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Offene Rechnungen

Rrr am Montag den 19. Oktober 2020

Soeben erreicht uns folgende dringende Anfrage.

Hallo Doktor, der Kanton Bern verbietet Grossveranstaltungen ab 1000 Personen. Wem darf ich jetzt die Rechnungen meiner bereits gekauften Tickets und Saisonkarten senden? P.S., B. (via Twitter)

Lieber Patric, ich habe Deine DM sofort per E-Mail an Dr. Koch vom BAG weitergeleitet. Allerdings kam eine Fehlermeldung zurück. Mailbox Dr. Koch unavailable. Offenbar arbeitet er nicht mehr fürs BAG, sondern für den SCB, wo er für ein Honorar von 1050 Franken ein Corona-Schutzkonzept für 500’000 Franken erarbeitete. “Er war sein Geld wert”, versicherte der SCB der SonntagsZeitung. Das Schutzkonzept wurde an zwei Heimspielen zum Einsatz gebracht und ist jetzt Makulatur.

Wenn ich es mir genau überlege, müssen Sie die Rechnung für all ihre Saisonabos an die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern schicken (c/o Herr Schnegg, Rathausgasse 1, 3011 Bern). Allerdings ist der Kanton Bern finanziell ausgeblutet und kann Ihnen den Betrag wohl nicht rückerstatten. Würde er es doch tun, ginge das auf den Buckel des Steuerzahlers. Und das wiederum sind Sie, muss man sagen.

Am besten schicken Sie die Rechnung per Einschreiben an den Wildtiermarkt in Wuhan. Sie haben die genaue Adresse des zuständigen Verantwortlichen, oder? Mit freundlichen Grüßen, Wirrkopf Walter

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16 Kommentare zu “Offene Rechnungen”

  1. ManU97 sagt:

    YB wird jeden Franken brauchen können, also ist jede Abi-Spende willkommen. Und die Rechnung erhält Herr Schnegg dann 2022.

  2. dres sagt:

    Wir sind auch in den unteren Ligen und ganz allgemein nicht erfreut bis hässig. Guten Morgen.

  3. Durtschinho sagt:

    Vielleicht ist Herr Schnegg auch einfach ein Trendsetter?

    Ernst jetzt. Evtl. könnte man ja mal den Gedanken zulassen, dass Anlässe, sogar wenn nur um 10‘000 teilweise bedeckte Nasen in ein Stadion gelassen werden, zurzeit nicht soo schlau sind?

  4. Frau Villa sagt:

    Herr Walter, leider habe ich mein Adressbuch verlegt und finde darum die Adresse des Verantwortlichen im Wuhaner Wildtiermarkt grad nicht. Könnten Sie sie mir rasch geben?

  5. Wirrkopf Walter sagt:

    Aber sicher, Frau Villa. Das ist Herr Ping Pong, der hat sein Büro bei den Bambusratten um die Ecke (gleich hinter den Golddachsen).

  6. Rrr sagt:

    Ernst jetzt.

    Ich glaube nicht, dass es nächstes Wochenende in der Schweiz noch viele Spiele mit mehr als 1000 Zuschauern geben wird. Der Kanton Bern bzw Herr Schnegg war wohl einfach für einmal der erste.

  7. dres sagt:

    Jetzt hätte ich Lust auf eine Fledermaussuppe. Dazu ein Tsingtao.

  8. Frau Villa sagt:

    Ah ja, Herr Ping Pong, natürlich! Jetzt erinnere ich mich. Bei ihm hatte ich letztes Jahr ein paar Fledermäuse gekauft. Guter Mann!

  9. zuffi sagt:

    Nur weil Merkel nach dem Sex mit Bill Clinton in einer Pizzeria überall das neue Virus rumhustet, soll ich erneut nicht mehr Fussi schauen gehen können?
    DAS soll mir die Echse Schnegg mal erklären!

  10. Durtschinho sagt:

    Herr Zuffi, so spricht ein Mensch, der nicht mit der Herde blökt.

    Jetzt noch gegenüber dem Maskottchenwesen offener werden, und dann bin ich sozusagen Ihr Fan!

  11. Je sagt:

    Wenn man die Situation vor dem Stadion damals gegen Vaduz als Basis nimmt, ist der Entscheid verständlich. MM.

  12. dres sagt:

    Genau deshalb hätte Vaduz nie aufsteigen dürfen. MM.

  13. Wirrkopf Walter sagt:

    Die Berner SVP übt scharfe Kritik am Grossveranstaltungsverbot. Überstürzte Massnahme!

    In was für einer Partei ist eigentlich der für das Verbot verantwortliche Gesundheitsdirektor? Weiss das jemand?

  14. Val der Ama sagt:

    In was für einer Partei ist eigentlich der für das Verbot verantwortliche Gesundheitsdirektor?

    Die Evangelikalen?

  15. Harry Schlender sagt:

    Einen spannenden Twitterkanal bespielt dieser Herr Switzerland…

  16. Rrr sagt:

    Ich habs extra nicht verlinkt, Herr Schlender. Und dachte, wenn ichs nicht verlinke, recherchieren die Leser sicher nicht ..