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Boykott-Bulletin #5

Herr Shearer am Donnerstag den 24. November 2022

Heute: der erste richtige Härtetest für alle WM-Verweigerer:innen.

Schon Tag fünf im Land des untergehenden Regenbogens! Und endlich darf auch die Schweiz mitmachen.

Das boykottierten Sie gestern:

Marokko remisiert gegen die Kroaten, Deutschlands Start ordentlich missraten. Spanien derweil sicher, überfährt brutal die Costa Ricer. Belgien machts soso lala, ein Minisieg gegen Kanada.

Das boykottieren Sie heute:

Früher oder später kommt Jean-Pierre Nsame. Mutmasslich allerdings bestenfalls von der Bank im frühen Kracher zwischen der Schweiz und Kamerun, bei dem Ihr TV-Gerät ab 11:00 ausgeschaltet bleibt. Die weiteren Partien, die Sie heute getrost ignorieren können: Uruguay – Südkorea (14:00 Uhr), Portugal – Ghana (17:00 Uhr) sowie Brasilien gegen Serbien (20:00 Uhr).

Der deprimierende Fakt des Tages:

In Deutschland schauen die Leute lieber Donna Leon als Fussi. Gut, nach gestern ist das einigermassen nachvollziehbar.

Der Feel-Good-Fakt des Tages:

Die Stadien werden gar nicht von unterbezahlten Wanderarbeiter:innen gereinigt! Das machen die Fans gleich selber.

Song des Tages:

Natürlich: Wilco, Impossible Germany!

In unserem Programm geht es bereits um 10:00 Uhr mit einer Direktschaltung in die legendäre Schopfbar weiter. Lassen Sie Ihren Rechner also auf höchster Stufe weiterlaufen!

 

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23 Kommentare zu “Boykott-Bulletin #5”

  1. Lars: L sagt:

    Ab wann ist heute die Schopfbar offen? Frage für einen Mast Pfosten Freund.

  2. Durtschinho sagt:

    Herr Lars, ich würde ja eigentlich dort mit dem Dekorieren helfen, aber gestern zweiter Booster, und ich muss sagen: Ich weiss nicht, ob ich das Ende dieser Woche, geschweige denn das Ende der WM erlebe, weil radial ausstrahlende Schmerzen von der Einstichstelle, um nur eines der (zahlreichen!) Symptome zu nennen! Und ich habe so wie meinen persönlichen Boykott aufgegleist, will mir scheinen.

  3. Max Power sagt:

    Ich finde es äusserst schwer während der Arbeitszeit die WM zu boykottieren. In der Freizeit die WM zu boykottieren ist wie einfacher, da habe ich ja besseres zu tun.

    Zudem boykottiere ich schon jeden Mittag den Salat und das Gemüse in der Kantine.

  4. Lars: L sagt:

    Lieber Herr Durtschinho, ich wünsche Ihnen viel Kraft. Mit der Eröffnungsfeier ist ja eigentlich der Höhepunkt der WM bereits Geschichte. Sie dürfen mich gerne im Testament erwähnen, Vermerk “Hunger in Ostafrika”.

  5. dres sagt:

    Ich erwäge heute relativ früh einen verlängerten Mittag zu machen. So ein Wurst-Käsesalat im Anker könnte eine Option sein. Hoffentlich schalten die dort keine Fernseher ein.

  6. WM-Fan Heinz sagt:

    Tschou zäme WM-Fan‘s die Party beginnt um 10 Uhr Kommt alle in die Schopfbar!!??

    Nachher schreibe ich dann noch mehr, jetzt muss ich noch schnell in die Prodega mit Henes gefälschtem Ausweis. Es hat zu wenig Bier

  7. Newfield sagt:

    Messi, Herr Shearer, da nehm ich gleich noch ein zweites Müesli …

    … und einen dritten Expresso. Und achten Sie auf die gelbschwarzen Elemente *seufz*.

  8. zuffi sagt:

    Da fällt mir direkt ein Holländer ein, der jetzt sagen täte: “Mehr als eine Gitarre ist unnötig”.

  9. Herr Lich sagt:

    Boykottbericht aus Goaliesicht:
    1. Navas hat nicht gut gehalten. Andererseits war das offensichtlich eines der Spiele, in denen sich bald herausstellt, dass die Abstimmung zwischen Torhüter und Abwehr nicht stimmt. Da könnte man eigentlich sofort aufhören, denn wenn da mal der Wurm drin ist, ist er drin. Die Spanier sollten sich deshalb auf ihr 7:0 nicht zu viel einbilden und die Costa Ricer die Köpfe nicht zu sehr hängen lassen.
    2. Belgien hat dank des besseren Torhüters gewonnen. Interessant vor allem, wie Courtois das “Zigi-Problem” beim Penalty gelöst hat. Indem er anfänglich deutlich hinter der Linie steht, kann er die Abwehr aus der Bewegung heraus ausführen (was sehr wichtig ist, weil sich aus dem Stand die nötige Explosivität und die Geschmeidigkeit der Abläufe nicht erreichen lässt), ohne sich im Zeitpunkt der Ballberührung vor der Torlinie zu befinden.

  10. Rrr sagt:

    Weiss das Heinz?

  11. passiver attacker sagt:

    ich schau auf dem computer.

  12. Briger sagt:

    Heinz, der schlaue Fuchs, hört jetzt einfach im Radio die Übertragung, dann kann ihm der Katarer gar nichts!!!

  13. imi sagt:

    Guten Morgen. Ganz toll ist übrigens, dass die FIFA gegen ecuadorianische Fans wegen Homophobie ermittelt. Bei dem Thema sind sie wirklich sehr streng. Einfach toll. Deswegen überlege ich schon, den Boykott eventuell aufzuheben. Wobei, wenn nun schon Bier vor der Glotze verboten ist, wird es natürlich wieder schwierig!

  14. Alleswisser sagt:

    heute fühle ich mich als Neuer

  15. Rrr sagt:

    Je suis Schämpu.

  16. Aarhus GF sagt:

    Gestern Abend im Bahnhof Winti wartend durch das Kneipenfenster meine zwei ersten WM-Tore (1:0 und 2:0 der Spanier) gesehen. Danach kam glücklicherweise schon der Zug. Jetzt ist wieder Ruhe im Objekt.

  17. Frau Villa sagt:

    Und das Objekt sind Sie, Herr Aarhus GF? Oder in welchem Objekt ist Ruhe?

  18. Rrr sagt:

    Im Karton, denke ich. Ruhe im Karton, das sagt man doch, sagt man nicht?

  19. ManU97 sagt:

    Wurst-Käsesalat im Anker

    Das dürfte schwierig werden, Herr dres, da wegen zu immer noch geschlossen.

  20. Aarhus GF sagt:

    Zitat von Herrn Biermann, Frau Villa. Aus seiner Stasi-Akte. Als nach Frauenbesuch dann wieder Ruhe war in der Biermannschen Wohnung, hat das der verkabelte Stasi-Agent so prosaisch in die Akte notiert.

  21. Fallrückzieher sagt:

    Endlich, ein Kulturblog! Es ist kaum zu glauben, was für Farben Auswirkungen dieser Boykott mit sich bringt.

  22. dres sagt:

    Das dürfte schwierig werden, Herr dres, da wegen zu immer noch geschlossen.

    Aber nicht der in Bern, oder Frau ManU97? Der Anker bei uns ist mir schon klar, schliesslich ist meine Stammbar gleich daneben und der Besitzer ein Kumpel von mir. Aber hier in Bern muss er offen sein, wir haben Hunger!!!!!

  23. all white sagt:

    zuffi
    24. November 2022 um 08:50 Uhr
    Da fällt mir direkt ein Holländer ein, der jetzt sagen täte: “Mehr als eine Gitarre ist unnötig”.

    Ich muss doch sehr bitten, Herr Zuffi, dieses Drei-Gitarren-Arrangement ist doch wunderschön. Habe mir als Wilco-nicht-Kenner sofort vorgenommen, deren ganzen Katalog durchzuhören.

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