Archiv für die Kategorie ‘Der schwarze Kontinent’

Tolle Tunesier

Lars: L am Samstag den 26. Februar 2011

afrikabanner

Afrikas Inlandmeisterschaft hat einen neuen Meister.

Tun es ien.Tunesien besiegte Angola in einem animierten Spiel mit 3:0. Kurz nach dem Titelgewinn bei der African Nations Championship im Nordsudan versammelten sich in Tunesiens Strassen tausende von Fans. Mit Fahnen, Schildern und Sprechchören feierten sie ihr Team.

Auch Tunesiens Präsident Ben Ali lobte die Leistung der einheimischen Jungs. Die Festhütte Tunesien befindet sich derzeit im Ausnahmezustand.

Fading Stars

Lars: L am Dienstag den 15. Februar 2011

afrikabanner

Ghana verliert bei Afrikas Nationenmeisterschaft alle Spiele.

einer ist immer der neger

Das Team der lokalen Black Stars hatte bei den Spielen im Sudan nicht den Hauch einer Chance. Die Afrikanische Nationenmeisterschaft ist eine Art Afrika-Cup für Arme – es nehmen nur Spieler teil, die in ihrem Heimatland aktiv sind.

Am heftigsten kritisiert wurde nach dem Ausscheiden Ghanas Coach Herbert Addo. Der Mitbewerber um den Trainerposten des richtigen Nationalteams habe die falschen Spieler selektiert, sagten Fans und Medien. Viele sehen das Ausscheiden Ghanas als Bestätigung dafür, dass es schwarze Coaches eben nicht bringen.

Coach Addo erwiderte, in nur zwei Wochen Trainingslager in Kenia könne man kein Team bilden. Genau das musste vor zwei Jahren der Serbe Milovan Rajevac ebenfalls machen – und erreichte mit den lokalen Black Stars den zweiten Platz.

Serben bringen Glück

Lars: L am Mittwoch den 12. Januar 2011

Das beste Team Afrikas hat wieder einen serbischen Coach.

stevanovicNachfolger von Milovan Rajevac in Ghana wird dessen Landsmann Goran Stevanovic. Stevanovic war Serbiens Assistenzcoach und wurde im letzten Jahr mit Partisan Belgrad Meister. Heute Vormittag soll er in Accra bei einer Zeremonie der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Erneut führt ein weisser Trainer Ghanas Nationalteam – eine Tatsache, die im Land für heftige Diskussionen sorgt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger spricht Stevanovic allerdings Englisch – damit kann Ghana 3000.- Franken monatlich für den Übersetzer sparen. Goran Stevanovic ist übrigens bereits der vierte Serbe in zehn Jahren, der die Black Stars coacht.

Immerhin in den Kreis der letzten fünf Kandidaten hat es  Dampfplauderer Desailly geschafft.