Logo

Abschiedsbesuch in Altona

Herr Shearer am Dienstag den 15. Oktober 2019

Bevor es zu spät ist: ein Besuch bei Hamburgs dritter Kraft im Fussball, dem Altonaer FC.

  • Der Spass geht los.

  • Es muss nicht immer Wurst sein...

  • ...ausser natürlich, man findet Fisch doof.

  • Und jetzt zu den Aufstellungen.

  • Die Resultattafel wird vom Stammpublikum auf dem "Zeckenhügel" höchstpersönlich bedient.

  • Loge für alle!

  • Ein Vergnügen für gross und klein.

  • Experten unter sich.

  • Nach dem Spiel: schöne Punkplatten vor dem Klubheim

Neulich hatte der für die nördliche Hemisphäre Europas zuständige Redakteur dieses Fachorgans die Gelegenheit, einer der ältesten deutschen Spielstätten einen Besuch abzustatten: der Adolf Jäger-Kampfbahn in Hamburg Altona. Deren Tage sind leider gezählt, der Verein wird innert absehbarer Zeit ein neu errichtetes Stadion mit 2’999 Plätzen und modernen Trainingsgelegenheiten beziehen. 2017 ist Altona wieder in die Regionalliga Nord aufgestiegen, man liebäugelt aber bereits mit dem nächsten Schritt in die dritte Bundesliga und damit in den offiziellen Profifussball.

Altona 93 zieht ein buntes Völklein an, darunter solche, denen St. Pauli bereits zu etabliert ist. Berühmt ist vor allem der “Zeckenhügel”, wo einige Altpunks das Resultat auf einer selbstgebastelten Anzeigetafel à jour halten – es ist zugleich die einzige im ganzen Stadion. Ansonsten ist gerade die Gegengerade sehr zu empfehlen. In deren Mitte befindet sich nebst Bierstand auch eine mit Polstermöbeln ausstaffierte “Loge”, die allen Besucherinnen und Besuchern offensteht.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, das Heimteam holte gegen das deutlich besser platzierte und ambitionierte Team von Weiche Flensburg ein ein hart erkämpftes 1:1 heraus. Die Gästefans aus dem noch höheren Norden mischten sich dabei ebenfalls unter die etwa 800 Heimfans, was aber zu keinen grösseren Konflikten führte.

Also, sollten Sie demnächst mal in diesem Hamburg vorbeikommen und Lust auf Fussball haben – mit neun Euro sind Sie dabei, und Tickets kriegen Sie jederzeit. Das kulinarische Angebot ist lobenswert (Fischbrötchen in allen Variationen!) und das Bier wird flott gezapft. Zu St. Pauli oder dem HSV können Sie ja dann ein anderes mal gehen.

« Zur Übersicht

11 Kommentare zu “Abschiedsbesuch in Altona”

  1. Max Power sagt:

    Herr Shearer ist mein Lieblingsredaktör. Also neben den anderen natürlich, die sind auch ganz flott.

  2. Newfield sagt:

    sollten Sie demnächst mal in diesem Hamburg vorbeikommen

    Moin Herr Shearer, letzthin that was, und zwar im löblichen Stadtteil Ottensen, also quasi Adolf Jäger-Kampfbahn. Aber wann und wo auch immer, rassiger Reisebericht, einmal mehr.

    Bei dieser Gelegenheit natürlich ein forsches “moin” an Herrn Khathran, der ja auch den einen oder anderen erinnerungswürdigen Kommentar … aber ich schweife ab. Ein Fischbrötchen und ein Riesling bitte!

  3. dres sagt:

    Wunderbar, vor allem Bild 2. Falls ich mal wieder nördlich von Basel bin, werde ich dort vorbeigehen

  4. georges b. sagt:

    Au lait, Herr Shearer. Löblichstmöglicher Reisebericht aus meiner Nachbarschaft.

  5. PeriphErich sagt:

    Was natürlich in einem Fachblog nicht erwähnt werden muss, ist die für mich gewöhnungsbedürftige Betonung bei Hamburg Altona.

  6. Frau Götti sagt:

    Also irgendwie mag ich jetzt gar nicht mehr kommentieren, es gibt ja gar nichts mehr zu gewinnen.

  7. dres sagt:

    Wie jetzt, Frau Götti? Beim 999’999. Kommentar kann man vielleicht eine Million gewinnen! Also ich auf jeden Fall verdopple meine Kommentarenzahl in den nächsten Tagen.

  8. Frau Götti sagt:

    Jetzt fürchte ich mich vor der Kommentarzahl. Aber wie dem auch sei: das wo Herr georges b. Unbedingt.

  9. gavagai sagt:

    Diese Kampfbahn ist nicht ganz 3000, MM.

  10. Max Power sagt:

    Es ist schon bald Freitag Frau Götti, dann ist CC. Am Damstag ist YB Xamax. Da gibt es in beiden Wettbewerben was zu gewinnen. Und Tippspiel ist ja auch noch im RL.

    #zumrundenlotterieleder

  11. Eigentorschützenkönig sagt:

    Kasten im Kasten.