Archiv für die Kategorie ‘Aufmachen’

Mystischer Mutterkuchen

Rrr am Samstag den 21. November 2009

Der renommierte Facharzt Dr. Abdi Almen-Lafti referiert über aktuelle Themen. Heute: Die Plazenta-Praxis.

«Sie wissen es bestimmt schon: Rob van Persie wehrt sich gegen die sechswöchige Verletzungspause und lässt seinen lädierten Knöchel nun von einer serbischen Hausfrau behandeln. “Sie spricht nur sehr vage über ihre Methoden, doch ich weiß, dass sie mich zuerst längere Zeit mit einer Plazenta-Flüssigkeit massieren wird”, sagt van Persie.

Nun gut, da hat der Holländer falsche Vorstellungen. Auf eine Massage kann er nicht hoffen, denn Plazenta wird traditionell nicht eingerieben, sondern gespritzt. Es handelt sich übrigens nicht um menschliche Plazenta, sondern um den Mutterkuchen eines Pferdes. Die Spritzen helfen indes nicht wirklich gegen Knöchelverletzungen, können aber wirksam sein bei der Bekämpfung von Durchfall, Gliederschmerzen und Monatsbeschwerden.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Rumpelsurig

Natischer am Freitag den 13. November 2009

Fussballfans müssen bekanntlich auch mal ebiz aufmachen.

The angry Coach - Lutz&Guggisberg

The angry Coach - Lutz&Guggisberg

Aus diesem Grund präsentieren wir Ihnen heute einen interessanten Kunstbeitrag, wo es drin um Fussball geht, und zwar diesmal vom Schweizer Künstlerduo Lutz&Guggisberg.

Die beiden Herren zeigen uns, wie Fussball wäre, wenns keine Mannschaften, keine Ergänzungsspieler, keinen Staff, keine Zuschauer, keinen Ball, keine Schieds- und Linienrichter und aber auch keinen Ton gäbe.

Nichts desto trotz muss der Typ sicher gleich duschen gehen. Film ab!

Mann, oh, Mann (IV)

Natischer am Dienstag den 10. November 2009

Herr Zwanziger vom DFB hat eine wichtige Nachricht zum Thema «Homosexualität im Fussball» verlauten lassen.

queersicht«Ich muss respektieren, dass ein Spieler in solch einer Lebenssituation nicht den Weg über die Öffentlichkeit sucht. Vor allem im Männerfussball ist ein Gefüge vorhanden, wo ein Spieler, der diesen Schritt öffentlich vollzieht, in eine benachteiligte Situation kommen könnte. Deshalb sollte man nicht baggern oder betteln, dass ein Outing passiert», meinte Zwanziger neulich in einem Interview.

Hoffentlich ein bisschen lebhafter, kontroverser und aber auch sanguiner werden die Diskussionen anlässlich des Queersicht-Filmfestivals, das kommendes Wochenende in der Bundesstadt stattfindet und dabei zwei Filme zu ebenjenem Thema zeigt:

Das grosse Tabu – Fussball und Homosexualität
Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fussball

Diesen Beitrag weiterlesen »

Let's play

Newfield am Montag den 9. November 2009

Der ObiwerkzeugkastenGutscheinPenaltyschiessen-und-Autoaufdem-
KunstraseneineRundedrehenlassen-Pausenunterhaltung überdrüssig?

Verständlich. Aber seien Sie (auch diesbezüglich) zuversichtlich. Es gibt Alternativen.

Fairplay war gestern

Natischer am Freitag den 30. Oktober 2009

66_67Anstatt immer nur ins Stadion kann man auch als treuer Fussballanhänger mal ins Kino. Dort lockt nächstens der Gewinner der Kategorie „Deutschsprachiger Spielfilm“ des diesjährigen internationalen Züricher Filmfestival.

Hierum gehts in dem Streifen: Im Jahre 1967 gewann Eintracht Braunschweig die deutsche Fussballmeisterschaft. Ein paar Jahrzehnte später kämpft die Eintracht um den Verbleib in der Regionalliga. Es ist nicht mehr viel geblieben vom Glanz der früheren Tage. Unter diesem Umständen lernen wir Florian (Fabian Hinrichs), Otto (Christoph Bach), Christian (Christian Ahlers), Tamer (Fahri Ogün Yardim), Henning (Maxim Mehmet) und Mischa (Aurel Manthei) kennen, alle ihres Zeichens Eintracht-Braunschweig-Fans.

Endlich wieder mal ein Film, wo es drin um Fussball geht. In deuschen Kinos startet der Streifen am 19. November, anschl. hoffentlich auch in Schweizer Kinos. Wir halten Sie natürlich auf dem laufenden.

Was macht eigentlich …

Rrr am Montag den 26. Oktober 2009

… ein Maskottchen, das nicht mehr gebraucht wird?

maexxNatürlich: Es kommt ins Schlachthaus. Und sorgt dort für mächtig Stimmung.

Abber alles der Reihe nach: Die Theatergruppe “Schauplatz International” hat sich ehemaligen Maskottchen von Welt- und Europameisterschaften erbarmt, die nach einer kurzen Phase im Scheinwerferlicht bald einmal ein staubig-tristes Dasein in irgendwelchen (Folter-)Kellern der FIFA oder sonst einer zwielichtigen Institution fristen mussten. “Schauplatz Internatonal” brachte den ausgedienten Maskottchen im Rahmen eines Umschulungskurses das Theaterspielen bei.

Jetzt haben sich die Maskottchen befreit und die Mascots Liberation Army (MLA) gegründet. Vom kommenden Donnerstag, 29. Oktober, bis zum 1. November werden sie in Bern das Schlachthaus besetzen, um ihre Rechte als lebende Identifikationsfiguren zu behaupten. Unser Funkbild zeigt übrigens Mäxx, das beliebte Maskottchen der legendären Handball-EM in der Schweiz.

Ausgeh-Befehl. «M*A*S*C*O*T*S II – Sie kommen nicht zur Ruhe». Schlachthaus Bern, Donnerstag bis Samstag jeweils ab 20.30 Uhr, Sonntag um 19 Uhr.

L/B zum zweiten

Natischer am Freitag den 23. Oktober 2009

lang-baumann_wankdorfWie Sie wissen, sollten Fussballfans auch mal ebiz aufmachen.

Erst letzte Woche hatten wir Sie auf ein fussballerisches Werk aus dem Hause L/B hingewiesen. Nun legen wir nach:

Wie lange brauchen Sie um das Stadion zu erkennen?

A chalk line drawing was created, integrating the existing field markings just before the legendary stadium was destroyed.