brachte er es bislang auf 16 Einsätze, dabei gelangen ihm fünf Tore. Drei in der Meisterschaft und zwei in der Europa League. Während Frey in der Europa League fünf Mal über 90 Minuten zum Einsatz kam, durfte er in der Meisterschaft bislang vier Mal über 90 Minuten auf dem Platz stehen. Tore gelangen ihm bislang gegen Ankaragücü, Alanyaspor, Trabzonspor und zweimal Anderlecht. Am 6. Dezember verletzte sich Frey im Hinspiel des Cupspiels gegen Giresunsspor an den Bändern.


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Daten statt Worte

Rrr am Dienstag den 20. November 2018

Sékou Sanogo ist Spitze!

Kein YB-Spieler seit 1933 hat in der Meisterschaft so viele gelbe Karten wie der Ivorer gesammelt, nämlich 36. Auf den nächsten Plätzen folgen Steve von Bergen (35) und Carlos Varela (34). Letzterer ist mit 6 roten Karten natürlich der YB-König der Platzverweise.

Die Zahlen stammen aus SFL Glory, dem soeben publizierten Online-Archiv der Swiss Football League. Gesammelt wurden die Daten aller Meisterschaftsspiele der höchsten Liga seit der Saison 1933/34. Am Projekt beteiligten sich auch unsere Freunde von Magazin ZWÖLF.

Auf SFL Glory können Sie zum Beispiel nachlesen, dass das meistbesuchte Spiel aller Zeiten in der Saison 1971/72 stattfand (56’000 bei Basel-FCZ 4:0), dass am 21. März 1937 die meisten Tore in einer Partie fielen (Lausanne-St. Gallen 15:2) und dass in der Saison 2008/09 nicht weniger als 13 Sion-Spieler vom Platz gestellt wurden – auch eine Bestmarke.

Vertiefen Sie sich nun also in das Zahlenmaterial Ihres Lieblingsklubs, bis Sie die eindunkelnde Stimmung ans Apero erinnert. Falls es sich bei Ihrem Herzensverein zufällig um den BSC YB handelt, hier einige Bestwerte:

Rekordspieler: Martin Weber mit 499 Spielen, gefolgt von Jean-Marie Conz, Alain Baumann und Marco Wölfli (364).

Rekordtrainer: Albert Sing stand 341-mal an der Seitenlinie, Martin Trümpler 144-mal und Kurt Linder 126-mal. Adi Hütter brachte es auf 101 Spiele und Vladimir Petkovic auf 99.

Rekordtorschützen: Geni Meier (247 Tore) vor Ernst Wechselberger (113), Walter Müller (82), Dario Zuffi (81) und Guillaume Hoarau (78).

Geknickte Guangzhouer

Briger am Mittwoch den 26. September 2018

Am Sonntagabend traf Guangzhou R&F in der Chinese Super League auf Chongqing Lifan. Das Spiel endete 1:1.

“Interessant”, werden Sie nun wohl denken. Nun, das Resultat nicht unbedingt, aber das Eigentor, welches Huang Zhengyu zustande brachte, ist doch sehenswert, auch wenn der gute gar nicht viel dafür kann. Aber sehen Sie selbst:

Die YB-Fans unter den LeserInnen fühlen sich natürlich sofort an den 20. September 2012 erinnert, als der heutige Sportchef Christoph Spycher und der finnische Abwehrturm Juhani Ojala einen ähnlichen Treffer fabrizierten.

Ja, liebe Guangzhouer, das Berner-Publikum leidet mit.

Was macht eigentlich …

Rrr am Samstag den 15. September 2018

… Adi Hütter?

Der erste YB-Meistertrainer seit 32 Jahren verliess Bern im Sommer in Richtung Frankfurt. Glücklich wurde er dort noch nicht. Gestern musste er in Dortmund die vierte Niederlage im fünften Pflichtspiel der Saison erklären.

Wie es so geht, wenns nicht läuft: Vermehrt Konjunktiv an den Pressekonferenzen. “Ich habe das Gefühl gehabt nach dem 1:1, dass wir vielleicht dem 2:1 auch sehr nahe sein könnten.” Trost gabs von Dortmund-Trainer Lucien Favre.

Frankfurt hatte im Sommer wichtige Abhänge nicht ersetzt, Hütter steht daher vor einer heiklen Aufgabe. Noch schwieriger wird sie zurzeit durch die Verletztenmisere bei der Eintracht. In Dortmund musste Hütter zwei Spieler einsetzen, die der Klub eigentlich loswerden wollte. Marco Fabian und Simon Falette sind nur noch hier, weil im Sommer kein passender Klub für sie gefunden wurden.

Beide trainierten zuletzt gar nicht mehr mit der Mannschaft, wurden nun aber plötzlich dringend benötigt und standen gestern gleich in der Startelf.

Sie waren Young Boys (13)

Briger am Montag den 3. September 2018

Was machen eigentlich Michael Silberbauer und Josh Simpson?

“Love these summer evenings” Michael Silberbauer, zweiter von links, und Josh Simpson, Mitte, bei einer von Scott Sutter veranstalteten Grillparty am 6. August 2015.

Michael Silberbauer, dänischer EM-Teilnehmer 2012 und 39-facher YB-Spieler, amtet zurzeit als Assistentstrainer und Videoanalyst beim FC Luzern. Dieses Amt hat er seit 2 Jahren inne und arbeitete somit auch mit YB-Trainer Gerardo Seoane zusammen. Nun hat Silberbauer ab Januar 2019 einen neuen Job in Aussicht. Keine Angst, er wechselt nicht zu YB. Nein, er wird Cheftrainer des kanadischen Erstligisten Pacific FC, beheimatet in Langford, Vancouver Island, British Columbia. Hier kommt nun Josh Simpson ins Spiel. Der Kanadier, der im Winter 2012 zu YB wechselte und sich in seinem 11. Einsatz im Mai in Basel derart unglücklich verletzte, dass wir Ihnen die Bilder ersparen, ist nämlich der Besitzer ebendieses Pacific FC. CEO des Vereins ist mit Rob Friend ebenfalls ein bekannter, ehemaliger kanadischer Fussballer (er spielte u.a. für Mönchengladbach und die Hertha).
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Was macht eigentlich …

Herr Maldini am Dienstag den 22. Mai 2018

… der Ex-Young-Boy Senad Lulic?

Senad Lulic. Foto: Getty

Ältere LeserInnen erinnern sich: Lulic spielte einst an der Seite von Spielern wie Alexander Farnerud, Thierry Doubai und Moreno Costanzo im YB-Mittelfeld. Das ist irgendwie ziemlich lange her. Mittlerweile ist der Bosnier Captain eines Römer Clubs.

Am Sonntag empfing Lulic mit Lazio Inter Mailand, es ging um Rang 5 und den letzten Champions-League-Platz der Serie A. Der Abend verlief für Lulic suboptimal: In der 79. Spielminute musste er beim Stand vo 2:2 nach der zweiten gelben Karte vom Platz, zwei Minuten später schoss Matías Vecino das 3:2 und Inter in die Königsklasse.

Stefan de Vrij. Foto: Twitter

Etwas ärgerlich ist das für Lazio auch deshalb, weil es einen Spieltag zuvor beim Absteiger Crotone nicht über ein Unentschieden herausgekommen war, mit einem Sieg den CL-Platz aber auf sicher in der Tasche gehabt hätte.

Noch schlechter als Lulic dürfte sich übrigens nur Stefan de Vrij gefühlt haben. Er verursachte den Penalty, der Inter das 2:2 brachte. Und wird den Club im Sommer ablösefrei verlassen. Er wechselt zu Inter.

“Und ist dies Gopfried Stutz im Schusstraining ausreichend berücksichtigt?”

Briger am Montag den 26. Februar 2018

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, Wie 1881 aufgrund langjähriger Beobachtung von Charles Darwin (ablösefrei) berichtet, kommt es bei der Nutzung des Bodens natürlich vor allem auf dessen Beschaffenheit aufgrund der Dichte und Aktivität der Regenwürmer an, weniger auf portugiesische Insulaner. 17 Jahre später führten diese Erkenntnisse zusammen mit Darwins Survival of The Fittest Idee zur Gründung des BSC YB, gerieten aber nach 1986/87 bedauerlicherweise so komplett in Vergessenheit, dass im Stade de Suisse 2006-2011 und seit 2014 sogar Kunstrasen verlegt wurde! Drum: Wie sieht eigentlich die YB-Penalty- und direkter-Freistossbilanz auf Kunst- und “Natur”rasen aus und ist dies alles Gopfried Stutz im Schusstraining ausreiched berücksichtigt? MfG, M.F. B.

Guilaume Hoarau erzielt in der 72. Minute das 2:2 gegen den FC Sion am 13. März 2016. Bereits nach 20 Minuten traf er per Elfmeter zum 1:1. Foto freshfocus

Lieber Markus, richtig, YB spielte nach dem Einzug ins neue Wankdorfstadion die Saison 2005/06 und von Anfang 2012 bis Ende Saison 2013/14 auf Naturrasen und sonst auf Kunstrasen. Ihre Frage nach den direkten Freistössen ist uns zu kompliziert, aber bei der Elfmeterstatistik haben wir gerne nachgeschaut. Nun YB hat seit der Saions 2005/06 insgesamt 53 Super-League-Heim-Elfmeter erhalten und davon 44 verwandelt. Das sind 83%. Das war aber nicht ihre Frage. Nun in den 3.5 Saisons auf Naturrasen erhielt YB 15 Elfmeter zugesprochen und verschoss dabei drei. Kann passieren, die Herren Costanzo, Farnerud und Mártinez, wir sind da auch überhaupt nicht nachtragend. Aber gerade beim 0:1 gegen GC am 22. Juli 2012 oder beim 0:0 gegen Sion am 17. März 2013 wär’s halt noch so gäbig gewesen, zu verwandeln. Auf Naturrasen hat YB also 80% der Elfmeter verwandelt. Erhalten hat man auf Naturrasen im Schnitt etwas mehr als 4 Heim-Elfmeter pro Saison.
Auf Kunstrasen dann hat YB in mittlerweile 9.5 Saisons 38 Elfmeter zugesprochen erhalten. Davon 32 verwandelt und sechs verschossen. Heisst auf Kunstrasen hat YB rund 84% der Elfmeter verwandelt. Auf Kunstrasen gab’s vier Heim-Elfmeter pro Saison für YB.
YB ist auf Kunstrasen also leicht erfolgreicher im Penaltyschiessen.

Nun zu Ihrer letzten Frage: und ist dies alles Gopfried Stutz im Schusstraining ausreiched berücksichtigt. Wir gehen davon aus, aber, frei nach Kevin Kuranyi, da müssen Sie den Trainer fragen.

Mit vorzüglicher Hochachtung, Ihr Dr. Rüdisühli

Was macht eigentlich …

Rrr am Sonntag den 3. Dezember 2017

… Kader Mangane?

Ganz alte Leser erinnern sich: Der robuste Senegalese spielte kurzzeitig bei YB – und im Europacup so stark, dass er nach zwei Spielen gegen Lens direkt an den Gegner verkauft werden konnte (Catchword Mangane-Millionen). Darauf legte er eine beachtliche Karriere in Frankreich, England, in der Türkei und im arabischen Raum hin.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt und erlebt gerade einen zweiten, dritten oder vierten Frühling als Captain von Strasbourg. Gestern traf er daheim auf die neureiche Millionentruppe von Paris SG. Vor dem Spiel gab er “L´Equipe” dieses Interview.

Aufsteiger Strasbourg siegte 2:1, Mangane spielte durch und erhielt von der Fachpresse die Note 6. Neymar musste sich mit einer 5 begnügen. PSG verlor erstmals seit März ein Meisterschaftsspiel.