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Intime Übungen

Herr Shearer am Donnerstag den 12. November 2020

Es ist still geworden auf dem Trainingsplatz des Granada CF.

Fast alle sind weg. Nehuén Pérez ist mit Argentinien im Einsatz, Machis und Herrera mit Venezuela, Rui Silva und Duarte halten ihre Knochen die kommenden Tage für Portugal hin und Luis Suàrez für Kolumbien. Roberto Kenedy, Jorge Molina und Roberto Soldado sind nach dem Spiel gegen Real Sociedad immer noch angeschlagen, könnten aber demnächst wieder ins Training einsteigen. Ramon Azeez, Victor Diaz, Jaoqin Marin und Neyder Lozano werden schon länger von Verletzungen geplagt und kurieren ihre Wehwehchen daheim aus.

Und dann ist da noch dieser doofe Virus, der ist wirklich überall. Bei Granada heisst dass, das gleich zehn Spieler in Quarantäne sind, darunter Jesus Vallejo und Antonio Puertas, die beide positiv getestet wurden. Die andern acht müssen nach der Rückkehr vom Europa League-Match in Nikosia darum auch in ihren eigenen vier Wänden bleiben und dürfen unter Vorlage eines negativen Covid-Tests erst nächsten Montag wieder mittrainieren.

Wenn Sie richtig mitgezählt haben, dann sind Sie sicher von selbst drauf gekommen: Maxime Gonalons und Yan Eteki sind die einzigen, die noch trainieren können. Was tun die jetzt, den lieben langen Tag? Nun, sie müssen sich wohl selbst etwas einfallen lassen, denn der ganze Trainerstaff ist – richtig! – ebenfalls in Quarantäne. Der einzige, der davon nicht betroffen ist, ist natürlich der Goalietrainer.

Zustände fast schon wie in Sitten, wenn Sie uns fragen.

Foto: Marca.com / Miguel A. Molina

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7 Kommentare zu “Intime Übungen”

  1. Toni sagt:

    Müssten das nicht üntime Übungen sein?

  2. dres sagt:

    Guten Morgen. Schade passiert so etwas bei uns nicht mal am BIP-Platz. Schönes Bild übrigens. Ich würde mir die Alhamra gönnen und danach eine gemütliche Biketour in die Sierra Nevada machen. Aber das kommt diesen beiden Nintendo-Fritzen wohl nicht in den Sinn.

  3. Brauereiinnung Bern West sagt:

    Vielleicht etwas früh für Sierra Nevada, Herr dres, aber andrerseits ist da draussen HomeOffice!

  4. dres sagt:

    Netter Versuch, und das Bild ist schön. Aber IPA nein, sagen meine Geschmacksnerven und mein Magen. Zu früh für Hopfen und Malz ist es grundsätzlich aber nie, höchstens zu spät.

  5. Val der Ama sagt:

    Sierra Nevada! Das erste Pale Ale meines Lebens überhaupt, damals im Sommer im Bierladen zu Schwarzenburg.

  6. Natischer sagt:

    Meinen Erstkontakt mit Sierra Nevada hatte ich Mitte der 1990erjahre in Fisherman’s Wharf in San Francisco.
    Und fand notabene überhaupt keinen Zugang …

  7. spitzgagu sagt:

    Bei mir ein paar Jahre später grad gegenüber in Berkeley. Weiss nicht mehr, ob es mir geschmeckt hat, eine lokale Sehenswürdigkeit hat mich abgelenkt.