Archiv für die Kategorie ‘Erledigte Fälle’

Beängstigendes Bekenntnis

Herr Shearer am Freitag den 11. August 2017

Den Ravet-Erpressern ist es ernst. Soeben erreichte uns dieses schockierende Bekennervideo.

Gestern Abend wurde der Rundes Leder-Redaktion eine VHS-Kassette in den Briefkasten geworfen. Darin zeigt ein Vermummter Unbekannter Yoric Ravets linken Schuh, der in Geiselhaft gehalten wird. Wir haben ihnen die wichtigsten Auszüge im Clip oben zusammengefasst, tatsächlich ist das Video deutlich länger. Zum grössten Teil besteht es aus verschwurbelter antiimperialistischer Rhetorik, was einen deutlichen Hinweis auf den politischen Hintergrund der Täterschaft liefert. Das bestätigt auch der zuständige Wachtmeister Schärer von der Kantonspolizei Bern, der die Ermittlungen führt.

Kurz: es ist erschreckend, zu welchen Mitteln sogenannte Fussballfans greifen, wenn ihnen ganz normale Transfergeschäfte nicht in ihr Weltbild passen. Wir sind zutiefst verstört und hoffen, dass Herr Ravet seinen linken Schuh bald wieder zurück erhält und seine Fussballkarriere weiterführen kann.

UPDATE: die dubiosen Methoden der Erpresser hatten offenbar Erfolg. Davon kann man jetzt halten, was man will.

Ende Europacup

Harvest am Mittwoch den 19. Juli 2017

Morgen Donnerstag um 19.45 spielt der FC Luzern um den Verbleib in der Europa League.

“Am Schluss hat man gesehen, dass die Mannschaft der Kroaten schon länger in der Vorbereitung ist”, sagte Markus Babbel nach dem Hinspiel gegen Osijek, das der FC Luzern 0-2 verlor. Wahrscheinlich war das schon in den letzten Jahren das grösste Problem der Luzerner in der Europacup Qualifikation, schliesslich startet die Schweizer Saison immer so spät.
Auch für das erste Tor fand Babbel eine einleuchtende Erklärung: “Der weite Einwurf war aber das Einzige, was wir beim Beobachten nicht gesehen haben. Wir wurden auf dem falschen Fuss erwischt, was so nicht passieren dürfte.” Im Rückspiel wird aus den Fehlern gelernt worden sein und das sicher nicht noch einmal vorkommen. Somit steht einem Weiterkommen und dem Spiel gegen Eindhoven nichts im Wege, schliesslich wissen die Spieler, ” dass wir zu Hause besser sind”, wie Hekuran Kryeziu versichert.

Um die Spieler weiter zu motivieren, hat der FCL letztes Wochenende sein neues Trikot vorgestellt. Francisco Rodriguez reagiert überschwänglich: “Ich finde, wir haben ein super Leibchen!” Finden wir auch.

Damit beenden wir die Berichterstattung zur diesjährigen Europacupwoche des FC Luzern und freuen uns darauf, dass am Samstag endlich wieder Fussball gespielt wird.

Renitenter Ritt

Rrr am Dienstag den 11. Juli 2017

Wie meistens am Dienstag: Randsport-Nachmittag im Runden Leder!

Heutige Disziplin: Paarspringen vom 3-Meter-Brett.

Der diensthabende Badmeister von Rheinfelden bewertet den Sprung von “Renato Steffen” mit seiner Partnerin wie folgt:

Sprunghöhe/Abstand zum Brett: Kräftiger Absprung, und das mit dieser Belastung auf dem Rücken. Hut ab! Oder kamen sie von oben? Dann schlagen sie wohl gleich auf.

Technische Ausführung, Körperhaltung, Körperspannung: Herr Steffen nimmt das Ganze leider auf die leichte Schulter. (← WORTWITZ!!) Seine Partnerin kann das mit dynamischem Zugriff auf den Springer gottseidank kompensieren. (Im synchronen Paarspringen zählt ja nur die bessere der beiden Haltungsnoten.)

Eintauchen: Für eine abschliessende Beurteilung dieses Aspekts fehlt uns der Videobeweis. Vermutlich wars solid, aber nicht begeisternd.

Eleganz, Gesamteindruck: Die Punkte bleiben in Basel, so what.

Gesamtnote: 8,7 auf der nach oben offenen Skala. Herzliche Gratulation!

Eine Fahne für Fener

Rrr am Montag den 10. Juli 2017

Das historische Bild zum Wochenstart.

April 1996: Graeme Souness, Trainer von Galatasaray Istanbul, rammt eine Fahne seines Klubs in den Rasen von Erzrivale Fenerbahce.

Die Szene sorgte in Istanbul für wochenlange Randale zwischen Fans der beiden Klubs. “Es war das Verrückteste, was ich in meinem ganzen Leben getan habe”, erinnerte sich Souness kürzlich. “Ich war froh, dass ich das Stadion dank der Polizei lebend verlassen konnte.”

Galatasaray hatte den türkischen Cup im Stadion des Erzrivalen für sich entschieden. Souness: “Nach dem Schlusspfiff drückte mir jemand diese riesige Fahne in die Hand. Ich wollte sie eigentlich weitergeben, doch plötzlich sah ich den Fenerbahce-Sportdirektor. Der hatte mich einige Monate vorher in den Medien als Krüppel bezeichnet, wegen meiner Herzoperation. Das habe ihm nie vergessen. Als ich die Fahne in der Hand hatte, überlegte ich nicht lange, spurtete in die Mitte des Feldes und – der Rest ist ja bekannt.

Er habe niemanden in seiner Würde verletzen wollen, beteuert Souness heute. “Natürlich empfinde ich es als niveaulos, wenn ich darauf zurückblicke. Jedoch kann man die Zeit nicht zurückdrehen.” Für Galatasaray-Fans ist der Schotte bis heute ein Held, für Fener-Fans das Feindbild Nummer eins.

Miese Magie

Herr Shearer am Donnerstag den 29. Juni 2017

Wir verstehen zwar kein portugiesisch. Aber wenn diese Geschichte stimmt, ist das starker Tubak.

Benfica Lissabon ist derzeit ja bekanntlich in Untersuchungen wegen Verdachts auf Spielmanipulationen verwickelt. Ausserdem soll der Traditionsklub das Mobiltelefon von Fernando Gomes, dem Präsidenten des portugiesischen Fussballverbandes, angezapft haben. Das behauptet zumindest Francisco Marques, welcher Kommunikationschef beim grossen sportlichen Konkurrenten Porto ist und der auch einen Mailwechsel zwischen Benficas Pedro Guerra und dem früheren Chef der Liga, Carlos Deus Pereira gesehen haben will, in dem SMS von Gomes zitiert werden. Das ist schon ziemlich skandalös, und jetzt wird es auch noch einigermassen okkult: es sollen nämlich auch Mails von Guerra an einen Herrn Doktor Nhaga aufgetaucht sein. Darin soll Guerra mit ausdrücklicher Unterstützung von Benfica-Präsident Luis Filippe Vieira diesen Armando Nhaga, einen Beamten der nationalen Polizei-Kommission in Guinea-Bissau, um Unterstützung besonderer Art gebeten haben.

Armando Nhaga kennt sich offenbar mit so Hexerei aus und sollte gegen entsprechende Entlöhnung den Ausgang einiger wegweisender Spiele für die “Adler” günstig beeinflussen. Eine ganze Wunschliste soll Guerra vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund übermittelt haben, denn Benfica hatte ja auch noch in anderen Wettbewerben einige Eisen im Feuer. Konkret wurden dem Magier aus Guinea folgende Erfolgsprämien versprochen:

  • Sieg im Super-Cup: 5’000 €
  • Sieg in der Meisterschaft: 100’000 €
  • Sieg in jedem Gruppenspiel der Champions League: 10’000 €
  • Sieg in jedem Champions League-Spiel: 30’000 €
  • Sieg in jedem Spiel des Portugiesischen Cups oder Liga-Cups: 1’000 €
  • Sieg im Final des Cups oder Liga-Cups: 5’000 €.

Der Erfolg des faulen Zaubers war bescheiden. Benfica kriegte von Dortmund gleich mit 4:0 aufs Dach und schied aus der Königsklasse aus. Der dubiose Doktor verteidigte sich: der Auftrag habe ihn zeitlich zu knapp erreicht, er habe sich nicht mehr seriös vorbereiten können. Immerhin, für die Meisterschaft und den Cupsieg hat es dann doch noch gereicht.

Solche Praktiken sollten uns allerdings zu denken geben. Und aber auch die Geringschätzung der nationalen Cup-Wettbewerbe.

Verschiedene Varianten

Rrr am Mittwoch den 28. Juni 2017

Champions League ohne SRF: Unser Kolumnist hat das Wort. 

“Was für ein Gejammer! Man könnte fast meinen, es gebe irgendwo eine Klausel, wonach die Champions League im Billag-Tarif inbegriffen ist. Nö, ist sie nicht. Wer bislang auf SRF setzte, hat ab 2018 drei Möglichkeiten:

1. Abonnieren Sie Teleclub und DAZN. Dann haben Sie  die Rundum-Versorgung mit allen Europacup-Spielen und allen grossen Ligen. Alles zusammen kostet das 65 Franken pro Monat. Tönt nach viel, ist aber nur ein Zweifränkler pro Tag. Wenn Sie alle zwei Tage auf ein Bier verzichten, haben Sie das Geld schon wieder drin und erst noch Ihre Leber geschont. Oder Sie ziehen den Betrag den Kindern vom Sackgeld ab. Es gibt tausend Möglichkeiten. Im Gegenzug kriegen Sie Fussball a gogo und müssen nie mehr Sascha Ruefer hören. 

2. Sie kehren der Champions League den Rücken, die ist sowieso komplett überzüchtet, und ab den Viertelfinals sind die ewiggleichen Klubs unter sich. Unterstützen Sie stattdessen Ihren lokalen Fussballverein, trinken Sie Bier von Mikrobrauereien, werden Sie Frauenfussballfan wie Bänz Friedli und spenden Sie das restliche Geld für eine bessere Welt. 

3. Sie essen, was Ihnen vorgesetzt wird, und halten die Klappe. Konkret heisst das: Orientierungslauf auf SRF Info, Rhythmische Sportgymnastik auf RTS Deux, Rosamunde Pilcher im ZDF, alles gratis! Und oft genau so spannend wie das 17. Aufeinandertreffen von Bayern und Barca. 

Nun gehen Sie hin, treffen Sie Ihre Wahl und hören Sie auf zu jammern. Danke. Und auf Wiedersehn, Ihr Alexander Meier-Anderegg

Toller Triumph

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 7. Juni 2017

Herr 24 ist der neue Rundesledertotogott!

In der 36. und allerletzten Runde der Super League sicherte er sich den Saisonsieg im traditionsreichen Toto des Runden Leders. Nach 35 Runden lag er noch hinter Herrn Theo68, dem es am Schluss nur zum tragischen zweiten Rang reichte. Mit der Bronzemedaille zufriedengeben musste sich der beliebte RL-Redakteur Herr Maldini. Das gesamte Klassement finden Sie im Internet.

Unser Funkbild zeigt Herr 24 beim offiziellen Siegerapero auf der RL-Redaktion. “Ich widme diesen Erfolg Yuya Kubo und Emmanuel Mayuka”, sagte Herr 24, ehe er mehrmals von seinen Gefühlen überwältigt wurde. “Aber natürlich auch Marc Schneider, Sven Lüscher, Yao Aziawonou, Sandro Burki, Nicolas Kehrli und Eseosa Patrick”, sagte er unter Tränen. “Vor allem aber Kasim Nuhu!”

Die Redaktion des Runden Leders hat mit 7:0 Stimmen beschlossen, Herrn 24 in den Ritterstand zu erheben und zum *****-Leser zu ernennen. Zusätzlich gewinnt er natürlich den seinerzeit angekündigten attraktiven Fleischpreis.

Das RL-Toto 2017/18 wird am Mittwoch, 19. Juli, im Fachforum Ihres Herzens lanciert.

Das erste Spiel

Briger am Montag den 5. Juni 2017

Sie konnten es an dieser Stelle letzte Woche lesen. YB und GC konnten in den letzten fünf Jahren am meisten gegnerische Trainer entlassen. Nun stellt sich die Frage, welche Mannschaft konnte denn in den letzten fünf Spielzeiten am besten von einem Trainerwechsel profitieren und Spiel 1 unter dem neuen Übungsleiter gewinnen? Und vor Spielen gegen welche Teams lohnt es sich, den Trainer zu wechseln und gegen welche nicht? Teil 2 unserer exklusiven Recherche.

Berücksichtigt wurde jeweils das erste Spiel des neuen Trainers einer Mannschaft, Interimstrainer wurden übergangen.
Am meisten Trainer wechselte wie bereits letzte Woche vermeldet in den letzten fünf Saisons der FC Sion. Nämlich deren 12. Die Walliser haben dabei eine mehr oder weniger ausgeglichene Bilanz, was den Erfolg im ersten Spiel nach dem Wechsel betrifft. Fünf Siegen und zwei Unentschieden stehen fünf Niederlagen gegenüber. Von den 13 Super League Teams, die in den letzten fünf Spielzeiten ihren Trainer wechselten, konnte nur der FC St. Gallen alle ersten Spiele siegreich gestallten. Sowohl unter Joe Zinnbauer als auch unter Giorgio Contini gab es einen Sieg. Neben St. Gallen und Sion konnten nur die Young Boys, der FC Luzern und der FC Thun mindestens eins der ersten Spiele unter dem neuen gewinnen, alle anderen Teams verloren ihre Auftaktpartie unter dem neuen Chef.

Oft wird geschrieben, dass eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel besonders motiviert sei, alle wollen sich dem neuen Coach zeigen und häufig soll vor einer Entlassung auch gegen den Trainer gespielt worden sein. Müsste es da nicht besonders schwierig sein, gegen einen neuen Trainer antreten zu müssen? Ein Blick auf die Statistik verrät, nein, denn mehr als die Hälfte der Auftaktspiele unter dem neuen Coach (51.52%) gingen für die 13 Super Leaguisten in den letzten fünf Saisons nämlich verloren. Mit Abstand am häufigsten wechselten Mannschaften ausgerechnet vor Spielen gegen den FC Basel den Übungsleiter – keine gute Idee. Die Basler gewannen nämlich sechs von sieben Partien bei denen sie gegen einen Neuen antreten mussten, verloren haben sie keine. Ungünstig sind auch Wechsel vor Spielen gegen YB (zwei Siege in zwei Partien) und gegen Sion, wobei die Walliser seit der Saison 2012/13 nur einmal gegen einen neuen Trainer anzutreten hatten. Günstiger war ein Trainerwechsel vor Spielen gegen Lausanne (zwei Niederlagen bei zwei Auftritten gegen Neue) und den FC Vaduz (ein Unentschieden und zwei Niederlagen).

Dicke Kartoffeln

Herr Shearer am Mittwoch den 31. Mai 2017

Unser treuer 3A-Leser Herr Bäne II war neulich in der Landwirtschaftszone.

Ziel war die seit der Eröffnung der Tissot-Arena unbenutzte respektive umgenutzte Bieler Gurzelen. Aber schauen Sie selbst!

Anbauschlacht nur Hilfsausdruck…

Die dümmsten Bauern haben die grössten…

Nicht zonenkonforme Getränkewerbung auf der Kinder-Baustelle.

Einen herzlichen Dank für diese packende Bildreportage, Herr Bäne II!

Karma Police

Herr Shearer am Donnerstag den 27. April 2017

Manche Verbrechen begeht man nicht zwei mal ungestraft.

Es lief die 64. Minute am Montag im St James’ Park zu Newcastle. Das Heimteam führte gegen Preston North End nach durchzogener erster Hälfte mit 2:1 und wollte jetzt mit einem weiteren Treffer den Sieg und den Aufstieg in die Premier League besiegeln. Nach einem weiteren Angriff der Magpies glänzte Prestons Paul Gallagher mit einer Heldentat – er lenkte Isaac Haydens Schuss mit beiden ausgestreckten Armen um den Pfosten. Dumm nur: der Goalie von Preston heisst gar nicht Gallagher, sondern Maxwell. Ergo konnte der Schiedsrichter gar nicht anders, als dem Verteidiger die direkte rote Karte unter die Nase zu halten und auf den Penaltypunkt zu zeigen. Matt Ritchie verwertete sicher zum zwischenzeitlichen 3:1 (Endstand 4:1).

Jetzt fragen Sie sich sicher: Paul Gallagher? Der Paul Gallagher? Genau der! Wir erinnern uns, 2003 war es, ebenfalls im St James’ Park. Der Rotsünder vom Montag stand damals in Diensten der Blackburn Rovers. Am 28. Dezember erzielte er in der 72. Minute das 1:0 und damit den Siegtreffer für seine Farben. Mit der Hand, ungeahndet…

Nun, die Karma-Polizei vergisst nichts und spürt früher oder später jeden Sünder auf.

Verschwörung korrigiert

Harvest am Mittwoch den 26. April 2017

Und schon wieder wird der FC Basel Meister.

Zwar reichte es doch gütiger Mithilfe von YB letztes Wochenende noch nicht, doch gelaufen war die Meisterschaft schon im Winter. Das macht natürlich stutzig, erst recht, weil sich der Verdacht eines Baselbonus’ hartnäckig hält. Deshalb hat das Runde Leder einen Hacker engagiert, der sich mal auf der Seite der Swiss Football League umgesehen hat.

Wir treffen Herrn H. in einer kleinen, dunklen Wohnung in Bern. Es riecht nach schalem Bier und Schweiss. Nach einigen Komplimenten und einer Honorarerhöhung durfte Herr Briger den professionellen Hacker bei seiner Arbeit filmen.

Auf dem gesperrten Teil der Seite fanden sich viele interessante Schreiben und Kontoauszüge. Das absolut schockierendste Dokument allerdings betraf die Planung.
Zehn Jahre im Voraus plant der Fussballverband die Super League und zu unserem Entsetzen soll diese weiterhin jegliche Spannung vermissen lassen. Ernüchterung machte sich breit. Die Stimmung war am Boden bis Herr Harvest mit einer exzellenten Idee aufwartete. Kurzerhand wurde das ekelerregende Dokument durch ein neues ersetzt. Exklusiv sehen Sie hier die aktuellste offizielle Meisterplanung der Swiss Football League für die kommenden Jahre:

Schwerer Diebstahl

Herr Shearer am Donnerstag den 12. Januar 2017

Die Kantonspolizei Bern bittet um Ihre Mithilfe. Das Wort hat Wachtmeister Schärer:

“Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Interpol hat uns soeben per Telefax um die Verbreitung folgender Vermisstmeldung gebeten.

Vermisst werden seit einigen Tagen Kopf und Torso des argentinischen Fussballspielers Lionel Messi. Sie wurden zum letzten Mal am Wochenende in einem Park in Buenos Aires gesehen, wo seine Füsse glücklicherweise geblieben sind. Es ist möglich, dass diese Teile auf dem internationalen Schwarzmarkt zum Kauf angeboten werden. Sachdienliche Hinweise, die zur Festnahme der Täter führen, richten Sie bitte an den nächsten Polizeiposten.”

Danke, Herr Wachtmeister. Bitte halten Sie Ohren und Augen offen. Es wäre ja zu schade, wenn vom Denkmal Leo Messis im Costanera Sur-Park in Buenos Aires nur noch dieser kümmerliche Rest zu bestaunen wäre.