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Britische Bahn betrübt

Harvest am Sonntag den 17. Juli 2022

RL exklusiv: So ist die Frauen-EM wirklich!

Begleiten Sie unsere Sonderkorrespondentin auf ihrem Trip durch das schöne England und tauchen Sie ein in die wunderbare Welt der Women’s Euro England 2022.

Heutiges Thema: Frankreich-Belgien am 14. Juli im Rotherham New York Stadium.

Aus Rotherham berichtet unsere Sonderkorrespondentin Frau Honigmelone

Anreise: Von Doncaster gings mit dem Zug bis Meadowhall. Dort sollten wir eigentlich umsteigen, um nach Rotherham zu kommen. Doch der Zug fiel aus und lauter Fans strandeten … Die Uber waren alle so gut wie weg und wir sprinteten zur nächsten Tram-Haltestelle. Nach diesem Aufwärmen hätten wir direkt in der Startelf auflaufen können, doch das Tram fuhr pünktlicher als die SBB ab und wir verpassten es. Mit 15 Minuten Verspätung kamen wir dann doch noch mit einem Uber zum Spiel. Wir lernten, in England ist der ÖV nicht sehr zuverlässig und es sollte genung Zeit einberechnet werden für alle Fälle.

Essen: Die Auswahl war eher begrenzt. Burger und verschiedene Pies. Der Burger hätte gut noch ein wenig Gurke oder Salat vertragen, dann wäre er sicher noch köstlicher gewesen. Dazu gab es einen Lauch-Kartoffel-Pie, der geradezu ein kleiner Gaumenschmaus war und preislich ganz ok. Beides zusammmen ergab ein passendes Abendessen und genügend Energie für dieses Spiel.

Spiel: Frankreich startete sehr präsent und übernahm das Spiel. Schon nach einigen Minuten stand es 1:0 für die Französinnen. Die Spielweise der französischen Frauschaft war Frauenfussball vom Feinsten und einfach herrlich anzusehen. Vor der Pause glich Belgien dann doch zum 1:1 aus. Nach der Pause klare Dominanz der Französinnen. Sie scheiterten aber an sich selbst und schossen sich nur zu einem 2:1 -ieg. Der absolute Knüller war natürlich der verschossene Penalty in der 90. Minute der Starspielerin Renard. Sie meinte wohl, sie müsse “befreien” als Innenverteidigerin, daher völlig in Ordnung ging er nicht rein.

Stimmung: Das New York Stadium ist eher klein und fasst gerade mal 12’000 Fans. Doch mit dieser roten Farbe und dem Standort nahe am Stadtzenrum Rotherdam und Bahnhof trotzdem eine Reise wert.

Immer wieder schallte “Allez le bleus” durch die Tribünen und belebte das Stadion. Auch die belgischen Fantruppen waren sichtlich anwesend und fielen mit ihren roten Shirts auf. Sogar mehrere La-Olas entstanden zur Freude des ganzen Stadions. Grosses Highlight waren die Gesichtsaudrücke der Fans nach dem verchossenen Penalty. Einfach köstlich.

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8 Kommentare zu “Britische Bahn betrübt”

  1. imi sagt:

    Bist auf die Bilder vom Essen bzw. eigentlich das Essen selbst, sehr au lait au lait diese Röportasche! Merci bien Frau Honigmelone!

  2. Frau Götti sagt:

    auch-Kartoffel-Pie, der geradezu ein kleiner Gaumenschmaus war und preislich ganz ok.

    Frau Honigmelone scheint ihre Ansprüche wohl langsam ein bisschen anpassen zu müssen, oder täusche ich mich?

  3. Alleswisser sagt:

    Vielen Dank für Teil 2.

    Rotterdam und New York als weitere Spielorte verspricht goaliemässig eine Verbesserung zu England.

    Insbesondere, falls man an diese tolle Torfrau und wunderbaren Mensch denkt

  4. Shearer sagt:

    Ja danke, liebe Nati, jetzt bin ich von Platz 22 auf 87 abgestürzt!

  5. El Tren sagt:

    Herr Shearer, das ist doch nix im Vergleich zu Herrn dres. Zwei Mal verloren in der Nati B – und nicht mal mehr in unserer lumpigen Tipprunde Erster…

  6. Shearer sagt:

    Ja schon, Herr El Tren, aber Sie dürfen nicht vergessen: ich bin halt auch so ein Erfolgstyp!

  7. El Tren sagt:

    Ah, stimmt, ihre Ansprüche sind ja mindestens auf Niveau Schweizermeister. Warum gewinnt der galaktische HeRrr dann nicht jedes Tippspiel?

  8. Rrr sagt:

    Doofe Frage. Weil ich extra falsch tippe.