Archiv für die Kategorie ‘European Must-have-drunk-theres’

Regionalfussball – Illyrische Impressionen (6)

Briger am Montag den 18. Oktober 2021

Heute: 7001 Korça.

Die Bilder aus dem Stadion des ehemaligen YB-Gegners Skenderbëu wurden uns freundlicherweise durch unseren Albanien-Beauftragten, Max Power, zur Verfügung gestellt.

  • Ticketverkauf

  • Skanderbeg-Denkmal

ZWISCHENSTAND RL-TOTO
1. SwissFootyBot, 70; 2. Herr Winfried, 66; 3. MJ, 65; 4. Herr Shearer, 64; 10. Herr Noz, 62; 51. Herr der Ama, 50; 68. Herr Briger, 44; 73. Herr Maldini, 41; 86. Herr Rrr, 22.

Schottische Schönheiten

Briger am Montag den 11. Oktober 2021

Herr Power unterwegs im Auftrag des Runden Leders.

Dieses Mal verschlägt es Ihn ins düstere Dingwall.

Anreise

Der Verein Ross County spielt in Dingwall. Der Ort Dingwall hat knapp 5500 Einwohner und liegt nördlich von Inverness in den schottischen Highlands. Mit dem Zug hat man von Glasgow aus mit Umsteigen in Inverness gegen 5 Stunden. Mit dem Bus, mit dem ich angereist bin, dauert die Reise mit Pause knapp 4.5 Stunden. Die Fahrt bietet auch fürs Auge etwas. Die Reise führt an weitläufigen Hügeln und menschenleeren Gegenden vorbei.

Stadt
Von Dingwall habe ich nur den Bahnhof, welcher auf dem Weg zwischen dem geparkten Supporters Bus und dem Stadion liegt, gesehen. Allzu viel scheine ich allerdings nicht verpasst zu haben.

Club
Ross County hat bisher einmal den League Cup gewonnen. Schlagzeilen hat der Verein in der jüngeren Vergangenheit gemacht, als insgesamt fünf Spieler mit dem Namen Ross unter Vertrag standen. Zurzeit stehen immer noch drei Spieler mit Vornamen und einer mit dem Nachnamen Ross bei Ross County unter Vertrag.

Stadion
Das Spezielle am Stadion ist, dass die Zuschauerkapazität höher ist als Dingwall Einwohner hat. Im Stadion finden 6500 Fans Platz. Wie vorher erwähnt, wohnen aber in Dingwall nur knapp 5500 Menschen. Das ausverkaufte Stadion war mehr als zur Hälfte mit Rangers Fans aus Glasgow gefüllt. Die klassischen vier «Stands» bestehen aus einer grossen Tribüne (Gästesektor), Zwei mittleren Tribünen auf den Seiten und einem kleinen «Stand» vis-a-vis des Gästesektors.

Das Spiel
Die Rangers gingen in den ersten 20 Minuten mit zwei Toren in Führung. Danach kam Ross County zweimal zu einem Anschlusstreffer bis Scott Arfield in der 84. Minute zum 4:2-Auswärtssieg traf. Die Stimmung im Gästesektor war während des ganzen Spiels atemberaubend. Dies war auch nicht verwunderlich, da es das erste Auswärtsspiel mit Zuschauern seit dem Titelgewinn war. Die Stimmung und das Gezeigte waren wesentlich anmächeliger als der graue Himmel.

Tickets
Im Heimsektor war es möglich im öffentlichen Vorverkauf ein Billiet zu erwerben. Viele waren allerdings nicht erhältlich. Die Tickets für den Gästesektor gelangten nie in den öffentlichen Verkauf, da der Gästesektor mit 2000 Plätzen in Spielen gegen die Rangers viel zu klein ist. Das Ticket kostete 25 Pfund.

Verpflegung
Die Verpflegung bestand aus einer Auswahl an Softgetränken, da Alkohol im Stadion verboten ist. Die Essensauswahl ist wie in den meisten anderen britischen Stadien eher dürftig. Entweder konnte man zwischen zwei verschiedenen, viel zu heissen Pies auswählen oder man musste sich mit einem Hot Dog zufriedengeben. Die ganze Pause ging fürs Anstehen drauf, deswegen verpasste ich beinahe den Anpfiff zur zweiten Hälfte.

Gesamteindruck
Lohnt sich eine insgesamt 13.5-stündige Rundreise quer durch Schottland, um in einem kleinen Stadiönli Fussball schauen zu gehen? Auf jeden Fall! Insbesondere wenn der Gästesektor bebt und es sechs Tore zu bestaunen gibt. Zudem wird auf der langen Fahrt die Zeit genutzt, um viel zu singen und großartige Musik zu hören. Zwischendurch wird auch die Kehle mit Buckfast und MD 20/20 (Mad Dog) feucht gehalten. Beim Zwischenstopp in Aviemore wird mit Carry Outs (Take Aways) und Bier der Hunger und Durst gestillt.

Ihr Max Power

Fussballer für Flora und Fauna

Briger am Montag den 27. September 2021

Naturnahe Neuigkeiten aus Norwegen und Paris.

Der aktuelle Meister Norwegens, Bodø/Glimt, plant ein neues Stadion, welches 2024 eröffnet werden soll. Es soll sich dabei um ein energieautarkes Stadion handeln, welches über einen Kunstrasen, versetzt mit Olivenkernen und Sand, verfügen soll. Zur Bewässerung wird Schnee gesammelt und geschmolzen, der Abfall wird recyclet und auch Sonnenkollektoren wird es geben. Zudem ist ein mit Gras bewachsenes Dach vorgesehen, welches dann von Wanderern begehen werden können soll. Im Untergeschoss werden eine Leichtathletikbahn, eine Handballhalle und eine E-Sport-Halle eingerichtet.

So soll es aussehen, das neue Stadion.
via: https://www.glimt.no/nyheter/velkommen-til-bodos-nye-storsute-copy

Doch dies sind längst nicht alle naturnahen Neuigkeiten, die uns an diesem Wochenende erreicht haben. Spieler von Paris St-Germain haben nämlich am vergangenen Freitag drei niedliche Berggorillas getauft. Dies geschah im Rahmen der Partnerschaft des Pariser Clubs mit Visit Rwanda und anlässlich des Weltgorillatags. Die drei kleinen Primaten hören von nun an auf die Namen Ingeri, Nshongore und Mudasumbwa. Dies alles soll das Bewusstsein für Berggorillas und ihren Schutz schärfen. Die letzte Zählung im Jahr 2016 ergab eine Population von 604 Gorillas im Virunga Volcanoes Massif National Park, der sich über Ruanda, Uganda und die Demokratische Republik Kongo erstreckt.

Wenn Sie jetzt noch keine Reise nach Ruanda gebucht haben, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Katalanischer Kracher

Rrr am Dienstag den 21. September 2021

In Cadaqués wurde gleich zu Beginn der Saison um die Trofeu Joan Canaleta gespielt.

Von unserem Sonderkorrespondenten Dr. Eichenberger

‪Was für eine Affiche! Die heimische Unió Esportiva Cadaqués duellierte sich mit dem Club Esportiu Llança um den schönen Pokal, gestiftet von einer gewissen Joan Canaleta. Höhepunkt und Lokalderby zugleich, liegt doch Llança nur einen Katzensprung nördlich von Cadaqués. Beide Teams spielen in der Tercera Division Catalana. Diese wurde vor zehn Jahren gegründet und in 17 (siebzehn!) Gruppen aufgeteilt. In Spanien entspricht dies der siebten Liga, aber Catalunya (dt: Katalonien, die Red.) gehört bekanntlich nicht zu Spanien. Hier sprechen sie auch nicht Spanisch, sondern eine Geheimsprache, die alle anderen nicht verstehen: Catala (Katalanisch, die Red.)

  • Nicht leicht zu finden: Das Stadion in Cadaqués.

    Nicht leicht zu finden: Das Stadion in Cadaqués.

  • Beste Wohnlage: Der Platz liegt mitten im Quartier.

    Beste Wohnlage: Der Platz liegt mitten im Quartier.

  • Schmucklose Architektur: Die Stadionbar.

    Schmucklose Architektur: Die Stadionbar.

  • Kümmerliches Angebot: Immerhin gibt es Bier vom Zapfhahn.

    Kümmerliches Angebot: Immerhin gibt es Bier vom Zapfhahn.

  • Geheimsprache: Wahrscheinlich eine Aufforderung ans Publikum, sich anständig zu benehmen.

    Geheimsprache: Wahrscheinlich eine Aufforderung ans Publikum, sich anständig zu benehmen.

  • Heimvorteil? Ein Spieler der Blauen testet den Kunstrasen.

    Heimvorteil? Ein Spieler der Blauen testet den Kunstrasen.

  • Tolle Trophäe: Um diesen Pokal wird gespielt.

    Tolle Trophäe: Um diesen Pokal wird gespielt.

  • Man kennt sich: Gruppenbild mit Anhang.

    Man kennt sich: Gruppenbild mit Anhang.

  • Auf gehts: Gelb-Rot hat Anstoss.

    Auf gehts: Gelb-Rot hat Anstoss.

  • Cupfight: Gekämpft wird mit vollem Einsatz.

    Cupfight: Gekämpft wird mit vollem Einsatz.

  • Chance versiebt: Dieser Schuss Spielers geht leider knapp daneben.

    Chance versiebt: Dieser Schuss Spielers geht leider knapp daneben.

  • Teufelskerl: Der blaue Torhüter pariert auch diesen Schuss.

    Teufelskerl: Der blaue Torhüter pariert auch diesen Schuss.

Das Spiel: Natürlich begrüsste der Stadionsprecher das Publikum auf Catala. Ich konnte seinen Ausführungen nicht folgen und verpasste es, mir die Namen der Spieler zu notieren. Auch erschloss es sich mir nicht, welches Team in Gelb-Rot und welches in Blau auflief. Ich beschloss spontan, die mit den gelb-rot gestreiften Leibchen zu unterstützen, diese sahen aus wie die katalanische Flagge. Aber ohalätz: Blau legte los wie die Feuerwehr, ging bald in Führung und schoss bis zur Halbzeit weitere Tore. Da verlor ich den Überblick, weil die digitale Anzeigetafel im Stadion nicht bedient wurde und neben mir keiner laut mitzählte – gut, verstanden hätte ich eh nichts.

Das Stadidon: Heimat der U.E. Cadaqués ist das Camp de Futbol Municipal mit einem schönen Kunstrasen. Leider haben es die Gemeindebehörden verpasst, das Stadion auf den Namen ihres berühmtesten Einwohners zu taufen: Salvador Dalí. Die kulturaffinen unter Ihnen heben jetzt den Daumen in die Höhe und rufen aus: «Das ist der Künstler mit dem lustigen Schnauz!» Sein Wohnhaus am Meer ist eine beliebte Tourismusattraktion, hier lebte und arbeitet Dalí …. aber das gehört jetzt nicht hierher.

Die Stimmung: Handgezählt neunundneunzig Personen verfolgten diese wichtige Partie ohne grosse Emotionen. Umso katalanischer ging es auf den Ersatzbänken zu und her, aber schauen Sie selbst:

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Derbe Darbietung im Darbi

Herr Winfried am Mittwoch den 1. September 2021

Mondäner Mittelklasse-Fussball statt Fünfte-Liga-Groundhopping!

Wiener*innen wissen, wie man es korrekt sagt. Sonntag war “Darbi” in Österreichs Hauptstadt, Austria gegen Rapid, aber das sagt keine*r wirklich so. Entweder ist man Violett oder Grün – wobei Letztere (also Rapid) in der Stadt klar das Sagen haben.

Diesmal war aber die Austria Gastgeberin. Vor der Dosengetränk-Ära bot das “Darbi” in Österreich oft auch die Kulisse für den Kampf um den Meistertitel – heuer sind beide eher mies gestartet. Violett gegen Grün, das hiess Letzter gegen Siebter. Tolle Aussichten!

  • 11'035 Zusehende wollten dabei sein. Kein phänomenaler Wert.

  • Begrüssung wie zuhause: HeRrr war auch in Wien.

  • Stärkung vor dem Spiel. Aus Sicherheitsgründen in der Innenstadt, nicht im Stadion.

  • DJ, für den sich keine*r interessiert. Spielt gerade David Guetta.

  • Die "Generali Arena" im 10. Bezirk. (bis 2010 Franz-Horr-Stadion)

  • Das "Darbi" war dem Austria-Ostblock eine Choreo wert.

Das Spiel endete 1:1. Im Rauchtopf-Pyro-Duell gewann Rapid nach Punkten, in Sachen Lautstärke behielt das Heimteam das bessere Ende für sich. Thorsten Schick (Fussballgott) kam bei Grün zur Pause rein, bei Violett spielte Marko Djuricin (neulich Absteiger mit GC) durch. Beide ohne Wirkung.

Randregionen-Faktor: gar nicht mal so tief. Wien ist zwar eine Millionenstadt. Die U-Bahn-Station heisst aber “Altes Landgut”.

Organisationsgrad der Fans: hoch. Ein dicklicher Mann mit Pullover-Aufschrift “Austria Wien Hooligans” sorgt vor dem Eingang für Einhalten der Kleiderordnung. Dies geht Hand in Hand mit einer Marketing-Offensive (“im Fanshop ist sonst grad sale auf alle Shirts”).

Kommerzialisierungsgrad: auch hoch. Flyer und Gratis-Müsterli wie am Bahnhof Bern, Gewinnspielfrequenz wie wenn Radio Energy von einem Festival sendet. Ausserdem seltsame Beschallung (siehe DJ-Foto).

Bier: “Schwechater Hopfenperle”, und leider nur dieses. Wässrig und uninteressant, keines Bildes wert.

Anteil Anti-Support: klar über 50 Prozent. Man wünscht sich gegenseitig sehr regelmässig den Tod, und noch ganz viel anderes.

Regionalfussball – Illyrische Impressionen (5)

Briger am Montag den 26. Juli 2021

Heute: Krujë – oder wenn ein Stadion vor die Hunde geht.

Ob der Klubi Sportiv Kastrioti Kruja wirklich in diesem Stadion spielt, konnte unser Albanienkorrespondent Max Power nicht in Erfahrung bringen, die Aussicht sei aber top. Aber schauen Sie selbst:

In Krujë befindet sich übrigens das Skanderbeg-Museum, konzipiert von Enver Hoxhas Tochter, dies zu Ihrer Information.

Regionalfussball – Illyrische Impressionen (4)

Briger am Montag den 19. Juli 2021

Heute sind wir wieder in Tirana.

Wie es sich für einen Rekordmeister gehört, spielt der Hauptstadtclub in blau-weiss. Das Selman-Stërmasi-Stadion Stadion fasst 12’724 Plätze. Benannt ist es nach einem albanischen Fussballer. Das Stadion wurde 2015 umgebaut, seither können in Tirana wieder internationale Spiele durchgeführt werden.

Impressionen liefert Ihnen – wie immer wenn es um Albanien geht – unser A+++++++-Leser, Herr Power.

Regionalfussball – Illyrische Impressionen (3)

Briger am Donnerstag den 8. Juli 2021

BREAKING NEWS: Neu bei YB: Stürmer Wilfried Kanga

Heute: Wie kommen Sie ins Stadion eines albanischen Zweitligisten?

Unser A++++++-Leser Herr Power war im Frühjahr in Albanien unterwegs und hat viel Bildmaterial mitgebracht, das nach und nach von uns gesichtet wird. Heute nimmt Herr Power uns mit ins Stadium Flamurtari des Klubi Sportiv Flamurtari Vlorë aus Vlora.

Geniessen Sie nun die Impressionen und lernen dann im Video, wie man in ein albanisches Stadion gelangt.

Anfang Juni stieg der Club im Entscheidungsspiel gegen KF Tërbuni aus der zweiten Liga ab.

Interessante Investoren

Val der Ama am Donnerstag den 20. Mai 2021

Wrexham kann sich freuen.

Der AFC Wrexham wurde bereits 1864 gegründet und ist ein Fussballverein aus der nordwalisischen Stadt, die auch Wrexham heisst. Der Verein spielt in der englischen National League und hat den walisischen Cup insgesamt 23 Mal gewonnen. Ende des vergangenen Jahres haben sich von ungefähr 2000 Mitgliedern des Wrexham Supporters Trust immerhin 1809 dafür entschieden, dass zwei ausländische Investoren den Club übernehmen dürfen.

Die beiden Geldgeber sehen Sie auf dem Bild. Der in der Mitte ist Rob McElhenney, ein US-amerikanischer Schauspieler (It’s Always Sunny in Philadelphia), der beim Gucken der Serie “Sunderland ‘Til I Die” auf die Idee gekommen ist, einen anderen Schauspielerkumpel anzufragen, ob er mit ihm ins Fussball-Business einsteigen möchte. Der andere sagte zu, auch wenn sich die beiden Herren vor den Vertragsverhandlungen noch nie real getroffen hatten. Der andere, das ist der Herr links auf dem Bild und heissen tut er Ryan Reynolds und hoffentlich haben Sie ihn mal als Deadpool gesehen.

Mittlerweile haben McElhenney und Reynolds schon mal eine Eigenkapitalinvestition von 2 Millionen Pfund in den Verein getätigt und versprochen, dass sie sich der Klubtradition gegenüber demütig zeigen wollen und dass sie sich eher als Verwalter engagieren möchten. Das Fussballbusiness wollen sie den Profis überlassen, sagen sie.

Nun ist das Administrative erledigt und deshalb höchste Zeit, sich mit einer Grussbotschaft an die Fans zu wenden und schon mal eine Doku anzukündigen. Unterstützt werden sie dabei von der Frau rechts, weil die kann Englisch auf Walisisch übersetzen. Schauen Sie mal.

Regionalfussball – Illyrische Impressionen (2)

Briger am Montag den 26. April 2021

Teil 2 unserer Serie über albanische Fussballplätze.

Heute besuchen wir zunächst das Air Albania Stadium (Arena Kombëtare) in Tirana. Das Stadion wurde offiziell mit dem Länderspiel Albanien gegen Frankreich im November 2019 eröffnet. Es fasst 22’000 Plätze und neben Spielen der Nationalmannschaft findet auch das Pokalfinale in diesem Stadion statt. Daneben sollen auch Konzerte stattfinden.

Unser Fotograf gelangte auf abenteurlichen Wegen, via TV-Kabel über das sich noch in Bau befindende Stadion ins Innere. Um dann festzustellen, dass der Haupteingang offen war. Geniessen Sie hier nun einige Impressionen.

Für unseren nächsten Platz reiste unser Reporter 100 km weiter in den Süden nach Fier. Der dortige KF Apolonia ist 2020 wieder in die Kategoria Superiore aufgestiegen. Nach der 0:1-Niederlage gegen Bylis Ballsh am Wochenende liegt Apolonia nun sieben Runden vor Schluss abgeschlagen am Tabellenende (14 Punkte Rückstand auf Rang 7 und 12 Punkte auf Rang 8 (Barrageplatz)). Der zukünftige Zweitligist spielt im Stadiumi Loni Papuçiu, welches 6’000 Plätze fasst.

  • So sieht es im Innern aus.

  • Der Rasen wird beleuchtet

  • Schweizer nach rechts

  • Die Farben könnten besser gewählt werden

  • Es war grad Training

  • Eine Tribüne, fast wie in Naters.

  • Das Wetter ist gut...

  • ...ideal, um danach noch ein bisschen auf dem Hometrainer zu schwitzen.

Regionalfussball – Illyrische Impressionen

Briger am Mittwoch den 21. April 2021

BREAKING NEWS: YB-Captain Lustenberger fällt lange aus – Neu wieder 100 Zuschauer im Wankdorf

Heute: 8001 Burrel

Unsere berühmte Regionalfussballserie erwacht aus dem Winterschlaf und widmet sich in den kommenden Ausgaben einem Land in Südosteuropa: Albanien. Heute nimmt Sie ein A++++++-Leser mit zum Klubi i Futbollit Burreli. Der Zweitligist gewann die diesjährige Gruppe A der zweithöchsten albanischen Liga, liegt aber nach zwei Runden der Aufstiegsplayoffs nur auf Rang 2. Noch bleiben dem Club aus der 10’000 Einwohner-Stadt nördlich von Tirana noch vier Runden, um an Dinamo Tirana vorbeizuziehen. Möglich wäre auch der Aufstieg in einem Playoff-Spiel gegen den Zweiten der Aufstiegsplayoff-Gruppe B. Aber Sie möchten jetzt bestimmt endlich Bilder sehen.

  • Die Heimstätte des K.F. Burreli: Das 2'500 Plätze Bijou Liri-Ballabani

  • Schöne Wandmalereien

  • Oh nein, hier ist heute kein Durchkommen

  • Bilder gibt's also nur aus der Ferne.

  • Doch Moment, die lokale VIP-Tribüne! Ein paar Treppen und ein freundlicher Bewohner später....

  • ....steht unser Aussenkorrespondent auf einem Balkon im mittelalbanischen Bergland

  • So ein Ausflug, der macht hungrig.

Tigerbalsam

Herr Winfried am Mittwoch den 20. Mai 2020

Bei den Hull City Tigers wird Demut grossgeschrieben. 

Die Fernsehverträge im englischen Fussball garantieren den Clubs bekanntlich gigantische Einnahmen. Auch die Vertreter der zweithöchsten Liga sahnen ordentlich ab. Dass Geld aber nicht alles ist im Leben, demonstriert nun der Hull City F.C.

Eine Gruppe von Hull City Fans. Bild: Hull City F.C.

Ehab Allam. Bild: Hull City

Der englische Fussballverband plant gerade die Fortführung der Saison. Die letzte Tranche der TV-Gelder würde auch den Tigers aus Kingston upon Hull 1,2 Millionen britische Pfund einbringen. Darauf würde der Verein aber gern verzichten – man habe ernsthafte Bedenken, unter den aktuellen Umständen Fussball zu spielen. Der stellvertretende Chairman Ehab Allam fürchtet rechtliche Konsequenzen, falls ein Team- oder Staffmitglied an Covid-19 erkranken sollte.

Die Tabellensituation? Spielt bei der Aussage natürlich absolut gar keine Rolle (Anm. der Red: Hull City liegt in der Championship als 21. derzeit auf einem Abstiegsplatz).

Vielleicht hat Herr Allam ja Glück: In der Premier League haben auf Anordnung der Liga die Tests begonnen – mit einigen positiven (also die Tests) Resultaten. Am gröbsten scheint es Watford erwischt zu haben.