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Smart und sexy

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 29. September 2019

Hallo Beautyfreaks! Heutiges Thema: Henriquatre.

Ja, es ist wahr! Alles deutet darauf hin, dass Marco Wölfli neuerdings den berühmten Rund-um-den-Mund-Bart trägt, benannt nach dem französischen König Heinrich IV. Oder er befindet sich auf bestem Weg dahin. Das zeigt eine Aufnahme, die gestern abend am Rand des Spiels YB-Sion (3:2) entstand.

Wölfli wäre unseres Wissens der erste Henriquatre-Träger bei YB seit Admir Smajic. Tausende vor allem männliche Fans fragen sich nun: Wie komme ich auch zu so einer trendy Gesichtsbehaarung? Unser Beauty-Team hat die wichtigsten Anworten auf die dringendsten Fragen.

Wie komme ich zu einem Henriquatre? Ganz einfach! Zuerst lassen Sie sich einen Vollbart wachsen, dann rasieren Sie sich die Wangenpartien und den Hals glatt. In einer Zwischenphase Mitte September sah Wölflis Bart so aus.

Wer pflegt meinen Henriquatre? Heinrich IV. hatte einen eigenen Barbier, der ihm den Bart täglich eingeschäumt, gewaschen und auch in Form gebracht hat. Wenn Sie keinen eigenen Barbier haben, müssen Sie sich selber um die Pflege kümmern.

Und wie geht das? Waschen Sie den Bart am Morgen unter der Dusche mit lauwarmem Wasser und zwei- bis dreimal die Woche mit einem guten Bartshampoo. Bei starker Verschmutzung verwenden Sie Bartseife. Spülen Sie den Henriquatre gründlich aus und tupfen Sie ihn vorsichtig trocken, bevor Sie ihn in Form trimmen. Danach wird er mit dem Bartkamm gekämmt.

Wie oft muss ich das tun? Je nach Wuchs müssen Sie die Länge nach spätestens drei Tagen trimmen und die Konturen akkurat rasieren. Nicht vergessen: Täglich etwas Bartöl mit einer Bartbürste einarbeiten. Das verleiht dem Henriquatre Glanz und Weichheit.

Ist das alles? Nein! Wir haben den Spiegel vergessen. Sie brauchen einen Spiegel mit zwei Seitenflügeln, denn nur wenn Sie sich beim Rasieren frontal und von beiden Seiten sehen können, wird der Henriquatre sehr gleichmässig.

Was ist das Schlimmste, das mir passieren kann? Dass die linke Seite anders aussieht als die rechte! Ein unregelmäßig geschnittener Henriquatre ist nicht sexy, sondern peinlich.

Nicht peinlich, sondern sexy ist der Henriquatre bei Brad Pitt, Boris Becker, George Clooney und Herr Noz, denn alle diese Lifestyle-Ikonen wissen: Der Henriquatre steht und fällt mit seinem markanten symmetrischen Look und den sauberen Konturen. Auch der Schnurrbart darf beim Trimmen nicht vergessen werden, sonst wächst er über die Lippen.

So, jetzt können Sie loslegen. Und wenn Ihnen Ihr Henriquatre irgendwann verleiden sollte: Nicht gleich verzweifeln und alles abrasieren, denn es gibt reizvolle Varianten. Eine Möglichkeit ist der so genannte Musketierbart. Hier bleibt der Oberlippenbart ein wenig länger und kann an den Enden sogar gezwirbelt werden. Eine weiter Spielart ist eine Vorstufe zum Goatee, in dem man den Bart zum Kinn hin spitzer zulaufen lässt.

(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizerischer Barbershops DSB).

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13 Kommentare zu “Smart und sexy”

  1. Shearer sagt:

    Bartträger sind nur zu faul zum Rasieren. MM!

  2. Rrr sagt:

    Also mir gefällt es sehr, aber der Zeitaufwand für die Pflege – da kann man ja daneben höchstens teilzeit arbeiten. (Oder Ersatzgoalie sein)

  3. Max Power sagt:

    Ich arbeite Vielzeit. Habe dafür nävhste Woche für die Brittenparty genug Zeit. Die Rangers in Bern. Grossartig.
    #55iscoming

  4. Rrr sagt:

    Brittenparty

    Fritten mit den Britten quasi? Olé olé!

  5. Newfield sagt:

    Cool, ich war ja immer Superfan vom Kevin seiner Seitenauslinienversion …

    … and cheers die Herren Shearer, Rrr und Power-Ranger.

  6. zuffi sagt:

    Herr Harvest, was erlauben???

  7. Briger sagt:

    So, am Donnerstag verprügeln wir erst den Harvest und dann den Powerranger.

  8. Sgt.Pepper sagt:

    Munterer irischer Cup-Halbfinal in Sligo. Schon 2 x die Bahre auf dem Feld. Dafür bartfrei.

  9. Aschi sagt:

    Hauptsache See!

  10. dres sagt:

    Chumm, mir fahre a See, äs isch Summer, was wosch no meh…
    Oh, falsches Lied. Egal, am Ende ist Aschi dann am Luganersee.

  11. dres sagt:

    Oder am Egelsee.

  12. gavagai sagt:

    Oh, haben Sie sich angesprochen gefühlt, Herr dres?

    Und wer ist “mir”?

  13. gavagai sagt:

    Seen gibt’s ja auch in Luzern, Genf und Zürich, bevor Sie sich zu viele Sorgen machen… 😉