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So ein Kohl

Herr Shearer am Donnerstag den 4. Oktober 2018

Jetzt ist schon wieder etwas aufs Feld geflogen.

Tennisbälle in Bern und Basel, ein Schweinekopf auf Figo, ein Motorroller im San Siro – die Liste der Gegenstände, welche sogenannte Fussballfans in die Arenen schmuggeln und anschliessend auf den Platz werfen, könnte sich wohl endlos erweitern lassen.

Vorgestern hat es auch Steve Bruce erwischt. Aston Villas Trainer zog nach einem 3:3 gegen den Tabellenletzten Preston North End den Zorn der Heimfans im ‘Holte End’ auf sich. Vielleicht wäre es etwas weniger drastisch gekommen, wenn Whelan in der siebten Minute der Nachspielzeit nicht noch einen Matchball in Form eines Penaltys verschossen hätte;  mit der Gesamtsituation war ein Anhänger aber so unzufrieden, dass er einen Kohlkopf in Richtung von Steve Bruce warf. Der war wenig erfreut ob des Gemüses: “das fasst die heutige Gesellschaft ganz gut zusammen”, grantelte die Trainerlegende. “Niemand hat mehr Respekt vor niemandem”. Gemütlich ist seine Situation nicht. Der Traditionsverein aus Birmingham steht in der Championship nur auf dem enttäuschenden 12. Platz und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Immerhin, so ein Chabis ist biologisch abbaubar. Das kann man von anderem Plunder, der derart entsorgt wurde, ja nicht behaupten. So schnell wird Steve Bruce wohl sowieso nicht mehr mit Gemüse beworfen werden: Aston Villa hat ihn gestern entlassen.

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27 Kommentare zu “So ein Kohl”

  1. spitzgagu sagt:

    Food waste. Guten Morgen.

  2. Natischer sagt:

    Langweilig! Wann gibts hier endlich mal wieder etwas über YB?

  3. Durtschinho sagt:

    Hallo, wann bringt ihr wieder mal etwas über E-Sport?

  4. Natischer sagt:

    Beim Thema Schabernack – und Chabis im Stadion fällt für mich in diese Kategorie – fallen mir ein paar Aarauer ein, die neulich Caquelon und Rechaud ins Brügglifeld schmuggelten und dort dann lecker Fondue zubereiteten.

    Wie? Nein, den Raclette-Ofen bring ich wirklich nicht an der Wankdorf-Eingangskontrolle vorbei …

  5. Natischer sagt:

    Ok, den Ofen vielleicht schon. Aber der Broccoli würde auffallen.

  6. xirah sagt:

    Schweinekopf auf Figo

    Gehen Sie sofort weg mit Ihrem Salzfass, Herr Shearer, die Wunde ist noch nicht geschlossen!
    Und das, wo Herr Spitzgagu sagt. Guten Morgen.

  7. nadisna sagt:

    Kohlateralschaden.

    Guten Morgen.

  8. spitzgagu sagt:

    Kohlateralschaden.

    Wär dies bereits die CC, Frau nadisna täte obenaus schwingen. MM.

    PS: Broccoli, Herr Natischer? Sie sind ein Provokateur. Dieses “Gemüse” geht gar nicht. Nie. Nicht mal zu Raclette.

  9. Durtschinho sagt:

    Sie sollten es mal versuchen, Herr spitzgagu. Wer wollte da widerstehen, wenn sich der schmelzende Käse zärtlich an die noch geschlossenen Blütenstände schmeigt?

  10. Baresi sagt:

    Wann gibts hier endlich mal wieder etwas über YB?

    Für Sie sehe ich heute rotblau äh gelbschwarz äh schwarz, Herr Natischer.

  11. auti liebi sagt:

    Meinen immer noch bestens funktionierenden Racletteofen habe ich bei Hans Nobs HEKO in der alten Wankdorf-Nordrampe gekauft.

  12. spitzgagu sagt:

    Schmelzen Sie Käse, worüber Sie möchten, Herr Durtschinho. Ich mag ja Toast Hawai durchaus gerne beispielsweise. Aber bleiben Sie mir mit Broccoli vom Leibe. Diese grünen Gebilde sind die Pilze des Gemüse.

  13. Briger sagt:

    Was haben Sie gegen Pilze? Sind Sie Peach Weber?
    Und die Raclette-Polizei hätte Freude an Ihnen und wird Ihnen das mit dem Broccoli bei Gelegenheit sicher gerne erklären.

  14. dres sagt:

    Im Osten, wo YB normalerweise europäisch spielt, da gibt es durchaus leckere Spezialitäten mit Chabis.

  15. Durtschinho sagt:

    Und da würde eigentlich auch der Schweinekopf hineinpassen, Herr dres.

    Haben wir eigentlich am Wochenende ein Spiel? Noch Feinkorrekturen vornehmen, oder bin ich da wie zu proaktiv?

  16. Raclette-Polizei sagt:

    Sie sind alle verhaftet!

  17. spitzgagu sagt:

    Was, ich bin verhaftet, weil ich schmelzenden Käse von Broccoli und Pilzen fernhalten will? Polizeistaat!

    Pilze, Herr Briger, wachsen im Wald, gerne in feuchten Ecken. Im Wald hat es Rehe. Diese Rehe müssen ja irgendwohin pinkeln.

  18. R'olé sagt:

    Ok, den Ofen vielleicht schon. Aber der Broccoli würde auffallen.
    Danke Herr Natischer dafür. Meine Reaktionszeit wird auch immer wie schlechter.

  19. Herr Shearer sagt:

    Guten Morgen. Lieber Cannabis als Chabis. MM!

  20. nadisna sagt:

    Guten Tag Herr Shearer.
    Was ich Sie noch fragen wollte: Hatten Sie in Ihrem Luxus-Sektor mehr als einen Verpflegungsstand mit total vier Nasen drin?

    P.S. Sollte nochmals jemand über die Wartezeiten und das Angebot im Wankdorf schimpfen, soll er mal nach Turin in den Gästesektor. MM.

  21. xirah sagt:

    Ich verstehe Ihre Gefühle sehr gut, Frau Nadisna, aber nein, in den Juve-«Gäste»sektor sollte niemand jemals mehr hin. MM.

  22. Yvette Bärtschi sagt:

    Um den Verpflegungsstand im ” Gäste”-Sektor habe ich einen weiten Bogen gemacht… Anmerkung: Kohlarten und Schweineköpfe gehören nicht zu den piemontesischen Spezialitäten. Ich empfehle hingegen Ravioli mit Fasan (schwelg…)

  23. Briger sagt:

    Im Gästesektor von Juve gibt es einen Verpflegungsstand?
    Im San Siro gibt’s nicht mal im Heimsektor etwas was den Namen Verpflegungsstand verdient.

  24. Frau Götti sagt:

    Da sind Sie auch nicht im Piemont!

    *nochmehrschwärm*

  25. Yvette Bärtschi sagt:

    Es gab so einen Stand, wo man eine bierähnliche Flüssigkeit kaufen konnte. Ob es sonst noch etwas gab, weiss ich nicht. Sah jedenfalls nicht so anmächelig aus, das Ganze.

  26. Herr Shearer sagt:

    Was ich Sie noch fragen wollte: Hatten Sie in Ihrem Luxus-Sektor mehr als einen Verpflegungsstand mit total vier Nasen drin?

    Vier Personen waren bei uns allein damit beschäftigt, dicke Scheiben vom weissen Trüffel über die Kaviarbrötchen zu reiben. War das bei Ihnen etwa nicht inklusive?

  27. nadisna sagt:

    Das kann ich leider nicht beantworten, Herr Shearer. Aber wahrscheinlich sind “unsere” vier Personen immer noch am Trüffel reiben. Ich konnte leider nicht so lange warten.

    Ich musste meine Arbeit als YB-Fan erledigen und Stimmung machen, damit Sie drüben auf der Luxus-Tribüne auch etwas Champions-League-Feeling geniessen konnten.