Archiv für die Kategorie ‘Bayern & Baseler’

Rüstiger Jubilar

Rrr am Sonntag den 1. Januar 2017

Jesses! Vor lauter Jahreswechsel haben wir einen Geburtstag vergessen.

Seydou Doumbia feierte an Silvester seinen offiziell 29. Geburtstag (also eigentlich der 39.) Der rüstige Jubilar erfreut sich bester Gesundheit, wie unser Basler Korrespondent berichtet: “Herr Doumbia trainiert noch immer täglich mit der Mannschaft, er nimmt regen Anteil am Klubleben und liest regelmässig das Vereinsmagazin.” Das ist keine Selbstverständlichkeit für einen 49-Jährigen, wie wir meinen.

“Manchmal macht der Lord am Sonntag sogar einen kleinen Spaziergang vom Stadion hinüber zum Kiosk beim Tramhäuschen”, so unser Gewährsmann. Verrückt, wie fit heute die 59-Jährigen sind. “Nur die Adduktoren machen ihm manchmal ein bisschen zu schaffen”, weiss unser Gewährsmann. “Aber die Kontakte mit den vielen jungen Leuten in der Mannschaft halten ihn auch geistig frisch und beweglich.”

Wir schenken Herrn Doumbia zum Geburtstag ein YB-Memory, gratulieren ebenfalls herzlich und hoffen, dass er bis zur Pensionierung in sieben Jahren in seinem Domizil am Rheinknie bleiben darf.

Spassiges Spiel

Rrr am Donnerstag den 22. Dezember 2016

Nur noch zweimal schlafen bis Weihnachten! Suchen Sie noch ein Geschenk?

Wir haben da etwas für Sie: Das FCB-Monopoly, ein Spass für die ganze Familie. 

Im Prinzip handelt es sich um ein ganz normales Monopoly, die Spielregeln wurden nur geringfügig angepasst. 

Zunächst wird das Spielgeld verteilt. Der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur erhält 90 Prozent der gesamten Geldsumme, die übrigen Spieler teilen sich den Rest. Anschliessend erhält der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur das grösste Stadion, die fettesten Sponsoren und alle vier Elektrizitätswerke.

So, jetzt gehts endlich los mit Würfeln. Der Zufall entscheidet! Also fast, weil der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur muss nie ins Gefängnis, zieht keine negativen Schicksalskarten und muss die Bussen nicht bezahlen, denn er verfügt über den sogenannten Basel-Bonus. 

Das Spiel dauert so lange, bis alle Mitspieler entnervt aufgegeben haben. Anschliessend wird der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur zum Sieger ausgerufen. 

Na, haben wir Sie gluschtug gemacht? Das FCB-Monopoly können Sie im Fachhandel käuflich erwerben. 

Rundes Leder Meisterapfentkalender (19)

Rrr am Montag den 19. Dezember 2016

Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag bis Weihnachten einen Club, der es verdient hat.

Heute: Der FC Basel.

Ligaprimus, Branchenkrösus, es gibt keinen Zweifel: Der Erfolg hat seinen festen Wohnsitz in Basel.

Aber war das immer so?

Nein, natürlich nicht. Nur die allerältesten Basler erinnern sich noch an die ersten Jahre, als der Klubgründer Dr. Bernhard Heusler die Tradition der wertorientierten Vereinsführung am Rheinknie etablierte. Kurz darauf kamen die beiden Weltkriege, dann die Aufbruchstimmung der Sechzigerjahre, die Ölkrise, der Beginn der Fasnacht und der Profisport, bei dem nun immer öfter die Leistung von Einzelpersonen im Mittelpunkt standen, seien es Sportler oder Funktionäre, und genau hier setzte Dr. Heusler ab den späten 1990er-Jahren an: Im Team mit dem gesamten Verwaltungsrat des FC Basel zeigte er, dass kollektive Führung der Schlüssel sein kann, um Synergien zu nutzen und nachhaltigen Erfolg zu schaffen.

Völlig zurecht gewann er dafür den Lifetime Outstanding Teamwork des Ethic in Sports Award.

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Rundesleder Tippspiel Nr. 9

Rrr am Samstag den 3. Dezember 2016

Bebbi-Besuch in der Bundesstadt.

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Der letzte YB-Sieg gegen den FC Basel ist schon etwas länger her: Am 23. September 2015 gabs im Wankdorf ein legendäres 4:3. Es war eines der ersten Spiele unter Adi Hütter. Seither siegte der FCB viermal hintereinander.

Für die Young Boys ist es also höchste Zeit, wieder einmal zu gewinnen. Und für Sie ist es höchste Zeit, Ihren Tipp zum Spiel abzugeben.

Wer trifft zu welchem Schlussresultat?

Im Jackpot liegt noch eine Wurst vom YB-Sion-Spiel. Dazu kommt für den heutigen Sieger nochmals 1 Wurst, plus eine Extrawurst fürs letzte Meisterschafts-Heimspiel des Jahres, plus 5 Bier, und das alles erhalten Sie nächsten Donnerstag vor dem Europa-League-Spiel gegen Astana. Toi toi toi!

Was macht eigentlich …

Rrr am Montag den 28. November 2016

… Zé Roberto?

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Sehr, sehr alte Leser werden sich vielleicht noch an den Brasilianer erinnern. 1997 spielte er eine Saison für Real Madrid, zur Jahrtausendwende war er bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Von 2002 bis 2009 war der defensive Mittelfelfspieler – ein klassischer Sechser – für Bayern München tätig. 84-mal trug er das Trikot der brasilianischen Nationalelf. Dummerweise war er beim WM-Titel 2002 nicht im Kader, dafür aber beim gekauften Sommermärchen (also der WM 2006 in Deutschland).

Aber item: In Hamburg wollte Zé Roberto seine Kariere ausklingen lassem, das war 2011. Danach verloren ihn die europäischen Fussballfans aus den Augen. Und das war wohl ein Fehler, denn Zé Roberto ist immer noch aktiv.

Und gestern ist er mit Palmeiras São Paulo Meister geworden. Im biblischen Alter von 42 Jahren. Herzliche Gratulation! Herr Rrr vom Runden Leder sagt: “Herr Robert ist ein Vorbild für alle Ü40. Er zeigt, dass man auch im Alter noch einer körperlichen Ertüchtigung nachgehen kann. Bravo!”

“Der Fussball gehört allen”

Rrr am Montag den 14. November 2016

San Marino antwortet Thomas Müller.

44Der Bayern-Profi hatte sich nach dem 8:0-Sieg von Deutschland beklagt, dass Leute wie er überhaupt zu so einem Spiel antreten müssen. “Mit professionellem Fussball hatte das nichts zu tun. (…) Bei solchen Spielen und Verhältnissen auf solch schmierigem Platz ist man einer Gefahr ausgesetzt, die vielleicht nicht nötig ist.”

San Marinos Pressechef Alan Gasperoni konterte die Kritik in einem offenen Brief auf Facebook, den wir bei dieser Gelegenheit gerne im deutschen Wortlaut wiedergeben.

Liebster Thomas Müller

du hast recht. Spiele, wie das vom Freitagabend bringen wirklich nichts. Dir. Dir, lieber Thomas, bringt es ausserdem nichts, quasi ohne Bezahlung nach San Marino zu kommen an einem Wochenende, an dem du, ohne Bundesliga, mit deiner Frau auf dem Sofa in deiner Luxusvilla hättest bleiben können. Oder vielleicht hättest du an einer Veranstaltung deiner Sponsoren teilnehmen und mehrere tausend Euro einwerben können. Ich versteh dich, aber ich verspreche dir, zehn gute Gründe zu liefern, warum ich denke, dass das Spiel San Marino – Deutschland sehr nützlich war und vielleicht denkst du noch mal drüber nach und sagst mir, wie du das siehst…

2221. Das Spiel war nützlich, weil es gezeigt hat, dass du nicht mal gegen so dürftige Teams wie das unsere ein Tor schiessen kannst. Und jetzt sag nicht, dass du nicht total angepisst warst, als unser Goalie Simoncini verhindert hat, dass du zum Torschützen wurdest.

2. Das Spiel war nützlich, weil es deinen Managern (lass es auch Beckenbauer und Rummenigge wissen) gezeigt hat, dass der Fussball nicht ihnen gehört, sondern all denen, die ihn lieben, ob ihr wollt oder nicht – darunter sind auch wir.

3. Es war nützlich, weil es Hunderten Journalisten aus ganz Europa gezeigt hat, dass es noch Jungs gibt, die ihren Träumen folgen und nicht euren Anweisungen.

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Fussballer sind Tiere (5)

Harvest am Mittwoch den 2. November 2016

Herzlich willkommen zur fünften Folge unserer beliebten Serie „Fussballer sind Tiere“.

In Dokumentationen über Tiere kann viel gelernt werden, nicht nur über die Lebensweise ebendieser, sondern auch über Strategien, die einem mit ein paar einfachen Anpassungen im eigenen Leben zu erheblichen Vorteilen verhelfen.

Paradiesvögel gehören zu den Sperlingsvögeln und sind verwandt mit unseren Raben und Krähen. Weltberühmt wurden sie durch eingangs erwähnte Dokumentationen für ihren Balztanz, der nicht nur bei menschlichen (bei denen diesbezüglich ein grosser Nachholbedarf besteht), sondern auch bei anderen Tieren seinesgleichen sucht. Auf Balzplätzen vollführen sie ihre ausgefeilten Tänze und zeigen dabei die prächtigen Federn. Der folgende Move ist vielleicht nicht das spektakulärste Beispiel dafür, doch es ist jener, den der kochende Torhüter ausführlich studiert hat.

Yann Sommer hat sich diese Bilder genauestens eingeprägt und sofort verstanden, dass sich mit solchen Bewegungen nicht nur die ungeteilte Aufmerksamkeit von Vogelweibchen auf sich ziehen lässt, sondern natürlich auch jene von Fussballern. Als es dann im Cupfinal 2012 im Berner Wankdorf zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern zum Penaltyschiessen kommt, ergreift er die Chance und beturtelt Florian Stahel vor seinem Schuss so erfolgreich, dass dieser den Ball dem Basler Schlussmann vor Ergriffenheit vorsichtig in die Hände spielt.

Die Medien stritten sich im Anschluss darüber, ob die Aktion unfair oder clever gewesen sei. Die Redaktion allerdings ist der Meinung, dass Herr Sommer besonders anziehend wirkt und schliesst eine Begattung nicht aus.

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Rrr am Sonntag den 2. Oktober 2016

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Herr Newfield gewinnt die 616. Caption Competition.

Ältere Leserinnen erinnern sich: Herr Newfield war von 1895 bis 1903 der verantwortliche Redakteur unseres traditionsreichen Bilderwettbewerbs. Inzwischen ist er ins zweite Glied zurückgetreten, glänzt nun aber rund um die Uhr mit luziden Text- und Bildkommentaren aller Art und sichert sich den hochverdienten Wochensieg zum Wiesn-Schluss. 

Herzliche Gratulation, Herr Newfield! Prüfen Sie in Ruhe das gut sortierte Angebot in unserer Schatztruhe und melden Sie sich dann strombrieflich bei unserem Herrn Shearer.

Derselbe befindet sich übrigens auf dem Rückweg aus Kasachstan und freut sich wie wir alle auf das Heimspiel von Young Boys Bern heute um 13.45 Uhr im Wankdorfstadion. Erneut kommt der  Gegner aus dem Osten, diesmal aus St. Gallen. Unser Tippspiel schalten wir um 10.16 Uhr auf, bis dahin wünschen wir Ihnen viel Freude beim Sonntagsbrunch.

Barfi-Beter im Abseits

Rrr am Dienstag den 20. September 2016

Kein Kirchenfest 2017 auf dem Barfi – die Meisterfeier des FCB hat Vorrang.

glaubensDie “Nacht des Glaubens” ist in Basel so etwas wie die Museumsnacht. 15’000 Menschen strömten bei der letzten Ausgabe in die Innenstadt, das Zentrum war der Barfüsserplatz (unser Archivbild). Katholiken, Reformierte und Freikirchen planten deshalb freudig eine Neuauflage am 2. Juni 2017.

Doch daraus wird nichts, wie Pfarrer Beat Rink auf Facebook berichtet: “Über zwei Jahre Planung, unzählige Sitzungen, Kontakte mit Künstlern, Finanzgesuche, Prospekte-Einpack-Aktionen, Werbestände auf Kongressen … und dann die Meldung, dass am 2. Juni 2017 das letzte Spiel des FC Basel stattfindet. Und das heisst bekanntlich: Meisterfeier!”

Niemand habe ihn vorgewarnt, klagt Pfarrer Rink. Auch nicht die Stadtverwaltung, die vor über einem Jahr alle Vorreservationen erhalten habe. Die Stadt hat gar nichts von der Terminkollision geahnt, denn der FCB muss anders als die Kirchen keine Bewilligung für seine Meisterfeiern einholen.

dddIn ihrer Verzweiflung wandten sich die Kirchen an den FC Basel und baten darum, die Meisterfeier 2017 zu verschieben. Der FCB blieb hart, das Datum des letzten Meisterschaftsspiels könne leider nicht mehr geändert werden, behauptete er laut “Basler Zeitung”.

Am 2. Juni 2017 wird es deshalb nur eine Mini-Glaubensnacht auf dem Münsterplatz geben. Die meisten Basler frönen gleichzeitig auf dem Barfi dem Fussballgott.

Nach dieser traurigen Geschichte singen wir nun alle gemeinsam einen besinnlichen Gospel: Doumbia my Lord, Strophen 1-3, danke.

Wertorientierte Vereinsführung

Rrr am Samstag den 17. September 2016

Das tut gut nach dieser Woche: Endlich wieder positive Schlagzeilen!

Die Klubführung des FC Basel hat gestern den “Ethic in Sports Award” entgegennehmen dürfen. Die Klubführung wurde für “Outstanding Teamwork” (herausragende Zusammenarbeit) geehrt, wie der Verein mitteilt. Der Preis wird vom World Forum for Ethics and Business (WFEB) vergeben.

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Die Jury würdigt mit dem Preis die wertorientierte Art der Führung des Vorstandes und des Verwaltungsrates und deren Auswirkungen auf den nachhaltigen Erfolg des Clubs. “In Zeiten, in denen im Profisport immer öfter die Leistung von Einzelpersonen, seien es Sportler oder Funktionäre, im Mittelpunkt stehen, zeigt der Verwaltungsrat des FCB, dass kollektive Führung der Schlüssel sein kann, um Synergien zu nutzen und nachhaltigen Erfolg zu schaffen.”

FCB-Präsident Bernhard Heusler konnte den Preis am Hauptsitz der FIFA in Zürich entgegennehmen.

Die “Ethic in Business Awards” gehen jedes Jahr an Menschen und Organisationen, welche die Wichtigkeit von menschlichen Werten und Ethik im Leben und im geschäftlichen Alltag unter Beweis gestellt haben. Die Auszeichnung wurde 2006 vom “International Leadership Symposium” ins Leben gerufen.

Oh Lord

Rrr am Dienstag den 28. Juni 2016

RL exklusiv: Doumbia wechselte nicht freiwillig zum FC Basel.

Das erfuhr das Runde Leder aus zuverlässigen Kreisen.

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Einer anonym bleiben wollenden Quelle zufolge befand sich der Ivorer am vergangenen Samstag auf dem Weg von Newcastle nach Bern, wo er alte Freunde und seinen Afro-Coiffeur im Breitenrainquartier besuchen wollte. Beim Zoll im Badischen Bahnhof fing ihn ein rot-blau vermummtes Überfallkommando ab, brachte den Spieler an einen geheimen Ort und pumpte ihn mit bewusstseinsverändernden Medikamenten voll.

“Es handelt sich um einen sehr wahrscheinlich vom FCB-Sponsor Novartis entwickelten Wirkstoff, der den Fussballer gefügig und willenlos macht”, berichtet unsere Quelle. Offenbar wurde der Wirkstoff schon bei anderen fremden Spielern eingesetzt, die gar nicht zum FCB wechseln wollten. Wie auch immer: Drei Tage nach seinem spurlosen Verschwunden am Zoll wurde Seydou Doumbia heute auf der FCB-Website als neuer Spieler des Klubs vorgestellt. Zufall?

“Dass auf dem Transfermarkt mit immer härteren Bandagen gekämpft wird, ist bekannt”, sagt RL-Chefredakteur Herr Rrr. “Aber wenn sich im vorliegenden Fall unser Verdacht erhärtet, handelt es doch um einen besonders krassen Fall von Menschenhandel im Profifussball.” Dafür sprechen nach seinen Angaben gleich mehrere Indizien. Auffällig ist etwa, wie gequält Seydou Doumbia auf dem offiziellen Pressefoto des FCB lächelt. Ausserdem wirkt sein Bart wie angeklebt, und der Jakobpark-Hintergrund wurde offensichtlich nachträglich aufs Bild montiert. In Wirklichkeit befindet sich der Spieler gar nicht in Basel, wie das RL erfuhr, sondern am Tegernsee, wo er in den nächsten Tagen an die Medikamente gewöhnt werden soll.

“Noch ist die Story nicht 100-prozentig erwiesen”, räumt Herr Rrr ein. “Rein theoretisch könnte es ja auch sein, dass der Spieler mit Geld geködert wurde. Das aber wäre im Profifussball ein derart einmaliger und abstruser Vorgang, dass mir die Erklärung mit den Medikamenten eigentlich glaubhafter erscheint.”

Aus dem Leben eines Fussballers (I)

Rrr am Dienstag den 31. Mai 2016

Heute: Robert Lewandowski. 

Er hat jetzt Hunger. Er bestellt eine Lachssuppe. Seine Frau Anna kommt in das Restaurant. Auch eine Sportlerin, ehemalige Karate-Weltmeisterin. Die Suppe wird gebracht. Anna Lewandowski fragt ihren Mann: “Was isst du denn da?”

“Suppe”, sagt er, der Blick starr auf den Teller gerichtet. “Die ist aber sehr schlecht für dich. Da ist Sahne drin.” Lewandowski schüttelt den Kopf: “Nur wenig.”

“Quatsch. Das sehe ich doch von hier, dass die mit Sahne gemacht wurde. Du wirst Krämpfe kriegen, du solltest so etwas nicht essen “, sagt Anna. Sie ist gelernte Ernährungsberaterin. Er fischt ein paar Lachsstücke aus der Suppe, den Rest stellt es zur Seite. 
(Aus “Der Spiegel” 22/2016, S. 113)