Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Die Wahl bei der Wahl

Herr Winfried am Mittwoch den 16. Oktober 2019

Wählen Sie weise.

Die politische Schlammschlacht neigt sich dem Ende zu. «Endlich», sagen die einen, die ihre Stimme für die nationalen Wahlen längst auf brieflichem Weg abgegeben haben. Andere schieben die demokratische Pflicht gerne auf. Wenn Sie zu Letzteren zählen und jetzt denken: «Oh, das ist schon diesen Sonntag?», dann haben wir eine starke unbedingt zu befolgende Empfehlung für Sie.

Für die Unentschlossenen (eigentlich auch für die Entschlossenen): Das Runde Leder zeigt, welche Liste(n) Sie wählen sollten.

Dabei zeigt sich: Nur vier von vierundzwanzig Kandidaten (Wölfli, Marzino, Sulejmani, Hoarau) haben die soeben zu Ende gehende Legislatur überstanden. Die anderen zwanzig sind von ihren Ämtern zurückgetreten oder haben die Partei gewechselt. Michel Aebischers Listenplatz ist ein wenig verrutscht. Dem Vernehmen nach blieb er auf dem Weg von seinem Wohnort Heitenried FR nach Bern im Stau stecken und traf verspätet ein.

Der BSC Young Boys schickt heuer aber nicht nur eine, sondern gleich zwei Listen ins Rennen. Wahlweise dürfen Sie selbstverständlich auch panaschieren.

Also, wählen Sie weise!

Richys Rechnung

Herr Winfried am Mittwoch den 2. Oktober 2019

Im Lager der Glasgow Rangers herrscht grosse Zuversicht.

Die Welt ohne Podcasts? Heute ist das unvorstellbar. Das finden auch die Glasgow Rangers, der morgige Gegner der Young Boys produziert im Schnitt einmal täglich eine kleine Sendung. In der jüngsten Ausgabe ist neben dem Wochenend-Rückblick der Männer- und Frauenequipe auch das Reislein in die Schweiz ein Thema. Aber hören Sie selbst!

Wer dem fürchterlich unverständlichen grossartigen Schottisch aber gerade nicht lauschen kann, hier sind die wichtigsten Punkte zur Spielvorschau auf morgen Donnerstag zusammengefasst:

  1. YB ist ein guter Gegner
  2. Die Rangers sind nach dem 5:0 am Samstag gegen Aberdeen optimal vorbereitet, die Berner gewannen ihr Ligaspiel dagegen nur 3:2
  3. In Bern sollte das Team von Steven Gerrard nicht so offensiv spielen wie in der heimischen Liga, denn auf europäischer Ebene werden Fehler direkt bestraft
  4. Die Plastikunterlage ist ein Vorteil für YB. Sonst sei es aber ein Vergleich auf Augenhöhe
  5. “No travelling fans” – der Gästesektor bleibt zu. Das sollte aber keinen grossen Einfluss auf die Leistung der Mannschaft haben.

So viel zur Wertschätzung des eigenen Anhangs. Und falls Ihnen doch ein Ranger über den Weg laufen sollte: Es sind alles bescheidene, ja demütige Leute.

Noch ist Richys Rechnung realistisch.

Langweilige Länderspiele

Briger am Montag den 9. September 2019

Gustavo Matosas wirft den Bettel hin.

Foto: Jeffrey Aguedas/EPA-EFE

Der 52-jährige übernahm den Job als Nationaltrainer Costa Ricas im letzten Oktober. Da habe er allerdings nicht gewusst, dass Nationaltrainer sein so langweilig sei. Er habe sich unproduktiv gefühlt und ständig Videos zu schauen sei langweilig geworden.

Matosas, der mit Atletico San Luis in der mexikanischen Liga in Verbindung gebracht wird erklärte weiter: “Es ist hart, die Spieler nicht täglich zu sehen und mit ihnen zu trainieren. Ich sehe sie nur alle zwei Monate für eine Woche. Ich halte das nicht mehr aus. Ich wusste nicht, dass es so hart wird. Ich dachte, ich halte das irgendwie aus. Ich bereue es nicht und ich gehe nicht frustriert, aber ich werde nie mehr ein Nationalteam trainieren.”

Morgen Dienstag gegen Uruguay wird Matosas ein letztes Mal an der Seitenlinie Costa Ricas stehen.

Chefinnensache

Frau Götti am Mittwoch den 4. September 2019

Eigentlich hätte ich ja hier jetzt mein kritisches Lektorat der Beiträge dieses Mediums beginnen wollen, und zwar mit jenen ihres Chefredakteurs, des Autors Rrr. Schlieβlich erweist er sich in seiner Schaffenskraft als äuβerst produktiv und schlieβlich sollte er als Chef ja mit gutem Beispiel vorangehen.
Eigentlich. Ja, ich bin schon in den Anfängen gescheitert. Als erstes wollte ich mir den Beitrag hier vornehmen. Rieb mir schon wie Hände und setzte den Rotstift an. Dachte, um Himmels Willen, die vielen Ausrufezeichen. Dann stutzte ich. Moooment. Setzt hier nicht ein besonders gewiefter Autor das Stilmittel Ausrufezeichen ganz bewusst ein? Der nächste Beitrag machte meinen Verdacht lauter, und der übernächste schrie ihn mir entgegen.
Hier darf nichts korrigiert oder gekürzt oder verbessert werden. Wir gehen ja auch nicht und setzten den Rotstift an bei einem Werk von Goe – Moment, etwas zu hoch gegriffen – oder Konsal– etwas zu tief dies – oder, sagen wir mal, Fontane. Hier liegt ein scharfsinniges Sprechen – oder darf ich sagen: Gespräch? – vor über eine solch banale Materie wie Fuβball. Eine solch tiefschürfende Metaebene habe ich sonst nur bei Wolfgang Haas gelesen. Schlicht groβartig. Mehr bleibt nicht zuzufügen. Danke für die Aufmerksamkeit und auf ein andermal wieder.
Ihre
Ilse von Mueller-Fridnau
P. S.: Ursprünglich wollte ich ja Frau Götti mit diesem mir dann doch etwas unangenehmen Textrückzug beauftragen. Dann dachte ich, Ilse, da stehst du jetzt selber hin. Und begründet dies alles analytisch. Ist ja dein Kerngebiet.

Frau Professor ist nicht zufrieden

Frau Götti am Freitag den 16. August 2019

Wie Sie ja sicher wissen oder zumindest ahnen, stehen die popkulturellen Phänomene und die sogenannten Leichten Medien nicht so sehr im Fokus meiner Arbeiten und meines wissenschaftlichen Interesses. Nichtsdestotrotz erlaube ich mir dann und wann einen Blick auf den Bildschirm meines Hilfsassistenten Herrn Maldini. Er ist noch jung und formbar, und es gilt schlieβlich, den jungen Mann auf den rechten Weg zu lenken, ganz im alten humanistischen Sinne. Aber item.
Jedenfalls hat es mich leider nicht zu freuen vermocht, was ich da lesen und sehen musste auf diesem Bildschirm, über den sein Lieblingsmedium «Zum Runden Leder» flimmerte. Allenthalben liederliche Ausdrucksformen, inkorrekte Wendungen, nicht stimmige Metaphern – insgesamt eine einigermaβen verrohte Sprache. Und dann diese ewigen Alliterationen, namentlich in den Titeln. Die Alliteration ist ein äuβerst effektvolles Stilmittel der Rhetorik – aber bitteschön nur sehr dosiert anwenden. Greift man zu häufig zu ihr, verliert sie sehr bald ihre starke Wirkung.
Ich schrieb vorhin «lesen und sehen» nicht ohne Grund. Ich wollte damit ein weiteres Problem der epischen Kurztexte in vorliegendem Medium angesprochen wissen: deren ausgesprochen eidetischen Charakter. Bewusst verzichte ich in meinen Ausführungen jeweils auf Bilder – was mir prompt an dieser Stelle auch schon angelastet wurde. Dazu Folgendes: Das Auge ist heutzutage übersättigt von der ganzen Bilderlastigkeit überall. Uns allen stünde es gut an, einfach einmal schlicht einen Text zu lesen. Und zwar ohne dass er dazu noch blinken oder klingeln oder andersartig schrill um Aufmerksamkeit heischen würde.
Aber item. Ich habe mich dazu entschieden, das vorliegende Medium ein wenig unter meine Beobachtung zu nehmen. Sie werden hier also in den nächsten Monaten dann und wann einige textkritische Bemerkungen meinerseits zu ausgewählten Beiträgen finden, bei denen mich die textliche und formale Schwäche besonders frappant dünkt.
Nun verbleibe ich mit freundlichen Grüβen und möchte Sie nicht entlassen, ohne Ihnen das wunderbare Textbeispiel zu geben eines begnadeten Dichters. Möge dieses Ihnen auch in der virtuellen Welt ein steter Quell der Freude und Inspiration sein.

Play-off-Partie

Briger am Montag den 5. August 2019

Die Young Boys reisen nach Norden oder Südosten.

Dies ergab die Auslosung heute in Nyon.

YB bekommt es somit mit dem Meister aus Dänemark oder Serbien zu tun. Eine Qualifikation für die Champions League ist somit durchaus möglich, aber zuerst müssen natürlich die Playoff-Partien gegen das Team von Ståle Solbakken oder Vladan Milojević gewonnen werden. Sollte dies nicht gelingen ist YB sicher in der Europa League-Gruppenphase dabei.

Erste Hintergrundinfos zu den beiden Teams finden Sie hier.

Den Ticker zur Auslosung gibt es hier.

YB spielt am 21. August zu Hause und am 27. August in Kopenhagen oder Belgrad.

Der FC Basel trifft bei einem Weiterkommen gegen LASK auf Brügge oder Kiew.

Nun wünschen wir einen angenehmen Nachmittag.

Endspiel für die Erde

Rrr am Sonntag den 19. Mai 2019

Platzsturm am Cupfinal – was war da los?

Das SRF zeigte nur kurz eine Totale und schnitt dann zügig auf ein paar Thuner Fans. Schade! Aber wir haben die Details. Es geht um Klimaschutz.

Sechs Aktivistinnen und Aktivisten rannten aufs Feld und forderten alle Fussballfans dazu auf, gegen die Klimakrise auf die Strasse zu gehen. “Denn es ist nicht nur das Endspiel des Schweizer Fussball-Cups, sondern auch das #EndspielErde”, heisst es in einem Communiqué. “Alles, was uns im Leben Freude macht und uns bewegt, steht auf dem Spiel. Es braucht jetzt konkrete Handlungen der Politik mit einer beispiellosen Geschwindigkeit.”

Die Klimaschützer trugen Transparente und Schilder mit der Aufschrift «No Cup on a dead Planet», «Es gibt keine Nachspielzeit» und «#EndspielErde». Auf ihren T-Shirts stand zudem «Alles staht ufem Spiel».

Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen 15 und 17 Jahren alt. Sie wurden von der Stadionsicherheit abgeführt, sind unterdessen jedoch wieder entlassen. “Die Klimastreikenden sind bereit, im Namen der Sache allfällige Konsequenzen zu tragen”, wie sie schreiben.

Jugendwahn

Briger am Montag den 6. Mai 2019

Kennen Sie Kelvin John Pius?

Bild via futaa.com

Wir auch nicht, aber das wird sich vielleicht bald ändern. Der junge Tansanier, geboren am 10. Juni 2003, steht nämlich im provisorischen 39-Mann-Kader Tansanias für den Afrika Cup in Ägypten, wie der nigerianische Coach der “Taifa Stars” letzte Woche bekannt gab. Tansania wird dort auf den Senegal, Algerien und Kenia treffen.
Kelvin John Pius’ Stern ging beim U17-Africa Cup letzten Monat auf, als der Teenager bei der 4:5-Niederlage gegen Nigeria ein Tor schoss und auch bei den Niederlagen gegen Uganda und Angola im Einsatz stand. Sollte es der 15-jährige mit dem Spitznamen “Mbappe” ins definitive Aufgebot und/oder zumindest zu einem Einsatz in einem Vorbereitungsspiel bringen, wäre er wohl einer der jüngste Nationalmannschaftsdebütant aller Zeiten.

Zum Vergleich: Diego Maradona debütierte mit 16 Jahren und 3 Monaten, das US-Wunderkind Freddy Adu mit 16 Jahren und 7 Monaten, Pelé mit 16 Jahren und acht Monaten, Ronaldo (der Echte) mit 17 Jahren und 6 Monaten, Zinédine Zidane trug das Nationalmannschaftstrikot im hohen Alter von 22 Jahren und 1 Monat erstmals. Der jüngste Schweizer Nationalspieler, Alessandro Frigerio war bei seinem Debüt 1932 17 Jahre und knapp 4 Monate alt. Kelvin John Pius’ Vorbild, Kylian Mbappe, wurde “erst” im Alter von 18 Jahren und 3 Monaten Nationalspieler.
Der wohl älteste Länderspieldebütant der Welt dürfte Sander Boschker sein. Der langjährige Torhüter von Twente Enschede debütierte im Alter von 39 Jahren und 224 Tagen für die Niederlande, als er beim 4:1-Sieg gegen Ghana in der 2. Halbzeit eingesetzt wurde. Seine Clubkarriere beendete er im Alter von 43.5 Jahren im Mai 2014.

Früher var alles besser

Herr Maldini am Dienstag den 12. Februar 2019

Was viele nicht wissen: Heute geht die Champions League in die nächste Runde.

Mit dabei sind erstmals auch die sogenannten Video Assistant Referees (VAR). Die Technologie wurde in den letzten Monaten ausgiebig getestet, die Videorefs gründlich geschult. Ab sofort werden sie in allen CL-Partien zum Einsatz kommen.

Das VAR-Team besteht aus einem “Video Assistant Referee”, einem “Assistant Video Referee” und zwei Operatoren. Sie sind jeweils im entsprechenden Stadion stationiert und unterstützen die Schiedsrichter auf dem Rasen. Die VARs greifen ab heute bei Fehlentscheiden in matchentscheidenden Situationen ein (Tore, Vorfälle im Strafraum, rote Karten oder wenn der falsche Spieler sanktioniert wird). Für mehr Infos und ein hübsches Video mit schönem Akzent, klicken Sie am besten hier.

Selbstverständlich überlässt die UEFA nichts, aber auch gar nichts dem Zufall. So wurden sämtliche Trainer der 16 Achtelfinal-Teilnehmer zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Anwesend waren schliesslich Thomas Tuchel (PSG), Domenico Tedesco (Schalke 04), Massimiliano Allegri (Juventus Turin) und Bruno Genesio (Olympique Lyon). Ob es am Apéro gelegen hat, ist dem Runden Leder nicht bekannt.

Stürmisches Spiel

Val der Ama am Sonntag den 10. Februar 2019

Ein Punkt ist ein Punkt.

Die neue Fanroute sorgte für Unmut, Uwe für garstiges Wetter und die Partie, die lancierten erst die Gastgeber, weil bereits in der 5. Minute musste Lauper auf der Linie klären. Dann kam YB ins Spiel und ging nach einem Penalty von Assalé in der 20. Minute in Führung. Auch wenn mit Sulejmani, Hoarau, Mbabu und Camara gleich 4 Stammspieler verletzt fehlten, kontrollierte YB das Spiel bis zum Halbzeitpfiff.

Die zweite Halbzeit verlief deutlich animierter, weil YB einerseits weniger kontrollierte und der FC derweil immer frecher wurde. Und dann zirkelte Fassnacht in der 56. Minute den Ball an die Latte, und dann, in der 66. Minute brachte der FC Thun den Ball mit viel Unvermögen nicht über die Linie und dann wieder YB und aber auch umgekehrt. Der Ausgleich durch Spielmann in der 81. Minute war wegen Inkonsequenz der Verteidigung nicht unbedingt unverdient und weil YB leider weiter viel zu viel zuliess, muss man das Ende der Partie als offenen Schlagabtausch bezeichnen. Irgendwie ärgerlich.

Item. Weiter gehts nächsten Sonntag gegen den FC Zürich.

Bubu ohne Doudou

Rrr am Samstag den 9. Februar 2019

Der Stade Rennais FC bittet kurz um Ihre Aufmerksamkeit.

Der französische Erstligist schlug am Mittwoch Lille im Achtelfinal mit 2:1. Spätabends fand der Reinigungsdienst im Stadion dieses Kuscheltier samt Schmusetuch (auf berndeutsch “Nuschi” – aber es gibt auch einen wissenschaftlichen Begriff, der lautet Übergangsobjekt).

Der Verlust solcher Utensilien löst bei den betroffenen Kleinkindern bekanntlich schwere Traumata aus, was auch der Social-Media-Verantwortliche des Klubs weiss. Vermutlich hat er selber Kinder. Aber wir schweifen ab!

Umgehend setzte er jedenfalls einen Tweet ab: “[AVIS DE RECHERCHE] Un doudou a été retrouvé au Roazhon Park ! Tous ensemble, retrouvons son propriétaire. Parce qu’un doudou, c’est pour la vie”.

Der Tweet wurde mehr als 1800mal retweetet und auch auf Facebook rege geteilt. Trotzdem haben sich die Eltern des fraglichen Kindes bislang nicht gemeldet. Wir bleiben aber dran und melden uns, sobald es etwas Neues zu berichten gibt.

Wir dachten, das sollten Sie wissen.

Preisträger

Briger am Dienstag den 5. Februar 2019

Der FC Basel 1893 gewinnt endlich wieder einen Titel.

Bild via: http://www.fkrue.at/ballon_dorsch_2018/

Seit 2014 vergibt der FK Rüdengasse aus Wien den Ballon d’Orsch, angelehnt an den Ballon d’Or. “Die wenig honorable Auszeichnung „Ballon D’Orsch“ wird nicht aufgrund besonderer spielerischer Leistungen, sondern ausschließlich aufgrund arschigen Verhaltens auf und neben dem Platz vergeben. Grundlage sind ass-oziale öffentliche Äußerungen und Aktionen ungeachtet von Titeln oder Nationalität.” So der Beschrieb auf der Vereins-Website.

Den diesjährigen ersten Platz holte sich der FC Basel aufgrund der Geburtstagsgala, bei der die Frauen nur Zuschauerinnen, resp. Mitarbeiterinnen waren. Den ersten Platz muss sich Basel aber teilen und zwar mit der Wiener Polizei. Diese wurde dafür ausgezeichnet, dass vor dem Wiener-Derby im Dezember 1’388 Rapid-Anhänger während bis zu sechs Stunden einkesselte. Auf Rang drei landeten dieses Jahr die Chelsea Headhunters. Sie gaben beim Europa League-Spiel in Budapest gegen Vidi antisemitische Gesänge von sich.

Die weiteren Preisträger der letzten Jahre finden Sie hier.