Archiv für die Kategorie ‘Gränni Awards’

Noch fünfmal spielen

Herr Noz am Montag den 17. September 2007

Herr Rrr und Herr Noz kommentieren die Auslosung der Sechzehntelfinals des Schweizer Fussballpokals.

“Liebe Freunde des Fussballspiels, die heutige Auslosung hat dem FC Winterthur einen soliden, aber schlagbaren Gegner zugeteilt: den Grasshopper-Club Zürich. Natürlich ist es immer schwierig, gegen eine solche Weltklasse-Mannschaft zu bestehen, wir von der Bierkurve glauben aber, dass für Winti die Chancen, die Achtelfinals zu erreichen, mehr als intakt sind. Im Anschluss an die nervenaufreibende Auslosung werden wir beide nun noch mehrere Biere trinken und uns anschliessend im informellen Rahmen und zum Zwecke des Nachdenkens mit Vertretern von Young Boys Bern treffen.”

Alle Sechzehntelfinals des Schweizer Cups 2007/08:

Etoile-Carouge – FC Sion
FC Baulmes – FC Lausanne-Sport
FC Chiasso – AC Lugano
FC Colombier – Yverdon-Sport
FC Concordia BS – FC Zürich
FC Gossau – FC St. Gallen
FC Langenthal – FC Luzern
FC Locarno – BSC Young Boys
FC Schaffhausen – FC Wil
FC Winterthur – GC Zürich
FC Wohlen – AC Bellinzona
Racing Club GE – Xamax
SC Binningen – FC Basel
SC Cham – FC Thun
SC Kriens – FC Aarau
Stade Nyonnais – Servette FC

Schottisch halbhoch

Frans am Montag den 10. September 2007

Frankreich-Trainer Raymond Domenech hat ein neues Problem: Rugby.

In Abwesenheit der Frisurenpolizei bezwangen die südafrikanischen Springböcke am Sonntag die wackeren Mannen aus Samoa mit 59-7.

Monsieur Domenech sorgt sich vor dem vorentscheidenden EM-Qualispiel am Mittwoch um den Rasen im Pariser Parc des Princes.
“Das ist mir unbegreiflich. Ich liebe Rugby, aber für unser Spiel brauchen wir ein gutes Terrain. Wir werden nun durch die Luft spielen müssen. Und das sind gute Neuigkeiten für die Schotten.”

Lupo und Lustrigol

Rrr am Sonntag den 27. Mai 2007

“Mauro Lustrinelli hat nicht so eingeschlagen, wie wir es uns erhofft hatten. Das darf man, glaube ich, so sagen. Ich habe meine Leistung auch nicht gebracht. Aber am Schluss wurde immer ich kritisiert.”

Mario Cantaluppi vom FC Luzern im SonntagsBlick

Khathran, Cronaldo, Constantin und …

Frans am Montag den 12. Februar 2007

Mit Blut, Schweiss und Tränen: Das unbestechliche RL-Komitee hat die Gewinner der Gränni Awards 2006 auserkoren.

Nach den musikalischen hier also die fussballerischen Grännis:

– In der Kategorie Fans und Leser gratulieren wir Herrn “ohne Gohouri gränn i” Khathran, der seinen Award mit deutlichem Vorsprung errang.

– Enger war die Entscheidung in der Kategorie international: Cristiano Ronaldo liess seinen Landsmann José Mourinho hauchdünn hinter sich.

– In der Kategorie national waren die Herren Rohr und Constantin sogar gleichauf. Den Stichentscheid zugunsten von C.C. gab unser Leser “And the winner is…”

– Zu guter Letzt der Lifetime Award: Samuel Eto’o lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Pippo Inzaghi. Trotz Androhung ernstlicher Nachteile durch unseren geschätzten Dr. Eichenberger konnte die unbestechliche Jury nicht anders als Herrn Pippo auszuzeichnen.

Das Komitee dankt den verdienten und verdienstvollen Gewinnern. Sie haben der Welt wiederholt gezeigt, dass auch Männer zu Emotionen von beinahe kindlicher Intensität fähig sind.

Angesichts dieser Tatsache vermochte auch der geistige Vater der Awards seine Tränen der Rührung an der Preisverleihung nur mit Mühe zu unterdrücken.

And the winner is…

Frans am Samstag den 10. Februar 2007

Im Tal der Tränen sind die Gipfel in Sichtweite: Am Montag gibt das unbestechliche RL-Komitee die Gewinner der Gränni Awards 2006 bekannt.

Im Anschluss an die musikalischen werden die fussballerischen Grännis in einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet.

Auf einen Lifetime Award hoffen die Herren Cassano, Inzaghi und Eto’o sowie Gränni Smith.

In der Kategorie Fans und Leser sind nominiert: Die Anhänger des FC Basel, die YB-Fans (wegen eines Spiels, das gar nicht stattgefunden hat), Fritz und Franz, die Herren “ohne Gohouri gränn i” Khathran und Noz, Herr “Für dieses prüde Blog soll ich auch noch Billag-Gebühren bezahlen?” Juninho sowie Campionatischer del mondo (“Wieso respektiert niemand den italienischen Fussball?”).

In der Kategorie international kandidieren Louis van Gaal, Cristiano Ronaldo, Thierry Henry, Sepp Blatter, José Mourinho, Arsène Wenger, Marco Materazzi und Zinédine Yazid Zidane (زين الدين زيدان).

Nominiert sind in der Kategorie national: Die Herren Rohr und Hottiger, Johann Vonlanthen, Lucien “Rafaelalarmist” Favre und Christian Constantin. Kurz vor Schluss schaffte es auch noch Nationalcoach “Warum sprechen alle vom Penaltyschiessen statt von Senderos?” Köbi Kuhn.

Abstieg

Herr Noz am Dienstag den 30. Januar 2007

Das «Runde Leder» wird immer unpopulärer.

Die Ranking-Seite Swiss Top 100 Blogs führt unser gemütliches Fachblog erstmals seit Dezember 2005 nicht mehr unter den Top 100. Im vergangenen Juli wurde der Spitzenwert (42.) erreicht.

Unser Hausstatistiker Herr Webalizer sagt allerdings, dass wir noch immer täglich über 6000 Besuche verzeichnen. Für die PR-Abteilung ist der Fall nach eingehender Analyse klar: es handelt sich beim «Runden Leder» um ein immer schwächer verlinktes Medium ausserhalb der Blog-Community.

Zum Grännen

Frans am Freitag den 29. Dezember 2006

Das Vorselektionskomitee für die Gränni Awards 2006 hat aus aktuellem Anlass beschlossen, die Frist für Vorschläge bis zum Abend des 29. Dezember zu verlängern. Sie können in der Kommentarspalte weitere sachdienliche Vorschläge machen.

Bereits nominiert sind in der Kategorie national: Rohr und Hottiger, Johann Vonlanthen und Christian Constantin.

In der Kategorie Fans sind nominiert: Die Anhänger des FC Basel, die YB-Fans (wegen eines Spiels, das gar nicht stattgefunden hat) sowie Fritz und Franz.

In der Kategorie international kandidieren Louis van Gaal, Samuel Eto’o, Pipo Inzaghi, Cristiano Ronaldo, Thierry Henry, Sepp Blatter, José Mourinho, Arsène Wenger, die Herren “ohne Gohouri gränn i” Khathran und Noz sowie Gränni Smith.

Wir wollen an dieser Stelle auch an jene denken, welche die Nomination mangels ausreichender Indizien bislang verpasst haben, so etwa die Herren Ronaldinho (Freudentränen genügen nicht) und Hoeness.

Ein anderer Jammeri hat im Jahr 2006 mit Grännen aufgehört. Aus sportlicher Sicht (Tore am Laufmeter) gab es keinen Grund mehr dazu. Und Tränen über Köbi wären eh vergeudet. Denn Blaise weiss, dass ihn der schweizerische Nationaltrainer eh aus den Augen verloren hat.

Knapp daneben

xirah am Donnerstag den 28. Dezember 2006

Não chora!Knapp verpasst ist auch vorbei und so geht Ronaldinho bei den diesjährigen Gränni-Awards leider leer aus (er wurde schändlicherweise bei den Nominationen übergangen), obwohl er die schönsten Tränen von allen vergossen hat. Und dies nur, weil ihn die Eröffnung einer Schule für sozial benachteiligte Kinder derart mitgenommen hat. Gut, immerhin trägt die Schule seinen Namen.

Alls Grännine!Ebenfalls nur knapp an der Nomination vorbeigeschrammt sind die Anhänger des FC Barcelona, die laut einer Umfrage des seriösen Sportberichterstatters «Sport» immer noch den alten Zeiten nachtrauern.

«Sport» wollte von seinen Lesern wissen, welche Persönlichkeit sie am meisten hassen. Das Ergebnis sehen Sie im kleinen farbigen Chart oben.

Der Barcelonismo könnte langsam aber sicher mal über etwas Anderes oder jemand Anderen grännen.

Grännen Sie gut, es wirkt sehr kathartisch!

Nomination für Louis

Frans am Freitag den 22. Dezember 2006

Alle lästern über Louis van Gaal. Das Runde Leder schwimmt gegen den Strom und nominiert Louis für einen wichtigen Preis.

Ex-Nationalcoach van Gaal hat eine schwierige Vorweihnachtszeit: Sein Nachnachfolger San Marco van Basten bezeichnet den ewigen Kritiker als schlechtesten holländischen Nationaltrainer der letzten zwei Jahrzehnte. Sein Vorgänger Frank Rijkaard tadelt die Unverschämtheit van Gaals, der Dinge veröffentliche, die man höchstens im Freundeskreis sage. Und Ronald Koeman gibt einen drauf.

Das Runde Leder hingegen findet van Gaals Aussagen immer wieder originell. Besonders beeindruckt hat sein Kommentar zur Auslosung für die nächste Uefa-Cup-Runde, welche dem GC-Bezwinger und Gruppensieger AZ Alkmaar den Gegner Fenerbahce beschert hat:

“Nach Istanbul ist es eine lange Flugreise, und zudem ist es dort Ende Februar recht kalt. Sevilla hat ein einfacheres Los, obwohl sie hinter uns Zweite geworden sind. Wir sind umsonst Gruppenerster geworden.”

Diese Analyse verdient eine Nomination für die Gränni Awards 2006, Kategorie international. Louis darf sich messen mit starker Konkurrenz aus Europa und Afrika.

Vorschläge für weitere Nominationen nimmt dieses Fachblog im Auftrag der Pudi-Stiftung bis am Heiligen Abend gerne entgegen.