Archiv für die Kategorie ‘Erledigte Fälle’

Grüsse nach Baku

Herr Shearer am Donnerstag den 27. August 2015

Unser treuer Leser Herr Schlender möchte noch rasch seine Lieblingsmannschaft grüssen.

Summer evenings

Messi, Herr Schlender!

Mit dem Herzen dabei

Herr Pelocorto am Donnerstag den 13. August 2015

Mit dem Herzen kommt man zum Erfolg!

Eine tolle Geschichte erreicht uns aus dem Heimatland Platinis. Vincent Couture aus Perpignan, Sportjournalist beim L’Indépendant, tippt seit 20 Jahren richtig seriös Fussball- und Rugbyspiele. Gewonnen hat er bis heute noch nichts. Letztes Wochenende forderte er seine Töchter auf, ebenfalls einen Tippschein auszufüllen. Lucie, neun Jahre alt, macht das zum ersten Mal, dafür gleich richtig!

Lucie und Vince Couture

Lucie und Vince Couture

Von ihren 15 Tipps sind 12 richtig, nur gerade bei Marseille, Lyon und Anderlecht vertippt sie sich. Macht einen Gewinn von 19’800 Euro!

Wie macht man so etwas, Lucie?

Je ne regarde pas le foot à la télé, ça m’ennuie, je n’aime pas ça. Mais on peut gagner même si on y connait rien, moi je joue avec mon cœur.

Das Ganze gab natürlich in der französischen Presse einen grossen Wirbel; hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit Lucie:

Kinderkram

Herr Pelocorto am Donnerstag den 6. August 2015

Erinnern Sie sich an Schlüsselszenen im Fussball?

Kinder haben für den englischen Fotografen George Logan in einem Park in London einige der wichtigsten Szenen der Fussballgeschichte nachgestellt. Bühne frei für Football’s Bad Boys:

Mario – Why always me – Balotelli

Mario – Why always me – Balotelli

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Der OBI-Biber? Pffft. Hier kommt Q!

Herr Pelocorto am Donnerstag den 16. Juli 2015

Ein Maskottchen sei für die Kinder, hört man. Ach was. Ein Maskottchen muss für seinen Club kämpfen.

Am Dienstag trafen im International Champions Cup San Jose Earthquakes und Club América aufeinander. Das Spiel endete 1:2 für América, was einen América-Fan dazu bewog, auf den Platz zu stürmen, um seinen Helden nahe zu sein.

«Q», das Maskottchen der unterlegenen Quakes, fackelte nicht lange und überwältigte den Eindringling. Anschliessend lieferten sich «Q» und zwei Spieler des Club América noch ein kleines Gerangel.

Genau, so muss das sein! Alles andere ist Kinderkram.

Das Ganze in besserer Auflösung gibt es hier.

Top of the Flops

Rrr am Dienstag den 9. Juni 2015

Die Amerikaner interessieren sich gar nicht für die FIFA.

111Jedenfalls nicht für “United Passions”, den 25 Millionen Franken teuren Filmschinken, den der Weltfussballverband über ihre eigene Geschichte drehen liess. Der Streifen lief am Wochenende in den USA an und spielte exakt 607 Dollar ein. Bei der ersten Vorstellung in Los Angeles kamen gerade mal zwei Zuschauer.

Kein Wunder, meint der Filmkritiker der Fachzeitschrift “Hollywood Reporter”: “United Passions ist eine schauderhafte, selbstverherrlichende Sache.” International wurde die Produktion als “gnadenlose Propaganda” gebrandmarkt oder auch als “filmisches Exkrement”. Schauspieler Tim Roth, der Sepp Blatter mimt, entschuldigte sich kürzlich dafür, das Drehbuch nicht abgelehnt zu haben (“Das ist eine Arbeit, für die mein Vater im Grab rotieren würde”).

In einer der skurrilsten Szenen des Films spricht Roth als Blatter an den Fifa-Vorstand die Worte: “Einige von euch könnten glauben, jetzt sei die Gelegenheit für lukrative Deals mit gewissen Lobbyisten. Schminkt euch das ab! Der geringste Verstoß gegen die Ethikregeln wird schwer bestraft werden. Ich warne euch – euch alle!”

Paraguyanischer Blechschaden

Herr Shearer am Dienstag den 2. Juni 2015

Altmetallsammlung in Asunción!

Guarani und Olimpia, zwei Klubs aus der obersten paraguyanischen Liga, sind sich seit langem schon überhaupt nicht grün. Am Sonntag war wieder mal Derby. Vor dem Spiel brachen einige Olimpia-Fans bei Guarani ein und raubten dort den Trophäenschrank aus.

olimpiafansstealtrophies

Immerhin haben die Einbrecher die Pokale noch während des Spiels zurück gegeben, wie der Film zeigt.

Rache ist natürlich auch hier süss: Guarani gewann das Spiel mit 1:0.

Ekstreme problemer …

Herr Pelocorto am Montag den 11. Mai 2015

Das ist norwegisch und Sie verstehen das ohne Übersetzung.

Auch den Rest dürften Sie verstehen: «… krever ekstreme løsninger» (krever = erfordern).

Nun, es geht nicht um die Clubs, die Ende Saison wieder nichts erreicht haben, sondern um Irasj Asantis Film Høvdinger, der in Oslos Unterwelt spielt. Dort tummeln sich allerlei zwielichtige Gestalten, unter ihnen Igor, ein zynischer und knallharter Typ, der über illegale Pokerveranstaltungen und Strip-Clubs herrscht. Igor wird von einem alten Bekannten gespielt. Sehen Sie ex-Fussballer John Carew in seiner ersten Filmrolle:

Igor, oder Schrecken, verteilt auf 1.95 Meter

Igor, oder Schrecken, verteilt auf 1.95 Meter

Zeichen setzen

Herr Pelocorto am Sonntag den 26. April 2015

Finger sind wichtig – Fussballer und Trainer setzten auch dieses Wochenende wieder Zeichen.

Yuya Kubo.

Yūya Kubo.

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Schöner wohnen mit Samuel Inkoom

Herr Pelocorto am Donnerstag den 23. April 2015

Der ehemalige Spieler des FC Basel entpuppt sich als Mieterschreck.

Samuel Inkoom, pianoman

Samuel Inkoom, hier nicht in seiner Wohnung in Arlington

Samuel Inkooms Karriere verläuft nicht gradlinig. Vor allem nicht nach dem Weggang beim FC Basel im Januar 2011. Zuerst der Wechsel zum FC Dnipro Dnipropetrovsk. Im Februar 2013 dann zu SC Bastia, von da ausgeliehen nach Kreta zu AO Platanias. Im Januar 2014 der nächste Wechsel in die MLS zu D.C. United und im September 2014 im Tausch ausgeliehen zu Houston Dynamo. Anzahl Spiele seit Basel: 43.

Dazu kommt jetzt noch Ärger mit dem Vermieter in Arlington, Virginia. Anscheinend hat Inkoom über Monate keine Miete mehr bezahlt und ziemlich grossen Schaden am dreistöckigen Haus hinterlassen. Als der Vermieter das Objekt betrat, hätte er einen Riesensaustall angetroffen und einen fürchterlichen Gestank, denn Inkoom muss bei der missglückten Montage eines TV-Monitors an der Wand eine Abwasserleitung angebohrt haben, die sich in der Folge in die Wand und das Haus ergoss. Die ausstehende Miete und der Schaden belaufen sich zusammen auf $65’316.01. Über diesen Betrag will der Vermieter Inkoom jetzt verklagen.

Boş tribünler

Herr Pelocorto am Dienstag den 24. März 2015

Frau Naz und Herr Freddy steigen ins Filmbusiness ein. Seien Sie dabei!

Frau Naz, nicht zu verwechseln mit Altredakteur Herr Noz, sucht Unterstützung für das Filmprojekt Geisterspiel / Ghost Game / Boş tribünler. Im Kern des Films geht es um den Widerstand und den Protest türkischer Fans gegen das E-Ticket, das nach den Gezi-Aufständen im Sommer 2013 eingeführt worden ist.

Warum Sie dieses Crowdfunding-Projekt unterstützen sollten, das erklären Ihnen Frau Naz und Herr Freddy am besten gleich selber:

Frau Naz und Herr Freddy brauchen ingesamt 6’000 €. 103 Fans haben bereits 1’410 € finanziert, es fehlen also nur noch 4’590 €. Sie haben noch 19 Tage Zeit, das Projekt mitzufinanzieren. Was ich jetzt von Ihnen erwarte? Schauen Sie die Kategorie an, unter der ich diesen Beitrag abgelegt habe.
Alles klar?
Also los!

Aus der Tiefe des Raums (7)

Herr Shearer am Montag den 16. März 2015

Reggae gibt es in Bern nicht erst seit Guillaume Hoaurau.

RLaudioarchivDer Pro Kopf-Verbrauch an bewusstseinserweiternder Rauchware war in der Bundesstadt schon immer leicht über dem landesüblichen Durchschnitt. Kein Wunder, dass auch Politiker ihre Statements gerne in einer Offbeat-Version unter die Leute bringen. Jedenfalls, nachdem unser hauseigener TontechnikeRrr sie in diese Form gebracht hat. Viel Spass mit HJK und unserem heutigen Fundstück!

Aus der Tiefe des Raumes (6)

Herr Shearer am Sonntag den 15. März 2015

In unserem Tonbandarchiv sind wir auf eine weitere Perle gestossen.

RLaudioarchivZlatan Ibrahimovic ist ein Teufelskerl, wenn man ihn denn spielen lässt und nicht mit einer grenzwertigen roten Karte vom Spiel ausschliesst. Hören Sie, natürlich auf eigenes Risiko, wie ein allseits beliebter Schweizer Fernsehkommentator kommentiert, wie Philipp Mexes in Zusammenarbeit mit besagtem Ibrahimovic ein Traumtor baut. Falls Sie empfindliche Ohren haben und sowieso lieber Videos schauen, klicken Sie hier.