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Bildungsreise

Briger am Montag den 15. Oktober 2018

Der Chelsea FC geht neue Wege im Kampf gegen antisemitische Fans.

Bild via Mirror

Immer mal wieder fielen Chelsea-Anhänger in der Vergangenheit mit antisemitischen Gesängen auf, die meist gegen Tottenham gerichtet waren. Die Fans des Nordlondoner-Rivalen von Chelsea zelebrieren ein jüdisches Image, obwohl der Club selbst keine jüdischen Wurzeln hat. Bislang gab das bei Chelsea immer Stadionverbot für bis zu drei Jahre.
Nun geht man in Londons Westen neue Wege. Bruce Buck, Vorstandsvorsitzender Chelseas, gab gegenüber der Sun zu Protokoll, dass Leute, die ein Stadionverbot erhielten, ihre Meinung nicht ändern würden. Die neue Politik, die ein Bildungsprogramm gegen Antisemitismus vorsieht und unter anderem auch Reisen ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz vorsieht, soll bei den Übeltätern zu besserem Verhalten führen. Dies gebe den Leuten die Möglichkeit zu merken, was sie falsch gemacht hätten und sich zu bessern. Die Teilnahme am Programm, welches von Roman Abramovich, selbst jüdischen Glaubens, unterstützt wird, ist allerdings freiwillig. Wer will, kann immer noch das Stadionverbot wählen.

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11 Kommentare zu “Bildungsreise”

  1. dres sagt:

    Was heisst von Abramovich unterstützt? Wird die Reise bezahlt? Sonst reisen die Vollpfosten vermutlich eher nicht bis nach Auschwitz.

  2. Zürischnurr sagt:

    Was bedeutet dies nun? Mir fehlen da ein paar Hintergrundinfos wie auch Herr Dres schreibt. Wenn ich jetzt also zum Polen nach Ausschwitz will, muss ich mir ein Ticket für die Stamford Bridge organsieren, bischen einen auf braun machen und ich kriege eine Gratisführung?
    Ich glaube, da muss der Chefredaktor des Walliser Boten recherchieren, aber dann lesen wir das Ergebniss erst 2019.

  3. Briger sagt:

    Wenn ich jetzt also zum Polen nach Ausschwitz will, muss ich mir ein Ticket für die Stamford Bridge organsieren, bischen einen auf braun machen und ich kriege eine Gratisführung?

    So wie ich die Infos verstanden habe, gilt das Angebot nur für Season-Ticket Holders. Ich denke, eine privat organisierte Reise nach Oświęcim kommt Sie weit günstiger, als die 910 £ für die Saisonkarte, die Sie mindestens bezahlen müssen. Zudem müssten Sie ja auch noch auf eine Warteliste, allenfalls sind Sie dann schon zu alt, bis Sie dann endlich die Reise offeriert bekommen.
    Ob Abramovich das Ganze bezahlt, keine Ahnung. Aber ich nehme an, das wird wie an der Uni oder in der Schule eine Anwesenheitsliste geben. Wer nicht da ist, kriegt sein Ticket dennoch nicht zurück.

    da muss der Chefredaktor des Walliser Boten recherchieren

    Sie meinten: da muss die Weltwoche recherchieren, damit das Mitglied der Chefredaktion des Walliser Boten abschreiben kann.

  4. spitzgagu sagt:

    Bildungsreisen für Bildungsferne. Löblicher Ansatz. Wär ja zu schön, wenn es bei braun-vernagelten Voll*** hülfe.

  5. Val der Ama sagt:

    Und interessant: Ich kenne einen rechtsradikalen Pegida-Nacheiferer, der stets betont, er sei im Fall kein Nazi, weil er sei schon in Auschwitz und Dachau gewesen.

  6. spitzgagu sagt:

    Genau Herr der Ama. Die Toten Hosen haben dieses Phänomen ja auch schon besungen.

  7. Briger sagt:

    Dann ist er halt ein Fascho, Herr der Ama.

    Nun so lange er nicht behauptet, der Nationalsozialismus sei eine linke Bewegung, da -sozialismus.

  8. xirah sagt:

    Faschos raus!

    Und hier noch ein Bettmümpfeli für Herr Zuffi. Sportings Löwe hat Busse bekommen, weil er vor einer Werbetafel getanzt hat. Die andern Maskottchen solidarisieren sich nu^n mit ihm:

    Solidário com o Jubas✊LIBERTEM AS MASCOTES!⚔️#SomosTodosJubas #MascotesSemCor #SuperAfonso #EmblemasDiferentesLutasIguais #FreeJubas pic.twitter.com/Uzl12bP0ng— Vitória Sport Clube (@VitoriaSC1922) 4 October 2018

  9. zuffi sagt:

    Busse für alle, klarer Fall!

    Interessant an dieser Nations League ist ja vor allem, dass da eine Organisation die Testspiele neu organisiert und benamst und dann plötzlich in gewissen Ländern und/oder von einige Berichterstattern ganz hibbelig von “Abstiegskampf” und “Chancen auf die Finalplayoffs” gesprochen wird. Und die Trainer lassen sich, soweit ich das mit meiner Kleinstübersicht beurteilen kann, durchaus anstecken und reduzieren die Schonung von etablierten Spielern aufs Minimum.

  10. dres sagt:

    Möglich, Herr zuffi. Aber interessanter als Testspiele mit gefühlten hundert Auswechslungen ist es allemal. Und der Vladimir rotiert ja ziemlich.

  11. R'olé sagt:

    Ja, die Meinungen divergieren relativ stark.
    Ich halte es da wie Herr Rufer: “Es steht 0:0, aber es könnte genau so gut umgekehrt sein”.