Archiv für die Kategorie ‘Briefkasten’

Die Besten

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 23. April 2015

Soeben erreicht uns folgende dringende Anfrage:

pokal

Lieber Herr Doktor Rüdisühli, nun da von uns „ännet dr Strass“ die Anspannung vorbei ist und wir uns – ganz Yungbois-linke“, also im Gefühl, dabei gewesen zu sein, im entscheidenden Moment dann aber doch versagt zu haben – über die warmen Tage freuen, bietet sich Gelegenheit, sich im Computer die Zeit zu vertörlen. Im Forum eines Mitbewerbers (Ihnen wohl nicht ganz unsympathisch, statt gelb/schwarz einfach gelb/blau) konnte ich folgende Zeilen lesen:

Als Gott klar wurde,
das nur die Besten Eishockey spielen,
schuf er für den Rest den Fussball.

Als bekennender Anhänger des besagten Eissports bin ich nun – nach einer kurzen Phase der innigen Zustimmung – hin und hergerissen. Sehen wir von der abendfüllenden Diskussion der Frage, ob es einen Gott gibt, ab. Sie würden das höchstwahrscheinlich mit „Ja und er heisst Diego“ beantworten, wir würden aber kaum zu einem Abschluss kommen und – diese Diskussion würde von eigentlichen Kern meines Anliegens auch nur ablenken.

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Quoten-Carlos

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 26. März 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Werter Dr. Rüdisühli, als Carlos Tévez im Sommer 2013 zu meinem Lieblingsverein Juventus Turin wechselte, weckte das bei mir nur Unverständnis. Mein Chef hält mir vor, dass ich damals vom “sinnlosesten Juve-Transfer aller Zeiten” sprach. Ich mag mich aber erinnern, dass Tévez bei seinen vorherigen Arbeitgebern nur selten brilliert hatte. Täusche ich mich, oder schulde ich meinem lieben Chef ein Hergöttli? Herr M. aus B.

tevezLieber Maldini, diese Angelegenheit ist ein wenig kompliziert. Carlos Alberto Tévez hat in seiner Karriere einige Stationen durchlaufen, und zwar: Boca Juniors (3.5 Saisons), Corinthians (1.5),  West Ham (1), Manchester United (2, ausgeliehen), Manchester City (4) und schliesslich Juventus Turin.

Ein Stürmer wird vor allem an seinen Toren gemessen, und da wir es nicht zu kompliziert machen wollen, schauen wir uns doch mal an, wie viele Tore Tévez im Schnitt für seine europäischen Arbeitgeber pro Spiel erzielt hat. Das sieht folgendermassen aus: West Ham: 0.24 Tore pro Spiel – ManU: 0.34 – Man City: 0.49.

Bei Man City gilt es allerdings zu beachten, dass Tévez in der Saison 2011/12 lediglich 15 Spiele absolviert hatte. Der Grund hierfür war ein Eklat im Champions-League-Spiel gegen Bayern München, bei welchem sich Tévez nicht hatte einwechseln lassen wollen. Daraufhin folgte eine nicht enden wollende Posse: Der Argentinier wurde suspendiert, bestritt über den Zeitraum von fast sechs Monaten kein Spiel und hielt sich ohne Erlaubnis des Klubs in seinem Heimatland auf. Zudem klagte er gegen seine Suspendierung und die damit verbundene Geldstrafe (1.4 Mio €) – erst als er die Klage fallen liess und sich entschuldigte, wurde er von Trainer Mancini begnadigt. Hinzu kommen noch diverse Verkehrsdelikte, aber die lassen wir jetzt einmal aussen vor, vielleicht kann er einfach nicht Auto fahren.

Sicher ist, dass Tévez nun bei Juve so häufig trifft wie nie zuvor, nämlich 0.54 Mal pro Partie. In der laufenden Saison hat er sogar einen Toreschnitt von 0.67 pro Spiel. Hinzu kommt, dass der als Rüpel bekannte in Turin kaum je negativ aufgefallen ist.
Lieber Maldini, angesichts von Tévez’ Vergangenheit in England waren Ihre Bedenken sicher berechtigt. Sie wurden mittlerweile aber eines Besseren belehrt – geniessen Sie also einfach die Juve-Spiele, mit oder ohne Tévez, mit oder ohne Chef. Hauptsache mit Bier. Alles Gute, Ihr Dr. Rüdisühli

Dschihadisten-Check

Dr. Rüdisühli am Freitag den 6. März 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Werter Dr. Rüdisühli, ich stehe unter Schock. Der Dschihadist aus Arbon war früher Schiedsrichter! Und die anderen Ostschweizer haben gar nichts bemerkt, steht im Artikel. Ist denn so etwas wirklich nicht vorher ersichtlich? Ich bin selber Amateurfussballer und wäre froh um eine sachdienliche Kriterienliste. UAwg, M.B., R.

Lieber Max, Ihre Anfrage steht stellvertretend für rund zwei Dutzend Zuschriften besorgter Leser, die uns seit heute morgen erreicht haben. In Anbetracht des grossen öffentlichen Interesses hat unsere Redaktion einen 8-Punkte-Schnelltest entwickelt, mit dem Sie jederzeit erkennen können, wie es um Ihren Schiedsrichter steht.

Grosser Schnelltest: Ist mein Schiedsrichter ein Dschihadist?
• Den Freistoss-Spray trägt er an einem Sprengstoffgürtel.
• Handsvergehen werden mit Hand-Abhacken geahndet.
• Die Linienrichter benutzen schwarze Fahnen
• Der vierte Unparteiische heisst Jihadi John.
• Spieler, die sich beim Betreten des Feldes bekreuzigen, werden umgehend geköpft.
• Verletzte Spieler werden wahlweise über den Köpfen im Pulk auf einem schmalen Brett ab dem Feld getragen oder auf die offene Ladefläche eines weissen Toyotas Land Cruiser Pick Up gezogen.
• Der Schiri will nur noch internationale Partien pfeifen, denn da gilt ein Alkoholverbot.
• In seiner Garderobe warten 72 Jungfrauen.

Heikel wird es ab vier Übereinstimmungen. Bei sechs Punkten und mehr können Sie davon ausgehen, dass der Schiri quasi schon unterwegs ins Kalifat ist. Toi toi toi und weiterhin alles Gute, Ihr Dr. Rüdisühli

Einige Einschränkungen

Dr. Rüdisühli am Freitag den 27. Februar 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Lieber Doktor Rüdisühli, im Zusammenhang mit dem Match Thun-YB macht die Stadt Thun ja im Zusammenhang mit dem Hooligankonkordat verschiedene Auflagen, unter anderem:

(null)

Was genau eine Zweihänderschwenkfahne ist, erschliesst sich mir zwar auch nicht ganz, aber meine Frage ist eine andere: Dann darf ich also den beiden Mannschaften mit meinem Männerchor nicht einmal ein Ständli bieten? Beste Grüsse, H.K., B.

Sehr geehrter Herr Kudi, nein, Showeinlagen jeglicher Art sind im Gästesektor untersagt. Wie sich der YB-Fan am Sonntag in Thun korrekt verhält, zeigt Ihnen Herr Rrr in einem kurzen Lehrvideo.

Vom Einlagenverbot ausgenommen sind übrigens Suppeneinlagen, Schuheinlagen und Slipeinlagen. Diese Gegenstände dürfen Sie mitführen. Am liebsten wäre dem FC Thun aber vermutlich eine Kapitaleinlage.

Sowieso: Die Massnahmen gelten nur für den Gästesektor, in den anderen Sektoren dürfen Sie die Sau herauslassen wie gewohnt. Gemütlich ist es eigentlich überall. Sollten Sie am Eingang in eine Dialektkontrolle geraten wie neulich die YB-Fans in St. Gallen: In Thun heisst es nicht “Fänschter”, sondern “Fäischter”. Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

Lechts, rinks, Tor

Dr. Rüdisühli am Samstag den 21. Februar 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, kann Hoarau eigentlich auch mit links? MfG, p.a.

Lieber Herr passive attacker, es ist eher ungewöhnlich, dass wir am Vortag eines YB-Basel-Spiels Fachfragen aus der Stadt am Rheinknie beantworten. Für Sie machen wir aber gerne eine Ausnahme.

Guillaume Hoarau schoss bisher für YB je 6 Tore in Meisterschaft und Europa League. Fünfmal versenkte er den Ball mit dem rechten Fuss (gegen Zürich, GC, Slovan, Napoli und Everton), dreimal traf er per Kopf (gegen Thun, St. Gallen und Sparta Prag), dazu kommen vier Penaltys (gegen St. Gallen, GC, Slovan und Sparta).

Der Franzose kann aber auch links. Am 18. Oktober traf er gegen den FC Basel:

98

Warum das Tor nicht gegeben wurde, weiss bis heute niemand. Der Linienrichter hatte die Fahne nicht oben. Schiedsrichter Hänni machte gegenüber YB-Spielern ein Foul von Nuzzolo geltend, nach dem Spiel gab er an, dass ihn etwas auf der Tribüne irrtiert habe. Dani Wyler wiederum sprach auf SRF von einem Abseits, was aus den TV-Bildern nicht ersichtlich ist (ab 04.45). Wie auch immer: So ein Fehlentscheid ist natürlich immer ärgerlich, aber Schwamm drüber.

Über die Stärken des Guillaume Hoarau sollten Sie sich als Basler sowieso nicht zu viel Gedanken machen, bevor feststeht, ob er überhaupt spielen wird. Stellen Sie sich besser auf Alexander Gerndt ein. Mit besten Grüssen, Ihr Dr. Rüdisühli

Entscheidender Einfluss

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 15. Februar 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Lieber Dr. Rüdisühli, ich gehe schon seit ca. 26 Jahre an YB-Spiele im Stadion. Früher gelegentlich und dann ab den Neufeldjahren äusserst regelmässig. Aber seit diesem Spiel in Buochs hielt mich stets etwas von einem Wankdorf-Besuch ab. Jetzt ist es aber so, dass YB plötzlich wieder gewinnt und z. B. mit Hoarau ein attraktiver Spieler zu YB gestossen ist.

Da sich aus Ihren regelmässigen Umfragen im “Blog zum Runden Leder” ein filigran-empathischer Fussballsachverstand erkennen lässt, erlaube ich mir Ihnen folgende Frage zu stellen: Hat es einen Einfluss aufs Resultat, wenn man ins Stadion geht oder ist es egal, wo man den Match verfolgt? Mit freundlichen Grüssen, V. C. aus W.

Lieber Vinzenz, bei allem Respekt: Das ist völlig egal. Zwar freut sich YB über jeden Besucher, aber ob Sie und ich wirklich im Stadion sind oder nicht, ändert für die Spieler nichts, wenn wir ehrlich sind. Auch Rituale aller Art gehören ins Reich des Aberglaubens. Hingegen spielt es eine entscheidende Rolle, ob der OBI-Biber da ist oder nicht, wie Recherchen des Runden Leders zeigen.

Foto: Thomas Hodel.

Foto: Thomas Hodel.

 

Der OBI-Biber wurde am 2. Juli 2006 beim Testspiel gegen Espérance Sportive de Tunis als neues YB-Maskottchen vorgestellt und stand danach während fünf Saisons im Einsatz. In dieser Zeit holte YB durchschnittlich 67,2 Punkte pro Saison.

Ende Saison 2010/11 wurde der OBI-Biber gefeuert. Darauf folgten dreieinhalb Saisons ohne Maskottchen; in dieser Zeit kamen die Young Boys noch auf einen Punkteschnitt von 53,1.

Dass YB beim gestrigen Comeback des Bibers siegte, versteht sich von selbst. Hochachtungsvoll, Ihr Dr. Rüdisühli

Korrekte Netiquette

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 21. Dezember 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:IMG_1570.JPG

Werter Dr. Rüdisühli, ich habe eine Frage zur Netiquette im “Runden Leder”. Wenn ich mich in den Kommentaren an Herrn Rrr oder Herrn Pelocorto wenden möchte, wie spreche ich die beiden Real-Madrid-Beauftragten dieses Fachforums korrekt an?

Gehe ich chronologisch vor und sage deshalb “Sehr geehrter Herr spanischer Pokalsieger, Gewinner der Champions League, Eroberer des europäischen Supercups und amtierender Klub-Weltmeister” oder aber geht es nach Relevanz, weshalb es “Sehr geehrter Herr Champions-League-Gewinner, amtierender Klub-Weltmeister, europäischer Supercupsieger und spanischer Pokalsieger” heissen müsste? Ich bin etwas unsicher und möchte mich keinesfalls blamieren. UAwg, S.W., B.

IMG_1572.JPGLieber Stefan, Sie machen sich zu viele Gedanken. Herr Rrr und Herr Pelocorto sind auch im grössten Erfolg locker, bescheiden und sympathisch geblieben, es macht ihnen nichts aus, wenn Sie sie einfach mit ihren Namen ansprechen. Allenfalls können Sie einen kleinen Zusatz wie “bewunderter Herrscher der sieben Weltmeere” oder “Emperor des Weltfussballs” beifügen, um den beiden Herren den gebührenden Respekt vor ihrem fantastischen Verein entgegenzubringen, aber wie gesagt, zwingend nötig ist das nicht. Mit freundlichen Grüssen,
Ihr Dr. Rüdisühli

Wirrer Wimpel

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 23. November 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Doktor, ich finde das irgendwie komisch: Das Runde Leder hat so viele Redakteure, und trotzdem erscheinen nur vier bis sechs Beiträge pro Tag. Was machen diese Leute den ganzen Tag? UAwg, P. K., L.

Lieber Peter, Sie denken wohl, wir seien faul und schauten den ganzen Tag nur Fussball am Fernsehen? Diese Unterstellung weise ich auch im Namen meiner Redaktionskollegen in aller Form zurück. Vielmehr ist es so, dass wir tagtäglich hart recherchieren und spannenden Geschichten nachspüren, aber leider entsteht daraus nicht immer ein Beitrag. Ich gebe Ihnen ein Beispiel.

1Letzten Mittwoch fand sich dieser Artikel in der Pendlerzeitung “20 Minuten”. Irgendwelche grünliberale Streber hatten eine DDR-Flagge im Büro einer Bundesbehörde entdeckt. So weit, so langweilig.

Als Fussball-Fachbehörde stolperten wir aber über das Wort “EM-Wimpel”. Hier witterten wir einen ziemlich fetten Hasen im Pfeffer, denn bekanntlich hat die DDR gar nie an einer EM-Endrunde teilgenommen. Herr Baresi formulierte es so: “Schweizer Geheimdienstmitarbeiter geben einen Stasi-Wimpel gegenüber Politikern als EM-Wimpel aus, obwohl er das nicht sein kann? #Wimpelgate nur Hilfsausdruck!”

Wir beauftragten einen unserer schärfsten Recherchehunde, Herrn Rrr, mit investigativen Abklärungen und sprachen dafür Spesen im Umfang von 1500 Franken.

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Yes We Kran

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 19. November 2014

Soeben erreicht uns folgende dringende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. hc, beim Spiel YB2 gegen Kriens ist mir dieser Kran aufgefallen. Wird die Baustelle YB behoben? Das Wankdorf abgerissen? Was ist das für ein Ding? Beste Grüsse, H. B., B.

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Lieber Herr Briger, YB stellt das System um. Das bisherige 4:3-Format gilt als veraltet, heute ist 16:9 angesagt. Deshalb wurden dieser Tage neue Screens montiert, die zudem eine deutlich bessere Auflösung aufweisen.

Das Resultat lässt sich erstmals am übernächsten Sonntag bewundern, wenn die fünf Tore gegen St. Gallen auf einer Fläche von neu 60 Quadratmetern genossen werden können.

Nun möchten Sie noch wissen, wie die Bauarbeiten vonstatten gingen. Holen Sie den Lego-begeisterten Göttibuben an den Computer, er wird auch begeistert sein. Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli

Auf Saschas Spuren

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 18. November 2014

AKTUELL: Schweiz erkämpft sich ein 2:2 in Polen

Soeben erreicht uns folgende dringende Anfrage:

Lieber Dr. Rüdisühli, heute abend habe ich wieder einmal Sascha Ruefer genossen! Wie er mit unserer Nati mitgeht, das ist einfach so super! Und beim 1:0 durch unsere Elf hat er doch noch so einen Superspruch gemacht. Mein Schatz sagte, es geht um deutschen Schlager, aber er weiss es nicht im Detail. Wissen Sie Näheres? Hopp Schwiiz, F. G., S.

Lieber Fritz, Sascha Ruefer hat das Tor von Drmic mit den Worten “Klingelingeling” kommentiert:

Wir fanden das auch sehr bemerkenswert und haben sofort eine umfassende Recherche gestartet, um die Herkunft dieses “Klingelingeling” zu eruieren. Nun, es ist so: Herr Ruefer bezieht sich zweifelsohne auf einen Hit des deutschen Schlagerduos Klaus und Klaus aus dem Jahr 1989 mit dem Titel “Der Eiermann”. Hier:

Die Referenz kommt nicht von ungefähr.

singleDie eine Hälfte des Gesangsduos, Klaus Baumgart (“der dicke Klaus”), war von 1990 bis 1993 Vizepräsident des VfB Oldenburg. In seine Amtszeit fällt der Aufstieg des Vereins in die 2. Bundesliga. Der dicke Klaus verkrachte sich später mit dem Verein und wurde 2009 ausgeschlossen, nachdem er im Lokalfernsehen Trainer, Vorstand und Mannschaft unflätig beschimpft hatte.

Klingelingeling! Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben. Mit freundlichen Grüssen, Dr. Rüdisühli

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Schöner Schnitt

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 12. November 2014

Ab morgen ist es amtlich: Uli Forte ist überdurchschnittlich!

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Das Runde Leder berechnete die Halbwertszeit eines YB-Trainers. Im neuen Wankdorf wurden bislang fünf YB-Trainer gefeuert, sie blieben durchschnittlich 529 Tage im Amt.

Uli Forte wurde am 1. Juni 2013 als neuer YB-Trainer vorgestellt. Das ist nun genau 529 Tage her.

Morgen Donnerstag erreicht Uli Forte also eine neue Dimension. Länger im Amt blieben nur Vladimir Petkovic (1000 Tage) und Martin Andermatt (657). Locker geschlagen hat er Christian Gross (340), Gernot Rohr (339) und Martin Rueda (312).

Herzliche Gratulation, sehr geehrter Herr Forte, und für die Zukunft alles Gute!

Cupvertami (XVIII)

Dr. Rüdisühli am Samstag den 20. September 2014

Soeben erreicht uns folgende sehr dringende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Dr. Rüdisühli, ich bin grosser YB-Fan und verpasse kein Spiel im Wankdorf! Aber früher gab es doch noch diesen Cup – wird das in Bern neuerdings nicht mehr angeboten? Um Antwort wird gebeten. Mit besten Grüssen vom Vierwaldstättersee, Ihr M.”

FUSSBALL, SCHWEIZER CUP, WUERTH, SCB, SC BUOCHS, BSC YOUNG BOYS, YB,“Lieber Herr Maldini, Leider ist dieser Wettbewerb in Bern erneut sistiert. Tatsächlich gab es ein Cupspiel im Wankdorf vor dreieinhalb Jahren zum letzten Mal (2.3.2011). Das damalige Spiel gegen den FC Zürich endete mit einer 3:4-Niederlage. Anschliessend hiessen die Endstationen für YB im Schweizer Cup Winterthur, Wil, Le Mont und – als absoluter Tiefpunkt – der SC Buochs erst gerade eben.

Somit dürfte ein weiteres Jahr vergehen, in dem dieser traditionelle Wettbewerb nicht in Bern gastiert. Freuen Sie sich stattdessen doch einfach ein bisschen an einer Mannschaft, die in der Europa League inklusive Qualifikation erst ein Tor kassiert hat. Mit besten Grüssen, Ihr Dr. Rüdisühli.”