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Markante Markierung

Herr Shearer am Donnerstag den 14. Oktober 2021

Soeben erreichte uns diese Postkarte aus dem Wallis.

Unser Leser Herr W. verbrachte die fussballfreie Woche unter anderem mit einer Wanderung auf der schönen Fafleralp. Unterwegs sind ihm diese wunderbar gestalteten Wegmarkierungen aufgefallen. Auch wir auf der Redaktion waren sehr begeistert – aber nur kurz. Denn diese Art der Wanderwegmarkierung ist leider nicht reglementskonform.

Die Signaletik auf Wanderwegen ist in der Schweiz glücklicherweise klar reglementiert – in Feld, Wald und Wiese kann also niemand einfach Wegweiser aufstellen oder aufmalen, wie es ihm oder ihr gerade lustig ist. Ein schwarzer Kontraststreifen mag vielleicht die Erkennbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen verbessern, ist nach dem gültigen Regelwerk nach unserer Auffassung allerdings nicht vorgesehen. Aber schöner ist es auf jeden Fall! Wir danken Herrn W. für die hübsche Postkarte und wünschen weiterhin erholsame Herbstferien!

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15 Kommentare zu “Markante Markierung”

  1. Bäne II sagt:

    Oléolé Herr W.

  2. Winfried sagt:

    Gelb-schwarz-gelb, ist das jetzt schwieriger oder einfacher als etwa weiss-blau-weiss?

  3. xirah sagt:

    Gelb-schwarz-gelb steht gängigerweise für Gefahr, von daher lassen Sie besser die Füsse davon, Herr Winfried.

  4. Herr Lich sagt:

    Der nächste Schritt wäre nun, das mühsame Kieselzeugs durch einen Kunststeinbelag zu ersetzen.

  5. Durtschinho sagt:

    Wie ist das Catering?

  6. Natischer sagt:

    Kurligerweise ist Fafleralp ja eigentlich gar keine Alp sondern liegt ganz hinten im Tal.

    Gibts die gäubschwarze Wegverzierung Richtung Lauchernalp oder Richtung Anenhütte?

  7. Winfried sagt:

    Ah voilà, bedankt Frau xirah. Womöglich versorgt ja die Oberwalliser Chemie ihren Sondermüll neu auch im Lötschental.

  8. Raclette-Polizei sagt:

    Wie ist das Catering?

    Farblich passend.

  9. Durtschinho sagt:

    Ich habe mich gefragt, was es wohl zu trinken gibt, aber das hier – zu gefährlich, und man braucht dazu eine Marmoranrichte und alles.

  10. Natischer sagt:

    Womöglich versorgt ja die Oberwalliser Chemie ihren Sondermüll neu auch im Lötschental.

    Der Bach im Lötschental heisst übigens Lonza …

  11. Durtschinho sagt:

    Mir hat eine Freundin, deren Mutter aus dem Lötschental stammt, mal erzählt, dass der damals neue bernische Partner ihrer Mutter anlässlich der Vorstellungsrunde bei der potenziell zukünftigen Verwandtschaft von den späteren Schwägern rituell in die Lonza geworfen worden sei, quasi Initiationsritus.

    Das fand ich pittoresk, aber auch ein bisschen unhöflich.

  12. Winfried sagt:

    Der Bach im Lötschental heisst übigens Lonza …

    Ach ja es ist umgekehrt. hätte ich wissen sollen. Die Bevölkerung findet es ja auch toll – im Dorf Wiler gibt es doch auch das Restaurant Lonza.

  13. Frau Villa sagt:

    rituell in die Lonza geworfen

    Und was unterscheidet ein rituelles in die Lonza werfen von einem hundskommunen in die Lonza werfen?

  14. Herr Lich sagt:

    Also der Betrieb heisst Lonza wegen dem Bach und nicht umgekehrt. Das Restaurant Lonza ist übrigens zu empfehlen. Und das mit der Fafleralp ist ein Irrtum: Die meisten Leute meinen, diese sei dort, wo der grosse Parkplatz ist. In Tat und Wahrheit befindet sie sich aber auf der anderen Seite, nordwestlich des Endmoränenhügels. Dort wo jetzt der Parkplatz ist, war mal der Gletscher und keine Alp. DIe paar Häuser beim Parklplatz heissen drum “Gletscherstafel”. Soweit mein Beitrag als Lötschentalexperte 1b.

  15. Herr W. sagt:

    Der ganze Weg bis zur Anenhütte ist gäubschwarz, Herr Natischer. Ich finde die Farbgebung für weitere Regionen sehr zu empfehlen, selbst wenn man bedenkt, dass das eigentlich vorgeschriebene Weiss-Rot auch von unserem geliebten Guillaume H. getragen wird (ämu wenn er nicht verletzt ist).