Archiv für die Kategorie ‘Aufmachen’

Baguette von Banette

Rrr am Montag den 13. Januar 2020

Das historische Bild zum Wochenstart.

Frankreich, 1983: “Les Bleus” werben für ihren Sponsor, die Bäckereikette Banette.

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Leserinnen, die diesen Beitrag mochten, klicken vielleicht auch gerne diese Links:

– Die Geschichte der Bäckerei Banette
– Les Bleus an der EM 1984
Neujahrsansprache von Bundespräsidentin Sommaruga

Paraden gegen Brände

Rrr am Samstag den 11. Januar 2020

Endlich! Goalies retten Australien.

Mathew Ryan, der Torwart von Brighton, spendet dieses Wochenende 500 australische Dollars für jede Parade eines Premier-League-Torhüters. Das sind umgerechnet stolze 336 Franken.

Mathew Ryan ist 58-facher australischer Internationaler. Das Geld will er der Organisation WIRES Wildlife Rescue spenden, die sich um die stark gefährdeten wilden Tiere auf dem fünften Kontinent kümmert.

Im Umkehrschluss muss man sagen: Jeder Premier-League-Spieler, der heute oder morgen ein Tor erzielt, tut letztlich einfach nichts gegen die Brände in Australien.

Inspiriert wurde Ryan wohl von Tennisspieler Nick Kyrgios, der neulich versprach, für jedes geschlagene Ass am Australian Open 200 Dollar zu spenden. Für die Brandopfer setzt sich natürlich auch Roger Federer ein. Die Werbeikone der Credit Suisse wird am kommenden Mittwoch in Melbourne an einem Charity-Event für die Brandopfer teilnehmen.

Flitzer im Finstern

Val der Ama am Donnerstag den 9. Januar 2020

“Wenn Julian Weigl zu Benfica kommt, dann laufe ich einen Kilometer lang nackt auf der Strasse.”

Ein Benfica-Fan namens Duarte hatte so ungefähr eine Woche vor Weihnachten die gute Idee, obige Wette auf Twitter zu platzieren. Und es wurde tatsächlich wahr, weil am Neujahrstag war der Deal perfekt und für 20 Millionen Euro wechselte Weigl zum Hauptstadtclub.

Duarte hielt Wort. Er liess sich den Namenszug von Weigl auf den Rücken schreiben und vorgestern Abend gings dann füdleblutt durch Lissabon. So wollen das unbedingt sehen? Aber gern, hier.

Feine Fotos von 2019

Val der Ama am Donnerstag den 2. Januar 2020

Es ist Donnerstagnachmittag, Sie erwarten den Beitrag.

Aber einfach ist das nicht und deshalb eben noch allgemeines Werweissen auf der Redaktion: Wie können wir heute, an diesem zweiten Tag des Jahres, die Leserschaft erfreuen, wenn doch nirgends was läuft und alle Spieler noch in den Ferien?

Nun, England hat gestern gespielt und dazu hat Mourinho eine Gelbe gekriegt, das wär doch was. Aber schon zu Jahresbeginn den Herr Shearer beschämen, weil Newcastle so deutlich verloren hat? Später, es folgen noch viele Gelegenheiten. Oder den Balotelli bringen, der mal wieder eine Karre kaputtgemacht hat, und dabei hoffen, dass das die Boulevardportale noch nicht gebracht haben? Ach.

Schlussendlich dann kurz vor Mittag die erlösende Idee von Herrn Briger: “Bringen Sie doch ihr Fussibild des Jahres und die Leser, die machen das in den Kommentaren!” Herr Rrr gibt sich knapp zufrieden damit, will aber keine Serie draus machen, weil das 2019 bereits stinke.

Gut, und also hier, mein Bild. Und Sie?

Tolles Törchen (23)

Briger am Montag den 23. Dezember 2019

Zweitletzter Arbeitstag vor Weihnachten, Zeit für Törchen Nummer 23.

Als der PLAKRL (Projektleiter Adventskalender Rundes Leder) Mitte August auf die Redaktion zukam, wollte sich der Autor dieser Zeilen unbedingt die Sieben sichern, denn wann kriegt man schon mal die Gelegenheit das Trikot von Super Sämy Afum aus dem “Match against Poverty” von Zizou und Ronaldo einem breiten Publikum zu präsentieren. Gross war die Enttäuschung, als Anfangs Oktober die Türchen definitiv verteilt waren. Das mit der Sieben hatte nicht geklappt. Dafür wurde dem Verfasser die 23 zugewiesen, denn die 23 ist in seinem Schrank gleich doppelt vertreten. Zum einen in Form von Alberto Regazzoni auf einem Trikot der berühmten Berner Young Boys. Zum anderen in Form der Nummer 23 des FC Liverpool James Lee Duncan Carragher. Einem Mann, der in 17 Jahren über 500 Spiele für seinen Jugendverein absolvierte, obwohl er früher mal ein Fan des FC Everton war.

Die Entscheidung war schwierig, für Regazzoni sprach, dass er in 10 Jahren gemeinsamen YB-Matchbesuchen wohl der einzige Spieler war, auf den sich Frau xirah und Herr Briger als “Lieblings”spieler einigen konnten. Allerdings hat der Chronist (wenn man es selbst schreibt sieht es mindestens so doof aus wie bei Klaus Zaugg) bereits bei den Nummern 6 und 18 einen YB-Spieler und bei der Nummer 14 einen Ex-YB-Spieler präsentiert. Also Carragher.

Wie Carraghers Trikot in den Besitz des Schreibenden gelangt ist? 2011: erste Interrailreise – Anreise, sorry Frau xirah, mit dem Flugzeug nach Manchester und dann über Liverpool nach Schottland und zum Abschluss nach 10 Tagen London. 10 Tage strahlend blauer Himmel, in London und Edinburgh hochsommerliche Temperaturen, aber ich schweife ab. In Liverpool gab’s damals ein Restaurant, resp. es war eher eine Sportsbar, die Jamie Carragher gehörte. Dort ass ich den bis dahin besten Thunfisch meines Lebens. Gut, wenn ich mich recht erinnere war es auch mein bis dahin erster. Er war so lecker, dass ich am nächsten Tag gleich nochmals hin musste. Wer solch tollen Thunfisch auf der Karte seines Restaurants – welches übrigens 2013 Konkurs ging – hat, der verdient es auch, auf dem Rücken eines Trikots zu stehen, trotz Namen wie Škrtel, Kuyt, Torres, Gerrard, Cole oder Suarez im Kader.

Heisse Bienen in Daressalam

Rrr am Sonntag den 22. Dezember 2019

Wir schalten kurz um nach Tansania …

… und kommen gerade rechtzeitig zur Schlüsselszene des Spiels Yanga vs Iringa United im AFSC-Cup: Ein Bienenschwarm attackiert die Spieler auf dem Rasen. Wie man sich korrekt verhält? Richtig, man stellt sich tot. Film ab!

Das Spiel musste für fast acht Minuten unterbrochen werden, wie unsere Kollegen von Daily News Tanzania berichten. Yangas Verteidiger Allys Sonso brauchte ärztliche Behandlung, konnte aber aufs Feld zurückkehren. Yanga gewann das Spiel im Uhuhru-Stadion von Daressalam mit 4:0.

Tolles Törchen (21)

Herr Maldini am Samstag den 21. Dezember 2019

Sie wissen es längst: L’architetto ist Winzer.

Nitor, 2016, Società Agricola Pratum Coller, Montenetto di Brescia, Lombardia, Italia.

Dieser reine Trebbiano di Lugana hat ein wunderbar duftendes Bouquet. In der Nase überrascht er mit einer intensiven, fruchtigen Zitrusnote. Am Gaumen zeigt er zunächst seinen fruchtigen Charakter mit Nektarinen- und Mirabellen-Noten. Sobald er sich öffnet, offenbart er sein angenehmes und erfrischendes Bergamotten-Aroma. Diese lebendige Säure erweckt die Vitalität des Weins zum Leben. Es gibt einen leichten salzigen, sogar mineralischen Geschmack, der zu einem langen und sauberen Finale beiträgt.

Der Nitor passt gut zu mediterranen Vorspeisen und vegetarischer Küche sowie Fischgerichten.

Tolles Törchen (18)

Briger am Mittwoch den 18. Dezember 2019

Es kann nur einen geben!

Wir wünschen einen schönen Tag.

Tolles Törchen (17)

Herr Maldini am Dienstag den 17. Dezember 2019

Bald schon ist Weihnachten!

Aber zuerst widmen wir uns noch kurz dem Bümplizer Guerino Gottardi, dem Sohn italienischer Einwanderer mit der Ausbildung zum Landschaftsgärtner. Gottardi wechselte 1989 vom Quartierclub Sparta Bern zu den Young Boys. 1991 zog er weiter zu Xamax, ehe er 1995 bei Lazio Rom anheuerte. Mit den Italienern wurde er Meister, mehrfacher Cupsieger und Gewinner des UEFA Cups 1999. Gottardi war der erste YB-Spieler, der in der Neuzeit in eine grosse europäische Liga wechselte.

Herr Gottardi in Aktion.

Bei den Römern  wurde es gegen Ende von Gottardis Laufbahn zunehmend chaotisch. «Ich beende meine Karriere so, wie ich sie bei YB angefangen habe: in einem Klub, der den Lohn nicht zahlt», sagte er 2004 der NZZ. Im selben Jahr beendete Gottardi bei der Società Sportiva Lazio seine Karriere.

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Tolles Törchen (16)

Rrr am Montag den 16. Dezember 2019

BREAKING NEWS: FC Luzern feuert Thomas Häberli nach Sieg über Basel

Grosse Überraschung als wir Törli 16 öffneten!

Dahinter steckte für einmal kein verschwitztes Fussi-Trikot, sondern hochwertige Ware aus der Bel Etage der ambitionierten Freizeitkleidung: CEDICI, die angesagte Luxus-Streetwear-Marke, wie sie im August 2019 auf den Markt kam. Die Idee hinter dem Namen stammt von der italienischen Nummer “Sedici”, was 16 bedeutet.

CEDICI hat einfach das “S” durch den Vornamen ihres Gründers und Kreativdirektor Christian Fassnacht ersetzt. Und das “E steht für Kreativdirektor Eric Arekhandia. Die beiden haben die gesamte Kollektion selbst entworfen.

CEDICI ist mehr als ein Markenname. Es steht für Zusammensein, egal woher Sie kommen. Es ist ein Lebensstil und ein Gefühl, demütig und doch ehrgeizig zu sein. CEDICI ist der Designer Ihres Lebens.

Und ja: Heutzutage ist das Einkaufen in den meisten Boutiquen nicht sehr angenehm. Die meisten Boutiquen sind vollgestopft mit Klamotten und der Überblick geht verloren. Beim DESIGNER IHRES LEBENS läuft alles vollkommen entspannt ab. Tauchen Sie ein in CEDICI – der Ort zu sein!

Tolles Törchen (15)

Herr Shearer am Sonntag den 15. Dezember 2019

Törchen 15 in unserem Adventskalender gehört schon wieder einer Legende.

Sie sehen die Rückseite des YB-Heimtrikots der Saison 2008/09. Der Besitzer dieses Kunstfaser-Kunstwerks hatte zu Beginn dieser Spielzeit das Gefühl, dass es die Abschiedssaison von Thomas Häberli werden könnte, deswegen liess er sich dessen Namen noch aufbügeln. Dieses schöne Stück Haut Couture darf ist übrigens auch nach zehn Jahren noch voll im Trend und tragbar – gerade letzten Donnerstag wurde es in Glasgow zum Fussball ausgeführt.

Thomas Häberli hat mit YB schlimme und schöne Zeiten durchlebt. Der 1974 geborene Stürmer hatte einen schwierigen Start ins Leben als Profisportler. Wegen einer vermeintlichen Diskushernie löste er 1994 seinen Vertrag bei Lausanne auf und spielte nur noch als Amateur in der ersten Liga bei Le Mont und daraufhin bei Klubs in seiner näheren Heimat, in Hochdorf und Schötz. Mit 26 fragte er in Kriens um ein Probetraining nach, wurde eingestellt und konnte so wieder als Profi spielen. Nach einem kurzen Abstecher beim FC Basel landete er 2000 in Bern, wo er die Jahre im Ausweichstadion Neufeld mitprägte und sich zusehends als Publikumsliebling etablierte. Seine erfolgreichste Saison erlebte er quasi im Herbst seiner Karriere. In der Saison 2007/08 wurde der Stürmer mit 18 Meisterschaftstoren zuzsammen mit Raul Bobadilla zweiter in der Torschützenliste – hinter Mannschaftskollege Hakan Yakin. Die Young Boys wurden unter Trainer Petkovic Vizemeister.

Foto: Keystone

2009 hängte Thomas Häberli seine Schuhe an den Nagel, nachdem er als erster und bisher einziger Spieler des BSC Young Boys ein Abschiedsspiel erhalten hatte. Danach startete er  beim luzernischen FC Perlen eine Karriere als Trainer, welche ihn über die U-21 des FC Basel zu seiner aktuellen Anstellung beim FC Luzern brachten. Deren erste Mannschaft wird er nach unseren Informationen auch heute nachmittag noch coachen, wenn diese um 16:00 Uhr in der heimischen Arena gegen den Tabellenzweiten aus Basel antritt.

Widmen Sie dieser YB-Legende nun auch ein paar gute Gedanken und zünden Sie zum dritten Advent für ihn eine Kerze an.

 

Tolles Törchen (14)

Briger am Samstag den 14. Dezember 2019

Heute: Denis Zakaria

Ende 2015 bewirbt sich Herr Briger um Tickets für die Euro 2016 in Frankreich. Er hat Glück, kriegt er doch tatsächlich ein Ticket für das Spiel Frankreich-Schweiz in Lille. Da muss natürlich ein Trikot der Landi her, man will ja nicht auffallen in der eidgenössischen Glückseeligkeit. Schon gar nicht wenns gegen den Nachbarn aus dem Westen geht.
Also Bestellung beim Thailänder aufgeben und natürlich muss für so eine EM, ist ja nur alle vier Jahre, ein Name drauf. Schnell steht fest: es kommen nur zwei in Frage. Zwei Spieler der berühmten Berner Young Boys. Steve von Bergen und Denis Zakaria. Da Herr Briger bereits ein Trikot von von Bergen besitzt also Zakaria.
Das Zakaria dann kein EM-Spiel macht ist schade, aber es war erwartbar. An der WM zwei Jahre später durfte der Genfer bereits 49 Minuten mitspielen. An der EM 2020 wird er dann auch seine ersten EM-Spiele machen können.