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Potenzielle Play-off-Partien – die Auslosung

Briger am Montag den 5. August 2019

Um 12 Uhr ist es so weit, der erste von vier europäischen YB-Gegnern im Herbst 2019 wird in Nyon ausgelost.

Bild: keystone

UPDATE 12:12 Uhr: YB trifft auf Kopenhagen oder Belgrad!

Lesen Sie unten nochmals unseren Ticker

11:45 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Champions League-Auslosung. Merken Sie sich schon einmal die Daten 20./21. August und 27./28. August vor. Dann finden die Spiele statt.

11:49 Uhr Uhr: Ausgelost wird heute natürlich auch der mögliche Gegner des FC Basel, wenn die Bebbi die Hürde LASK überspringen. Porto/Krassnodar oder Kiew/Brügge würden auf die Bebbi warten.

12:00 Uhr: Gleich geht’s los, also resp. gleich wird uns alles nochmals in Ruhe erklärt von Herrn Marchetti oder wer auch immer jetzt diesen Job hat.

12:01 Uhr: Ah der neue heisst Michael Heselschwerdt, er ist jetzt UEFA Head of Club Competitions.

12:02 Uhr: Das übliche blabla zu Beginn. Inkl. Rückblick auf das Finale zwischen Liverpool und Tottenham.

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Potenzielle Play-off-Partien – Teil 4

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 4 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

Dinamo Zagreb-Ferencváros Budapest
Mit Dinamo Zagreb ist auch eine bestens bekannte Mannschaft unter den möglichen Gegnern. Am 28. August 2018 qualifizierte sich YB dank dem 2:1 in Zagreb für die Champions-League-Gruppenphase. Den Verein auf diese Saison verlassen haben Ivan Sunjic (zu Birmingham City), Amir Rrahmani (zu Hellas Verona) und Ante Majstorovic (zu NK Osjiek). Neu dabei sind Ivo Pinto (von Norwich) und François Moubandjie, der damit die Schweizer-Fraktion um Mario Gavranovic und den Aargau-Bosnier Izet Hajrovic verstärkt. Neben Hajrovic ist auch der zweite Torschütze aus den Spielen gegen YB, Mislav Orsic noch bei Dinamo engagiert. Ebenfalls wieder im Kader Zagrebs steht Jan Lecjaks, der diese Saison aber noch nicht berücksichtigt wurde und sich einen neuen Verein suchen darf.
In der diesjährigen CL-Saison schaltete man in der 2. Runde Saburtalo Tbilisi mit 5:0 aus. In Kroatien gewann man gegen Rijeka den Supercup und auch der Start in die Meisterschaft verlief ideal. Drei Spiele, drei Siege. Dinamo ist Leader, punktgleich mit Split und Rijeka.
Gespielt wird immernoch im Maksimir vor rund 35’000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Feiernde Young Boys im Maksimir. Foto: Thomas Hodel

Der Gegner Zagrebs in der 3. Runde kommt aus dem IX. Budapester Bezirk, aus der Franzstadt oder Franzenvorstadt. Der ungarische Rekordmeister wird von Sergej Rebrov trainiert. Er ist damit der in unseren Breitengraden bekannteste Name der Ungarn. Mit Marten Wilmots spielt aber immerhin der Sohn von Marc Wilmots bei Fradi und mit Leandro steht ein Spieler im Kader, der 2008 mit Debrecen gegen YB spielen durfte. In der 1. und 2. Quali-Runde der diesjährigen CL schaffte es Budapest etwas überraschend die höher dotierten Ludogorez Rasgrad und Valletta auszuschalten (5:3 und 4:2). Das Meisterschaftsstartspiel gestern gegen Debrecen wurde wegen des Engagements der beiden im europäischen Fussball verschoben. Schweizer Vereine hatten es bereits mehrfach mit den zöld sasok (grüne Adler) zu tun. Der FC Zürich zweimal, der FC Luzern einmal, die Grasshoppers einmal (bei der einzigen Teilnahme der Ungarn an der CL-Gruppenphase 1995/96) und der FC Basel im UEFA-Cup 2004/05. Die einzigen beiden Siege gab’s dabei gegen den FCZ 1984 und gegen GC 1995 (jeweils 3:0).
Gespielt wird in der Groupama Aréna, einem Neubau eröffnet 2014. 23’700 finden darin Platz. Bis zur Fertigstellung des neuen Nationalstadions im Hinblick auf die EM 2020, spielt auch die ungarische Nationalmannschaft in der Aréna.

Das anstelle des ehemaligen Üllői-úti-Stadion (später Albert-Flórián-Stadion) erstellte Stadion in Budapest. Bild: wikimedia

Und jetzt sind Sie an der Reihe. Welchen der acht möglichen Gegner wünschen Sie sich und wieso?

Die Auslosung im Liveticker ab 12 Uhr.

Potenzielle Play-off-Partien – Teil 3

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 3 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

FC Kopenhagen-Roter Stern Belgrad

Der 13-fache dänische Meister aus der Haupstadt, 1992 aus der Fusion vom Kjøbenhavns Boldklub und dem Boldklubben 1903 entstanden, ist mit zwei knappen Siegen gegen The New Saints aus Wales (2:0 und 1:0) in die diesjährige CL-Kampagen gestartet. Auch in der dänischen Meisterschaft sind die Hauptsätder nach vier gespielten Runden noch ungeschlagen. Im Sommer verlor Kopenhagen mit Denis Vavro (zu Lazio), Toptorjäger Robert Skov (24 Tore in 26 Spielen in der letzten Saison, zu Hoffenheim) und Torwart Jesse Joronen (zu Brescia) zwar wichtige Spieler, nahm aber auch ordentlich Geld ein. Davon gönnten sich die Dänen zuletzt Pep Biel von Real Saragossa. Ein weiterer Neuzugang, der den Zuschauern der Netflix-Serie “Sunderland ’til I die” bekannt sein dürfte, ist der Costa Ricaner Bryan Oviedo. Ein weiterer bekannter Name ist Viktor Fischer, der ehemalige Ajax-Spieler kam über Middlesbrough und Mainz Anfang 2018 zum FCK. Guillermo Varela war mal bei Frankfurt und Pierre Bengtsson kickte in Mainz. Bereits Bekanntschaft mit YB hat Pieros Sotiriou geschlossen. Beim 3:1-Sieg der Young Boys gegen Apoel Nikosia spielte er über die volle Distanz und erhielt die gelbe Karte, beim 1:0-Sieg Nikosias auf Zypern schoss er den einzigen Treffer der Partie, der natürlich nicht hätte zählen dürfen.

Natürlich war das ein Handspiel. Foto via bscyb.ch

Die Heimspiele trägt der FC Kopenhagen im Parken, im Stadtteil Østerbro, aus. Dort finden etwas mehr als 38’000 Personen Platz.

Der Parken während des Umbais. Bild: wikimedia

Der serbische Meister aus dem Stadtteil Dedinje im zentralen Stadtbezirk Savski venac, ist wie YB erfolgreicher Titelverteidiger und nahm letzte Saison erstmals an der 1992 gegründeten Champions League teil. 1991 gewann Roter Stern den Europapokal der Landesmeister, konnte aber auch wegen des Jugoslawienkrieges und der damit verbundenenen Abwanderung zahlreicher Spieler nie mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. In der diesjährigen CL-Kampagne setzten sich die Serben in der ersten Runde mit 2:1 gegen Sūduva Marijampolė durch und in der 2. Runde mit 3:2 gegen HJK Helsinki.

Der Star der Belgrader, Marko Marin, spielte 2016 mit Olympiakos in Bern, sein Einsatz dauerte 63 Minuten und er leitete das 1:0-Siegtor von Cambiasso ein. Ebenfalls bekannt in der Schweiz ist Veljko Simic. Simic wurde 2013 als 18-jähriger vom FCB in die Schweiz geholt. Das Bundesamt für Migration der Schweiz verweigerte Simic im Juli 2013 eine definitive Aufenthaltsbewilligung, weshalb er auch keine Arbeitsbewilligung erhielt. Im September 2013 erhielt Simic eine provisorische Spielbewilligung, die es ihm ermöglichte, Partien für den Nachwuchs des FC Basel zu bestreiten. Am 10. Juli 2014 verweigerte auch das Bundesverwaltungsgericht die Arbeitsbewilligung, dies wurde mit mangelnder Qualifikation bzw. Erfahrung des Spielers begründet. Daraufhin wurde Simic nach Slowenien verliehen. Als er die nötige Spielpraxis in einer 1. Liga dann hatte, wurde er von Basel nach Chiasso und Schaffhausen verliehen. Von Basel wechselte er nach Winterthur, wo er aber nur zwei Monate blieb, ehe er nach Serbien zurückkehrte. Vom Namen bekannt ist auch Milan Gajic, bei dem es sich aber nicht um den ehemaligen YB-Akteur handelt.
Im Sommer verlor Crvena zvezda mit Dejan Joveljic (zu Eintracht Frankfurt) und Aleksa Terzic (zur Fiorentina) zwei talentierte, junge Spieler.

YB traf in der CL-Quali schonmal auf die Serben. 2004 gab es ein 2:2 im Hardturm und eine 0:3-Auswärtsniederlage im Marakana (Stadion Rajko Mitić). Gespielt wird auch heute noch im Marakana vor 60’000 Personen.

Bild: wikimedia

Teil 4 um 10:30 Uhr.

Potenzielle Play-off-Partien – Teil 2

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 2 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

Spiel 2: Celtic Glasgow – CFR Cluj
Bei Celtic ist diese Saison Schluss mit Lustig. Der schwedische Verteidiger wechselt zu KAA Gent. Neu bei Celtic sind u.a. Christopher Jullien von Toulouse und Boli Bolingoli (Cousin von Jordan und Reomelu Lukakau) von Rapid Wien. Celtic durfte bereits früh in den Wettbewerb eingreifen. Zuerst setzte man sich gegen Sarajevo mit dem Gesamtscore von 5:2 durch und dann gegen Nõmme Kalju aus Estland mit 7:0.
In die Meisterschaft startete Celtic gegen Luzern-Schreck St. Johnstone aus Perth mit 7:0. Besonders hervorgetan hat sich Ryan Christie, der für die Tore vom 2-4:0 zuständig war. Bewegtbilder können Sie hier sehen:

1993 begegneten sich YB und Celtic im UEFA-Cup. Die Berner verloren nach einem 0:0 im Wankdorf auswärts nach Verlängerung mit 0:1. Das letzte Duell gegen einen Schweizer Vertreter im Europapokal verlor Celtic gegen Sion auf dem Rasen, kam aber am grünen Tisch doch weiter, da beide Spiele im Rahmen des Transfertheaters um Essam El-Hadary forfait gewertet wurden. Celtic spielt im Celtic-Park mit etwas über 60’000 Plätzen.

Celtic Park. Bild: wikimedia

Der Gegner der Schotten kommt aus Rumänien. Das Team aus Cluj-Napoca (deutsch Klausenburg, ungarisch Kolozsvár) ist in der Schweiz nicht unbekannt, spielte der FC Basel doch 2010 in der Gruppenphase gegen Cluj (1:0 und 1:2) und scheiterte 2012 in den Playoffs an den “Eisenbahnern” (0:1 und 1:2). Der rumänische Meister von 2008, 2010 und 2012 kämpfte zwischen 2014 und 2017 mit grossen finanziellen Problemen und wäre beinahe Konkurs gegangen. Wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay der UEFA wurde Cluj auch aus dem Europapokal ausgeschlossen. Nach der finanziellen Auferstehung und dem Titel 2018 durfte Cluj dann wieder europäisch antreten. Das Aus in den Playoffs zur Europa League gegen Düdelingen wurde von der Gazeta Sporturilor als “grösste Schande im rumänischen Fussball” bezeichnet. Aktuell steht Cluj bereits wieder unter Beobachtung der UEFA und darf in dieser Saison nur 23 statt 25 Spieler für den Europapokal melden.
Der Genfer Thierry Moutinho, der mit Servette einmal eine Partie gegen YB absolvierte (2012, danach war CG Geschichte, Sie erinnern sich) verliess den Club in Richtung Bukarest. Ein in Bern bekannter Name im aktuellen Team der Rumänen ist Paulo Vinícius, der mit Braga 2011 auf die Young Boys traf, und mit Ciprian Deac steht ein Mann im Kader, der es für Schalke 04 immerhin auf 149 Minuten Bundesliga brachte.
Die Rumänen schlugen in den ersten beiden Qualifikationsrunden überraschend Astana und Maccabi Tel Aviv. In der Liga 1 stehen die Siebenbürger nach vier Runden mit 10 Punkten auf Platz 2. Gespielt wird im Dr. Constantin Rădulescu mit 23’500 Plätzen.

Das Stadionul Dr. Constantin Rădulescu. Bild: wikimedia

Teil 3 um 09:00 Uhr.

Potenzielle Play-off-Partien – Teil 1

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 1 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

Spiel 1: Ajax Amsterdam – PAOK Thessaloniki
Wahrscheinlich das schwierigstmögliche Los. Der letztjährige CL-Halbfinalist aus Amsterdam, trotz verändertem Kader immer noch eine starke Mannschaft, und der letztjährige Basel-Schreck aus Griechenland. Beide Mannschaften greifen in der 3. Runde erstmals in den Wettbewerb ein. Ajax verlor zwar unter anderem De Ligt und De Jong, holte dafür aber z.B. Quincy Promes vom FC Sevilla. Aus dem letztjährigen CL-Kader sind noch viele bekannte Namen dabei, etwa Torwart Onana, Blind, van de Beek (der aber bei Real gerade wieder heiss begehrt ist), Schöne, Ziyech, Huntelaar, Dolberg und Tadic, um nur einige zu nennen. Gespielt wird in der Johan Cruijff ArenA, in der fast 55’000 Menschen Platz finden.
Die Niederländer steigen in der 3. Runde in den Wettbewerb ein. In der aktuellen Saison gewann Ajax vor gut einer Woche die Johan Cruijff Schaal mit einem 2:0 gegen den PSV Eindhoven. Zum Start in die Meisterschaft gab’s am Samstag ein 2:2 gegen Vitesse Arnhem – Torschützen van de Beek und Tadic – auch bei Ajax laufen noch nicht alle Rädchen rund.

Die Johann-Cruijff-ArenA von oben. Foto: wikimedia

Die Hürde, die Ajax vor einem möglichen Treffen mit YB überwinden muss, ist der Panthessalonikische Sportklub der Konstantinopler aus Thessaloniki. Das Team wurde 1926 von aus Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, vertriebenen Griechen gegründet. In der letzten Saison schalteten die Schwarz-Weissen erst Basel und dann Spartak Moskau aus, ehe sie in der Playoff-Partie an Benfica Lissabon scheiterten. Für die Champions League konnte sich das Team noch nie qualifizieren, was unter anderem am aktuellen Gegner liegt. 2010 und 2016 scheiterte PAOK jeweils an Ajax. Bekannt aus dem Kader ist in der Schweiz Pedro Henrique, der mal für den FCZ spielte. Weitere bekannte Namen sind Vieirinha (Ex-Wolfsburg) sowie Pontus Wernblom und Miroslav Stoch, die beide bereits einmal gegen YB in der CL-Quali gespielt haben. Der Schwede Wernblom mit ZSKA Moskau, der Slowake Stoch mit Fenerbahce Istanbul. Nicht mehr dabei ist der Schweiz-Serbe Aleksandar Prijovic, der mittlerweile in Saudi-Arabien kickt. Die Heimspiele tragen die Nordgriechen im Toumba-Stadion aus (28’701 Plätze).

Das Toumba-Stadion in Thessaloniki. Foto: wikimedia

Teil 2 um 07:30 Uhr.

Frauen schauen (1)

Val der Ama am Samstag den 8. Juni 2019

Richtig WM gucken mit dem Runden Leder.

Gestern war endlich Eröffnungsspiel der Fussball-Weltmeisterschaft und zwar die Partie zwischen Gastgeber Frankreich gegen Südkorea. Das Runde Leder war für Sie live vor Ort im Lehrerzimmer, weil das Lehrerzimmer zeigt alle Spiele live im Innenhof und in einem der beiden Räumlichkeiten.

Die Partie: Kluge Taktik, stupende Technik und jede Menge Laufarbeit: Frankreich dominiert nach Belieben. In der ersten Halbzeit setzten die Französinnen die Südkoreanerinnen mittels aggressivem Pressing unter Dauerdruck und lagen dank Toren von Eugénie Le Sommer sowie zweimal Wendie Renard bereits vor der Pause 3:0 in Führung. Captain Amandine Henry, die bereits das 1:0 vorbereitet hatte, traf fünf Minuten vor Schluss zum Schlussresultat. Die erste Halbzeit war ein Spektakel, in der zweiten Halbzeit schalteten die Gastgeberinnen einen Ganz runter. Aber gut.

Die Lokalität: Nicht schlecht, das Lehrerzimmer. Die Stimmung ausgelassen, das Publikum vielfältig und zahlreich. Selbst draussen im Regen sind alle Stühle vor dem Screen besetzt. Die Bedienung bedient flink und freundlich.

Das Catering: Ausgezeichnet. Serviert wird unter anderem das Ipanema von Dr. Gab’s, ein 6%-iges India Pale Ale mit einer kräftigen Bitternote. Wem das zu stark, der soll halt ein Amboss Amber bestellen. Ist zwar Züri, aber auch OK. Das Essen ist ein Fest für Freunde der Flatulenz. Gestern konnte man wählen zwischen Linsensuppe oder Chili con Carne mit extra Bohnen. Schmeckt sehr gut und tönt später gut.

Und sonst: Ab und zu gibts Livekommentar von Radio Gelb-Schwarz. Aber nur ab und zu.

Fazit: Hingehen.

 

 

Rundes Leder reist löblich (XVI)

Herr Maldini am Dienstag den 14. Mai 2019

Willkommen zur bereits nächsten Folge von Rundes Leder reist löblich. Heute mit weniger Text, dafür mit mehr Bildern.

  • Die Begegnung: 1. FC Union Berlin – SSV Jahn Regensburg
  • Das Spiel: Union geht früh in Führung, kassiert aber umgehend den Ausgleich. Der Führungstreffer der Gäste in der 68. Minute entspricht dann nicht unbedingt dem Spielverlauf. Immerhin kann die Mannschaft vom bekannten Fussballlehrer Urs Fischer (war ein Erfolgsgarant beim Schweizer Ligakrösus FC Basel) kurz vor Spielschluss noch ausgleichen.
  • Das Stadion: Stadion An der alten Försterei. Hat seit 10 Jahren ein Dach und ist ganz hübsch.
  • Die Zuschauerzahl: 20’243. Fast ausverkauft!
  • Das Ticket: Circa 16.- €, so genau weiss man das nicht mehr.
  • Die Verpflegung: Original Krakauer mit Brot. 3 €.
  • Das Bier: Berliner Pilsner.
  • Sonstiges: Matthias Zierau kutschiert einen in Berlins ältestem Taxi durch die Stadt bis zur Alten Försterei. Das ist wahrhaftig ein Erlebnis.
  • Die Anreise erfolgte im Peugeot 404 (1963) von und mit Herrn Zierau.

  • Herr Shearer nahm den Zug – selber Schuld.

  • Ein erster Blick auf das Stadion An der alten Försterei.

  • Es hatte wirklich viele Leute, und die RL-Delegation traf etwas knapp ein.

  • Tolle Sicht, leider durfte hier nicht länger gestanden werden.

  • Hübsche Choreo zu Beginn der Partie.

  • Das kennen wir von den Young Boys Bern.

  • Erst einmal eine kleine Stärkung erstehen.

  • 1-0 in der 12. Minute, es trifft Sebastian Andersson.

  • Beweisfoto.

  • Es wird langsam dunkel, der Torwart hält.

  • Ähnlicher Bildausschnitt wie auf Foto Nr. 5.

  • Unter uns: Viel mehr als den Hinterkopf des Vordermannes sieht Herr Shearer nicht.

  • Einzigartige Anzeigetafeln.

  • Ein Flutlicht, wie es sich gehört.

  • Nach Hause geht es mit dem Taxi und zu Fuss, mit Zwischenhalt beim Kroaten.

  • Der Herr stösst eine Orgel.

Rundes Leder reist löblich (XIV)

Herr Maldini am Dienstag den 7. Mai 2019

Die Reise geht weiter: Kommen Sie heute mit nach Ferrara (RL-Premium-LeserInnen geniessen die Bildergalerie erneut mit Untertiteln).

  • Die Begegnung: SPAL Ferrara – Lazio Rom
  • Das Spiel: Andrea Petagna trifft in der 89. Minute per Penalty (VAR-Entscheid) zum 1:0 – die Zuschauer inklusive der RL-Delegation sind ausser sich, Senad Lulic hingegen hat keine Freude.
  • Das Stadion: Das Stadio Paolo Mazza (16’135 Plätze) liegt innerhalb der Stadtmauern und ist in ein eher schmuckloses Wohnquartier eigebettet. Vom Stadtzentrum bequem mit dem Fahrrad zu erreichen.
  • Die Zuschauerzahl: 13’415
  • Das Ticket: 12.50 € für ein Ticket in der vordersten Reihe auf der Gegengerade. Die RL-Delegation stand lieber zu oberst hinter die hinterste Sitzreihe – und wurde von den Stewards mehrmals weggewiesen.
  • Die Verpflegung: Hamburger!
  • Das Bier: Frisches Bier vom Zapfhahn. Es hatte genug.
  • Sonstiges: Ausgaben RL-Delegation im Fanshop vor Spielbeginn (nüchtern): 2 €. Ausgaben RL-Delegation im Fanshop nach Spielschluss (nicht mehr ganz nüchtern): circa 200 €.
  • Das Stadio Paolo Mazza ist nach Paolo Mazza benannt (ehemaliger SPAL-Trainer, -Sportdirektor und -Präsident).

  • Es wurde 1927/28 erbaut und 1951 und 2017 renoviert.

  • #floodlightporn

  • Wer den falschen Eingang erwischt, spaziert halt noch durchs halbe Quartier.

  • Spieler und RL-Delegation (hinter der Kamera) am Aufwärmen.

  • Die Partie gegen den Fünftplatzierten lässt man sich in Ferrara nicht entgehen.

  • Das ist kurz vor dem Anpfiff.

  • SPAL steht übrigens für Società Polisportiva Ars et Labor, aber das wussten Sie sicher bereits.

  • SPAL greift an.

  • Blick nach Draussen.

  • Das Spiel ist aus, SPAL hat gewonnen und alle sind glücklich.

  • Das sympathische SPAL-RGS in Aktion.

Rundes Leder reist löblich (XIII)

Herr Maldini am Dienstag den 30. April 2019

Heute bereisen wir die Lagunenstadt Venedig. Bildlegenden inklusive!

  • Die Begegnung: Venezia FC – AS Cittadella
  • Das Spiel: Venedig erhält in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1 – Stimmung im Eimer.
  • Das Stadion: Das Stadio Pierluigi Penzo (7’426 Plätze) liegt auf einer Insel, es ist über den Wasserweg zu erreichen. Das erstaunt sogar Italiener.
  • Die Zuschauerzahl: 3’104
  • Das Ticket: 10 € für einen Sitzplatz auf der Gegengeraden.
  • Die Verpflegung: Hotdog, Hamburger. Das ist wohl der Einfluss des neuen amerikanischen Besitzers.
  • Das Bier: Wahrscheinlich etwas Lokales.
  • Sonstiges: Venedig im Frühling ist sehr angenehm. Falls Sie ins Stadion wollen: Da müssen Sie dann mit dem Schiff hin.

 

  • Am Abend werden hier Biglietti verkauft.

  • Hier auch. Wirklich!

  • Die Ruhe vor dem Sturm.

  • Der Zahn der Zeit nagt am 1913 gebauten Stadion.

  • Die Tür war offen.

  • Wie du sitzt, so du fussballerst.

  • Die RL-Delegation testete den Spielertunnel ausführlich.

  • Die sind vermutlich seit der Eröffnung des Stadions dabei.

  • Bald gehts los.

  • Das gastronomische Angebot ist noch ausbaufähig.

  • Hoffentlich sieht das Besitzer Joe Tacopina nicht.

  • An Stahltribünen hat sich die RL-Delegation unterdessen gewöhnt.

  • Fussball wurde auch gespielt.

  • Quasi die Ostkurve Venedigs.

  • Inspektion der sanitären Anlagen.

  • Das Interesse ist da.

  • Die RL-Delegation sass ganz oben.

  • Ausgleich, scheisse.

  • Kunst am Bau.

  • Alles ruhig, heute macht die RL-Delegation keinen Stunk.

Toller Fang

Briger am Montag den 29. April 2019

Was tun, wenn das Spiel mal wieder langweilig ist? Richtig: Fischen.

Bild via msn.com

Das dachte sich zumindest ein Fan aus Modena beim Auswärtsspiel bei Reggio Audace (früher Reggiana) in der Serie D Anfang Monat. Das Spiel der beiden Absteiger, die beide gute Chancen haben aufzusteigen, endete 0:0. Reggio Audace führt seine Spiele im Mapei Stadium — Città del Tricolore, in Reggio nell’Emilia aus. Das Spielfeld des Stadions, in dem auch das Serie A-Team US Sassuolo seine Heimspiele ausführt, ist von einem Graben umgeben. Dieser soll Platzstürmer von ihrem Vorhaben abbringen. Da das Wasser im Graben von einem örtlichen Fluss gespeist wird schwimmen immer mal wieder Fische durch’s Wasser. Die Aktion des Modena-Fans sehen Sie im Video:

Der Stadion-Gastronomie in Reggio nell’Emilia ermöglichen sich also ganz neue Möglichkeiten.

Rundes Leder reist löblich (XII)

Herr Maldini am Dienstag den 23. April 2019

In der heutigen Folge reisen wir ins schöne Bologna.

  • Die Begegnung: FC Bologna – US Sassuolo
  • Das Spiel: Das 1:0 für die Gäste (13.) wird nach Konsultation des VAR aberkannt. In der zweiten Halbzeit nimmt die Partie richtig Fahrt auf. Eben erst eingewechselt, trifft Pulgar mit seiner ersten Ballberührung per Elfmeter zum 1:0 (68.) für das Heimteam, das von Capitano Dzemaili angeführt wird.  Der Ausgleich Sassuolos (92.) erhält erst durch den VAR seine Gültigkeit, ist aber sowieso für die Katz’: In der 96. Minute trifft Destro zum Sieg, im Stadion brechen die Dämme.
  • Das Stadion: Das Stadio Renato Dall’Ara mit dem Turm auf der Gegengerade ist eine Pracht.
  • Die Zuschauerzahl: 23’551
  • Das Ticket: 14 € für einen Sitzplatz neben dem spärlich gefüllten Gästeblock.
  • Die Verpflegung: Bier.
  • Sonstiges: Die Stadt Bologna, das Stadio Renato Dall’Ara – fahren Sie hin! Unbedingt.

Rundes Leder reist löblich (XI)

Herr Maldini am Mittwoch den 17. April 2019

Zurück zum Fussball. Heute in: Brescia.

  • Die Begegnung: Brescia Calcio – Foggia Calcio
  • Das Spiel: Brescia gewinnt 2-1, das Siegestor fällt durch einen Elfmeternachschuss in der 65. Spielminute.
  • Das Stadion: Das Stadio Mario Rigamonti wurde Ende der 1950er-Jahre erbaut und fasst aktuell 16’300 Zuschauer. Die Fans sitzen grösstenteils auf Stahltribünen, die an ein Provisorium erinnern. Das hat einen Vorteil: Durch Stampfen kann viel Lärm produziert werden.
  • Die Zuschauerzahl: 10’500
  • Das Ticket: 14 € für einen Sitzplatz auf der Gegengerade.
  • Die Verpflegung: Keine Zeit.
  • Das Bier: Vermutlich um die 4 € für ein 0815-Bier (man weiss es nicht mehr).
  • Spezielles: Die halbe Tribüne spricht über die exotischen Besucher aus der Schweiz. Die angekündigte Weiterreise nach Venedig löst kollektives Erstaunen aus: “Ein Stadion auf einer Insel? Erreichbar nur mit dem Schiff? Mamma mia!”