Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Regionalfussball (9)

Briger am Mittwoch den 15. Oktober 2014

Heute: 3912 Termen

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Gelbschwarz sieht gelbrot

Briger am Dienstag den 30. September 2014

Sie denken eine gelbrote Karte innerhalb von knapp 60 Sekunden sei schnell? Sie kennen Sylvano Comvalius nicht.

Der Niederländer erzielte nämlich am Wochenende im Derby gegen den Chemnitzer FC in der 85. Minute für Dynamo Dresden das entscheidende 1:0. Danach leistete er sich eine Dummheit, welche der Reporter des MDR aber irgendwie nicht mitbekam. Film ab:

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus handelte regelkonform und ahndete die beiden Jubelvergehen korrekterweise jeweils mit einer gelben Karte, Comvalius’ Arbeitstag war vorzeitig beendet.

Vik, Vik, Viktoria (2/2)

Briger am Freitag den 12. September 2014

Spiele einer Hertha-Mannschaft gegen einen Viertligisten ohne Vali? Geht.

Das Spiel

Beim Aufwärmen der Mannschaften wird klar, das Vali heute nicht spielen wird. Da auch Kapitän Fabian Lustenberger noch verletzt ist, findet der Pokalauftakt ohne Schweizer Beteiligung statt. Das Spiel beginnt mit einer Choreo des Berliner Anhangs – inklusive blau-weissem Rauch.

Choreo

Rauch

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Zunächst hält schlägt sich der Aussenseiter äusserst tapfer und geht nach 22 Minuten vermeintlich sogar in Führung. Torschütze Fatih Candan stand allerdings im Abseits, auch wenn das einige Tribünenbesucher nicht wahrhaben wollen und fortan immerwieder “Schieber” brüllen und dabei nicht den neuen Torjäger der Berliner meinen. In der 33. Minute trifft Ronny dann aus heiterem Himmel mit einem Sonntagsschuss zum 1:0. In der 41. legt Roy Beerens nach. Das 3:0 von Haraguchi scheint die Partie zu entscheiden. Die Hertha wäre aber nicht die Hertha, wenn es nicht nach 67 Minuten plötzlich nur noch 2:3 stehen würde. Die Viktoria-Fans wittern Morgenluft und beginnen schon Wetten für das Elfmeterschiessen abzuschliessen, während die Hertha-Fans mit “2. Runde, wir träumen jedes Jahr von der 2. Runde” dagegen halten. In der 76. Minute sorgt Julian Schieber dann mit dem 4:2 für die Entscheidung. Der Favorit wankte, aber fiel nicht und die Fans singen nun doch “Pokalfinale, wir träumen jedes Jahr vom Pokalfinale”.

Nach dem Spiel kann man sich noch mit verschiedenen Würsten und/oder Pommes stärken und macht sich dann auf zur Strassenbahn, die eine Mischung zwischen Tram und U-Bahn ist. Nun, obwohl der Speaker die Zuschauer zum raschen Gehen aufforderte, da viele “Extrazüge” zur Verfügung stehen würden, zeigt sich während rund 15 Minuten keine einzige Strassenbahn und die Haltestelle wird immer voller. Der Aufruf des Speakers diente wohl mehr dazu, die Fans loszuwerden, weil in Köln sollte man angesichts von regelmässig 50’000 Zuschauern in Müngersdorf durchaus die Masse von 5’000 Zuschauern bewältigen können.

Nach dem Spiel

Wenn Sie es dann mal in die Stadt geschafft haben, gehen Sie in eine der zahlreichen Kneipen in der Altstadt oder am Rhein. Falls Sie danach nicht in einem Hotel übernachten, sondern mit dem Nachtzug zurück nach Basel (Abfahrt 23:46 Uhr) fahren, begeben Sie sich am besten in eine Kneipe, in der Fussball gezeigt wird. Ein DFB-Pokal-1. Runden-Wochenende eignet sich durch die verschiedenen, über den ganzen Nachmittag und Abend verteilten Anspielzeiten besonders. So konnte ich beispielsweise sehen, wie Dirty Haris die Frankfurter Eintracht gegen Viktoria Berlin auf die Siegerstrasse brachte oder wie der Viertligist Sportfreunde Siegen gegen den FSV Frankfurt ein 2:0 aus der Hand gab und im Elfmeterschiessen scheiterte.
Wenn Sie richtig viel Glück haben, erleben Sie dann am Hbf noch die Ankunft der Gladbacher Fans, die sich auf dem Rückweg aus Homburg befinden und die Polizei offenbar dermassen überfordern, dass gleich mal für 20 Minuten der Bahnhof komplett abgesperrt wird. Dass nach 20 Minuten Stillstand die Fans dann doch ohne weitere Begleitung zum Regionalzug nach Mönchengladbach vorgelassen werden, lässt die ganze Übung dann nur noch sinnloser erscheinen. Nun die 30-minütige Verspätung, die Ihr Nachtzug mittlerweile hat, muss Sie nicht weiter stören, da der Zug dafür in Mannheim einfach etwas weniger lang eine Ruhepause einlegt.

Vik, Vik, Viktoria! (1/2)

Briger am Donnerstag den 11. September 2014

Ihre Lieblingsmannschaft spielt erst am Sonntag im nahen Ausland? Am lokalen Open-Air spielen nur schräge Typen? Fahren Sie doch mal wieder zu einem Spiel im Weltmeisterpokal beim nördlichen Nachbarn.

Der herthaafine Teil des Hertha-Vali Fanclubs des Runden Leders tat geanu dies und reiste am 16. August früh morgens nach Köln zum Spiel zwischen dem Kölner Viertligisten Viktoria und der alten Tante aus der Bundeshauptstadt. So viel vorneweg, der neue Star des Berliner 4. Ligafussballs wurde gegen den Leader der Regionalliga-West nicht mitgenommen.

Viktoria Hertha

Anreise

Köln erreichen Sie von Bern aus in knapp fünf Stunden. Auf dieser Zugfahrt können Sie sich zum Beispiel Gedanken machen, wieso Ihr Vater Ihnen Ende der 90er-Jahre ausgerechnet ein Trikot der Hertha aus Berlin mitbringen musste, was Sie natürlich dazu veranlasste seit dem mit der alten Dame aus der Ferne mitzufiebern und auch immer Mal wieder bei Ihr auf einen Besuch vorbeizugehen. Oder Sie können, nachdem Sie bemerkt haben, dass Ihr Sitznachbar nach Gelsenkirchen fahren muss, erleichtert sein, dass Sie nicht dort hin müssen oder, wenn Sie die Gamescom Besucher im Zug bemerken, erleichtert feststellen, dass Sie nicht der einzige mit einer Meise in diesem Zug sind.

Nun wenn Sie dann mal in Köln sind, schauen Sie sich etwas die Stadt an, irgendwas wird Ihnen schon einfallen – sei es der Dom, der Rhein, irgendein Museum (z.B. Deutsche Sport & Olympiamuseum), weil nur für Fussball nach Köln zu fahren, ist ja auch etwas übertrieben. Danach fahren Sie mit der Strassenbahn gut zwanzig Minuten auf die andere Seite des Rheins, zum Sportpark Höhenberg.

Stadion

Im Stadion finden 6’214 Zuschauer Platz, wobei sich nur auf den beiden Längsseiten Zuschauertribünen befinden. Gegen die Hertha waren in dem schmucken, von Wald umgebenen Stadion 5’239 Besucher anwesend. Tortz des Wunsches des Speakers, es möge doch immer so sein, kamen beim nächsten Spiel gegen Rödinghausen wiederum nur 655.

Viktoria Tribüne

Verein

Viktoria Köln

Nach der Insolvenz des Vorgängervereins SCB Viktoria, wurde der FC Viktoria am 22. Juni 2010 gegründet. Der Verein ist aktuell hinter dem FC und Fortuna die Nummer 3 der Stadt Köln, aber die Nummer eins rechts vom Rhein. Seit 2012 spielt die Mannschaft in der Regionalliga West. Nach dem Viktoria nach einer weiteren Fusion bereits zur Saison 2011/12 in der NRW-Liga antreten konnte, begann das Engagement von Franz-Josef Wernze als Mäzen. Der Steuerberater soll übrigens eine Loge im Olympiastadion besitzen, für ihn dürfte das Pokalspiel also speziell gewesen sein.
Die bekannteste Figur im Verein dürfte hierzulande der Trainer sein: Claus-Dieter “Pele” Wollitz. Zu den bekanntesten Spielern der Viktorianern gehören der Ex-Dortmunder Markus Brzenska, ein Per Mertesacker für Arme, sowie die ehemaligen 2. Liga-Kicker Gaetano Manno, Mike Wunderlich und Timo Röttger. Bis vor einem Jahr schnürte auch Albert Streit seine Stiefel in Höhenberg. Nach einem Streit mit einem Gegenspieler im Spielertunnel gegen die U23 vom VfL Bochum, flog er aber aus der Mannschaft.
Das Ziel der Viktorianer ist, auch mit Hilfe des Geldes von Franz-Josef Wernze, den Aufstieg in die 3. Bundesliga zu schaffen. Letzte Saison ist man daran mit Platz vier und 11 Punkten Rückstand auf den Relegationsrang noch klar gescheitert.

Lesen Sie morgen an dieser Stelle mehr zum Spiel zwischen Viktroia Köln und Hertha BSC.

Regionalfussball (2)

Briger am Mittwoch den 10. September 2014

Heute: 3946 Turtmann

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Regionalfussball (1)

Briger am Dienstag den 9. September 2014

Heute: 3960 Sierre

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Diese Serie ist aufgrund der Ferienabwesenheit zahlreicher Redaktöre entstanden. Gegebenenfalls wird sie fortgesetzt. Falls Sie selbst Ihr einschlägiges Bildmaterial von einem Fussballplatz in Ihrer Region veröffentlichen möchten, wenden Sie sich an den zuständigen RL Sonderkorrespondenten: briger@gmx.ch

Happy Day

Lars Sohn am Samstag den 6. September 2014

Der 13 Jahre junge Gohan von der ‘Fundación Aspanion’ für Krebspatienten erfüllte seinen Traum vom professionellen Fussball beim Spiel zwischen Villarreal und Celtic im Rahmen des Projekts ‘Unidos por la Esperanza’.

Anfänglich hatte Gohan seiner Krankenschwester von seinem Traum, für Villarreal zu spielen, erzählt. Der Verein besorgte Gohan ein passendes Leibchen, Schuhe und einen Platz in der Garderobe samt einem Bild von sich. Der ganze Tag vor seinem grossen Auftritt, dem Anspiel des Freundschaftsspiels im Madrigal, wurde gefilmt. Zur Vollendung seines Glücks erzielte Gohan sogar ein Tor.

Zugegeben, die Gegenwehr bei Gohans Treffer entsprach vielleicht nicht ganz Internationaler Härte, aber was soll’s? Wenn du dreizehn und in keiner einfachen Situation bist, ist es sowas von egal wie das Ding ins Tor ging, Hauptsache dass! Gut gemacht, Villarreal!

Köln, 16.08.2014

Briger am Sonntag den 24. August 2014

Sportmuseum

Fussball-Feld auf dem Dach des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Köln. Noch bis Ende August ist dort die vom Bündnis Aktiver Fussballfans initiierte Wanderausstellung Tatort Stadion 2 zu sehen.

Rechts vom Rhein sehen die Fussballplätze in Köln übrigens so aus:

Viktoria Trainingsplatz

Trainingsplatz von Viktoria Köln.

Viktoria Hertha

Viktoria Hinter Tor 1

Viktoria Tribüne
Hauptplatz von Viktoria Köln.

TUS Köln

Platz des Nachbarn von Viktoria Köln, dem Turn- und Sportverein Köln rechtsrheinisch 1874 e.V. (kurz TuS Köln rrh. 1874).

Boomendes Unterhaus

Briger am Donnerstag den 7. August 2014

Zuschauerrekord am ersten Spieltag der 2. Bundesliga.

Schale 2. Buli

228’928 Zuschauer, so viele wie noch nie an einem ersten Spieltag seit Beginn der Datenerfassung 1992, strömten am vergangen Wochenende zu den 9 Spielen der 2. Bundesliga. Dies entspricht einem Schnitt von 25’436 Anhängern und dies obwohl die Zuschauermagneten Köln und Dresden die Liga nach oben, respektive unten verlassen haben.
Am meisten Zuschauer verzeichneten am Wochenende die Drehkreuze in Düsseldorf (41’667 gegen Braunschweig) und in Kaiserslautern (41’092 gegen die Münchner Löwen). Am wenigsten Zuschauer gab es in Heidenheim (11’000 gegen den FSV Frankfurt, das Stadion fasst aber nur 13’000 Zuschauer).

Auch an diesem Wochenende stehen in der 2. Bundesliga wieder interessante Duelle auf dem Spielplan. So empfängt Union Berlin am Freitagabend die Fortuna aus Düsseldorf und am Montag kommt es zum Frankenderby zwischen Fürth und dem Absteiger Nürnberg (20.15 live Sport1).

Die Liga, in der auch sechs Schweizer spielen (Orhan Ademi, Salim Khelifi und Saulo Decarli in Braunschweig, Fabio Coltorti in Leipzig, Mario Eggimann in Berlin und Martin Angha in Nürnberg), verspricht spannend zu werden. Nach der jüngsten Transferoffensive scheint ein Durchmarsch des Leipziger Brausehersteller-Teams nicht unwahrscheinlich.

Haartransfer

Herr Pelocorto am Sonntag den 3. August 2014

AKTUELL: FC Zürich – Young Boys 2:1 (58. Chiumiento, 74. Chermiti FP, 83. Gajic FP)

Das neueste Transfergerücht beim SSC Napoli scheint uns an den Haaren herbeigezogen.

Vor einigen Tagen wurde der Präsident Aurelio De Laurentiis gefragt, ob jetzt der Belgier Maroune Fellaini wirklich zu Neapel stosse.

La sua capigliatura mi piace molto. S’integrerebbe alla perfezione con Inler che è pelato. Scherzi a parte, non c’è solo lui sul tavolo. Stiamo valutando varie opportunità.

(«Seine Frisur gefällt mir ausgezeichnet. Sie würde Inlers Glatze perfekt ergänzen. Spass beiseite, wir verhandeln nicht nur mit ihm. Wir erwägen verschiedene Möglichkeiten.»)

Schottische Banknote

Briger am Mittwoch den 30. Juli 2014

In unserer Serie “Unfug auf Banknoten mit Fussballbezug” blicken wir heute nach Schottland.

Rangers

 

Bei der HMRC handelt es sich um Her Majesty’s Revenue and Customs welche für die britische Regierung Steuern eintreibt.

Ältere Leser erinnern sich, dass die Glasgow Rangers, auch als Hunnen bekannt, nach einem Streit mit den Steuerbehörden in die vierte Liga absteigen mussten.

Der Nordostengland, Schottland und einmalige Irland Sonderkorrespondent des Runden Leders, Herr Max Power, zeigte sich in einer ersten Reaktion empört über diesen Schabernack mit Staatseigentum. Ein weiterer, hier nicht namentlich genannter Redakteur des Runden Leders, konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, war ansonsten aber zu keiner Stellungsnahme bereit.

Campbeltwon, Kintyre, Schottland. 17. Juli 2014

Briger am Dienstag den 22. Juli 2014

CampbeltownRL

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