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Solventer Steuerzahler

Briger am Montag den 26. November 2018

BREAKING NEWS: Cupfinal 2019 wieder im schönen Bern

N’Golo Kanté unterschreibt bei Chelsea einen neuen Vertrag, die öffentliche Hand freut’s.

Football-Leakes-Enthüllungen Mitte November liessen bereits bekannt werden, dass Kanté Steuertricks ablehnte, die ihm sein Arbeitgeber Chelsea nach dem Wechsel von Leicester anbot.
Der FC Chelsea wollte einen Teil des Gehalts Kantés als Gebühr für seine persönlichen Bild- und Vermarktungsrechte verrechnen. Eine Offshore-Firma auf Jersey wäre dafür gegründet worden. Kanté hätte viel Geld einspraen können, weigerte sich aber. Eine geleakte E-Mail des Beraters Kantés an den FC Chelsea aus dem Jahr 2017 liest sich wie folgt: «Nach der Lektüre zahlreicher Zeitungsartikel über Bildrechte und Steuerhinterziehung gegen Fussballspieler und Klubs ist N’Golo der Meinung, dass die vorgeschlagene Vorgehensweise von den Steuerbehörden in Frage gestellt werden könnte. N’Golo hat sich dazu entschieden, dieses Risiko nicht einzugehen.»

Diese Woche hat Kanté nun seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert und soll neu 15 Millionen £ pro Jahr verdienen. Das heisst, dass Kanté neu 6.7 Millionen £ Steuern zahlen müsste, nun er wird es verkraften können. Interessant aber, Kanté bezahlt damit eine halbe Million Pfund mehr Steuern als Amazon und Starbucks letztes Jahr zusammen bezahlten. Starbucks machte 2017 in Grossbritannien einen Gewinn von 162 Millionen Pfund, der Umsatz von Amazon lag bei über 2 Milliarden.

Da verzeiht man Kanté auch schonmal, dass er beim Kartenspielen zwischendurch bescheisst:

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9 Kommentare zu “Solventer Steuerzahler”

  1. Natischer sagt:

    Kanté bezahlt damit eine halbe Million Pfund mehr Steuern als Amazon und Starbucks letztes Jahr zusammen

    Da sieht man mal wieder, was alles möglich ist, wenn es in einem Land keine SP gibt!

  2. spitzgagu sagt:

    Yéké yéké!

  3. dres sagt:

    Genau deshalb gehe ich nie zu Starbucks. Amazon kenne ich nicht.

  4. Beatrice S. sagt:

    Nach Rücksprache mit Wuschu habe ich Kanté soeben ausrichten lassen, dass er im schönen Kanton Bern nur 6,7 Mio CHF Steuern bezahlen müsste. Er werde es sich überlegen, liess er erwidern.

  5. Beppo sagt:

    Amazon kenne ich nicht.

    Das sind doch diese Frauen mit den grossen Brüsten, Herr Dres.

  6. dres sagt:

    Herr Beppo, Sie meinen die Sadomaso-Tanten, welche früher zwischen Kleinasien und Libyen den Männern aufs Dach gegeben haben? Das stimmt natürlich. Definitiv lieber mit denen als bei Starbucks „Kaffee“ mit Caramelgeschmack.

  7. spitzgagu sagt:

    Mich stören schon Milchprodukte im Café, egal ob von Hornkühen oder nicht.

  8. Beppo sagt:

    Genau die, Herr Dres. Die haben aber heutzutags glaubs nur noch ein kleines Rrreservat in Rothrist.

  9. Moeff sagt:

    Merci Herr Shearer für das Kevä-Schnäppchen.
    Da hat sich der olle Mike schön ausnehmen lassen. Grande Wuschu!