Logo

Pause statt Sause

Rrr am Montag den 23. März 2020

Wirrkopf Walter freut sich auf den Frühling. (Also Frühling 2021.)

“Endlich Klartext vom Wissenschafter: Bis Frühling 2021 sei an normalen Profifussball mit Zuschauern nicht zu denken, sagt der Virologe Christian Drosten, Krisenberater der deutschen Bundesregierung. Daran führe kein Weg vorbei. “Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten müssen.”

Ich finde es zwar durchaus relevant, welches System eine Mannchaft spielt, aber klar: Wenn der Virologe will, steht alles still. Und wer jetzt meint, Geisterspiele seien die Lösung, sieht Gespenster: Das hat schon diesen Frühling nicht funktioniert. Die Frage ist einfach: Wenn die Super League im März 2021 endlich in die neue Saison startet, wieviele Profimannschaften gibt es dann noch?

Vermutlich nur noch die fetten Finanzpolstern, also Basel und YB. Die können dann zwölfmal gegeneinander spielen, abwechseln in Bern und Basel – Ende Mai steht der Meister wie immer fest. Und wer Meister ist, das ist definitiv systemrelevant.

Na egal. Ich mache jetzt wieder Home Office und gehe in der Badewanne ein paar Koi-Karpfen fischen.”

« Zur Übersicht

16 Kommentare zu “Pause statt Sause”

  1. Alleswisser sagt:

    also Basel und YB. Die können dann zwölfmal gegeneinander spielen, abwechseln in Bern und Basel

    kein Problem, bitte schön:

    Die „kleinste Liga der Welt“

    Der Leistungssportbeschluss hatte nach der Saison 1969/70 die Auflösung der Eishockey-Leistungszentren zur Folge. Einzige Ausnahme bildeten die beiden Dynamo-Teams, die aufgrund einer Intervention des Ministers für Staatssicherheit und Vorsitzenden der SV Dynamo, Erich Mielke weiterbestehen durften. Nachdem Überlegungen verworfen wurden, die beiden verbliebenen Mannschaften in die oberste Spielklasse Polens einzugliedern – DDR-Meister sollte am Ende das höher platzierte Team werden –, wurde der Spielbetrieb der nunmehr reduzierten Oberliga fortgeführt. Der Spielmodus sah eine gerade Anzahl von Spielen vor, die zu gleichen Teilen in Berlin und Weißwasser ausgetragen werden sollten. Die Titelvergabe richtete sich dabei ausschließlich nach den erreichten Punkten.

    In den ersten Jahren konnte sich nahezu unverändert der bisherige Abonnementsmeister aus Weißwasser gegen die Berliner Dynamos behaupten. Mitte der 1970er Jahre setzte schließlich eine Änderung des Kräfteverhältnisses zugunsten der Hauptstädter ein, die aus den anschließenden 15 Meisterschaftsrunden nur dreimal nicht als Sieger hervorgingen. Ihre anhaltende Dominanz in Verbindung mit der bedingt kurzen Eishockey-Saison führte bei den Berlinern mit den Jahren zu der Situation, dass die Zuschauer den Meisterschaftsspielen im heimischen Sportforum Hohenschönhausen zunehmend fernblieben. Dagegen erfreute sich der vermeintliche Außenseiter aus der Lausitz weiterhin einer ungebrochenen Begeisterung und trug seine Begegnungen im 15.000 Besucher fassenden Freiluftstadion oftmals vor ausverkauften Haus aus. Hartnäckige Gerüchte über eine angebliche Bevorteilung der Berliner seitens der Schiedsrichter führten dabei nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen zu vereinzelten Spielabbrüchen wegen Zuschauerausschreitungen.

  2. Alleswisser sagt:

    etwas textlastig, sorry. aber im Homeoffice hat man ja Zeit für längere Beiträge und Kommentare…

  3. Newfield sagt:

    Textlastig?! **sh*ck*y!!!

    Und wer Meister ist, das ist definitiv systemrelevant.

    Velocorso!

  4. Alleswisser sagt:

    hihi und sehr schön, Herr Newfield.

    Ein gelber Schal (für den Gewinn des Double) hätte dem Bild gut getan.

  5. Briger sagt:

    Herr Drosten schreibt auf Twitter:

    “Diese Zuspitzung und Selbstverkürzung durch den Stern ist mir peinlich und entspricht nicht dem Zusammenhang des Interviews. Ich bin schockiert.”

  6. Rrr sagt:

    Unser Virologe Herr Salathé ist glaubs auch nicht immer zufrieden mit den Medien. Und auch nicht mit der Politik. Aber was wosch, gäu.

  7. Rrr sagt:

    Velocorso olé olé!

  8. Natischer sagt:

    Merci, Herr Briger.
    Andrerseits ist Medienheini momentan sicher auch nur so ein mittel-supi Job.

    Und weiterhin allen Santé!

    (Bis 17 Uhr nur im Wortsinn!)

  9. Briger sagt:

    Jetzt ist auch noch Frau Huggel krank.

  10. Baresi sagt:

    Herr Salathé ist grundsätzlich ein eher nicht so zufriedener Typ, meine Mattscheibendiagnose.

  11. Rrr sagt:

    Was behauptet denn Herr Drosten genau gesagt zu haben ?

  12. Briger sagt:

    Weiss nicht.
    Habe das Interview nicht gelesen.

  13. Rrr sagt:

    Hm. Er schreibt auf Twitter einfach, seine Aussage sei zugespitzt worden, sagt aber nicht, was denn seine korrekte Aussage war. Seltsam.

  14. Fallrückzieher sagt:

    Macht nichts, alles nur Lügenpresse und fake News.

  15. nadisna sagt:

    Wie gut tut etwas Humor in dieser Zeit.

    YBs starting 11 #stayathome

    Z.B. Miralem Sulejmaniduse oder Jean-Pierre Einsame oder Christian FassnichtinsGesicht

    Merci YB!

  16. Briger sagt:

    Der Stern schreibt folgendes:

    Anmerkung der Redaktion: In dieser Einzelmeldung zum stern-Gespräch mit Christian Drosten, dem Leiter der Virologie der Charité in Berlin, haben wir seine Aussage über Fußballspiele in der Öffentlichkeit thematisiert. Drosten sagte uns im Interview: “Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben.” In Überschrift und Vorspann der Meldung, die auf das ganze Interview verweist, wurde nur ein Teil einer längeren Passage zu gesellschaftlichen Distanzierungsmaßnahmen hervorgehoben, in der es um unterschiedliche Wertigkeit von Freizeitveranstaltungen gegenüber gesellschaftlich unverzichtbaren Einrichtungen geht. Dabei wurden Fußballstadien und Schulen als gegensätzliche Beispiele verwendet: “Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten”, vermutet Drosten. Lediglich bei Maßnahmen wie Schulschließungen werde vermutlich in näherer Zukunft zu prüfen sein, ob diese wirklich den gewünschten Effekt erzielt hätten.
    Wir wollten damit in keiner Weise den Eindruck entstehen lassen, dass es in der aktuellen Debatte rund um das Covid-19-Virus um eine reine Fokussierung auf den Fußball geht. Darum geht es Christian Drosten, wie er an anderer Stelle unseres Interviews betont, ausdrücklich nicht.

    Wahrscheinlich wurde Herr Drosten von bösen Hooligans Rummenigges und Hopps Menschen gezwungen zu sagen, dass er auch Hallenhalma mitgemeint habe.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.