Archiv für die Kategorie ‘Der schwarze Kontinent’

Gleicher Lohn für gleiches Kicken

Briger am Montag den 29. Juni 2020

Der Kick4Life FC aus Lesotho bezahlt seinem Frauenteam zukünftig dieselben Gehälter wie den Männern.

Foto via @kick4Life

Das Team aus der Hauptstadt Maseru gab bekannt, dass die Auswirkungen des Coronavirus der Grund für die Massnahme seien, welche das Team zum ersten Erstligaclub der Welt macht, der sowohl den Männern, als auch den Frauen dasselbe Gehalt zahlt. Mitgründer Steve Fleming sagte BBC Sport Africa, dass es durch die Krise in Lesotho viel Gewalt gegen Frauen gegeben habe. “Wir merkten, dass es eine Notwendigkeit ist, dass wir betonen, dass Frauen und Männer auf und neben dem Platz gleichberechtigt sind.”

Der Club, der 2005 gegründet wurde und seit 2014 in der höchsten Spielklasse Lesothos spielt, bezeichnet sich selbst als der “erste Fussballclub der Welt, der sich selbst dem sozialen Wandel verschrieben hat.” Das Frauenteam ist seit der ersten Frauenfussball-Saison 2015 am Start und gewann 2018 die Meisterschaft.

Man habe zwar Kenntnisse vom Englischen Amateurclub Lewes FC, der als erstes Fussballteam der Welt Männer- und Frauenteam gleich viel Geld zur Verfügung stellte, aber die seien nun mal kein Profiteam. Man habe Nachforschungen angestellt und sei sicher, der erste Proficlub der Welt zu sein. Natürlich hoffe man, dass in Zukunft noch weitere Teams dem Beispiel folgen würden.

Falls Sie noch mehr über den Kick4Life FC erfahren möchten. Bitte sehr.

Spiritueller Spielführer

Rrr am Mittwoch den 10. Juni 2020

In Burundi ist der wichtigste Spieler des FC Hallelujah überraschend verstorben.

Von unserem Afrika-Korrespondenten Lars L

Pierre Nkurunziza besass einige Adidas-Trainingsanzüge. Gerne trat er im Trainer in der Öffenlichkeit auf. Dem gelernten Sportlehrer und Rebellenführer lag die Gesundheit des Volkes stets am Herzen, das nun aufgehört hat, zu schlagen.

Nkurunziza war aber, wie im Video ersichtlich, auch ein begnadeter Fussballer. Früher trainierte er den Fussballklub der Armee. Noch bis vor kurzem besuchte er regelmässig die Trainings des FC Halleluja. Gott und Fussball, das war für ihn (wie für viele) eine unschlagbare Kombination.

Selbst Sepp Blatter war offenbar von Pierre Nkurunziza angetan. Blatter erhielt 2015 vom Schweizer Aussendepartement den heissen Tipp, Nkurunziza könnte ein idealer Botschafter für den afrikanischen Fussball sein. Blatters Anfrage in Burundi wurde jedoch freundlich abgelehnt. Patriot Nkurunziza war noch nicht fertig mit seiner Aufgabe, das Land wieder auf Vordermann zu bringen.

Heute betreiben viele Menschen in Burundi mit Begeisterung Sport. Sie rennen, laufen oder spielen Fussball. Kein Wunder, gibt es im Land praktisch keine Coronavirus-Fälle. Auch Vertreter der Weltgesundheitsorganisation reisten unlängst aus, weil es für sie nichts zu tun gab.

Nach dem Besuch eines Volleyball-Spieles am Samstagabend begab sich Pierre Nkurunziza in Spitalpflege. Am Sonntag fühlte er sich schon besser. Am Montagmorgen verstarb er überraschend. Burundi trauert.

Billet bitte!

Herr Winfried am Mittwoch den 5. Februar 2020

BREAKING NEWS: Verletzungshexe aus dem Winterschlaf erwacht – Jordan Lotomba fällt mehrere Wochen aus

In Tunesien kann die Suche nach Fussball-Tickets zum Spiessrutenlauf werden.

Herr Aboubakar, Lehrer aus der Berner Länggasse, war neulich beim Spiel der afrikanischen CAF Champions League zwischen Espérance Tunis und Raja Casablanca.

Das ist Herr Aboubakar, wir haben ihn nach seiner Heimkehr getroffen.

“Ich wusste, dass das Spiel ausverkauft sein würde. Online waren noch einige Tickets verfügbar – die konnte ich aber nicht bestellen, weil meine Kreditkarte von den tunesischen Servern abgewiesen wurde. Also reiste ich halt ohne Eintrittskarte an. Irgendwo im Internet habe ich gelesen, es gebe vor Ort Guichets, um die letzten begehrten Karten zu ergattern.

Vor dem Stade Olympique de Menzah standen ganz viele Leute, also stand ich mal zu ihnen. Das dauerte eine Weile, dann fand ich heraus, dass die Menge nicht auf den Fussball, sondern auf Tickets für den afrikanischen Handball-Cupfinal warteten. Für mein Champions-League-Spiel fand ich keine offizielle Verkaufsstelle.

Nächster Halt: Hotel-Reception. Der Pförtner rief einen Freund an, der ans Spiel ging. Dieser Freund sagte, da müsse ich mein Glück wohl auf dem Schwarzmarkt versuchen. Gesagt, getan. Beim Stadion angekommen versuchte ich, einem Mittdreissiger sein Ticket (Wert: 20 Dinar) für 100 Dinar abzukaufen. Das sind umgerechnet etwa 35 Franken. Er lehnte ab, zu sehr freute er sich auf das Spiel. Aber Hilfe, die konnte er anbieten. Es gebe da nämlich Polizisten (ja, Polizisten!), die noch Tickets haben. “Warte hier kurz”, sagte er und nahm meine 100 Dinar. Einen Europäer abzocken Lektion 1 eigentlich, aber ich musste die 35 Stutz riskieren. Mein Hoffnungsträger steuerte einen Polizisten an und kam mit meinem Ticket zurück.

Anstatt die Karte digital zu entwerten, werden sie am Eingang zerrissen – oder eingesteckt, und draussen erneut verhökert. Auch mein Billet wanderte in eine Jackentasche und fand vermutlich einen weiteren Besitzer. Aber Hauptsache ich war drin.

Warum nur das halbe Stadion geöffnet war? Fragen Sie mich nur das nicht! Denn die zugänglichen Sektoren waren (logischerweise bei dem Eintrittsprozedere) hoffnungslos überfüllt. Das Spiel begann mit starken Choreos beider Fanlager, vereinzelten Pyros und viel Gesang. Am Ende stand es 2:2. Um zurück in die Stadt zu gelangen, wartete ich etwa eine halbe Stunde, bis ich mit viel Glück ein Taxi erhaschte. Denn öffentlichen Verkehr gibt es keinen.” (Bilder: Herr Aboubakar)

     

Ruandische Rauchtöpfe

Herr Winfried am Mittwoch den 25. Dezember 2019

Am heutigen Weihnachtstag unternehmen wir wieder einmal einen Ausflug in die Ferne.

Es ist der «Classique» Ruandas. Wenn in der Hauptstadt Kigali der APR FC (Armée Patriotique Rwandaise Football Club) und Rayon Sports aufeinander treffen, dann steht das Land still. Schon Stunden vor dem Spiel sind Kigalis Strassen verstopft, man kommt kaum mehr vorwärts. Am vergangenen Samstag war es wieder so weit. Und auch sportlich präsentierte sich die Ausgangslage brisant: Erster (APR) gegen Zweiter (Rayon Sports).

Das Stade Régional de Nyamirambo, eigentlich die Heimstätte des APR FC, war der Liga offenbar zu klein. Das Derby fand wegen des grossen Andrangs im Nationalstadion Amahoro statt. Kapazität laut Wikipedia: 15’000 bis 30’000 Plätze.

Per Zufall konnte die vor Ort tätige Schweizer Ärztin Frau Dr. Squirrel Eintrittskarten für das Spiel der Spiele ergattern. Im Gespräch mit der RL-Redaktion berichtet sie von dem berauschenden Erlebnis.

«Die Tickets hatten wir über einen Gartenzaun gekauft. Für umgerechnet 11 Franken durften wir auf den VIP-Plätzen sitzen. VIP bedeutet hier schlicht, dass die Sitzplätze überdacht sind. Verpflegung gab es quasi keine. Aus der Ferne beobachteten wir einen Mann, der Bier und Wasser verkaufte. Aber es wäre uns niemals möglich gewesen, bis zu ihm zu gelangen. Zu viele Leute! Also assen und tranken wir halt nichts. Wir waren übrigens fast die einzigen Frauen im Stadion. Das Verhältnis Männer-Frauen war wohl bei 50:1.»

Und jetzt zum Spiel. Wie war es denn?

«Ich bin ja keine Sportjournalistin, aber das Spiel war hervorragend. Zuerst kamen die Pässe und Flanken nicht an, dann wurde es immer besser. APR führte zur Pause 1:0, in der zweiten Halbzeit erzielten sie zuerst einen Abseitstreffer, ehe sie regulär auf 2:0 erhöhten. Trotz einer Roten Karte schien mir APR klar überlegen. Nach dem Spiel stürmten ganz viele Menschen das Spielfeld.»

Pyros gab es auch. Das schien aber niemanden zu stören. Sehen Sie unten selbst!

Foto und Video: Frau Dr. Squirrel

Anderswo kriegt man dafür Rayonverbot.

Mehr Bildmaterial entnehmen Sie gerne der Berichterstattung unserer Kollegen von Kigali Today.

Ballspiele im Löwengebirge

Briger am Montag den 9. Dezember 2019

Der Fussball kehrt zurück nach Sierra Leone.

Die 13 Teilnehmer der sierraleonischen Fussballmeisterschaft 2019
Screenshot wikipedia

Gut, eigentlich begann der Ligaalltag im westafrikanischen Land schon im März 2019 wieder. Nur fand die Saison ohne Unterstützung durch den nationalen Verband SLFA statt. Am 4. Dezember 2019 startete dann erstmals wieder eine von der SLFA anerkannte Liga. Mit dabei – im Gegensatz zu letzter Saison – ist nun auch wieder der FC Johansen, benannt nach der Besitzerin und SLFA-Präsidentin Isha Johansen. Diese bezeichnete die Austragung der Meisterschaft als illegal.

FC Johansen. Bild via: cocorioko.net

Die letzte Saison, die erste nach dem Ausbruch der Ebola-Epidemie 2014, wurde von den East End Lions aus Freetown gewonnen und fand statt, obwohl Sierra Leone von der FIFA vom internationalen Fussball suspendiert worden war. Johansen und der Generalsekretär der SFLA, Christopher Kamara, waren nämlich von der nationalen Antikorruptionskommission suspendiert worden. Dies wertete die FIFA als unerlaubte Einmischung der Politik in den Fussball. Im Mai wurde den beiden erlaubt ihre Amtsgeschäfte wieder aufzunehmen, woraufhin die FIFA im Juni die Suspendierung aufhob.

Isha Johansen (rechts) am FIFA-Hauptsitz zusammen mit einem älteren Herrn.
Bild via: fifa.com

Mit der Rückkehr von des FC Johansen nehmen nun wieder 14 Mannschaften am Ligabetrieb teil. Am ersten Spieltag der neuen Saison spielte Johansen gegen Mighty Blackpool 1:1. Lieblingsteam der Leder-Redaktion sind aber klar die Anti Drugs Strikers aus Newtown.

Katar-Boykott

Briger am Montag den 2. Dezember 2019

Ein afrikanischer Super Cup in Katar? Nicht mit Christian Gross’ Ex-Verein Zamalek.

Mortada Mansour. Bild via: kingfut.com

Dies gab zumindest Mortada Mansour, Präsident Zamaleks, zu Protokoll. Als Gewinner des Confederation Cup sollte Zamalek im Februar 2020 gegen den Champions League Sieger, Espérance Tunis, in Katar antreten. Letzte Woche gab Mansour zu Protokoll: “Wir sind zwei afrikanische Teams, wieso sollten wir in Asien spielen?” So weit, so sympathisch.

Den wahren Grund für den Boykott schob der Präsident dann aber gleich hinterher: “Ich verstehe nicht, wieso die CAF will, dass wir den Super Cup in einem Land austragen, dass ein Feind Ägyptens ist. Wir haben beschlossen, nicht nach Katar zu reisen und sind sehr enttäuscht, dass die Verantwortlichen von Espérance dem Spiel zugestimmt haben.” Ägypten schloss sich 2017 Saudi-Arabien, Bahrain, den Arabischen Emiraten und weiteren Staaten an, welche Katar wegen Terrorismusunterstützung boykottieren. Rein fussballerisch scheint der Boykott aber inzwischen gelockert worden zu sein. Traten Saudia-Arabien und die Emirate bereits zum Asiencup Anfang Jahr an, nehmen sie aktuell auch am Golf Cup teil.

Betreffend des afrikanischen Super Cups liegt der Ball nun bei der ägyptischen Regierung. Sollte diese nämlich aufhören Katar zu boykottieren oder den Club bitten anzutreten, dann scheint die geografische Lage Katars plötzlich kein Hinderungsgrund mehr zu sein.

Attraktive Auswahl

Rrr am Mittwoch den 4. September 2019

Wie kommt man eigentlich zu so einem Pokal?

Ganz einfach. Man gewinnt irgendeinen Wettbewerb, so wie YB. Oder man reist nach Harare (Simbabwe) und deckt sich in einem chinesischen Einkaufszentrum ein – so wie unser Afrika-Korrespondent Lars L.

Wie, Sie brauchen es mit gelben Schleifen? Bitte sehr.

Road to Cairo

Briger am Dienstag den 11. Juni 2019

Was viele gar nicht wissen, auch in der europäischen Fussballsommerpause wird gespielt. In Ägypten findet ab 21. Juni der 32. Africa Cup statt.

Foto via eNCA

Erstmals nehmen 24 Mannschaften teil und es wird auch nicht mehr im Januar, sondern im Juni/Juli gespielt, dies um mehr europäische Vereine dazu zu bewegen, ihre Spieler freizugeben. Eigentlich hätte das ganze in Kamerun stattfinden sollen, im letzten November wurde Kamrerun das Turnier aber wegen “massiver Verzögerungen bei den Vorbereitungen entzogen.” Dabei liess sich der hochrangige Funktionär Happi Dieudonné noch kurz davor in der “L’Équipe” wie folgt zitieren: »Ich kann Ihnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass unser Land bereit sein wird, das Turnier auszutragen.« Nun also aber Ägypten und weil erstmals 24 Mannschaften, auch drei Erstteilnehmer, nämlich Burundi, Madagaskar und Mauretanien.

In Burundi freuten sich die Fans nach dem entscheidenden Spiel gegen Gabun im März übrigens so:

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Rot gegen die Regierung

Rrr am Samstag den 20. April 2019

Wir schalten um nach Khartoum.

“Ein Demonstrant zeigt der aktuellen militärischen Übergangsregierung die rote Karte”, schreibt uns dazu unser Afrika-Korrespondent Lars L. “Der Becher ist ein Symbol für die Regierung. Drauf steht: Entfernen!”

Unser Funkbild stammt vom gestrigen Tag. Herr Lars L schaute nachher noch kurz beim Freitagsgebet vorbei.

Ältere Leser erinnern sich an Herrn Lars L als legendären Quizmaster und zwischenzeitlichen Betreuer der Mittwochsserie “Die Frage der Woche”. Später tingelte er mit seinen Meerschweinchen über die Jahrmärkte, ehe er nach Afrika auswanderte und damit den Erfolg des BSC Young Boys begründete: Seit Lars weg ist, holt YB Titel um Titel. In dem Sinn weiterhin alles Gute im Ausland, lieber Herr Lars!

Lost in Luzern

Rrr am Donnerstag den 7. März 2019

Unser Kolumnist war gestern in der Swissporarena.

“Tschou zäme, hie isch wieder mal dr Fräne! Also, es war ja so, dass mich der Schwager meiner Frau ins Stadion eingeladen hat, der Sämi wohnt ja in Wolhusen, aber er arbeitet in Emmen, die produzieren da irgendeinen Seifenspender für die Stadiontoiletten, und deshalb hatte er Freibilette. Da ging ich halt mit, dem Schwager zlieb, der noch gross herumproletete von wegen super FCL, und ich dachte, der sieht dann noch, wo Bartli den Most holt.

Aber hey, das war jetzt putznüt, was unsere Youngboys gezeigt haben! Eine Frechheit war das, von hinten bis vorne, settigs Umeschtogle, das war ja zum Fremdschämen! Ihr müsst jetzt nicht erschrecken, aber das wird dann noch knapp mit den 19 Punkten am Schluss, wenn die so weiter umepajasse.

Jä nu, dem Schwager gönne ich es, und der Tscherry ist selber schuld, der hat ja noch füdlefalsch ausgewechselt, sah doch jeder. Man hätte den Mambimbi bringen sollen! Im Halbfinal helfe ich den Luzernern, im Final dann den Thunern, und am Schluss feiere ich mit den Zürchern, Hauptsache es gibt immer öppis z güügele, gäuit. Auso de, tschou zäme, Euer Steckler Fräne!”

Somalia international

Briger am Montag den 11. Februar 2019

Der Fussball kehrt zurück ans Horn von Afrika.

Banadir Stadion (via wikimedia)

Die somalische Fussballföderation (SFF) hat bekannt gegeben, dass das U20-Nationalteam am 16. Februar ein Freundschaftsspiel gegen die U20 von Eritrea austragen soll. Das Spiel im Benadir Stadion von Mogadischu wäre das erste internationale Fussballspiel in Somalia seit 1988.
Das letzte Spiel war ein Qualifikationsspiel zu den olympischen Spielen 1988 gegen Mauritius. Ende der 1980er-Jahre brach ein Bürgerkrieg aus, der bis heute andauert. Seit 1991 existiert keine wirksam funktionierende Zentralregierung mehr. In der Folge trug Somalia seine Spiele hauptsächlich in Djibouti oder Äthiopien aus. Abdiqani Said Arab, Präsident der SFF, möchte in naher Zukunft auch den CECAFA-Cup austragen, das sind die Ost- und Zentralafrikameisterschaften.
Zunächst sollen nun Teams aus der Region eingeladen werden, wobei sicher auch eine Rolle spielt, dass Arab auch als Vize-Präsident der CECAFA fungiert. Später sollen dann auch andere Teams eingeladen werden. Pläne für internationale Spiele bestehen schon länger. 2015 wurde in Mogadischu ein Kunstrasen verlegt und 2017 nach über 30 Jahren wieder Ligafussball gespielt. Allerdings auch 2017 verkündete Arab bereits, dass der internationale Fussball 2018 nach Somalia zurückkehren werde.

Frohes Fest

Lars: L am Montag den 17. Dezember 2018

BREAKING NEWS: #weiw! YB kürt Hashtag des Jahres – Anspielzeiten für die Runden 19 bis 27 jetzt bekannt

Das historische Bild zum Wochenstart.

Äthiopien, 1962: Nationalspieler feiern den vierten Gewinn des Afrikacups.

Leulseged Bekele gibt den Rhythmus an auf dem Akkordeonkasten. Seine Frau erinnert sich, dass die Freude riesig war: «Viele Leute veranstalteten Feste bei sich zu Hause, um den Sieg unseres Teams zu feiern.» Das Kaiserreich Abessinien hatte die Vereinigte Arabische Republik (Ägypten und Tunesien) 4:2 n.V. besiegt. Angeblich hielt die Festfreude während eines ganzen Monats an.

Das Bild findet sich im soeben erschienen Bildband «Vintage Addis Ababa», Ayaana Verlag. Das Buch ist in einer Zürcher Buchhandlung und auf Amazon erhältlich. Weitere Bilder gibts im Internet.