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Saisonende in Sambia

Briger am Dienstag den 11. August 2020

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Sambia hat seinen Landesmeister gefunden.

Foto: Facebook

Der Nkana Football Club, Übername Kalampa (die Roten) oder die Roten Teufel – Ähnlichkeiten mit des Clublogos mit einem englischen Fussballteam sind bestimmt rein zufälliger Natur – aus Kitwe im sambischen Kupfergürtel, ist zum 13. mal Meister des südafrikanischen Landes.

Um den Meistertitel zu feiern, musste Nkana selbst gar keinen Ball spielen, denn eigentlich dachten beim Club alle schon letzten Donnerstag, dass man Meister sei. Doch wie so oft in dieser Saison, kam Corona dazwischen.

Wie in den meisten Ländern der Welt wurde auch die Meisterschaft in Sambia im März unterbrochen. Am 18. Juli wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen, nur drei Wochen später entschied sich der sambische Fussballverband nun die Meisterschaft definitiv abzubrechen, da sich zu viele Spieler und Staffmitglieder der Clubs infiziert hatten.

Doch wieso musste Nkana nun drei Tage warten, ehe Gewisseheit herrschte? Nun, als nach dem Restart die Forest Rangers aus Ndola, rund 60 Kilometer von Kitwe entfernt, Zanaco aus der Hauptstadt Lusaka hätte empfangen sollen, wiesen nicht weniger als 28 Spieler und Staff-Mitglieder der Rangers ein positives Coronatestergebnis auf. Die Liga entschied zunächst die Partie 3:0 für die Hauptstädter zu werten, die Forest Rangers erstritten aber ein Nachtragsspiel und so durften die Forest Rangers nach einem 1:2 bei den Power Dynamos am 3. August und einem 1:0 gegen die NAPSA Stars drei Tage nach allen anderen Teams noch zur 27. von 34 vorgesehenen Runden antreten.

Die Tabellenlage präsentierte sich dabei wie folgt.

1. Nkana 27 14 8 5 35:18 50
2. Forest Rangers 27 14 7 5 32:19 49
[…]
6. Zanaco 27 12 8 7 37:26 43

Den Forest Rangers würde also ein Sieg egal welcher Höhe zum ersten Meistertitel der Clubgeschichte reichen. Das Spiel gegen Zanaco ging aber 0:0 aus und so stand Nkana am Sonntag endgültig als Meister fest. Es sei denn es folgten weitere Klagen etwa von den Green Eagles, 48 Punkte, den NAPSA Stars, 47 Punkte oder Zesco United ebenfalls 47 Punkte.

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19 Kommentare zu “Saisonende in Sambia”

  1. Alleswisser sagt:

    Das Spiel gegen Zanaco ging aber 0:0 aus

    es ist betrüblich, dass nun auch in Sambia Café-King-Aktivitäten zu vermuten sind.

  2. dres sagt:

    Schiebung! In Sambia bin ich Fan der Wildhüter!

  3. spitzgagu sagt:

    Sind die nicht abgestiegen, Herr dres?

  4. dres sagt:

    Nein, Herr spitzgagu, auf Platz 2 wie der Senflose bei uns. Ohne Penaltyskandal wären wir beim Sambianer Meister!

  5. Briger sagt:

    Also Sex läuft besser als Rhythmus, Tanz und Musik! Traurig.

  6. dres sagt:

    Sorry, bei dieser Hitze mag jetzt wirklich niemand tanzen, Herr Briger. Ein bisschen schnakseln geht dagegen immer.

  7. Bäne II sagt:

    schnakseln

    Nein, keine Bilder bitte.

  8. spitzgagu sagt:

    Baby, Büsi, Busen, Herr Briger. Das zieht immer.

  9. all white sagt:

    dres
    11. August 2020 um 13:30 Uhr
    Schiebung! In Sambia bin ich Fan der Wildhüter!

    Ob Wild oder Wald – Hauptsache Rangers…

  10. Lars: L sagt:

    Fantastischer Beitrag!

  11. dres sagt:

    So, sind alle Mitmenschen hier langsam sauber angetrunken und blaurot (rotblau?) gekleidet? Auch wenn ich Donezk als Stadt sehr mag, heute hat der Brasilianer beim Basler kein Brot.

  12. dres sagt:

    Tschuldigung, aber dieser Nikolic hat schon in Thun keine gute Figur gemacht…

  13. ManU97 sagt:

    Gut, wenn dann der eigene Verteidiger… aber der neutrale Fan schätzt das brasilianische Fussballspiel der Ukrainer.

  14. Herr Shearer sagt:

    Auch wenn ich Donezk als Stadt sehr mag

    ich hab es leider immer noch nicht dorthin geschafft, aber nach vielen YB-Testspielen gegen die und spätestens seit “The Other Chelsea” habe ich schon eine leichte Schwäche für die Grubenbuben.

  15. dres sagt:

    Und Saporoshje kennen Sie Herr Shearer? Dort am Strand gemütlich ein Bier mitten in der Stadt, aus den Liter-Plastikflaschen und eiskalt, da kann das Mittelmeer einpacken. Oder emel dieses Miami Beach.

  16. Herr Shearer sagt:

    Nein, da war ich auch noch nie. Aber Himmel, nur ein Liter Bier in der Flasche? Ich bin mir dort sonst grössere Flaschen gewohnt. Da muss man ja ständig wieder in den Produktji oder an den Kiosk!

  17. Alleswisser sagt:

    habe eben mal vom Snooker-Klassiker O’Sullivan – Williams in den Uefa-Cup-Match reingezappt, Vermutlich haben die Spieler vom FCB die Anweisungen von Herrn Conte nicht umgesetzt, daher dieser müde Kick!

  18. Lars: L sagt:

    Einliterflaschen sind wirklich für Weichschn***s.

    OT: Schade, dass sich Basel nun ganz auf den Schweizer Helvetia Swiss komm Cup konzentrieren kann.

  19. Heinz Einz sagt:

    Herr Dres, mit Verlaub, Doppelabstieg und himmeltraurige Tipps (Plagier?). Was ist los mit ihnen?
    Ich finde, Sie könnten sich ein bisschen mehr Mühe geben. Bei allem.