Archiv für die Kategorie ‘Sie waren Young Boys’

Schnelle Passgeber

Briger am Montag den 11. September 2017

Soeben erreicht uns folgende Anfrage: 

Lieber Dr. Rüdisühli, Nicolas Moumi Ngamaleu hat gestern nur wenige Minuten nach seinem Debut einen Pass auf Roger Assalé gespielt, welcher den anschliessend souverän zum 2:0 verwertete. War das der schnellste Assist eines YB-Debütanten? M.v.H.C.Z. aus B.

Lieber Christian, Nicolas Moumi Ngamaleu hat sehr schnell einen prima Assist gegeben, das stimmt. Er wurde in der 61. Minute eingewechselt und knapp fünf Zeigerumdrehungen später hatte er seinen ersten Scorerpunkt verbucht. Das Runde Leder hat wie immer keine Kosten und Mühen gescheut und sämtliche YB-Neuverpflichtungen der letzten 12 Jahre unter die Lupe genommen – also seit der Eröffnung des neuen Wankdorfstadions. Dabei konnte festgestellt werden, dass Herr Moumi Ngamaleu zwar schon ein beachtlich schnelles Assist-Debut hingelegt hat, aber eben leider doch knapp am Podest vorbei auf Rang vier schlittert.

(Foto: weltfussball.at)

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Was macht eigentlich …

Rrr am Samstag den 9. September 2017

… Yoric Ravet?

Ältere Leser erinnern sich: Der Franzose spielte früher für Young Boys Bern. Heute gab er sein Debüt für Freiburg und durfte erstmals Bundesliga-Luft schnuppern, jedenfalls 28 Minuten lang – bis zu diesem Rencontre mit Dortmunds Schmelzer.

Ravet hat damit immerhin einen Platz in der Geschichte der Bundesliga auf sicher: Er erhielt die erste rote Karte aufgrund des Videobeweises.

Erfreuliche Erpressung

Val der Ama am Donnerstag den 10. August 2017

Eben erreicht uns folgendes Schreiben.

Eine fanatische Anhängergruppe mit offenbar extremistischen Tendenzen, sie nennt sich “Kommando 9. August” , hat sich mit diesem Brief und einem Beweisbild auf der Redaktion des Runden Leders gemeldet. Die Erpresser fordern nichts weniger als den Verbleib Yoric Ravets beim BSC Young Boys oder eine Zahlung von 222 Millionen sowie weitere kuriose Forderungen. Offenbar handelt es sich leider nicht um einen Schulbubenstreich; zur Untermauerung ihrer Forderungen haben die Absender ein Bild eines Schuhs beigefügt, bei welchem es sich nachweislich um den des Spielers Ravet handelt. Unserer interner Bildforensiker konnte keinen Einsatz von Photoshop nachweisen. Dem Foto nach zu urteilen scheint das Entführungsopfer immerhin noch unversehrt zu sein.

Mit einem Schuh wird Yoric Ravet weder in Bern noch in Freiburg Fussball spielen können; die Sache ist ernst. Das Runde Leder als Empfänger des Schreibens nimmt seine Verantwortung in dieser Geschichte um ein mutmassliches Verbrechen wahr – wir haben uns ungehend bei der “Blick-Redaktion” gemeldet und später auch die Polizei eingeschaltet.

Sachdienliche Hinweise, welche zur Aufklärung und zur Verhaftung des oder der Übeltäters führen, richten Sie bitte an unseren Dr. Rüdisühli oder den nächsten Polizeiposten.

Was macht eigentlich …

Rrr am Sonntag den 16. Juli 2017

… Emmanuel Mayuka?

Der 26-jährige Sambier spielte von 2010 bis 2012 für die Young Boys. Anfang 2012 schoss er sein Land zum sensationellen Gewinn des Afrika-Cups. Das freute auch den damaligen YB-Trainer Christian Gross.

(Ganzer Beitrag hier, Vorsicht – Auftritt von mehreren YB-Zombies).

Mayuka wurde kurz darauf für gutes Geld nach Southampton verkauft, tat sich aber in der Premier League schwer. Das Tor traf er nie. In Frankreich wurde er auch nicht glücklich, weder bei Sochaux noch in Metz in der zweiten Liga. Anfang 2016 wechselte Mayuka nach Ägypten zum Zamalek SC.

Dort wird er nun nach dem Aus in der afrikanischen Champions League zusammen mit zehn anderen Spielern aussortiert, wie ägyptische Medien berichten. Sie seien es alle nicht wert, das Trikot von Zamalek zu tragen, sagte Klubpräsident Mortada Mansour.

In den sozialen Medien kursierte zudem dieser Tweet. Der Autor bezeichnet Mayuka in einem weiteren Tweet als “schlechtesten ausländischen Stürmer in der Geschichte Äygptens”. Ob das Bild tatsächlich Mayuka zeigt, lässt sich nicht eindeutig belegen.

Allerdings sah der Sambier vor einem Monat, beim letzten Einsatz in der afrikanischen Champions League, tatsächlich etwas suboptimal gewichtet aus. “Er liebt es zu essen”, klagte ein ex-Trainer im TV.

Nevertheless, what he achieved is fantastic.

Scotties Orlando

Briger am Dienstag den 16. Mai 2017

Auf vielfachen Wunsch unserer Leserschaft, endlich die erste Scott-Sutter-in-Florida-Galerie!

Scott Sutter verliess YB im März, nun lebt er also bereits 1.5 Monate in Florida. Endlich müssen wir Ihnen mal Bilder zeigen. Bitte sehr:

Wir geben’s zu, wir geben die Hoffnung nicht auf, dass die Drohne irgendwann auch mitdarf. Hoffnung Nummer 2, Scotts bessere Hälfte ist, wie man Ihrem Instagram-Account entnehmen kann nun auch wieder drüben, eine nächste Galerie dürfte sich bald von selbst erstellen.

Sie waren Young Boys

Briger am Montag den 3. April 2017

Wir fahren zu Pietro, Raphaël, Kwadwo und aber auch zu Uli, Alain, Davide und Gilles!

Oder kurz: Wir machen eine RLLR zum Spiel Xamax FCS vs. FCZ!

Wann: Am Montag 24. April 2017, 19:45 Uhr.

Treffpunkt: 18:00 Uhr Bahnhof Bern, Treffpunkt.

Abfahrt: 18:08 Uhr

Ankunft: 19:01 Uhr

Tickets: Kosten zwischen 25 und 30 Franken je nach Sektor. Wird noch abgemacht.

Rückfahrt: 22:01 Uhr

Ankunft in Bern: 22:52 Uhr

Lassen Sie sich diesen Knaller nicht entgehen. Tun Sie Ihre Mitreiseabsicht in einem Kommentar kund oder melden Sie sich direkt unter brigerätgmxpunktch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bis am 10. April 2017 anmelden, müssen sich nicht selbst um das Ticket kümmern. Wer sontan dann noch mitkommen will, der ist natürlich herzlich Willkommen.

Was macht eigentlich …

Herr Maldini am Mittwoch den 22. März 2017

… Josef Martínez?

Sie erinnern sich sicher: Im Januar 2012 wechselte Martínez mit Kumpel Alexander González von Caracas zu YB. Beide waren sie Nationalspieler Venezuelas. Für den damaligen CEO Ilja Kaenzig war es eine “Investition in die Zukunft”. Hamburg, Sevilla, Villareal und Udinese hatten angeblich ebenfalls Interesse, aber sie entschieden sich für die Young Boys. “Sie wollen einen Schritt nach dem anderen machen. Deshalb kamen sie zu uns”, sagte Kaenzig auch noch.

Josef Martínez

González wurde im Sommer 2013 für eine Saison an Aarau und ein Jahr später an Thun ausgeliehen (auch für ein Jahr). Ein halbes Jahr war er noch bei YB (10 Einsätze), ehe es ablösefrei in die zweite spanische Liga zu Huesca ging.

Aber eigentlich geht es hier gar nicht um González, sondern um Martínez. Auch der wurde nach Thun ausgeliehen (Sommer 2013) und ein Jahr danach an den FC Turin gewinnbringend verkauft. Dort wares ihm im Winter offenbar verleidet, immerhin absolvierte er für die Turiner in der aktuellen Spielzeit 24 Einsätze.

Das neue zuhause von Martínez ist die MLS. Der 23-Jährige spielt für die neu gegründete Franchise Atlanta United und ist Teil eines bescheidenen 31-Mann-Kaders. Sein Trainer ist ein gewisser Gerardo Martino (Ex-Barca und Argentinien). Bald wird der Club in einen Stadionneubau mit einem fancy Dach ziehen. Warum ich Ihnen das alles erzähle? Martinez ist mit Atlanta Tabellenführer der Eastern Conference (vor Scotties Orlando), traf in drei Spielen fünfmal und ist damit auch der erfolgreichste Torschütze der Liga. Was für eine Geschichte!

Sie waren Young Boys (12)

Briger am Montag den 20. Februar 2017

Was machen eigentlich Juhani Ojala und Alexander Farnerud?

Juhani Ojala, das finnische Kopfballmonster – die meisten werden sich aus seiner YB-Zeit v.a. an seine Eigentorcoproduktion mit Christoph Spycher bei der 3:5-Niederlage gegen Liverpool im Wankdorf erinnern:

und Alexander Farnerud, der schwedische Filigrantechniker, spielten eineinhalb Jahre zusammen in Bern. Seit Freitag sind sie wieder Teamkollegen, beim Göteborger Verein BK Häcken.

Farnerud, welcher die Young Boys im Juli 2013 in Richtung Turin verliess, spielte nach seinem Weggang aus Bern insgesamt 56-mal für Torino und schoss dabei fünf Tore. Oft war er verletzt – zwei Mal riss er sich ein Kreuzband und so kam er nach anfänglich regelmässigen Einsätzen zwischen Mai 2015 und 2016 nur noch zu sieben Teileinsätzen in der Serie A. Im Sommer 2016 wäre er gerne zum VfB Stuttgart zurückgekehrt, der VfB wollte aber nicht und so wurde es statt der Heimat der Frau, die eigene Heimat.

Ojala wurde von den Young Boys ein halbes Jahr vor Farneruds Abgang nach Tschetschenien abgeschoben, zu Terek Grozny. Dort spielte er am 24. September 2014 zum letzten Mal, dann riss auch ihm das Kreuzband. Ojala wurde im Juli 2015 für ein halbes Jahr in seine Heimat zu HJK Helsinki ausgeliehen, kam dort aber nur zu vier Einsätzen in der Meisterschaft und zu zwei Einsätzen in der Europa League. Ojala musste zurück in den Nordkaukasus, wurde aber nicht mehr eingesetzt und durfte im August 2016 zurück nach Finnland wechseln, nachdem sich die Hoffnung auf ein Engagement beim 1. FC Kaiserslautern zerschlagen hatte. Beim SJK Seinäjoki wurde er im September gleich mal Cupsieger gegen seinen Ex-Verein HJK. Nun also der Wechsel nach Schweden und die Wiedervereinigung mit Alexander Farnerud. Der Finne unterschrieb für drei Jahre.

Schnellstarter

Briger am Sonntag den 19. Februar 2017

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Rüdisühli, Roger Assalé ist schnell, sehr schnell. Man hat es gestern deutlich gesehen und er traf neun Minuten nach seiner Einwechslung. Ist er damit der schnellste Debütantentorschütze bei YB ever?, C. Z. aus Bern

Lieber Christian, gleich vorneweg: nein. Roger Assalé ist nicht der schnellste YB-Debütantenschütze ever. Nun wir haben natürlich nicht alle Daten bis 1898 analysiert, aber wir haben mal alle Spieler angeschaut, die seit der Saison 2003/04 (Einführung der Super League) für den BSC YB die Stiefel geschnürt haben und stellen dabei fest, zwei Spieler erzielten bislang schneller bei ihrem ersten Super League-Einsatz ein Tor für YB. Aber wir wollen ja die Spannung gross halten, darum im folgenden die 11 Spieler, die bis zu ihrem ersten Tor im YB-Dress am wenigsten Einsatzzeit brauchten:

Platz 10 (36 Minuten): Jotex Frimpong und Thorsten Schick brauchten exakt gleich lange bis zum ersten Treffer im YB-Dress. Bei Frimpong war am 25. Februar 2007 gegen Thun der Fall, der Gahnaer traf zum 2:0 und erzielte später auch noch das 3:0 beim 3:1-Sieg. Thorsten Schick machte sein erstes Tor gegen Lausanne, er traf am 20. August 2016 zum 3:0 beim 7:2-Sieg.

Platz 9 (35 Minuten): Elvir Melunovic: Am 14. März 2004 traf er gegen den FC Aarau zum 2:2, es war allerdings bereits Melunovics zweiter Teileinsatz.

Platz 8 (33 Minuten): Henri Bienvenu: Am 27. Februar 2010 traf Henri Bienvenu bei seinem zweiten YB-Einsatz in der 94. Minute zum 2:1-Siegtreffer gegen den FCZ.

Platz 7 (32 Minuten): Leandro. Der Brasilianer schoss am 16. Juli 2003 das 3:0 beim 4:1-Sieg in St. Gallen.

Platz 6 (24 Minuten): Guillaume Hoarau. Der beste YB-Spieler der Gegenwart brauchte ganze drei Einsätze bis zu seinem ersten Meisterschaftstor. Am 28. September 2014 erzielte er das 2:1 gegen den FCZ. 10 Tage zuvor hatte er aber bereits in der Europa League für YB eingenetzt, er reihte sich beim 5:0 gegen Slovan Bratislava unter die Torschützen ein.

Platz 5 (19 Minuten): Eudis: Am 18. Juli 2008 traf er zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung beim 1:1 gegen den FC Basel.

Platz 4 (10 Minuten): Fast so schnell wie Roger Assalé war Michi Frey. Aber auch er brauchte zwei Teileinsätze bis zu seinem ersten Tor, am 20. Mai 2012 schoss er den 3:0-Endstand gegen “Sion”.

Platz 3 (9 Minuten): Sie haben es alle gesehen, Roger Assalé sicherte YB gegen den FCSG gestern, 18. Februar 2017, wenigstens einen Punkt.

Platz 2 (6 Minuten): Das mittlerweile beim FC Wil gestrandete ehemalige Wunderkind Johan Vonlanthen traf im zarten Alter von 16 Jahren sechs Minuten nach seiner Einwechslung am 24. Februar 2002 beim 4:0 gegen “Sion”, damals, als die Super League noch Nationalliga A hiess.

Platz 1 (4 Minuten): Der schnellste aller YB-Debütanten ist Matias Vitkieviez. Gerade einmal vier Minuten brauchte er bei bitterkalten Minus 16 Grad Celsius am 5. Februar 2012 um gegen seinen Ex-Verein Servette das 1:0 zu erzielen. Vitkieviez traf auch noch ein zweites Mal in diesem Spiel und schoss somit zwei seiner fünf Treffer gleich beim Debüt. Im selben Spiel gelang Raul Bobadilla übrigens ebenfalls ein schneller Treffer, er brauchte 43 Minuten bis zu seinem ersten YB-Tor.

Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

Was macht eigentlich …

Rrr am Samstag den 22. Oktober 2016

… Florent Hadergjonaj?

Der 22-jährige YB-Verteidiger hielt im August die Zeit für reif, um in die Bundesliga zu wechseln. Ingolstadt war bereit, zwei Millionen Euro zu zahlen – da sagten die Berner natürlich nicht Nein, auch wenn der Verlust sportlich schmerzte.

Während YB die Champions-League-Quali bestritt, richtete sich Hadergjonaj in Ingolstadt ein. “Ich freue mich auf jedes einzelne Spiel”, sagte er in seinem ersten Interview. “In der Bundesliga ist daheim oder auswärts fast jedes Spiel ausverkauft und das ist in der Schweiz nicht immer so. Es wird sehr aufregend sein.”

Es ist Herbst geworden, und eigentlich gibt es nur zwei Probleme: Erstens ist Hadergjonaj bei einem Abstiegskandidaten erster Güte gelandet, Ingolstadt ist Tabellenletzter und hat noch kein Spiel gewonnen. 

Und zweitens hatte er bis heute Samstag  keine Minute Bundesliga gespielt. Dreimal sass er 90 Minuten lang auf der Ersatzbank, viermal stand er nicht einmal im Kader. 

Geändert hat  sich das heute: Trainer Kauczinski gibt ihm gegen Dortmund eine Chance – und die nutzte der Langnauer. Seinen Auftritt krönte er mit dem Assist zum 3:1 (Endstand 3:3). Film ab!

Dr. Rüdisühli erforscht das Publikum.
Heute: Der Verkauf.

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 14. September 2016

YB ist pleite!

Zumindest könnte man die gestrigen Vorgänge rund um den Verein so interpretieren. Dazu wurde genügend berichtet und die wichtigsten Experten taten ihre Meinungen kund. Doch wie geht es weiter?

Am absolut wahrscheinlichsten ist es, dass YB an den Meistbietenden verkauft wird. Ein weltweit bekannter Süssgetränkehersteller soll bereits Interesse bekundet haben, ebenso ein gewisser Herr Mateschitz und sogar der allseits beliebte Fussballclub RasenBallsport Leipzig sei nicht abgeneigt.

Dr. Rüdisühli und sein Assistent erforschen das Publikum

Vielleicht sind obige Optionen aber gar nicht die besten. Helfen Sie den Verantwortlichen und sagen Sie uns: Wer soll YB kaufen?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli»

*** LIVE *** Erdbeben im Wankdorf

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 13. September 2016

YB baut um. Bickel und Kappeler sind weg.

Die Young Boys legen Sport und Kommerz zusammen. Sie gehen ohne den bisherigen Sportchef und den Stadionboss in die Zukunft, wie der Klub soeben mittteilt.

10.40 Uhr. Nachfolger von Kappeler wird Wanja Greuel. Das ist also eine interne Lösung. Der Nachfolger von Bickel ist bereits bestimmt, wird aber erst im Oktober bekanntgegeben. 

10.43 Uhr. Nach der offiziellen Sprachregelung handelt es sich um eine Anpassung der Organisationsstruktur: Die Bereiche Sport und Kommerz werden zusammengelegt. Die Restrukturierung erfolge aus wirtschaftlichen Gründen. YB-Besitzer Andy Rihs hatte im Sommer bekanntgegeben, er wolle das Budget um 8 Millionen Franken herunterfahren. 

10.48 Uhr. Andy und Jöggi Rihs beteuern, sie stünden nach wie vor mit Leidenschaft hinter YB. “Wir erwarten aber, dass sich die sportlichen Ziele von YB nach den wirtschaftlichen Möglichkeiten richten.” Auf gut deutsch: Der Sportchef soll gefälligst die Sparvorgaben einhalten.  

10.52 Uhr. Fredy Bickel war seit 2013 Sportchef der Young Boys. Das Runde Leder stellt fest: In seiner Amtszeit hat YB die Position als zweitstärkste Kraft im Schweizer Fussball gefestigt. Der angestrebte Titel blieb Bickel allerdings versagt. Nun muss er den Klub, der für ihn „eine Herzenssache“ ist, zum zweiten Mal nach 2002 Knall auf Fall verlassen. Die Trennung wird nicht billig sein, vermuten wir – Bickel unterschrieb im Januar einen neuen Vertrag mit einer grosszügigen Kündigungsfrist. 

10.55 Uhr. Auch der bisherige Stadionchef ist Geschichte. Der gebürtige Seeländer Alain Kappeler kam vom FC Thun und war seit 2014 am Ruder. Verkaufte er zu wenig YB-Würste? Wir wissen es nicht. 

10.58 Uhr. YB wolle noch konsequenter auf den Nachwuchs setzen, betont der Klub weiter. Den Satz könnte man auch so lesen: Platz 2 in der Super League ist auch günstiger als heute zu haben. 

Damit beenden wir vom Runden Leder fürs erste unsere Live-Berichterstattung und wenden uns dem Frühschoppen zu. Prost allerseits und hopp YB. 

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