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Weiterhin weisse Weste

Rrr am Sonntag den 12. August 2018

YB siegt weiter und bleibt fünf Punkte vor Basel, St. Gallen und Zürich.

Dass der Meister beim 3:2-Sieg in Luzern am Schluss noch ins Schlingern geriet, ist nicht so recht erklärbar. Vielleicht wars wegen der Hitze. Oder dann schaute Bruder Leichtsinn kurz vorbei. Aber egal, zwölf Punkte aus den ersten vier Spielen sind eine schöne Bilanz.

In der Swisspor-Arena nahmen die Berner das Heft sofort in die Hand und dominierten die erste Halbzeit fast nach Belieben. Einzig die Chancenauswertung liess zu wünschen übrig, nur Guillaume Hoarau traf (übrigens zum ersten Mal in Luzern).

Nach der Pause bauten die Berner überraschend ab – sie versuchten offenbar Kräfte zu schonen, liessen aber dem Gegner so zu viel Raum. Zudem schlichen sich zunehmend kleine Konzentrationsmängel ein. So fand Luzern zurück zum Spiel. Ein geschenkter Handselfmeter brachte den Innerschweizern sogar den Ausgleich.

Doch die Freude der Gastgeber war von kurzer Dauer. Jetzt war der Meister wieder voll bei der Sache, und Ngamaleu krönte seinen erneut starken Auftritt mit einer Energieleistung zum 2:1. Hoarau machte kurz darauf den Sack zu, als er einen höchst zweifelhaften Handspenalty verwertete.

Dumm nur: Nach der Auswechslung von Abwehrchef Steve von Bergen war die umgebaute YB-Verteidigung deutlich weniger sattelfest. Das zweite Luzerner Tor war die Folge, doch kurz darauf pfiff der Referee das Spiel gottseidank ab.

Weiter geht es für YB nächsten Samstag mit dem Cupspiel in Biel.

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14 Kommentare zu “Weiterhin weisse Weste”

  1. 24 sagt:

    Dieser Bruno Berner…ganz schlimm

  2. Briger sagt:

    Genau, Herr 24.

  3. Rrr sagt:

    Immerhin heisst er Berner, und seine Eltern hatten das Feeling für den Stabreim.

  4. Rrr sagt:

    Andererseits, früher regten wir uns über YB auf, heute über die SRF-Kasperlis. Ist doch ein Fortschritt.

  5. auti liebi sagt:

    Wie am 28. April: Dr. Klossner pfeift Luzern-YB und macht mit Handspenalties von sich reden.

  6. Frau Weber sagt:

    Berner braucht unbedingt Nachhilfe bei der YB-Spielernamen-Aussprache. Ganz, ganz schlimm.

  7. Rrr sagt:

    Die Meisterprüfung ist dann, Seoane, Hoarau und Ngamaleu fehlerfrei in einem Satz unterzubringen.

  8. Frau Weber sagt:

    Das dürfte schwierig werden…

  9. Newfield sagt:

    Auch die Regie des Schweizer Billagfarbfernsehens steht derjenigen des privaten TV in nichts nach. But anyway, wie Herr Rrr schrub, Kasperlitheater beiseite und w. …

    … e.i.w., es darf dabei auch weniger mit meinen Nerven gespielt werden, das schon, and cheers!

  10. nadisna sagt:

    Sie sagen es Herr Newfield.
    Dennoch: Weiterhin weisse Weste passt nicht nur phonetisch bestens zu w.e.i.w. MM.

  11. Rrr sagt:

    Wobei das glaubs immer die gleiche Subunternehmung ist, welche die Bilder produziert (tpc) – egal ob’s dann SRF oder Teleclub zeigt. Aber klar, gut ist es nicht.

    Eintracht Frankfurt ist auch nicht gut. MM.

  12. Orakel von Delfi sagt:

    100. Match, 72. Tor – Donnerwetter!

  13. R‘olé sagt:

    Zum Glück läuft es bei YB.
    Was aber schlimm ist, dass niemand thematisiert wie es mit der Nati bachab geht. Jemand sollte dies mal in die Hand nehmen und Köpfe fordern! Das geht doch nie und nimmer weiter so. Nach dieser himmerltraurigen WM-Kampagne, mit Spielen die man gar verloren hat! Es braucht Macher, Winner, jemand der diesen Sauladen aufräumt und den Spielern zeigt wo der Bartheli den Most holt. In der Schweiz nämlich.
    Man könnte da zum Beispiel diesen Heusler Bernhard als Retter der Nati holen. Das wäre bestimmt ein toller Schachzug.
    Hallo, schläft die hiesige Medienlandschaft? Es fehlt eindeutig jemand mit dem unfehlbaren DurchBlick. Nicht ein Böni mehr wert ist diese Nati! MM.