Archiv für die Kategorie ‘Aufmachen’

Bewegte Bestuhlung

Rrr am Dienstag den 29. Mai 2018

Immer auf Ballhöhe!

Die Fluggesellschaft Saudia machts möglich. Die Innovation hatte kürzlich Premiere am Finale des King’s Cup und wird sich sicher innert Kürze weltweit durchsetzen.

Al Ittihad schlug Ai Fasaly mit 3:1 nach Verlängerung.

Cooles Kopftennis

Val der Ama am Mittwoch den 16. Mai 2018

Ganz der Bappe, der Enzo.

Das hier oben auf dem Bild ist Real-Verteidiger Marcelo (rechts) mit seinem Sohn Enzo Vieira. Enzo ist 8 Jahre alt und spielt auch gerne Fussball. Und ab und zu darf er das sogar in der Garderobe der Grossen tun.

Unten ohne

Rrr am Dienstag den 8. Mai 2018

Heute lernen Sie Ali Turganbekov aus Kasachstan kennen.

Der neunjährige Bub lebt in Kasachstan, er kam wegen Amelie ohne Beine zur Welt. Trotzdem ist er leidenschaftlicher Fussballer. Neulich besuchte er sein Idol Diego Maradona, der zurzeit Trainer in den Arabischen Emiraten ist. Dieser zeigte sich tief beeindruckt von Ali und stellte ein schönes Foto des Trainings auf Instagram.

Ali Turganbekovs grosser Traum ist übrigens, paralympischer Schwimmer zu werden.

Neue Spielsituation

Rrr am Montag den 7. Mai 2018

Das historische Bild zum Wochenstart.

Napoli, hinter der Chiesa di Santa Maria di Portosalvo. Undatierte Aufnahme.

Empathiemangel

Harvest am Mittwoch den 18. April 2018

Kevin über das russische Fussballwochenende.

“Sie haben es sicher gelesen, ein Fan des russischen Zweitligisten Lutsch-Energija Wladiwostok hat als Protest gegen den Trainer des Clubs im Spiel am letzten Wochenende einen Hahn in seine Richtung geworfen. Das Ganze ereignete sich in Woronesch, wo Lutsch-Energija bei Fakel Woronesch zu Gast war. Nicht nur entweiht dieses Ereignis das tolle „Zentralstadion der Gewerkschaften“, es ist auch ein respektloser Angriff auf die Würde des bemitleidenswerten Hahnes. Ich schäme mich als Fussballfan, dass ich meine Passion mit solch empathiefreien Zeitgenossen teile. Hähne sind leidensfähige Wesen, wer sie als solche nicht anerkennt und die Nichtmenschlichkeit dieser als moralische Rechtfertigung für das Zufügen von unnötigem Leid statuiert, wird das Fehlen seiner Mitgefühlsfähigkeit leider kaum bemerken. Deshalb ist es wichtig, dass wir Fussballfans ein Zeichen setzen gegen unsere rückständigen Mitfans und ihnen klar machen, dass wir Speziesismus in unseren Stadien nicht tolerieren.

Doch leider sind es nicht nur die russischen Fans. In der dritten russischen Liga fand es der FC Mashuk-KMV Pyatigorsk angebracht, den Matchball von einem dressierten Bären übergeben zu lassen. Die Zurschaustellung dieses nichtmenschlichen Tieres schockierte mich zutiefst und ich fordere die UEFA und die FIFA auf, den fehlbaren Club drakonisch zu bestrafen. Wir alle leben auf diesem Planeten und die Degradierung von unseren Mitlebewesen zu Objekten, die uns Untertan sein müssen, entbehrt jeglicher Ethik. Gerade wir Berner sollten uns dagegen einsetzen, haben wir doch selber viel zu lange Bären unter beschämenden Bedingungen eingesperrt und entwürdigend den Touristen vorgeführt.

Mich erschüttern die Ereignisse dieses Wochenendes in Russland und ich erwäge ernsthaft, die Fussball-WM dieses Jahr endgültig zu boykottieren!”

Lücken mit Tücken

Rrr am Samstag den 14. April 2018

Nur kurz: Hat jemand von Ihnen die 4 und die 8?

Die beiden fehlen mir nach wie vor, es ist zum Verzweifeln. Die anderen Ciao-Motive aus dem Panini ’90 habe ich längstens, also die Nummern 5, 6, 7, 15, 26, 27, 34 und 35.

Die zehn Darstellungen des legendären WM-90-Maskottchens sind quasi das Herzstück des Albums. Es gibt eine neunte, die ähnlich aussieht wie die anderen acht, sowie einen Glitzersticker.

Schauen Sie doch kurz mal in Ihrem Fundus nach, ob Sie eine 4 oder 8 übrig haben. Ich habe viele doppelte Sticker, die ich gerne zum Tausch anbiete (siehe Bild).

Nach dem Klick wirds richtig traurig.

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Kauz mit Schnauz

Rrr am Samstag den 14. April 2018

Mini Panini, dini Panini.

Erinnern Sie sich noch an die grenzdebile Orange, die uns 1982 auf Schritt und Tritt verfolgte? Genau, Naranjito, das dauergrinsende Maskottchen der WM in Spanien. Auf den Stickern links oben sichtbar.

Hier sehen Sie meine Lieblingskleber aus dem Sommer 1982. Bernard Genghini war dieser unglaubliche Freistosskünstler. In den Zeitungen gabs liebevolle Zeichnungen seiner raffinierten Tore. Diese Torskizzen sind leider im Zeitalter des immer und überall verfügbaren Bewegtbildes beinahe ausgestorben, in italienischen und spanischen Sportzeitungen findet man sie hin und wieder noch.

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Sixpack mit Sanon

Rrr am Samstag den 14. April 2018

Unsere Erfolgsserie geht weiter: Herr Rrr zeigt seine Panini!

Die WM 1974 war schwarzweiss – am TV. Einen Farbfernseher kauften wir erst vor den Olympischen Winterspielen 1976. Prächtig farbig war die WM 1974 aber in meinem Panini-Album. 400 Bildchen waren zu sammeln, erstmals gab es auch Stadion-Sticker.

Was mich hingegen fix und fertig machte: Mehrere Mannschaften hatten bloss sechs Spieler, darunter Australien, Zaire und Haiti. Was für eine Ungerechtigkeit, dachte ich! Kein Wunder, dass sechs Zairer dann hoch gegen elf Jugoslawen verloren. Mit 0:9.

Besser machte es Haiti, das gegen Italien zwar nicht punkten konnte, aber zwischenzeitlich in Führung lag. Emanuel Sanon bezwang den grossen Dino Zoff, der zuvor 1147 Minuten ungeschlagen geblieben war.

Wie es Chappis Papi ins Panini-Album 1978 schaffte, obwohl sich die Schweiz gar nicht für die WM qualifizierte, lesen Sie nach dem Klick.

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Durchgehendes Design

Rrr am Sonntag den 8. April 2018

Der Platzwart des Tages arbeitet beim Wolfsberger AC in Kärnten.

“Bei dem Traumwetter hat sich unser Greenkeeper gedacht, er mäht den Grund vom Nachbarn gleich mit”, berichtet der Vetein auf Twitter.

Parola und Panini

Rrr am Samstag den 7. April 2018

WM 1970 – das Panini-Zeitalter beginnt!

Gleich zeige ich Ihnen meine schönsten Panini, aber zuerst eine Frage: Kennen Sie Carlo Parola? Der spielte bei Juventus und trat am 15. Januar 1950 mit seinem Team gegen die Fiorentina an. Nach ungefähr 80 Minuten zeigte Parola diese spektakuläre Einlage. Nein, es gab kein Tor. Das Spiel endete 0:0.

Aber das Bild ist legendär – und es gefiel auch den Gründern von Panini. Sie machten Carlo Parola zum Emblem des Verlags. Bis heute können Sie das auf jedem Album betrachten.

So, jetzt aber zur WM 1970. Für das Panini-Album mit 50 Seiten und 288 Bildern zahlen Fans auf eBay 3000 bis 4000 Franken…

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Kaugummi mit Kickern

Rrr am Samstag den 7. April 2018

Mini Panini, dini Panini: Teil 2!

1954-1966. Natürlich fieberte ich 1954 der WM im eigenen Land entgegen. Ich war so nervös, dass ich mir beinahe die Fingernägel abkaute!

Aber nur beinahe, denn es gab ja damals schon bereits Kaugummi. Und zwar Kiddy-Kaugummi. Da lagen Klebebilder bei, die man dann in beiliegendes WM-Album einkleben konnte. Ich weiss es noch genau, den Fritz Walter hatte ich doppelt, aber der Puskas fehlte mir bis zuletzt. Das wurmt mich bis heute.

Wie auch immer, vier Jahre später ging es dann plötzlich farbig zu und her! Mein Götti brachte mir das Album von Importadores Peruanos von einer Geschäftsreise mit der Sekretärin nach Lima mit, mitsamt etwa 50 Stickern. Verrückte Sache, dass da sogar Pelé dabei war! Die schwarze Perle hatte als 17-Jähriger seinen ersten grossen Auftritt an einer WM.

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Aber bitte mit Fahne

Rrr am Sonntag den 1. April 2018

Fotostrecke des Tages: Linienrichter(innen) im Amateurfussball.

(Fotos: Twitter / @CollinasErben)