Archiv für die Kategorie ‘Briefkasten’

Schnäppchenabend

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 24. Mai 2005

Soeben bringt uns der Pösteler einen Expressbrief mit der folgenden verzweifelten Anfrage: «Mein Freund will morgen abend unbedingt die Rundschau und die Ziehung der Lottozahlen schauen. Was soll ich blosstun? H. B. aus H.»

Liebe Heidi aus Hinterkappelen!
Deswegen musst du doch nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Morgen abend gibt es doch eine prima Alternative: in der Dampfzentrale triffst du viele sympathische Leute, eine coole Bar und ein tolles Kulturprogramm. Und das bei freiem Eintritt und erst noch auf Grossleinwand! Ein Schnäppchenabend, zu dem du gerne auch deine beste Freundin mitnehmen darfst. Ich werde auch da sein, falls du weitere Fragen zu deinem Freund hast.

Maradona in Madrid

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 18. Mai 2005

Aus der Leserschaft erhalten wir folgende Frage: «Was macht eigentlich Diego Maradona? Geht es ihm gut?» (S. R. aus L.)

Danke für diese interessante Frage, lieber Sascha aus Leutschenbach.

Wir haben für dich folgendes herausgefunden: Diego Armando Maradona hat die Magenoperation sehr gut überstanden und befindet sich bereits wieder in einer beneidenswerten Form. Er macht übrigens gerade eine Europatournee, wo er an Pfingsten dem Stadion Santiago Bernabéu einen vielbeachteten Besuch abstattete. Seine Fans stehen noch immer wie ein Mann hinter der Hand Gottes, wie der triumphale Empfang in Madrid bezeugt:.

Locker bleiben!

Dr. Rüdisühli am Freitag den 13. Mai 2005

Lieber Briefkastenonkel, Barça steht kurz vor dem Titel und wir erfahren nichts, wie sich die Spieler auf den wichtigen Match vom Wochenende vorbereiten. Wissen Sie mehr? (B.E. aus B)

Liebe Brigitte aus Brugg, wir sind der Frage nachgegangen und haben Beunruhigendes festgestellt, falls Sie zu den Barça-Fans zählen. Der Kameruner Samuel Eto’o scheint beim Training in letzter Zeit nicht recht bei der Sache zu sein, er wird von seinem Sohn dauernd abgelenkt. Und der kleine Ronaldo feierte schon am letzten Wochenende in Valencia wie ein kleiner Weltmeister. Ob das mit dieser Einstellung reicht am Samstag gegen Levante? Mein Rat ans Sie: locker bleiben, mehrmals täglich tief durchatmen, ein gutes Buch lesen. Und verwöhnen Sie doch Ihren Mann ab und zu mit einem guten Essen.

Leser fragen – wir antworten

Rrr am Mittwoch den 30. März 2005

Liebes Weblog, ich bin ein wenig verunsichert: Zwar lieferte ich in Paris das Spiel meines Lebens, doch unterlief ich erneut mehrere Flanken. Ich kann die Bälle einfach nicht richtig berechnen. Können Sie mir weiterhelfen? (PS: Dringend! Brauche Antwort vor dem Spiel heute abend gegen Zypern!!!) P.Z., Z.

Wir haben diese anspruchsvolle Frage umgehend an Herrn Riquelme weitergeleitet, Wissenschafter an der ETH Zürich. Hier seine Antwort:

“Hallo Zubi, ich habe zunächst einen freistoss berechnet, ist ein wenig einfacher als eine flanke. aber der unterschied ist nicht allzu gross und wir koennen den freistoss als eine spezielle flanke betrachten. also, die ganze aufgabe findest du hier, aber wichtig ist für heute abend einfach folgende formel:

wenn der zypriote jetzt per zufall eine flanke tritt, kannst du die richtige berechnung spontan von obiger formel ableiten. viel glück und alles gute, dein riquelme”

Österreich-Report (1): SV Superfund

Rrr am Montag den 21. Februar 2005

Die Fritz-und-Franz-Kolumne über den österreichischen Fussball ist eingeschlagen wie eine Bombe! Stündlich treffen bei uns Mails von ungeduldigen Lesern ein, die endlich mehr über den Spitzenfussball in unserem östlichen Nachbarland wissen wollen.

Das “Runde Leder” gibt dem grossen Druck nach und startet heute die neue Erfolgsserie “Österreich, deine Hosen!”

Täglich präsentieren wir die attraktive Werbefläche eines Austria-Topklubs. Heute: Der SV Superfund Pasching. Er schmückt die Hinterteile seiner Spieler mit dem rätselhaften Buchstabencode “OÖN”.

Ein Job für Fringer

Rrr am Freitag den 18. Februar 2005

Aus der Leserschaft erreicht uns folgende Anfrage:

Liebes Weblog, es ist zum Verrücktwerden! Nach fünf Monaten wurde ich bei Paok Saloniki bereits entlassen, obwohl ich das Team in dieser Zeit von Platz 11 auf Rang 6 führte. Jetzt möchte ich wieder Trainer in der Schweiz sein. Ist gerade etwas frei? R. F., S.

Lieber Rolf Fringer, herzlich willkommen daheim! Tatsächlich ist gerade etwas frei, und zwar beim FC Servette. Der Genfer Traditionsklub verfügt über ein modernes Stadion und einen festen Platz in der ersten Liga. Nur Spieler gibt es im Moment keine, aber das wird sich rasch ändern, wenn Sie zusammen mit Ihrem Assistenten Petar Aleksandrow in Genf aufkreuzen.

Wenn Sie aber etwas Geduld haben, ergeben sich auch noch andere Möglichkeiten. Die nächsten freien Stellen in der Super League gibts in St. Gallen (Ende März), Thun (Mitte April) und Basel (ab Saison 05/06). Alles eine Frage der Zeit, Herr Fringer!

Leser fragen – Weblog-Leser fragen schlauer

Frans am Freitag den 21. Januar 2005

Stelle eine Frage an Jörg Stiel.

Auf Gate 24.ch läuft das lustige Frage-und-Antwort-Spiel mit Jörg, dem Experten.

Die bisher gestellten Fragen an den Experten sind trotz (oder gerade wegen) ihren schonungslos kritischen Untertönen höchst originell.

Einige Beispiele:

“wie alt bist du”

“Hallo Jörg! Seid Du weg bist und mit dem neuen Stadion finde ich es hier furchtbar unpersönlich.”

“Hallo Jörg! Habe noch ein tolles Foto von Dir und würde es gern signieren lassen,kannst du mir deine Autogrammadresse mailen??? “

Wir vermuten: Weblog-Lesende können es sogar noch besser!

Stellen Sie unserem Jörg auch eine Frage!

Jörg und wir vibrieren vor Spannung!!!!!

Kunstrasen

Rrr am Montag den 17. Januar 2005

Heute hat uns folgende Anfrage erreicht:

Liebes Weblog, wie wäre es mal mit einem Bericht über Kunstrasen? Pro und Kontra; Beschaffenheit etc…

Lieber Häck, wir spürten sofort: Das ist ein Recherche-Thema! Als erfahrene Journalisten suchten wir deshalb Google heim und tippten “pro und kontra kunstrasen” ein. Und siehe da: Sepp Blatter sagt Ja zu Kunstrasen. Also ist Kunstrasen gut. Peter Jauch sagt ja auch Ja, und wenn Sepp Blatter und Peter Jauch beide Ja sagen, ist es ganz sicher das Richtige! Noch Fragen?

Leser fragen – wir antworten

Rrr am Freitag den 26. November 2004

Aus unserem Leserkreis erreicht uns folgende Zuschrift:

ich bin enttäuscht. bisher glaubte ich, dass die journis von “zum rundenleder” an objektivitaet nicht zu ueberbieten seien. doch leider muss ich feststellen, dass sie ganz biedere real fans sind. wie kann man sich ansonsten erklaeren, dass sie an vorderster front gegen die rassisischten hollaender schreiben, aber kein wort ueber die ultra rechten real madrid fans schreiben. die ganze welt ist empoert ueber die rufe im bernabeu stadion. zuerst gegen die englaender und dann gegen die pillenschlucker aus leverkusen.
nun gut ich hoffe bald eines besseren belehrt zu werden. ein treuer leser.
(PS: bitte keinen namen veröffentlichen, ich muss sonst repressalien befürchten)

Lieber Marc Riquelme aus 8112 Otelfingen, den Vorwurf, wir seien objektive Berichterstatter, weisen wir entschieden zurück. In Tat und Wahrheit sind wir ein korrumpierter Haufen heruntergekommener Schreiberlinge, die für ein Handvoll Dollar gerne billigen Gefälligkeitsjournalismus verbreiten.

Eichenberger zum Beispiel dinniert regelmässig mit Herrn Berlusconi, Zeller lässt sich seine Zeilen vom Amsterdamer Drogenkartell bezahlen, und Rrronaldo lässt sich am liebsten vom YB-Pressechef schmieren.

Ausserdem ist ihm Real heilig, deshalb müssen wir Ihren Wunsch auf Berichterstattung leider abweisen. Im übrigen erinnern wir an die Worte von Roberto Carlos: “Ich gehe nach Barcelona und weiss, dass ich wieder rassistisch beschimpft werde.” Wischen Sie vor Ihrer eigenen Tür, Herr Riquelme!

Cristiano mag Pauleta

Rrr am Mittwoch den 17. November 2004

Mitteilung an die 124 Mädchen, die im EM-Weblog ihre ewige Liebe zu Cristiano Ronaldo bekundet haben:

Das hier ist sein Freund Pauleta. Na, alles klar?

Raul jagt Bären

Rrr am Freitag den 12. November 2004

Unser Leser Ralph G. aus B. schreibt:

“Liebes Weblog, laut NZZ geht Real-Stürmer Raul heimlich auf Bärenjagd in Transsylvanien. Dabei erlegt er vom Aussterben bedrohte Tiere. Ist das nicht eine Riesensauerei?”

Nein, lieber G., das ist es nicht unbedingt! Das Tier muss allerdings gut zubereitet sein. Wir empfehlen für 4 Personen einen schmackhaften Bärenbraten. Zunächst stellen wir aus Essig, Lorbeerblättern, Zwiebeln, schwarzen Pfefferkörner und Wachholderbeeren eine schmackhafte Marinade her.

Dort kühlen wir 800 g Bärenfleisch während drei Tagen. Anschliessend legen wir das Tier in den Bräter und braten etwas zerkleinertes Gemüse in Schmalz an. 500 Gramm gewaschene Suppenknochen mit Wasser und Marinade (zu gleichen Teilen) auskochen, abseihen und die Brühe über das Fleisch gießen. Zugedeckt auf kleiner Flamme 5 bis 6 Stunden dünsten. Das abgekühlte Fleisch in Scheiben schneiden, in Mehl, verquirltem Ei und Paniermehl wenden und braten.

Zum Essen evtl. Raul einladen. Bon app!