Archiv für die Kategorie ‘Sie waren Young Boys’

Stilvolles Stickhandling

Herr Winfried am Mittwoch den 4. Dezember 2019

Nur noch drei mal schlafen, dann beginnt endlich die WM in der Maladière.

Das denkt sich bestimmt der löbliche Raphaël Nuzzolo, während er sich mit Xamax gerade auf den Abstiegskampf vom Samstag gegen Lugano vorbereitet. Weil in sportlich schwierigen Zeiten Ablenkung gut tut, griff der frühere YB-Spieler neulich zum Unihockeystock. Fazit: Nuzzolos Stickhandling ist schlicht grossartig! Aber sehen Sie selbst.

 

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Die Unihockey-WM der Frauen in Neuenburg startet am kommenden Samstag und findet in der Halle direkt neben dem Stade de la Maladière statt. Wer sowohl das erste Gruppenspiel der Schweizerinnen als auch Xamax gegen Lugano sehen will, kriegt auf eines der Tickets 50% Rabatt. Und Nuzzolo? Der kriegt Gelb wegen Randsports.

Mauris Magie

Herr Winfried am Montag den 18. November 2019

Der neue Lugano-Trainer hat sich in einem wahrhaften Heldenepos verewigen lassen.

Maurizio Jacobacci ist ein mutiger Mann. Nach seinem Engagement bei Monsieur Constantin im Wallis traut er sich auch noch zu Signore Renzetti ins Tessin. Der Erfolgsdruck in Lugano ist fast so gross wie in Sitten. Jacobaccis Beratungsagentur Front Group hat deshalb, um ihrem Klienten den Rücken zu stärken, einen Imagefilm über “Mauri” produziert.

Der Auftakt ist furios. Begleitet von heroischer Musik ist Herr Jacobacci zu sehen, wie er sich wild gestikulierend an den Rändern der Coaching Zonen bewegt. Ein leidenschaftlicher Coach eben. Einmal wird er von seiner Mannschaft auf Händen getragen. Ein beliebter Trainer eben.

In der Folge äussern sich Weggefährten zu ihren Erfahrungen mit Jacobacci. Neben den Cedrola-Brüdern, Mitinhaber der Front Group GmbH, sind es alles ehemalige Spieler des FC Schaffhausen. Patrick Rossini, Gianluca Frontino, André Luis Neitzke, Igor Djuric. In Schaffhausen feierte der Berner seine grössten Erfolge als Trainer, er stieg zweimal auf und blieb über vier Jahre. Während diese Männer reden, macht Jacobacci eifrig Notizen im mittelmässig gefüllten St. Jakob-Park. Bringt er sich damit beim FCB ins Gespräch? Und was wohl Herr Constantin über Herrn Jacobacci sagen würde?

Die letzten fast vier Minuten schliesslich sind Jacobaccis erstem und bisher einzigen Sieg als Lugano-Trainer gewidmet. Übrigens: Das Stück heisst “The Next Level”, und natürlich wollen wir es Ihnen nicht vorenthalten. Film ab!

Nicht zu vergessen ist Jacobaccis Vergangenheit als YB-Spieler. Nach seiner Juniorenzeit bei Bethlehem und Bümpliz trug er von 1978-1983 Gelb-Schwarz. Vielleicht beerbt er ja dereinst Gerry Seoane als Trainer der Young Boys. Das wäre dann “next level”.

Und um ihn zu würdigen, hier noch ein Bild des Filmregisseurs, Mikail Oezkilic.

Bild: Front Group GmbH

 

 

Auszeichnung für den Altmeister

Herr Shearer am Donnerstag den 26. September 2019

Endlich! Scott Sutter gewinnt eine Trophäe.

Nein, einen Meistertitel oder dergleichen kann der sympathische Ex-YBler in seinem Palmarès leider immer noch nicht aufführen. Dafür darf er sich seit vorgestern “Humanitarian of the Year” nennen. Sein Arbeitgeber, die Vancouver Whitecaps, vergaben anlässlich einer Gala allerhand Auszeichnungen, und weil man mit bereits stolzen 33 Lenzen eher keinen Preis für das grösste Nachwuchstalent mehr erhält, ist diese Ehrung für soziales Engagement auch eine ganz schöne Anerkennung. Scotty und seine Frau Claudia engagieren sich nämlich für das British Columbia Children Hospital und laden zu jedem Spiel junge PatientInnen der Pflegeeinrichtung zu den Heimspielen des Major League Soccer-Klubs ein.

Das Runde Leder gratuliert Scott Sutter recht herzlich und wünscht ihm weiterhin eine erfolgreiche Karriere im schönen Kanada!

Sämi in Suomi

Rrr am Mittwoch den 19. Juni 2019

Frohe Kunde aus Finnland: Samuel Afum ist Cupsieger!

Mit Ilves Tampere gewann Afum am Wochenende den Suomen Cup. 3250 Zuschauer sahen den 2:0-Sieg gegen IFK Mariehamn, darunter Afum, der 90 Minuten auf der Ersatzbank sass.

Der pfeilschnelle Ghanaer ist mittlerweile 28 Jahre alt und spielt seit Anfang 2019 in Finnland. Nach drei Jahren bei den Young Boys versuchte Afum sein Glück bei Xamax, Wadi Degla (Ägypten) und Spartak Subotica (Serbien). Zwischenzeitlich war er vereinlos. Nun nimmt er im hohen Norden einen neuen Anlauf.

Für Tampere steht er in jedem zehnten Spiel in der Startformation und absolvierte insgesamt einen Zehntel aller Spielminuten des Teams. Ein Tor ist ihm bislang erst Cup gelungen, das 2:0 beim 4:1 über Kuopion Palloseura in der ersten Runde, Sie erinnern sich sicher.

Sie waren Young Boys (15)

Briger am Donnerstag den 11. April 2019


Wohin es die Ex-YB-Spieler verschlagen hat
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YB wird in wenigen Tagen zum zweiten Mal in Folge Schweizer Meister. Seit YB 2010 das vorletzte Mal eine Hand am Kübel hatte, verliessen nicht weniger als 67 noch heute aktive Spieler die Berner. Wohin es diese verschlagen hat? Die Antwort auf diese Frage, die Sie sich vielleicht noch nie gestellt haben in der Ex-YB-noch-immer-aktiv-Liste:

Screenshot Youtube

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Stickerkicker ’72

Rrr am Samstag den 26. Januar 2019

Wir haben alle Autogramme! Sie auch?

(Klick zum Vergrössern)

Die Bilder stammen aus dem Sammelalbum zur NLA-Saison 1972/73 (siehe rechts).

Beachten Sie besonders die hervorragenden Koteletten von Serge Muhmenthaler, die auf der Redaktion des Runden Leders ab sofort obligatorisch sind.

Die Bilder zur Verfügung gestellt haben unsere Freunde vom FCZ-Museum. Werden Sie noch heute Mitglied des löblichen Fördervereins (ganz nach unten scrollen). Messi!

8×11 mit 7 Unbekannten

Rrr am Mittwoch den 9. Januar 2019

Grosser Selfcheck: Teste Dein YB-Wissen!

Gianluca Gaudino trägt künftig bei den Gelbschwarzen die Nummer 11. Er ist der achte YB-Spieler, der in diesem Jahrhundert diese Rückennummer trägt. Wie heissen die sieben anderen?

(Sie haben drei Minuten Zeit. Spicken verboten. Lösung nach dem Klick.)

7 Richtige = Bravo, Sie sind ein richtiger YB-Fan!
6 Richtige = Kopf hoch, in Ihrem Alter sind Gedächtnislücken ganz normal.
5 Richtige = Wie lange sind Sie eigentlich schon YB-Fan?
4 Richtige = Echt jetzt? Nur 4???
3 Richtige = Nur damits klar ist: Die 5 RL-Redaktore hatten alle 7 Punkte.
2 Richtige = Sind Sie sicher, dass Sie YB-Fan sind?
1 Richtige = Geben Sies zu, Sie waren am 28. April zum ersten Mal im Stadion.
0 Richtige = Leise röchelt Herr Rrr.

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Sékou bei den Saudis

Rrr am Mittwoch den 2. Januar 2019

Gelbschwarz Forever.

Sékou Sanogo ist gestern Abend in Dschidda gelandet. Eine Delegation seines neuen Klubs Ittihad FC nahm ihn auf dem King Abdulaziz International Airport in Empfang. Einige Fans liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, ihren neuen Legionär persönlich zu begrüssen.

Der Ittihad FC wurde 1927 gegründet. Er wurde achtmal Meister, zuletzt 2009. Zurzeit belegt er Platz 15 in der Saudi Professional League, ist also Vorletzter der Tabelle mit bislang 1 Sieg, 3 Remis und 11 Niederlagen. Trainer der ersten Mannschaft ist der frühere kroatische Nationaltrainer Slaven Bilic.

Falls Sie gerade in der Gegend sind: Sanogo wird heute um 16.00 Uhr in der Prince Talal Bin Mansour-Halle den Medien vorgestellt.

Sie waren Young Boys (14)

Briger am Montag den 31. Dezember 2018

Was macht eigentlich Michi Frey?

Bild via aksam.com.tr

Der sympathische Münsinger stürmt seit Sommer für Fenerbahce Istanbul. In Meisterschaft, Pokal und Europa League brachte er es bislang auf 16 Einsätze, dabei gelangen ihm fünf Tore. Drei in der Meisterschaft und zwei in der Europa League. Während Frey in der Europa League fünf Mal über 90 Minuten zum Einsatz kam, durfte er in der Meisterschaft bislang vier Mal über 90 Minuten auf dem Platz stehen. Tore gelangen ihm bislang gegen Ankaragücü, Alanyaspor, Trabzonspor und zweimal Anderlecht. Am 6. Dezember verletzte sich Frey im Hinspiel des Cupspiels gegen Giresunsspor an den Bändern.


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Daten statt Worte

Rrr am Dienstag den 20. November 2018

Sékou Sanogo ist Spitze!

Kein YB-Spieler seit 1933 hat in der Meisterschaft so viele gelbe Karten wie der Ivorer gesammelt, nämlich 36. Auf den nächsten Plätzen folgen Steve von Bergen (35) und Carlos Varela (34). Letzterer ist mit 6 roten Karten natürlich der YB-König der Platzverweise.

Die Zahlen stammen aus SFL Glory, dem soeben publizierten Online-Archiv der Swiss Football League. Gesammelt wurden die Daten aller Meisterschaftsspiele der höchsten Liga seit der Saison 1933/34. Am Projekt beteiligten sich auch unsere Freunde von Magazin ZWÖLF.

Auf SFL Glory können Sie zum Beispiel nachlesen, dass das meistbesuchte Spiel aller Zeiten in der Saison 1971/72 stattfand (56’000 bei Basel-FCZ 4:0), dass am 21. März 1937 die meisten Tore in einer Partie fielen (Lausanne-St. Gallen 15:2) und dass in der Saison 2008/09 nicht weniger als 13 Sion-Spieler vom Platz gestellt wurden – auch eine Bestmarke.

Vertiefen Sie sich nun also in das Zahlenmaterial Ihres Lieblingsklubs, bis Sie die eindunkelnde Stimmung ans Apero erinnert. Falls es sich bei Ihrem Herzensverein zufällig um den BSC YB handelt, hier einige Bestwerte:

Rekordspieler: Martin Weber mit 499 Spielen, gefolgt von Jean-Marie Conz, Alain Baumann und Marco Wölfli (364).

Rekordtrainer: Albert Sing stand 341-mal an der Seitenlinie, Martin Trümpler 144-mal und Kurt Linder 126-mal. Adi Hütter brachte es auf 101 Spiele und Vladimir Petkovic auf 99.

Rekordtorschützen: Geni Meier (247 Tore) vor Ernst Wechselberger (113), Walter Müller (82), Dario Zuffi (81) und Guillaume Hoarau (78).

Geknickte Guangzhouer

Briger am Mittwoch den 26. September 2018

Am Sonntagabend traf Guangzhou R&F in der Chinese Super League auf Chongqing Lifan. Das Spiel endete 1:1.

“Interessant”, werden Sie nun wohl denken. Nun, das Resultat nicht unbedingt, aber das Eigentor, welches Huang Zhengyu zustande brachte, ist doch sehenswert, auch wenn der gute gar nicht viel dafür kann. Aber sehen Sie selbst:

Die YB-Fans unter den LeserInnen fühlen sich natürlich sofort an den 20. September 2012 erinnert, als der heutige Sportchef Christoph Spycher und der finnische Abwehrturm Juhani Ojala einen ähnlichen Treffer fabrizierten.

Ja, liebe Guangzhouer, das Berner-Publikum leidet mit.

Was macht eigentlich …

Rrr am Samstag den 15. September 2018

… Adi Hütter?

Der erste YB-Meistertrainer seit 32 Jahren verliess Bern im Sommer in Richtung Frankfurt. Glücklich wurde er dort noch nicht. Gestern musste er in Dortmund die vierte Niederlage im fünften Pflichtspiel der Saison erklären.

Wie es so geht, wenns nicht läuft: Vermehrt Konjunktiv an den Pressekonferenzen. “Ich habe das Gefühl gehabt nach dem 1:1, dass wir vielleicht dem 2:1 auch sehr nahe sein könnten.” Trost gabs von Dortmund-Trainer Lucien Favre.

Frankfurt hatte im Sommer wichtige Abhänge nicht ersetzt, Hütter steht daher vor einer heiklen Aufgabe. Noch schwieriger wird sie zurzeit durch die Verletztenmisere bei der Eintracht. In Dortmund musste Hütter zwei Spieler einsetzen, die der Klub eigentlich loswerden wollte. Marco Fabian und Simon Falette sind nur noch hier, weil im Sommer kein passender Klub für sie gefunden wurden.

Beide trainierten zuletzt gar nicht mehr mit der Mannschaft, wurden nun aber plötzlich dringend benötigt und standen gestern gleich in der Startelf.